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Der Kameval hat begonnen.

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Gedenket der hungernden Vögel!

elften

Tagung des Gauführerstabes der DT

In Apoth. u. Drog. -.30. -.60, ILO

schen Turnzeitung.

Gaugeschäftsführer Samer (Hersfeld) berichtete über die Bestandserhebung und die neue Kartei, während Gaukassenwart Herzog (Kassel) über das Geldwesen und die Turner-Unterstützungs- kasse referierte. Er konnte mitteilen, daß der Ge-

Der Gaustab des Turngaues 12 (Nordhessen) hielt in Hersfeld eine wichtige Führerbe- s p r e ch u n g ab die mit einem Bericht des DT.- Gauführers B. AndrS (Hersfeld) über die Lage der Turn- und Sportbewegung eingeleitet wurde. Der Gaustab kam nach eingehender Aussprache ein­mütig zu einer Ablehnung des von der Führung der Deutschen Turnerschaft angeregten und für jedes Mitglied gewünschten Pflichtbezugs der Deut«

Gauführer Pg Dr. B e h r e n s.

Der Korpsführer des NSKK. und Chef des Kraft- fahrwesens der SA., Obergruppenführer Hühn­lein. beauftragte mit der Führung desGau III Hessen" des Deutschen Automobil-Clubs (DDAC.) Pg. Dr. B e h r e n s als Gauführer und Pa. Direktor Hans G. S t e m p e l als stellvertretenden Gauführer. Die Gaugeschäftsstelle befindet sich in den Räumen der früheren ADAC-Geschäftsstelle, Frankfurt a. M., Stiftstraße 41II

in frischer Darstellung den

turnerischen Arbeitsplan für 1934.

Oie Führung des Gaues 111 des OOA6

50°/n Fahrpreisermäßigung für Olympiakursus -Teilnehmer.

Die Deutsche Reichsbahn hat sich durch einer großherzigen Entschluß in den Dienst der Olyrn pia-Vorbereitungen gestellt. Sie hat nämlich be schlossen, ab 15. Januar allen Teilnehmern ai Trainingskursen und Lehrgängen eine Fahrpreis ermäßigung von 50 v. H. vom Heimatort zum Lehr gangsort zu gestatten.

dieser Kampf, wie der vorausgegangene gegen Polen ober wie der gegen Belgien, wird zur Festi-l

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auf I des |

*** .------------- - » ... , . gung der Beziehungen zwischen zwei an sich

sesDeutsche Musik" DHC.» 20.30 Uhr, Hotel I ^eunbeten Ländern beitragen. Spricht man Hopfeld, Monatsoersammlung. Astoria-Lichtspiele, (jer flan3en Welt von derpolitischen Mission Seltersweg:Der große Käfig".

Stellvertretender Gauführer Pg. Direktor Stempel.

Zum Fuhbatt-Länberkampf Deutschland- tlngarn.

Der von ihm dem Gaustab vorgelegte Entwurf für die Lehrgangs- und Ausbildungstätigkeit, der viel Neues und Eigenes bringt, fand allseitig Zustim­mung. Die Lehrgangsarbeit setzt ein mit einer grundlegenden Tagung, die am 27 und 28. Januar die Gaufachwarte und sämtliche Kreisoberturnwarte in Gießen zusammenführt. Dabei wird der Aus­bau des turnerischen Programms beraten und so­fort in die praktische Arbeit eingetreten. Den weite- ren Ausführungen des Gauoberturnwarts ist zu entnehmen, daß am 18. Februar an einem noch zu bestimmenden Ort in Form eines Bühnenschau- turnens die Gau -Geräteme i st erschaf - iten zum Austrag kommen, die zugleich als Aus­scheidungsturnen für die an Pfingsten in Budapest stattfindenden Internationalen Kunstturnmeister­

schaften gelten.

(Ein Gauturnfest ist für 1934 nicht vorgesehen.

An seine Stelle treten große Vezirksturnen in den beiden Bezirken des Gaues.

Sie liegen örtlich und terminlich bereits fest und sollen beide den Gemeinschaftsgedanken m besonde­rem Maße betonen.

Die Beranstaltung des Nordbezirks (Kassel) hat Bebra übernommen, während der Südbezlrk (Gießen) in der alten Turnerstadt Friedberg Jein Bezirksturnfest durchführen wird. Das in Aussicht genommene Turnertreffen des Gefamt- gaues soll möglichst in Verbindung mit dem Rhon- turnfest auf der Wasserkuppe zur Durchführung kommen, das zum offenen amtlichen DT.-Bergsest des neuen Turngaues Nordhessen ausgebaut wer­den wird. m . ....

Nach kurzen Berichten des DT.-Bezirksfuhrers Dr. R a u (Butzbach) und des Bezirksoberturnwarts Ries (Kassel) über den Abschluß des organisato­rischen Neuaufbaues der Bezirke wies der DT.- Gauführer Andrs auf die besonderen Arbelts- mäglichkeiten hin, die im Rahmen des großen I FeierabendwerkesKraft durch Freude sich für bie Turn- und Sportoerbände ergeben könnten. Gaupresse- und Propagandawart Oßwald (Bad- Nauheim) setzte sich warm für den Reichsbund Volkstum und Heimat ein und empfahl allen Vereinen und Einzelturnern, diese große I Volkstumsoraanisation nicht nur durch den Urroerb der Mitgliedschaft, sondern auch durch rege Mit­arbeit nach Kräften zu unterstützen

Die von freudigem Arbeitswillen getragenen Be- I ratungen klangen aus in dem Gelöbnis ailf dem I Platze, der der Turnerschaft im Dritten Reiche zu

* Universitäts-Gottesdienst. Von der Pressestelle der Universität Gießen wird uns mit­geteilt: Am kommenden Sonntag findet wieder, gleichzeitig mit dem Hauptgottesdienst in der Stadt­kirche, Universitätsgottesdienst statt. Die Predigt hält Professor O Or. C o r d i e r

* Die Richard-Wagner-Wohlfahrts- b r i e f m a r t e n, deren Reinertrag bekanntlich zum Besten des Winterhilfswerkes Verwendung findet, sind in beliebiger Menge' im Kreisamtsgebäude an der Kreiskasse oder im Kreisamtszimmer 117 käuflich

D i e Zahlung rückständiger E 1 ek- trizitäts« und Gasgelder betrifft eine Be­kanntmachung der städtischen Werkdirektion in unse­rem heutigen Anzeigenteil auf die wir besonders

Petri, Alicenstraße 4, statt. Die Uederführuna der Fahne erfolgt durch dre, Stürme der SAR. I unter Vorantritt der Stahlhelmkapelle. Der Marsch geht vom S t a h l h e l m h e i m in der Moltkestraße aus über den Hitlerwall nach der Marburger Straße zur Wohnung des Ortsgruppenführers, wo die Fahne abgeholt wird, von dort weiter durch folgende Straßen Walltorstraße, Kirchenplatz, Schul­straße, Sonnenstraße, Kreuzplatz, Seltersweg, Frank­furter Straße nach Alicenstraße 4 in Richtung Bahn­hofstraße Der Rückmarsch der Stürme der SAR. I geht durch die Bahnbosstraße, Kaplansgasse, Neuen­weg, Gartenstraße, Ludwigsplatz, Kaiserallee, Moltkestraße zum Stahlhelms,m.

Storni) tuen.

Dornholzhausen Groh-Rechtenbach 14:2.

Die Platzbesitzer, auf heimischem Boden, eil schwer zu besiegende Mannschaft, hatten in ihre Gegner nicht viel zu bezwingen und gewann au in dieser Höhe verdient. Trotzdem überrascht t Höhe des Resultates.

Die Begegnungen zwischen SchottenBernsfc und Mendorf a. d. Lumda Lollar wurden di den Platzmannschaften durch Ausbleiben der Ge ner kampflos gewonnen.

Die Umordnung des Deutschen Kanu-Verbandes vollende

Die Gliederung des alten Deutschen Kanu-V bandes in Kreise entsprach bereits im Großen u Ganzen der Gaueinteilung des Reichssportführe Es war lediglich notwendig, die größeren Kreise l DKV. zu unterteilen. Die Neugliederung der e sprechenden Kreise, Niederrhein- und Oberelbe-Kr in die Gaue Niederrhein, Mittelrhein und W falen sowie Sachsen und Mitte, ist Ende 1933 folgt. Auch der bisherige Oberrhein-Mainkr wurde unterteilt in die Gaue Südwest, Bad Württemberg, so daß seit 1. Januar 1934 der De sche Kanu-Verband restlos in seiner Gliederung i Gaueinteilung des Reichs-Sportführers entfpri

Kurze Gportnoüzen.

Auf dem Titisee steigt am Sonntag internationales Eishockey-Turnier um den Titif Pokal, an dem sich neben dem ESV. Füssen Züricher Mannschaften Akademischer EHE. u. Schl schuhclub beteiligen. Am 4. Februar ist der Titi Schauplatz des alljährlichen Eisrennens für Mot rüder und Wagen, das in zehn Klassen ausgeschi den wurde.

Tageskalender für Freitag: Stadt­theater, 20 bis 22 UhrDer betrogene Kadi" und Die Nürnberger Puppe". Lichtspielhaus, Bahn­hofstraße:Flüchtlinge". Volkshochschule, 20.15 Uhr Singsaal der Oberrealschule, Beginn des Kur­

bel Lohn- und Tarifverträgen möglichst niedrige. Löhne herausFuholen, und Verträge abzuschliehen, die keiner einhalten brauchte.

Der neue Obermeister hat ein anderes Format gegenüber seiner Gefolgschaft und der Allgemeinheit I Anzunehmen Er ist unabhängig von der Willens­bildung der Masse, er wird ernannt E r mutz erfüllt sein von der Verantwortung, die ihm sein Amt auferlegt, muß wissen, für welche Aufgaben er einzustehen bat,muB in allen wirtschaftlichen kulturellen und fach! chen Fra- gen so beschlagen fein, daß er für die Politik feines Standes verantwortlich zeichnen kann. Er, mutz das materielle Streben und das instinktmäßige Vor­wärtsdrängen nach Geldverdienen der Einzelnen in die richtige Bahn leiten können Wenn der vber» | meister in feiner Verfammlung nicht klar machen kann, daß die W i r t f ch a f t s m o r a, eine andere i st als bisher, daß mit ledern einzel­nen Betrieb ein volkswirtschaftliches Gut verwaltet wird, das für die Allgemeinheit da ist, daß der Kollege nur Verwalt erd > e les G Utes ist. bann ist er nicht am richtigen Platz. Diese Grundsätze sind nicht durch Worte zu.»ermitteln sondern sie selbst vorzuleben. das ist seine Pflicht. Seine Innung sei feine Vertretung einer 3nt er elfen te natu ppe, sondern eine Familie von Etandesgenossen. deren Note und Sorgen er kenn,, und für deren Leben er als Führer verantwortlich ist.

tleberfübrung 6er Stahlbelm-Fobnr

Wie uns mitgeteilt wird, findet am morgigen Samstag 16 Uhr die feierliche Ueberführung der Fahne des Stahlhelm D. d. F., Ortsgruppe Gießen, von der Wohnung des Ortsgruppenführers in der Marburger Straße nach der Wohnung des Stan­dartenführers der SAR. I, Standarte Ober-Hessen,

id I., der diesjährige MünchnerPrinzKar- oal, dessen traditionelle Krönung im Deutschen

Theater den Fasching 1934 an der Isar einleitete.

Oderheffen.

in Aufruf des Dekanats Lauterbach.

Lauterbach, 11. Jan. Die Geistlichen des angelischen Dekanats Lauterbach veröffentlichen der hiesigen Lokalpresse den nachstehendenA u f- if an alle evangelischen Gemeinden ? s Dekanates Lauterbach, insbeson­dre die Dereinsvorsitzenden": Sämtliche, auf der Dekanatskonferenz vereinigten angelischen Geistlichen des Dekanates Lauterbach nnen vor Gott und ihrem Gewissen nicht länger Iweigen zu der Entwürdigung und Entheiligung iferes christlichen Sonntags Wir sollen nach dem lillen unseres Führers wieder ein wahrhaft christ- hes Volk werden. Es darf daher nicht fein, daß ir in einer gedankenlosen Vereinsmeierei durch bhaltung von Vereinsfestlichkeiten am Samstag- ,end den Sonntag entheiligen. Der Sonntag ist >er entheiligt, wenn er nur dazu dient, den Katzen- mmer vom Samstag auszuschlafen. Wir sollen emand daran hindern, am Sonntag Gottes Wort nb die Predigt zu hören. Wir rufen daher alle langelischen Volksgenosien in unseren Gemeinden if, sich nicht länger des Evangeliums von Christus i schämen. Haltet den Samstag frei von allen estllchkeiten. Gebt dem Sonntag wieder seine Seele nd der Seele wieder ihren Sonntag! Die Geist­chen des evangelischen Dekanates Lauterbach."

5 Lahre städtisches Krankenhaus in Schotten.

LPD. Schotten, 11.Jan. Wie Bürgermeister R e n g e l (Schotten) in einem Aufsatz imSchot- ?ner Kreisblatt" mitteilt, kann die Stadt Schotten uf das fünfjährige Bestehen ihres : ä d t i s ch e n Krankenhauses zurückblicken. )as Krankenhaus wurde am 1. Dezember 1928 in betrieb genommen, einige Erweiterungen erfolgten äter. Die Gesamtkosten der für die Stadt und den reis Schotten segensreichen Einrichtung beliefen ich auf rund 240 000 Mark. Dom 1. Januar 1929 is Ende 1933 wurde das Krankenhaus von 1762 3crfonen in Anspruch genommen, davon allein im lerfloffenen Jahre 435. An Operationen wurden in ien fünf Jahren 1028 Dorgenotr.men. 1930 Personen ienutzten die Röntgenftation. In dem seit zwei Iah­en mit dem Krankenhaus verbundenen Erholunas- leim waren rund 80 Personen untergebracht. Die ährlichen Einnahmen des Krankenhauses belaufen ich auf 40000 bis 50000 Mark, die Ausgaben btei­len hinter den Einnahmen zurück, so daß die Rech- tung mit einem Ueberschuß abschließt. Die Stadl rägt die Verzinsung und Tilgung des Anlagekapi- als. An dem Krankenhaus wirken ein Chefarzt, ein Assistent, mehrere Schwestern und das Hilfspersonal. Die Verwaltung des Krankenhauses besorgt die Bürgermeifterel

Landkreis (dienen.

X Wiefeck, 11. Jan. Am Mittwochabend fand >ei Gastwirt Weller- Lindenplatz die Gründung -iner Ortsgruppe des Reichsluftschutz- ) u n d e s statt. Die Sitzung wurde von Töpfermei» ter Fritz Keßler mit grundlegenden Ausführun- ;en über die nationale Aufgabe und Notwendigkeit )?s Luftschutzes eröffnet. Der Führer der Ortsgruppe Fritz Keßler ernannte als Mitarbeiter zum 1. Stellvertreter Bürgermeister K. Euler, 2. Stell­vertreter Rektor Ludwig Petri. Geschäftsführung Dipl. Kaufmann K. O. Weller. Werbung und Presse Architekt H. Sattler. Schulungsleiter Chemiker Dr. W. K l i ng. Der weitere Vorstand setzt sich zusammen aus dem Vertreter der Ortspoli­zeibehörde Bürgermeister K. Euler, für die SA. Sturmführer H. H a r tm a n n, Sanitätswesen Dr. L. S ch m i d t, Industrie Zimmermeister Karl Rohm, Kyffhäuserbund und Landwirtschaft Ludwig Weller V, Deutscher Luftsportverband Flugzeug­führer und Fluglehrer Ludwig Maier, Feuerwehr Maurermeister Adolf Schäfer, Nationalsozialisti­scher Lehrerbund Lehrer K. Schneider, Frauen­verbände Pfarrer K. Sattler. Der Ortsgruppen­führer schloß die Sitzung mit dem Hinweis, daß schon eine beträchtliche Zahl Mitglieder des RLB. hier bestehen und die Ortsgruppe in Versammlun­gen, Bild und Schrift sofort ihre dem ganzen Volke gewidmete Tätigkeit aufnehme.

(D Orüningen, 12.Jan. Die Holzhauer- a r b e i t e n in Öen Waldungen des Grüninger-Dors- Gitter Markwaldes werden im Laufe dieser Woche beendet. Es wurden im ganzen 1400 Festmeter Holz geschlagen. Die ersten Versteigerungen finden Ende Januar statt.

Kreis Friedberg.

§ Münzenberg, 11.Jan. Dieser Tage ver­anstaltete ber MännergesangvereinKon- ko r d i a", Rockenberg, im hiesigen Saal be# GasthausesZum Löwen" einen Deutschen

Anlaß vorhanden. ,p . ...

** Die Vol kshochschule weist tm heutigen Anzeigenteil darauf hin, daß der KursDeutsche Musik" heute abend beginnt (Näheres in der An­zeige.)

** Ein Postauto zum Skisport im Ge- bietdesHoherodskopfs wird am kommen­den Sonntag ab Ludwigsplatz fahren. Näheres über den Fahrkartenverkauf ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich. .

** Das Fundsachen-Verzeichnis Die Polizeidirektion teilt mit; Das Verzeichnis über ine in den Monaten November und Dezember 1933 gefundenen dzw abgelieferten Gegenstände kann an der Anschlagtafel im Flur der Polizeidirektion, Landgraf«Philipp'-Platz 1, eingesehen werden Die Empfangsberechtigten werden aufgefordert, ihre etwaigen Rechte innerhalb zwei Monaten beim Fundbüro während der Dienststunden geltend zu

Sports", so wird dabei oft ein tatsachenschweres und bedeutsames Wort zu einem Schlagwort de­gradiert. Dieses Wort ist aber wirklichkeitsnahe ge­worden. Man war sich darüber klar, daß die fran­zösischen, belgischen, norwegischen und p mischen Fußballgäste, die 1933 das neue Deutschland auf­suchten, mit einigem Mißtrauen kamen. Man wußte aber auch, daß sie Deutschland nicht verlassen wür­den, ohne über den neuen Geist und die neue Art, die das Leben des deutschen Menschen heute be­herrschen, restlos aufgeklärt zu fein.

Das Frankfurter Stadion war bereits einmal Schauplatz eines alles in feinen Bann schlagenden Länderspiels. Damals hieß der Gegner Italien. Gegen die Ungarn hatten die Deutschen stets einen schweren Stand. Von den bisherigen zehn Spielen konnte Deutschland nur zwei gewinnen: 1920 in Berlin mit 1:0 und 1930 in Dresden mit 5:3. Drei Spiele endeten unentschieden, fünf Treffen gingen verloren, darunter das letzte im Oktober 1932 in Budapest mit 1:2. Diese letzte Schlappe auszu- merzen, ist das Ziel des kommenden Sonntags. Das Zeug dazu hat unsere Mannschaft in jeder Weise, besonders aber dann, wenn sie den Kampf­geist aufbringt, den jene deutsche Elf zeigte, die bas denkwürdige Spiel 1930 in Dresden nach einem Pausenrückstand von 0:3 noch mit 5:3 siegreich ge­stalten konnte.

(Ein Sonderzug von der Saar zum Länderspiel.

Der Sonderzug zum Frankfurter Länderspiel aus dem Saargebiet ist zustande gekommen. Die Aus- fteUung des Saarbrücker Mittelstürmers Conen für Die Nationalelf hat die Anteilnahme an der Saar außerordentlich gesteigert. 1000 Deutsche von der Saar werden nach Frankfurt kommen. Der Sonder- zug trifft am Sonntagmittag auf dem Bahnhof Frankfurt-Goldstein ein, der sich in unmittelbarer Nähe des Stadions befindet.

Eingliederung des Deutschen Turner- bundeö in die OT.

Die Deutsche Turnerschaft wird in nächster Zeit wieder einen starken Mitglieder-Zuwachs erhalten. Die Eingliederung der reichsdeutschen Kreise des Deutschen Turner-Bundes (DTB.) steht bevor Reichssportführer von Tscharnmer-Osten Hai den Pg. Münch (DTB.) in den Führerrat bei Deutschen Turnerschaft berufen, ihn zum Dietmar, ber DT. ernannt und ihm den Auftrag gegeben die Eingliederung der DTB.-Vereine vorzunehmen

gewiesen werde, unter Einsatz aller Kräfte am Au! bau von Volk und Vaterland mitzuarbeiten. Ei Sieg-Heil" auf den Bolkskanzler beschloß die ai beitsreidje Sitzung.

Handball im Gau XII der OT.

Gießener Turnerschaft II Turnv. Beuern I 5:i

Am Sonntag trat die zweite Mannschaft der Gi. ßener Turnerschaft in Beuern gegen die dortst erste Mannschaft zum fälligen Derbandsspiel ai Wie in dem Vorspiel, so mußte auch hier Beuer eine Niederlage einstecken. Die Gießener Turne schäft konnte somit wieder zwei wertvolle Punk für sich buchen. Das Ergebnis entspricht dem Spie verlauf. Während die Turnerjchaft in ber erste Halbzeit fast nur tonanaebenb war, unb derer burch gut vorgetragene Angriffe bes Sturmes be Sieg sicherstellen konnte, kam Beuern in der letzte Spielhälfte immer mehr auf und leistete besonde, in der Verteidigung ihrem Gegner energischen W derstand. Die zweite Halbzeit verlief torlos. Zu Lobe beider Mannschaften sei gesagt, daß das Spu das sehr unter den schlechten Platzverhältnissen li: in anständiger Weise durchgeführt wurde.

Krofdorf II Ruttershausen 2:13 (2:7).

Die beiden Mannschaften trafen sich zum fällige Pflichtspiel in Krofdorf. Während die Gäste vol zählig erschienen, trat die Platzmannschaft nur m 8 Mann an. Ruttershausen war deshalb wahrer dem ganzen Spiel stark überlegen unb warf in bi ersten Spielhälfte sieben unb in ber zweiten 6 To in gleichen Abstänben, so baß ihnen ber Sieg vc Anfang an sicher war. Durch den glatten unb ve elften Boben würbe bas Spiel stark beeinträchtig

Hinweisen. .

** Probealarm ber Feuerjlrenen ftn-,........... ------ ---------- - -

bet am morgigen Samstag um 15 Uhr statt. Zur samtbetrag ber an DT., Gau- unb Unterstutzungs- Beunruhigunq ist beim Ertönen ber Sirenen Fein Fasse abzuführenden Kopfsteuer die bisherige Summe 9 1 oon 1,75 Mark nicht überfteigen werde.

Gauoberturnwart R. Paul (Gießen) entwickelte

** Freie Lehrer st eilen. Erledigt ist je eine Lckhrerstelle für einen evangelischen Lehrer an den Volksschulen in Utphe (Kreis Gießen) und in Bermuthshain (Kreis Lauterbach).

* Verein ehern. Hess. Leibdragoner des Kreises Gießen Man berichtet uns: Unter der Parole:Aufgesessen für 1934 Reiten für Deutschland, für seine Freiheit unb sein Gluck be­ging ber Verein seine Weihnachtsfeier Der zweite Vereinsführer Kamerab S ch ö m b s hielt bie Be­grüßungsansprache Als Gäste waren Kameraben des Marine- unb Reitersturms, bes Kutschervereins, fomie bes Grosschen Männerchors erschienen. Letz­tere fanben verbieten Beifall mit ihren wirkungs- vollen SefangsDorträgen. Der Verem-Whrer Eid- mann erwähnte in feiner Rede m a de feb heriaen Reaierungserfolge und forderte auf, auch im neuen Jahre an dem Wiederaufbau unferes Vaterlandes mitzuhelfen und weiter zu schreiten kuf dem Wege der Valksgemein^aft, die fawei. aehen muffe dah es keinen Deutschen mehr gäbe, der an dem Miterleben ausgeschlossen fei. Das Deutfchland. und das Horft-Weffel-Lied bildeten den Abickluk Erika Haussauer und Erika Schorn bs warteten mit fchönen Gedichten auf, und zur^Freude aller Kinder kam der Weihnachtsmann, der jedem etwas miibrachte. Lacherfolge ernteten di. .aufge- führten Humoresken. Der Höhepunkt wurde er­reicht, als Kamerad S ch ö m b s bei bem Gesang des Leibdragoner-Liedes hoch S» «nb in Friebensuniform im Saale erschien. In dem « wußtsein. echte kamerabschaU iche Stunden die auch einige Neuaulnahmen brachten, verlebt zu haben, trennte man sich. Zugunsten der Winterhilfe konnte ein Betrag abgeliefert werden.

Die Bedeutung bes vor uns liegenden Fuhball-Länderkarnpses gegen Ungarn ist nicht allein auf bas sportliche Gebiet beschränkt Auch

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