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Samstag, l$.Januarl93|

Gtetzeim Anzeiger (General-Anzelger |ür Gderhessen)

Hr.U Drittes Blatt

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Wbaü-Verbandsspiele des Sonntags

Die interessanteste Begegnung der Bezirksklassen- iele ist Zweifellos der Kampf in Bad-Nauheim.

spiele ist zweifellos der Kampf in Bad-Nauheim. Gießener untere Mannschaften.

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gesetzt wahrend die Nauheimer durch den Ausfall Lasten ist am morgigen Sonntag to fP ÖÄSÄS » ä&Ä

formen herausbildeten.

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Als er wenige Minuten später, die Ellbogen in

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mit donnerndem Gelächter zur Zielscheibe unzicm- ,

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und Schädelhöhe nicht bedeutend abgenommen I Lehrbuchs der Geburtshilfe und haben. Diese Feststellungen stimmen mit den For-> Gynäkologie (mit von Jaschk.

Rassenveränderung bei den Niedersachsen.

Oie Spiele der Bezirksklasse.

Ursprünglich waren für die Bezirksklasse der Gruppe Oberhessen 5 Spiele vorgesehen, so daß alle Mannschaften beschäftigt gewesen wären. Es ge­langen jedoch voraussichtlich nur vier zum Austrag. Das Spiel der Liga des VfB. Gießen gegen die Liga des Sportvereins Wetzlar ist ab­gesagt worden.

So bleiben folgende Begegnungen:

Spv. LollarTeutonia" Watzenborn-Steinberg 1900 Gießen FC. Ockershausen

Spv. Bad-Nauheim Germania Marburg

DfR. Butzbach Groß-Karben.

teren werden deshalb eifrig bemüht sein, den Ger­manen ihren ersten Tabellenplatz streitig zu machen und wenigstens wieder d i e beiden Punkte aufzu­holen versuchen, um welche die Germanen in Front sind. Wer den Kampf gewinnen wird, ist nicht klar vorauszusehen. Immerhin gibt man der Platzmann­schaft die größeren Chancen.

Mannschaften einen glücklichen Sieg zu erringen. Bei den Watzenborn-Steinbergern ist eine gewisse Formverbesserung in den letzten Spielen festzustel­len Ob es aber dazu reicht, auch in Lollar esnen Sieg sicherzustellen, ist ungewiß.

Die Reserve von Watzenborn-Steinberg empfängt zu Hause die 1. Mannschaft aus Naunheim. Der 2. Mannschaft wird es wohl schwerlich gelingen, einen Sieg herauszuholen, sie sollte aber versuchen, ehrenvoll zu bestehen. Die Jugend spielt in Gießen gegen die Jugend von VfB.

Da die Gästemannschaft noch recht gute Aussich­ten auf den ersten Platz ihrer Gruppe hat, wird sie sicher alles daransetzen, um die zwei wichtigen Punkte mit nach Hause zu nehmen. Ob ihr dies gelingt, muß man abwarten, denn Heuchelheim ist auf eignem Platz stets ein gefährlicher Gegner ge-

A u s W i e n kommt die Meldung, daß das oster- reichische Bundeskanzleramt für Tennisspieler und Bobfahrer ausnahmsweise die Erlaubnis erteilt habe, an sportlichen Konkurrenzen in Deutschland teilzunehmen. *

Sein Profidebut gab der frühere ameri- kanische Tennismeister und einstige Wimbledonsieger, Ellsvorch Vines, in Neuyork. Er unterlag dem um fast 20 Jahre älteren ehemaligen Weltmeister Big Bill Tilden nach einem rassigen Kampfe mit 6:8, 3:6, 2:6.

Eine Verpflichtung zur Erringung des Deutschen Turn- und Sportabzeichens hat der Gau Mitte des Deutschen Fußball-Bundes und des Deut­schen Leichtathletik-Verbandes allen Spielern der ersten Fußball- und Handballmannschaft des Gaues auferlegt.

Die Fachschaft Kanusport im Deutschen Wassersportverband wurde bei dessen Gründung im Oktober 1933 in der Hauptsache vom alten Deutschen

der Spielvereinigung 19 0 0 empfängt die 2. Elf von Lollar, ebenfalls zum Verbandsspiel. Außerdem stehen sich die erste und die zweite Jugendmannschaft der Spielvereinigung im Ver-

Spiefoereinigung 1900 FL. Ockershausen.

Die Blauweißen haben die Liga von Ockershausen zu Gast. Die Mannschaft der Spielvereinigung hat nach den verschiedenen Niederlagen, die sie in den letzten Verbandsspielen hinnehmen mußte, schwer um die Position in Tabellenmitte zu kämpfen. Das bevorstehende Treffen, selbst wenn es auf vertrau­tem Grund und Boden ausgetragen wird, bedeutet noch keinen Sieg. Allerdings sollte man erwarten dürfen, daß die Mannschaft Leistungen zeigt, wie es in Marburg geschah und wenigstens ein ehrenvolles Ergebnis herausholt. Die Mannschaftsaufstellung 'teht noch nicht endgültig fest. Heilmann wird oor- -lussichtiich nicht dabei sein. Hoffentlich läßt sich die Mannschaft dadurch nicht aus dem Konzept bringen.

Spv. Lollar FL.Teutonia" Watzenborn- Steinberg.

Die Ligamannschaft des FC. Teutonia Watzen­born-Steinberg trägt diesmal in Lollar das Ver­bandsrückspiel aus. Auf eignem Platze gelang es den Teutonen bei ausgeglichenen Leistungen beider

gen; worauf sie, ohne Zweifel irrtümlicherweise, beide Hundertmarkscheine und die Aktentasche er­griffen und damit im Gewirr der Seitengassen ver­schwanden wie die berühmte Stecknadel im Heu­haufen Der Wirt, immer noch auf seinem Pflaster­platz würzte im Maße seines wiederkehrenden Sprechvermögens diesen Bericht mit einer großen Zahl ungeschminkter Vorwürfe, in die er ungerech­terweise den anwesenden Sieger mit einbezog.

Wir unternehmen es nicht, den Gefühlsabsturz, den der unseliae Mann bei dieser furchtbaren Wen­dung durchmachte, mit Worten nachzubilden. Da­gegen stellen mir uns bewegt seine mitleiderweckende Erscheinung vor, wie er keuchend und dampfend dastand und den Wirt aus kugelig vorguellenden Augen anstarrte; indessen das von ihm niederrie­selnde Wasser sich rings um seine stämmigen Beine zu zwei Tümpeln sammelte, auf deren Oberfläche schwermütig der Widerschein des Mondlichtes glänzte.

VfR. Butzbach Groß-Karben.

In diesem Spiele stehen sich zwei ziemlich gleich­wertige Mannschaften gegenüber. Der Ausgang des Kampfes ist nicht vorauszusehen.

bandsspiel gegenüber.

Handball im Gau XII der DT.

Der zweite Spielsonntag des neuen Jahres sieht wieder eine Reihe von Mannschaften auf den Plan. In der K r e i s k l a s s e treffen sich:

Heuchelheim Hochelheim.

hinein r., , . , ,

Er versackte sogleich, arbeitete sich wieder hoch, spie den unerwünschten Wasserballast von sich und schwamm mit wütenden Stößen ohne Besinnen drauflos Bald nötigten seine schwerer werdenden Kleider ihn zu besonnenerer Anwendung seiner Kräfte etwa in der Mitte des Flusses aber packte ihn ein Wirbel, drehte ihn dreimal herum, tunkte ihn gründlich unter und wollte ihn kaum wieder loslassen. Davon wurde er völlig nüchtern; und als er mühsam wieder hochgekommen war, verhehlte er sich nicht, daß es hier nicht um hundert Mark, sondern ums Leben ging Er spuckte mit dem Was­ser einen kräftigen Fluch auf seine blödsinnige Dummheit aus, ließ unversehens ein Stoßgebet folgen, nahm sich zusammen und strebte mit ver­zweifelter Zähigkeit schräg zur Stömung dem Ufer zu. Gerade als er in einem saugenden Wirbel Strudel aus Wasser, rauschendem Gebrause und

der Neuordnung im Deutschen Skiverband ab. Es kommen ein Langlauf, ein Abfahrts- und ein Sprunglauf zur Durchführung. Der Langlauf in der Umgebung des Feldbergs führt über eine Strecke von 14 Kilometer Länge mit 350 Meter Gesamt­steigung. Die Abfahrtsläufer starten um 11 Uhr am Drunhildisfelsen über eine 2500 Meter lange Strecke mit 300 Meter Höhenunterschied. Der Sprunglauf beginnt um 14 Uhr auf der Feldbergschanze. Die Wettbewerbe sind aus allen Städten des Bezirks sehr gut beschickt. Für den Akademischen Skiklub Darmstadt starten auch sechs Norweger, hie zur Zeit in Darmstadt studieren. Die Schneeverhält­nisse im Taunus sind zur Zeit noch ausgezeichnet.

Neue Rtchtiimen für das Trouenrudern

Einem fühlbaren Mangel an einheitlichen Richt­linien im deutschen Frauenrudern wurde jetzt endlich abgeholfen. Die Abteilung für Frauenrudern im Deutschen Ruder-Verband hat soeben neue Richt­linien herausgegeben, an denen alle führende Köpfe des deutschen Frauenruderns mitgearbeitet haben. Die Bestimmungen zeichnen sich durch Klar­heit und Kürze aus. Besonders wird den Frauen das Wanderrudern empfohlen. Ganz erfreulich ist

OieGkimeisterschasten der Hmeljugeno des Oberoebiets West.

mit der Durchführung beauftragt: Gebiet 12 Westmark.

Die HJ.-Sklmeister,chaften des Obergebiets West, die am heutigen Samstag und am morgigen Sonn­tag auf der Hohe Acht bei Adenau (Eifel) stattfin-> den, soll den HJ.-Skiläusern Gelegenheit geben, un­tereinander Fühlung zu nehmen, |omie die besten Einzelläufer tr' die besten Ski-Mannschaften zu ermitteln. Allju.-Uich will der Obergebietsfuhrer em. anderes Gebiet mit der Durchführung beauftragen. In diesem Jahre hält das Gebiet 12 Westmark die Skimeisterfchaften auf der Hohe Acht (höchster Berg der Eifel) ab. Dieser land,chaftl,ch schöne Ski­platz am Nürburgring liegt zentral im Obergebiet und ist durch Bahn und Auto gut zu erreichen.

Die Siegerehrung wird der Obergebietsführer Lauterbacher selbst vornehmen. Die drei ersten jeder Klasse erhalten wertvolle Preise, den drei besten Mannschaften fällt je ein Wanderpreis des Reichsjugendführers, des Obergebietssührers und des Staatsrates Gauleiter Simon zu. Außerdem erhalten die fünf ersten Sieger jedes Wettbewerbs je eine Ehrenurkunde.

Die Abwicklung der Wettbewerbe.

Die Rennstrecke wurde gestern abgesteckt. Am heutigen Samstag finden die Begrüßung, die Aus- lafung und ein Heimatabend statt. Am Sonntag ist morgens Gelegenheit zum lieben und Strecken­laufen gegeben. Dann wird startfertig angetreten. Weniger später beginnt der 1. Start. Ein gemein-^ sames Mittagessen ist vorgesehen, am Nachmittag wird man sich zu Kunst und Scherz aus dem Uebungshanq treffen. Die Siegerehrung beschließt den Tag.

Gemeldet wurden für die einzelnen Klaffen:

1. Einzelwertung: Klasse A: HI. über 16 Jahre; Klasse B: HI. von 14 bis 16 Jahren; Klasse C: Jungvolk unter 14 Jahren.

2. Mannschaftslauf: Die in der Klasse A und B laufenden Teilnehmer können je drei von einem Bann als Mannschaft gemeldet werden. Die durch Fahnen gekennzeichnete Laufstrecke beträgt 4,5 Kilometer, für das Jungvolk 2 Kilometer. Start und Ziel liegen vor dem Forsthaus Hohe Acht.

Ski - Wettbewerbe im Taunus

Gute Beteiligung für die Kämpfe am Sonntag.

Der Bezirk III der Skigaue 12/15 hält am 14. Ja­nuar im Taunus seine ersten Skikonkurrenzen nach

Ein stämmiger, bürgerlich gekleideter

heiterer Gemütsart, geriet, eine etwas abgeschabte Aktentasche unterm Arm, eines Abends in ein klei­nes Wirtshaus am Flußufer. Er steuerte, müde von einem ehrlichen Arbeitstage, auf einen der blankgescheuerten Holztische los, ließ sich, behaglich durch den unmodisch biederen Schnauzbart prustend, nieder, mit Lust und Sachkenntnis, was der dicke Wirt an Gerichten zu bieten hatte, und spülte die kräftige Kost hörbar und nachdrücklich mit einem Glas Bier hinunter. Danach blickte er sich mit er­wachender Aufmerksamkeit in der Schankstube um, warf hier und dort ein Wort ins Gespräch der Gäste, rückte schließlich (mit Verlaubi in eine Stammtischrunde ein und erlangte mit seinen Witzen, Mordgeschichten und Biergesängen bald das, «uuuci «u-jr'v r

Uebergewicht über den bisherigen Ehrenmeister des * kreisenden Sternen zu versinken wähnte, spurte er Kreises. Schließlich, als auch die Ausgepichtesten Grund unter den Fußen, verlor ihn wieder,,stram- ihre Ladelinie erreicht sahen und Anker gelichtet nette, packte irgendwo eine Kette tiei mit oem hatten, suchte sich der Unverwüstliche einen neuen Gesicht auf nassen Sand unb feierte Quer über dem Liegeplatz bei den letzten Gästen, zwei fremden Körper eines umgekippten Bootes hegenö feine Männern, und schickte bald in traulichem Verein wunderbare Rettung mit einem ungemein mitztonen- mit ihnen Lieder und Lachsalven zur rauchge- den Gebrüll. ..

bräunten Decke empor, daß das säuberlich geschnitzte Als er meiuyc -

Modell der GaleasseSimon van Dordrecht" an die Hüften gestemmt und den Kopf schief gegen den feinem Strick wie bei grober See schwankte. über die

voller Zivilkleidung zu durchschwimmen. Das An­erbieten zunächst mit HohngelaKer ausgenommen, mürbe zum Gegenstanb einer Wette um hundert Mark gemacht; man trommelte den Wirt, der drin­nen gerade die Stühle aus die Tische stellte heraus, ernannte ihn t-?tz seines weisen Abratens zum Schiedsrichter upb hinterlegte bei ihm beiderseits den Wettbetrag. Hierauf packte der kühne Schwim» mer seine Wertsachen in seine Aktentasche, übergab

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Schwimmer in der Nacht

Bon Karl Lerbs.

Die Rassenforschung kommt immer mehr zu dem Ergebnis, daß auch die Rasse beim Menschen im Verlaufe jahrhundertelanger Entwicklung den wech­selseitigen Einflüssen der Umwelt ausgesetzt ist, daß sie also kein ein für allemal feststehender Bestand­teil der menschlichen Erscheinung ist. Die Rassen befinden sich inmitten einer großen Auseinander­setzung zwischen den Erbanlagen und der Umwelt. Eine der Hauptaufgaben der modernen Rassen­forschung wird es sein, festzustellen, wie weit die Wandlungen der rassischen Gleichgewichtszustände auf den einen oder anderen Faktor zurückgeführt werden muß. So läßt sich z. B. nachweisen wie einem aufschlußreichen Bericht in der Frankfurter WochenschriftDie Umschau" über die Untersuchun­gen der Schädelfunde aus Niedersachsen von Saller zu entnehmen ist, daß sich das Rassenbild der niedersächsischen Bevölkerung seit der Germanenzeit stark verändert hat, obwohl seitdem keine wesent­lichen Wanderungen stattgefunden haben. Die nie­dersächsische Bevölkerung ist damals eindeutig lang- schädlig gewesen, während sie heute vorwiegend die runde Kopfform aufweist, und zwar ist der Prozentsatz der Langschädel von 62 in der Germa­nenzeit bis auf vier in der Gegenwart zurück­gegangen. Die zunehmende Verrundung der Kopf­formen ist hauptsächlich auf eine Vergrößerung der Schädelbreite zurückzuführen, während Schädellänge

gen Hochelheim II; Wißmar Ruttershausen und Launsbach Krofdorf II.

Von Bedeutung sind die Spiele in Beuern, Gie­ren und Wißmar. Während alle anderen Kämpfe nur Positionskämpfe darstellen, sind in den letzten Spielen Entscheidungen für die Erringung von Gruppenmeister-Titeln zu erwarten.

OSL. I Turnerfchaft II.

Am morgigen Sonntag wird ein für die Kreis­klasse sehr bedeutungsvolles Handballspiel zwischen der OSC.-Mannschaft und der zweiten der Gießener Turnerschaft ausgetragen. Die Turner führen die Tabelle an, aber relativ steht der OSC. besser. Der Gewinner dieses Spieles dürfte voraussichtlich auch der Sieger in der Runde der Kreisklasse werden. Die OSCer haben zwar noch kein Verbandsspiel verloren (das Vorspiel endete 3:3), aber in Gesell­schaftsspielen nicht immer gut abgeschnitten. Da­gegen haben die Turner schon manchen schonen Sieg erfochten. Die Tagsform wird das Spiel ent­scheiden.

Kurze Sportnotizen.

Zwei neue O l Y m p i a-V e r s u ch s-A ch t e r wurden jetzt zusammengestellt. Es handelt sich um die Mannschaften des RC. Germania Königsberg und der Berliner RG. von 1884, die beide 1933 eine Reihe schöner Erfolge zu verzeichnen hatten.

Eine Vergrößerung des Hauptplatzes in Wimbledon ist von den Engländern angeregt roor- den. Da man für *bas Davispokal-Schlußspiel mit einem Riefenandrang rechnet, soll das Fassungsver­mögen der Zuschauerränge erheblich erweitert wer­den, so daß 18 000 Personen untergebracht werden können.

*

Die Durchführung der Südwestdeut­schen Eissportmeisterschaften, die am Wochenende in Frankfurt a. M. stattfinden sollten, ist durch den Witterungsumschlag erneut fraglich geworden. v

Wieder unentschieden endete em Eis­hockeykampf zwischen England und Amerika. Dies­mal trennten sich die beiden Mannschaften nach einem rassigen Kampfe in London torlos. Die Ottawa-Kanadiers" besiegten in Prag eine oer- > stärkte Mannschaft der Slavia mit 4 :0.

iiche Reform notwendig sei. Es gibt 15 Millionen Radfahrer in Deutschland, sie alle zu erfassen, ist die Ausgabe des Verbandes. Ihr Bedarf schafft Tausenden deutscher Volksgenossen Arbeit und Brot. Dieser Gemeinschaft mußte man zunächst den Rah­men geben, die Industrie hierin eingliedern, die sportliche Seite dem umfassenden Kreis der Leibes­übungen einfügen. Diese Ausgaben sind gelöst und jetzt gilt es, den Berufssport in jene Bahnen zu lenken, die der heutigen Zeit entsprechen. Das Schwergewicht des Radrennsports liegt in den Kämpfen auf offenen Bahnen in der Sommerzeit. Der Radsport ist in der glücklichen Lage, daß ihm auch im Winter große Hallen zur Verfügung stehen. Der Höhepunkt der Wintersaison sind die Sechs­tagerennen^ und das Dortmunder erhält insofern erhöhte Bedeutung, weil es dazu ausersehen ist, unter anderen sportlichen Regeln dem Grundgedan­ken der Sechstagerennen Geltung zu verschaffen. Mit dem Starsystem soll gebrochen werden, die Fahrer sollen sich ihr Rennen nicht nach Gutdünken einteilen und erst ihr Können zeigen, wenn andere sich abgeracfert haben. Dortmund kann also berufen fein, der Ausgangspunkt für den Umbruch der Sechstagerennen in der ganzen Welt zu werden."

Die Sechstagerennen stehen am Scheidewege, Dortmund wird den Beweis erbringen, ob derartige Rennen auf dieser Basis für den deutschen Sport­betrieb von Wert sind oder nicht.

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wesen, indessen rechnet man mit einem, wenn auch Kanu-Verband und von den nach der Revolution knappen, Erfolg der Gäste. Entstandenen NS.-Wassersport-Organisationen gebil-

Roth Allendorf a. d. Lda.; Bernsfeld Schotten, bet. Bis zum Ende 1933 sind über 130 bisher keinem

Obwohl Allendorf bereits schon als Meister der Verbände angeschlossenen Kanuvereine der Fach- Gruppe gilt, wird die Mannschaft auch in diesem beigetreten. Nunmehr haben der Führer des Spiel einen Sieg herausholen. In Bernsfeld sollte Deutschen Kanu-Verbandes und der Führer der Schotten den Sieger stellen. |Deutschen Jugendkraft" ein Abkommen zur Ein-

Jn der B-Klasse stehen 6 Begegnungen auf dem glieberung der Kanu-Abteilungen dieses Verbandes Programm und zwar spielen: Aßlar Nieder- in die FachschaftDeutscher Kanu-Verband abge- airmes II- Beuern - Burkhardsfelden; OSC. Gie- schloffen. Damit ist em weiterer großer Schritt zur ßen Turnerschaft Gießen II; Heuchelheim II ge- Einheit im Deutschen Wassersport getan.

aber, baß den Stilruder-Wettbewerben nunmehr eine einheitliche Linie gegeben wird. Weiter wird den Vereinen noch eine brauchbare Anleitung zur Durchführung von Frauen-Ruderwettbewerben jeder Art gegeben.

Um die Reform

der deutschen Gechsmgerennen

Der Führer der deutschen Radsportler, Ritt­meister a. D. Ohrtmann , sprach im Rund­funk über die Reform der Sechstagerennen. Wir geben seine Ausführungen auszugsweise wieder.

In den ersten Jahren waren die Sechstage­rennen wirklich sportliche Wettkämpfe, leider haben sie in Deutschland eine Entwicklung genommen, die der Gott sei Dank hinter uns liegenden Zeit entsprach. Alles wirkte zusammen, um den sport­lichen Wert dieser Prüfung der Berufsradfahrer immer mehr herabzumindern und dabei gingen auch große Leistungen einzelner Fahrer unter. Als mir der Neuaufbau des Radfahrwesens übertragen wurde, war ich mir klar darüber, daß eine gründ-

Heldenkampf auf einem Leuchtturm.

Der einsam im Meer an der Westküste Schott­lands auf einem kleinen Felsen stehende Leuchtturm Dhu Hearteach ist kürzlich die Stätte eines opfer- mutigen Kampfes der drei Leuchtturmwächter ge- wesen, die dort von dem Wogenanprall der wild- bewegten See eingeschlossen waren. Einer von ihnen hatte einen schmerzhaften Knöchelbruch und andere nicht unbedenkliche Verwundungen und wurde von feinen Kameraden nach Anweisungen behandelt, die ein Arzt funkentelegraphisch vom Festland er­teilte. Nach einer vierzehntägigen Abschließung von der Umwelt konnte man endlich daran gehen, den DampferHesperus" von dem nächstgelegenen Hafenstädtchen Oban zur Hilfe zu entsenden. Der furchtbare Südweststurm aber ließ den Versuch, an dem Felsen des Leuchtturms zu landen, scheitern. Während der Dampfer in einiger Entfernung non Dhu Hearteach ankerte, bemühle sich ein Teil der Besatzung mit einem Motorboot an den Leuchtturm heranzukommen. In der gleichen Zeit versuchten die Leuchtturmwärter unter unendlichen Mühen, die zerstörte Landungsstelle wieder herzustellen. Von riesenhaften Wellen, die wütend gegen den Fels antobten, wurden zwei von ihnen in die kochende See hinabgerissen, und nur mit Aufbietung aller Kräfte konnten sie sich wieder an das Ufer retten. Sie mußten ihren schwerverletzten Kameraden noch einmal über die schwankende Treppe in den Auf­enthaltsraum des 45 Meter hohen Turms bringen. Der Dampfer begab sich einstweilen in den Hafen zurück Noch eine lange und bange Woche haben die beiden Wächter am Krankenbett ihres schwer- leidenden Kameraden gewacht und die Lat"-' ' 1 für die Schiffahrt in Ordnung gehalte- ihnen wirksame Hilfe bringen fonr

tnem Stria wie oei giuuc, Wind geneigt, in dröhnendem Dauertauf über Du

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Gebiete, wie Schweden und Dänemark, überein. Eine ähnliche Entwicklung wurde übrigens auch bei Tieren festgestellt, wo die Haustierrassen gegen­über den Wildformen durchschnittlich rundere Kopf-

Öod>fd)utnathndkann Wir

In Freiburg (Breisgau) ft* besonders

57 Jahren der Ordinarius Gynäkologie, Direktor der Um Professor Dr. Otto Pankow wirkte früher in Jena und ai MH Akademie in Düsseldorf. Er mc W/V«

tendr-mq, etoaPtHFdebimöiTlSteintreppe zum!-ins g-Men und hatten plötzlich seine Einwand- schungsergebniji-n °u- der Rasseng-,chichte anderer Wasser hinab und warf sich mit dumpfem Plumps mit ein, zwei zünftigen Magenhaken k. c>. geschla- ~~u11u 1 Wnrmtt o nhnp irrtumhdiermei e

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stützte sich auf gespreizte Hände, hatte aus zunächst nicht ersichtlicher Ursache ein kornb umenb aues Ge- sich und stieß Töne aus, die lenseits aller Schil- derungsmöglichkeiten liegen. Erst nach geraumer Zeit war aus seinen Aeußerungen ein Bild der Ereianisse zu gewinnen Danach waren die beiden fremden Männer in jäher Ernüchterung zu der Er- ih?es Meges°den Wettb^rag gewiß" als Erbmasse

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