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Der Rentenmarkt war ebenfalls freundlich, Att-

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Man rechnet mit dem Neubau von vier bis Wohnhäusern.

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Große Strafkammer Gießen.

Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit verhandelti das Gericht gestern gegen den K. I. aus Rudlos., der wegen Verbrechens im Sinne des §176 fiiff. 38 RStGB. angeklagt war. Auf Grund des Gesetzes« über die Gewährung von Straffreiheit wurde dar- Verfahren eingestellt, da eine Gefängnisstrafe vorn über sechs Monaten unter Annahme mildernd«! Umstände nicht zu erwarten war.

63,57

80,83

34.02

zurRhein-Mainischen Börse mit dem Frankfurt" zusammengelegt worden.

Frankfurter Börse.

Millagsbörse fester.

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Bullen b) 30 Hs 32, c) 25 bis 29; Kühe a) 31 bl« 33, b) 26 bis 30, c) 21 bis 25, d) 10 bis 20; Färse« a) 38 bis 40, b) 32 bis 37, c) 27 bis 31. Wölber a) 45, b) 34 bis 44, c) 27 bis 33, d) 20 bis 26. Schafe nicht notiert. Schweine a) 53, b) 52 bis 53 c) 50 bis 53, d) 45 bis 52. Marktverlouf: Rinder mittelmäßig, geräumt. Kälber ruhig, langsam qe. räumt. Schweine mäßig belebt, Ueberstand.

Kinfrermarft in (Breven

Auf dem gestrigen Rinder-Rutzoiehmarkt in Gie- ßen standen 669 Stück Großvieh, 123 Fresser und 191 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 330 bis 440 Mk 2. Qualität 210 bis 280, 3. Qualität 100 bis 160- Schlachtkühe a) 160 bis 280, b) 50 bis 100; Rinder' bis -Ljährig, 60 bis 85, %« bis 2jährig 80 bis 160, tragend 180 bis 330 Mark; Kälber, das Pfund Lebendgewicht 20 bis 30 Pf. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverlauf: Geschäft mittelmäßig. Nach,, frage nach guten Milchkühen.

Schweinemarkt in Hungen.

Hungen, 4. Dezember. Bei dem gestrigen. Schweinemar-kt waren 437 Ferkel zum Ver.. kauf aufgetrieben. Bei mäßigem Handelsgescha" verblieb Ueberstand. Man bezahlte für bis zu sech Wochen alte Ferkel 8 bis 12 Mark, sieben Woch« alte Tiere 13 bis 14 Mark, acht Wochen alte Ferkü 15 bis 16 Mark, neun bis dreizehn Wochen all, 17 bis 22 Mark.

Rundfunkprogramm.

Donnerstag, 6. Dezember.

Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I.

Amtsgericht Gießen.

Sechs Anwohner der Kläranlage wurden J* Geldstrafen, und zwar der Haupttäter zu 10, w anderen zu 3 und 5 Mark, verurteilt.

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Frankfurt a. M., 4. Dez. Die Vereinbarungen in Rom für den Uebertzang des Saargebiets an Deutschland, die bereits im gestrigen Abendbörsen- verkehr einen günstigen Eindruck gemacht haben, wirkten auch an der heutigen Mittagsbörse anregend fort und führten fast auf der ganzen Linie zu Kursbefestigungen. Don der Kundschaft waren einige Kauforders eingetroffen. Nach deren Erledigung wurde das bis dahin ziemlich lebhafte Geschäft wesentlich ruhiger, da sich innerhalb der Kulisse eine gewisse Zurückhaltung bemerkbar machte. Sie dürste darauf zurückzuführen sein, daß diese Kreise vor der Veröffentlichung des Kapitalstockgesetzes keine langfristigen Engagements unterhalten möchten. Die Grundtendenz blieb aber auch später durchaus fest.

Verstärkte Nachfrage zeigte sich auf Käufe aus dem Revier für den Montanmarkt, und die Umsätze waren recht lebhaft, besonders für die Werte der Stahlvereins - Gruppe, also Gelsenkirchen 60,50 (59,25), Phönix 47,90 bis 48,13 (47) und Sahlver- ein selbst mit 41 (40,25). Die übrigen Papiere er­höhten sich von 0,50 bis 0,75 v. H., nur Buderus lagen mit 84,25 um 0,75 v. H. leichter. Größeres Geschäft hatten außerdem IG.-Farben mit 136 bis 136,50 bis 136,25 (135), wogegen andere chemische Werte still und nicht ganz einheitlich lagen. Der Elektromarkt brachte bei kleinem Umsatz für Gesfürel und Schuckert Erhöhungen bis zu 1,40 v. H., wäh­rend Bekula 0,40 v. H. und Siemens 1,25 v. H. nachlieben. Fest lagen ferner ZellstoffakUen, Wald- hos plus 0,50 v. H., Aschaffenburg etwa plus 1 v. H. Schiffahrtspapiere sowie AG. für Verkehrswesen blieben gut behauptet, ebenso Daimler Motoren. Von Einzelwerten kamen Conti Linoleum Zürich mit 59,40 (am 29. 11. 56,50), Deutsche Linoleum 0,50 v. H. fester zur Notiz. Reichsbankanteile und Moenus Maschinen sowie Mainkraft waren nur knapp gehalten.

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Kommunal-Umschuldung lagen 5 Pf. höher, Zins­vergütungsscheine waren unverändert. Von Indu­strie-Obligationen setzten Stahlverein-Bonds 0,25 vom Hundert höher, Mittelstahl-Bonds behauptet ein. Von fremden Werten bröckelten Mexikaner etwas ab.

Nachdem nach den ersten Kursen sich teilweise leichte Rückgänge ergeben hatten, zeigte sich in der zweiten Börsenstunde wieder etwas Nachfrage, so daß ein Teil der Papiere wieder etwas befestigt war. Das Geschäft erfuhr aber keine Ausdehnung, das Gros der Aktienwerte blieb auf dem Anfangs­stand unverändert. Zellstoff Aschaffenburg lagen schließlich 1,65 v. H. fester, ferner sind Scheideanstalt mit plus 2 v. H., anderseits Lahmeyer mit minus 1,25 v. H. zu erwähnen. JG.-Farben schwankten zwischen 135,90 bis 136,40.

Am Rentenmarkt traten ReichsbahnVA. mit 115 bis 115,13 (114,90) stärker hervor, während sonst keine nennenswerten Veränderungen eintraten, späte Reichsschuldbuchforderungen lagen jedoch etwas ruhiger und leichter. Goldpfandbriefe waren teils gefragt, teils etwas angeboten, während Liquida­tionspfandbriefe zumeist um 0,25 v. H. anzogen und auch einige Kommunal-Obligationen etwas höher lagen. Stadtanleihen waren zumeist unverändert, auch Staatsanleihen lagen ruhig. Tagesgeld war zu 3,75 v. H. weiter erleichtert.

Abendbörse gut behauptet.

Die Abendbörse nahm bei fester Grundstimmung einen ruhigen Verlauf. Gegen die Berliner Schluß­notierungen war das Kursniveau im allgemeinen gut behauptet. Etwas höher lagen u. a. Farben­industrie, Gesfürel und einige Montanpapiere. An­dererseits gingen Lahmeyer um 1,25 v. H. und Verein. Ultramarin auf 123,50 (126) zurück. Am Rentenmarkt bröckelten Altbesitz gegen Berlin 0,25 v. H. ab, sonst traten bei kleinem Umsatz keine Ver­änderungen ein. Von Auslandswerten waren 4 v. H. und 3V2proz. Schweiz. Bundesbahn um je 1 v. H. auf 164 bzw. 153 erholt.

U. a. notierten: Altbesitz 103,13, 6 v. H. Stahl­verein 87,40, Braubank 102,50, Gelsenkirchen 60,25, Mannesmann 74,13, Phönix 47,75, Rheinstahl 89,50, Stahlverein 40,40, Aku 54,75, Bekula 139,75, Scheideanstalt 212, Licht und Kraft 121.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 4. Dez. Arn Gemüse­

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Rhein-Mainische Börse" in Frank- fu r t. Im Zuge der Neuordnung des deutschen Dörsenwesens, die zum 1. Januar 1935 durchge­führt wird und in deren Rahmen die Zusammen­legung von 13 zu 5 Börsen erfolgt, ist die Mann­heimer Wertpapierbörse mit der Frankfurter Börse Sitz in

Erde ihren Acker bebauen für chre S^ne wie bis­her. Zu tragischem Ende führt der Kampf. Eine deutsche Möglichkeit ist vertan für alle Zeiten. Statt drüben ein germanisches Reich zu gründen, werden auf 2 Jahrhunderte hin die Völker Deutsch­lands sich zerfleischen in Glaubenskämpfen, wäh­rend die glücklicheren Portugiesen und Spanier, Columbus folgend, ihre Weltmacht in Amerika be­gründen. Ein Stoff von hohem historischen Rang ist in diesem Werk gestaltet. Packende Landschafts­schilderung wie lebendige Formung eigenwilliger Charaktere und Gestalten gestalten diesen Stoff, ber wahrhaft ein deutscher Stoff ist.

Kurt Faber: Unter Eskimos und Walfischfängern. Eismeerfahrten eines jun­gen Deutschen. Volksausgabe mit einem Geleitwort von Josef Ponten. Preis 4,50 Mark. (448) Verlag Robert Lutz Nachf., Stuttgart. Nicht weit von der Stelle, wo Kurt Faber fein wandermüdes Haupt auf einsamem Schneefeld Kanadas zur letz­ten Ruhe barg, hatte der damals Neunzehnjährige, vom Wandertrieb mächtig gepackt, vor 25 Jahren die Wanderung begonnen, die ihn trotz der furchtbar harten Schule seiner ersten Reise auf dem modernen Sklavenschiff eines Walfischfängers über alle Meere, durch alle Länder in warmen und kalten Zonen führen sollte. Von dieser ersten Reise ins nördliche Eismeer spricht dieses Buch. Unmenschlich hart ist der Dienst für den jungen Matrosen, verkommene Subjekte aus aller Herren Ländern sind die Kame­raden, niederdrückend die unendliche Weite des Mee­res und die schweigende Einsamkeit der ewigen Schneefelder. Aber Kurt Faber setzt sich durch, zwei Fluchtversuche mißlingen zwar, doch im Guten ge­lingt es ihm schließlich, von dem ungastlichen Schiff zu scheiden und mit einer Eskimofamilie auf mo­natelanger Schlittenfahrt wieder zivilisierte Gegen­den zu erreichen. Die Schilderung dieser Reise durch die nordkanadischen Tundren, der stete Kampf gegen Hunger und die Unbilden der Natur, das roman­tische Leben unter den nomadisierenden Eskimos ge­hört zum fesselndsten dieses Buches. Besonders in­teressant ist auch Fabers Begegnung mit dem gro­ßen norwegischen Polarforscher Amundsen, der ge° rage damals auf seinerGjöa" die nordwestliche Durchfahrt gefunden hatte. Der Verlag hat die Volksausgabe des berühmten Buches mit hübschen Bildern ausgestattet. Statt der beigegebenen Karte

Notlandung eines Frankfurter Freiballons.

LPD. Buchenau (Kreis Biedenkopf), 4. Dez. In Elmshausen mußte ein Frei­ballon, der in Frankfurt a. M. aufgestiegen war, infolge einer Beschädigung an der Hülle eine Notlandung vornehmen, die sich dadurch sehr schwierig gestaltete, daß der Ballon in Gefahr geriet, mit einer Hochspannungsleitung in Berührung zu kommen. Einer ber Balloninsassen ließ sich an dem Haltetau, das auf dem Boden schleifte, zur Erde nieder, und es gelang ihm mit Hilfe einiger inzwi­schen herbeigeeilter Ortsbewohner, den Ballon zur Erde zu ziehen. In der Gonbel befanden sich drei Insassen. Hülle und Gondel wurden nach Buchenau gebracht, von wo aus der Abtransport mit der Bahn nach Frankfurt erfolgte.

Kreis Wetzlar.

<£ Rodheim a. d. Bieber, 4. Dez. Wie in allen größeren Orten des Kreises Wetzlar, ist auch in unserem Orte auf Anregung des Landratsamtes eine Fortbildungsschule für d i e weib­liche Jugend errichtet worden, die in diesen Tagen ihren Betrieb ausgenommen hat. Kreis und Gemeinde haben selbst recht ansehnliche Geldopfer nicht gescheut, um bie erforderlichen Vorbedingungen für eine gedeihliche Arbeit zu schaffen. Heute steht ber Fortbildungsschule ein freundlicher, heller Raum mit genügend Tischen und Sitzgelegenheiten und 4 Kochherden zur Verfügung, fast alles neu beschafft. Die Unterrichtsstunden werden von den Jungmäd­chen der Jahrgänge 1932/34 der Gemeinden Rod­heim, Bieber und Vetzberg besucht. Es wird in zwei Abteilungen unterrichtet. Als Lehrerin wurde Fräulein Martha Helwig (Gießen) verpflichtet, die schon seit Jahren an der hiesigen Volksschule den Handfertigkeits- und Kochunterricht mit gutem Erfolg geleitet hat. Wenn man noch bedenkt, daß von feiten der Arbeitsfront in unserer Gemeinde Näh- und Kochabende abgehalten werden, in denen die jungen Mädchen von tüchtigen Lehrerinnen auf ihren künftigen Hausfrauenberuf vorbereitet wer­den, fo muß man wohl sagen, daß speziell für die weibliche Jugend Rodheims bestens gesorgt ist. Es ist außerordentlich erfreulich, daß die maßgebenden Stellen mit soviel Interesse, aber auch mit soviel Tatkraft und Energie diese Seite der Volkserziehung in die Hand genommen haben. Der Erfolg dieser Anstrengungen wird sicherlich nicht ausbleiben, und bann wird einmal die Allgemeinheit den Nutzen haben.

Kreis Biedenkopf.

T Bischoffen, 4. Dez. In den Waldungen von Bischoffen und Ni oder weibbach wurde mit den Holzfällungsarbeiten begonnen. In unferm Ort wurden für das Winterhilfswerk 84 Zentner Kartoffeln gesammelt. In Niederweid­bach wurden 72, in Roßbach 33, in Wilsbach 64 und in Oberweidbach 70 Zentner aufgebracht. Di« Kar­toffeln wurden nach Wiesbaden verladen. Durch die Gaufilm stelle der NSDAP, gelangte hier der FilmSeekadett" zur Aufführung. Die Bauarbeiter in unserer Gemeinde sind noch gut beschäftigt. Eine hiesige Firma läßt eine große Lagerhalle bauen. Die damit verbundenen Ausschachtungsarbeiten gaben auch den hiesigen Fuhrleuten Derdienstmögrichkoit. Auch für das Jahr

ebenfalls freundlich, Alt- markt blieb das Anaebot sehr stark. Eskarol, H., etwas lebhafter späte Feldsalat, Spinat, WeHkraut und Wirsing sind

Kleine Strafkammer Gießen.

Zwei Zigeunerinnen Th. und Ch. L. wurde« wegen Betrugs vorn Amtsgericht Lauterbach zu vier bzw. drei Monaten Gefängnis verurteilt. Dagegen legten die Angeklagten Be­rufung ein. Die gestrige Hauptverhandlung ergab,, daß die Angeklagten am Buß- und Bettag in eim; Bäckerei in Lauterbach kamen, für 30 Pfennig Backwaren kauften und diese mit einem Fünsmarl- stück bezahlten. Während die Tochter des Bäckers, bie allein im Laden war, das große Geld wechselt i ging, nahmen die Angeklagten das FünfmarkM' weg. Durch die eingeleitete Unterhaltung mit ber Tochter bes Bäckers würbe biefe nach ihrer W kehr von bem Verlust bes Gelbstückes abgeknft Die Angeklagten gaben zwar zu, bas Geld ge­nommen zu haben, wollen jeboch aus Versehen? hanbelt haben. Bezüglich ber Th. L. stellte Staatsanwalt bie Entfcheibung in bas ErrM bes Gerichts, ba ein gemeinschaftliches DoM" nicht erwiesen sei. Bezüglich ber CH. L. beantrag ber Staatsanwalt Verwerfung ber Berufung- Berufung ber CH. L. würbe verworfen, wahres Th. L. zu brei Monaten Gefängnis verurteilt ourot

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt desch lossenen Dividende an. Retchsbankdtskont 4 o. H, Lombarbzinsfuß 5 v. H

Äerlin^. Dezember Amertlani>cheJioten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

Englische Noten ..................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

Ungarische Noten................

von den Weltreisen Fabers hätte sich eine Spezial­karte ber kanabischen Küsten bes Eismeeres emp­fohlen.®-

Krieg auf sieben Ozeanen. Neue Folge vonUnsere Marine im Weltkrieg". Heraus­gegeben von Korv.-Kapt. a. D. F. O. Busch unb Korv.-Kapt. a. D. Frhr. v. F o r st n e r, mit 121 Bilbern unb 26 Karten im Text. Leinen 6,80 Mk. Brunnen-Verlag, Willi Bischoff. Berlin SW 68. (470) Korvettenkapitän a. D. Busch hat sich mit seinen Karneraben Korvettenkapitän a. D. Freiherr v. Forstner unb anberen Männern zufarnrnengetan, um ben zweiten, ben Schlußbanb seines Seekriegs- wertes herauszubringen, in ben auch zahlreiche Ge­schichten unb Geschichtchen aus ber Feber von Mit­kämpfern im Weltkriege eingeflochten sinb. Nicht jebermann kann sich große Abmiralstabswerke kau­fen, unb sie sinb auch nicht für jebermann getrie­ben, fonbem für Fachleute. Die zwei Bänbe Busch- Forstner aber sinb so allgemeinverstänblich, stellen­weise so feuilletonistisch unterhaltsam, baß sie Fa­milienlektüre werben können. Unsere Jungen vor allem werben sich begeistert in bie Erzählungen von Torpebobooten, Minensuchern, Sperrbrechern, Hilfs­kreuzern, Flugzeugen, Marineluftschiffen hinein­lesen, auch in bie Taten ber Marine zu ßanbe unter Abmiral v. Schroeber in Flanbern. Vieles barin ist auch bem erwachsenen Leser neu unb hoppelt fes­selnd.

Auf Kaperkurs. Helbentaten deutscher Hilfskreuzer. Von Walter von Schoen. Mit 25 2IbbÜbung«n unb Karten. Seinen 2,85 Mk. Ver­lag Ullstein, Berlin. (467) Immer roieber durchbrachen während des Krieges -deutsche Kaper­schiffe di« englische Blockade und steuerten als Schwarze Schiffe" hinaus in eine ungewisse, ge­fahrvolle Zukunft. Losgelöst vonber Heimat waren biefe Schiffe kleine Welten für sich, bie sich selbst er­halten mußten durch ben Mut ihrer Besatzung. Um­ringt unb gejagt von Feinben, zogen sie ihre Bah­nen vom ewigen Eis ber Polarmeere bis zu ben parabiesischen Inseln ber Sübsee. UeberaU kaperten unb versenkten sie feindliche Schiffe, überall lauerten ihre Minensperren. Ritterlichkeit unb Menschlichkeit begleitete stets bie heldenhaften unb abenteuerlichen Taten bi es er Männer, vondenen dieses Buch erzählt. Es wird auch von ber jungen Generation mit Span­nung und Freude gelesen werden.

Gymnastik II. 6.45: Frühmeldungen. 6.55: Morgen, spruch, Choral. 7: Frühkonzert. 8.30 dis 8.45: Gym­nastik. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittabskonzert I. 13: Saardienst, Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittags, konzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaft;- bericht. 15: Nachrichten ber Gauleitung. 15.15: Kinberstunbe. 16: Nachmittagskonzert. 18: Deut­sches Helbentum. Der letzte beutsche Marschall bei Weltkrieges: General August v. Mackensen, zu» 85. Geburtstag. 19: Stunbe ber Nation: Der Niko­laus ist da! 19.45: Saar-Umschau. 20: Reichs, sendung. 21.30: Geistliche Abendmusik. 22.10: Nach­richten. 22.20: Nachrichten aus bem SenbebeM 22.30: Große Volksmusik. 24 bis 2: NachtmusL

waren bie Preise kaum verändert. Am O b st - markt blieben die Zufuhren in Aepfeln und Bir­nen immer noch stark. Für Apfelsinen nimmt das Angebot zu. Die Nachfrage nach bester Ware, be­sonders für Goldparmänen (14 bis 16) war gut. In guter Ware nahm bas Geschäft einen befriebi» genben Verlauf, im übrigen blieb es sehr flau. Für besonbers gute Auslese liegen bie Preise 20 bis 30 v. H. über Notiz, sonst waren sie unver- änbert.

Frankfurter Pferdemarkt.

Frankfurt a. M., 4. Dez. Der Auftrieb für den letzten Pferdemarkt in diesem Jahre war deson- ders lebhaft. Vom schwersten Belgier bis zum klein- sten Esel standen Zugtiere zum Verkauf. Der Handel setzte gleich bei Beginn des Marktes lebhaft ein und hielt auch späterhin an, so daß bereits gegen Mittag gut breioiertel der Gesamtzufuhr verkauft war. Doll- jährig« Pferde guter Beschaffenheit erzielten aus­kömmliche Preis«. Schlachttiere waren billig und brachten nur etwa 18 bis 20 Mk. je 50 Kilo Schlacht­gewicht; fett« voll fleischig« Tiere wurden je nach Qualität entsprechend höher im Preff« gehandelt.

Mainzer Schlachtviehmarkt.

Mainz, 4. Dez. Auftrieb: 31 Ochsen (zum Schlachthof direkt 4 Stück), 34 Bullen, 299 (10) Kühe, 183 (2) Färsen, 320 (15) Kälber, 21 Schafe, 834 (25) Schwein«. Notiert wurden pro 50 Kilo Lebend­gewicht in Mark: Ochsen b) 32 bis 36, c) 27 bis 31;

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Datum

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6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 6% ehem.7% Dt.ReichSanl.v. 1929 bZ4/L Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit AuSlos.-Rechten .............

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

6% ehem.8% Hess. BollSstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12..................

5y»% Hess. LandeS-Hypotheken- bank Darmstadt Liqut.........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit AuSlos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Eammelabl. An- leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

6%% ehem. 4y.% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Psandbrtese.......

6J4% ehem. 4yt% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.^Soldpse. ....

6% ehem. 8% Pr. Landespfand, briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Cteuergutsch. Verrechnungskurs..

4% Oösterreichische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4yt% deögl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 ®aflbab6a^n*jLnIcil,p

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24

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93 69,5

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149

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99 121

76 107,65 100,5 93,75 141,75 112,25

84,75

105 60,25 104,9 76,13 151,5

118 73,25 74,13

Mansfelder Bergbau......... 0

KokSwerke................. O

Phönix Bembau.............0

Rheinische Braunkohlen ..... 10

Ryeinstahl..................0

Vereinigte Stahlwerke........O

Otavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth.....?y2

I. G. Farben-Industrie.......7

Scheideanstalt................

Goldschmidt ................0

RütgerSwerke ...............0

Metallgesellschast.............O

Philipp Holzmann........... O

Zementwerk Heidelberg ......0

Cementwerk Karlstadt.........O

Schultheis Patzenhofer .......O

Aku sAllgemeine Kunstseide) .. O

Bemberg...................O

Zellstoff Waldhof ............0

Zellstoff Aschaffenburg .......O

Dessauer Gas...............7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum...........O

Orenstein L Koppel..........O

Leonhard Tietz..............O

Chade......................10

Arrumulatoren-Fabrü........0

Conti-Gummi...............O

Gritzner.................... 0

Mainkraftwerke Höchst a.M,... 4

Süddeutscher Zucker.........8

79,25

47

215

89

40,25

12

109,4

150

135

210

90,4

38,75

82

77,25

109

54,5

131,25

46

64,9

48,25

63,5

31,75

201

133

27,25

80,25

178,5

47,75 215

89,5

40,4

12

109 109,5 152,25

136,13

212 90,5

38,75 81

,8

54,75 132

46,5 66,5

48,25 64

31,75 196

133,75

27,5 80,5

182

79 93,75 46,75 213,5

89 39,9 11,75 108,5 109,5

152

134,5

90,25 96,75

82

n z

102

55

131 45,75 65.25 116,5

47,9

63,5

88 31,4

203 160 133

-

180

79 94,25 47,5

215

89 40,25

11,4

109 109,5

153

135,75

90,25 97,4

81

77,9

102,25

55 130,5

47 67,75

116

48,25

64

88 31,4

196 159

134

27

irö

3.Dezember

4. Dezember ___

Amtliche

Notierung

Amtliche flotiaww

c^eld

| Ärie

Geld

Buenos Atre>

0,628

0,632

0,628

TöT 58.« 0,206 3,# 5S,J

Brüssel.....

58,17

58,29

58,26

Rio de Jan.

0,204

0,206

0.204

Cotta ......

3,047

3,053

3,047

Kopenhagen.

55,09

81,07

55,21

54,96

Danzig.....

81.23

81,15

Ä Ä 21-5 0,721 5,7* kl- 49,0$ 11,L 63,66 80,85 34-08 10,46

London .....

12,34

12,37

12,315

HelsingforS..

5,45

5.46

5,435

Paris ......

16,39

16,43

16,39

Holland ...

168,07

168,41

168,20

Italien.....

21,30

21,34

21,30

Japan ......

0.720

0,722

0,719

Jugoslawien

Oslo.....:

5,694

61,99

5,706

62,11

49,05

5,694

61,85

Wien.......

48,95

48,95

Lissabon....

11,215

11,235

11,19

Stockholm...

63,63

63,75

63,48

Schweiz ....

80,79

80,95

80,69

Spanien....

33,99

34,05

34,02

Prag.......

10,38

10,40

10,38

Budapest ...

Neu York ...

2,488

2,492

2,490

Bantnoten.