Heimische Volkskunst wirbt für die Winterhilfe
3d) bitte die Bevölkerung von Gießen und Um-
Unser Heimatdichter Georg Heß, Leihgestern.
.Hessisch Volk, bei Sang und Tanz!"
Das lachende Oberhessenmädel ruft uns zu:
Wer die Familie schüht,schützt die7!ation' Opfert für den Kampf gegen Hunger und Kälte!
die letzte Sammlung von Wurst- und Fleisch- rooren, welche ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis hatten. — Das Standesamtsregister weist für 1933 folgende Zahlen auf: Sterbefälle 9, Geburten 5 und Trauungen 5.
* Kohden, 11. Jan. Seit einigen Tagen sind in unserer Gemarkung sechs Arbeitslose als Not- ft a nü s a r b e i t e r mit dem Ausästen und Reinigen sämtlicher Ob st bäume der Gemeinde und Privatbesitzer beschäftigt. Die fachgemäßen Arbeiten werden unter Leitung des Baum- wartes Hch. Peter von Unter-Schmitten ausgeführt. Don den Arbeitern sind fünf aus Nidda und
Abend zugunsten des Winterhilfswerkes. Cm Mittelpunkt der Deranstaltung stand die Aufführung eii)e6 Theaterstückes, eine Darstellung des Lebens, Kämpfens und Sterbens des deutschen Freiheitskämpfers Albert Leo Schlageter, verfaßt von Maria Krug. Die Aufführung hinterließ einen tiefen Eindruck von Deutschlands vergangenen schmachvollen Sklavenjahren und dem Kampf und Opfer des sich aufbäumenden jungen Deutschland. Die Darsteller zeigten recht gutes, teilweise sogar beachtliches Können. In den Pausen spielte eine aus der Umgegend zusammengestellte Kapelle, der wir in ihrer Ausbildung gute Fortschritte wünschen. Leider zeigte die Veranstaltung einen nicht erwarteten und dem guten Zweck nicht entsprechenden mäßigen Besuch. Es waren nur etwa 100 Personen erschienen, so daß nach Abzug der Unkosten kein Ertrag an die Winterhilfe abgeführt werden konnte.
< M e l b a ch, 11 Jan Bürgermeister Fourier ist ab 1. Jan. 1934 von seinem Amt aus Gesundheitsrücksichten z u r ü ck g e t r e t e n. Die Bürgermei- stergeschäfte werden bis zur Neuwahl von Beigeordneten Adolf Kleeberger geführt.
Kreis Büdingen.
< Bingenheim, 11. Jan. Das Ergebnis der Sammlungen für die Winterhilfe in unserer Gemeinde beträgt bis heute 352,72 Mk. in barem Gelde, 235 Zentner Kartoffeln und 60 Zentner Getreide. Hinzu kommen die Kleidersammlungen und
gegenb, diese beiden Vorstellungen d"rch recht zahlreichen Besuch zu unterstützen, da dieselben speziell zum Wohle der hilfsbedürftigen stattfinden.
heil Hitler!
Gez.: N o h a u p t. Kreisgeschäftsführer des whw.
AG.-Lehrerdund, Kreis Gießen.
Wir machen aufmerksam auf die volkstümlichen Darbietungen des Reichsbundes „Volkstum und Heimat" am Samstag, 13. Januar, 20 Uhr, und Sonntag. 14. Januar, 15 Uhr. Der Führer der Landschaft Rheinfranken-Nassau-Hessen, Ministerialrat Pg. Ringshausen, wird am Samstagabend selbst anwesend fein und zur Eröffnung des Abends sprechen. gez. N e b e l i n g . Kreisobmann.
Generalstaatsanwatt i. ZL Or. preetonus 80 Jahre alt.
LPD. Darmstadt, 11. Jam Am 12. Januar vollendet der in Untergrainau (Oberbayern) im Ruhestand lebende Geheimrat Dr. Preetorius, der frühere langjährige Generalstaatsanwalt am Oberlandesgericht Darmstadt, das 8 0. Lebensjahr. Aus diesem Anlaß hat der Herr Staatsminister dem hochverdienten Beamten ein persönliches Handschreiben übermittelt, in dem er die herzlichsten Glückwünsche der hessischen Staatsregierung zum Ausdruck bringt und der ausgezeichneten Dienste gedenkt, die der Beamte in seiner 45jährigen dienstlichen Laufbahn, namentlich zuletzt in seiner zwei Jahrzehnte währenden Tätigkeit als Generalstaatsanwalt dem Lande Hessen geleistet hat.
Buntes Allerlei.
Merlwürd ge Haustiere.
Der Inhaber eines Londoner Tier-Geschäftes erzählt einer englischen Wochenschrift, daß eine feiner besten Kundinnen eine bekannte Dame der Gesellschaft ist, die Schlangen als Schoßtiere bevorzugt. In ihrem vornehmen Heim hält sie mehr als 20 Reptilien der verschiedensten Art von der Grasschlange bis zur indischen Riesenschlange. Diese Mitbewohner dienen aber nicht nur „zum reinen Vergnügen", sondern die giftigen liegen in einem Glasbehälter, in dem sich ein kleines Kästchen befindet. Das Kästchen umschließt den kostbaren Schmuck der Dame, der Hunderttausende wert ist, und als Mitteilung an etwaige Einbrecher ist vorn auf dem Glasbehälter die Inschrift angebracht: „Dieser
)—( Ruppertsburg, 10. Jan. Am Neujahrstage vollendete der langjährige treue Arbeiter der chemischen Fabrik Friedrichshütte Heinrich Stamm von hier sein 80. Lebensjahr. Zahlreiche Glückwünsche wurden dem noch sehr rüstigen Mann dargebracht. Eine besondere Ehrung bereitete der Gesangverein dem Jubilar, indem er ihm am Nachmittag ein Ständchen brachte, wobei der Vorsitzende ein schönes Lebensbild von dem „alten Stamm", der vor nahezu 45 Jahren den Verein gründen half, entwarf. Freudig erregt dankte der Geehrte.
Kasten enthüll Juwelen. Achtung vor den Giftschlangen!" Kein noch so „schwerer Junge" hat sich bisher an diese Schätze gewagt. „Ein anderer regelmäßiger Kunde", erzählt der Besitzer, „ist ein Einsiedler, der nur noch an Mäusen Interesse und Gefallen hat. Jede Woche liefere ich ihm eine bestimmte Menge Mäuse, die er in seinem schlecht beleuchteten unwirtlichen Unterschlupf im Norden Londons hegt. Die Wände sind dicht mit Käfigen besetzt, und fein größter Spaß ist es, die Rolle des „Rattenfängers von Hameln" zu spielen. Man wird sich mein Erstaunen vorstellen können, als ich zuerst diese seltsame Wohnung betrat. Der alte Mann holte eine Flöte hervor und begann zu spielen. Sofort begannen die Insassen der Käfige zu tanzen; andere Mäufe schlüpften aus Ecken und Löchern, aus Ritzen des Fußbodens hervor und vereinigten sich zu einer seltsamen Prozession, die der Flöte des verzückten Greises folgte/ Merkwürdige Anforderungen stellt auch bisweilen der Film und erteilt z. B. den Auftrag, 12 Ochsenfrösche oder zwei Raben zu liefern, die gerade gebraucht werden.
Was kostet der Londoner Nebel?
Die letzten großen Nebel haben der Londoner Bevölkerung wieder einmal in recht unangenehmer Weise vor Augen geführt, welche Kosten ihnen die Unbilden des Klimas verursachen. Die Londoner finden es nicht in der Ordnung, daß der Sonnenschein, der so viel zum Wohlergehen der Menschen beiträgt, nichts kostet, wahrend der Nebel, der eine der häßlichsten Seiten des Lebens in der englischen Hauptstadt ist, so große Ausgaben verursacht. Durchschnittlich sollen auf den Kopf der Londoner Bevölkerung fast 20 Mark an Kosten entfallen, die auf das Konto des Nebels zu fetzen find. Der dichte
Hostes schut oernomme?
Willste „hessisch Volkstum" seh' — dann rour ich d'r ze komme!
„Hütteberger" — „Schlitzerlänner" — „Katzeberg" — ean „Schwälmerland" — „Moarburgs"- un aach „Rhöner"-Jugend, raaichl sich freudig do die Hand.
Neichsbun» Volkstum und Heimat,
Landschaft Rheinfranken - Nassau - Hessen.
Die von Herrn Georg Heß (Leihgestern), geleitete volkstümliche Ausführung „Hessisch' Volk bei Sang und Tanz", die der Reichsbund Volks- tum und Heimat in Gießen, Darmstadt, Mainz, Worms, Frankfurt a. M. und Offenbach im Laufe der nächsten Tage veranstaltet, findet in allen Kreisen unserer Volksgenossen lebhaftes Interesse.
Zahlreiche andere Städte unserer Landschaft haben bereits den dringenden Wunsch geäußert, daß die Aufführung auch bei ihnen ftattfinben möge. Besonders hervorzuheben ist, daß der Reinerlös der Veranstaltung ganz zu gemeinnützigen Zwecken verwendet wird, nämlich für das W i n - terhilf swerk, sowie zum Aufbau des gleichfalls gemeinnützigen Reichsbundes Volkstum und Heimat.
Winterhilfswerk des deutschen Volkes-1933/34 Kreisführung Gießen.
Aufruf an die Volksgenossen!
Der Reichsbund für Volkstum und Heimat veranstaltet am Samstag, 13. Januar, 20 Uhr. und Sonntag, 14. Januar, 15 Uhr, im Stadttheater zu
nur einer von hier. Dieser war der letzte Ar- beitslose in unserer Gemeinde, die nun frei Gunsten des Vinterhilfswerks zwei Vorstellungen, von Erwerbslosen ist, im vorigen Jahre aber ner» ta denen echtes, urwüchsiges Volkstum gezeigt wird, hättnismäßig viele Personen zu unterstützen hatte. *x'1' ----- — K "
Gegenwärtig ist die Mehrzahl der Arbeiter beim Holzfällen in den staatlichen Waldungen bei dem Forstamt Nidda beschäftigt. Nach Beendigung der Waldarbeiten sollen sofort größere Drainagearbeiten in unserer Gemarkung begonnen werdens wodurch allen Arbeitslosen von hier wieder für längere Zett Verdienstmöglichkeit geboten wird.
—Aus dem Niddatal, 11. Jan. Die Besitzer von Baumstücken entfalten zur Zeit eine eifrige Tätigkeit, ihre Ob st bäume in Ordnung zu bringen. Man kratzt die Rinde ab, entfernt dürres und überflüssiges Geäst und fällt abgängige Bäume. Wer bis zum bestimmten Termin die dringendsten Arbeiten an den Obstbäumen nicht durchgeführt hat, muß gewärtig sein, daß sie auf Kosten des Säumigen ausgeführt werden. In Nidda und Umgebung sind bereits Kolonnen erwerbsloser Arbeiter in Tätigkeit, unter Aufsicht von Obstbaumpraktikern ganze Arbeit zu leisten. Abgängige Bäume werden markiert und müssen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt von dem Besitzer umgeschlaaen werden. Versäumt er die Frist, so erfolgt das Fällen auf Kosten des Säumigen. Die Maßnahmen sind nur geeignet, der Baumpflege zum Nutzen des Besitzers erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken.
Kreis Scholten.
Nebel der dieser Tage von einem südwestlichen Wind nach London getrieben wurde, ergab nach den Feststellungen der Nationalen Vereinigung für Rauchbekämpfung allein einen Verlust von an- nähernd 15 Millionen Mark, der sich aus der Behinderung des Verkehrs, aus der vermehrten Aufwendung für Licht und Heizung, aus den Kosten für gesundheitliche Schädigungen und für den Lohnoerluft zusammensetzt.
Mutter von 53 Kindern.
Alle Berichte über reichen Kindersegen, die immer wieder aus anderen Ländern und aus manchen Gegenden Deutschlands zu uns kommen müssen vor einem allerdings weit zurückreichenden Beispiel verblassen. Es handelt sich um die im Alter von 50 Jahre 1503 3u Bönnigheim in Württemberg gestorbene Frau Adam Stratzmann, geborene Barbara Schmatzer. Sie hatte, wie die Frankfurter Wochenschrift „Die Umschau" mitteilt, insgesamt 53 Kinder geboren, 38 Söhne und 15 Töchter. Davon kamen 18 einzeln zur Welt; fünfmal waren es Zwillinge, einmal Drillinge. Einmal erblickten sogar sechs und einmal sieben Kinder das Licht der Welt. Schon Kaiser Maximilian, der im Jahre 1509 in die Nähe von Bönningheim kam, wollte der Nachricht von diesem Kindersegen keinen Glauben schenken. Ein Kommissar mußte den Fall deshalb gründlich überprüfen; er konnte die Wahrheit bestätigen, vor allem auf Grund einer Urkunde vorn Jahre 1498 und eines Altargemäldes der Kirche zu Bän- ningheim, auf dem die kinderreiche Familie Stratz- mann dargestelkt ist.__________________________________
Gewinnauszug
4. Klasse 42. Preußisch-Süddeutsche (268. Preuß.) Staats-Lotterie
Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden
Abteilungen I und II
1. Ziehungstag 10. Fanuar 1933
Sn der heutigen Vonnkttagsziehung wurden Gewinne über 300 M. gezogen
2 Gewinne pr 3000 M. 237310
8 Gewinn« zu 2000 M. 232085 232478 882930
14 Gewinne »u 1000 M. 13854 38624
230738 334848 344644 394039
20 Gewinne zu 800 9H. 182 6345 70429 250196 250254 265481 283130 379467
60 Gewinne »u 500 M. 3245 5929 8708 50308 52529 68174 63673 64252 79435 87609 97295 103902 117079 161628
172932 182543 183378 196674 198361
244678 308122 316433 330128 336492
394384
103999
146326
159448
211254
237163
262131
288614
323435
345620
383627
131583 151067
195419
226523
255485 276061
300499 333984
356165
396587
84445 133848 153836 195627 228261 269029 278121 317896 335452 368362 396991
99647 136575 158012 198174 232153 269376 279475 320984 336036 374213 399344
117134
147926
160805
212219
239198
269112
291057
327982
346995
386496
162 Gewinn« zu 400 M. 67 3234 16781
28902 29269 30692 31806 36063 36390 41085 41507 47924 59390 59498 61819 80506 ----- ----- ------ ------
303212
190196
249027
389531
32488
84169
166687 228899
373938
25394
39106
69197
124116
148079 174541
215601
250294 275704
299686
333032 352486
389078
Sn der heutigen Nachmittagszlehung wurden Gewinne über 300 M. gezogen
2 Gewinne zu 10000 W. 82760
285422
97418
216156
76008
79238
242370
389775
20 Tagesprämten.
298985
223146
227014 124600
96975 119717 145512 163958 196074 222508 235414 255580 315862 343547 362107
378970
75392 370557
17077
114117
139239 154984 187925 221070
228166 252091
306173 333641 354056 376073
397107
106770 119813
149235 165468 200768
224628 238634
275205 320578
347540 367020
379812
I 88022 109914 120307 149617 167560 204815 226039 250375 280606 323103 347776 371968 389680
6100 25598 63659 89435
112209 126160 160899 187552 216067 227690 251853 294326 329123 352829
374371 393845
4 Gewinne zu 3000 M.
8 Gewinn« iu 2000 M. 293477
14 Gewinne zu 1000 W.
311048 348791 354218
18 Gewinn« zu 800 M 176090 188808 208489
- - - — — — — — — ■'** w («.Wf V OaJuUO ( I u
62 Gew.une,u 600 Al. 11104 29001 31927 45546 60027 60119 66910 70517 97404 106259 150225 163362 167104 181684 203747 234366 277063 300333 304761 307615 312565 316516 336188 354800 365132 394331
198 Gewinne zu 400 M. 2839 4849 4919 6816 7757 13482 16633 18872 23786 23080 45947 60093 60145 54014 62217 69170 70811 75222 75282 78761 -----
94655 95071 ----- ------
118727 141064 167041 190229 221268 234700 254646 315605 338670 361063 377436 399544
Auf fpbe gezogene Nummer sind 2 Prämien zu je lüOO RM gefallen, und zwar ie eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II.
21021 81089 101785 110982 116320 158621
276611 316613 356078 357624
Von der Schönheit der deutschen Heimat und von ihrer Erhaltung und Pflege berichten in Bild und Wort die folgenden reich bebilderten Bücher:
Waldweben. Die Lebensgemeinschaft des deutschen Waldes in Bildern. 150 eigene Naturaufnahmen aus dem Titi- und Ptlanzenleben des heimatlichen Waldes mit Einführungstext von K. Gerhard und G. Woiff.. Leinen RM 4.80 Belauschtes Leben. Kleine Kreatur in Wasser, Busch und Halm von K. O. Bartels. 164 Naturaufnahmen aus dem Leben der niederen Tierwelt mit erläuternden Bildunterschriften, Namensangaben und ausführlichem Text. Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. P. Deegen er, Universität Benin Kartoniert RM. 3.90, gebunden RM. 4.80 Norderoog. Ein deutsches Vogelparadies. Natururkunden von den Madigen u. vom Wattenmeer v.P.F. Weckmann-Wittenburg.Mit 64 Kunstdrucktafeln. Broschiert RM.3.-, gebunden RM 4.- H ei matschuiz und Heimatpflege. VonRektor Hermann Wille. Brosch RM. 1.80, geb. RM 2.95 Naturschutz und Ingenieurwerk.VonDr.W. Lindner.......Brosih. RM. 2. -. geb. RM. 3.—
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Bekanntmachung.
Die bereits fälligen Strom- und Gasgelder im Stadt- und Ueberlandgebiet für den Monat November 1933 können noch bis zum 20. d. 2H. ohne Kosten bezahlt werden. Bei Nichtbezahlung bis zu diesem Termin erfolgt Bettreibung und Sperre auf Kosten des Abnehmers. 183D
Gießen, den 10. Januar 1934.
Direktion der Elektrizitätswerke und Ueberlandanlage sowie des Gas- und Wasserwerkes der Stadt Gießen. _____________Braubach._____________
Arbeitsvergebung.
Für die Gemeinde Alten-Buseck (Kreis Gießen) sollen unter Hinweis auf die Reichsverdingungsordnung nachstehende Arbeiten und Lieferungen vergeben werden: 190D
Los la: Drainagearbeiten = 14 185 Ifd. m.
Los Ib: Drainagearbeiten = 10 980 Ifd. m.
Los II: Lieferung der Drainrohre, zusammen 77 000 Stück, und der Steinzeugrohre von 50—125 mm L W. usw., 180 Stück.
Los III: Fuhrleistungen.
Pläne und Bedingungen liegen bei der Hessischen Bürgermeisterei Alten-Buseck zur Einsichtnahme offen, und es können Angebotsoordrucke von uns, soweit der Vorrat reicht, kostenlos bezogen werden. Eröffnung der Angebote Freitag, den 19. Ianuar 1934, vormittags 9 Uhr, auf dem Rathaus zu Alten- Buseck. Freie Auswahl bleibt ausdrücklich vorbehalten; Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, den 10. Januar 1934.
Hessisches Kulturbauamt.
_____I. V.: Mangold, Regierungsbaurat.
Betr.: Konkurs über das Vermögen des Bernhard Süß in Gießen.
Beschluß.
Das Konkursverfahren über das Vermögen des Bernhard Süß in Gießen wird eingestellt, weil eine den Kosten des Verfahrens entsprechende Konkursmasse nicht vorhanden ist. 1980
Gießen, den 6. Januar 1934.
Hessisches Amtsgericht.
Am Sonntag, 14. Januar, fahren um 7 Uhr ab Ludwigsplatz usD Postautos nach Breungeshain
( Skigebiet Hoherodskopf). Fahrkarten in den Spoj tgeschäf- ten Berthold Kühne, Sekersweg, und Carl Schwan, Mäusburg. Fahikarten müssen bis Samstag, 13. Jan., abends 6 Uhr, gelöst sein.
Skirennen / Sprunglauf
«lillllillllMlllllllllllllllllBllllllll Volkshochschule Heute Freitag, 20.15 Uhr, Singel der Oberrealschule (Eingang Bismarcküraße), beginnt der Kurs Deusiche Musik (Beethoven, Brahms und Bruckner). Leitung: Musitt. Bauer. Meldungen vor Beginn. 176d
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Verschiedenes
illlllllllllllllllllilllllllll
vrrivat-
ftunden (Cat./ tyn., D.) erteilt Assessor Schr. Anfrag. u. 0190a.d.Gietz.A. Illllillllllllllllllllllllllll
Bekanntmachung.
3n unser Handelsregister Abteilung A, wurde am 10. Januar 1934 bei der Firma Carl Schwaab in Gießen folgendes eingetragen: Geschäft nebst Firma ist auf Friedrich Seebold Ehefrau, Emmy oerw. Datz, geb. Haas in Gießen als Alleininhaberin übergegan- gen. Die Prokura des Heinrich Seebold in Gießett ist erloschen. 199D
Gießen, den 11. Januar 1934.
Hessisches Amtsgericht.


