j Pflicht. 24 bis 1: Nachtmusik.
SJ.-fporrf
Preußen
Um den beim Rhönturnfest beteiligten Turnern
Spielvereinigung 1900
Kurze Sportnotizen.
n eh‘ b B° hnmeisterfchaf.
?äl". d e "y hat jetzt William I. Tilden
aus der Strafanstalt, in der er wegen desselben Deliktes 3 Jahre Gefängnis verbüßte, entlassen, aber seit 25. Februar 1934 wurde er wieder straffällig. Das Gericht erkannte auf eine Zuchthaus- strafe von 2 Jahren 3 Monaten 2 W o - Jen, 5 Jahren Ehrverlust und ordnete die Sicherungsverwahrung an. Der Anklagevertreter hatte 3 Jahre Zuchthaus, 3 Jahre Ehrverlust und Sicherungsverwahrung beantragt.
14.30: Nachrichten. 14.40: Stunde der Frau. 15.35 Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittagskonzert. 17.30 Müttenschulung im NS.-Frauenwerk. Warum und wie? Ein Zwiegespräch zwischen Emma Diehl und Minni Metzker, Frankfurt a. M. 17.45: Kleine Un terhaltung. 18: Stunde der Jugend. 18.25: „lieber die neue planmäßige Verteilung der Arbeitsplätze"
Ein Gespräch mit dem Direktor des Arbeitsamtes Frankfurt a. M., Regierungsrat E. Minzenmay Frankfurt a. M. 18.50: Griff ins Heute. 19: Grenz städte II: Zweibrücken, Saarburg, Bitburg, Prüm. 20: Reichssendung: Politischer Kurzbericht. 20.15. Stunde der Nation: Eine Nacht im Königsberger Blutgericht. 20.45: Am unteren Hafen, lyrisches Drama in 3 Akten. 22.20: Nachrichten. 22.35: Funkbericht zum Nürburgrennen. 22.45: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 23: Dom Schicksal des deutschen Geistes: „Friedrich und Katte". Die Geburt der
mung gewaltig. Beim gemeinsamen Mittagessen im „Hessischen Hof" erschien Professor Dr. Werner,
Am Samstag: zwei deutsche Rudersiege in Henley, am Sonntag: Zehnkampf-Weltrekord von Sie- vert. Mit dieser Bilanz kann der deutsche Sport mehr als zufrieden sein.
Noi-dheffens Schwimmeisterschaften verschoben.
von 8462,230 Punkten weiter gültig. Dieser Leistung hat aber Sievert nunmehr gründlich den Garaus gemacht. Sievert erreichte diesmal 8790,46 Punkte und übertraf den Amerikaner damit um 328 Punkte. Sieverts Einzellei ft ungen waren: 100 Meter: 11,1, Weitsprung: 7,48 Meter, Kugelstoßen: 15,31 Meter, Hochsprung: 1,80 Meter, 400 Meter: 52,2 Sek., Diskus: 47,23 Meter, 110 Steter Hürden: 15,8 Sek., Stabhochsprung: 3,43 Meter, Speerwerfen: 58,32 Meter, 1500 Meter- 4:58,8.
?u g e I Luh (VfB.
ärreis Wetzlar.
8 Krofdorf, 11. Juli. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden die C h a u s s i e -
Meyer Danz (Hessen-Preußen Kassel)""s0(/ M e ter: Danz (Hessen-Preußen), Rieß (Kasseler Turn- nown’*' 1 c A 0 Meter: Wilhelm (Hessen-Preu- Becht (Marburg), 5000 Meter: Walpert (Hessen-Preußen), Tennigkeit (Marburg), 110 m C r x $ ™ ö e n : Mergardt, Knappe (Hessen- Hn>eUten \ ® e p r u n 9 : Großfengels, Bock
P °\ P r V 9 ' Lemmnitz, Temme
(Hessen-Preußen), Dreisprung: Mergardt, Ker- """ Stabhochsprung:
Rundfunkprogramm.
Freitag, 13. Juli.
5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis 8.40: Gymnastik. 9.25: Werbekonzert. 9.45: Eigene Sendung. 10: ^cachrichten. 11.50; Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten, Saardienst. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittagskonzert III.
diger Trippler (Groß-Rechtenbach) sprach das : Schlußwort. Darbietungen des Gemischten Chores und des Posaunenchores umrahmten die Feier, die , einen schönen Verlauf nahm.
T Waldgirmes, 10. Juli. Die Wintergerste ist gut geerntet, der Kornschnitt hat begonnen. Nach dem Gewicht der Aehren zu schließen, bringt der Hausten mehr als 80 Pfund Körner. Da nach dem letzten Regen sich fast sämtliches Korn gelegt hat, muß fast alles mit Sense und Sichel abgemacht werden. — Heute feiern die Eheleute Fleischbeschauer i. R. Heinrich R ander III. ihre goldene Hochzeit.
.tircie Marburg.
_ LPD. Marburg, 11. Juli. Der neunjährige Sohn eines Landwirts aus Reddehausen (ftreis Marburg) erhielt, als er auf der Landstraße von dem Fuhrwerk seines Vaters absprang, von dem scheuenden Pferd einen wuchtigen Hufschlag gegen Öen Kopf. Man brachte den Jungen, der einen schweren Schädelbruch davon- trug in hoffnungslosem Z u st a n d in die Marburger Klinik.
Aus Der Strafanstalt ausgebrochen.
LPD. Frankfurt a. M., 11. Juli. In der Nacht zum Montag flüchtete der Sträfling Josef Goldenberg aus der Strafanstalt Frankfurt-Preungesheim. Goldenberg, der polnischer Staatsangehörigkeit ist, hatte noch eine Strafe bis zum 17. Juni 1936 zu verbüßen und sollte danach in Sicherungsverwahrung genommen werden. Der Flüchtling hatte sich auf ungeklärte Weise eine Säge verschafft, mit der er das Gitter seines Z e I, e n , e n st - r s durch sagte. Die Nachforschungen sind bis jetzt ergebnislos verlaufen. Ein Verschulden der Beamten der Strafanstalten kommt keinesfalls in Frage.
Auch Kleingärtner und Kleinsiedler
' r;, .* * v xuiuiam -L. xuoen
U5merfen bro*,p ~ .....- s°n°rie„n; ein ktrag, d7?allerMngs"e?heblkch g"
w't Summe °5 ble ^"erzeit an Vines gezahlte
helfen den „Tag der deutschen Rosen" zum Erfolg zu fuhren. Die Vereine werden einer Anordnung öer Stadtgruppe gemäß Garten- und Rosenfeste veranstalten. Am Samstag, 14., und zum Teil auch am Sonntag, 15. Juli, werden die Kleingärtner mit Tau,enden von Lampions die Gärten beleuchten Die Kleingärtner werden darüber hinaus sich aktiv an dem Hilfswerk „Mutter und Kind" betätigen nöem sie Rosen aus ihren Gärten zur Verfügung stellen. Der „Tag der deutschen Rose" wird so zugleich eine große Werbung für den deutschen Kleingartenbau werden. Rosenfeste der Kleingärtner werden m allen größeren Städten stattfinden
Werken anwesender hessischer Dichter und Schrift- I steller. Lebende Bilder aus der Geschichte Butzbachs lösten Beifallsstürme aus. Kammermusik und Schülerchor gaben den Rahmen für den Festabend.
Diskuswerfen brachte es Kilo nur auf 40 15 Me^ hier Großfengels, Marburg, blu
42,87 Meter. Altmeister Junghenn wurde mit der, Summe.
Leistung von 37,90 Dritter. 1
- bxn ™ C n konnte Frl. D i e h l im Weit-
Fellchner in 12,8 Sek. vor Hadler H^nHreußen ^?ssel ln 13,2 unb Bickelhaupt, Mtv. Gießen ^in lonn Ueber 200 Meter wurde Frl. Hublitz 1900, Dritte m 32,6 Sek., Siegerin Frl Brede' He en-Preußen Kassel, in 29,5 Sek. vor (Brüning ?vfcnnteu&en Kassel, in 30,7 Sek. Auch b?e ll,n?OO-Meter-Staffel der Frauen stand im End- £uen feI)r siechten Wechsel wurde ihr jedoch jebe Chance genommen.
ei Zehnkampf-Starts wirb hL n*®s-C?ert in diesem Jahre bestrei-
lckien^^SVCrt«b-9 er se^en Titel bei ben Deut- und Kanipfspielmeisterschasten in Nürnberg ster im er versuchen, in Turin Europamei- Ker im Zehnkampf zu werben.
Der Mann, der einen Länderkampf gewinnen kann. m.wL*r»aIU5tryun9 leichtathletischen Gau' Meisterschaften gab es zahlreiche Gau- unb Lan- besreforbe unb als größtes Ereignis bes Tages und wohl einiger Jahre einen Weltrekord im eynk am p f durch unseren Hamburger Hans He-nrich Sievert. Wir berichteten bereits kurz darüber. Der Hamburger hatte schon im ver- 8467'620 Punkten einen neuen ^^icht, kleinliche Paragraphenreiterei lhn ™er urP die Anerkennung. So blieb nnn h bA? Olympischen Spielen in Los Angeles DOn bem Amerikaner Bausch ausgestellte Rekord
Dr. Horst führte in vorbildlicher Weise die hessischen Dichter und Schriftsteller durch die mannigfachen Sehenswürdigkeiten der Stadt Butzbach.
Die Nachmittagsferenade auf dem Marktplatz klang aus in eine große Kundgebung des Reichsverban- des Deutscher Schriftsteller, Gau Hessen-Nassau. Der Verbands-Gauführer Dr. Hans Geisvw wies au das Wollen, Sollen und Müssen des Dichters und Schriftstellers unserer Zeit hin. Es gelte, aus dem großen Werden unserer völkischen Lebenserneuerung das große Werk zu schaffen, das in die Zukunft weist. Noch immer sei der Dichter Sendbote des Lebens, seine Aufgabe, sei, das Ewige zu gestalten. Geist allein werde immer unfruchtbar bleiben; erst wenn er sich mit der Form verbinde, werde die hohe Sendung, der heilige Beruf des Dichters erfüllt. Der deutschen Kultur sei nur zu helfen durch Arbeit an sich selbst. Wirken am Neubau unseres Seelenlebens im Sinne des Führers, fei die Aufgabe des Dichters unb Schriftstellers.
Den Höhepunkt erreichte der Dichtertag, als Bürgermeister Dr. Scheller einen Beschluß des Rates der Stadt Butzbach auf dem Festabend im stark überfüllten Saal des „Hessischen Hofs" bekanntgab, nämlich die Stiftung eines Grundstocks zu demEhrenpreisfür dasbesteWerk hessischer D i ch t k ku n st. Er unterstrich den Wunsch der Stadt, daß diese Stiftung ein kleiner Baustein zu dem Aufbau unserer Kunst werden möge. Prof. Dr. Otto Weide hieß noch einmal die Dichter unb Schriftsteller willkommen. Der Dichtertag sei ?in froher Tag der Einkehr und Erholung. Aus den Werken der Dichter könnten wir am besten ersehen, was echte Deutschheit sei. Willi Reich- mann vom Staatstheater Wiesbaden las aus den
Aufführung des von unserem Heimatdichter Georg Heß zusammengestellten F e st s p i e l s : „Das Lied. Geleit zu jeder Z e i t", das in feinsinniger Weise den Zauber schildert, der jedes Herz bezwingt in Leid und Lust, mit süßem Klang dem unvergänglich Schönen den Tempel bauet in der Menschenbrust. Schulkinder erscheinen und fingen unter Musikbegleitung das Goethesche Volkslied: „Frühzeitiger Frühling". Dann folgt das Heidenröslein, ein Tanzreigen wird aufgeführt, bann das Lied „Wer recht in Freuden wandern will" folgt, wobei Taunusklubler, VHCer über die Bühne ziehen, Mädels mit Zupfgeigen fofgerf bann folgen die vereinigten Männergesangvereine mit dem Sängerspruch: „Grüß (Bott, grüß (Bott mit hellem Klang, Heil deutschem Wort und Sang", und trugen das Lied: „Es zog der Maienwind zu Tal" vor. Zum Schluß der Aufführung erschienen bann ein Hochzeitspaar, bie Braut im Hüttenberger Brautschmuck, von Jungfrauen geführt, bahinter ber Bräutigam, geführt von seinen Freunben. Die Dorfjugenb singt das Lieb: „Schön ist bie Jugenb", unb bann fingen alle: „Wir. roinben bir ben Jungfernkranz". Zum Schluß zog bas Brautpaar, bie Musik voran, zum Marktplatz auf bas Pobium, woselbst eine Bilb- aufnahme gemacht unb als Abschluß ein Walzer getanzt würbe.
Hessischer Dichierlag.
Butzbach, 11. Juli. Hochstimmung herrschte heute in Butzbach, dem Tage, den sie zu Ehren der hessischen Dichter im Rahmen ihrer Ständewoche veranstaltete. Die Bevölkerung nahm an der Veranstaltung des Dichtertages regsten Anteil. Die Flut der Hakenkreuzfahnen steigerte die Hochstim-
wurde wegen unberechtigten Tragens eines Abzeichens zu der Mindestftrafe von 1 M o - nat Gefängnis verurteilt.
1 6 »gezogen wurden im objektiven Verfahren 100 Schweizer Franken, die bei einer ar?rU ?eV ?eren überschreiten der (Breme nach Holland beschlagnahmt wurden. 3 $
ax5 maar fälschte eine Arbeits- bef$einigung, indem er das Datum abänberte. Auf biefe Weise wollte sich ber Angeklagte für einen -Lag Lohn unb Arbeitslosenunterstützung verschaffen hprmnntJPpreC^»nber auch eine Bescheinigung sf7n^bkrankenkasse. Da ber Angeklagte ein Ge- ftanbni5 ablegte, ben unberechtiaterweise erlangten betrag wieber zuruckzahlte unb seither unbescholten mar, würbe ihm bie Strafe von 4 Monaten Gefängnis bebmgt erlassen n
BDOrbeftr°Jie °"° Senner aus SÄBtttÄ-e fe^C,rfF$abyrab 9<?ßof)Ien unb unter Vorspiegelung X Eigentumsrechtes weiterverkauft. Der Ver-
SdlheBIid; hatte sich das Gericht mit dem (Seora tts^^^a ‘Ä:
0 Königsberg, 10. Juli. Am Sonntag feierte unsere Gemeinbe auf bem Platz bes Schul- hofes ihr Mifslonsfeft. Der Ortsgeistliche, Pfarrer Grunbler, begrüßte bie Missions- gemeinbe. JDie geftprehigt hielt Pfarrer Probst (Frankfurt a. M.). Der Rebner betonte bie Not- roenbigfeit ber Arbeit für ben Herrn für alle die, ö e oon i^ erfaßt find, ohne Rücksicht auf Hinderte und Schwierigkeiten. Missionar Goede von Wirr?erm^n"?bur9ar NMon berichtete über die mit eincm Ciri* ”uröc ^?-d°lZbüd-n. II.Juli. In unserem Dorf. TOi i i^nbQh Synodalfest der Aeußeren SA*,1 ■0" der Kreissynode Wetzlar statt. Ein vd/ndmu- 5rclen hergerichiet worden. Von Odenhausen und dem benachbarten Frohnhausen ütClC ^c^a[te gekommen, insbesondere der bcr Gemischte Chor. Posaunen- Hange begleiteten die Missionslieder, welche die Gemeinde fang. Missionar Brinkschmidt hielt bie tfeftprcbigt. In ber Nachfeier begrüßte zunächst der Ortsgeistliche Pfarrer ßinbebirn bie Mis- ^b/reunbe mit bem Worte „Gott will, baß allen Menschen geholfen werbe unb alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen." Der Vertreter ber Synobe ^Befelar für bie Aeußere Mission, Pfarrer c i - der fchilberte sobann seine Erlebnisse unte? ben (Eingeborenen in Samoa. Missionar Brink" mV11 lbo ber^tete oon ben Batakern auf Sumatra. Zum Schluß bankte ber Ortspfarrer allen bie Mitgewirkt hatten. Das Dankopfer für bie
,.M'ffwn betrug etwa 100 Mark
D Lutzellinben, 10. Juli. Die hiefiae Evangelische Gemeinschaft feierte am Sonntag ihr Jahresfest., bas sich eines guten 5h!- errIeUtem^r'ff,Onar Brinkschmidt von ®?,^,on hielt die Festpredigt. Die x^?nnspräche von Prediger Jung (Großen- Linden) behandelte des Christen hödiften 'Hithm unter Anlehnung an das Wort^Freu?, Euch dasi Gure Namen un Himmel angeschrieben sind". Pre-
M dm in Staffel "■>. BW
dBÄSKJK.«*.«* «»»»■et ! Engels (Marburg), Kilo (1900 Gießen), Speer- , werf e n : Dr. Dinkler (Marburg), Menkel (Bet- ' N°usen), 4 X100 Meter: Henkel, Kermer, 4X 400 Meter: Wolter, Drotfe, Meyer, Danz (alle Hessen-Preußen Kassel).
Gchöffengenchi Gießen
Wegen Steuerhinterziehung wurde ein Mann aus Wolfersheim zu 3 Monaten Gefanq. "*5 °-rurt->lt. Der Angeklagte hatte es unterlaffen. öcm Finanzamt gegenüber fein Vermögen vollstän. :^^ug-b°n. Es ozurde ferner ein Beschluß ver- Angeklagten bedingter Strafaufschub gewahrt wird Die Probezeit beträgt drei geklagte*Cn öe5 ®erfa|)ren5 trägt der An-
«rieffflften der Redaktion.
lRechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
®Ä"to9run<innn^Üni,i9Un9' bie "io jede andere
nung des Geschäftes a?s L7angen'geli^^""°^-
rungsarbeiten an öer Gießener-, Wiesen- und Seestraße dem Wenigstnehmenden Karl S ch n e p p- Krofdorf zum Preise von 2145— RM. übertragen. Die Großgasse unb ein Teil ber Robheimer Straße sollen kanalisiert unb bie erforberlichen Angebote hierzu eingeholt werben. Ein Antrag ber Stabt Wetzlar auf Kürzung ber Uebermeifung ber Löhnsteuersumme würbe abgelehnt, und zwar mit Rücksicht barauf, baß z. Zt. bie Stabt Wetzlar ein erhöhtes Aufkommen an Lohnsteuer durch bie Mehrbeschäftigung erzielt. — Den G e - f a 11 e n e n bes Weltkrieges soll ein Ehren- m a l errichtet werben. Der Lanbesbaurat hat bereits einige Plätze in ber Gemarkung zur Errichtung bes Ehrenmals besichtigt. Er kam babei zu dem Ergebnis, baß ber sogenannte Seeküppel ber geeignetste Platz hierfür sei. Die Gemeinbe hat seinerzeit bieses Grunbstück zu einem billigen Preis verkauft. Mit ber Besitzerin soll wegen bes Rückkaufs bes Grunbstückes verhanbelt werben. Es wäre eine begrüßenswerte Tat ber heutigen Besitzerin, wenn sie ber Gemeinbe für biefen Zweck bas Grunbstück zu einem angemessenen Preis Zurückgaben mürbe Im Anschluß baran würbe noch bie Errichtung eines Schwimmbabes besprochen. Der geeignete Platz ist vorhanben. Es sollen Mittel unb Wege gefunden werden, um bie Finanzierung zu ermöglichen.
* Gleiberg, 12.Juli. Vermutlich burch Anfuhren von einem Auto ist gestern ber 33 Jahre alte Arbeiter Hans H e n ß von hier verunglückt. Der bebauernswerte Mann mußte mit Verletzungen am Oberschenkel unb am Kopfe von ber Gießener Sanitätskolonne nach ber Chirurgischen Klinik verbracht werben.
< Robheim a.b. Bieber, 10. Juli. In bie- fem Jahre blickt bie hiesige Kleinkinber- jd) u I e auf ihr 25jahriges B e st e h e n zurück. Die ganze Gemeinbe, erkennenb bie Fülle von Se- gen, bie bieses stille Haus in ber Vetzberger Straße in bie Kleinsten ber Unseren goß, nimmt an biefer Jubelfeier in bankbarer Freube wärmsten Anteil. 2lm nächsten Sonntag wirb bie Gemeinbe sowohl im Gottesbienst, als auch in Sonberoeranftaltungen am Nachmittag unb Abenb unter Mitwirkung bes Gemischten Chores, bes Gesangvereins unb bes Posaunenchores bes Geburtstages bieses echten Werkes christlicher Hilfsbereitschaft gebenfen. Als Jeftrebner ift ber Direktor bes Paulinenftifts in Wiesbaben, Pfarrer Eichhoff, gewonnen wor- oen. Die biesjährigen Sommerferien be= ginnen für bie Schulen unseres Kreisgebietes am ^lnn(er5 a9' 12 ^uli, unb bauern 28 Tage. Der Schulunterricht beginnt wieber am Donnerstag, " 2iugu|t.
•g* °N 2°- Risch an 28.'und Kutschbach an Sramofe 9?nTOr E-samtwertung führt weiter der J)«r ist Geyer Siebter und an drst ° StÄe ^"b°'w°rtung liegt Frankreich
M-ME: --MMSZ scheu Kampfspiele finb bie letzte große Vorbereitung i $ 1 " 2L unb 22 3uü "erlegt worben.
die 1936 in Deutschland > AordhessenS Leichtathleten
ftattfmben. Darum heißt es gerabe in biesem Jahre e e _.
alles aufzubieten, um alle heranzubringen, um ber GauküMpfgegen Mltte M Erfurt ^eL3Llei9en' b°ru Deutschlanb jetzt schon bereit Für ben am 22. Juli in Erfurt ftattfinbenben hpn Gbnm J tatkräftigsten Weise Gaukampf in ber Leichtathletik Zwischen ben (Bauen
n 169 1^6 aufzunehmen. Mitte unb Norbhessen tjat ber (Bau Norbhefsen habt^b!npf hbnr?P°h eh' kßbt •ler,croas xt)T ,n cud) I019^06 Mannschaft aufgeftellt: 100 Meter - hpnH bh^^ b<a^ l|r nicht für euch arbeitet, Pontow (Fulba), Henkel (Wallau), 4 0 0 M e t denkt, baß ihr auf ber Hauptprobe steht für euer M-— 1 e r
Vaterlanb. Ihr anberen aber, bie ihr nicht U* . „u.,d WeHen='4 n ei9CJl der ausubenben Turner unb Sport- gemeinbe), 1500 M hJnJÄ Unb bm deutsche Jugenb, kommt herbei, ßen), Becht (Marbur bk9 iß LeuJe. Volksgenossen unb zeigt ihnen, baß ~ " ibr Verstanbnis bafür habt, baß sie sich für ben Kampf unb Sieg ihres Deutschland einzusetzen gewillt sind . ' °
Aufruf 3ti Öen deutschen Kampf- fpieten 1934.
Der Beauftragte des Reichssportkommissars bei ber Bayerischen Staatsregierung, Schneiber, erläßt zu ben beutschen Kampfspielen 1934 in Nürnberg folgenben Aufruf:
„Wenn heuer bie Sonne ihren Jahreshochstanb erreicht unb begonnen hat, schrittweise sich wieber zu senken, werben bie beutschen Kampfspiele in
ÄW. Di-je Leistungen machen jedem Einzelkampser
dem Süden unseres Vaterlandes gelegt, nach Nürn- Rekord des Hamburgers düttt-^'wM -ine're»t S' "T’ e2ner ®tabkb,e n°ch ihrer ganzen Lage lange LebensdouVr haben S d7° guten am ri
lbre,r, Bewahrung ,n der Durchführung kanifch-n Zehnkämpfer w e die letzten Mestter^a . größter Veranstaltungen Sicherheit bietet, daß bie ten bewiesen haben wr «S. h.«
eutschen Kampfspiele 1934 einen Verlauf wie nie feine hK f deutschen
haben werben. i 0 “•
Fst zweifacher Richtung ist bieses nationale Tref-! en im Jahre 1934 von befonberer Bebeutung. Das ' erfte Mal im neuen Reich, in bem bie Leibesübun»' gen ein Teil ber Staatsaufgaben geworben finb, treten bie deutschen Turner unb Sportler in einer ber nationalsten Stäbte Deutschland im Kampfe um die Siegespalme an. Nicht nur bie Turn- unb Sportwelt Deutschlanbs wirb baher Heuer baran
Leichtathleti^Abteilung, daß bie 1900er von ben Gaumeisterfchasten ohne eine Meisterschaft nach Hause kamen. ।
Var allem mußte auf bewährte Kräfte wie G u - £rhr ®LuIIc5 ^d Jung verzichtet werben.1 Glör acher, ber erst seit kurzem wieber trainiert ^ar auch noch nicht in Form. Ueber 100 Meter uand er zwar im Enblauf, konnte jeboch keinen Platz belegen, beim 200-Meter-Lauf kam er nicht £ Sie" 2oii,ÄUfho»nar^ 5jef °ben- ! - n der Berufs-Radsahr-r"am"kommenden 'sonn' fAi.flC o steter, holte sich leider >m Zwischen- t?9 m Hannover gehen acht Dauerfahrer unb 91 ÄCJnA^rrrUn9'“Qr "un auch bie 4X100- Sieger an ben Start. Titelverteibiger finb bei ben fMnnkn af-*( a“«Inanbcr8erif(en, die Wechsel Stehern der Dortmunder Erich Metze und be den Inn m» . Unb fo R,'eb es beim Vorlausi Die Fliegern der Kölner Albert Richttr °
400 Meter waren gut besetzt^ B e p p e r, i n g kam « ’
CÄi0? enöI?tUf' mU4i'e l'ch jedoch hier mit »NN 6 m smQ6’9fr 3ctt begnllgen^ Auch die MO Meter wurden sehr schnell gelaufen, so daß Peters un Hintertreffen endete. Eine sehr große Ueberraschung brachte Baumftieger im 1500- Meter-Lauf. Etwa 20 Läufer meldeten sich dem ber “f* "eit zurücklag, ar- bettete sich allmählich an die Spitzengruppe und konnte m der guten Zeit oon 4:16,8 Mm (perfön- Ä ?efl3eJt , b™ 3' belegen Sieger wurde


