Nr. 234 viertes Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheflen)
Zamstag, 6. Oktober 1934
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mehr durchgesetzt hatte, wurde auch auf diesem Se- e,n Dankschre b n zu, in dem es u. a. hecht,
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,Die glatte Durchführung des großen Wer-
war der Aufschwung durch die nationalsozialistische Revolution außerordentlich fruchtbar, und die Anerkennung für den selbstlosen Dienst der Nothelfer zum Besten der Allgemeinheit macht sich erfreulicherweise in immer weiteren Bevökerungsschichten bemerkbar.
Im vorigen Winter waren viele Nothelfer der Gießener Ortsgruppe im Winterhilfswerk
biete geschult.
Die Gießener Ortsgruppe der Technischen Nothilfe
kes ist nicht zuletzt dem Einsatz Ihrer Organ:- sation zuzuschreieben. Wo immer Not am Mann war, konnten wir uns mit Zuversicht an Sie wenden. Ihnen dieses zu bestätigen, gereicht uns zur besonderen Freude."
Mit Genugtuung kann die Technische Nothilfe der Ortsgruppe Gießen auf ihr früheres Wirken zurück- blicken. Mit Zuversicht kann sie weiterhin am Aufbau des neuen Deutschland mitarbeiten, weil sie gewiß sein kann, daß ihr selbstloses Wirken im Dienste der Allgemeinheit die wohlverdiente Anerkennung findet.
I Wegen Mangels an Geldmitteln mußte die Arbeit der Ortsgruppe allmählich stark eingeschränkt werden. Erfreulicherweise war aber auch die Gefahr von Streikunternehmungen einigermaßen gebannt. , Während der Wintermonate wurden die Nothelfer
wurde im Laufe der Jahre immer mehr ausgebaut. Führer ist bis heute noch Gewerbelehrer Schu- chardt, fein Stellvertreter Ingenieur Schuchmann. Führer der einzelnen Abteilungen find die Ingenieure Lehrmund, Neumann, Schuchmann und U i h l e i n.
Die Ortsgruppe widmet sich ihren Aufgaben im Dienste der Allgemeinheit mit regstem Eifer. Bon ihren Arbeiten konnte sie im Verlaufe des vorigen Jahres und auch in diesem Jahre bei mancherlei Gelegenheiten eindrucksvolle Proben in der Öffentlichkeit zeigen. Für die Arbeit der TN.
Beachtenswertes am Großflugtag
gelände.
Kraftwagen
der
übermittelt. Der Provinzialdirektor
Fieselers Flugkunst im Jächer-Turn.
ter polizeilichem Schutz die Notstandsarbeit in den lebenswichtigen Gruben und dem Kraftwerk Wölfersheim mit einem vorläufigen Einsatz von 130 Nothelfern ausgenommen."
Die Zahl der eingesetzten Nothelfer mußte im Verlaufe der Aktion erhöht werden und belief sich schließlich auf 360 Mann. Nach Beendigung des Einsatzes wurden her Technischen Nothilfe unaufge-
50 Dörfer in stärkster Weise gefährdet war, mußte erneut die Technische Nothilfe eingesetzt werden. Damals wurden von der Gießener Ortsgruppe 19 Nothelfer alarmiert. Einer dieser Nothelser, der gerade beim Hochzeitsfest seiner Tochter am Pfingsttage mit der Festgesellschaft beim Hochzeits- schmaus saß, verließ trotz der schönen Familienfeier den Kreis der Hochzeit, zog seinen blauen Nothelfe^ anzug an, nahm sein Kochgeschirr und begab sich zur Sammelstelle, um von dort aus den Nothelser- dienst anzutreten. Dieser vorbildliche Nothelfer — dessen Namen damals nicht genannt werden durfte — ist der heute noch in Gießen lebende TN.-Kamerad Werkmeister Schnabel, dem der Betrieb der
Beim Fächer-Turn — links oder rechts, aus Normaloder aus Rückenlage ausgeführt — steigt das Flugzeug zuerst senkrecht in die Höhe. Hierbei verliert es immer mehr Geschwindigkeit. Wenn das Flugzeug stillsteht, wird es plötzlich in der Ebene seiner Tragflächen, also um Hochachse fächerartig gedreht, bis die Rumpfspitze senkrecht
nach unten steht. Hierauf kehrt das Flugzeug in senk-
nischen Nothilfe erforderlich, bei dem 8 2 Nothel - fer aus Gießen in Tätigkeit traten. Wie sehr dieser Hilfsdienst für die Allgemeinheit von berufener Seite gewertet wurde, zeigt das nachstehende Dankschreiben des Landrats vonWetzlar an den Gießener Ortsgruppenleiter der Technischen
Wölfersheim bei Friedberg ist feit Freitag die gesamte Licht- und Kraftversorgung Oberhessens in Frage gestellt. Die Arbeiterschaft erklärte sich auch nicht bereit, die für lebenswichtige Unter» nehmungen unbedingt erforderliche elektrische Energie zu erzeugen, d. h. Notstandsarbeiten zu leisten. Die hessische Regierung hat deshalb im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Wohlfahrt dem/Einsatz der Technischen Nothilfe stattgegeben, nachdem es ihr trotz weitgehendem Entgegenkommen nicht gelungen war, die Arbeiterschaft zur Beendigung des Ausstandes zu veranlassen. Die Technische Nothilfe, Landesunterbezirk Main-Hessen, hat Sonntagfrüh un-
Ueber die einzigartigen Fliegerleistungen des Weltmeisters im Kunstflug Gerhard Fieseler berichtet die „Westfälische Landeszeitung — Rote Erde" im Anschluß an den Westfälischen Volksflugtag in D o r t m u n d am 23. September 1934 in ihrer Ausgabe vom Montag, 24. September 1934, folgendes:
„Den Höhepunkt erreichte der Flugtag mit Gerhard Riefelet, dem Weltmeister im Kunstflug. Auf feinem „T i g e r" führte er die unglaublichsten Flüge aus und übertraf damit alles bis dahin Gebotene. Jede seiner Leistung schien nicht mehr übertroffen zu werden. Jeder Kunstflug hielt die Zuschauer in atemloser Spannung. Seine Loopings setzen eine außerordentliche Selbstbeherrschung und ein Vertrautsein mit der Maschine voraus, besonders der Looping nach unten, der von ihm als E r ft e r geflogen wurde und auch heute
Titel sammelte. In ganz langsamen Flug führte er in einem Kreisflug eine Rolle aus, d. h. er drehte dabei die Maschine einmal um 180 Grad. Mit diesen unglaublichen Flügen hat Weltmeister F i es e l e r uns Westfalen gezeigt und bewiesen, daß er seinen Titel mit Recht führt, denn es ist wohl kaum möglich, daß seine Leistungen, die ebenso großen Mut und Tollkühnheit, wie unbedingte Sicherheit der Maschine verlangen, vorläufig Überboten werden. Und wir Westfalen find stolz
Reichsstatthalter und Gauleiter Sprenger besucht die Technische Nothilfe im Gießener Flughafen am 2. Juli 1933.
abgefangen. ' ?'.........
Fjefeler, der Bezwinger der Lüste.
darauf, den Weltmeister Fieseler gesehen und bewundert zu haben."
Absperrung.
Wie durch Polizeiverordnung angeordnet, sind der Flugplatz und das umliegende Gelände in weitem Ausmaße abgesperrt. Den Anordnungen des Absperrungspersonals (weihe Armbinden) das durch Polizei und SA. gestellt wird, ist u n b e - dingt Folge zu leisten. Wer ohne Einlaß- karte das Absperrungsgelände betritt bzw. den polizeilichen Anordnungen nicht Folge leistet, setzt sich der Gefahr der Bestrafung aus. Wer die Absper» rungslinien durchbricht, setzt sich einmal der Gefahr der Bestrafung, sowie eigener Lebensgefahr aus.
Die Plätze für Zuschauer befinden sich am Fluahafencafs, am Rande des ' Waldes nördlich vom Flughafengelände, ferner an der Waldeslust und dem davorliegenden Wiesen-
Nothilfe: v _ . .
„Arn 10. Januar 1921 begann der Streik in der Metallindustrie des Kreises Wetzlar. Während der langen Dauer des Streiks verschärfte sich verschiedentlich die Lage derart, daß ein Einsetzen der Technischen Nothilfe in Erwägung gezogen wurde, jedoch hielt deren Bereitsein die Arbeiter vor dem Letzten zurück.
Am 25. März 1921 beschlossen die Streikenden da der Ausstand für sie verloren war, als'letztes Mittel die Niederlegung der Notstandsarbeiten in der Elektrizitats-Ueberland- zentrale des Kreises Wetzlar Darauf wurde der Einsatz der Teno verfugt, der nach den gesoffenen Vereinbarungen erfolgte. Die Arbeitsfreudigkeit der eingesetzten Nothelfer ist mir >mrch das bestreikte Werk bekannt geworden. Ich möchte hierdurch diesen und besonders Ihnen als dem Einsatzleiter meine volle Anerkennung für ihre Leistungen aussprechen
Der Einsatz der Gießener Technischen Nothilfe m Wetzlar dauerte vom 25. bis 28. Marz 1921.
Im Oktober 1921 wurde der Landesunterbezirk Westerwald-Oberhessen ausgelöst. Die Ortsgruppe Gießen wurde dem neugegründeten bandesunter- bezirk Main-Hessen mit dem Sitz in Frankfurt a. JJL unterstellt. Der seitherige Gießener Ortsgruppenleiter Sachs siedelte nach Frankfurt a. M. über, die Führung der Gießener Ortsgruppe übernahm Ingenieur Thiel von der Maschinenbauschule Gießen. Der Nothelferbestand bezifferte sich am 26. Oktober 1921 bei der Gießener Ortsgruppe aus 9 23 Nothelfer und über 200 Nothelferin - neu. Zu jener Zeit hatte auch der Rektor der Lan- desuniversität Gießen einen Aufruf an die Studentenschaft gerichtet mit der Aufforderung zum Eintritt der Studenten in die Technische Nothilfe, um in deren Rahmen der Allgemeinheit zu dienen.
Im Dezember 1921 brach ein Streik in Wöl- f p r e h e i m aus, über den unter der Ueberschrift „Oberhessen ohne Licht" folgender Bericht üorhegt.^ ben plötzlichen Ausstand der oberhessischen Bergleute und Arbeiter des Kraftwerks
uueil. aan/en Deutschen Reich aus. Die Ortsgruppe Gießen noch nur von wenigen Fliegern ausgefuhrt wird.
Im Marz 1921 machte ein Streik In Wetz- hielt 16 Nothelfer, und zwar vier Lokomotivführer Beim Abtrudeln, das einem Absturz ähnelte, bringt la r den Einsatz der Gießener Ortsgruppe der Tech- und zwölf Lokomotivheizer, vom 2. bis 7. Februar er die »Hp h hi a
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dürfen nicht in den Flughafen hineinfahren (ausgenommen die Wagen der Flugleitung). Als Pa r k • platz find vorgesehen die beiden Waldschneisen gegenüber dem Stolzen Morgen, sowie die Rödgener Straße nach dem Transformatorenhaus am Stolzen Morgen. Auf den Parkplätzen ist für reibungslose Abwicklung des Verkehrs, sowie für Bewachung durch Motor-SA. Sorge getragen.
Das Mitbringen von Hunden auf das Flugplatzgelände ist untersagt.
veförderungsmöglichkeit.
Durch Verhandlungen mit der Stadtverwaltung und der Reichspoft ist erreicht worden, daß am Großflugtag eine bequeme und billige Fahrgelegenheit zum Flughafen ge- schaffen wird. Die Straßenbahn gibt einen Ge- meinschaftsfahrschein aus, für den der Fahrgast zum Betrage von 30 Pfennig vom Bahnhof bis zum Flughafen fahren kann. Am Schützenhaus werden Omnibusse der Reichspost bereitstehen, in die unter Weiterbenutzung des Fahrscheins umgestiegen werden kann. Der Gemeinschaftsfahrschein gilt außerdem für alle Strecken und Haltestellen der Straßenbahn Gießen, so z. B. auch von der Marburger Straße mit Umsteigemöglichkeit am Markt- platz und von hier nach dem Flughafen. Während also z. B. für eine Fahrt vom Bahnhof zum Schüt» zenhaus der Fahrpreis zur Zeit 20 Pfennig be» trägt, kann man am Sonntag für 30 Pfennig direkt bis zum Flughafen gefahren werden. Für die Rück- fahrt gelten die gleichen Bestimmungen.
Der Kartenvorverkauf schließt Samstag um 19 Uhr. Nach diesem Termin sind Karten nur zum Preise von 50 Pfennig für Erwachsene und 30 Pfennig für Jugendliche zu haben. Mitglieder der Flieger-Ortsgruppe Gießen haben gegen Vorzeigen des Mitgliedsausweises freien Zutritt.
Die Veranstaltung ist als Volksveranstaltung gedacht. Ls werden nur einheitliche Karten aus- gegeben, die für alle Plätze Geltung haben: insbesondere wird ein besonderer Zuschlag für den Aufenthalt im und unmittelbar um das Flughafengebäude. auf der Terrasse usw. nicht erhoben.
Auf dem Flugplatz wird ein Zelt aufgeschlagen, so daß das Publikum auch bei Regen den nötigen Schutz finden Fann.
Während der Veranstaltung Konzert, ausge» führt von dem Musikzug der SA.-Standarte 116 unter Leitung von Musikzugführer Herrmann.
städtischen Kläranlagen untersteht.
Im August 1922 traten polnische Landarbeiter auf dem Gute Hof-Gill (Kreis Gießen) in den Streik, die Gießener Nothelfer brauchten aber nicht einzugreifen, da schon vor ihrem Einsatz der ©treit durch Schiedsspruch beigelegt war. Im Herbst 1922 wurden von der TN. Gießen viele Nothelfer zur Bergung der Ernte zur Verfügung gestellt.
Ein zweiter Streik in Wölfersheim brach im Oktober 1923 aus. Bei dieser ®elegem)eit stellte die Ortsgruppe Gießen der Technischen Nothilfe einen Teil der 200 eingesetzten Nothelfer zur Fortführung des lebenswichtigen Betriebes. Bei diesem erneuten Einsatz war ouch der deu- tige Ortsgruppenleiter der NSDAP«Gietzen-Nord Hermann Thomas zum zweiten Male in Wolfersheim und zum drittenmal überhaupt als Nothelfer tätig, um wiederum der Allgemeinheit zu dienen.
Von nun ab erstreckte sich die Tätigkeit der Gießener Ortsgruppe hauptsächlich auf die Ausbildung ihrer N o t h e l f e r , u. a. im Eisenbahndienst, bei der Bergung der Ernte und m Wiederholungskursen. Einige Zeit spater wurde in Gießen ein Bereitschaftstrupp unter Führung des Bauingenieurs Rust aufgestellt, der namentlich für die Arbeit im Katastrophendienst, bei der Bekämpfung von Waldbränden usw. ausgebildet wurde.
In diesen Tagen jährt sich zum 15. Male der Tag, on dem die Technische Nothilfe, von Otto Lummitzsch in Berlin 'gegründet und auf das ganze Reich ausgedehnt, durch Beschluß der Regierung dem Reichsminister des Innern unterstellt wurde. Mit der Schaffung dieser Organisation wurde ein wirksames Mittel zur Wahrung der lebenswichtigen Interessen der Allgemeinheit gegenüber dem rücksichts- und hemmungslos auftretenden Marxismus und Kommunismus gebildet, das in vielen Fällen in allen Gegenden des Reiches nur zum Wohle der Gesamtheit angewandt wurde und sich dabei in vorbildlicher und anerkennenswerter Weife bewährte. Die großen Verdienste der Technischen Nothilfe um die Allgemeinheit fanden ihre höchste und weithin sichtbarste Anerkennung dadurch, daß die Organisation nach dem nationalen Aufbruch unseres Volkes durch die nationalsozialistische Revolution als einer der wirksamsten Mitträger beim Aufbau des neuen Deutschland anerkannt wurde.
Die Technische Nothilfe bestand Ende 1919 zu- ---------- , . . .
nächst aus der Zentralstelle in Berlin und aus 18 fordert zahlreiche Anerkennungsschreiben hoher be- Landesbezirken. Der Landesbezirk Darmstadt hatte, hördlicher Dienststellen, wirtschaftlicher Verbände, in- anfangs nur die Ortsgruppen Frankfurt a. M. und I burftrieller und landwirtschaftlicher Unternehmungen Kassel. Anfang 1920 wurde der Landesbezirk Hessen-!-"l.—mrAnintinfhirpftnr h p r Thüringen geschaffen, der seinen Sitz in Gießen erhielt. Zu gleicher Zeit wurde die Ortsgruppe Gießen ins Leben gerufen. Im gleichen Jahre wurde der Sitz des Landesbezirks nach Kassel verlegt, wobei Landesunterbezirke geschaffen wurden Bei dieser Neugestaltung wurde Gießen Sitz des Landesunterbezirks Westerwald - Oberhessen. Führer wurde zunächst Ingenieur Schnell, dem vom 3. August 1920 ab der Marine-Oberstigenieur a. D. Sachs in der Führung folgte. Dem damaligen Landesunterbezirk waren die Ortsgruppen Gießen^ Alsfeld, Büdingen, Nidda, Schotten, Wetzlar, Dillenburg, Weilburg und Limburg unterstellt. Nach dem Stande vom 3. Oktober 1920 gehörten der Ortsgruppe Gießen der Technischen Nothilfe 285 Nothelfer und 83 Nothelferinnen an. Die Technische Nothilfe erfreute sich damals schon in breiten Schichten der Gießener Bevölkerung starker Sympathie. Der „Gießener Anzeiger" stellte der auf den Dienst für das Gemeinwohl ausgerichteten Organisation seine Unterstützung gerne zur Verfügung, die u. a. in einem Bericht der Gießener TN. an die vorgesetzte Dienststelle von Anfang September 1920 warme Anerkennung fand. Die'Tätigkeit der hiesigen Ortsgruppe erstreckte sich bis dahin auf die Werbung von Mitgliedern und ~ t t u_./____... _. „ .. ...
allgemeine Vorbereitungen, die der Schlagfertigkeit tiefer Zeit brach der E i s e n b a h n e r st r e i k im der Ortsgruppe beim Einsatzerfordernis galten. . ~ ■'' " •- ------------
I-m Marz 1921 machte ein Streik i i *w'
SffltX mürb, ein matftug. Ebcnfo begeifterte der Mes,erflug.
Lokomotivführer (Erich Stockmeyer) abgegeben, Hier führte er die Maschine in ^"krechter Lage, jj; ein anderer (G. Schuchmann) versah zwecks Er-i die Tragflachen feines Doppeldeckers stehen nicht lanauna der Streckenkenntnis den Heizerdienst. narh rechts und links, sondern nach oben und unten.
Bei einem erneuten Streik in Wetzlar bei An7chliebend zeigte der Weltmeister die Glanznum- den Buderuswerken durch den die Elektrizitätsver- mer, mit der er auf dem W e 11 m e i st e r s ch a f t s - Inrgung und die »eN.s-rung mit Walser siir -tm° k a m p s , n P a r . S d.e me,s en Pun tefürJemen
Provinz Oberhessen schrieb damals fol- rej)ter Sturzlage auf fast der gendes: . ' gleichen Flugbahn zurück, auf
„Durch den in den Braunkohlengruben de- ^rher nach oben ge- Kraitwerks Wölfersheim plötzlich ausgebroche- stiegen war Aus dieser nen Streik der Bergarbeiter wurden sowohl die Sturzfluglage wird das Flug- Provinzialverwaltung Oberhessen, wie auch die, bann allmählich wieder ganze auf Licht- und Kraftversorgung aus dem Werke Wölfersheim angewiesene Bevölkerung auf das schwerste getroffen. Große Werte Fanden auf dem Spiel und insbesondere schienen einige Bergbaubetriebe bereits dem Untergang durch Ersaufen verfallen. Die Technische Not- Hilfe hat es fertig gebracht, in überraschend kurzer Zeit die wichtigsten Notstandsarbeiten durchzuführen und allmählich wieder überallhin Licht und Kraft zu bringen. Sie hat damit der Allgemeinheit einen unschätzbaren Dienst erwiesen. Es drängt uns deshalb? allen Nothelfern für ihre schnelle und wirkungsvolle Arbeit, sowie insbesondere auch der Leitung für ihr ziel- bewußtes und unermüdliches Handeln hiermit wärmsten Dank auszusprechen."
Anfang Februar 1922 übernahm der damals schon bewährte TN.-Führer, Gewerbelehrer Schuch a r d t, nach dem Wegzug des bisherigen Führers Thiel die Führung der Gießener Ortsgruppe. In
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Nothilfe G'mwt
„Technische
Einsatz, Wetzlar


