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Hängt jetzt Nistkästen aus!

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m»gefiederten Sängerschar beim Fangen von un»

t ezichlten Fliegen, Mücken, Schmetterlingen, Brem- j n ufro. geschaut? Sie alle sind unsere besten

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iclir; 17: Pfarrassistent Balz: Beichte und hl.

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Höhle C: für Grünspecht, Grauspecht, Wiedehopf usw.

Höhle D: für Turmfalke, Hohltaube, Blauracke, Dohle, Käuze, Eulen, Schwarzspecht usw.

Höhle E: für Mauersegler.

Höhle F: für Hausrotschwanz, Großer Fliegen­schnäpper, Bachstelze usw.

Beim Anbringen der Nisthöhlen beachte man folgendes: die Kasten hänge man so auf, daß das Flugloch nach unten gerichtet möglichst die Richtung nach Südosten bis Osten hat, also von der Wetter­seite abgekehrt ist. Es ist nicht notwendig, sowohl innen als auch außen, Sitzhölzer anzubringen. Dem Star allerdings, der nach getaner Arbeit gerne vor seinem Hause sitzend singt, bringt man ein solches an.

Die Höhlen für Hausrotschwänzchen und Mauer­segler werden am besten an Mauern, möglichst un­ter einem vorspringenden Dachgiebel, befestigt. Für Meisen und deren Verwandte genügt es, die Höhlen etwa 3 bis 4 Meter über dem Erdboden anzubrin­gen; die Stare sind für einen größeren Abstand vom Erdboden dankbar.

Zum Selbstanfertigen von Nistkasten, die jedoch immer nur als ein Notbehelf anzusprechen sind, dienen folgende Maße: Die Brettstärke muß minde­stens 1,5 bis 2 Zentimeter betragen. An Staren­kasten soll das Flugloch 5 bis 6 Zentimeter Durch­messer, in einer Höhe von 33 bis 35 Zentimeter des Kastens haben, der Durchmesser der Höhle 12 bis 15 Zentimeter sein. Für Meisen kommen weit kleinere Maße in Betracht: Fluglochdurchmesser 4, im Höchstfälle bis zu 5 Zentimeter.

Die aufgehängten Nistkasten dienen bekanntlich unseren Vögeln nicht nur als Brut-, sondern auch als Schlafstätte. Gerade die Vögel, die im Winter bei uns bleiben, verbringen sehr gerne die kalten Winternächte darin und verlassen, wenn notwen­dig, im Frühjahr ober Sommer nur ungern diese Quartiere. Wer also den treuen Gehilfen in Land­wirtschaft, Obst- und Gartenbau einen ständigen Wohnsitz schaffen will, der säume nicht und bringe die Nisthöhlen schleunigst hinaus.

In der Vortragsreihe des Iungjuristenlaaers auf bei Gleiberg sprach am Mittwoch Pg. Dr. Röder üt-r

Die Geschichte des Nationalsozialismus".

Evangelische Gemeinden.

Samstag, den 8. Dezember.

Ufein-Cinben. 20 Uhr: Bekenntnisgottesdienst; kiSchlink.

Sonntag, den 9. Dezember. 2. Advent.

!«der Obstbaumbesitzer, Gärtner und Bauersmann irchrt jedes Jahr immer wieder, daß alle Maß- tc*men zur Schädlingsbekämpfung erst bann zu »asm Erfolg führen, wenn bem wichtigsten Faktor ie! dieser Arbeit weitestgehenb Rechnung getragen rno. Dies finb unsere insektensressenben Vögel, ß]- hat nicht schon im Frühjahr Freunb Starmatz ierachtet, wie er unermüblich bie frischgezogenen Ul-rfurchen, bicht hinter bem ßanbmann folgenb, ta W'.irmern, Engerlingen unb anberem Getier Urscht unb seinen Jungen eiligst bringt; wer hat ik auch schon bie flinken Meischen berounbert, wie ieiie Bäume von oben nach unten unb von unten : tat oben abgrafen unb ben bort wohnenben Schab- lincm: Käsern, Larven, Schilbläusen, Raupen, ikikm von allen möglichen Insekten ben Garaus inanen: wer hat nicht bie vielen anberen Arten ber

2 le-Ldmahl für bie Matthäusoemeinbe. 3o- hmrsskirche. 9.30: Pfarrassistent Balz; 11: Kinder- k ih für bie Johannesgmbe.; Pfarrassistent Balz; 17 3fr. Bechtolsheimer; Beichte unb hl. Aberchmahl

ßenb Vorbereitung und Feier des hl. Abendmahls; Hausabendmahle.

Katholische Gemeinden.

Samstag, 8. Dezember.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, 9. Dezember, 2. Sonntag im Advent.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommu­nion der Jungfrauen und Hausangestellten; 8: Kom­munion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 2fr Predigt und Andacht. Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. Hungen. 9.30: Hoch­amt mit Predigt und Christenlehre. Dich. 7.30: Hochamt mit Predigt. Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt.

Montag, 10. Dezember.

Gießen. 20 Uhr: Predigt und Andacht.

Lanbach. 7.30 Uhr: Messe.

Mittwoch, 12. Dezember.

Hungen. 7.15 Uhr: Messe.

Neuapostolische Gemeinden, Händelstraße 1, Ederstraße 13.

9.30 Uhr: Gottesdienst; 16: Gottesdienst. Mittwoch, 12. d. M.: 20.30 Uhr.

Daplislen-Gemeinde, Gartenstraße 13.

11 Uhr: Kindergottesdienst; 20.30: Prediger Falk.

Donnerstag, 13. d. M.: 20.30: Bibelstunde, Pre­diger Falk. Montag, 10. Dez., 20.30: Bibel­stunde in Lollar. Donnerstag, 13. Dez., 20.30: Bibelstunde in Daubringen. Freitag, 14. Dez., 20.30: Bibelstunde in Mainzlar.

Veffenttlrher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf $tle» fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamtr Für Echließfachabholer I bis 13 Uhr.

Sanitäts kolonnE: Telefon 2500.

Aerzte : Dr. Hofmann, Dr. Neumann-Spengel. Zahnarzt: Dr. Wertheim.

Apotheke: Engelapotheke,

Drehen. Sladtkirche. 9.30 Uhr: Propst Knodt; 1! 1 !Kinderkirche für die Markusg^meinde; Pfr.

2Daiiftabt; Chorschule; Kollekte; 14: Kinbergottes- bl liul 20: GemeinbeabenbSegensspuren ber Liebe", e 17 Alm aus der Arbeit der Inneren Mission in Mcftu-Hessen. Nieder-Vesfingen. 9.45: Beichte; 1l9 Ltiftsdechant Kahn; hl. Abendmahl; Kollekte. L'agl.borf. 10: Kindergottesdienst; 11: Hauptgottes- bifeft Bettenhausen. 13.30: Hauptgottesdienst. DMir. 13.30: Hauptgottesdienst durch Direktor Pif Röhricht (Darmstadt); Kollekte; 19.30: Abend- n-Kififeier. Hungen. 9.45: Gottesdienst; 10.45: ZMcrkirchs. Langd. 13: Gottesdienst; anfchlie-

Das Programm, so führte er u. a. aus, war ber Anfangspunkt, an bem wir in ben politischen Kampf hinauszogen. Wenn einer Nationalsozialist werben wollte, haben wir ihn zunächst einmal auf bas Programm hingewiesen. Mit kurzen, schlagwort­artigen Sätzen zog ber einfache Mann in ben poli­tischen Kampf, um mit feinen Gegnern bestehen zu können. Das Programm ist bas politische Glaubens­bekenntnis für bie breite Masse. Der Rebner ging bann im einzelnen auf bie Begriffe Nationalismus unb Sozialismus ein und führte aus, daß der Nationalismus biologisch-rassisch zu verstehen sei, während der Sozialismus die blutsmäßige Zusam­mengehörigkeit von einem Volke angehörigen Men­schen sei. Wir haben heute zu kämpfen, so führte der Redner weiter aus, daß wir den Begriff des Nationalismus der vergangenen Zeit überwinden und an feine Stelle einen solchen setzen können, wie wir ihn sehen.

Der Redner ging sodann auf den ersten Pro- arammpunkt der NSDAP, ein, der den Zusammen- schluß aller Deutschen, d. h. die Schaffung eines Großdeutschlands zum Ziele hat. Was das Gebiet der Bildung anlangt, so führte er aus, soll der junge Mensch in einem ganz anderen Gebiet auf­wachsen. Nicht nur auf die Erziehung im Eltern­haus und in der Schule, sondern in erster Linie auf das Zusammenleben in der Kameradschaft kommt es an, daß wir eine wehrtüchtige Jugend zum jederzeitigen Einsatz für den Staat haben. Wenn Monarchien Kriege geführt haben, so waren diese blutig, haben aber niemals die Form ange­nommen, als wenn Nationen in einen Krieg ver­wickelt waren. Die Lösung unserer Zeit heißt ent­weder Herrschaft oder Vernichtung. Unsere Zeit heißt aber Herrschaft, weil wir Hammer und nicht Amboß sein wollen. Wenn man die übrigen Pro­grammpunkte von diesem Standpunkt ans betrach­tet, so werde einem ohne weiteres ihr innerer Zu­sammenhang klar.

An die beiden Vorträge schloß sich eine mit leb­haftem Interesse verfolgte Aussprache an.

i'm den weiteren Rückgang unserer Vogelwelt 311 feuern, sind schon seit Jahren alle Tierschutz- und £ Ipoauoereine eifrig an der Arbeit, nicht nur die Erlichen Nistplätze den Vögeln zu erhalten, fort- <rr durch Schaffung anderer Nistgelegenheiten, wie plm^ung von Doaelfchutzgehölzen, Aushängen von Rif Taften unb -Höhlen, Anlegen geeigneter Futter-

Ihe im Winter, Anlegen von Katzenringen usw., ie Vögel an bie Heimat zu fesseln. Alle biese Not- mioigteiten hatte schon vor Jahren ber bekannte HMHologe Freiherr von Berlepsch erkannt unb mit Ljiti eine Reihe von Männern in Wort unb Schrift nsEßolf getragen.

^rlepsch hat sechs Größen von Nisthöhlen her- jWIt, bie auch heute noch nach besten Vorschriften inzgen werben. Davon finb vier für Nurhöhlen- IHüsr, bie anberen für fog. Halbhöhlenbrüter be» s ftinrnt.

fHhle A: für Blau-, Kohl-, Tannen-, Sumpf-, 4 ixoenmeifen, Kleibern, Baumläufer, Kleinen Bunt-

Kis ben Ausführungen bes Rebners fei folgendes ermommen: Er ging davon aus, daß man drei (Suppen der Jugend unterscheiden kann. Einmal bi Dorkriegsgeneration, deren Weltanschauung fer° tu war zu Anfang des Krieges, dann die Kriegs- fuienb, beren Weltanschauung im Entwickeln be- arjfen war unb burch ben Krieg ihre entscheibenbe Pigung erfahren hat, schließlich bie Nachkriegs- gc eration, die ihrerseits nichts mehr wußte von d« Weltanschauung vor dem Kriege und auf der aderen Seite auch nichts mehr von dem Krieg und feien entscheidenden Einflüssen; die vielmehr, um in das geistige Niveau des Krieges eingehen zu firnen, in der Vorkriegszeit und während des Kixges beeinflußt waren. Das Entscheidende bei be Persönlichkeit Adolf Hitlers sei es gewesen, daß er$s nicht vorzog, sich einem Freikorps, wie sie umittelbar nach dem Kriege bestanden, anzu- sch eßen, sondern baß er sein großes Werk burch- tu unmilitärisch anfing. Er habe sich keine frei»

| !|)i:! t, Wenbehals, Gartenrotschwanz usw.

k!Shle B: für Stare, mittleren unb großen Bunt- Trauerfliegenfänger usw.

Kirchliche Nachrichten

lie ßufasgemeinbe; 20: Bibelbesprechung lm Jo- ^.MLssaal; Pfarrassistent Balz. Kapelle des 2 Hz- Friedhofs. 9.30: Prof. D. Haenchen; Beichte 1) chl. Abendmahl für die Luthergemeinde; Pfr. chrs; 11.30: Kinderkirche für die Luthergemeinde; jUAnthes. Petruskapelle. 9.30: Pft. Trapp; 1DI; Kinderkirche für die Petrusgemeinde. Pfr. ~ jqjp. _ Wiefeck. 9.45: Hauptgottesdienst (Kinder- ki) 11: Kinderkirche. AltenBuseck. 9.30: Weite; 10: Gottesdienst; Feier des hl. Abend- rnj)is; 19.30:400 Jahrs deutsche Lutherbibel", S Üiltoilber. Trohe. 13: Gottesbienst. Stein- tich 10: Gottesbienst. Albach. 12.30: Gottes- WliitL Heuchelheim. 10: Hauptgottesbienst; 11: §kidiirkirche 1. Abteilung. Kirchberg. 10: Gottes- Daubringen. 13.30: Gottesbienst. iliiiißtör. 13.30: Gottesdienst. Klein-Linden. illOlt: Kindergottesdienst; 13.30: Gottesdienst. 1 Bilymborn-Sfeinberg. 13.45: Hauptgottesdienst. fl^iihi(eid). 10: Gottesdienst. Haufen. 13: Otobienft. Cid). 10: Direktor Pft. Röhricht-

tousartige Formation gegrünbet, fonbern von »oiiherein bie Forberung aufgeftellt, eine politische Banegung zu entfesseln, bie in ber Lage war, greif» politische Formen anzunehmen. Der Rebner jdiberte fobann bas erste große öffentliche Auf- tnaen im Jahre 1920 im Zirkus Krone in München mi ber Verkündung des Parteiprogramms und kam sch^eßlich auf die Folgen des 9. November 1923 inirhalb der jungen Bewegung zu sprechen. Nach bei Rückkehr des Führers von Landsberg beginnt, so ährte der Redner weiter aus, der Aufschwung be: Bewegung. Die Erfolge der Bewegung seien nu möglich gewesen durch den unerschütterlichen 6',üben an das große Gelingen, von dem die alten fcrnpfer beseelt waren.

!m gestrigen Donnerstag sprach Pg. Dr. Ro- !b r zu derselben Zuhörerschaft über das Thema: programmatische Fragen aus der Bewegung".

Heute wollen wir die Geschichte hören von einem jungen, netten Mädchen, das bei aller Nettigkeit nicht recht glücklich war. Wenn wir die Wahrheit sagen wollen: das Mädchen war schrecklich verbittert! Ob zu recht oder zu unrecht, und ob jemand überhaupt das Necht hat, so verbittert zu sein, das wollen wir lieber garnicht untersuchen / Jedenfalls, als bie Weihnachtszeit heran« kam, da sagte sich unser liebes, junges Mädchen: ,3d? plage mich tagaus, tagein, verdiene mein weniges Geld schwer genug, und wer kümmert sich schon um mich! Ich werbe ben Heiligen Abend für mich selber so nett wie möglich machen und damit basta!'' Gesagt, getan! Ein Adner Weihnachtsbaum wird geschmückt, der Tisch mit den kleinen

Schlemmerden nett gedeckt, aber die rechte Weihnachtsstimmung will nicht kommen. 3m Gegenteil! Es ist dgentlich recht öde, und unserem Mädchen ist so wehleidig ums Herz, daß sie sich garnicht getraut, die Lichter anzustecken.

Oa klingeltes! Einpaketfürsie? Ach,welcheZreude! Eine Bekannte, der es bestimmt noch weniger gut geht als ihr, schickt da als Weihnachtsgabe ein kleines Se« schenk. Mit einem Mal ist alles verändert. Oie ganze Welt sieht freundlich aus. Läuten da draußen nicht Wdhnachtsglocken? Klingen nicht die alten, lieben Lieder plötzlich von irgendwoher? / Oa erkennt

unser junges Mädchen, was ihr bisher gefehlt hat. Weihnachten feiern

hdßt Freude machen! Schnell packt sie ihre Sächelchen ein, den Baum nimmt sie vorsichtig unter de« Arm und eilends läuft sie aus dem Haus, um irgendwo noch ein Geschäft zu finden, bas nicht geschloffen ist / ttnd als sie das Geschenk erstanden hat, bringt sie es der neuen Freundin zusammen mit dem Baum und all den

Dingen, die sie ganz allein für sich haben wollte. Gemeinsam feiern die

beiden den Abend, der nun durch gegenseitiges Freudemachen ein wirfticher Festabend ge« worden ist, wie er so schön nur unter dem brennenden Weihnachtöbaum gefeiert werden kann * * * *