Einzelbild herunterladen

He. 158 (totes Blatt 184. Jahrgang Dienstag, lO.Zuli 1954

xk**AM ^I***A*AA^ S5S @6B«net Familienblätter JW 'W W JWk MV M HU W JWT /1'vA V.-1V Srundpreise für 1 mm höhe

im Bild. Di- Scholl- BWI AWH ? i WH M fl W y M W Je Irll H 1/ 9 sür Anzeigen mm

l?ÄeÄlT95 111 lf I I l[ I X jl 9 I ÄR |C M, knz-!g-nn?n70mmDr-?t'°

: iS ^CF l-V IIVI >V V> II- iV V V K1ÄS

Sw.iÄS KJ V «.w

iniolae höherer Gewalt ___ _ Stellen:, 93eretns», gemein*

SS General-Anzeiger für Oberhessen ZZWZ

rillte: Anzeiger Liehen w behördliche Anzeigen KRpf.

SnnttwuÄin 1168« Druck und Verlag: vriihl'sche Univerfilätsvuch- und Steindruckerei R.Lange in Siehen. Schristleitung und Geschäftsstelle: Schulftrahe 1 M-ng-nabschiühestaffeiB

Paris schraubt seine Hoffnungen herab

im

(gez.) Lutze/

gestattet.

München, 7. Juli 1934.

le n in Lo* aufgeste^ 328 Punk»

fettiger Zusammenarbeit; 2. dürsten sie keine Hemmung des ursprünglichen Locar­no v e r t r a g e s mit sich bringen, was der Fall sein würde, wenn den westeuropäischen Staaten Verantwortlichkeiten in anderen Gebauten auferlegt

Ileichsminister Dr. Goebbels spricht über al !e deutschen Sender am heutigen D i e n s- t asz, oon 20 bis 20.30 Uhr, über das ThemaDer 30.13tnt im Spiegel des Auslandes".

Ende der rutsch-deutschen Zus am* me narb eit und die Beseitigung der Gefahr, Nußland könne für Deutschland ein Hauptlieferant für Rohstoffe werden", zur Stabilisierung der europäischen Lage beitragen. England werde gegenüber den französischen Bemühungen eine wohlwollende aber passive Hal­tung einnehmen. Man dürfe aber nicht von England erwarten, daß es sich in Berlin oder anderswo für die französischen Pläne verwende.

Zu den Verhandlungen für die Flo11enkon - ferenz, die von Piötri geführt werden wird, er­klärt dasEcho de Paris", der Wunsch, Deutsch­land zu den Verhandlungen hinzuziehen, gehe aus Frankreich zurück. England widersetze sich jedoch diesem Wunsche, da nach seiner Ansicht die Hinzuziehung Deutschlands auch e i n e ' E i n - ladung Rußlands nötig machen würde. Eng­land befürchte, daß auch dann die Frage der Meerengen und die Frage des Gleichge­wichts im Mittelmeer aufgeworfen werden könnten. Im übrigen habe man feststellen können, daß auch England gegen den Bau von 35000-Tonnen-Kreuzern fei.

Paris, 10. Juli. (DRB. Funkspruch.) Die Londoner Sonderberichterstatter der großen Infor­mationsblätter sind nicht in der Lage, wesentliche Einzelheiten über den ersten Tag des gegenseitigen Meinungsaustausches zu bringen, da die amtlichen Kreise sich in völliges Stillschweigen, hüllen. Die Zurückhaltung soll auf einen ausdrücklichen Wunsch der englischen Regierung zurückzuführen sein, die auf die öffentliche Meinung in Eng­land Rücksicht nehmen müsse. Man be­hauptet, daß die Darlegungen Barthous über Die französische Auffassung von dem System regionaler Pakte auf Die englische Regierung einen sehr guten Eindruck gemacht hätten und daß wahrscheinlich London einem Ostlocarnopakt wie auch einem Mit- telmeerpakt wohlwollend gegenüber­stehe. Wenn sie sich auch in keiner Welse an diesem Abkommen beteiligen werde.

Echo de Paris" meint, die englischen Bedenken gegen die neue französisch-russische Politik, die dar­auf hinausginge, daß Frankreich vielleicht nicht mehr soviel von einer englisch-französischen Zusam­menarbeit halte, seien beseitigt, nachdem man sich in England davon überzeugt habe, daßdas

SA. und Sammelurlaubsreisen ins Ausland.

München. 9. Juli (DNB.) Der Chef des Stabes, Lutze, erläßt folgende Verfügung:

In Erweiterung der Urlaubsverfügung Nr. 16694 vorn 2. Juli 1934 genehmige ich, daß Angehörige der SA. sich an Sammelurlaubsreisen in das Ausland beteiligen, sofern diese Sammelreisen von nationalsozialistischen Organisationen, wie NS.-Volkswohlfahrt, NS.-Lehrerbund usw., durchgeführt werden. Das Tragen des SA.-Dienstanzuges bei Reifen in das Ausland ist in keinem Falle

Office die Worte Bismarcks über die Engländer äußern können:Diese Leute wollen sich von uns nicht lieben lassen".

Daily Expreß" meldet, die gestrigen Besprechun­gen hätten unter dem Zeichen der Kö­nigsberger Rede von Rudolf Heß ge­standen. Die Erklärung des Stellvertreters des Führers habe Barthou feiner geschickt vorbereiteten Beweisgründe über die angeblichen An - griffsgelüste Deutschlands beraubt. Der englische Außenminister Sir John Simon sei in der Lage gewesen, auf die Rede von Heß hinzu- ! weifen und zu erklären:Deutschland ist

Barthous Fühlungnahme in London.

England zeigt zwar höfliches Interesse für die französischen paktpläne, läßt sich aber auf eine eigene Teilnahme nicht ein.

Nach Londoner Meldungen hat der Abgeordnete Grattan-Doyle es für nötig befunden, im englischen Unterhaus eine Anfrage an die Regierung zu rich­ten in der er ihre Aufmerksamkeit auf einen Ar­tikel des Deutschenhassers Wickham Steeb in der ZeitschriftNineteenth Century" lenkte und sich zugleich erkundigte, ob die englische Regierung be­absichtige, angesichts dieser Veröffentlichungen be­sondere Maßnahmen zu ergreifen.

Wickham Steed hatte vor einiger Zeit Deutsch­land beschuldigt, Experimente mit Krank- heitsbazillen auf Untergrunbbabnftahonen und Plätzen in Paris und London angestellt zu haben. Diese albernenEnthüllungen" hatten nicht nur tn der englischen Presse die Runde gemacht sondern sie waren auch begierig von den Pariser Hetzorga­nen aufgegriffen worden, die das Stichwort ihres englischen Kollegen zu einer umfassenden Stim­mungsmache gegen das nationalsozialistische Deutsch­land benutzten. Im Zeichen der Reisevorbereitungen des französischen Außenministers Barthou der Sonn­tag über den Kanal fahren soll, kam diese Verleum­dung den Pariser Redakteuren, die sich auf höhe­ren Befehl für die Schaffung einer deutschfeind­lichen Atmosphäre in London und die Gewinnung der englischen Freundschaft einzusetzen hatten, be­sonders gut zu statten. Diedeutsche Gefahr wurde wieder einmal in den grellsten Farben gemalt. So

hoffte man die englische Öffentlichkeit, auf deren Meinung die englische Regierung bei allen politi­schen Entscheidungen großen Wert legt mit einer neuen Lüge vergiften und gegen Deutschland aus- hetzen zu können. .

Um so bedauerlicher ist es, daß Mr. Valbwm als Vertreter der britischen Regierung die Anfrage im Unterhaus lediglich damit beantwortete, daß ihm der Artikel bekannt fei, daß er aber offiziell von der deutschen Regierung dementiert worden sei. Im übrigen sei Die Verwundbarkeit der Londoner Un- tergrunbbahnstationen ein Gegenstand dauernder Be­obachtungen der Regierung, die sie als einen Teil bet allgemeinen Luftschutzes betrachte. Es liege nicht im öffentlichen Interesse, weiteres zu sagen. Mr. Baldwin hat es also oorgezogen, statt einer eindeutigen klaren Ablehnung dieser Hetze sich mit einer ausweichenden Antwort zu begnü­gen, die alles weiteren Kombinationen dunkler po­litischer Geschäftemacher Tür und Tor offen laßt. Wir wollen daher das Versäumte nachholen unö dem Stellvertreter des Ministerpräsidenten auf die Forschungsergebnisse der objektiven Wissenschaft hm- weisen, die 'ihm sicher nicht fremd sein durften und deren öffentliche Bekanntgabe dem Ziel der auch von Mr. Baldwin gewünschten Reinigung der internationalen Atmosphäre wohl besser gedient haben würde, als ein zauderndes Drumherumreden.

Bakterienkomplott."

Oer Llnsinn der neuesten Greuelmärchen in der englischen presse.

nehmen würden.

2. Den Mttelmeerpakt, der Frankreich, Italien, die Balkanstaaten und die Türkei umfassen würde. , s

3. Die Unterzeichner des Locarnovertrages und der beiden neuen Regionalpakte werden einen Acte general unterzeichnen, der die Hauptpunkte dieses Vertrages in ihrer Be­ziehung zu den Klauseln des Völkerbunds­statuts verkörpern würde.

Frankreich soll den nordosteuropalschen Pakt garantieren, während von Rußlan d eme Ga­rantie des Locarnovertrages erwartet werde. Die Darlegungen Barthous, sagtTimes , feien zwar sehr aufmerksam von den englischen Vertretern a - gehört worden, die Stellungnahme der eng scheu ßo9cearnno h7nVu s^ einzugehen, fei jedoch nicht

sagt, daß Me.

nach enalischer Ansicht nur unter z w e i -ö e di2 gun gTn für' ?°n Frieden wirken konnttn: 1 müßte jeder wirklich emLocarno fein, in Tem frühere Verbündete und Feinde frei ver­einigt sind in gegenseitigem Vertrauen und gegen-

über 70 Personen fe ft genommen mür­ben Wegen Besitzes von verbotenen, durchweg von der Schweiz eingeschmuggelten Druck­schriften kommunistischen Inhalts oder wegen kommunistischer Zellenbildung. In Singen wurde eine im Speicheraum versteckt gehaltene große mar­xistische Bibliothek aufgefunben.

Oie amtliche Mitteilung.

London, 9. Juli. (DNB.) Am Schluß der eng­lisch-französischen Unterredungen am Montagnach­mittag wurde vom Foreign Office eine Ver­lautbarung herausgegeben, in der es heißt: Der französische Außenminister Barthou und der französische Kriegsmarineminister P i e t r i haben im Foreign Office einen Besuch abgestattet. Sie wurden vom britischen Außenminister Sir John Simon, vom Ersten Lord der Admiralität Eyres-Monsell, von Eden, vom Unter- taatssekretär Sir Robert Dansittart und vom parlamentarischen Unterstaatssekretär im Kriegs- minifterium Stanhope empfangen. Die Unter­redung trug einen besonders herzlichen Charakter. Sie erstreckte sich auf einen Meinungsaustausch über europäische Fragen, Die die beiden Länder in­teressieren. Der Meinungsaustausch wurde am Nachmittag von -den Außenministern der beiden Länder fortgesetzt. Der französische Kriegsmarme- minifter Pietri und der Erste Lord der Admira­lität Eyres-Monsell hatten zu gleicher Zeit im Gebäude der Admiralität eine Zusammenkunft, bei der Die Vorbereitungen für Die Flottenkonferenz erörtert wurden. Weitere Zusammenkünfte wer­den Dienstag vormittag im Foreign Office und im Gebäude der Admiralität stattfinden.

Barthou zitiert Bismarck.

Diese Leute wollen sich nicht von uns lieben lassen."

London, 10. Juli. (DNB. - Funkspruch.) In ihren Berichten über Die Besprechungen Barthous beschäftigt sich die englische Presse eingehend mit dem französischen Vorschlag eines gegenseiti­gen Unterstützungspaktes, . rote er am Montagnachmittag der englischen Regierung unter­breitet wurde. Nach derTimes" haben die Fran­zosen erneut betont, daß sich das geplante System streng an das V ö l k e r b u n d s st a t u t und den Locarno-Vertrag anlehne und sich gegen keinen einzelnen Staat richte. Es fei auch bargelegt worden, daß der geplante Pakt von der französischen Regierung irgendeiner Ausdehnung des Systems der militärischen Bünd­nisse vorgezogen werde. Das französische Pakt­programm umfasse drei Hauptpunkte:

1. Den nordo st europäischen Pakt der gegenseitigen Unterstützung, andern Deutsch­land, die Sowjetunion, die Tschechoslowa­kei, Polen und die baltischen Staaten teil-

daß durch die Fortsetzung des Kirchenkampfes ihr Ziel der SchaffungeinerwahrenVolks- gemeinfchafl gewollt oder ungewollt unter­graben wird.

Aus Gründen der öffentlichen Sicherheit, Ordnung und Ruhe verbieteichdaher hiermit bis auf weiteres ausnahmslos alle den evange­lisch e n K i r ch e n st r e i l b e t r e f f e n d en A u s- einandersehungen in öffentlichen Ver­sa m m l u n g e n, in der P r e s s e, in Flug bl atern und Flugschrislen und ersuche, die in Betracht kommenden Dienststellen unverzüglich zur Durchführung dieses Verbotes mit den erforderlichen Weisungen zu versehen. Amtliche Kundge­bungen des Reichsbischofs bleiben hiervon unberührt.

Polizeiaktion gegen Kommunisten im Bodenseegebiet.

Karlsruhe, IC Juli. (DNB.) Echan seit lau- qerer eZtt konnte die Geheime Staatspolizei fest- ftellen, daß rnit Unterstützungder Sch w e i - zer Kommunistenzentrale sich besonders in den Städten S i n g e n , R a d o lfze l l u nd Kon stanz neue illegale k o m m u n i ft i = i ch e Hellen bildeten. In allen drei Städten wur­den Hausfuchungen durchgeführt, in deren Verlauf

n"||en gelangt, wie ihre Kameraden tn Deutschland.

Keine öffentliche ErMermg des evangelischen Anchenstreils.

Ein Erlaß des Rcichsiimcmmmsters.

Berlin, 9. Zull. (DNS.) Der Reichsmlnl- st er d°- Innern ha. an di- c-nderregi-rung-n folgenden Erlast g-richlcl:

Der non der Reichsregierung und dem deutschen Volk im cnnngelischen Sirchenstrei« h er bei ge- -' L t h liegt beduuerl.cher we.se wimmer in der Ferne, Ungeachtet mei- ner wiederholten öffentlichen Hinweise aus die Rot- einer Befriedung wird der Kampf »ad dadurch das Aufbauwerk der Regierung gesährde. und gehemmt.

beViff und fein kann, sichln innerkirchllchc Angeleg-uh-ilen -in;umeng-n, ann aber unter keinen Umständen rulassen,

MRusüberAiemandsiand.

Aas von Granaten zerwühlte, von Millionen mit ihriin Blut getränkte Land zwischen den geg - nskiischen Fronten des Weltkrieges hatte in der deutschen Sprache eine sehr klare Be­zeugung gefunden, die bann auch von anderen VÖükern ausgenommen wurde: Niemandsland. WOer Mensch noch Pflanze konnte in jener Zone bec Verwüstung gedeihen. Im kleinen bot sie bas Abbild dessen, was aus dem gesamten Abendlande wird, wenn nicht endlich die Völker versuchen, statt sich» durch jene Staatsmänner führen zu lassen, deren W«rk der Weltkrieg war, über das Niemandsland di! Hände zu r e i ch e n. So sehr jede Nation Ml müht, nach dem Weltkriege, dessen Verwüstun­gen durch eine Weltwirtschaftskrise noch vollendet würben, sich herauszuarbeiten, um so hartnäckiger

mttb bas Bestreben der Staatsmänner der Vor- frugijeneration, Die alten Militärbünd- n-bijj: aufzupolieren, deren Bestehen nur denkbar iftlöt einer künstlichen Züchtung jenes Ungeistes, Iben sh wie Gifttau auf Europa gelegt hat.

)ii Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, har r it seiner großen Friedensrebe an die Welt appd ert. Er hat ohne Bezugnahme auf bie mner- beMe Entwicklung, die uns allein angeht, Die grujex Gegensätze umrissen, die heute Europa zer- flüfte-. Als Vertreter der Frontkämpfergeneration, y i) re lang burch das Grauen des Weltkriegs it! appellierte er an bas Gefühl einer inneren ^-binbenheit berer, bie, vom gleichen Tode be- briDljt im gleichen Schlamm standen und gleiches Lc ib rrugen. Auch dem Frontsoldaten der Gegen­seitig in den langen Jahren doch bie Frage immer dx ngcher geworben: wofür schlugen nur u f> Solange bie Kanonen brüllten und die Ma- schüuengewehre knatterten, gab es nur bie eine MM die Verteidigung bes Vaterlandes. Der ehe- mMv> englische Kriegsminister Winston Chur­chill, ein Mann, den die britischen Militärsachver- ftitnbigen anklagen, als Typ des militärischen Di- lentcnen vor Galipoli nutzlos viele Taufende von BUlex in den Tod gejagt zu haben, hat er ist be»fet»e geblieben in gellender Wut geschrien, mem Zürse Deutschland nicht glauben. Diese mächtige Rlisse die die ganze Welt bekämpft und bemat^be= sichte befinde sich wieder auf dem Marsche. Nem, wir nerben nur marschieren, wenn man glaubt, in unfer Gebiet einbrechen zu können. Das wirb auch jeker Franzose ober Brite tun. Aber sollen bie Vol- feir rieber ihre Heere marschieren lassen, weil die UMigkeit ber Parlamentarier, die Verfilzung mit dM-Fnteresfen der Kanonenkönige, die Starrheit Dun Staatsmännern, bie sich nicht von bem trennen tHiwn, was sie vor bem Weltkriege als Elnkrei- fuuwspolitif trieben, sich nicht änberten? Ueberfiept man brüben in Frankreich, daß Nationen wie DSultjchland, Italien unbPolen heute von ehemaligen UlMsoldaten geführt, auch große Gegensätze durch el-!r.ic,e Aussprache überbrückten? Wenn man im ai:ten Lager Deutschland für wieder erstarkt an in7M>r Volkskraft hält, dann sollte doch gerade die TbAche, daß ein Starker den Frieden anbietet Der

Beweis für die tiefe Ehrlichkeit dieses Fne- ÄÄnrcnaebotes fein.

2er deutsche Frontkämpfer und ber junge Deutsche, btte leibe genau so stolz auf ihr Vaterlanb finb wjiß «in Franzose ober Brite auf bas feine, wissen ql, baß um kleine Gebietsfragen es sich mcht loHnt Millionen gegeneinanber in ben sicheren Tob Mt IctScken. Bereits in feiner ersten großen Fneben- reibt nat ber Führer barauf verwiesen. Mit gram- liidtn Mißtrauen, mit ben alten vergifteten Schlag- tmoiün unb bem Versuchen, bie Haßpfychose wieber amhumarmen, würbe biefe unbestreitbare Tatsache TimiDiegen versucht. Seitbem ist der Traum ber Bölter auf Abrüstung in Gens eingesargt worben. Tieicben Staatsmänner sinb wieber am Werk, Dte b« is alte Einkesselungssystem gegen Mitteleuropa rieben. Ihnen stellen sich bie Staatsmänner ent- m bie im Kriege selbst bie Schlachten schlugen

D b aber für einen Frieben unb für eine Verstan- tura unb für eine Revision von Bestimmungen d, Die nur Unfrieben wecken, weil ber blinbe Haß cebar. Deutfchlanb, jeberzeit wehrhaft gegen

«n ruchlofen Angriff, will ehrlich ben Frieben. !i innigem Nachbenken würbe auch in Pans doch nn sich bie Erkenntnis kommen müssen, baß die j|ie"ige Politik ber Drahtverhaue, ber Barrikaben gen ben Frieben, bes Bajonettefchleisens unb bes dt üftens nicht nur im Uebermaß bie Kräfte eines lhös beansprucht, fonbern auch bahin führt, baß s System ber militärischen Geheimverträge wie- r liommt, in besten gespannter Atmosphäre ber ,Miien sich an einer Nebensrage entzünbete, um lliefciid) ungeheure Werte zu Asche zu verbrennen, fcmarrf hatte gemeint, bie Offenheit fei bie

Diplomatie. Die Staatsmänner, bie nur in unb Militärbünbnisten unb Rüftungsziffern Win ohne jemals am eigenen Leibe erfahren zu laben, wohin biefes System führt, schwiegen auf jeben ehrlichen Friebensantrag. In 2)evtchlanb, Italien unb Polen haben die Masten dN Frontkämpfer eine Regierung von Mitkamp- fiih, unb fo wollen Regierung unb Volk ben Frie­de Wo finb bie Masten ber Frontkämpfer, bte als Chr.fanber unb Franzosen unb Amerikaner uns einjt tl Qi-irhcr Tavferkeit qegenüberftanben unb wiyen, »ft ein Krieg^bebeutet. An sie alle hat Rubolf Heß

würben. r

Die konservative, französischen Kreisen nahe- stehenbeMorning Post" behauptet als einiges Blatt, baß zwar ein politisches englisch-fran­zösisches Bünbnis nicht in Frage komme, baß man sich aber über eine militärische Zu­sammenarbeit zwischen ben beiben 8 tonale °,N-ws Chronicle" schreibt, Barthou 17-<nli» Es'sEe nunmehr Ziemlich einfach hätte am HRontagabenb nach Verlassen bes Foreign | sein, Deutschlanb nach Genf zuruckzubrmgen.