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Montag, 12.8ebniarM4

184. Jahrgang

M. Erster Matt

Stan«#?!*am'main liess Druck unb Verlag: vrühl'sche Aniversitäts-Vuch- und Steindruckerei R. Lange in Giehen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulstratze 7

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Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertag» Beilagen: Die Illustrierte Gietzener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle

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unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach­richten: Anzeiger Giehen

seinem. Wenn die Frau sich auf ihre ureigensten Gebiete bewußt und konsequent zurückzöge, würde sie in kurzer Zeit die souveräne anonyme Beherr­scherin des Lebens unseres Volkes sein. Der Mann würde ihrer Art und ihrem persönlichen Dasein sei­nen Schutz verleihen, er würde auch die politischen und wirtschaftlichen Bedingungen erkämpfen, die

Berlin, 10. Febr. (DNB.) Am Samstagabend fand im Sportpalast eine öffentliche Frauenkund­gebung statt, zu der 25 000 Frauen herbeigeeilt waren. Parteigenossin F i k e n t f ch e r , die Leiterin der Frauenschaft Groß-Berlin der NSDAP., er­öffnete die Kundgebung. Stellvertretender Gauleiter Görlitz er wies darauf hin, daß es nicht zuletzt der Mitarbeit der nationalsozialistischen Frauen zu

Paris, 12. Febr. (DNB.-Funkspruch.) Am Mon­tag, dem Tage des Generalstreiks, ist in Paris tat­sächlich nur ein einziges Morgenblatt, die royalistischeAction Fran?aise erschie­nen, deren Beschaffung übrigens auch ziemlich schwierig ist, da Streikposten den Verkauf der Zei­tung zu verhindern suchen. In den frühesten Mor­genstunden sind die telefonischen Abonne­mentgespräche mit dem Auslande noch ausgeführt worden. In der Stadt selbst konnte man am frühen Morgen noch telephonieren.

Der Generalstreik wird voraussichtlich zu 80 v. H. befolgt werden. Ein Teil der Arbeiter- und Ange- stellten-Vereinigungen, die nicht den großen Gewerk­schaften angeschlossen sind, haben sich geweigert, der Streikparole zu folgen, da sie in einem Streik nur ein Mittel zur Erkämpfung ihrer persönlichen For­derungen sehen, nicht aber ein politisches Machtwerk­zeug. Am vollständigsten dürfte der Streik i m P o st- wesen sein. Es ist jedoch wahrscheinlich, daß die Briefkästen ein- oder zweimal durch Militär geleert werden. Die Sortierung der Briefe wird ebenfalls durch Soldaten erfolgen, doch ist es zwei­felhaft, ob die Post auch ausgetragen werden kann. Es wird erwogen, die Briefträger durch Polizei­beamte zu ersetzen, wie dies bereits einmal bei dem großen Postftr'eik vor mehreren Jahren der Fall war. Der Telephon- und Telegraphenverkehr soll nach Maßgabe der Möglichkeit durch Pioniere aufrechterhasten werden. Das Wasser-, Elektri­zität s - und Gaswerk wird von dem General­streik nicht berührt. Die großen Geschäfte blei­ben offen.

Obgleich die Lehrer-Vereinigung beschlos­sen hat, sich der Streikbewegung anzuschließen, hat der Unterrichtsminister angeordnet, daß die Schu­len unbedingt geöffnet bleiben müs- s e n. Der Streik der Kraftdroschkenführer, der bereits über 10 Tage dauert, wird fortgesetzt. Im Rundfunk wird voraussichtlich keine Störung eintreten, dagegen bleiben die Theater am Montag geschlossen. Die Filmoperateure wer­den jede Vorstellung zwei Minuten unterbrechen, um ihre Solidarität zu beweisen. Der Eisenbahn­verkehr wird in vollem Umfange auf­aufrechterhalten. Straßenbahn, Untergrund­bahn und Autobusse werden nur in geringem Um­fang verkehren.

notwendig sind, um der Mutterschaft wieder etnert Sinn zu geben.

Das ist dann der Weg zu einem neuen Frauen- und Familienideal. Zwar gibt es da noch keine endgültigen Meinungen. Es gibt nur Variationen über ein Thema, persönliche Ansich­ten vermischt mit gesundem Menschenverstand und Erfahrungen aus dem täglichen Leben. Wir müs­sen eine Frauenbewegung haben, die we­der muffig, noch hypermodern ist (lebhaf­ter Beifall), die ernsthaft den Versuch macht, ein modernes Leben modern zu meistern. Dann erst wird die Frauenbewegung ihre eigentliche Mission zu erfüllen beginnen, wenn der männliche Nationalsozialist sein Ideal in ihr sieht. Hat die Frau erst wieder den Willen zur Familie, so wird auch die Möglichkeit zur Familie geschaffen werden. Und ist das der Fall, so wird die Frau auch wieder ihr eigentliches Glück in der Familie und im Kinde finden. Am Ende ist doch dasKinddasUnter» pfänd der Unsterblichkeit unseres Vol­kes! (Lang anhaltender stürmischer Beifall.)

Heute Generalstreik in Krankreich.

Paris ohne Zeitungen. - Alle lebensnotwendigen Betriebe aufrechterhalten. Auch der Eisenbahnverkehr nicht unterbrochen.

nennuntz im engsten Einvernehmen mit Reichs- innenminister Dr. Frick erfolgt ist.

Oer neue Amtsleiter der NG.-Jrauen- schast pg. Hilgenfeldt

verlangte neben dem Kämpfertum des Mannes ein voll entwickeltes Weibstum, das in der Mutter-

Das würde zu den katastrophalsten menschlichen und politisch-wirtschaftlichen Folgen führen.

Schon im Jahre 1932 hat der Führer zum Aus­druck gebracht, daß die Frau von jeher nicht nur die Geschlechts-, sondern auch die A r - beit sgenossin des Mannes ist. We­sentlich dabei ist nur der Mut zu der Erkennt­nis, daß die Arbeitsgebiete an sich verändert haben und daß deshalb auch der Frau heute ganz andere Arbeitsgebiete zuge­wiesen werden müssen. So wie in der Vergan­genheit die Frau die Arbeitsgenossin des Man­nes gewesen ist, wird sie es auch in Zukunft sein, nur mit dem Unterschied, daß, so wie sich die Arbeitsmethoden geändert haben, sich selbst­verständlich auch der Anteil der Frau an der Arbeit des Mannes ändern muß.

Der vornehmste und höchste Beruf der Frau ist immer noch der der Frau und Mutter und es würde unausdenkbarstes Unglück sein, wenn wir uns je von diesem Standpunkt entfernen ließen. Der wahre Mann weiß immer, was er der Frau zu verdanken hat. und er wird, je mehr ihm die Frau neidlos fein Gebiet zubilligt, um so schärfer dar­über wachen, daß der Frau ihre eigenen Gebiete auch vorbehalten bleiben.

Dadurch, daß der Mann die großen Gebiete des Lebens für sich reserviert, übernimmt er Verpflichtungen, die er dann auch groß­zügig und mit innerer Hingabe erfüllen wird. Er wird die Verpflichtung übernehmen, der Frau im Berufsleben seinen Schutz zu leihen. Er wird nie­mals seine Hand dazu bieten, die natürliche Schwäche der Frau überhaupt auszunutzen, sondern er wird diese Schwäche mit Großmut und ritter­licher Hilfsbereitschaft beantworten. Er wird dann auch nicht die Frau als ein Wesen auffassen, das seiner beliebigen sachlichen oder un­sachlichen Kritik unterliegt.

Nichts ist unausstehlicher, arroganter und fre­cher, als wenn bestimmte Männer versuchen, der Frau ihre Moral vorzusehen, Männer, die sich andererseits wild dagegen wehren, daß die Frau dem Manne Gesetze aufgibt. Es ist eine moralin-saure Methode, nur der Frau vor­schreiben zu wollen, was sie durchzuführen hätte und dabei die Wahrheit des Goethe-Wortes zu

Or. Goebbels fprichi über das Frauenideal des nationalsozialistischen Lebens.

Arigemäße Abgrenzung der Aufgaben von Mann und Frau, aber keine wertmäßige Unter­scheidung. Gegen Mucker- und Spießertum für eine Frauenbewegung, die das moderne Leben modern zu meistern versucht.

Lin Hilsswerl für Butter und Kind

Hilgenfeldt zum Amtsleiter der AS.-Zrauenschast bestimmt.

Berlin, 11. Febr. (DNB.) Auf der Amtswal- terinnen-Tagung der NS.-Frauenschaft, die am Sonntagmittag im Preußenhaus stattfand, nahm der Groß - Berliner Gauleiter Reichsminister Dr. Goebbels das Wort zu grundsätzlichen Ausfüh­rungen über die Frauenfrage.

Die nationalsozialistische Bewegung ist ihrer Na­tur nach eine männliche Bewegung. Sie hat in ihrem Kampfe auch die Tugenden eines neuen Männertumes in Deutschland wieder zur Geltung gebracht. Sie schuf einen Männertyp des Heroismus und der Bereitschaft, sich für eine große Sache hinzugeben. Die Heraus­stellung dieses Männertyps war um so notwendiger, .als das gesamte öffentliche Leben zu der Zeit, als -wir zu arbeiten begannen, einen anderen Charakter trug. Je mehr nämlich das öffentliche Leben sich von männlichen Tugenden entfernt hatte, um so mehr empfand die Frau das natürliche Bedürfnis, in das öffentliche Leben einzugreifen, sobald sie näm­lich das Gefühl hatte, daß der Mann nicht mehr in der Lage war, diese Gebiete zu meistern. Daraus entstand eine Vermischung der Ausgaben und Notwendigkeiten.

Wenn die Männer sich wieder auf ein neues männliches Ideal besinnen, besteht für echte Frauen gar keine Veranlassung mehr, ihnen auf dem Gebiete der Männerarbeit irgendeine Jdealkonkurrenz zu bereiten, sondern sie wer­den sehr bald ihrerseits dem Männerideal eine neue Form des Frauenideals ent­gegenzustellen suchen. Der Mann ist der Inten­dant und die Frau der Regisseur des Lebens. Denn der Mann dem Leben die großen Linien und Formen geben muß, so ist es Aufgabe der Frau, diese Linien- und Formgebung mit inne­rer Fülle, mit innerer Bereitschaft, mit Farbe zu erfüllen.

Das tft durchaus keine Degradierung der Frau, keine Unterscheidung im Range. Es find zwar art- gemäße Differenzen festzustellen, aber keine leistungs - und rangmäßigen Differenzen. Die Gebiete der Richtung- und Form­gebung sind ja im öffentlichen Leben unschwer herauszufinden. Es gehört dazu einmal das unge­heuer große Gebiet der Politik. Polülk ist nn wesentlichen eine Frage der Organisation, ist die Sorge für das Dasein eines Volkes im Großen ge­sehen Dieses Gebiet muß der Mann absolut und einschränkungslos beanspruchen.

Seiten ihre Aufgaben und ihre Arbeit erfüllen und durchführen könne. Wir haben die Absicht, nach Ab­lauf des Winterhilfswerkes ein Hilfswerk für die Mutter und das Kind einzuleiten. Wir

haben mit einer erheblichen Zunahme des Geburtenreichtumes zu rechnen. Deshalb wollen wir anfangen, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, damit sich hier keine Schädigungen er­geben. Der Leiter des Mütteramtes, Pg. Dr. Stad­ler, hat mir gesagt, daß im vergangenen Jahr un­gefähr die Hälfte aller Abtreibungen aus Sozial­indikationen erfolgt sind. Diese Tatsache allein hätte genügt, um das Recht zu haben, den alten Staat zu stürzen. Wir Nationalsozialisten bekennen uns zum Leben. Wir werden deshalb auch zu der un­ehelichen Mutter hingehen, die ein Kind erwartet und werden ihr helfen, ohne daß wir uns das Recht anmaßen, sie abzuurteilen. Ich bin der An- sicht, daß wir durch diese Tathilfe uns zu einem höheren sittlichen Ziel bekennen, als wenn wir uns hinstellen würden und diese Mutter verächtlich machten.

Die sozialistischen und kommunistischen Gewerk­schaften haben ihre Mitglieder zu einer Rie­senkundgebung am Montagnachmittag aufge­rufen. Populaire und Humanit6 haben am Sonntag­nachmittag Sonderausgaben herausgegeben, in denen sie ihre Anhänger noch einmal auffordern, sich geschlossen hinter die Generalstreikbewegung zu stellen. Populaire fordert die Eltern auf, ihre Kin­der am Montag nicht in die Schule zu schicken. Frauen und Mädchen, die in den Geschäften oder Fabriken beschäftigt sind, sollen ihre Arbeitsstellen verlassen und sich an der Riesenkundgebung be­teiligen.

Auch in der Provinz wird die Generalstreik­parole weitgehend befolgt werden. In verschiedenen Provinzstädten haben schon am Sonntag Kundgebun­gen stattgefunden, die überall reibungslos verlau­fen find. In den größeren Provinzstädten sind um­fangreiche Ordnungsmaßnahmen getroffen worden. Die Truppen werden in Alarmbereit­schaft gehalten. In Boulogne-sur-Mer veranstal­teten die Kommunisten am Sonntag unter dem Ge­sang der Internationale ein» Straßenkundgebung. Elf Personen wurden verhaftet. Die Menge versuchte vergeblich, die Verhafteten zu befreien.

Oie Reusozialisten und das Kabinett Ooumergue.

Paris, 11. Febr. (DNB.) In Kreisen der Neu- sozialistischen Partei ist man über die Beteiligung des Bürgermeisters von Bordeaux Marquet an der Regierung sehr geteilter Auffassung. Eines der einflußreichsten Mitglieder der Kammerfraktion, der Abgeordnete R e n a u d e l, der sich in Marokko aufhält, erklärte einem Vertreter desExcelsior", daß er, wenn er in Paris anwesend gewesen wäre, gegen die Beteiligung an der Regierung Stellung genommen hätte. Er glaube nicht an eine nutzbringende Arbeit des sogenannten Kabinetts der nationalen Einigung und bedauere den Eintritt Marquets, der bestimmt nur i h n persönlich und nicht die aanze Fraktion ver­pflichte. Renaudel sagte bann, daß er im Grunde nichts gegen eine Auflösung der Kam­mer einzuwenden habe.

vergessen:Willst du genau erfahren, was sich ziemt, so frage nur bei edlen Frauen an! Die­selben Männer, die der Frau die kleinlichsten und schikanösesten Vorschriften machen, nehmen das für sich mindestens nicht so sehr genau.

Diese Mucker nehmen es der Frau übel, wenn sie sich anständig kleidet, was sie ja im allgemeinen nicht für ihre Freundin tut. Es ist undank­bar von einem Mann, der Frau übel zu nehtnen, daß sie dem Mann zu gefallen sucht. (Heiterkeit.) Diese Sittlichkeitsapostel nehmen sich das Recht her­aus über alles und jedes aus dem Frauenleben ihr unmaßgebliches Urteil zu fällen. Sie rauchen selbst 20 30 oder 40 Zigaretten am Tage, kleben aber in die Restaurants Plakate: Die deutsche Frau raucht nicht! Ob eine deutsche Frau raucht, ist ihre Sache. Ich kann mir vorstellen, daß unter den Frauen der Grundsatz sich durchsetzt: Wir rauchen nicht! (Lebhafte Zustimmung.) Aber der Mann hat nicht das Recht, der Frau das vor- zufchr eiben. Mit demselben Recht könnte die Frau in den Restaurants die Sittlichkeitsregel an-- schlagen: Der deutsche Mann trinkt nicht! Das hat nichts mit der allmählichen Schaffung eines neuen Frauenideals zu tun. Es handelt sich hier um Grundsätze. Die Moralstümper, die da sagen, eine Frau mit dem Bubikopf sei von minder­wertiger Qualität, wissen ganz genau, daß es Millionen solcher Frauen gibt und daß d a s Leben ihren Satz läng st widerlegt hat. Es wäre das größte Unglück für unsere Frauen­bewegung, wenn sie sich zum Interpreten dieser falschen Moral machen wollte.

Unsere Frauenbewegung hat eine starke Moral wiederherzustellen, andererseits aber auch die Aufgabe, sich dagegen zu verwahren, daß sie gleichgefeht wird mit Muckertum und Moral- schnüffelei. Ein Versuch, der Frau ihre Rechte zu nehmen, wird zwar nicht mit Kampf, aber mit steigender Ablehnung belohnt. Deshalb sehe ich die erste Aufgabe unserer Frauenbewegung darin, ein Organifationsgefüge zu schaffen, in dem sich das Frauenleben entwickeln kann, und dann in ganz großem Rahmen Gesetze und Vor­rechte aufzustellen, die der Frau gebüh­ren und die sie sich niemals nehmen lassen darf.

Schon heute empfindet bald jeder wieder die Frau als Mutter verehrungswürdig, und es sieht jeder Mann in der Mutter ein Unterpfand für die Verewigung fernes Volkes. Er hat das Empfm- den daß die Frau auf ihrem Gebiete . eine Schlacht schlägt, genau so wie er auf

Andererseits kommen der Frau alle Gebiete zu, die im wesentlichen auf Inhattgebung drängen und dafür bestimmt sind. Dazu gehört die innere Lebensgestaltung. Das, was der Mann mit Umrissen abgesteckt hat, er­füllt die Frau mit Dasein. Deshalb wird ihr als ureigenstes Gebiet die Familie gehören. In ihr ist sie souveräne Königin. Eine wei­tere Folgerung aus dieser Zielsetzung ist, daß der Frau als ureigenstes Gebiet auch d i e Fürsorge für das kommende Ge­schlecht gehört. Sie braucht sich ihres Em- fluffes auf die Gestaltung des Lebens unseres Volkes nicht zu begeben, denn sie Hal ja in der Urquelle die Möglichkeit, diesen Einfluß gel­tend zu machen dort, wo das Volk entsteht, wo die unsterbliche Substanz eines Volkes am bieg­samsten und einprägsamsten ist, und wc.sie des­halb auch die beste Gelegenheit hat, ihre Sin. nes- und Denkungsart, ihr Gefühl dem Volke von vornherein mit auf den Weg zu geben Es gebührt ihr darum auch das Recht d e r Er­ziehung und zwar in den Wen, in denen eigenflid) bet Grund ,u bet <£tjief)ung gelegt wirb. Beanspruch, in späteren fahren ber Mann ben männlichen Aachwuc^ fut M i« Erziehung, fo kann bie Frau bas ruhig bem Mann überlassen, bann, wenn sie bm Jahre vorher bas männliche Geschlechl in ihre vbhul genommen hat.

Wir müssen uns auf bas erbitterste gegen bie -Unterstellung verwahren, daß w'^^^jaentlich uvas vorenthalten wollten, was ihr eigentlich gehört, daß wir an sich der Frau f sie

qenüberständen, daß wir die ^bstch h , ;5rau überhaupt aus dem öffentlicheni Leben u raus den Berufen herauszudronfl beQr'a= Damit zu einem Lebewesen zweiter KI Dieven Wenn wir die Frau aus den ©etneten Des .öffentlichen Lebens ausschalten, so nicht, weil wir 1 »entehren wollten, sondern weil wir . Y y i eigentliche Ehre zurllckgeben mochten. .(Lebhafter Beifall.) Denn wir sehen nicht den Bs- ldruck höherer Frauenehre darin, daß die Fra 1 .mit dem Mann auf männlichen Gebieten miß - ' ' idern darin, daß das große Gebiet iFrauenlebens in Jdealkonkurrenz «tritt zu dem des Männerlebe ns (<£rneu= Iter Beifall.) Das soll nun nicht besagen, daß mir Die jFrauen aus den Berufen drängen wollten.

Der Stabsleiter der PO. Or. Ley prach dann über die künftige Frauenarbeit. Die nationalfozialistifche Bewegung hat in der Gegen­wart nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, die Führung in der deutschen Frauenwelt zu ver­langen. Sie hat weiter die Pflicht, in ihren Grenzen eine Führerauslese bis zum letzten durchzuführen. Ist das geschehen, so werden wir mit Recht auf unser Wort von einst verweisen können: Deutsche Frau: wir werden nicht dulden, daß du in die Drecklinie der Politik hinabgezogen wirst. Aber wir werden dir ein neues Deutschland geben, in dem deine Kinder wieder glücklich und zufrieden leben können. Unter stürmischem Beifall teilte Dr. Ley mit, daß der Stellvertreter des Führers durch ihn den Parteigenossen Hilgenfeld t zum Amts- leiter der Nationalsozialistischen Frauenschaft ernannt hat und daß diese Er-

verdanken sei, I« b

Zukunft wieder die Hoffnung habe, daß Deutschland von richtigen Männern geführt werde, so werde sie auch selbst keinen Wert mehr daraus legen, die Hosen anzuziehen.