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Hessischer Landesverein vom ZRofen Kreuz.

LPD. Darmstadt, 8. März. Im Motorhaus hielt gestern der Hessische Landesverein vom Roten Kreuz seine ordentliche Hauptversammlung ab, zu der u. a. Dr. Welker als Vertreter des Staats­ministeriums, Bürgermeister Haug als Vertreter des Darmstädter Oberbürgermeisters und der 516.= Dolkswohlfahrt erschienen waren. Der Geschäfts­bericht des Präsidenten Geheimrat von Hahn ergab, daß auch in den letzten beiden Jahren das Rote Kreuz erhebliche Fortschritte gemacht hat. Der Rechenschaftsbericht und die üblichen Entlastungen wurden einstimmia genehmigt. Anschließend fand eine Sitzung des Landesausschusses statt, die unter dem Vorsitz der früheren Großherzogin von Hessen abgehalten wurde. Geschäftsbericht, Vor­anschlag für 1934, sowie die Entlastung wurden ebenfalls einstimmig genehmigt.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

< Wißmar, 8. März. Der hiesige Gesang­vereinGermania" hielt am Sonntag einen Liederabend ab, mit dem gleichzeitig Konzert und Theateraufführung verbunden war. Vereins- wart Moos brachte in seiner Begrüßungsansprache zum Ausdruck, daß nunmehr auch im Wißmarer Sangesleben im Sinne der nationalsozialistischen Bewegung eine Wandlung eingetreten sei, indem die gesamte Sängerschaft von Wißmar sich zur Pflege des deutschen Liedes und zur Herbeiführung der Volksgemeinschaft im GesangvereinGerma­nia" zusammengefunden habe. Es sei das erstemal, daß die geeinten Sänger an die Oeffentlichkeit tre­ten. Mit dem Sängergruß und mit einem Rhein­lied wurde die Veranstaltung eingeleitet. Im ersten Teile des Abends kamen besonders vaterländische Lieder zum Vortrag, während der zweite Teil mehr dem Gedanken der engeren Heimat gewidmet war.

Im weiteren Verlaufe des Abends gelangte em Theaterstück zur Aufführung, das mit großem Bei­fall ausgenommen wurde. Fräulein Gaby Pösch erfreute außerdem mit zwei Liedern, Herr Fritz S p e i e r trug mit einem Liedvortrag zur Ver­schönerung des Abends bei. Einheimische Musiker machten sich um den musikalischen Teil des Pro­gramms verdient. Die Zuhörer folgten den Dar­bietungen mit großer Aufmerksamkeit. Die gut­besuchte Veranstaltung, deren Reinertrag zum größten Teil dem Winterhilfswerk überwiesen wurde, nahm einen wohlgelungenen Verlauf.

p. Bieber, 7. März. Die hiesige NSDAP, hielt am Sonntag zugunsten des Winterhilfswerkes einen Deutschen Abend ab, der im Saalbau Scherer eine stattliche Teilnehmerzahl vereinigte. Stützpunktleiter Pg. Lerch hielt die Begrüßungs­ansprache. Nach einem Vorspruch hielt Pg. Betz- Gießen (früher Wiesbaden) eine Rede, in der er es ausgezeichnet verstand, seinen Zuhörern den tie­feren Sinn der Ereignisse der letzten Jahre darzu­stellen. Insbesondere stellte er dem Eigennutz den Gedanken "bes Gemeinnutzes gegenüber und wies auf die Einheit des Volkes hin, die nunmehr ge­schaffen worden sei, ohne Ansehen des Standes. Die Ansprache wurde mit lebhaftem Beifall ausge­nommen. Anschließend wurden das Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Lied gesungen. Im weiteren Verlaufe des Abends gelangte durch die Krofdorfer TheatergruppeDie Regimentstochter" zur Auf­führung. Die Darsteller fanden lebhaften Beifall. Die SA. trug durch einige lebende Bilder zur Ver­schönerung des Abends bei. Eine Musikkapelle un­terhielt während der Pausen mit guter Musik.

Lützellinden, 5. März. Am Samstag fand in der Gastwirtschaft Arnold eine Versamm­lung der vor kurzem ins Leben gerufenen Milch­absatzgenossenschaft G. m. b. H., Lang- Göns, zu der insgesamt etwa 14 Ortschaften ge­hören, statt. Nachdem in einer vorhergegangenen Versammlung rund 20 Mitglieder der Genossenschaft beigetreten waren, wurde jetzt der Vorstand ge­

wählt. LOF. Heinr. Lenz verlas die Statuten und teilte mit, daß in nächster Zeit schon mit dem Bau der Molkerei zu rechnen sei. Zum Führer der Ge­nossenschaft wurde LOF. Heinr. Lenz gewählt. Zweiter Führer wurde Joh. Kr"ombach, während der Kassierer noch nicht bestimmt werden konnte. In den Aussichtsrat wurden Fr. Engel, Friedrich Schmidt und Wilh. Altenheimer gewählt. Das Geschäftsanteil beträgt pro Kuh 10 Mark. Die hier vom Jungvolk durchgeführte B r o t - fammlung für das W i n t e r h i l f s w e r k ergab 108 Laib Brot. Für das Eintopfgericht am vergangenen Sonntag wurden insgesamt 82 Mark gespendet. Die Sammlung am VDA.-Opfertag brachte 20 Mark.

0 Groß-Rechtenbach, 8. März. Die hie­sige Ortsgruppe der NSDAP, hielt am Sonntag im vollbesetzten Beplerschen Saal einen Deutschen Abend ab, der durch den Stütz­punktleiter Lang mit einer Begrüßungsansprache eröffnet wurde. Er wies auf die grundlegende Wandlung der politischen Verhältnisse in unserem Vaterlande hin und betonte, daß die nationalsozia­listische Revolution nicht eine Revolution gegen Menschen, sondern gegen eine Weltanschauung sei, die den Bedürfnissen der deutschen Seele nicht ge­recht werden konnte. Nach einem Begrüßungsgedicht, gesprochen von Frl. Barthelt, und einem Vor­trag des Männergesangoereins Groß-Rechtenbach (Leitung: Lehrer Spory) wurde von der Spiel­schar Hochelheim ein Theaterstück aufgeführt, das in dramatischer Weise den Kampf der Nationalsozia­listen um den deutschen Menschen und die deutsche Seele schilderte. Ein zweites historisches Theater­stück, das in die Zeit Friedrichs des Großen zurück­versetzte, aelangte ebenfalls zur Aufführung. Ein von SA.-Kameraden gestelltes lebendes Bild fariB, ebenso wie die beiden Aufführungen, stärksten Bei­fall. Mädchen des BdM. zeigten Volkstänze. Kreis­leiter Haus wies in einer Ansprache auf die Be­deutung der Deutschen Abende hin und betonte, daß der Nationalsozialismus der deutschen Kultur die

Wege geebnet habe. Der Gedanke des Kampfes fei aber auch für das Jahr 1934 auf die Fahne ge­schrieben. Gläubig und vertrauend wolle man auch jetzt in den Kampf gehen. Die deutsche Jugend werde das Werk zu vollenden haben. Stützpunkt« leiter Karl Sang dankte zum Schluß allen Mit­wirkenden für ihren Opfersinn und brachte ein drei­fachesSieg-Heil!" auf den Führer und Reichs­kanzler Adolf Hitler aus. Das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied beschlossen den Abend.

Oberwesterwaldkreis.

* Höhn, 8. März. Heute ereignete sich im hiesigen Bergwerk ein schwerer Unglücks­fall. Der 24jährige Bergmann Hugo Zimmer­mann wurde im Stollen von einem vorbei­fahrenden Motorwagen erfaßt, zu Boden geschleu­dert und so schwer verletzt, daß er sofort in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden mußte. Der bedauernswerte Mann hat schwere innere und äußere Verletzungen erlitten. Sein Zustand ist sehr bedenklich.

Kunst und Wissenschaft.

Münchens Geburtstagsgeschenk für Richard Strauß.

Bei einem Richard-Strauß-Festkonzert in der Münchener Tonhalle überbrachte Oberbürgermeister F i e h l e r dem Komponisten zu seinem bevorstehen­den 7 0. Geburtstag die Glückwünsche seiner Vaterstadt. Da Strauß schon seit zehn Jahren Ehrenbürger von München ist, hat der Stadtrat als eine besondere Art der Ehrung beschlossen, dem Meister sein Porträt zu schenken; dabei soll ihm ausdrücklich die Wahl überlassen sein, von welchem Künstler er gemalt sein will. In seiner kurzen Dan- kesrede gab der Jubilar der Ueberzeugung Aus­druck, daß München unter der Führung Ado(f Hit­lers einer neuen Blütezeit entgegengehe.

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Die Angebote sind, nach Losen getrennt, bis zum Dienstag, dem 13. März 1934, nachmittags 2 Nhr, bei hiesiger Bürgermeisterei ein­zureichen, wo anschließend die Er­öffnung erfolgt. Bedingungen wer­ben im Termin bekannt gegeben. Vorherige Besichtigung des Holzes erwünscht, da spätere Beanstan­dungen nicht berücksichtigt werden.

Annerod, den 8. März 1934. Hess. Bürgermeisterei Annerod.

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Gießen, den 8. März 1934.

Der Konkursverwalter: Rohn, Rechtsanwalt.

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Bilanz am 31. Dezember 1933.

Vorstehende Jahresrechnung und Bilanz liegt acht Tage zur Einsicht der Mitglieder in der Geschäfts­stelle, Kornblumenstraße 12, offen. 1444D

Aktiva.

RM.

1. Kasse

6070,40

2. Warenbestände:

RM.

Verk. I

11362,

Verk. II:

11028,42

22390,42

3. Außenstände:

RM.

Verk.I:

7002,06

Verk. II:

6089,61

13091,67

4. Immobilien

4000,

5. Mobilien

1000,

6. Beteiligung L. H. G.

500,

7. Spar- und Dorschußverein Wieseck

200,45

Summa

47252,94

Passiva.

RM.

1. Guthaben der Lieferanten

11535,63

2. Guthaben der L. H. G.

2681,55

3. Geschäftsguthaben der Mitglieder

2119,

4. Betriebsrücklage

7500,

5. Reservefonds

6342,61

6 Baufonds

7000,

7. Gewinn 1933

10074,15

Summa

47252,94

Der Anffichtsrak. Der Vorstand.

Generalversammlung Montag, den 19. März 1934, abends 8% Uhr, bei Gastwirt Ferdinand Döringer.

Tagesordnung:

1. Vorlesung und Genehmigung der Bilanz 1933.

2. Verteilung des Reingewinns.

3. Entlastung des Vorstandes und Aufsichtsrats.

4. Allgemeine Aussprache.