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10 ftortlenung.

Nachdruck verboten!

I l)hilin gelelflel mih sich da- 'Vm kansoreiht aus drei Inne aubbehungen.

ans

den

mochte es

es nun

ein

ausgezeichneter Mitarbeiter hn Gefchaftl«d)en, aber

Aiiflldd) war. (eben das, was er SenUnii ntaliläl" nannte.

i e»

An-

und man es

er- mit

Wl|o gut!" jagte er kurz.Fahren Sie morgen zurück, unterzeichnen Sie den 'Vertrag. Sie haben ja nie«ne '/Vollmacht. Ich hasse nur, das, sich die früheren Nesis,er strikt an die Abmachung halten und mir möglichst au» dem Wege gehen werden."

Stuhczhnski dachte:

Daraus nnmfl du dich verlassen, mein Lieber. Ich werde schon bafür sörge», das» die» entzlickend-

mas das Seelische anlangte, waren sie beide dach allzu verschieden. Siudrziiaski miirde nie begret en, das, es etwas gab, was schmerzlich und doch st >ön spöttischdeut che

stono hatte sesseln lassen.

Seitdem war Robbn Hermlin abwehrend mis,trauisch gegen alle Frauen Dao Bild, das ihm jes,t von Edelgard von Döniß entworfen

Wieder einen Tag später kam ein 91 nruf

Brüssel

Nabby Herman wollte schon etwas Scharfes widern. Ihm war, als greife man ihn ß'lvst diesen Wortendeutsche Sentimentalität" an aber er schmieg. -

Soviel muhte er schon lange, Sludczhnsti war

Eine Kleinigkeit wäre noch, lieber Herman!"

Studrzynsl'i war Im stillen sehr befriedigt. Alles war gegangen wie er wallte. Er kannte Herman. Er wühle, wie Herman Hbf, unter Eitelkeit und 0Mb- gier seiner Frau gelitten, und wie er bereut hatte, Ich durch die hinreißende Schönheit Margaret Len-

Frau von Döniß und «Edelgard wurden stir nächsten Margen zu Justiz,,it Storm bestellt. Dort

Mädel deinen Wen möglichst wenig kreuzt, sinnier» hin war eo so die einzige Möglichkeit, das, ich sie wenigstens in den Augen behalte.

Die nächsten zehn Tage vergingen Odelgard wie In einem Wirbel Alle Oizelgnisse spielten sich in einem atemberaubenden Tempo ab.

MU UMS Meist?

Vornan von ttlothilde v (^tegmann.

, Robbn Herman war in geschäftlichen Dingen ein iod)tcr Amerikaner. In seelischen aber spukte in ihm !ioch noch ab und zu das Blut der Vorfahren riu'itterlicherseits:die deutsche Sentimentalität". Wenigstens nannte er es in bitteren Stunden so.

Und so viel es ihn auch gekostet hatte, diese Sentimentalität: ab und zu brach sie doch wieder ihm durch. Das mar der Fall, als man ihm Ims Dönitzsche Grundstück anbot. Sofort beschloß irr, es zu erwerben, wenn es Irgend geeignet wäre.

Er wies feine Sachwalter an, nähere Informa­tionen einzuholcn. Bald hatte er Bild, Beschreibung, (»röhenverhältnisse des fürstlichen Besihes in Hän­den. In einem anderen Falle hätte er selbst die Besitzung besichtigt und eine Entscheidung fallen sollen. In diesem besonderen Falle aber wollte er i» nicht. Vielleicht hatte der Oberleutnant van Döniß ;ii Hause gelegentlich einmal von seiner Begegnung riit ihm erzählt.

Da war es besser, Im Hintergründe zu bleiben,

l » alles erledigt mar. Schmer genug rr l*r Familie sein, zu verkaufen. Aber da tnd) einmal fein muhte, so wollte er alles erwerben. 38an konnte dann mit Dem Preise grohzügig fein

Kaum hatte sie und) dem Besuch bco Herrn Stilb- rzunfki die Mutter aus den plötzlichen Berkaus vor­bereitet, kaum war die erste furchtbare Erregung Frau von Döniß' abgeebbt, da kam und) schon der Aurus der Vermlttlersirmo. Studeziinski schiel wirklid) ernst gemeint zu haben. U hatte eine

inb den Leuten alles einigermaßen erleichtern.

Sie mollten mir doch etwas sagen, Herman, harum Sie sich gerade auf dies Grundstück versteift traben?" fragte Studcznnfki. Er sah befremdet auf tras Gesicht Hermans, das etwas vollkommen Ab­desendes hotte.

..Ach Ohtt, das ist nicht so belangvoll ein mderes Mal Sagen Sie mir lieber, wieweit Sie t'kommen sind!?"

So weit, daß man den Kaufvertrag absck)ließen hnn."

Und der Preis?"

Hunderttausend Mark. Ich hoffte, es etwas billi­ger zu bekommen."

Ich habe Ihnen doch ausdrücklich gesagt, Id) Möchte nicht handeln."

,I)a0 wäre aud) kaum möglich gewesen. Die |i:tnae Dame, mit der ich verhandelt rjabe"

.Welche junge Dame? Ich denke, es ist noch ein kruder da?"

.Das scheint mir nicht so. Die junge Dame, ein HJ-äulein Edelgard von Dönitz, sprach davon, daß II mit ihrer Mutter ganz allein wäre. Sie sprach km einem verstorbenen Bruder."

.Also tot! dachte Nobbn Herman. Er sah im Geiste Us liebe klare Gesicht des jungen Fllegerleutnants hfir sich. Vielleicht ropr er gleich nad) ihrem Zu- pmmentreffen gefallen

genügte. Herman würde Edelgard sd)on aus dem Wege gehen, und für ihn selbst war das lerraln dann frei.

Ein Punkt wäre noch zu besprechen, und Id) habe, vorbehaltlich Ihrer Zustimmung, lieber Her­man, der jungen Dame darin einige Hosfnungen gemacht. Sie schien In großer Sorge, von heute auf morgen eine passende Wohnung finden zu müssen und den Umzug zu bewerkstelligen. Id) habe Ihr nun vorgeschlagen, ob sie nicht das sogenannte Kavalier- häuscyrn ans der Insel mit Ihrer Mutter beziehen möchte. Ste legten seinerzeit darauf keinen Wert, und so wäre allen Teilen geholfen.

Geben wir Frau von Döniß die Möglichkeit, mit Ihren Prlvatsacheii In das Kavalterhäuschen zu ziehen, so können Sie In wenigen Tagen schon mit Den notwendigen Renovationen und der Einrichlnng Ihres Besißlinnv beginnen lassen."

Dann wird mir diese junge Dame aber alle Augenblicke In den Weg lausen!"

Nobbl) Herman machte ein unzufriedenes Gesicht.

Keineswegs. Ich habe bereits betont, daß dieses Arrangement nur auf der Basis vollkommener Zu­rückhaltung möglid) wäre. Die jung«' Dame fdilen sehr einverstanden und sehr dankbar. Sie sagte, ihre Mutter unb fle würden dann dos 0inpflnbeu haben, nicht ganz aus her Heimat fort zu müssen. Deutsche Sentimentalität', aber die ist ossenbar sehr |d)mer auozurotten."

Etwa» wie Spott klang in Studezynskiy Stimme

sollte der Kaufvertrag abgeschlossen werden.

Eo war Edelgard gelungen, die Mutter für ein paar Tage bei einer Anverwandten draußen In hem Iohaimlsstlst einzulogieren. Unmittelbar nad) hem Kn ui vertrag hatte ste die Mutter dorthin gebracht.

Stud,zl)nski hatte fld) ilebenulvürhtgerwetse er- boten, fein tiuto a, Bet ftigung zu stellt n

Etgentlid) war er ja etwas enttäuscht gewesen.

Ich hatte gehasst, hie Damen zum Abschluß diese« Vertrages zu einem kleinen Frühstück In hn« Hotel Kaiser Hof elnfaben zu können."

Aber Odelgard hatte abgelehnt.

E.s Ist ungemein liebenswürdig von Ihnen, aber für meine Mutter Ist eo besser, sie kommt jeßt zur Nahe, Das Ganze hat sie noch sehr angegriffen."

Sie sah besorgt ans da» blasse Gesicht Frau von Döniß', aus heih eine mühsam unlerhrÜdle Er­regung lag.

Stnbczi)uskl hatte seinen Aerger sck)nell über- wunden.

Id) begreife!" sagte er anscheinend bewegt.(Ein schwerer Entschluß ein Vebeii»nb|d)nllt . Nun, Id) hoffe, mein gnädigen Fräulein, Ihre Frau 'Nat­ter mlrh fld) In hem Uavallerhäuschen sehr bald ein­gelebt hoben. Mao In meinen Mrd,len steht, hen llebergang zu erleichtern, soll geschehen '/ßellelcht bars Id) Ihnen auch bei hem Umzug behilflich sein "

Edelgard hatte hnnfenh angenommen Es war mlrflld) etwas viel, was In hie on wenigen logen zu bewerkstelligen war. Da Hoile sie Ihren Urlaub ohne Schwierigkeiten verlängert behninen. Der AI»- teUimgsleiter war einsid)tig unb sreuudlich

Bleiben Sie nur ruhig fort, Fräulein von Döniß, die Nettartiettea von Herrn Direktor Mul|d)ner sind ja erledigt Ohe her neue Direktor eintritt, merhen neue Geschäfte nicht eingeleite«, alfo geh« e» jeßt ganz gut."

Abe, ohne hie tatkr.iUige Hilfe S«udrz,)nskia mär» es vielleicht bnd) nicht so gegangen

(Oodlegung folgt I)

Und dies Fräulein Edelgard von Döniß?" fragte er leise.Wie ist sie?"

Studczmiski sd)wieg einen kleinen Augenblick. Plößlid; sagte er:

Wie sie ist?" Sein scharfer dunkler Blick flog ganz schnell über das fragende Gesicht seines Gegen- übers. Und plößllch mußte er denken, daß es viel­leicht nicht gut wäre, allzu begeistert von diesem schönen deutsche), Mädchen zu sprechen Warum Herman auf etwas bringen, woran er selbst inter­essiert war? Zwar sagte man In Deutschlandge- brannte» Kino scheut das Feuer". Und Herman mar wirklid) ein gebranntes Kind. Aber einem so schönen Geschöpf gegenüber wie diele Edelgard von Döniß, da mochten wohl einem Manne selbst die trübsten Erfahrungen nicht» hellen.

Schon hatte er seinen Plan fertig.

Wie sie Ist? Sehr schön, aner sehr hochmütig, anscheinend etwa» adelstolz/

Also töricht und eitel", sagte Herman kurz.

Studezynski lächelte geschmeidig:

Was wollen Sie? In Deutschland hat man nun nimmi Immer noch die Dorstelluna, daß zwischen einem Bürgerlichen und einem Adligen eine Klust bestände. Uebrlgens, In Amerika läuft ja and) noch mancher Ihrer Dollarprinzessinnen dem ersten besten FürstenUtel nad); wenn and) nichts weiter dahinter- steckt "

Das verurteile ich genau so", sagte der junge Amerikaner herbe.Standesdünkel Ist immer ein Zeichen von Beschränktheit. Id) Unterschüße die Be­deutung kultivierter Geschlechter nicht; aber nur, wenn her Titel des Menschen inert ist, bekommt her Mensch Wert durch den Titel. Und wie ist diese» Fräulein von Döniß weiter?"

Offenbar sehr gesd;äf«stüchUg. Sie erklärte so­fort, als sie Ine In Interesse für das Besitztum spürte, daß sie eigentlid) im Begriff gewesen wäre, hen Verkaufspreis höher anzufetzen. Da nun aber das Angebot der Vermittlerfirma auf der Bafis von hunderttausend Mark gemacht worden märe, roollle fle fld) damit einverstanden erklären. Sie tat bel- nal)e, als ob sie mit dem Verkauf uns eine Gnade erweise. Abgesehen von diesen kleinen Eharakter- ehlern, muß man sagen, die junge Dame Ist sehr chön. Ich glaube, sie könnte manchem Manne ge- ährlich werden."

Nobby Hermon stand auf. Mit einer beinah an- gewiderten Gebärde schob er Papiere unb Zeich­nungen zusammen:

Eingebildet und krömerhaft dazu nein, lieber Studczmiski, bei einer derartigen Mischung hilft auch die größte Schönheit nicht!"

Schade! dachte er bei sich weiter, her Bruder war so ein famoser Junge Immer sind es die Frauen, die aus der Ar« schlagen! Laut fuhr er fort:

Nun schön, also schließen Sie auf der verein­barten Nasis ab. Id, werbe ja mit der jungen Dan«e unb,Ihrer Mutier nicht das geringste zu tun haben.

Donnerstag, 8. November 1954

führer betrautenDeutschen '.Heldjobunh für Lei» bevübungen ' gibt, gibt e» auch In diesem nur eine 'Fachfäule Radfahren, die bunt) denDeutsihen Rad­fahrer Verband ' verkörpert wird Wer Radsport psleaea unb treiben will, ist verpslichtet, fld) Im DRV zu organisieren! 0 in 0 Igenbinbeln gibt e<* nicht mehr!

Auch hat da» Reich mit der BestellungDer e I d) » g em eins d) oft für he n R adsa h r - weoebau" gezeigt, daß eo hen Belangen der Radfahrer in jeher Hinsicht Rechnung trägt Pflicht de» Radfahrer ift eo, gefchlosfen dem Reiche zu Zeim n d Ri 6U| n unter stüßuna würdig stnv!

Der Oeut|d)e Radfahrer Verdano^ wirb, nach­dem bind) den Retchoiportführer der 17. März \WAtt «Io Veranstaltungotag genehmig« wurde, fich voll für« Mnierhiilowerk 19:14/3h zur Verfügung Hellen. In allen Bezirken und hier wiederum an den größeren Plätzen werden Veranftaltimgen ge­troffen werden, deren Reinerlös dem 'Itzinterhilfo- werk zufließen.

STut3t «^portnotizkn.

De r F ti ßdaIl - P r o f e f f« a n a 11 s m u o In her Schweiz scheint kein allseits befriedigender Zu­stand zu sein. Immer mehr mehren sich die Stim­men, die eine Rückkehr zum Amateiirlsmu» fordern, nachdem schon zahlreiche große Vereine in schwerster finanzieller Bedrängnis sind unb bem Ruin ent- gegenjteuern.

Ihre 7 b 3 a I) r f e I e r veranstaltet hie Deutschs Turnerschaft im kommenden Jahre In Ko bürg In 'Verbindung mit diesem Gedenktag wird ein große» miteretreffen bmchgesührt, bei hem auch Wett­kämpfe für die alten Pioniere des deutschen '1 ur- neu# ausgeschrieben werden.

Der !H e I dj # I e h r g a n g I in Et » k u n st I a u f nahm am Montag Im Berliner Eisstadion Frie­drichshain seinen 'Ansang. Beteiligt sind '?h Läufer und Läuferinnen au» dem ganzen Reid). Dem Leiter de» Lehraange», Artur Vieregg, stehen bekannte Kunstläufer, darimter Ernst Baler, nie Helfer zur Verfügung.

Ttunbfunkproqramm.

Freitag, 9. November:

fl Uhr: Bauernfunk. (1.1h: Gymnastik I fl.TOt Gnmnastik II (1.4h: Friihmeldungen ö.hh: Margen- Iprud) Ohoral / Frühkon-ert R >" blo 8 15 uhjinnaftir 9.1h: Nachrichten. 10: Nachrichten. 10.4h: Prak«ifd)e Rat chläge für Küche unb Hau». 11.4h. Soztaldlenst Mittagskonzert I 12.hO: Von Mümhen Reichs endimg: (hebenkftunhe für die gefallenen Freiheitskämpfer vor bei Feldherrnhalle. 13.20 Saarbienft. Nachrßßten. 13.30: Nad)ilchten dii" bem Sendebezirk 13,3h: Mtttagskonzert II. 14.15: Nachrichten 14.30: Wirtfd)aft»bertck)t für die Saar 15,: Nachrichten. 1h.1h: Für die Frau 1 h.4h: Olebanfen über den Sd)wnrzwälbei Hans Thonia. Von Hermann Barte. Nachmittagskonzert. Or- d)e|ter des Danziger Staatstheaters IH: Iugend- unk Zum 9. November: Sd)luf)wort he« Fümer» in Hitler Prozeß iK.lh:Mit erhobenem Zeige- inger!" Kleine 'Mahnung und Plauderei. IH 2h: Stehen Kometen mit Sternfchnuvpeu-Schmärmen In, Zufammenhang? Ein Gespräch mit Pros E. Slttlg, Frankfurt a. M IH..lh Unterhaltuiigokan» zeit. lli.5,0: Politischer Kurzbericht 20: Nachrichten. 20. Ih: Stunde her Nation AI sieb Ludwig Brehm. Hörfolge. *1 Bud) unb 'Volk 0 Ine Fimkbid)tuiig. 2'2 Nachrichten 22.10: Nachrichten mm hem Sende- bezirk. 22.20: Ausschnitt vorn 7 reffen her allen Garde Im hlflorlfchen Bürgerbräukeller In München am H. November 22.3h: Der Zeitfunk bringt hie Sportvorfchou 23: iliiterhaltungnmaftk. 24: 6rd)e- sterkonzert Beethovenkonzert. I blo 2 Nad)tiNusik.

Kr. 262 Drittes Blatt (Siebener Anzeiger sGeneral-Anzeiger für Oderhessen)

Einheiten der HI. und de» BDM. von

Vereinen

rueferd

wird

Berliner Städte - EIf im Berliner Po Stadion stehen. In her Natlonal-Mannschast steh«

»W. Langt, Trigen B M beobor

Wt

r um neue

L 3ut r von 'gentn verein, inn. ht fri.

W inv oi (im Etliche

die Spitze geseiß, wird and) weiter in her Lage (ein, die Meisterschaft zu machen, da die Mannschaft sehr eifrig spielt. Allendors, Neuling Im DFB., Ist eine i Kampsrnannschäft, auf eignem Platze nicht zu schla­gen. Steinbad) ist wieder im Kommen, Die alte iKampfkraft ist noch ungebrochen, aud) haben sich die

Im Mittelpunkt aller Spiele dieses Tages _____

iweiselsohne die Begegnung zwischen der beut- idjeti National - Mannschaft und einer

und städtischen Behörden Turnhallen für die llebungoabenhe zur Verfügung gestellt worden, teil­weise kostenlos, teilweise gegen Bezahlung der ent­stehenden Unkosten für tiid)t, Heizung, Reinigung. Die 'Vereinbarungen her Gebietsführung Hessen- Nafsau mit dem Bezlrksbeouftragten he» Reid)s- fportführers über die Eingliederung der Turn- unb Sportfuaenb in die HI. schaffen and) über die Turn halle n-Frage Klarheit. Danach stehen sämtliche Vereins- und städtischen Turnhallen am Montag dein BDM. und am Donnerstag der HI. zur Durchsiihrung der Leibesübungen zur Verfügung.

In einer Reihe von Städten wird es infolge der geringen Zahl her vorhandenen Turnhallen nicht möglid) fein, an einem Abend her Woche sämtliche Einheiten her HI. oder des BDM zu erfassen. Hier wird fld) ohne weitere» hie Notwendigkeit ergeben, diesen Einheiten and) an anderen Tagen der Woche Turnhallen zur Verfügung zu stellen. Unsere deut­schen luridiallen stellen eine gewaltige Kapitals­anlage dar, sie sind erbaut zum Zwecke her körper­lichen Ertüchtigung der beidfdjen Jugend, unver­antwortlich wäre eo, aud) nur an einem Abend der Woche eine Turnhalle unbenutzt zu lassen £)ie Tabelle

der 2. Kreisllaste (Niesten A (Vorserie)

Heber hie Veranstaltungen am Opfertag des deut- Mi)en Fußballsports (21. November) werden nun­mehr weitere Einzelheiten befamit. Nnnd 13 000 deutsche Fußballvereine werden fid) an bleiern Tage ni den Dienst de» großen Minteryllfswerks stellen. (Bel den Veranstaltungen werden felbstverständlid) ie Plätze für hie Spieler kostenlos gestellt. Mann­haften unb Sd)iedsrid)ter fahren in her billigsten »lasse, unb überall wirb man bemüht fein, bie lin­dsten so niedrig wie möglid) zu halten. Mit dem hohen beeilen Zweck verbindet man gleid)zeitig eine große Werbeaktion für den Fußballfport.

Nationalmannschaft argen Berliner <5täbfe«(5lf.

1933 -Jahr der olympischen Schulung.

Ausruf.

Der Retchominister de» Innern Dr. Frick, her Retchsminister für Volksaufklärung unb Propaganba Dr. G o e b b e l s unb der Retchssportführer v o n I f d) a mmer unb Osten erlassen gemeinsam folgenden Aufruf:

Wir Deutschen haben uns lange Zeit damit be­gnügt, führend im Reiche des Geistes zu fein. Das Volk her Dichter und Denker, wie uns andere Na­tionen bezeichnet haben, hat es lange nicht ver­mocht, sich in der harten Wirklichkeit die realen Grundlagen feiner politischen Existenz zu schassen Das schwere Schicksal, das Deutschland traf, hat ein neues Geschlecht erzogen, da» hart unb unbeugsam den Tatsachen ins Ange sieht und sich nicht in einer Welt von Illusionen verliert. Der Bildung des Geistes ist die Erziehung des Körpers an die Seite getreten. Mit der Begeisterung eines jugendlichen Volkes haben mir den Gedanken des Sports auf­gegriffen und uns zur ersten Reihe der sporttreiben- den Nationen emporgekämpft. Im Jahre 1930 wer­den wir uns mit den Völkern der Erde messen und ihnen zeigen, welche Kräfte die Idee her deutschen Volksgemeinschaft ausznläsen imstande ist. Deutsch­land hat nie kriegerischen Ehrgeiz besessen, sondern leinen Ruf h» srledlichen Ringen her Nationen ge- *ud)t. Für den Wettstreit der Olmnpifchen Spiele 1936 soll fld) Deutschlands Jugend In den kommen­den Monaten mit aller Kraft rüsten. Das kommende Jahr wird das Jahr der o 11; m p i f d) c u Schulung sein.

(Sin Aufruf des Ncichsfportführers.

Reichsspo« tführer von T s ch a m in er und D ft e n hat zum Opfertag des beutfd)e» Fußball- (Tort© am 21. November folgenden Aufruf er­lassen:

21m 21. Hovcmbcr eröffnet der deutsche Fuß­ballfport die Veihe der Opfertage des deutschen Sports. Ucber die sportliche Bedeutung der an diesem Tage durchgesiihrten Spiele hinaus ist die Gewißheit ausschlaggebend, daß burd) den Besuch den Armen nnserev Volkes geholfen wird. Nie­mand versäume es daher, am 21. November einem Fußballspiel beizuwohnen!

IGcz.) von I s ck) a m m e r."

neun Spieler her Els, die in Neavel burd) einen famosen Sieg über Oesterreich beit dritten Platz in her Weltmeisterschaft eroberte.

Die Aufstellung dieser Mannskdaft lautet:

Jako b (Jahn Regensburg); B u J ch (Duisburg 99), Janes (Fortuna Düjfelborf); Ben her (Fortuna Düsseldorf), M ü n z e n b e r g (Allemania Aachen), EieIinski (Hamborn 07); L e h n e r (Augsburg), Siffling (Walbhos), E o n e n (Saarbrücken), S z e v a n (Schalk» 04), K obier - s f i (Fortuna Düsseldorf).

Als Ersatzleute wurden bestimmt: Buchloh (BsB. Speldorf), Schwartz (Viktoria Hamburg), Grämlich (Eintracht Frankfurt), Hohmann (VfL. Benrath).

Turnhallen für M und NOM

Die Hitlerjugend schreibt uns:

In Sonne und freier Lust, auf dem Sportplatz ober der Uebnngotviefe wickelte sich her sommerliche Sportbetrieb ab Der Winter gebietet, die sport­lichen Uebungsstunden in die Halle zu verlegen.

Für unsere Jugend ist körperliche Ertüchtigung eine Lebensnotwendigkeit und da fast die ganze Jugend in HI. und BDM. zufammengesaßt ist, besteht die Möglichkeit, sie einheitiid, körperlid) zu ertüchtigen. Richt anders war fdilleßlid) bas Be­streben Turnvaters Jahn, als bas, die gesamte deut­sche Jugend körperlid) zu stählen, sie wehrhaft zu machen und sie mit einer heißen Liebe zu Volk, Heimat und Vaterland zu erfüllen.

In Erkenntnis dieser großen Ausgaben sind hen

Gew.

Unentfd). Verl.

Tore

Pkte.

Steinberg II

5

0 1

27:13

10:2

Allendors

4

1 1

19:

9:3

Steinbach

4

0 2

9:12

8:4

Garbenteich

8

0 3

29:17

0:0

Wieseck II

2

1 3

14:14

5:7

Lollar II

2

0 4

10:10

4:8

Leihgestern 11

0

0 0

5:32

0:21

Die zweite Mannschaft von Steinberg hat sich an

alten Kämpen wieder zur Verfügung gestellt, mae für die Mannschaft von großem Vorteil ist. Garben- teich, anfangs sehr ans der Höhe, verlor burd) viele Herausstellungen an Stärke, dock) sollte der Mann­schaft am Ende der zweiten Spielserie ein guter Mittel platz sicher sein Wieseck» 2 Mannschaft hat bewiesen, daß sie and) zu kämpfen weiß, bod) wird sie noch Punkte abgeben müssen. Lollar» Zweite ist zu unbeständla, um gute Leistungen zu zeigen Velh- gestern war den schweren Spielen noch nid)« ge­wachsen. Aber was nicht ist, kann noch nverben.

Oer deutsche Cfrerätemeifter.

Sieger Im Kamps um die Deutsche Meisterschast im Geräteturnen, die in der Dortmunder Westsalenhalle von den 100 besten deutschen Turnern heft ritten wurde, wurde der Fürther Soldat Schwarz- m a n n, der Kampssieger Im Zwölfkampf.

Bezirkstag öetf Bezirkes (Ziesten im Deutschen 'Nadfahrer-Verband.

Bor einem Jahre wurde der Neuaufbau Im deut­schen Radfahrwesen vollzogen. Unser engeres Hei- mateaeblel wurde dem G a n XU Wo rohe | Jen und hier wiederum d e m Bezirk e G teste n 311- geleilt Var einem Jahre wurde and) in diesem Bezirke die Organisation h,»rchgesührt unb am kom­me nben Sonntag, 11 November, stndet nun in Gießen her I ordentliche Bezirk»tag statt. 0» wirb Rechenschaft abgelegt über ha», wa» im abgelau­fenen Jahre geleistet wurde. Bereit» vormittags treffen fld) her Bezirksführerring und hie Rahfahr- Kreisbeauftragten, um die Tagesordnung für den Bezirkstag zu besprechen Am Nachmittag «ressen fld) alle Vertreter her gesamten RahsaHrverelne zum Bezirkstag. Der Bezirkstag soll heu Rabßchrver- einen. die Immer noch abseits stehen, hie Mäglid»- kelt geben, fld) anznsd)lleßen! Es Ist bie» her letzte Appell an diese 'Vereine, nachher mlrh ml« den von bem Reichssportführer gegebenen Maßnahmen und Richtlinien rücksichtslos vorgegangen 1111b hurdjge- griffen. So wie es nur nach hen vom Relchosport-