Das Jungvolk sammelt Brot!
Deutsches Jungvolk
Oie Lastwagenbefiher helfen dem Jungvolk
praktische Winke zur Berufswahl
(/ans E.
Hitler begonnen hat.
SJL-^pott
in die neue Autorennzeit blicken kann.
sichtlich
Schlechte Aussichten im Veamtendienst
Drei länder
Buse, während die Novizen erst nach den Ergebnissen der deutschen Berufsfahrer-Rennen genannt werden.
Aus dem Lager des Autosports.
Auch der TNercedes-Benz-Rennwagen läuft.
Auch die zweite Neukonstruktion im deutschen Rennwagenbau, der Wagen der Mercedes-Benz- Werke, ist jetzt fertiggestellt worden. Die ersten Probefahrten des mit einem Achtzylinder-Reihenmotor von 3000 ccm mit Kompressor ausgestatteten Wagens sind zur vollen Zufriedenheit verlaufen, so daß Deutschland mit seinen neuen Wagen zuver-
Offenbach helfen und Jreubc bereiten können. Meldungen sind bis spätestens Mittwoch, 1 4. M ä r z d. I., an die Kreisführung des Winter- Hilfswerkes, Gießen, Amtsgericht, Zimmer 202, Telephon 2297, zu richten. Ich hoffe von jedem Lasl- kraftwagenbesiher, daß er das Iungvolk im Kampfe gegen hunger und Kälte unterstützt und somit sein Teil an der großen Hilfsaktion des deutschen Volkes beiträgt.
heil hitlerk
gez. Kloß, Kreisführer des WHW.
Neue Weltrekorde.
neue Automobil-Weltrekorde hat der (Eng- Eyston bei einem Angriff auf den 48»
Das deutsche Iungvolk hat sich dem Winterhilfswerk zur Verfügung gestellt, um den Kamps gegen hunger und Kälte siegreich zu bestehen. Aus diesem Grunde führen unsere Jüngsten am Freitag, 16., und Samstag, 17. März, eine Brot- sammlung im ganzen Kreis Gießen durch. Uns aber fehlt die Möglichkeit, die gesammelten Brote, wie vorsehen, am Sonntag, 18. März 19 3 4, nach Offenbach zu schaffen.
Ich richte deshalb an alle Lastwagenbefiher die Bitte: Stellt uns eure Wagen zur Verfügung, damit wir unseren hilfsbedürftigen Volksgenossen in
Volksgenossen zum Wohle der Gesamtheit des deutschen Volkes.
Die Einsammlung der gezeichneten Brote wird am Freitag, 16. März, und Samstag, 17. März vorgenommen. Ich bitte, dafür zu sorgen, daß die Brote in einigermaßen frischem Zustande (nicht zu trocken) sind. Damit diese Sammlung sich schnell und reibungslos vollzieht, bitte ich an den genannten Tagen die Spenden bereitzuhalten.
Zeige jeder deutsche Volksgenosse an diesem Tage seine Verbundenheit mit dem Führer und dem Volke dadurch, daß der Nationalsozialismus für ihn nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern eine Tat der Opferbereitschaft und Gebefreudigkeit ist.
heil Hitler!
gez. Kloß, Kreisführer des WHW.
Stunden-Weltrekord, den er am Donnerstag auf der Bahn von Linas Montlery bei Paris eröffnete, schon jetzt aufgestellt. 1000 Kilometer legte er in 6:05,31 Stunden (Stundenmittel 159,434 Kilometer), 2000 Kilometer in 12:38,18 Stunden (Stundenmittel 158,245 Kilometer) zurück. Den 12-Stundenrekord verbesserte Eyston auf 1898,15 Kilometer (Stunden- mittel 158,169 Kilometer). Bor Antritt feiner Fahrt schickte Eyston an Hans Stuck eine Gratulation zu den von dem Deutschen aufgestellten Weltrekorden, die Eyston vorher im Besitz hatte.
Zum zweiten Male ruft die deutsche Iugend zum Kampfe gegen hunger und Kälte auf. Diesmal sind es die jüngsten und kleinsten Kämpfer Adolf Hitlers, die sich mit ihrer ganzen Kraft bereit erklärt haben, die Not derjenigen, denen das Schicksal Arbeitslosigkeit, Krankheit und Gebrechen auferlegt hat, durch eine Brotsammlung zu lindern.
Das Iungvolk wird in den nächsten Tagen mit Listen von Tür zu Tür gehen, um die deutschen Volksgenossen auszusordern, sich in dieselben einzutragen. An die Bevölkerung ergeht daher die Bitte, diese Hitler-Jungen, die sich mit Einsatz ihrer ganzen Person in den Dienst der guten Sache gestellt haben, nicht abzuweisen und ihnen, die doch die Träger des neuen Staates werden sollen, mit dem guten Beispiel der Gebefreudigkeit voranzugehen. Das Jungvolk leistet diese aufopfernde Ar-. beit nicht für sich, sondern für seine bedürftigen!
Sir Malcolm Campbell, der bekannte englische Automobilrennfahrer, ist jetzt in Kapstadt eingetroffen. Er will nach Windhuk (Südwestafrika) Weiterreisen und in der Wüste mit Hilfe von zwei Flugzeugen nach einem geeigneten Gelände für Schnelligkeitsrekorde forschen. Außerdem will er auf Goldsuche gehen und ist daher auch von Geologen begleitet.
Ringkämpfe um die Mannschasts- meisterschast im Gau XII.
3m Rahmen der Vorbereitungen finden nun auch in Gießen wieder einmal Ringkämpfe statt und zwar um die Mannschaftsmeisterschaft Gau X11 Nordhessen (Deutscher Schwerathletikverband). Am Sonntag, 18. März muß der Verein für Körperkultur Alsfeld gegen den 1. Kraftsportklub 1893 Gießen in sieben Klassen zur Austragung der genannten Meisterschaften antreten. Der griechisch-römische Ringkampf, dieser alte, schöne Volkssport muß wieder zu Ehren kommen. Der Sport der „starken Männer" wird auch heute noch in manchen Kreisen des Volkes ganz zu Unrecht verkannt und auch nur darum, weil er in den letzten Jahren von gewissenlosen Elementen auf Messen und Märkten zum Zwecke eines mühelosen Gelderwerbes in den Staub gezogen wurde.
Die Vereine im deutschen Schwerathletikverband sind sich ihrer hohen Aufgabe bewußt, einen so schönen Volkssport, wie der waffenlose Kampf Mann gegen Mann nicht allein zu pflegen, sondern auch zur vollen Blüte zu entfalten, damit Deutschland im edlen Wettstreit der Nationen wieder die Stellung einnimmt, die uns durch unsere hohen Lei« stungen gebührt.
GerätemannschastSkampfinKinzenbach
Am kommenden Sonntag erfährt ein Mannschaftskampf zwischen den Mannschaften der Vereine von Dutenhofen, Atzbach, Wißmar und Kinzenbach seine erste Austragung. Jede Mannschaft besteht aus 6 Turnern, die je eine Kürübung am Barren, Pferd und Reck, sowie zwei Turner-Freiübungen zu turnen haben. Außer Atzbach (erst am vergangenen Sonntag in einem Gerätemannschafts» kampf beteiligt) stehen sämtliche Mannschaften zum ersten Male in einem derartigen Kampf. Wer den Sieger stellen wird, ist unter den bestehenden Um-
Tatsache einer festen Anstellung oder die Aussicht auf eine vielleicht später einmal zu erwartende Pension kann diese tägliche innere Belastung durch eine nicht zusagende Tätigkeit nicht ausgleichen.
Die Zahl der Bewerbungen bei den einzelnen
Behörden ist ins Ungemessene gewachsen, so daß nur im Ausnahmefall ein Jugendlicher tatsächlich auf seine Einberufung rechnen kann.
Die Belastung, die den Behörden dadurch erwächst, wäre vermeidbar, wenn die jungen Leute sich über die tatsächliche Lage von vornherein klar wären. Es ist daher darauf hinzuweisen, daß die Zahl der Bewerbungen und der tatsächlichen Einstellungen im Jahre 1933 bei verschiedenen Oberpost- und Reichsbahndirektionen sich folgendermaßen darstellt:
Oberpostdirektionsbezirk Darmstadt: Für die Laufbahn des Postsupernumerars 287 Bewerbungs- gefudje, 3 verfügbare Stellen: Postjungboten 34 bzw. 3.
Oberpostdirektionsbezirk Kassel: Für die Laufbahn des Postsupernumerars 293 Bewerbungs- fluche, 3 verfügbare Stellen; Postjungboten 82
Reichsbahndirektion Frankfurt a. M.: Für
Bei den anderen Behörden ist das Mißverhältnis zwischen Bewerbung und Einstellung nicht minder groß, d. h. also:
Zurück von diesem falschen Weg! Die Jugendlichen müssen sich auf sich selbst und ihre Kraft besinnen.
Es kann nicht angenommen werden, daß gerade die Jugend, die jetzt die Zeiten des Aufbruchs für die Neugestaltung des Reiches und den Beginn wirtschaftlichen Aufstiegs mierleben Darf, s o wenig Selbstvertrauen besitzt, daß sie nicht bereit und in der Lage ist, ihr Berufsschicksal auch ohne die von vornherein gegebene vermeintliche Sicherheit in der Beamtenlaufbahn zu gestalten. Es gilt für sie das Wort: „Und setzet ihr nicht das Leben ein, nie wird euch das Leben gewonnen sein!"
die Laufbahn des Zivilfupernumerars 456 Bewerbungsgesuche, 10 verfügbare Stellen; technischen Dienstes 400 bzw. 6 (Für das Jahr 1934 liegen für 42 Stellen bereits 2000 Bewerbungen vor. Täglich melden sich 2 bis 3 Bewerber.); Reichsbahnjunghelfer 1300 bzw. 12. (Für das Jahr 1934 liegen für 15 Stellen bereits 600 Bewerbungen vor.)
Reichsbahndirektion Kassel: Für die Laufbahn des Zivilfupernumerars 450 Bewerbungsgesuche, 4 verfügbare Stellen; technischen Dienstes 1800 bzw. 27; Reichsbahnjunghelfers 950 bzw. 12.
Reichsbahndirektion Mainz: Für die Laufbahn des Zivilfupernumerars 350 Bewerbungsgesuche, 3 verfügbare Stellen; technischen Dienstes 660 bzw. 11 (Für das Jahr 1934 liegen bereits 1506 Bewerbungen vor. Voraussichtlich werden 32 Einstellungen erfolgen.); Reichsbahnjunghelfers 824 bzw. 10. (Für 1934 liegen für 12 zu besetzende Stellen 845 Bewerbungen vor.)
Die Pressestelle des Landesarbeitsamtes Hessen teilt mit:
In erheblichem Umfang wird von den jugendlichen Schulentlassenen, insbesondere aus den höheren Lehranstalten, noch immer die Einstelluna in eine Beamtenstelle erstrebt. Die Hauptveranlassung hierzu ist in den seltensten Fällen die Neigung zu der in einer Behörde geforderten Arbeit, oder eine besondere hervortretende (Eignung zu den hier zu erledigenden Aufgaben. Meist steht hinter diesen Bewerbungen als einzige Triebkraft der Wunsch, bereits mit 18 oder 19 Jahren eine Lebensstellung zu bekommen, die von den Wirkschaftsschwankungen unabhängig macht und eine gewisse Sicherheit der Existenz gewährleistet. Diese Einstellung berührt durchaus un- jugendlich, da das schöne Vorrecht der Jugend Hoffnung und Wagemut ist. Was hilft es überdies demjenigen, der ganz ausnahmsweise vielleicht wirklich in eine Beamtenstelle hineinkommt, wenn ihm die von ihm geforderte Arbeit gar nicht liegt und er infolgedessen seinen Beruf als eine ständige neue Fron empfinden muß? Ein solcher Mensch wäre wahrscheinlich an einem anderen Platze sehr viel glücklicher geworden, der ihm feinen Anlagen gemäß Auswirkungsmöglichkeiten geboten hätte. Die
In der Provinz Hessen - Nassau legen in diesen Tagen 1252 junge Männer und 469 junge Mädchen die Reifeprüfung ab, im Lande Hessen sind es 833 männliche und 298 weibliche Jugendliche. Von den insgesamt 2085 jungen Männern werden 810, von den 767 jungen Mädchen werden 90 zum Studium zugelassen werden. Für die restlichen 1275 männlichen und 677 weiblichen Reife- prüflinge ist jetzt die Frage zu entscheiden, welche Berufslaufbahn sie nun einschlagen wollen. Ein guter Teil von ihnen hat seinen Entschluß bereits gefaßt. Sehr erheblich ist aber doch immer noch der Prozentsatz derjenigen, der ziemlich ratlos der Sachlage gegenübersteht, nachdem der ursprünglich an- gestrebte akademische Beruf nicht mehr in Frage kommt.
Von den männlichen Jugendlichen machen sich sehr viele jetzt Hoffnung darauf, in mittleren Veamtenstellungen unterzukommen. Die Aussichten für eine solche Laufbahn sind aber außerordentlich gering. Ls muß also mit Nachdruck darauf hingewiesen werden, daß ein Zu- warten mit der Entscheidung hinsichtlich des Verufseintritts vollkommen zwecklos ist.
Der (Eintritt in Lehrstellen wird vielmehr mit zunehmendem Alter immer schwieriger. Je schneller daher Der Entschluß, in einen praktischen Beruf einzutreten, gefaßt wird, um so großer wird für Den einzelnen die Möglichkeit sein, in eine ihm gemäße Lehrstelle (Eingang zu finden.
Die Auswahl, die an praktischen Berufen in Frage kommt, ist sehr viel größer, als der Abiturient zunächst glaubt. Da ist erst einmal die große Zahl Der kaufmännischen Berufe. Die Anforderungen, die sie an Den Berufsangehörigen stellen, sind durchaus verschieden, je nachdem ein Büro- oder ein Ber- taufsberuf ergriffen wird. Vielfach wird Der Eintritt in Den Verkauf von Den Abiturienten noch ab- gelehnt. Das geschieht durchaus zu Unrecht, da auch von dieser Tätigkeit aus ein Weiterkommen für tüchtige Kräfte gegeben ist. Es eröffnen sich hier Stellen als Abteilungschefs, als Filialleiter, Einkäufer, Reisender usw. Da gibt es spezielle Gebiete, wie etwa den Beruf Des Buchhändlers, oder Den Beruf des Drogisten; Berufe, für Die nach Der praktischen Lehrzeit noch eine Weiterbildungsmöglichkeit auf einer entsprechenden Fachschule gegeben ist. Für Den Drogisten kommt unter Umständen ein Uebergang in Großhandelsbetriebe in Frage. Ferner wäre zu nennen der technische Kaufmann, der nicht nur über gute kaufmännische, sondern auch über gute technische Kenntnisse verfügen muß; es sei etwa erinnert an Den Radiohändler oder an Die Autobranche. Ein dankenswertes Arbeitsfeld eröffnet sich für die Abiturienten in Speditions- oder Exportgeschäften, in Denen sie auch ihre Sprachkenntnisse besonders verwerten können. Aehnliches gilt für Die Berufslaufbahnen im Gaftwirtsgewerbe, bei Denen aüerDings auch von Der Pike auf angefangen werden muß. Der stärker mathematisch Begabte kann versuchen, in einer Versicherung unterzukommen.
Als besonders bedauerlich muh es bezeichnet werden, daß nach wie vor die Abiturienten handwerkliche Berufe jo gut wie vollständig ablehnen.
Für Den Eintritt von Abiturienten wären in Betracht zu ziehen etwa Die Kunsthandwerke, Deren Forderung zur Zeit wieder besonders angestrebt wird. Nach einer praktischen Lehrzeit könnte noch eine Kunstgewerbeschule zur weiteren Aus- und Fortbildung besucht werden. Das gilt etwa für den Schreiner, Der sich zum Architekten ausbilden will. Künstlerisch befähigte junge Leute können auch denken an eine Ausbildung zum Musterzeichner für Die Textil- und Tapeteninduftrie; sie können fick vorbereiten für den Beruf des Plakatmalers und können bei entsprechender kaufmännischer Befähigung und Vorbildung sich später als Werbefachmann betätigen. Außerdem wären zu nennen die Berufe des Feinmechanikers und Optikers, des Uhrmachers, des Buchdruckers, des Malers und Anstreichers ufw., die sämtlich durch den Besuch entsprechender Fachschulen zu leitender Tätigkeit führen können.
Sofern der (Eintritt zunächst als Lehrling in einen Industriebetrieb erfolgt, erscheint aussichtsreich die Ausbildung als Werkzeugmacher, die für den Tüchtigen Die erste Stufe für Die Laufbahn Des Werkmeisters und Betriebsführers DarfteUen kann. In diesem Zusammenhang zu nennen wäre auch die, Fülle Der mittleren technischen Berufe, Die zunächst auch auf einer praktischen Lehrzeit aufgebaut find. Da gibt es den Ziegeleitechniker, Keramiktechniker, Glastechniker, Gießereitechniker, Heizungstechniker, Holztechniker, Textiltechniker, Färbereitechniker, Papiertechniker, Gerbereitechniker, Müllereitechniker ufw. Für die Angehörigen dieser tech- nischen Berufe schließt sich an die zwei- bis dreijährige praktische Ausbildung der Besuch einer mittleren technischen Lehranstalt an. In der Praxis wird zumeist keinerlei Unterschied zwischen einem auf diesem Wege vorgebildeten jungen Mann und einem Diplomingenieur, der von der Technischen Hochschule kommt, gemacht. Die Leistung allein entscheidet über die spätere Stellung im Betrieb. Vorbedingung für alle diese Berufe ist naturgemäß technisch-praktische Begabung.
Stärkerem Interesse begegnen augenblicklich die Berufsmöglichkeiten in der Landwirtschaft. Bei der besonderen Aufmerksamkeit, die die Regierung gerade diesem Berufsstande zuwendet, werden kräftige junge Leute, die sich naturverbunden fühlen, hier aussichtsreiche Berufswege finden.
Das gilt für die landwirtschaftlichen Berufe im engeren Sinne; das gilt in gewissem Umfang auch für die gärtnerifdjen Berufe, die bei entsprechender Weiterbildung Aufstiegsmöglichkeiten — Gartentechniker, Garteninspektor, Gartenarchitekt — eröffnen.
Hier konnte nur ein gewisser Ausschnitt aus den in Betracht zu ziehenden Berufsgebieten gegeben werden. Denjenigen Abiturienten, die bisher noch keine Entscheidung getroffen haben, wird dringend empfohlen, sich durch die Berufsberatungsstelle des zuständigen Arbeitsamts Wege zur Eingliederung in das Berufsleben zeigen zu lassen.
Das gleiche gilt für Die Abiturientinnen, für die eine große Zahl von rein fraulichen Berufen au hauswirtfchaftlichem, pflegerischem und erzieherischem Gebiet in Betracht gezogen werden kann.
Göring-Wanderpreis für (Sportflieger.
Der Reichsminister Der Luftfahrt Hermann G ö - ring stiftete einen wertvollen Wanderpreis für Die im Deutschen Luftsportverband zusammengeschlos- 1 enen Deutschen Sportslieger. Der Preis ist für Die befte Gemeinschaftsleistung ausgesetzt, Die im Rahmen Der Deutschlandflugwettbewerbe des DLB. von Besatzungen Der Flieger-Unter- und Flieger-Ortsgruppen vollbracht wird. Gewinner Des Preises ist Diejenige Gruppe, von Der Der im Wettbewerb siegreiche Flugzeug - Verband gemelDet wurde. (EnDgüItig wird Der Wanderpreis gewonnen, wenn eine Gruppe entweder zweimal hintereinander oDer Dreimal außer Der Reihe siegreich bleibt.
Die Wettbewerbe um diesen Wanderpreis tragen Die Bezeichnung: „Deutschlandflug-Wettbewerb Des Deutschen Luftsportverbandes um Den Wanderpreis Des Herrn Reichsministers der Luftfahr G ö r i n g." Anläßlich Der Stiftung dieses Wanderpreises für unseren Flugsport richtete der Präsident des DLB., Fliegerkommodore Loerzer, an General Goring ein herzlich gehaltenes Dankschreiben.
Keine Sportveranstaltungen am Karfreitag.
Seit einigen Jahren setzt sich erfreulicherweise im deutschen Turn- und Sportbetrieb die Uebung durch, den Karfreitag von sportlichen Veranstaltungen nach Möglichkeit ganz frei zu lassen. Genau wie vor einem Jahr kam eine entsprechende Verordnung heraus. Dementsprechend werden auch am diesjährigen Karfreitag (30. März) Turn- und Sportveranstaltungen gewerblicher Art nicht stattfinden. Fußballmeisterfchaftsfpiele und Spiele mit ausländischen Mannschaften fallen ebenfalls unter das Verbot.
Deutsche Kanufahrer in Polen.
Der Deutsche Kanu-Verband im Deutschen Wasser- lsport-Verb and hat eine Einladung Des Polnischen Kanu-Verbandes zur Teilnahme an Den 1. Polnischen Langstrecken-Meisterschaften erhalten, die am 20. und 21. Mai 1954 auf Den Flüssen Dunajec, Nowy-Targ und Nowy-Sacz ausgetragen werden sollen. Desgleichen wurden deutsche Kanufahrer zur Teilnahme an einer Gesellschaftsfahrt auf den inter- effanteften polnischen Flüssen eingelaDen. Der Deutsche Kanuverband beabsichtigt, dieser Einladung Folge zu leisten und einige der besten deutschen Kanusportler zur Vertretung Deutschlands nach Polen zu entsenden.
Die Äerbandsfahne der Radfahrer.
Der Deutsche Radfahrer-Verband hat eine neue Fahne geschaffen, Die sehr schmuck aussieht, und die bald von allen Gauen, Bezirken und Vereinen bei allen Anlässen gezeigt wird, um darzutun, das es jetzt nur noch eine geeinte deutsche Radlerschaft gibt. Die neue Verbandsfahne ist weißrotweiß gestreift. Auf Dem roten mittleren Streifen befinben sich Das Abzeichen Der Radfahrer, ein Speichenrad, bas Symbol Der nationalen Erhebung und Die Anfangsbuchstaben DRV.
D i e „National-Mannschaft der Straße n f a h r e r" wird erstmals beim Straßenrennen Berlin—Kottbus—Berlin am 8. April gebildet. Sie besteht dann bis zum nächsten Rennen aus Den zehn erstplazierten Fahrern dieser Prüfung. Die National-Mannschaft wird dann auf Kosten des Verbandes zum Rennen „Rund um Köln" geschickt. Die deutsche Mannschaft für die„Tour^.
Die deutsche Mannschaft für die diesjährige Rundfahrt durch Frankreich, die bekanntlich zu den schwersten Straßenrennen der Welt zählt, wird sich diesmal aus vier bewährten Kräften und vier Neulingen zusammensetzen. „Die alte Garde" wird vertreten durch Stapel, Geyer, Thierbach und
Die meisten denken beim Hören dieses Namens an Jungen in schwarzen Blusen, die im Sommer wie im Winter in kurzen Hosen herumlaufen, und von denen wieder andere Jungen, die nicht zu dieser Gemeinschaft gehören, behaupten, daß sie besser sein wollen als ihre Mitschüler. Und Die Mutter, die ihren Jungen im Jungvolk hat, erinnert sich an nasse Schuhe und schmutzige Strümpfe. Aber das letztere find eben nur weniger angenehme Begleiterscheinungen, die einem rechten Jungen nichts ausmachen.
Aber wir im deutschen Jungvolk wollen nicht besser fein als unsere Kameraden, die noch nicht Den Weg §u uns gefunden haben; wir wollen nur Das sein, was wir sind:
deutsche Jungen.
Und unser Wollen besteht darin, dieses voll und ganz zu sein.
Was eine artfremde Regierung, Die deshalb die Jugend nicht verstehen konnte, versuchte, ist ihr nicht gelungen und konnte ihr niemals gelingen, denn zum Sklaven ließ sich diese Jugend nicht machen!
Sie hatte für die „weltbeglückenden Segnungen" jener Zeit kein Verständnis. Vergeblich versuchte man Dem Jungen seine Vorbilder, die Helden Der deutschen Geschichte, zu nehmen, indem man ihm andere „Vorbilder" entgegenhielt. Für diese Helden konnte sich die „verdorbene" Jugend nicht begeistern.
Stärker als die Lockungen undeutscher Geschäftemacher war die Verbundenheit zu Blut und Boden der Vorfahren und das Vermächt
nis ihrer Väter, die im großen Kriege gefalle« waren.
Die deutsche Jugend, die ihr Eigenleben bedroht sah, erwachte. Der Kampf der Jugend begann. (Ein Vorbild, einen Führer vor Augen, dem nad^ufol- gen größte Ehre war, so entstand Die Hitler-Jugend, nach ihrem Führer genannt.
So entstand das Jungvolk. Von staatlicher Seite bekämpft und von Der Schule verboten mit Der Begründung, daß Die Jungen verhetzt und mit Partei- politik überfüttert würden. Alles war Lüge, Denn mit Parteipolitik wollen 'wir nichts zu tun Haden.
Und was den Radikalismus betrifft, Den man uns als etwas Schlechtes vorwarf, so bekennen wir uns nach wie vor zu ihm, Denn was wir wollen, das wollen wir radikal. Und mit Demselben Radikalismus bekämpfen wir alles Undeutsche, was sich uns in Den Weg stellt.
Jungvolk ist stürmische Jugend. Es will hinaus aus der Stadtschwüle und hinein in die Wälder und Felder ihrer Heimat. Und mit klaren Augen will sie die alten Burgen, Zeugen stolzer deutscher Vergangenheit, beschauen.
Jugend kennt keine feige Unentschlossenheit, entweder haßt oder liebt sie, nie aber bleibt sie neutral. Sie kennt keinen klafsenhah und Standesdünkel, denn es verbindet sie alle das Gesetz der blutbedingten Treue!
Und einmal werden aus diesen Jungen Manner werden. Männer, die jedem ins Gesicht schauen können, ohne unehrlich zu werden. Und diese Männer werden einst vollenden, was unser Führer Adolf


