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Dienstag, 6. November MH

M. Jahrgang

Mr. 260 Erstes Blatt

Gietzener Anzeiger

Anordnung des Gauleiters.

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schütteten Erinnerungen und Kräfte der Vergangen- dlge Beziehung mit der Geaenwart zu »nngen- e ne heit zu heben sucht, sie in Verbindung mit den Auf- Wiederholung, wenn man o^wil, deromantischen gaben des Tages bringt und das Volk durch Er- Bewegung, die. vor. über be be

weckung seines Stolzes auf die Vergangenheit zur sche Kunst und Wisse sch s h '

esse, weil bei uns sich ähnliche Bestrebungen zeigen, seit die Politik des Nationalsozialismus die oer-

Ich weiß sehr wohl, daß man die Dichtung nicht kommandieren kann, daß wirtschaftliche und politische Blütezeiten vorausgehen müssen, ehe sie von künstlerischen und dichterischen Blütenzeiten gefolgt werden, daß wir in Demut auf die großen Geister warten müssen, die die Kraft besitzen, un­sere Zeit in Gestalt und Form zu genießen. Das soll aber nicht für die Dichter der Zeit heißen, daß sie sich dem Problem der Zeit entziehen könnten und auf kommende Generationen warten dürften. Ich meine, die Gedanken, die wir politisch geformt haben, sind jetzt soweit zu einer inneren Klärung geführt, daß sie sich auch dichterisch und künstlerisch in eine neue Form gießen lassen. Ich meine, es Zeit, in dieser Buchwoche vom Volke

Dieses mehr literarische Erlebnis zu einem festen Besitz und zum fruchtbaren Wert politischer Tradi­tion zu machen, ist der Leitgedanke der faschistischen Bautätigkeit in Rom, für die Mussolini selbst ver­antwortlich zeichnet. Die drei großen Prunkstra- ßen, deren dritte nun eingeweiht wurde, haben den gemeinsamen Charakter, daß sie der stolzesten Erin­nerungen der Kaiserzeit und ihre in der Geschichte geheiligten Stätten, das Kapitol, das Forum, Pa­latin und Aventin einrahmen oder flankieren und das bisherige Gemenge der allen Romfahrern teuern Reste einer großen Vergangenheit vor Auge ordnen. Was die Stiche des Piranesi und anderer Künstler bewirkten, indem sie die Ruinenwelt der Antike für das Auge und die Erinnerung auf dem Blatte zusammenrückten, wird hier auf dem großen Blatte der Landschaft durch die Kunst des Straßen­baus und die Schaffung eines geschichtlich gedachten Stadtbildes unternommen und erreicht.

Wir verfolgen in Deutschland, abgesehen da­von, daß es sich um einen gemeinsamen Kulturbesitz handelt, die Rückoerbindungen des italienischen Vol­kes mit seiner Vergangenheit mit lebhaftem Inter-

Richtiger wäre der Satz umgekehrt, nämlich: Das Buch hat kein Verhältnis mehr zum Volk. Denn solange ein Buch nur für eine dünne Schicht von Intellektuellen geschrieben ist, solange kann es nicht der Hoffnung fein, daß es in den breiten Dolksmassen Eingang findet. Es gibt keine Zeitfrage, die das Volk nicht verstehen könnte. Es kommt nur immer wieder darauf an, w i e man d i e Zeitf.ragen dem Volkeverständ- lich zu machen versucht. Die Kunst des Redens und Schreibens besteht darin, die Dinge ihrer Kompliziertheit zu entkleiden und sie auf den reinen, klaren, wahren und natürlichen Kern zurück­zuführen. (Lebhafte Zustimmung.)

Das heißt also: Das Buch darf nicht warten.

Das gute Buch wird seinen Einzug wieder in das Volk halten müssen. Es kommt nicht dar­auf an, möglichst viele Bücher abzusehen, son­dern möglichst gute. Man könnte schon sagen: Ich frage dich, was du liest, und ich

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Lebendige Symbole.

J: 5 faschistische Italien feierte den zwölften sUjestag des berühmten Marfches der -varzhemden auf Rom, der die natio- rbli Revolution und die Errichtung der Herrschaft Muwlinis einleitete. Die kluge und gedankenreiche

Das Buch muß wieder ins Volk hin­ein» und so wird es dann auch das Volk wieder erobern können. Das Buch muß sich der Probleme der Zeit bemächtigen, damit das Volk fein eigenes Sein und Dasein, fein Leben, seine Sorge, feine Bot, feine Freude, seine ve- geislerung im Buch auch wiederfindet. Denn das ist die wahre Kunst des Dichters: Die Zeit zu gestalten und damit über die Zeit hin­auszuragen und sich der Probleme der Zeit zu bemächtigen, um *fie am Ende dann zeitlos darstellen.

Ich rede damit nicht dem Kitsch und dem Dilettantismus eines Heeres von Nichtskön­nern das Wort, die glauben, daß die Konjunktur da fei und daß es nun an der Zeit fein muffe, mit Parademärschen und wehenden Hakenkreuzfahnen über die Bühne und über die Filmleinwand zu marschieren. Das sind nur die äußeren Symbole unseres Aufbruches. Der Geist, der hinter diesen Symbolen steht, der will gestaltet wer­den, und er braucht feine Stoffe nicht aus der Gegenwart zu nehmen, er kann sie aus der Ver­gangenheit emporzaubern, denn die Weltanschau­ung, die wir dem deutschen Volke zurückgegeben haben, ist nicht neu erfunden worden, sondern wir taten nichts anderes, als eine aus den Fugen gera­tene Welt wieder in ihre Fugen zurückzustellen.

Halbmast am 9. November.

München, 5. Koo. (DKB.) DerVölkische Be­obachter" veröffentlicht folgende Bekanntma­chung des Stellvertreters des Füh­rers Rudolf heh:

Am 9. November 1934, dem Reichstrauer­tag der NSDAP., gedenkt die Bewegung ihrer Toten. Aus diesem Grunde sehen alle D i e n st - stellen derpartei ihre Flaggen auf halbmast. Die parteigenossenfchaft und Bevöl­kerung werden aufgefordert, die Beflag­gung in gleicher Weise vorzunehmen.

Jir den preußischen Teil des Gaues wird jvßondere auf den Erlaß des preußischen M i - Mrpräsidenten vom 2.November 1934 itznviefen, nach dem die prelstreiber ihrer ge­hl n Strafe entgegenzuführen find. Für den !s ifchen Teil des Gaues habe ich als Reichs- itll«ller das Staatsmini st er »um in hef-

nahrne an der Woche des Buches und an den Reichs- Minister Dr. Goebbels für das große Werk des Kulturkammergesetzes. Die anwesenden Vertreter fremder Staaten möchten ihren Völkern weiter­geben, daß Deutschland unter Kampf, unter Rüstung d en Wett st reit mit geistigen Waffen verstehen wolle.

Reichsminister Dr. Goebbels

führte dann u. a. aus:

Wenn ich zum deutschen Buch spreche, dann möchte es fast den Anschein haben, als wollte ich pro domo reden, denn i ch gehöre ja selb st zur Gilde der Bücherschreiber, und ich befinde mich dabei, Gott fei Dank, in einer guten Gesellschaft. Es ist nichts falscher als die Ansicht, der Nationalsozialismus verachte die Kunst des Bücherschreibens. Wir kennen sehr wohl den un­geheuer weitreichenden Einfluß, den ein Buch aus­üben kann, und nicht umsonst hat der Führer während feiner Festungshaft in Landsberg fein Buch geschrieben, denn er hatte keine andere Möglich­keit, seine Gedanken an die breiten Dolksmassen heranzutragen.

Allerdings waren wir uns von vornherein dar­über im Klaren, daß wir weder reden noch schreiben durften für eine dünne Oberschicht von Intellektualismus, wir wollten uns an d i e brei­ten Massen des Volkes wenden, und wir mußten deshalb auch eine andere Sprache sprechen als sie sonst in den Bezirken der soge­nannten Geistigkeit Mode war. Wir waren nämlich der Meinung, daß, wenn eine Idee richtig ist, man sie auch jedermann erklären könnte. Wir haben deshalb frei nach Luther dem Volk aufs Maul gefchaut, weil wir uns ja auch mit dem Volke unterhalten wollten.

Man hört überall die Klage: Das Volk hat kein Verhältnis mehr zum Buch. Eine ungerechte Klage.

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We Beschwerden, die eingereicht werden, müssen <Hllr eichend begründet sein, d. h. d i e e r- f Ärgerlichen Beweise sind beizusügen.

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slisir ungewiesen, getreu der Gepflogenheit feit der MMübernahme fchärfstens durchzugrel- ll ....

Ifefe Maßnahme findet unter dem Gesichts- pgtnl statt, daß es gilt, die kleinen Schuldigen zwar tmdji laufen zu lassen, vor allen Dingen aber die gipofrn zu hängen. Alle Zuschriften sind an die 7'cii mgsstelle für Preissteigerung bei der Gau- Idiltu g Hessen-Kassau, Frankfurt a. 7N., Adolf-Hit- (dfrtjaue, zu richten.

heil Hitler!

^lantfuTt a. M., 5. Koo. 1934.

Gez.: Sprenger.

Volk wartet, bis das Buch zum Volk kommt! Und die Dichter und Schreiber dec Zeit werden Bestand haben, die diese Grund­wahrheit unseres Schaffens erkannt haben. Wenn der Künstler nicht im Volke steht, dann hat er feine eigentliche Zeitaufgabe nicht er­kannt, und er darf es dann dem Volke nicht verargen, wenn das Volk ihn nicht kennt und mißversteht und deshalb auch nicht achtet, wol­len wir deshalb dem Buche eine neue Lebens­kraft geben, dann müssen wir d i e z e r st ö r - (en Bindungen z u m Volk wieder h e r st e l l e n.

Bewältigung der harten Gegenwart stählt. Die deutschen Wege werden dabei teilweise andere sein, als die des Faschismus und sich an die reichen und eigenartigen Entwicklungen der deutschen Geschichte anschliehen. Dem berechtigten Stolz Italiens auf Rom als Mittelpunkt und Ausgangsart eines welt­lichen und religiösen Imperiums haben wir die jüngeren, aber glänzenden Erinnerungen an die deutsche Stammesgeschichte entgegenzusetzen und an die Zeiten, in denen deutsche Städte als freie und reiche Gemeinwesen alllen. Glanz ihrer Zeit m Macht, Geist und Kultur darstellten. So ist die alte Meisterstadt Nürnberg aus der provinzialen Vergessenheit, in die es die der Vergangenheit nicht mehr verbundenen letzten Geschlechter haben ver­sinken lassen, wieder zu einer Stätte nationaler Re- Präsentation erhoben worden; so sind die zur Som­merfrische gewordene alte Kaiserstadt Goslar und die Welsenstadt Braunschweig als Sitze und Mittelpunkte der deutschen Bauernschaft und des Handwerks, zweier tragender Berufsstände des neuen Deutschlands, dem historischen Lebensgefuhi des Volkes wiedergegeben. In zahlreichen anderen Bestrebungen und in allen deutschen Landschaften zeigen sich Ansätze, die Geschichte wieder tn leben- . . ° 1 . , 1 V _ - kritlAOYI OXYXt

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dem Unterschied, daß sie damals eine Angelegen- heit kleiner Kreise und im politischen Bewußtsein des Volkes und feiner Leiter nicht fruchtbar wurde.

Deutschland ist aber in höherem Grade als Ita­lien ein moderner Staat, dem aus der Tatsache, daß viele Millionen in dem Bereich des Industria­lismus leben und fühlen, Aufgaben gestellt find, die sich aus geschichtlichen Traditionen nicht lösen lassen. Die zahlenmäßig größte der deutschen Berufsorga­nisationen, die Arbeitsfront, kann sich an eine Tradition nicht anlehnen: sie muß sich das Symbol und die Ausdrucksform ihrer Bedeutung im Staate selbst schaffen. Der Plan, Köln zum Sitze der Deutschen Arbeitsfront zu machen und in einer auf zehn Jahre berechneten Bauperiode diesem Gedan­ken und Zweck eine zugleich praktische wie ideelle Gestalt zu geben, zeigt, daß der Naiionalsozialis- mus die besonderen deutschen Probleme und Be­dürfnisse selbständig und eigenartig zu lösen ent- schlossen ist. Die früher von dem politischen Parti- kularismus so heftig bekämpfte zentralistische Be­wegung nach Berlin und Preußen hin wird so durch Schaffung großer repräsentativer Berufszen­tren, die zugleich Mittelpunkte alter Stammesent­wicklung sind, aufgefangen und in eine Mitwirkung aller Landschaften an den Aufgaben der Volksge­meinschaft umgewandelt, ohne daß die politischen Schäden des früheren parlamentarischen Bundes­staatenbetriebs in Kguf genommen werden müssen.

sage dir, wer du bist! Und darum meine ich, daß das deutsche Volk in dieser Woche dem Buch seine Dankbarkeit bezeugt, eine Dankbarkeit, die dem Buch wieder Lebens­fähigkeit gibt. Hunderte und Tausende sind be­strebt, dem Volk ein gutes Buch zu geben, den Absatz des Buches zu organisieren und es so billig wie möglich für die breiten Volksmassen zu gestalten. Gestalten wir diese Woche wirk­lich zu einer Woche der Dankbarkeit für das deutsche Buch, und lesen wir es nicht nur in Zeitungen nach, sondern machen wir es zur Richtschnur unseres eigenen und privaten han­delns: haltet fest am deutschen Buch, und ihr bewahrt damit den köstlichen Schah unseres deutschen Geistes!

Mit langanhaltendem Beifall bezeugte die Menge dem Minister ihre Bereitschaft, seinem Mahnruf zu folgen. Im Anschluß an die Rede von Reichs­minister Goebbels las Hanns I o h st einige eigene Dichtungen vor, darunter ein erst vor weni­gen Tagen geschaffenes GedichtDem Führer . Joseph Magnus Wehner las einen Ab­schnitt aus seinem RomanSieben vor Verdun . Staatsschauspieler Müthel brachte einen Ab- schnitt aus Fichtes aufrüttelnder zwölfter Rede an die deutsche Nation und Stephan Georges er­schütternde DichtungAn die Toten" zum Vortrag. Von deutscher Kraft und deutschem Geist kündete ein Sprech- und G e s a n g ch o r der Arbeits- qaue Koblenz und Brandenburg:Wach auf, wach auf, du deutsches Land". Als letzter Redner legte einunbekannter Parteigenosse", der Gaukultur- wart des Gaues Rheinpfalz' Kurt Kölsch (Neu­stadt a. d. H.), als Vertreter der jungen Generation der deutschen Westmark ein Bekenntnis ab zu dem Buch als dem Ausdruck des kämpferischen, heroischen Lebenswillens der Nation und brachte ein freudig aufgenommenes Sieg-Heil auf den Führer aus.

Das Such muß wieder ins Volk hinein!"

^Die Zeit zu gestatten ist die wahre Kunst des Dichters."

Berlin, 5. Noo. (DNB.) Deutschland steht in diesen Tagen im Zeichen derW oche des deut- chen Buches". Große Kundgebungen, Werbe- und Dichterabende werden an allen Orten des Rei­ches veranstaltet. Zahlreiche führende Persönlich­keiten des öffentlichen Lebens haben durch Geleit­worte auf das wichtige Kulturgut des Buches hin- gemiefen. Den Höhepunkt der Veranstaltungen in Berlin bildete die große Kundgebung im S p o r t p a l a st, zu der sich eine große Zahl nam­hafter Persönlichkeiten des politischen, geistigen und wirtschaftlichen Lebens, Schriftsteller und Verleger oroie mehr als 15 000 Volksgenossen aus allen Schichten und Berufen, Vertreter der Ministerien und Behörden, Beamte und Lehrer, Kaufleute, Handwerker und Handarbeiter, Männer und Frauen, jung und alt eingefunden hatten.

Als erster Redner sprach

der Präsident der ReichsschristturnS- kammer Dr. Hans Friedrich Blunck, der Dichter des nordwestdeutschen Raumes und nor­discher Geschichte. Er nannte das Leben der Völker leer und taub ohne die Heiligung des Seins durch den Glauben. Blunck sprach weiter von dem ritter­lichen Ringen, von dem geistigen Wettkampf zwischen den Völkern. Er lenkte den Blick nach dem Auslande, mit dem wir nicht immer in freundlicher Berührung stehen, sprach von dem Ein­fluß der Presse auf die Tagespolitik und wies nach, wie häufig die Politik durch (Erinnerungen der Politiker an ihre Studienzeit, durch die Einflüsse der Literatur des Nachbarn bestimmt wurde.An das Ausland richten wir Dichter die Aufforderung zum Wettstreit. Wir meinen, daß es dürftig ist, m i t der größten Rüstung die Hegemonie in Europa zu erzwingen. Köstlicher, gesegneter ist der nachbarliche Wetteifer der Schaffen­den. Wir fordern auf, statt in Leitartikeln zu schel­ten, sich uns zum ritterlichen Kamps der Geister zu stellen." Der Dichter schloß mit Worten wärmsten Dankes an den Führer für seine Anteil-

aus einen Aufruf an ote majier oer Zeit ergehen zu lassen, daß sie sich nun der Zeit bemächtigen sollen. (Lebhafter Beifall.) Dann braucht man nicht mehr zu klagen, daß kein Buch mehr gelesen wird, weil dann das Volk diese Bücher verschlingen wird. Dann braucht man nicht mehr zu lamentieren, daß das Buch das Verhält- nis zum Volke verloren habe, weil das Volk dann das Verhältnis zum Buch wiederhergestellt hat.

Haltet fest am deutschen Buch!

Reichsminister Goebbels spricht auf einer Sportpalast-Kundgebung zur deutschen Buchwoche

injfynijeit des Schauens und (Erlebens wird, ir hat dieses Jahr die Leichenvon 37 g e - l enen faschistischen F ührern in der we- i ihrer Renaisfancedenkrnäler hochberühmten Kie Santa Croce in Florenz in einem neu iijteten Grabmal beigefetzt und fo die alte und Fremdenstadt am Arno, die bisher sittlich nur ein einziges Museum einer oergange- r'Ki Kultur- und Lebensepoche des Landes war, in eiijie lebendige Beziehung zur Gegenwart und zu tign Erinnerungswerten des neuen Italiens ge= t'Bodit Daneben wurden an diesem politischen Feier- f io -ine Reihe von Staatsunternehmungen, Stra­ft, Brücken, Gebäude in Gebrauch gesetzt, die dem Hill* die Ueberzeugung von der Leistungsfähigkeit f shiT Regierung vermitteln und ihm einen wert- rfcn Ersatz bieten sollen für die Illusionen der SIStoirEung des einzelnen am Staatsbetrieb, Die

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Ilan Ersatz bieten sollen für Die Illusionen Der iiitnirfunq Des einzelnen am Staatsbetrieb, Die töi unterhaltsame Spiel Des Parlamentarismus fäh r hervorrief. _ ~ r,.

iin Deutlichsten kommt Der ©eDanfe Des Faschis­mus Das nüchterne Getriebe Der Politik Durch mo- niir^ntale Leistungen zu Überhöhen, Das BeDur- nii Des Volkes nach Phantasie unD Symbolen zu Eier "Digen unD für Generationen, Die erst kommen i mri/en, Die (Erinnerung an Diese noch problema-

Gegenwart in Dem soliDen Material von ipm unD Eisen sestzulegen, in Dem Umroanplungs- 1 LT,e26 zum Ausdruck, Den Die Haup t ft a p t ppm in Den letzten Jahren erfahren hat. Am di-sÄhrigen Nationalfest ist Die Dritte Pracht- in e eingeweiht roorDen, Die mit Den beiden Inten letzten 2 Jahren gebauten das Straßenbild b itiränbern, daß man Mühe hat, das Rom der ! fedriegsßeit wieder zu erkennen. Rom hat zwei iniliin seiner beispiellosen Geschichte den Weg vom :Dr zur Weltstadt zurückgelegt. In seiner letzten ti:fi;nlt als aufblühende, aber noch kaum zur Groh- sfD gewordene Residenz des savoyischen König- zeigte es Das unorganische BilD auseinander 1 oq Tiber und ineinander verflochtener Gefchichts- tfreien, in dem in buntem romantischem Wechsel f)i großartigen Reste der Kaiserzeit, die üppige iiuiätigfeit der päpstlichen Jahrhunderte und die kMäsentations- und Wohnbedürfnisse der Moder- r« «-.usammenflossen. Nur das archäologisch ge- fßü.e Wissen und Auge konnte mit Ergänzung Uten was durch den Schutt von Jahrhunderten Ur durch Ueberbauung verdeckt war, die Sie- k likügelstadt Der Geschichte im Geiste wieDerher-

lllegLkunst Des Duce hat es auch Dieses Mal zu rerneiDen gewußt, Daß Das traDitioneüe Fest in öeni Aufmarsch Der faschistischen Legionen erstarrt, d i^cmch Das AuslanD aus Der Tagesschau Der Film- %er kennt, unD Daß es so allmählich zu einer

3r Gau h e f f e n-K a f s au haben, soweit sich 5Ziehen läßt, unbegründete Preiserhü- fiimgcn au f alten Gebieten stattgefunden. 2!ntzlsichls der Auswirkungen in Der heutigen Kot- z,!it muß diefemUebetstandaufsrafcheste g^sieuert werden. Ich habe daher unbeschadet

bär amtlichen Maßnahmen eine P r ü f u n g s - »»2,* (i e für alle diesbezüglichen Beschwerden, die bei ZZz: mr 'ingehen, eingerichtet, die auch die Aufgabe hat, 3 L: dli e U r f a ch e n der Preistreibereien festzustellen, gilt gjie Leiter habe ich Pg. Assessor Dr. Witt, den ::!h' Uiltr der Preisprüfungsstelle bei der Regierung in Asst", ernannt.

*55.: Nse Prüfungsstelle wird unberechtigte De sch w e r d e n sofort richtig stellen, fo- [sf' fejrn den Beschwerden Folge zu geben ist, sie den

3|ijjänDigen Regierungsstellen oot- t !;ea bzw. sie dem bereits ernannten Preisko m- mi j ar für das Reich zuleiten. Dem Leiter

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnuntmer

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