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Amtsverkündigungsblatt

für die Provinzialdirektion Oberheffen und für das Kreisamt Gießen

bis .75, Li. den tert 150, rdd.

Tlr. 10 Erscheint Dienstag und Freitag. 9. Aiärz 'Nur durch die Post zu beziehen. 1934

Jnkaltsüberückt: Ueber den Stand der Maul- und Klauenseuche in Hessen. Außergewöhnliche eichamtliche Prüfungen. Einfuhr von Vieh aus stark verseuchten Gebietsteilen. Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben. Drenstnachrrchten.

Gebr.-Norm. Kontr.-Norm.

RM.

RM.

c)

10,

10

d)

Kreis

Gebr.-Norm.

Alle übrigen Kreise waren seuchenfrei.

von mehr als 55

bis 155 Quadratdezi-

als

105

Quadratdezimeter

als

155

II. Flüssigkeitsmaße

glä-

b)

an

0,10

a

10

b)

Gebühren wie für die Normale für Flüssigkeitsmaße (II).

Gebr.-Norm Kvnlr.-Nvrm.

RM.

RM.

1,50

0,75

1,

0,50

VI. Waagen.

der Eich-

Genauigkeit

a)

b)

Dieburg

Alzey .

lbehagen t Fruga- uber ge- igclodcit ng ihres

etwa in würde,

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WJJt 0,50

icr Ver- m dürfe,

1,50 2,

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>m roten nicht aus erbitten

)rtgesetzte

1,50 3,

meter von mehr

meter von mehr

2, 3,

3, 4,50 0,

Bandmaße:

von 2 Nieter und weniger

von mehr als 2 bis 20 Nieter für jede weiteren angefangenen 20 Nieter

1,50

2,25

3,

Kontr.-Norm. RNi.

Kontr.-Norm.

RM.

V. Gewichte.

Gebr.-Norm. Kontr.-Norm.

Kontr.-Norm.

RM.

5, 10,

20, 40,

Kontr.-Norm. RM.

Maßstäbe aus Metall: von 1 Meter und weniger längere

Maßstäbe aus anderen Stoffen: von 2 Meter und weniger längere

a) von 0,2 Liter und weniger von mehr als 0,2 bis 2 Liter von mehr als 2 bis 10 Liter von 20 Liter von 50 und 100 Liter von mehr als 100 Liter

von 50 Gramm und we­niger

von 100 Gramm bis 500 Gramm

von 1 bis 5 Kilogramm

von 10 bis 50 Kilogramm

zu erheben.

b) Für die Prüfung von Apparaten zur Eichung von Kranwaagen ist das Doppelte der für Handelswaagen gleicher Hochstlast vor­geschriebenen Eichgebühren zu erheben.

Bekanntmachung über außergewöhnliche eicharnjliche Prüfungen. Vom 19. Februar 1934.

Die Gebühren gelten für Maßstäbe und Bandmaße mit nur einer Ge­samtlänge und Einteilung. Für jede weitere Gesamtlänge und Einteilung, auch wenn sie sich auf verschiedenen Setten der Matze befinden, ist außer­dem die halbe Gebühr zu erheben.

IB Flächen für die Prüfung von Flächenmeßmaschinen.

20,

30,

40, 50, 60,

»erneigen, - er dasaß i sich die e sprachen it Hut im ms Frau- n Männ-

Unter Aufhebung der Bekanntmachung, die Gebührenordnung für eichamtliche Prüfungen und Beglaubigungen außerhalb des eichpflichtigen Verkehrs betreffend, vom 17. Juli 1912 Reg.-Bl. S. 420 wird bestimmt, daß die Erhebung von Gebühren für außergewöhnliche eichamtliche Prüfungen nach folgenden

Bestimmungen

zu erfolgen hat: ..... f,

Unter außergewöhnlichen eichamtlichen Prüfungen sind solche von Eichbehörden ausgeführte Prüfungen zu verstehen, die an die Stelle von Eichungen oder Besundprüfungen treten, wenn eine dieser Prüfungen nicht in Frage kommt. Für Meßgeräte, die im eichpflichtigen Verkehr angewendet werden sollen, ist Eichung er- orderlich.

Erster Abschnitt.

Gebühren.

1. Für die Prüfung von Meßgeräten, die sich von eichfähigen Meßgeräten nicht oder in Größe, Werkstoff, Gestalt, Einrichtung, Einteilung oder Bezeichnung unterscheiden, werden, sofern eine Prüfung auf Innehaltung der Eichfehlergrenzen beantragt wird, die Sätze der Eichgebührenordnung erhoben, und zwar die der gleichen Stufe oder in deren Ermangelung die der nächst höheren Stufe der Eichgebühren.

In gleicher Weise werden die Gebühren berechnet für die Prü­fung solcher Prüfungshilfsmittel (Fehlergewichte, Zulagegewichte, Büretten und Pipetten, Moßpipetten, Fehlergläser, S)Kfen= und Tiefenmasse, Lehren, Maßstäbe usw.), deren Genauigkeit der Ge­nauigkeit eichfähiger Meßgeräte entsprechen soll.

2 Wenn für Meßgeräte der unter Nr. 1, Abs. 1, genannten Art eine Prüfung auf Einhaltung einer Fehlergrenze beantragt wird, die weiter als die Eichfehlergrenze ist, werden Gebühren nach Maßgabe des Aufwandes an Prüfungsarbeit, ledoch mindestens die halben Eichgebühren erhoben.

3 Für die Prüfung von Meßgeräten mit der Genauigkeit ent­sprechender Gebrauchs- oder Kontrollnormale werden die un fol­genden festgesetzten Gebühren erhoben:

I A Längemaße.

deutsche von Geburt aus zu höherem bestimmt und durch einen jahrtaufendtangen Wirtfchafts- prozetz dafür organisiert und eingerichtet ist. So war es möglich, daß in unserem Volk noch in einer Zeit der Vesih eines Kraftwagens als Luxus galt, da in Amerika auf jeden fünften Einwohner, Frauen und Kinder eingerechnet, bereits ein Automobil kam.

Kubizierapparate mit einem Inhalt von 125 Liter und weniger von mehr als 125 bis 250 Liter von mehr als 250 bis 500 Liter von mehr als 500 bis 750 Liter von mehr als 750 bis 1000 Liter von mehr als 1000 Liter für jede volle oder angefangene Stufe von 250 Liter mehr

Für die Prüfung des Gewichts oe» Schwimmers, des Gegengewichts und der Länge des Schwimmerdrahtes als Ersatzteile werden Gebühren nach Nr. 1 Abs. 1 erhoben.

IV. Hohlmaße.

oor= rofc irkt, Zog. icjh- unb HQd) 'gen io irot- aus >ten. iber-- tier- kilo- bis 1,50; Z. 0, ohne nehl 0) i,25;

bis bis 5,80; 'troh

Nachweisung

über den Stand der Maul- und Klauenseuche in Hessen am 15. Februar 1934.

Geheimrat Dr Allmers, der Präsident des Reichsoerbandes der deutschen Automobil- Industrie, begrüßt am Eingang der Ausstellung den K a n z l e r.

a) Für die Prüfung von Waagen mit der . -

amtswaagen für Handelsgewichte ist das Vierfache, für die Prüfung von Waagen, deren Genauigkeit die der Eichamts- waageu für Handelsgewichte übersteigen soll, das Sechsfache der Eichgebühren für entsprechende eichfähige Handelvwaagen

2, 3, 4,

für die Prüfung der Teilung _ fernen Eichkolben für jeden Abschnitt

Gebr.-Norm. RM.

III. Fässer.

Gebr.-Norm. RM.

und Eichkolben.

Gebr.-Norm.

RM 2, 3, 5, 10 20, 40

von 55 Quadratdezimeter und weniger "" bis 105 Quadratdezi-

Berhältnis zu den westlichen großen euro- päischen Nachbarstaaten müßte Deutschland heute einen Bestand von rund 3 Millionen Kraftwagen besitzen. Tatsächlich laufen zur Zeit in Deutschland aber nur etwas über 500 000.

3u behaupten, daß dies dem allgemeinen Lebens­standard, dem wirtschaftlichen oder technischen Ver-I mögen unseres Volkes entspräche, ist unsinnig. Das'

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für Handelsgewinne^

vt e t uj y piujtuenien von Z)inoenvurg, während darüber in Ueberlebensgröße ein Augen­blicksbild vom Reichskanzler auf dem Nürnberger Parteitag herabgrüßt. Ringsherum haben Hun­derte von Abordnungen der Motor- SA. Berlin-Brandenburg Aufstellung genommen. Punkt 11 Uhr ertönte, von der Adolf-Hitler-Leib­standartenkapelle gespielt, der Fanfarenmarsch. Adolf Hitler erscheint in Begleitung der Reichsregierung im Ehrenraum. Unter den An­wesenden bemerkte man als Vertreter des Reichs­präsidenten Staatssekretär Dr. Meißner, weiter waren erschienen die R e i ch s m i n i st e r Freiherr von Neurath, Schwerin von Krosigk, Schmitt, Seldte, von Eltz-Rübenach, Göring, Dr. Goebbels, Heß, Röhm, Vertreter der Reichswehr, den Reichs­jugendführer Baldur von Schirach, den Füh­rer der Motor-SA. und NSKK., Kronprinz Wil­helm in der Uniform der Motor-SA., den Reichs­führer der SS. Himmler und Persönlichkeiten der Partei, der Wirtschaft und Industrie, die Bot­schafter von Frankreich, England und Italien, so­wie den Gesandten von Oesterreich. Als der Kanzler erschien, wurde er von den Ehrengästen mit er­hobener Hand begrüßt und vom Präsidenten des RDA. Allmers zum Platz geleitet.

Der Präsident des Reichsverbandes der Automobilindustrie Geheimrat

Dr. Allmers

hielt die Begrüßungsrede. Eingangs dankte er dem Reichspräsidenten für die Uebernahme der Schirm­herrschaft. Sodann verwies er auf d-n rapiden unaufhaltsamen Rückgang der Absatzzisfern . Jahren 1930 bis 1932, dem nach.dem Bekenntnis des Führers zum Kraftwagen in feiner bedeutungs­vollen Rede vom 11. Februar °- 3- doppelung des Absatzes un letzter, Jahr gcqenüberftehe. Der Redner erinnerte an die Auf Hebung der Paufchalsteuer für n°uerz-uf;te Per­sonenwagen und Motorräder, an das gotisch Werk der R e i ch s a u t o b a h n e n, das em Friedenswerk von größter Bedeutung fei. Dem schließe sich an der Frieden zwischen der Reichs

für Präzisionsgewtchte ---- RM.

it seinen igte mit licken - Mähren sachlich

Gemeinden (Gutsbezirke)

Gehöfte

ins­gesamt

davon (Sp. 1) neu

ins­gesamt

davon (Sp. 3) neu

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2

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1

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Zreitag.y.MrzMH

er

Zchulftrahe 7

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8*/,Uhr des Vormittags Grundpreise für l mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text­anzeigen von 70 mm Breite 60 Rpf.,Platzvorschrift oder schwieriger Satz 25°/0 mehr Ermäßigte Grundpreise: Stellen--, Vereins-, gemein­nützige Anzeigen sowie ein­spaltige Gelegenheitsanzei­gen 5 Rpf., Familienanzei­gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Vereins- u. Tageskalender im Textteil 12 Rpf. je mm

Mentalität aber hatte um so üblere Aus- in, als sich aus ihr heraus zwei Erschei- ergaben: Die deutsche Automobilindstrie st angesteckt von der Auffassung des l u x u - Charakters dieses neuen Verkehrsmittels hte dies in ihren Produktionsprogrammen aktiv und preismäßig mehr oder unklug zum Ausdruck. Die deutschen Re- ti aber bemühten sich ihrerseits, durch 'nen der Besteuerung sowohl als der ) geleisteten Verkehrspolitik, den chen Grundsätzen jeden neuen Luxusartikel r eindringlich Geltung zu verschaffen, vereinten Bemühungen mußte es gelingen, »reitung und Entwicklung des neuen Ber­els wenn auch langsam, so doch sicher vürgen. Und es gelang ihnen! Das Jahr deutete hier ohne Zweifel den Höhepunkt Wirkung dieser Tendenzen und damit den t der deutschen Automobilwirtschaft.

aber irgendwo, bann mußte gerade hier zum nen Angriff des neuen Regiments anaesetzt jn einer Zeit, da über sechs Millionen Men - rwerbslos waren, konnte die Wirt- itik sich nicht mit Plänen und Projekten die normal, wenn überhaupt, nur schwer bar sind, in einer solchen Krise aber ge- s verbrecherische Illusionen gelten müssen, ste alles einem einzigen Befehl gehorchen: t Arbeit! Auf welchem Gebiet kann lünftigerweise mehr Arbeit geschaffen wer- ort, wo man am rückständigsten ist? rüfe und ermesse doch einmal die Be- ; eines Bestands von 2,5 bis 3 Millionen agen in Deutschland für unsere gesamte irtschaft. Abgesehen von der enormen ten Arbeitsbelebung durch den on jährlich 200 000 bis 300 000 Kraft­würden auch die indirekten Folgen ganz (deutliche fein. Ein wirksamer E x - z. V. wird überhaupt nur dann möglich, s uns gelingt, durch die höhe des liierten deutschen Binnenab-

Fabrikationsziffern zu erreichen, die großen Werken die Möglichkeit geben, Preisgestaltung konkurrenz- auf dem Weltmarkt aufzutreten. ne Frage des Exports deutscher Kraft- ist für uns in erster Linie nicht ein n des technischen Könnens oder der Ge­eit unserer Arbeit, hier werden wir von ) in der Welt geschlagen! Es ist aber ß die enormen Produktionsziffern aus- ?r Automobilfabriken eine andere bildung ermöglichen als dies bei so bescheidenen Serien der Fall sein kann.

nke weiter die ungeheure Befruchtung der . Nebenindustrien durch eine solche ig Angefangen von der Zubehörindustrie Zauhandwer'k, das die neuen Garagen her- nt fast lückenlos die ganze Wirt- rgendwie an dieser Entwicklung einen Anteil. Es kann gar keinen Zweifel i in dieser Industrie heute eine ungeheure t für die Ueberwindung der Arbeitslosig- )amit der Not für viele, viele hundert- on deutschen Menschen liegt.

tte der Freude und des Glücks.

Allein nicht nur aus dieser rein wirtschaft­lichen Erwägung will der nationalsozialistische Staat die Motorisierung unseres Verkehrs mit allen Mitteln fördern. Solange das Automobil nur ein Verkehrsmittel besonders begüterter Kreise bleibt, wird es schwer sein, ihm seinen früher nun einmal angehängten klassenbetonenden und damit leider aber auch klassenspaltenden Charakter zu nehmen. Es ist aber ein bitteres Ge­fühl, von vornherein Millionen braver, fleißiger und tüchtiger Mitmenschen von der Benutzung eines Verkehrsinstrumentes ausgeschlossen zu wissen, das gerade für diese in ihren sonstigen Lebens­möglichkeiten beschränkteren Schichten nicht nur nützlich sein könnte, sondern ihnen vor allem auch an Sonn- und Feiertagen zur Quelle eines uns bekannten freudi­gen Glückes würde.

Es ist daher der Dille der nationalsozialisti­schen Slaatsführung, durch die Förderung des Aulomobilwesens nicht nur die Wirtschaft an­zukurbeln und hunderttausenden von Menschen Arbeit und Brot zu geben, sondern damit auch immer größeren Massen unseres Volkes die Ge­legenheit zu bieten, dieses modernste Verkehrs­mittel zu erwerben. Wenn die Regierung ihrer­seits aber alles tut und tun wird, um diese Ent­wicklung zu fördern, dann zweifelt sie nicht daran, daß auch die deutsche Wirtschaft ihre Pflicht erfüllt und die ernstesten Anstrengungen macht zur Erreichung dieses Zieles.

Die Regierung wird das im vergangenen Jahr verkündete Programm beharrlich und konsequent weiterführen. Sie wird dem gesamten Kraft- fahrwesen den großen Impuls geben, der nötig ist, um die allgemeinen Vorurteile einer­seits und die Trägheit andererseits zu Überwinden. Sie wird versuchen, die direkte und indirekte A b - aabenentlastung des Kraftwagenbe- s i tz e r s weiter fortzuführen. Das Reich wird neben dem AusbaudesgewaltigenAutobahn- straßennetzes nunmehr auch der V e r b e s f e - rung der bisherigen Haupt st raßen