Einzelbild herunterladen

KjneLleberstundensürpostabfeüigendeAngeflMe

in

tk

Obecheffen

W"

den Ungeist zur Feder griffen und in ihren zur Seele des Volkes sprachen, so z. B.

von Schiller in seinenRäubern , in

Giefcen, den 7. November 1934,

Giefien, Köln, Worms, Stuttgart, Fulda, den 8. November 1934

656811

d2b A

stein.

6570C

fet­ter des ge-

fmt bn mit

i«i

*

M uni

fön-

BK I tre ii

n' nh biü

*N

Ala

MZklMMkMWWsl

Annahme von Anzeigen für alle Zeitungen u. Zeitftbrifien

MW.SWIMeN.7

Schwarz

Treuhänder der Arbeit.

tw «U

>6 en ei. it. y-

61

Anläßlich meines einjährigen Geschäftsbestehens danke ich meinen {verehrten Kunden in Stadt und Land, die zum Gelingen und Aufbau en es jungen christlichen Unternehmens beigetragen haben, [ich bitte, mir auch weiterhin die Treue zu bewahren und lade alle, die noch meine Kunden werden wollen,ein,zur Besichtigung meiner Lcsht großen Schaufenster, die den Beweis erbringen, daß es mein Bestreben ist, Qualitätswaren zu niedrigen Preisen zu bringen.

4. Für den Bezirk Schotten:

Mittwoch, 28. November 1934, von 10% bis 12 Uhr im Städtischen Krankenhaus in Schotten.

Die Bürgermeistereien wollen den Termin der für ihre Gemeinde in Betracht kommenden Bera­tungsstunde 3 Tage vorher ortsüblich bekanntgeben und di« ihnen bekannten Lungenkranken noch be­sonders darauf Hinweisen.

Zuiendant König über das Theater im Dritten 2Reid).

K

5. i

Maßnahmen einleiten.

Becker Landesobmann der DAF.

Neue Heime für die Hitlerjuoend.

LPD. D a r m st a d t, 7. Nov. Die Aktion der Hitlerjugend zur Beschaffung eigener Heime geht weiter. Immer wieder können von den einzelnen Einheiten erfreuliche Erfolge gemeldet werden.

In Darmstadt sind der HI. jetzt allein zwei eigene Heime zur Verfügung gestellt worden. Auch in Pfungstadt, Arheilgen, Rüssels- Heim und Büttelborn kann nun die Hitler­jugend ihre Abende im eigenen Heim ausgestalten.

Ein besonders erfreulicher Erfolg der Aktion wird aus Mainz gemeldet. Dort stellte die Stadtverwal­tung der HI. ein Haus im Gebäudeblock der ehe­maligen Kasernen zur Verfügung. Allen Mainzer HI.-Einheiten ist damit die Möglichkeit zur Abhal­tung von Heimabenden gegeben.

In Limburg sind die Vorbereitungen soweit fortgeschritten, daß sich das Jungvolk in den näch­sten Tagen ein eigenes Heim wird einrichten kön­nen.

Die Stud. Reformverbindung L V. D. B. Adeiphia Willi Schäfer X.

und zum Bauen

Abermann

B

IW' ikeil ! uch1 ipru? m

Ix» in. all Hb

5*

Die Beerdigung findet am Samstag, dem 10. November, vor­mittags um 11 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt

6575 D

heute früh wurde uns unsere innlgstgeliebte Tochter, unsere Hebe Nichte und Kusine

Gertrud Sdiorsdi

rach einem kurzen Krankenlager durch einen sanften Tod entrissen

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen; Moritz und Helene Schorsch.

Ließen (Horst-Wessel-Wall 56). den 8. November 1934.

Beerdigung Freitag, den 9. November. 2V? Uhr, vom Portal des Israelitischen Friedhofs aus.

_________________________________________________________6577 D

Unterfertigte bedauert tief das Ableben ihres 1b. A H.

Reinhold Weicker

(aktiv 1877-1879)

Apotheker in Allendorf a. d. Lumda.

Amtliche Bekanntmachung des Kreisamts Gchotten.

Betr.: Beratungsstunden für Lungenkranke.

Es finden folgende Beratungsstunden für Lungen­kranke statt:

1. Jür den Bezirk Gedern: Mittwoch, 14. November 1934, von 10% bis 12 Uhr im Kreisbezirkskrankenhaus Gedern.

2. Aür den Bezirk Laubach:

Dienstag, 20. November 1934, von 10 bis 12 Uhr im Rathaus in Laubach.

3. Für den Bezirk Ulrichstein:

Dienstag, 20. November 1934, von 14 bis 15 Uhr im Gemeinderatszimmer des Schulhauses In Ulrich-

Langemarck",Endlose Straße",Heimkehr des Matthias Bruck" ufw., die durch ihre tiefe Heimat- und Volksverbundenheit Eingang in die Herzen der Deutschen gefunden hätten. Durch den Erfolg dieser Autoren ermutigt, wachsen die Konjunkturautoren wie Pilze heute aus dem Boden, und es bedarf sehr oft eines großen Taktes und guten Geschmackes, um hier das Gute vom Schlechten zu scheiden. Im zweiten Teile des Abends erläuterte der Intendant einen Film, hergestellt von der Fa. W i n t e r h o f f (Gießen), der in guten Ausschnitten Bilder aus dem Geschehen unseres Theaters zeigte, von den Vor­bereitungen, den Proben bis zur fertigen Auffüh­rung. Diel Freude machte das Wiedersehen mit manchen Bekannten, sei es auf dem Gang zum Theater, oder zum Kauf eines Abonnements. Orts-

Zum ersten Male

Ltchev AerbttmarEt

Schweine- und Großvlehmarkk am Alonkag, dem 12. November.

Bei Beschickung des Viehmarktes sind die seuchen­polizeilichen Vorschriften zu beachten. Ursprungs­zeugnisse für Züchter, Nachweis der Quarantäne für Händler. Es dürfen nur Tiere aus unoerfeuchten Gemeinden aufgetrleben werden. Auftriebszeit von B% Na 9% Uhr. 6563D

Lich, den 6. November 1934.

Hessische Bürgermeisterei Lich.

Geil.

Schwere Erkrankung des Mainzer Bischofs.

LPD. Mainz, 7. Nov. Generalvikar Dr. Mayer hat die Geistlichkeit und die Gläubigen der Diözese Mainz aufgefordert, für die Genesung des seit 14 Tagen nicht unbedenklich erkrankten Bischofs Dr. Ludwig Maria Hugo zu beten.

Herbstmarki in Lich.

* Cid), 8. Nov. Am Montag, 12. November, findet zum ersten Male der neu eingerichtete Herb st markt in Lich als Ferkel- und Großvieh markt statt. Die Einführung des Herbstmarktes entspricht einem dringenden Bedürf­nis der Landwirtschaft. Gerade jetzt können die hei­mischen Züchter, und besonders die hochstehende Licher Schweinezucht, in besonderem Maße gute Ferkel auf den Markt bringen. Es ist daher reich­lich Gelegenheit geboten, sich schon zu Beginn der Hausschlachtung rechtzeitig Ersatz zu beschaffen. In diesem Jahre dürfte außerdem die lang­anhaltende Trockenheit und der dadurch her­vorgerufene Futtermangel für diesen oder jenen Bauer Veranlassung sein, zu versuchen, das eine oder andere Stück Großvieh abzustoßen, und auch dazu bietet der neue Licher Markt eine günstige Gelegenheit. Es werden daher alle Interessenten auf die heutige Anzeige hingewiesen.

inv gi itMd) von Schiller in seinenRäubern , in M5)ob le und Liebe" und viele andere Dichter dieser Z'stl. Besonderem Interesse begegneten die Aus-

t: siHrmgen des Intendanten, als er von seinen per- söMien Kämpfen in der Zeit des Zerfalls der Klfcn! berichtete Ausführlich sprach er dann von

# deün stzten Erfolgstücken, so u. a. vonSchlageter", JÜnßen der Hahn kräht",Krach um Jolanthe", O -

iW hinl

u*

1 sei 2 v. H unter dem Sah des Landesarbelts- -mtis Hessen. Nach dem Bevölkerungsaufbau müsse l ieil Derhältniszahl bei 15 bis 20 v. H. liegen. 1 iiLr fei es im Arbeitsamtsbezirk Gießen ge- i iniLN. etwa 250 junge Leute in den Arbeitsdienst . ermitteln. An ihre Stellen seien fast durchweg

' heiratete Leute eingestellt worden.

Inspektor Scheid

Johannes Sauer

Gießen, Dltarfttstraße 27

Haus- und Küchengeräte / Porzellan / Glas / Emaill-, Aluminium- und Holzwaren / Spielwaren Textilwarent Damen- und Herren-Wäsche / Strümpfe / Kragen / Handschuhe / Schals

657K -

gruppenleiter Euler dankte dem Redner für nen vorzüglichen Vortrag. Mit dem Gesang ersten Strophe des Horst-Wessel-Liedes und Deutschland-Liedes wurde die Dortragsstunde schlossen.

9. November und das kommend^ Totenfest ein wür­diges Aussehen zu verleihen.

Kreis Schollen.

y. Schotten, 7. Nov. In der Laubacher und der Vogelsbergstraße werden zur Zeit umfang­reiche Straßenverbesserungen vorgenom­men. Die Straßen werden in Stampfbeton gelegt. Die über die Nidda führende alte Brücke tft schon lange baufällig gewesen, sie wird eben abge­brochen und durch eine neue Brücke ersetzt. Bei den Abbrucharbeiten fand man zwischen den Stei­nen eine alte Urkunde des Inhalts:Im Jahr Christi 1823 wurde dieser Brückengrundstein gelegt von dem Großh. Landrat Philipp Friedrich Gold- mann, dem Großh. Bürgermeister Georg Fendt, dem Großh. Beigeordneten Georg Kromm". Es folgen dann die Namen der neun Gemeinderatsmit- alieder.Die Maurermeister der Brücke waren Georg Nies senior und junior aus Breungeshain. Geschehen und ins Fundament niedergelegt am 8. August 1823. unterschrieben von Goldmann, Land­rat, Fendt, Bürgermeister, Kromm, Beigeordneter." Die Urkunde war, obwohl sie zwischen den Stei­nen unverschlossen lag, noch gut erhalten. Eine entsprechende neue Urkunde wird, der alten Sitte entsprechend, ebenfalls in das Fundament gelegt werden.

rl. Gedern, 6.Nov. Die hiesige Ortsgruppe der NSDAP, pflegt von Zeit zu Zeit über den Rohmen ihrer Mitglieder hinaus Gemeinde­versammlungen zu veranstalten, um mög­lichst alle ortsansässigen Volksgenossen über die Dinge der Staats- und Gemeindepolitik zu unter­richten. Am Samstagabend fand die dritte derartige Versammlung statt. Die Turnhalle war voll besetzt. Nach dem üblichen Einmarsch der Fahnen und der SA. eröffnete Ortsgruppenleiter Klein die Ver­sammlung mit einer Ehrung des kürzlich verstor­benen Ehrenstandartenführers Hellvoigt. Er sprach sodann eingehend über die außen- und innenpoli­tische Lage unseres Vaterlandes. Mit dem gemein­sam gesungenen Saarlied und dem schönen Män­nerchorBleib deutsch, du herrlich Land am Rhein!" klang der erste Teil des Abends aus. Im zweiten Teil stand die Ortspolitik zur Erörterung. Bürger­meister Beyer sprach über das Arbeitsdienstlager, die geplanten Straßen- und Wegebauten, die Pflasterung der Hauptstraße, Kanalisation usw. Aus den Ausführungen des Vertreters der Finanzkom­mission Pg. Erk ging hervor, daß durch Spar­maßnahmen die geldliche Lage unserer Stadt seit Frühjahr 1933 sich langsam, aber stetig gebessert hat. Auch von den anderen Abteilungsleitern er­fuhr die Versammlung noch mancherlei Wissens­wertes. Ein Teil der Sturmbannkapelle und der GesangvereinLiederkranz" verschönten den Abend.

frtegyeit, das zersetzende Gift in Politik, Kultur, iw KiUif und Gesellschaft auf die Bühne zu bringen l i! D unmerklich, aber sicher auf die noch unver- ntrtbntrbmen Dolkskreise einzuwirken. Das Tendenz- W ftitid war an der Tagesordnung und verfehlte durch «insrWe marxistisch.jüdische Verschleierung nur selten M'seime Wirkung. Zum Teil machte man auch nicht tu,»cir l*n Stücken unserer Klassiker halt und glaubte

fiel Kirch entstellende Kürzungen und andere Deu- tuirgei von Sinn und Inhalt seinen Zwecken unter- Ntf toll machen zu können. Dabei wurden junge Auto- it reit, t ie sich in ihren Stücken gegen diese Zerfalls- - er Meinungen wandten, übergangen und zurückge- 4! i* btltnitl. Es gab schon einmal eine Zeit, als be- isfähige Menschen im Kampf gegen den

Gemäß Beschluß des Derwaltungsrates vom 30. Oktober 1934 werden die Aufwertungssparein- lagen unserer Kasse bezüglich Kündigung und Rück­zahlung den neuen Spareinlagen gleichgestellt. Die Verzinsung erfolgte bisher schon zum gleichen Satz wie bei den neuen Spareinlagen. 6569D

Vezlrkssparkasse Grünberg.

y, letzter Zeit mehren sich die Klagen der poft» cifedigenben Angestellten und Lehrlinge wegen an- tüiirnDer Ueberarbeit, die ihnen ohne jede Der- »iiing unter Verlust der freien Zeit auferlegt nete. Leider sind alle Anzeigen anonym erfolgt, L es unmöglich ist, Ermittlungen anzustellen. (jirb daher erwartet, daß alle Beschwerdeführer L ,iel Mut aufbringen, sich persönlich schriftlich cilermünbltd) bei dem Treuhänder der Ar-

e.11 i|eji oder der Deutscken Arbeitsfront tin melden, damit die Aroeitszeit dieser Arbeits- J: Umcaden geprüft werden kann.

!®*l Ürvbhänglg hiervon ergeht jedoch an alle Be- W triehfübrer die Aufforderung, unbedingt dafür zu ,mi? fJirfln daß mit Beendigung Der fest- mHi fl t e n Arbeitszeit auch die postabferti- gjinbin Angestellten und Lehrlinge ihre Arbeits-

Landkreis Gießen.

£ Allendorf a. d. Lumda, 7. Nov. Dieser Tage d e r ft a r b nach langer Krankheit der Apo- theker unserer Stadt, Reinhold Welcker, eine weit über die Grenzen Ullendorfs hinaus bekannte Persönlichkeit, im Alter von über 81 Jahren. Der Verstorbene gehörte lange Jahre unserem Stadt­parlament an, 18 Jahre lang bekleidete er den Posten des Beigeordneten und hat in dieser Stel­lung großen Einfluß auf die Geschicke unserer Stadt ausgeübt. Auch als Kreisausschußmitglied war Apotheker Welcker lange Zeit tätig. Mit gutem Humor und heiterem freundlichen Wesen ausgestat- tet, war er gegen jedermann zuvorkommend. Die Einäscherung fand in der Stille statt.

00 Allendorf a. d. Lumda, 7. Nov. Nach­dem die Bautätigkeit im Frühjahr und Sommer in unserer Stadt schwach war, ist sie seit einigen Wochen sehr rege geworden. Außer einer Scheune in der Adolf-Hltler-Straße sind noch drei Wohnhäuser, und zwar je eins in der Adolf-Hitler- Straße, Lindenaasse und Friedhofstraße, im Roh­bau fast fertiggestellt worden, deren innerer Ausbau im nächsten Frühjahr erfolgen soll. Die Holz­haue rarbetten in den hiesigen Stadtwaldun­gen haben anfangs dieser Woche ihren Anfang genommen. Mit Rücksicht auf den höheren Hieb­satz es werden anstatt seither 4200 Festmeter diesmal 1000 Festmeter mehr, also 5200 Festmeter geschlagen, hat man schon jetzt mit den Arbeiten begonnen. Beschäftigt werden wierbei einige fünf- zig Arbeiter, denen auf einige Monate lohnende Arbeit geboten wird.

* Lang-Göns, 8. Nov. Dieser Tage wurde die Frau eines hiesigen Einwohners von der Gen­darmerie fe st genommen und dem zuständigen Amtsrichter vorgeführt, da sie im Verdacht steht, ihr vor kurzer Zeit geborenes Kind getötet zu haben. Das Neugeborene, das aller Wahrscheinlichkeit bei der Geburt noch gelebt hat, wurde, in Lappen gehüllt, in einem unbeheizten Ofen vorgefunden. Die Ermittlungen sind im Gange.

= Steinbach, 7. Nov. Nach mehrjähriger Krankheit st a r b am Samstag tn der Klinik zu Gießen der Landwirt und Kirchenrechner L. H a a s IV. Vor einigen Wochen hatte er sein Amt zum 1. April 1935 niedergelegt, er hoffte bis dahin die Geschäfte führen zu können. Am gestrigen Dienstag wurde er unter zahlreicher Beteiligung der Gemeinde zur letzten Ruhe gebracht. Der Krieger- verein erwies dem Toten die letzten Ehren, die Kapelle Schleuse wirkte mit. Kirchenvorsteher Christian P i tz legte im Namen des Kirchenvor­standes einen Kranz nieder und gedachte der 28- jährigen Dienstzeit des Verstorbenen. Die Frage des Nachfolgers, die jetzt brennend ist, wird nach Ausschreiben der Stelle erledigt werden.

D Harbach, 6.Nov. Eines der schlichtesten und schönsten Ehrenmale für die Gefallenen des Weltkrieges in der hiesigen Geaend dürfte wohl das unfrige fein. Es wurde vor einigen Jahren errichtet und steht am Dorfausgang nach Sachen in unmittelbarer Nähe unserer altehrwür­digen Kirche. Don dem Kirchengelände ist es durch eine Mauer und von der angrenzenden Straße durch einen geschmackvollen Lattenzaun abgeschlossen. Die Mauer ist zum größten Teile von Efeu über­zogen. lieber dem Eingang erhebt sich in Halbkreis­form ein gepflegter Rosenvogen. Davor stehen links und rechts kegelförmige Zypressen. Im Innern ist für jeden Gefallenen ein kleines Grab angebracht. Das Denkmal selbst setzt sich aus drei Basaltquadern zusammen, die aufeinander abgestuft sind. Auf dem obersten liegt eine Kugel, die ein schlichtes Kreuz trägt. Der zweite besitzt als reliefartigen Schmuck einen Stahlhelm und die Widmung der dankoaren Gemeinde. Aus der Vorderseite des dritten Quaders sind die Namen unserer siebzehn Gefallenen ein» gemeißelt. Um die Pflege des Ehrenmals'hat sich seither Schmiedemeister A f f große Verdienste er­worben. In uneigennütziger Weise opfert er seine freie Zeit der Erhaltung der Anlagen. Unter seinen geschickten Händen haben sich die Rosen und Zier­sträucher ausgezeichnet entwickelt. Es ist ein herr­licher Anblick, wenn im Sommer die dunkelroten Rosen blühen. Sie heben sich prachtvoll von dem saftigen Grün der Zypressen ab. Eifrig arbeiten nun wieder die Angehörigen der Gefallenen an den schlichten Grübern, um der Weihestätte für den

3en gezogen seien. Die Inanspruchnahme von Der- mögensmitteln sei nach Möglichkeit unbedingt zu vermeiden. Finanzierung aus Mitteln des Ver­mögensstandes fei abhängig von der Genehmigung des Kreisamtes. Zur Frage der Notstandsarbeiten solle im Interesse der Arbeitsbeschaffung durchaus eine positive Haltung eingenommen werden. Das Arbeitsamt werde die Pläne der Gemeinden nach allen Möglichkeiten hin unterstützen.

Bürgermeister Pg. Euler gab sodann noch ein Rundschreiben bekannt.

Regierungsrat Weher gedachte in kurzen Wor­ten und im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Bürgermeister Fendt aus dem Amte der allzeit besten Zusammenarbeit der Beamten des Kreisamtes mit dem tüchtigen und liebenswürdigen Bürgermeister.

Mit dreifachemSieg-Heil!" auf den Führer Adolf Hitler schloß Bürgermeister Pg. Euler die Tagung.

lOrt Arbeitsamt Gießen sprach bann noch über die anzierung von Notstandsarbeiten

\ m Gemeinden. Notstandsarbeiten sollten, so er u. a. aus, nur dann in Angriff genom«

Mi werden, wenn ihre Finanzierung gesichert sei. Erbarntffe aus dem Voranschlag konnten nicht .8... hör itinanaipi

vlätze wirklich verlassen können, da eine frühere Postabfertigung lediglich eine Frage der Organisation darstellt. Hierher gehört auch die oft zu beobachtende Unsitte vieler Betriebsführer und Abteilungsleiter, erst in den späten Nachmittags­stunden mit dem Postdiktat zu beginnen, ohne Rück­sicht darauf, daß infolgedessen die davon betroffenen Angestellten niemals in die Lage gesetzt werden, über die ihnen zustehende freie Zeit zu verfügen. Sollten auf Grund dieses Aufrufes die vorhandenen Mißstände nicht abgestellt werden, so werden alle beteiligten Stellen gegen solche, heute nicht mehr zu duldende unsoziale^ Betriebsführer schärfere

Gestern nachmittag entschlief sanft unser Heber Vater, Schwie» gervater, Großvater, Schwager und Onkel

Wilhelm Weydemeyer

Werkmeister L R

im 81. Lebensjahre

Die trauernden Hinterbliebenen

( I, «in- Sicherung der Finanzierung angesehen itLutten. Finanzierung aus lausenden Mitteln ,-i i jl-r erstrebenswerte Zustand, die Ausnahme von ij < Italien für diesen Zweck sei wünschenswert, aber gegenwärtig aus Schwierigketten, da den tz ,,er«inden hinsichtlich der Kreditaufnahme Oren-

XW iefeck, 6. Nov. Im großen Saal von Gast- rmrtHr. Braun hielt am Montagabend die Orts- gmp e der N S D A P einen Vortragsabend a«.'Ortsgruppenleiter Karl Euler erteilte nach kürz'- Begrüßung dem Redner des Abends, Jnten- 7^1 .König vom Stadttheater in Gießen, das Wir Dieser verstand es sofort, In seiner oft von ;; fchn Humor durchsetzten Ansprache die Zuhörer In der Behandlung seines Themas ' i Aufgabe des Theaters im Drit- 4 t mR e i ch" ging der Redner von dem Unterschied am,Den die Darstellungen der Bühne in der Zeit btto Verfalls und heute so klar zeigen In ausge- Acjcbvter Weise verstand man es in der Nach-