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Nülmackts-Keyen erfreuen alle

weiteren fünf geborgenen Leichen sind die Kamen noch nicht festgestellt. Die Rachforschungen werden dadurch erschwert, daß das Fremdenbuch des Hotels verbrannt ist.

Rach dem letzten Funkfprnch aus Renyork steht die Zahl der Todesopfer, die der Hotelbrand in Lansing gefordert hat, immer noch nicht fest. Es werden noch etwa 80 Hotelgäste vermißt. Man furchtet, daß die Zahl der Toten bis guf etwa 50 steigen wird. Mit der Durchsuchung der glühen­den Trümmer soll sofort begonnen werden. Man nimmt an, daß sich auch noch mehrere Leichen unter der Eisdecke des Grand River befinden, in den mehrere Hotelgäste in ihrer Todesangst ge­sprungen sind. Rach den Berichten von lleberleben- den haben sich schreckliche Panikszenen in dem brennenden Hotel abgespielt. Frauen mit bren­nenden haaren und Kleidern durchrasten die Kor­ridore. Zahlreiche Hotelgäste wurden bei dem Ver­such, sich zu retten, niedergetreten. 20 Mi­nuten lang ertönten furchtbare Schreckensrufe, bis das Hotel mit donnerähnlichem Krachen inslchzu- fammen stürzte.

setzen und damit aufs neue ihrem Lande dienen.

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DRV. Lansing (Michigan), 11. Dez. Aus un­bekannter Ursache brach in der Rächt zum 11. De­zember in einem hiesigen Hotel ein Brand aus. Das Feuer griff mit rasender Schnelligkeit um sich und äscherte das ganze Gebäude, das mitten im Geschäftsviertel liegt, ein. Die Zahl der Todes­opfer steht noch nicht fest. Einige von ihnen konn­ten nicht identifiziert werden. Etwa 30 Personen wurden mit mehr oder weniger schweren Brand­wunden in das Krankenhaus eingeliefert. Die Zahl der leichter Verletzten ist sehr groß. Trotz der herrschenden großen Kälte sprangen einige Insassen des Hotels aus den Fenstern in den vorbeifließenden Grand River. Sie konnten nicht geborgen werden und ertranken. Unter den Token und Vermißten befinden sich auch einige Abgeordnete des Staats­parlaments von Michigan. Es handelt sich bei dem Hotelbrand um eine Katastrophe aller­größten Ausmaßes. Wie die Polizei erklärt, werden noch etwa die Hälfte der annähernd 200 Hotelgäste vermißt. Von den geborgenen Leichen konnten bisher acht identifiziert werden. Fünf von ihnen sind Mitglieder des Staatsparlaments. Von

K en die Pg. Sommer und Müller im J- des Stellvertreters des Führers. In der

lick> ur zu teueren Preisen von ausländi- fctzki Dampfern bezogen werden können, da die d f ch e n Fischgründe in dieser Jahreszeit

Sturm im Wasserglas.

politische Betriebmacher im Fürstentum Liechtenstein.

OSPAM-Msen» siu-gejadrlos.

3n den Elektro -

Aliworache gab Oberbürgermeister Fiehler um- fiifeJbe Erläuterungen.

L)ie Preisbildung der Seefische.

ß - Reichskommissar für Preisüberwachung, Dr. (Ä'sler, teilt mit: Nachdem innerhalb der letzten b rei Wochen die Seefischpreise an der Kl fr e erheblich gefallen sind, erwarte ich, d itzPch dieser Rückgang in einer entsprechenden R'u'bildung des Konsumentenprei- s rswuswirkt. Diese Angabe trifft nicht zu für ß iriun e Heringe, die zur Zeit fast ausschlieh-

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nni^ilpolitik der Reichsorganisationsleitung hielten eiinernkchtöffentliche Tagung unter dem Vorsitz des L^ifrs des Hauptamts für Kommunalpolitik, Ober- bLrprmeister Fiehler, ab, die sich eingehend iriil Dem Entwurf der neuen Gemeindever- f Isiun g, die voraussichtlich am 1. April 1935 ajs gerster Teil der Reichsreform in Kraft |e:ien werde, befaßte. Die Hauptreferate er-

tne W s Winttthi^k er wird dieP> iber ohne k um erstenmal ihrer Gesar h nicht wie jene Feste zu IJ rn diesmal - tenmai mit - mis dafür M inationen ein! gewillt ist, trösten mit^ die deutsche zum jünM,' it Dienst zul4

des mehr humoristisch aufgefaßt. Es wird nur bedauert, daß der Versuch gemacht wird, das Fürstenhaus in das politische Getriebe hineinzuziehen. Der Thronfolger verwahrt sich in einer Erklärung gegen den Miß­brauch seines Namens für unwürdige und das Land schädigende Aktionen.

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Liechtenstein war einmal so etwas wie eine Insel der Seligen. Eingekeilt zwischen der Schweiz und Oesterreich liegt dieses kleine Fürstentum mit seinen 11500 Einwohnern von keiner Seite angefeindet, gut Freund mit allen seinen Nachbarn, frei, un­abhängig und sorgenlos. Dazu nicht arm. Denn nicht zuletzt die Kapitalflüchtlinge aus aller Herren Länder sorgten dafür, daß erhebliche Summen ins Land kamen. Mit der Kapitalflucht ist es so ziemlich überall zu Ende, nach Liechtenstein kommt neues Geld nicht mehr herein, aber man lebt dort nach wie vor zufrieden und hört nur aus den Zeitungen, was sich draußen in der Welt an Streitigkeiten und Kämpfen abfpielt. Einigen Liechtensteinern scheint allerdings diese Ruhe nicht zu behagen, sie haben offenbar Sehnsucht nach innerpolitischer Bewegung. Immerhin kann man zu ihrer Ehre feststellen, daß sie z. B. das Treiben eines Nicole in der benachbarten Schweiz nicht gerade erbaulich finden, zumal dieser marxistische Wildling jetzt noch dazu übergegangen ist, den ihm unter­stellten Beamten die letzte Rate des Dezembergeholts zu sperren, so daß zum Weihnachtsfest in den Fa­milien der Genfer Beamten sehr wahrscheinlich Trübsal geblasen wird. Dagegen scheint die öfter* rei chische Ständeverfassung bei gewissen politisierenden Liechtensteinern Anklang gefunden zu haben. Ihren Landtag möchten sie abschaffen, die Regierung umbilden und die Stellung des Fürsten­hauses ändern. Man war sogar so mutig, eine Volks­versammlung einzuberufen, die jedoch aus Mangel an Volk eine Interessentenberatung blieb. Da der Thronfolger nun diesen Staatsreformern unter dem Beifall Liechtensteins eine scharfe Absage erteilt hat, dürfte der Plan vomStändestaat Liechtenstein" nicht nur in die Brüche gegangen sein, sondern das alte gute Verhältnis zwischen Fürst und Volk wird vermutlich eine neue Festigung erfahren haben.

drandkaiastrophe in einem amerikanischen tzoiek

Es wir- mit 50 Toten gerechnet.Nächtliche Schreckensszenen.

Schaffung der selbständigen Großgemeinden Pei- ping, und Tientsin sowie gegen die Umorganisie­rung der entmilitarisierten Zone von Luatun und die Ausdehnung dieser Zone durch freiwillige Ver­legung der chinesischen Garnisonen vom Nankau- Paß bis Tientsin zu erwarten.

Japan zum Wettrüsten bereit.

Tokio, 12. Dez. (DNB.-Funkspruch.) Marine­minister Admiral O s u m i erklärte im Staatsrat, daß der Haushalt genüge, um ein Wettrüsten a u s z u h a l t e n. Die Zahl der japanischen Ma­rineangehörigen betrage 90 000 gegenüber 80 000 der amerikanischen Flotte. Die Vereinigten Staa­ten könnten den Vorsprung Japans an ausgebilde­ten Offizieren und Mannschaften nichteinholen. Japan könne nach der Kündigung des Flottenver­trages neue Kriegsschiffe bauen, ohne daß es gezwungen fei, dafür alte Schiffe adzu- rüften. Diese könnten vielmehr weiter verwen­det werden. Die Mandate über d i e Süd­ssein seln werde Japan nicht aufgeben. Nötigenfalls werde es sie durch Einsatz der Flotte zu schützen wissen. Die japanische Regierung wolle gleichzeitig mit der Kündigung des Flottenoertrages einen Zeitpunkt und den Ort für eine neue Flottenkonferenz vorschlagen.

Britische Manöver bei Singapur.

London, 12. Dez. (DNB. Funkspruch.) Das Gibraltar des Ostens" wird am Donnerstag zum ersten Male Mittelpunkt ausgedehnter Manöver sein, die vier Tage dauern sollen und an denen britische Land-, See- und Luftstreit­kräfte teilnehmen werden. Heber die Manöver wird strengste Geheimhaltung gewahrt. Der Hafen Singapur wird während mehrerer Stunden fürdenSchiffsverkehr völlig gesperrt sein. In Singapur selbst haben sich 20 Kriegs­schiffe versammelt, nämlich ein Flugzeug-Mutter­schiff, ein Kreuzer, zwei Flottillenführer und 16 Zerstörer.

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Wie dasJournal" berichtet, ist auf Veran­lassung italienischer Garibaldi st en und mit Zustimmung Mussolinis ein französisch-italienischer Ausschuß ehemaliger Frontkämpfer umfasse. In der Gründungsbotschaft Flontkkämpfer umfasse. In der Gründungsbotschaft heißt es: Die Vorsitzenden der großen Verbände ehemaliger Frontkämpfer Italiens und Frankreichs haben beschlossen, sich zu einem ständigen Ausschuß für d i e französisch-italienische Ver- ständigung (Entente) zusammenzuschließen.

Japan droht mit der Besetzung Nordchinas.

Peiping, 11. Dez. (DNB.) Der japanische Bot­schafter in Washington, daito, erklärte einem Vertreter desEoening Bulletin", Japan fei be­reit, die Verwaltung von Nordchina zu übernehmen, wenn es dies zur Wahrung des Friedens in Ostasien als notwendig erachte; diese Haltung würde sich auch bei einem Protest anderer Mächte nicht ändern.

Diese japanische Erklärung erschwert die Ver­suche der Nankinger Regierung, auf der Versamm­lung des Zentralvollzugsausschusses der Kuomin­tang eine Einigung Gesamtchinas auf eine Japan gegenüber versönliche Politik her­beizuführen. Die Tatsache, daß Saito gerade in diesem Moment seine Erklärungen abgebe, sei ein wohlüberlegtes Manöver, um eine auch außenpolitisch wirksame Einigung des gesam­ten chinesischen Reiches zu verhindern. Die erste Folge wird die sein, daß Nordchina feinen Wider­stand gegen die Pläne der Zentralregierung über die Verlegung der Hauptstadt der Pro- vinz Hopei von Tientsin nach Paotingfu verstei - f e n wird. Ferner sind Widerstände gegen die

Flamtheit am natlonalsoziaNstischen N nterhilfswerk beteiligen. Die Be- rrienfdjaft der deutschen Polizei wird durch t i|e n eP f u n d s p e n d e" die Geschenke zu iwr Weihnachtsbescherung bedürf- [ t: e r Volksgenossen aufbringen und durch frfriche Veranstaltungen ihre Verbundenheit mit )e- Aermsten des Volkes zum Ausdruck bringen.

i5o wird derTag der deutschen Polizei" S y m - >cl der neuen Volksverbundenheit fd'.v die nicht nur Lippenbekenntnis sein will, son- freji in erster Linie von den Amtsträgern des i States vorgelebt werden muß.

Göring Sankt Sen Spendern

Tages Ser Nationalen Solidarität Berlin, 11. Dez. (DNB.) Ministerpräsident Ge- ite-.nl Göring hat der Abrechnungsstelle der NS.- Ui kswohlfahrt feine letzte Sammelbüchse iit rgeben, die die ihm am Tage der nationalen S idarität von finanziell bessergestellten Kreisen ge- jixiibeten größeren Geldscheine und Schecks enthält. IDmit steiat der Sammelertrag des Ministerpräsi- )ei-en auf insgesamt 76700 Mark. Der Wisterpräsident dankt noch einmal allen frijfsbereiten Spendern, den Minderbe- nitelten, die von ihrem Wenigen ein hochherziges ) pi r brachten, wie auch den wirtschaftlich Besser- ;t?flllten, die an diesem Tage so reichlich und freudig jcjxnbet und damit durch die Tat bewiesen haben, )a*iim neuen Deutschland arm und reich in ech- ec nationalsozialistischem Gemeinschaftsgeist und ^wirklicher Solidarität zusammen- t ne n, wenn es die Not des ärmsten Dolks- )<r.|'ffßn zu lindern gilt.

Heer und Marine sammelten 54000 Mark.

Berlin, 11. Dez. (DNB.) Die vom Reichs- M dir m i n i ft e r angeordnete Sonder samm­ln g zugunsten des Winterhilfswerkes inner- 1:alb der Truppen und Dienststellen des ^eraes und der Marine amTag der nationalen (ooDarität" hat 54 057 Mark ergeben.

Die Post im Dienste des Winter­hilfswerks.

he Reichspoft stellt auch jetzt wieder an den < 5 <!oa 11 e r n aller Postämter die Sammelbüch­se it auf. Dadurch haben alle Volksgenossen dauernd l jeDenheit, dem Winterhilfswerk ihre Spenden zu- rkpgren. Das Personal der Reichspoft beteiligt f chmuch jetzt wieder unmittelbar an dem großen frtlwerf. Dem Einkommen entsprechend läßt jeder ^.läilchörige der Post einen bestimmten Betrag regel- r 1 äj.g von seinem Gehalt abziehen. Dem UTberhilfswerk werden dadurch in diesem Winter l «MUS sichtlich 2,6 Millionen Mark zu- c esiart werden.

Tagung der Gauamtsierter für Kommunalpolitik.

München, 11. Dez. (DNB.) Die 32 Gauamts- Iiitk für Kommunalpolitik aus dem ganzen Reich unblbie politischen Leiter im Hauptamt für Kom-

Die Friedensoffensive der Frontkämpfer.

1 Sich die Feuerkreuzler für eine deutsch- französische Aussprache.

i Iuris, 12. Dez. (DNB. Funkspruch.) Der Füh­ret it'irr VereinigungFeuerkreuz", Oberst a. D. de l i assvo c q u e , erklärte einem Mitarbeiter desMa- ti h' lin Europa könne es keinen Frieden und kein GIlicigewicht ohne den Frieden und das Gleich- gs Ä:i,t zwischen Deutschland und Frankreich geben, niip> loebeute, daß man sich mit Deutschland a u=>' p r e d) e n müsse. Das werde aber erst von bejr Zeitpunkt an möglich und nützlich sein, in dem gjhüireid) eine feste Ordnung und eine feste Sicher- he^iinerhalb seiner Grenzen und an seinen Grenzen hsiric tellt haben werde. Die lebenswichtigen Fragen miöim mit dem erforderlichen Ernst und der er- foiple lichen Vorsicht behandelt werden.

ilv Mitgliedern der Neuen Friedensschule in Mscftille erklärte der Abgeordnete G o y, die mit ©jd^itiät geladene Atmosphäre habe sich ge- bipr. Die Ereignisse von Marseille hätten in Genf eröicrt werden können, ohne daß der Friede be- drv;tnvorden wäre. Die Annäherungspol i- tillkser ehemaligen Frontkämpfer laste fiohrtchtfertigen. Erst wenn das Kriegsaefpenft ver- sckHeiden fei, würde in Frankreich das Ver- t'i nse n wieder aufleben, die gehorteten 40 Mil- li'i Man Franken würden wieder in Umlauf korn- nrui mnb die Krisen erst dann behoben werden fßhflri. Um die tragische Möglichkeit eines Krie­ger al beseitigen, wollten die ehemaligen Front- käiAper die ihnen noch verbleibenden Kräfte ein-

Nur ein Manöver.

Tas Memeldirektorium

setzt die Sprachenverordnung auS.

Memel, 9. Dez. (DNB.) Das Direktorium des Memelg-ebietes hat beschlossen, die Durchführung der Derordnuna über die Einführung der litauischen Unterrichtssprache an den Volksschulen des Memel» gebietes bis zur endgültigen Regelung auszuls-etzen mit der Maßgabe, daß eine Heb er Prüfung ftattfinben wird. Es handelt sich hierbei nur um ein Manöver, um den Landtag geneigtzuma­chen, dem neuen Direktorium fein Vertrauen ZU geben. DieseAussetzung" ist keineswegs eine Aufhebung des Gesetzes im Gegenteil, ist damit zu rechnen, daß fehr bald nach der Sitzung des Memel» ländstchen Landtages die angekündigteUeberprü- jung" idazu führt, daß die skandalöse Vergewaltigung des Memelgebiets durch die Einführung der litaui­schen Unterrichtssprache an den memelländischen Schulen doch durchgeführt wird. Es ist be­zeichnend, daß die beiden memelländischen Mitglieder des Direktoriums es nicht durchsetzen konnten, daß diese empörende Schuloerordnung wirklich auf- gehoben wird. Ein Beweis, daß sie machtlos in diesem Direktorium sind.

Aus aller Wett.

Oie Beisetzung des General von Hufier in Darmstadt.

Der in Berlin verstorbene General der Infanterie a.D. von Hutier wurde auf dem Alten Fried- bof in Darmstadt an der Seite seiner Ehestau und feines Sohnes in schlicht-feierlicher Weise beigesetzt. Die Einsegnung nahm der katholische Geistliche Rat Dekan K a st e l vor. Ungeheure Menschenmengen säumten den Weg von der Friedhofskapelle Aur letzten Ruhestätte des großen Heerführers. Neben den Familienangehörigen des Verstorbenen, dar­unter den Schwiegersohn Reichsverkehrsminister Freiherr Elz von Rübenach, bemerkte man den stellvertretenden Gauleiter, Regierungsrat Reiner, Staatsminister Jung, Großherzog Ern st Ludwig, viele ehemalige Offiziere, Ehren- stürme der SA. und des NSDFB. sowie alle Mili­tärvereine Darmstadts und der Umgebung. Der Sarg mit der sterblichen Hülle wurde von acht ehemaligen Leibgardisten zum Grabe getragen. Nach der Einsegnung folgten zahllose Kranzniederlegungen, u. a. von Generalleutnant Bollmann für den Chef der Heeresleitung und die deutsche Wehrmacht, durch den stellvertretenden Gauleiter Regierungsrat Reiner für den Reichsstatthalter, durch General von Oidmann für das ehemalige Leibgarde- Infanterie-Regiment Nr. 115, durch Major von H e r f f für den Traditionstruppenteil, durch Oberst Schröder für das nassauische Infanterie-Regi­ment, durch General von Hartmann für den Reichsverband Deutscher Offiziere, durch Standarten­führer Unger für die SA. und durch den Reichs­bahnvizepräsidenten Direktor Köhler für den Generaldirektor Dr. Dorpmüller.

Unsozialer Belriebsführer in Schuhhast.

Wie das Presse - und Propagandaamt der Deutschen Arbeitsfront mitteilt, ist der Fabrikbesitzer Berthold Greiner, Inhaber der Glasfabrik Greiner in Ritschel-Ober» läufig, wegen unsozialen Verhaltens und Miß­achtung der Verordnung des Führers in Schutz» h a ft genommen worden. Greiner hat nicht nur in unverantwortlicher Weise sein Besitz­tum verwirtschaftet, sondern er blieb seiner Gefolgschaft, 187 Männern und Frauen, insgesamt 21000 Mark an Löhnen und der Krankenkasse und Invalidenversicherung rund 30 000 Mark a n Beiträgen schuldig. Er selbst verwandte da­gegen für seinen persönlichen Gebrauch außerordent­lich Hohe Beträge.

Rätsel um Galapagos.

Kapitän Hancock berichtet über seine Erlebnisse.

In der Schilderung seiner Erlebnisse auf den Ga- lagagos-Jnseln berichtete Kapitän Hancock weiter, daß er in der Tagusbucht die JachtSvaap" un­versehrt oorgefunben habe, in der im Juni 1933 der amerikanische Forscher William Robinson und seine Gattin ihre Hochzeitsreise antraten. Es war S vermutet worden, daß möglicherweise die i Wagner und ihr Begleiter dieSvaap" benutzten, als sie im letzten Juli von den Galagagos» Inseln verschwanden. Der Forscher Robinson hatte dieSvaap" in der Tagusbucht zurückgelassen, als ihn ein amerikanisches Kriegsschiff zwecks Blind« barmoperation in ein Hospital nach Kanaba brachte. Die neben ben Leichen auf ber Marchena-Jnsel aufgefunbenen 14 Briefe an amerikanische unb aus« lanbische Abressen sind ber Postbehörbe in San Diego (Kalifornien) zur Weiterbeförberung über­geben worben. 36 Briefe, bie bie Inselbewohner von ber Außenwelt erhielten, würben ber Zollbehörde zur Weitergabe an ben deutschen Konsul in Los Angeles übermittelt

Das größte und schnellste windmühlenflugzeug.

Einer Londoner Blättermeldung zufolge wurden vom englischen Luftfahrtministerium Versuche mit einem Windmühlenflugzeug unternommen, das als das größte der Welt bezeichnet wiPd. Wäh­rend der Nachteil ber bisherigen Typen von Wind­mühlenflugzeugen in ihrer Langsamkeit bestand, soll das neueste Modell ben Vorteil ber Betriebssicher­heit mit einer Stunbengefchwindigkeit von mehr als 250 Kilometer vereinigen. Es kann fünf statt bisher zwei Personen aufnehmen. Es heißt, das Luftfahrt­ministerium werde später bie Verwenbbarkeit ber Maschine für militärische Zwecke prüfen.

Lin Oslasiendampfer läuft vom Stapel.

Auf ber Weserwerft ber Deutschen Schiffs- unb Maschinenbau A.-G. in Bremen wirb am 14. Dezember der 18 OOO-Brutto-Registertonnen große DampferS ch a r n h o r st" vom Stapel laufen. Das Schiff ist für den Ostasien« D i e n st des Norddeutschen Lloyd bestimmt, in den es im Mai kommenden Jahres eingestellt werden soll. Künftig wird die Reise von Genua nach Schanghai nur noch 23 Tage dauern. Zur Unterstützung derScharnhorst" wird im Herbst

Vaduz, 11. Dez. (DNB.) Dor dem Liechten­steiner Regierungsgebäude fand eine Volks- funbgebung statt, die gegen die derzeitige Regierung des Fürstentumes Stellung nahm. Nach Ansprachen der Führer des Liechtensteiner Heimat­dienstes, Dr. Otto S ch a e d l e r und Dr. Alois Vogl aus Balzers sowie des Barons Vogel­sang aus Schellenberg, stellte die Versammlung einstimmig folgende Forderung auf:

1. Rücktritt der Regierung und Aus­losung des Parteilandtages.

2. Sofortige Wiederherstellung des Rechtes auf eine Volksabstimmung in der ursprünglichen Form, damit das liechtensteinische Volk Gelegenheit habe, auf dem Wege einer Abstimmung frei unb unbeeinflußt zu ben gegenwärtigen Fragen Stellung zu nehmen.

3. Uebernahme ber Regierungsge- walt burchben Erbprinzen Franz Joseph unbeschabet ber Rechte des regierenden Fürsten Franz I. oder durch einen anderen Prinzen des liechtensteinischen Hauses. Bestellung einer Regie- rungskommission unb eines wahlvorbe­reitenden Verfassungsausschusses mit der Aufgabe, innerhalb Jahresfrist eine neue Ver­fassung auf grundsätzlich demokratisch- ft ä n b i f d) e r Grunblage auszuarbeiten unb bem Volk zur Abstimmung vorzuleaen.

4. Einführuna eines Unvereinbarkeitsgesetzes, das bie Bekleidung eines Staatsamtes durch einen Geistlichen verbietet.

5. Vereinfachung des Staatsapparates durch Gehalts- unb Beamtenabbau.

6. Bekämpfung des zu ben sozialen Volksinter­essen in Wiberspruch stehenben Doppeloer- bienertumes.

7. Neubesetzung bes Arbeitsamtes durch eine bas Vertrauen ber Arbeiterschaft und des Ge­werbes genießende Persönlichkeit.

Die Regierung des Fürstentumes Liechten­stein veröffentlicht dazu folgende Erklärung: Einem Aufruf des Heimatdienstes, am letzten Sonntag eine Volkskundgebung zu veranstalten, leisteten nur 160 Personen, meist Jugendliche, sogar noch im schulpflichtigen Alter stehende junge Leute, Folge. Die kleine Kundgebung dauerte kaum eine Stunde. Sie wird von der Bevölkerung des Lan-