Nachdruck verboten
Ohne Gewähr
7. September 1934
27. Ziehungstag
3n der heutigen Vormittaasziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
letzte
170479 197204 200755
301990 310030 311350 349406 359865 370500
20488 34122 39794 49022 62486
Iußball-Beisterschastsspiele
392 Gewinne zu 300 TL
2883 2912 3731 5914 12109 13158 13558
Dem Unparteiischen
4231 23468 29199 41741
Ameri-
1430 181
304 Gewinne zu
Schweinfurt 05 überraschenderweise mit 3:0
schla
gen
Frohnhausen 5:3 (1:2).
Die ersten Punkte sind in Naunheim geblieben
land land
98371
159153
232547
319974
358493
15942
24517
35979
45756
56554
73695
90203
> 73647 127942
4 mal 100 Meter:
4 mal 4 0 0 Meter:
schein Publikum ein schwer zu besiegender Gegner ist. Die VfB.-R. - Mannschaft spielte, wenn auch an manchen Punkten Schwächen auftraten, ein aufopferndes und faires Spiel, das Glück stand ihr
116283
171860
208596
253763
335513
390552
16650
38414
54419
86634
97837
25040
40553 72883 91670
14228
286318
155122
314900
25695
41643 75082
92485
•43516 342106
190746 316992
22608 29486 44192 54907 62088 83634 97889
7256 31841 44790 75265 95003
44938 358577
211003
357210
14582
24284
33422
45155 ■
56102
73083
89634
104533
114923
139687
161311
173495
189337
200986
209137
222434
225793
235898
240012
256186
284983
298680
305971
322735
337854
344575
357531
373901
382027
395298
11682
35986 :
51931 I 86612 I
95478 104032 125160 138445 153431 163808 174636 195609 211211 229120 248653 258778 277245 291589 309946 322241 344046 360291 369020 383681
17144
38936
68347
87742
durch den Schalter S z e p a n der fünfte und Treffer.
nifchen Können ihrer Gäste, als deren größerer Spielerfahrung. Unser Sieg war mehr als einmal in Gefahr, denn zu oft wurde zu viel mit dem Ball getändelt.
114611
187651
276701
323723
388240
109370 121285 140991
162931 177670
192525 206494 214384
223793 231717
236181 251019
266458 294827 301804 309373 326833 339644 347500 362603 375627 382625 398955
138931
189140
225016 259810
344860
300 M.
118297
208242
296444
345871
393515
113069 128729
148452 166472 179337
193993 206933 215105
224049 231893
236408 251387
269512 296069 304297 315404
327118 339994
349018 366096
377572 382706
209082
297921
346983
399463
99777
167671
254625
320301
384246
105041 118140
140620 161728
174493 191592 202444 213593 222489 227028 236155 250497
258261 293844
300553 307563 324372 339495 345185 358455 374690 382168 397903
124207
174549
222189
256782
341205
392579
106772 130890
141425 154518
163848 177888 200500
212027 230147
251712 263426
277685 294139
315184 326376 346250
360816 369581
387152
18616
25815
38125
48589
58808
78360
93332
99609 110685
132672
143911
161359
167926
180609 205738
215942
237841
252985 267889 279604 294725
316990
328301
346527 361790 369610 388601
20310
26513
39356
49707
59968 78363 94956
143059
190935
241110
272880
349725
21574 28591
39427 54123 60587
82576 97271
101427 115952
134243 146366
161612 172212 183247 206749 227140 242009 254358 273226 284196 302320 320500 339630 355782 361944 376737 393448
100710
113127
133833
143933
161588
168906
181514
206664
226344
238985
253181
267930
280627
298859
319515
331759
353636
361914
371591
390184
113858 134194 153950
167512 184097 196946
207018 217235 224811
234076 238423 252256
275919 297692 304565
318238 334996 340590
352749 369047
378508 386084
384385 387068 398937
80 Gewinne zu 500 M.
197093
244784
308246
380153
156849
6158 132615
aus- tech-
heit immer aufgetretene Vorherrschaft der kaner von besonderer Bedeutung.
Die Europameister.
100 Meter: Berger, Holland
200 Meter: Berger, Holland
4 0 0 Meter: Metzner, Deutschland
800 Meter: Szabo, Ungarn
1500 Meter: Beccali, Italien
5000 Meter: Rochard, Frankreich
10 000 Meter: Salminen, Finnland 110-Meter-Hürden: Kovacs, Ungarn
4 0 0 - M e t e r-Hürden: Scheele, Deutschland
156711 213039 220554
81453 138613 281833
6540 33460 47411 92828
270726 292887 325297
2740 5069 25716 30116
150055 227596 316474 354548
2228 14179 24198 29792 44758 55535 66696 86420 100046 114490 138360 156387 170549 185659 200034 208966 217292 225454 234309 239759 252342 284593 298474 305944 318477 336705 343405 354794 373827 381403 395259
aber während des ganzen Spieles nie zur Seite, stellten sich die Gießener in
Das Entscheidungsspiel der beiden ersten Mannschaften von Burg und Bissenberg, das in Wetzlar zum Austrag kam, endete mit einem eindeutigen 5:0-(3:0-)Sieg der Bissenberger. Die Mannschaft des Turn- und Sportvereins Bissenberg rückt damit als neunter Verein in die Bezirksklasse Lahn- Dill auf.
Naunheim I — Bsv.-Reichsbahn I 4:3 (1:2).
109485 153658 204137 250705 317135 386335
i 7639 33917
48090 78146
9 5367 101837 123018 137831 152958 162382 172291 185680 208811 227397 248069 258266 276044 286818 309385 321296 344032 356409 367045 380157 397426
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
kurze Kritik.
Der deutsche Sieg ist verdient, aber zu hoch gefallen. Die Polen unterlagen weniger dem
Schachturnier (Sie&en—2Bd0or 11/5:1/5 punkte. Am gestrigen Sonntag trug der Schachklub Gie- ßen 1858 ein Schachturnier gegen den Wetzlarer Schachverein aus, das mit einem hohen Siege der Gießener Schachfreunde endete. Es wurde an 13 Brettern gespielt. Die Gießener Schachspieler konnten von diesen 13 Spielen 11 für sich entscheiden. Die Wetzlarer vermochten nur ein Spiel zu gewin- nen und ein anderes Remis zu gestalten. Zu berücksichtigen ist bei diesem Ergebnis, daß der Wetzlarer Verein mit vielen jugendlichen Kräften antrat uni) den routinierteren Spielern des Schachklubs 1858 noch nicht ganz gewachsen war.
Rekordergebnisse beim Feldbergrennen
6 Gewinne zu 5000 M.
8 Gewinne zu 3000 M. S99013
22 Gewinne zu 2000 M. 108466 134965 153116 338611
2 Gewinne zu 5000 TL
4 Gewinne zu 3000 TL
22 Gewinne zu 2000 TL 71816 95752 235134
373361 385247
18 Gewinne zu 1000 TL
konnten.
Erste Derbandsspiele im Bezirk Sießen-Sill.
Die Ergebnisse der Bezirksklasse.
186 1221 2167
SJlxfpoit
Mer1egener deutscher Sieg in Turin
Sieben Europa-Meiflerschasten fallen an Deutschland. Sievert gewinnt den Zehnkampf.
Sicherheit, mit der anfangs bei den guten Polen nichts zu erreichen war. In der 14. Minute fiel dann der erste Treffer des Tages. Der Augsburger Rechtsaußen Lehner schoß unhaltbar zum 1:0 für Deutschland ein. Eine Minute vor der Pause fiel auf etwas originelle Art der Ausgleich Polens. W i l l i m o w f k i schoß an den Pfosten, von dort nahm der Ball seinen Weg auf den Rücken des am Boden liegenden deutschen Hüters und von dort aus landete er im Netz.
Die zweite Halbzeit.
Nach Halbzeit wechselten die Polen ihren verletzten Mittelstürmer Nawrot durch Ciszewski aus, der fast besser spielte als sein Vorgänger. Schon zehn Minuten nach der Pause führte Polen mit 2 :1. Durch den Halbrechten Pazurek fiel der allerdings nicht unhaltbare Treffer. Die Polen wurden nun sehr stark, und die deutsche Deckung hatte eine schwere Zeit zu bestehen. Erst 20 Minuten vor Schluß konnte Hohmann- Benrath den Ausgleich erzielen, und nun war der Bann gebrochen. Der Rest der Spielzeit gehörte meistens den Deutschen, die zunächst 12 Minuten vor Schluß durch den Mannheimer S i f f l i n g zum Führungstreffer kamen. Ein von Polen verschuldeter Handelfmeter wurde von Lehner zum vierten Treffer verwandelt, und sechs Minuten vor Schluß fiel
Wball: Deutschland schlägt polen 5:2 (1:1)
Fußballsieg vor 35000 Zuschauern im Warschauer Stadion.
Deutscher Sieg tm „Großen preis von Italien".
Einen neuen deutschen Autosieg gab es beim „Großen Preis von Italien" in Monza. Mercedes- Benz gewann durch F a g i o l i und C a r a c c i o l a, die sich gegenseitig in der Steuerung abwechselten, vor Stuck-Leiningen auf Auto-Union. Dritter wurde mit zwei Runden Rückstand der Italiener Graf Trossi auf Alfa Romeo. Momberger- Sebastian (Auto-Union) endeten auf dem siebten Platz.
Europarundflieger unterwegs.
Vor den Pyrenäen.
Die 24 Teilnehmer, die am Freitag Paris erreicht hatten, flogen schon früh von Orly ab nach Bordeaux. Insgesamt waren es 24 Piloten, darunter die Deutschen Seidemann, Hubrich, Junck, Francke, Osterkamp, Morzik und Krüger. Um 14.30 Uhr hatten fast alle in Paris Gestarteten Bordeaux wieder verlassen. Die Witterungsverhältnisse, die während des ganzen Fluges über Frankreich gut gewesen waren, verschlechterten sich in der Nähe der Pyrenäen zusehends. Leider fiel wieder ein Deut- cher aus. Krüger mußte bei Montrichard zwischen Orleans und Tour notlanden, wobei seine Maschine zu Bruch ging. Pilot und Beobachter kamen jedoch glücklicherweise unverletzt davon.
Kurze Sportnotizen.
Beim Reitturnier in Siegen wurde am ersten Tag vor zahlreichen Zuschauern guter Sport geboten. Im Zeitspringen der Klasse M gab es drei Sieger: Fridericus (Oblt. Schlickum), Micky Maus (H. Fink) und Senator (von Salviati) kamen auf je 82 Sekunden bei 0 Fehlern.
Albert Richter ging in Bordeaux an den Start. Er wurde dabei Zweiter hinter dem Weltmeister Scherens.
Einen neuen Weltrekord im beidarmigen Speerwerfen für Frauen stellte Frl. G e l i u s bei einem Sportfest in München auf. Frl. Gelius warf rechts 37,56 Meter und links 24,87 Meter, zusammen also 62,43 Meter.
Gewinnauszug
5. Klasse 43. Preußisch-Süddeutsche (269. Preuß.) Staats-Lotterie
folgender Aufstellung: Schwan, Leutheufer, Sauer, Fenster, Kreß, Lehrmund, Ritter, Fehling, Heß, Schmidt II., Schmidt I.
Das Spiel beginnt auf beiden Seiten sehr nervös, was sich in zahlreichen Ausbällen zeigt. Der Gießener Sturm kann keinen Zusammenhang finden und kann, auf Einzelspiel beschränkt, nie sein wirkliches Können entfalten. Einen Angriff der Gäste wehrt der linke Verteidiger mit der Hand ab, den fälligen Elfmeter verwandelt Ritter zur l:0-Führung. Durch den Erfolg angespornt, werden die Gießener feld- überlegen und erzielen nach guter Vorarbeit des Rechtsaußen durch unhaltbaren Kopfball ihres Halblinken ein zweites Tor. Naunheim wird durch Einsatz ihrer linken Seite, von der Läuferreihe gut unterstützt, gefährlich und kann bis zur Halbzeit auf 2:1 verkürzen. Mit Anstoß erringen die Naunheimer durch ein Selbsttor des rechten Läufers, der eine Rückgabe — für Schwan unhaltbar — zu scharf gibt, den Ausgleich. Ein Fehlschlag Sauers, von dem Halbrechten entschlossen ausgenutzt — und Naunheim führt 3:2! Ritter läuft mit einer Vorlage seinen Gegnern davon, gegen seinen Bombenschuß ist der Tormann machtlos. Das Unentschieden ist erreicht. Aber die Freude währt nicht lange. Ein plötzlicher Vorstoß des linken Flügels und die Gastgeber haben erneut die Führung an sich gerissen. Die Gießener stellen um und schnüren die Naunheimer vollkommen ein, aber es ist zu spät, die Gastgeber retten sich durch zahlreiche Verteidigung über die Zeit und als Kreß das leere Tor nicht finden kann, find die Gäste unverdient geschlagen. Der Schiedsrichter leitete einwandfrei.
Londorf I — VfB.-Reichsbahn III 1:4 (1:3).
Die dritte Mannschaft konnte ihr erstes Verbandsspiel siegreich gestalten. In einem schnellen fairen Treffen schlug sie die sich erbittert wehrenden Lon- dorfer einwandfrei.
6328 9247 12476 16588
----- ----- 79980
20 Tagesprämien.
Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu je 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II: 45892 63222 88756 162304 237531 292885 299493 304750 377296 395311
Im Gewinnrade verblieben: 60 Tagespramien zu 1000 M. ferner 2 Gewinne zu 1000000, 4 zu 10000, 12 zu 5000, 28 zu 3000, 46 zu 2000,
116 zu 100Q, 316 zu 500. 1204 zu 300 Lt.
Klassen neue Rekorde auf. Die beste Zeit des Tages erzielte der Breslauer 8^l>V.-Motorradfahrer Mansfeld mit 4:18,6 Minuten für die 8 Kilometer lange Strecke (Durchschnitt 111,35 Stundenkilometer). Bester Wagenfahrer war Pietsch (Neu- tadt).
die auch noch an Frankreich den zweiten Platz verloren.
Den vierten Sieg des Tages errang bann unser hansheinrich Sievert im Zehnkampf.
Er erreichte 8.103,245 Punkte und belegte damit überlegen den ersten Platz. Hinter ihm erreichte als Zweiter der Schwede Dahlgren mit 7.770,83 Punkten die nächsthohe Zahl. Wolrad Eberle kam mit 7.153,645 Punkten auf den sechsten Platz.
Im 200 - Meter - Lauf siegte der Hollander Berger in fast totem Rennen in 21,5 vor dem Ungarn Sir. lieber 800 Meter besetzte Studentenweltmeister D e s s e ck e r in 1.52,2 hinter dem Ungarn Szabo und dem Italiener Lanzi, aber vor den beiden Schweden Wennberg und Erik Ny den dritten Platz. Heinrich Brauch wurde im Marathonlauf, den der Finne Toivonen gewann, Sechster, während Deutschlands zweiter Vertreter in diesem Wettbewerb, Gerhard, aufgab. Im Kugelstoßen siegte der Estländer Viiding mit 15,19 Meter. Deutschlands Vertreter Wöllke war schon im Vorkampf ausgeschieden. Die übrigen Wettbewerbe des Schlußtages gingen ohne deutsche Beteiligung vor sich, lieber 5000 Meter trat Syring nicht an. Der polnische Olympiasieger Susoszinski wurde von dem Franzosen Rochard geschlagen. Im Dreisprung waren als einzigem Wettbewerb keine Deutschen gemeldet. Sieger wurde der Holländer Peeters mit 14,98 Meter.
241872 241894 280120
86 Gewinne zu 500 M. ---- _____ _
51686 60071 84548 84771 86040 89380 ------ ------ ------------ 153628
In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
52 Gewinne zu 1000 M. _____ ____—-----
41665 42307 91942 103926 116114 149644 162699 ------ ------ ------ 241031 241318 294130
50-Kilometer-Gehen: Dahlinsch, Lettland Marathonlauf: Toivonen, Finnland Hochsprung: Kotkas, Finnland Stabhochsprung: Wegner, Deutschland Weitsprung: Leich um, Deutschland Kugelstoßen: Viiding, Estland Diskuswerfen: Andersson, Schweden Speerwerfen: M. Iärvinen, Finnland Hammerwerfen: Pörhölä, Finnland Zehnkampf: Sievert, Deutschland Dreisprung: Peeters, Holland.
Von den 22 zur Vergebung gelangten Titeln fielen also sieben an Deutschland, fünf an Finnland, drei an Holland, zwei an Ungarn und je einer an Schweden, Italien. Frankreich, Estland, Lettland.
Rund um die Wettkämpfe.
Der erste Wettbewerb des Sonntagnachmittags ergab einen deutschen Erfolg, und zwar durch den deutschen Meister und Rekordmann Scheele im 400 - Mrtex ' Hiixdrvlgüi. Zm letztM Bogey
lag der Deutsche noch im Hinterfelde, dann war aber keiner seiner Gegner seinem Endspurt gewachsen. Er siegte mit deutlichem Vorsprung in der neuen deutschen Rekordzeit von 53,7 Sekunden. Den nächsten deutschen Sieg brachte dann die 4X100- Meter-Staffel. Hier hatten Schein, Gillmeister und Hornberger so gut gelaufen, daß Borch- meyer nur noch einen Vorsprung von drei Meter zu verteidigen hatte, was ihm auch gegen den Schlußmann der Ungarn gelang. In genau 41 Sekunden durchlief die deutsche Staffel als siegende Mannschaft das Ziel. Mit besonderer Spannung sah man auch der 4 X 4 0 0 - Meter - Staffel entgegen. Hier hatte Deutschland die Niederlage gegen Schweden vom letzten Sonntag gutzumachen. Das gelang, denn die vier Deutschen Hamann, Scheele, Voigt und Metzner durchliefen die Strecke in 3:14,1 und ließen dabei die Schweden hinter sich,
Nordhessens Neulinge behaupten sich.
Als Charakteristikum der Sonntags-Ergebnisse im Gau Nord Hessen ist das hervorragende Abschneiden der beiden Neulinge zu erwähnen. Eine überaus schwankende Seele scheint dabei die Spvgg. Langenselbold zu besitzen, die nach ihrer katastrophalen 1:6-Niederlage am vergangenen Sonntag gegen den SV. Kassel diesmal mit einer vorzüglichen Leistung aufwartete und dem FC. Hanau 93 ein 2:2 abtrotzte. Auch Germania Fulda ließ jeden Respekt vor Kurhessen Kassel vermissen und gewann 2:1. Hohe und erwartete Siege erkämpften der VfB. Friedberg über Sport Kassel mit 5:1, Borussia Fulda über Spielverein Kassel mit 4:0 und Hessen Hersfeld über Kassel 03 mit 3:0.
Ueberraschungen im Gau Südwest.
Die Meisterschaftsspiele im Gau Südwest endeten nicht ohne Ueberraschungen. In erster Linie ist hierbei die Niederlage des Meisters Kickers Offenbach zu erwähnen, der auf dem Platze des FSV. eine Niederlage bezog. Die Frankfurter präsentierten sich in einer ausgezeichneten Form, die den Sieg mit 3:2 (1:1) in jeder Weise rechtfertigte. Daß die Frankfurter Eintracht es in Neunkirchen schwer haben wird, war oorauszusehen. 1:1 (0:0) endete der Kampf. Einen einwandfreien Sieg mit 3:1 (0:0) erzielte Phönix Ludwigshafen über den FK. Pirmasens. Zu einer Punkteteilung kam es ferner in Kaiserslautern, wo der 1. FC. Die Spielsaison nicht in bester Form antrat und sich gegen die Spfr. Saarbrücken mit einem 1:1 (1:1) begnügen mußte. Zu dem erwarteten Sieg mit 3:2 über Saar 05 Saarbrücken kam Wormatia Worms auf eigenem Platz.
Nleislerschafts-Fuhball in Bayern.
Wegen des Reichsparteitages in Nürnberg kamen am Sonntag in Bayern nur zwei Gauligafpiele zum Austraa. In München standen sich Wacker München und Jahn Regensburg gegenüber. Die Münchener errrangen einen knappen 3:2-Sieg. Einen weiteren Sieg für München, das in dieser Saison einen so erfolgreichen Start gehabt hat, gab es in Schweinfurt, wo die „Löwen" den FC.
Der zweite Faßball - Länderkampf zwischen Deutschland und Polen wurde am Sonntag im Warschauer Militär-Stadion vor 35 000 Zuschauern ausgetragen, unter denen sich gut 5000 deutsche Schlachtenbummler befanden. Die deutsche Mannschaft kam wieder zu einem Sieg, der mit 5:2 etwas deutlicher ausfiel, als das 1:0 im Dezember in Berlin, der aber auch erst in der letzten Viertelstunde des Kampfes sichergestellt werden konnte.
Die Polen hatten für den Kampf einen sehr stimmungsvollen Rahmen geschaffen. Die deutschen Gäste wurden glänzend ausgenommen und am Nachmittag konnte man feststellen, daß die polnischen Zuschauer sich sehr objektiv verhielten und sowohl die guten Leistungen ihrer Landsleute als auch die der Gäste mit Beifall bedachten. Eine ungeheure Begeisterung hatte sich der Massen bemächtigt und hielt von Anfang bis Spielende an. Die Polen zeigten sich wieder als beherzte Kämpfer, aber auch als gute Spieler von großem technischen Können.
Die beiden. Mannschaften traten in den gemeldeten Aufstellungen an.
Polen bradjte Fontowicz; Martyna, Bulanow; Kotlarczyk II., Kotlarczyk I., Mysiak; Riesner, Pazurek, Nawrot (nach Halbzeit: Ciszewski), Willi- mowski, Wlodarz.
Für Deutschland spielten: Buchloh; Janes, Busch; Zielinsky, Münzenberg, Bender; Lehner, Siffling, Hohmann, Szepan, Fath. Als Schiedsrichter ungierte Olsfon (Schweden) mit viel Geschick.
1:1 bei der Pause.
Als der Kampf auf dem wunderbar hergerichteten Platze begann, spielte die deutsche Mannschaft zunächst überlegen. Es lag aber in der Arbeit der Deutschen eine etwas überheblich erscheinende
Oie Kämpfe des Samstags.
Hatte schon der erste Tag der Leichtathletik- Europa-Meisterschaften im Turiner „Mussolini- Stadion" ein für die deutsche Athletik äußerst günstiges Bild entworfen, so war die Bilanz am Schluß des zweiten Tages noch erfreulicher: Drei Deutsche, Borchrneyer (100 Meter), Metzner (400 Meter) und Leichum (Weitsprung) erkämpften sich den bedeutungsvollen Titel eines Europa-Meisters jeweils in so eindrucksvoller Art, daß sie ihre neue Würde mit Fug und Recht tragen. — Im übrigen ist zu sagen, daß das Mussolini- Stadion zwar auch am Samstag in seiner architektonischen Schönheit erstrahlte, jedoch die Zuschauerzahl war auch diesmal wieder verschwindend gering.
Borchmeyers großer Sieg.
Nach zwei Fehlstarts, von Borchrneyer und Sir (Ungarn) verursacht, kam das Sechser-Feld gut ab. Der Holländer Berger lag in prächtigem Antritt sofort an der Spitze, jedoch kämpfte sich Borchrneyer bei 60 Meter heran, lag mit Berger und Sir auf gleicher Höhe und gewann schließlich in den letzten Sprüngen noch sicher in 10,6 vor Berger und Sir (je 10,7). Hänni (Schweiz), Osendarp (Holland) und Hornberger (Deutschland) gaben sich geschlagen.
Wehner über 400 Nieter...
Ebenfalls sechs Bewerber traten zum 400-Meter- Lauf an. Deutschlands Meister Metzner plagte das Feld von Beginn an durch ein höllisches Tempo, jedoch hatte der Innenbahn laufende Franzose Skavinsky im Zielbogen die Kurvenvorgabe aufgeholt und schickte sich jetzt an, die Spitze zu übernehmen. Der Schwede von Wachenfeldt und der Franzose lagen schließlich 80 Meter vor dem Ende zusammen mit dem Deutschen auf gleicher Höhe. In den letzten Metern war Metzner jedoch nicht zu schlagen. Er siegte in 47,9 vor Skavinsky und Wachenfeldt (48 Sekunden).
Leichum sprang 7,45 Nleler.
Im Weitsprung erreichte der Stettiner Leichum 7,45 Meter und gewann damit klar vor dem Norweger Otto Berg mit 7,31 Meter. Der deutsche Meister Long placierte sich mit 7,25 Meter als Dritter.
Die übrigen Wettbewerbe.
lieber 110 Meter Hürden hatten wir ebenfalls einen schönen Erfolg. Wegner belegte hier nach scharfem Kampf hinter dem in 14,8 siegenden Ungarn Kovacs den zweiten Platz in 14,8 vor Al- brechtson (Norwegen). Das Diskuswerfen gewann in Abwesenheit von Sievert der schwedische Weltrekordmann Harald Andersen mit 50,36 Meter. Im Hammerwerfen holte sich der Finne Pörhölä mit 50,34 Meter den Titel vor dem Italiener Vandelli (48,69 Meter). Der deutsche Rekordmann Seeger-Oßweil muhte schon in den Dorkämpfen ausscheiden. Im 50-Kilometer- Gehen schieden die beiden Deutschen Schnitt und Bleiweiß auf halbem Wege infolge der großen Hitze aus. Sieger wurde der lettische Weltrekordmann Dahlinsch in 4:49,52 vor dem Schweizer Schwab in 4:53,08. Der deutsche Weltrekordmann Hansheinrich Sievert führt nach fünf Hebungen (100 Meter in 11,2, 400 Meter in 49,6, Weitsprung 7,00 Meter, Kugelstoß 14,77 Meter, Hochsprung 1,80 Meter) des Zehnkampfes überlegen mit 4418,56 Punkten vor Dimza (Lettland) (4153,04 P.), Guhl (Schweiz) 4038,43 Punkten und Dahlgren (Schweden) mit 3971,27 Punkten. Eberle (Deutschland) folgt auf dem 7. Platz.
Oie Entscheidung am Sonntag.
Die ersten Europameisterschaften in der Leichtathletik wurden am Sonntag in Turin nach dreitägiger Dauer beendet. Für Deutschland war die Veranstaltung recht erfolgreich, denn allein sieben Europameister konnten wir stellen und Damit kamen wir auch zum Gesamtsieg in der Länderwertung.
Ernst Borchmeyer hatte am Samstag den 100-Meter-Lauf gewonnen, doch wurde diese Entscheidung am Sonntag auf Einspruch des Holländers Berger zu dessen Gunsten umgeändert.
Deutschland kann aber mit dem Erfolg in Turin durchaus zufrieden sein. Erfreulich ist auch, daß unsere Vertreter in einzelnen Disziplinen, in denen sie am Sonntag vorher in Stockholm unterlegen waren diesmal die Schweden hinter-sich lassen konnten. Besonders erfreulich ist die Revanche in der 4 mal 400- Meter-Staffel, die uns in Stockholm den Sieg gekostet hat.
Man darf hoffen, daß die Europameisterschaften der Leichtathleten nun eine dauernde Einrichtung werden. Eine solche Heerschau der europäischen Leichtathletik ist gerade im Hinblick auf die Olympischen Spiele und die gerade bei dieser (Belegen»
Die ersten Punkte sind in Naunheim geblieben Beim Feldberg-Rennen im Taunus, das am und es hat sich erwiesen, daß die Mannschaft des l Sonntag nach sieben Jahren zum erstenmal wieder Gastgebers guf eigenem Geländtz und vor heimi» gusgefahrey wurde, stellten dltz Fahrer in allen
Spielvereinigung 1900 — BSC. Sinn 3:0 (1:0).
FV. Naunheim — VfB.-Reichsbahn Gießen 4:3 (1:2).
Watzenborn-Steinberg — Frohnhausen 5:3 (1:2).
Dillenburg — SV. Wetzlar 1:3 (0:2).


