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Montag, 5. März 1934

184. Jahrgang

Nr. 54 Erstes Matt

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ein, der Er

Wo sieht England?

Von Dr. Otto Hoehsch, o. ö. Professor der Geschichte an der Universität Vertin.

der ost beobachtete Gegensatz zwischen einem Par- lamentsautzenminister und der französisch orientier­ten Bürokratie des Außenamts, existiert für Eden nicht, dessen Auffassungen und Neigungen nach Pa­ris gehen.

Das bedeutet keine Deutschfeindlichkeit. Das ist reine englische Jnteressenpolitik, die die jüngere Generation fordert, mit der ist auch zu arbeiten. Man empfindet jetzt nachdrücklich, wie die Stellung Deutschlands nach dem großen Entschluß Adolf Hitlers vom Oktober in sich fest ruht und von diesem festen Standpunkte aus eine elastische, sichere und ruhige Politik gemacht werden kann. Man sieht auch an der Reise Edens, daß der eng­lische Staatsmann auch in der Methode dasselbe jetzt als zweckmäßig ansieht, was der deutsche Kanz­ler verfolgt, nicht die große internationale Kon­ferenz auf der nichts herauskommt, und auch nicht die Vermittlungsgespräche zu Dritt oder zu Viert, sondern, wie sich im deutsch-polnischen Abkommen so wirkungsvoll gezeigt hat, die Verhandlung zu Zweit, Staatsmann zu Staatsmann, Auae in Auge.

$o sicher es ist, daß eine Revolution, wenn sie wirklich echt ist, imSchlußerfolgeinen gewaltigen Kräftezuwachs für en Volk bedeutet, so sicher auch ist es, daß sie in der ersten Phase ihrer Entwicklung die Re­serven eines Volkes angreifen und damit zu einem gewissen Kräfteschwund führen

Wechsel sei auch in anderen Ländern festzustellen. Deutschland beschäftige sich augenblicklich am stärk­sten mit dem Problem der Arbeitslosigkeit. Hitler müsse vorsichtig und langsam handeln. Eine aus­ländische Verwicklung sei daher das letzte, w a s er wünsche, denn sie würde seine großen Pläne für ein blühendes, befriedetes Deutschland zunichte machen.

Kein Schritt vorwärts.

Die französische Note wird Ende der Woche in London erwartet.

London, 5. März. (DRV. Funkspruch.) Die französische Antwortnote zur Abrüstungsfrage dürfte, wieDaily heralb" sagt, Ende der Woche nach London gesandt werden. Ls sei nicht länger daran zu zweifeln, daß sie, möge sie auch in der Form noch so höflich sein, tatsächlich die Vorschläge der britischen Denkschrift völlig ab­lehnen werde. Sie werde überdies weitere Ver­handlungen völlig aussichtslos machen. Es verlaute, daß Doumergue und seine Kollegen wie­der alle Forderungen stellen werden, die die früheren Schwierigkeiten ergeben haben, und die sich nicht wesentlich von dem Stand­punkt vom Oktober v. 3. entfernen.

Lloyd George zeigt Verständnis für Deutschlands Kriedensarbeit

Oie Dreierkonferenz in Rom

Begrüßungsaufsähe der italienischen presse.

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Sietzeim Anzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen

Reichspropagandaminister Dr. Goebbels eröffnet die Leipziger Messe.

Oie Messe des wirtschastlichen Wiederaufstiegs. Eine Schau deutscher Qualitätsarbeit

Wicklung Oesterreichs und Ungarns, den entscheidenden Wert der Stellung der beiden Länder im mitteleuropäischen Rahmen, die Not­wendigkeit besonderer Stützung und Zusammen­arbeit für die beiden Länder und schließlich die Wichtigkeit überlegten Vorgehens in den drängen­den Fragen und in der Verwirklichung der Absich­ten und Richtlinien, die im Donaubecken herrschen. DerLavoro Fascista" spricht von der tie­fen Sympathie des italienischen Volkes für das österreichische und das ungarische Volk. Die italieni­sche Nation werde in Erinnerung an die eigenen Unabhändigkeitskämpfe den Verteidiger der Unabhängigkeit deskleinen" Oe st er­reich festlich empfangen und ebenso den Vertreter Ungarns, des Landes, das mit allen friedlichen Mitteln darauf bestehe, daß ihm sein Recht werde.

London, 4. März (DNB.) Lloyd George ver­neint im Sunday Dispatch die Frage:Wird es einen Krieg in Europa geben?" Er schreibt dazu u. a.:Hitler scheint der einzige zu sein, der in der allgemeinen Aufregung d i e Ruhe behält. Er ist eifrig damit beschäftigt, die Ursachen für etwaige Reibungen mit seinen Nachbarstaaten zu beseitigen. Sein Pakt mit Polen ist ein bemerkenswertes Ereignis, eine Tat der mutigen Staatskunst." Keiner der Vorgänger Hitlers würde es gewagt haben, eine solche Vereinbarung durchzuführen. Es fei ein Beweis des Vertrauens, das Hitler allen Klaffen in Deutschland eingeflößt habe, daß diese Verständigung mit allen ihren Folgerungen ohne Tadel ausgenommen worden sei. Der Pakt mit Polen würde es einer chauvinistischen Regierung in Frankreich schwer machen, wegen der Braunhemden oder wegen der Gerüchte von einer deutschen Wiederaufrüstung Unruhe zu stiften. Wenn sich Polen abseits halte, könnte sich Frank­reich kaum eine Aktion am Rhein leisten. Auch die englische Oeffentlichkeit würde sicherlich ein aggres­sives Vorgehen gegen Deutschland nicht unter­stützen. Hitlers persönliche außenpolitische Aeußerun- gen hätten eine beruhigende Wirkung gehabt. Die Stellungnahme der englischen Oeffentlichkeit gegen­über Deutschland sei seit dem letzten Jahre be­deutend freundlicher geworden. Dieser

Zeitpunkt der Umstellung von Fleisch- auf Pflanzenkost für einen bisher sleischessenden Menschen zweckmäßigerweise nicht dann aus­sucht, wenn dieser Mensch eben eine sch w e r e Krankheit durchzumachen hat, und jeder tiefgehende Eingriff in seine organischen Funktionen den sofortigen Tod herbeiführen kann.

Wir übernahmen die deutsche Wirtschaft in einem solchen Zustande. Wir mußten alle Kräfte anspan­nen, um ihr d i e nackte E x i st e n z zu retten. Es war uns nicht freigestellt, nach den Gesichts­punkten eines reinen Ideals zu handeln, wir muß­ten vielmehr nach den Gesichtspunkten einer vor- handenen Realität, die wir vorfanden, ans Werk gehen. Die nationalsozialistische Revolution hat diese Probe des Lebens glänzend bestanden. Ohne sich im Geringsten von ihren programmatischen Forde­rungen abdrängen zu lassen, hat sie sie doch mit «den wechselnden Erfordernissen des Tages in Heber- I einstimmung zu bringen verstanden, und das Er-

So hat sich der Engländer nicht nur erneut klar­gemacht, was das deutsche Programm ist und unwei­gerlich will, die Gleichberechtigung, die Verteidi­gungswaffen, (auch in der Luft), das Heer von 300 000 Mann, die Bereitschaft zur Kontrolle der nichtmilitärischen Verbände, wenn alle anderen Mächte in gleicher Weise dazu bereit sind. Er sah, wie eine Grundlage in der Verbindung mit Eng­lands Vorschlägen und dem italienischen Stand­punkt gefunden werden kann. Und er hat auch gesehen, daß er im Gespräch mit dem Führer das ganze deutsche Volk einheitlich und geschlossen zur Verständigung sich bereit gegenüber hat. Wo bei ihm aber etwa kritische Einstellung aus älteren englischen Meinungen gegen das neue Deutschland noch mitspräche, so weiß gerade dieser jüngere Staatsmann selbst zu gut denn auf dieser Woge wird auch er getragen! wie sehr und wie tief die neuen Gedanken der neuen Zeit, die im vorigen Jahre für Deutschland anbrach, nun auch inold England" wühlen!

muß. Wir wußten das auch sehr wohl und sahen deshalb unser erstes Ziel darin, diesen Kräfteschwund sobald und so schnell wie mög­lich wieder aufzuholen, um damit die deutsche Ration fähig zu machen, den nun an- brecheuden schweren Daseinskampf siegreich zu bestehen. Es war dabei von minderem Belang, ob d i e rein nationalsozialistischen Aufbaumethoden, die wir hätten zur Anwendung bringen sollen, theoretisch gesehen den Methoden überlegen waren, die wir tatsäch­lich zur Anwendung gebracht haben. Denn was hier zur Entscheidung stand, war weniger eine Frage der Theorie als der Praxis.

So richtig es sein mag, daß die Pflanzenkost den menschlichen Körper besser ernährt als die Fleisch­kost, so richtig aber auch ist es, daß man den

Rom, 3. März. (DNB.) In einem, vom italieni­schen Außenministerium inspirierten Artikel sagt dasGiornale d'Italia", der bevorstehende amtliche Besuch von Dollfuß und Göm- b ö s in Rom vervollständige die Reihe von zwei­seitigen Begegnungen zwischen den Vertretern der drei Länder im letzten Jahre. Die drei befreundeten Lander verfolgten nicht nur im gegenseitigen Interesse, sondern auch zugunsten eines wohlverstandenen europäischen Gleichgewichtes eine Politik r e - g i o n a l e r Abkommen, wie sie ja auch inter­national als wirksames Mittel zur Lösung beson­derer Schwierigkeiten anerkannt seien. Die Politik der italienisch-österreichisch-ungarischen Verständi­gung diene zur Beschleunigung des Klärungs- und Festigungsprozesses im Donaubecken. Als Grund­lagen nennt das Blatt: das unmittelbare und dauernde wirtschaftliche und politische Interesse Italiens am Bestand und an der Ent-

Sicherlich ist es Wunsch der englischen Regierung, der auch weithin in der maßgebenden Konservativen Partei geteilt wird, daß die Abrüstungsver- handlungen zu einer wirklichen Einigung im Sinne der Herabsetzung der Rüstungen führen. Man weiß in England, daß die alte Alleinherrschaft zur I Leipzig, 4. März. (DNB.) Die diesjährige See für immer dahin ist, und man hat sich auch Frühjahrsmesse wurde auf dem Gelände der Tech- damit vertraut gemacht, daß der Jnselcharak- Nischen Messe mit einem schlichten Festakt feierlich ter des Reiches seit dem U-Boot- und dem Luft- eröffnet. Die Bedeutung, die der diesjährigen Früh­schiff tatsächlich nicht mehr besteht. Und man jahrsmesse von der Reichsregierung beigelegt wird, wünscht eine Beschränkung der Rüstungsausgaben, fam darin zum Ausdruck, daß der Reichsminister für man wünscht die Bahn frei zu bekommen für eine Volksaufklärung und Propaganda Dr. Goeb- wirklich aufbauende Weltreichspolitik, mit der man he fs, dem das Messewesen untersteht, gekommen wesentlich nicht vorankommt. Daher die Semüfyun= roar, um die Messe persönlich zu eröffnen. Zahl­gen Macdonalds um Fortsetzung der Genfer Ar- reiche weitere Ehrengäste wohnten der Feier bei, beit. Daher die Reise des Lordsiegelbewahrers unter ihnen Reichswehrminister Generaloberst von Eden, der vielleicht der nächste Außenminister B l o m b e r g, zahlreiche Gesandte, zahlreiche Englands sein wird und sich die Sporen dafür schon Staatsminister der Länder, preußische Staatsräte, verdient hat. Vertreter der Reichswehr, der SA., SS., ber Reichs-

Aber zwischen Maodonald und Edens Auffassung leitung der NSDAP., der Reichsstände und der und Anlage ist ein tiefgreifender Unterschied, in dem Presse.

zugleich die Krise der englischen inneren Politik mit Fanfarenklänge leiteten den Eröffnungsakt der heraufziehenden englischen Entscheidung in der dann sprach der Präsident des Direktoriums Rnstungsfrage merkwürdig verbunden ist. Und dar- Leipziger Messe, Dr. Raimund Köhler, über muß man sich in Europa sonst ganz klar sein! führte'u. a. aus:

Das Kabinett Macdonald ist nicht mehr Die Leipziger Messe ist das hohe Lied der

populär. Man vermißt Führung und Wille. Noch beit des deutschen schaffenden Volkes, das die F e r- mehr: auch drüben drängen bie neuen Geban-Itigniciren als Gebrauchsartikel und ken mit aller Wucht an die alte Ueberlieferung Produktionsmittel herstellt. Ein großer und Form heran. Nationalsozialistisches Gedanken- Teil der mit der Fertigwarenherstellung Beschaftig- gut drängt herein, ebenso wie Mussolinische Ideen und ten erhält die Arbeit durch Messeaufträge zugewie- Rooseveltsche Programmatik. Draußen wühlt unb hen. Wir dürfen aber nicht nur zahlenmäßig die arbeitet öie Fafchistenbewegung Mos - Bedeutung der Leipziger Messe und der Fertig- leys mit seinenSchwarzhemden", die schon bei Warenerzeugung erfassen, wir müssen sie auch vom den Parteiführern und den größten Zeitungen recht Standpunkt ihrer ideellen Bedeutung für das Wohl ernst genommen wird und immer nachdrücklicher bes gesamten Volkes betrachten. Da ist festzustellen, nach Führern ruft, die man nicht findet. Im Ka- baß gerade bei der Fertigwarenindustrie der Qua- binett arbeitet der Landwirtschaftsminister Walter litätsarbeiter sein Wirkungsgebiet hat. Die Messe Elliott, vielen aus den Genfer Verhandlungen jst aber nicht nur eine wirtschaftliche Angelegenheit, bekannt, ein konservativer Schotte, auch von der' sie jsi in großem Umfang auch eine Erziehungs- jünqeren Generation. Was dieser sagt und tut, er- angelegenheit. Von der Messe aus geht die Wirkung innert stark an Roosevelts Maßnahmen und auch zur Steigerung der Qualität, denn auf der Messe an Gedankengänge Adolf Hitlers. Inwieweit zu sieht Konkurrenz an Konkurrenz, und eine ßet= dieser Richtung Anthony Eden gehört, wissen wir stungsfront zur anderen an. Die Messe ist außer- nicht Heber innere Politik und Wirtschaft spricht er bem eine Propagandaeinrichtung von größtem Äus- nicht, aber er ist er ft 37 Jahre, Frontkämpfer, jün- maß. Sie wirkt durch ihre Einrichtungen auch aere Generation, die auch hier vorwärts drängt! außerhalb der eigentlichen Messezeit belebend für

Das ist von innen heraus die kritische Lage, bie ganze deutsche Wirtschaft über die gesamte Welt Schwerlich wird das Hebergangskabinett Macdonald hmweg.

demgegenüber die gesetzliche Dauer des Parlaments Dann sprach, von stürmischem Jubel begrüßt, außenpolitischen Erfolg baoontragen, är nur a^u f dem Abrüstungsfelde liegen könnte. Von hier aber kommt die andere Krise. Die Jüngeren,

gewiß auch die Rüstungsinteressenten und die Volksgenossen und Volksgenossinnen? Die

Imperialisten alten Stils, aber doch vor aüem bie I ber nationalsozialistischen Revolution, die

jüngeren Konservativen, und unter ^en wieder Januar 1933 an die Macht tarnen, über

Eden, fragen mit steigender Sorge, ob nicht bet <men DOn ihren Vorgängern eine furchtbare diesem Gang der Abrustungerorterung ^"^land 9 $ & uns damals von der fast ent-

z^u stark in das Hintertreffen gerate. Größe der Probleme, die uns auf-

Sapan und Amerika nutzen den Rahmen Lon- 9>n ^de, nicht beirren lassen. Wir waren

doner Flottenpaktes vom April 1930 mit ihren Uebeneugung, daß, wenn es uns gelingen

Programmen des letzten ^h^es in vollem Maße bas ganze deutsche Volk zu mitwirkender

aus. An beiden Stellen hat die ostasiatlsche und die ouhurufen es uns auch gelingen würde, mit Völkerbundskrij- zu einem ,-hr starken Einfluß der W Herr zu

Admiralität geführt. Kem Wunder, daß bas in n Sie wichtigste und entscheidenste Auf-

England nachwirkt, daß man die Position m Smga. Lösung anvertraut wurde, war

pore auf einer wie niemals sonst betanntgegebemm 9^e, o.e un^gu Arbeitslosigkeit.

Konferenz prüfest laßt, oder die Frage wie: man ist vielfach Klage darüber geführt worden, für die Flottenkonferenz des nächsten Jahres fid) £ b(?'r Nationalsozialismus sich vorerst m der vorbereite, wenn der Flottenpakt ablauft etwa in ^l/rd)|üf)runq seines rein programmatischen wirt- einem so wichtigen Problem, ob künftighin Groß-Inhalts größte Behutsamkeit kampfschiffe noch gebaut werden sollen oder nicht, uv l ^)abei war uns das durch die Zwangs- Aus verschiedenen Quellen drangt so lmmer em- ' « ber Entwicklung selbst sozusagen anbe-

heitlicher em Strom gegen Macdonalds Auffassung 9 6s qinfl nicht an, in einer Zeit, m der und Taktik in der Rüstungsfrage heran, ein Strom, ^UOnen Menschen die vitalsten Bedingungen ber zugleich auch immer stärker vom Volker- materiellen Existenz bedroht sahen, Debatten d und ab lenkt. ir, .. führen und Experimente zu versuchen; es war

Im Gefühl so heraufziehender Entscheidungen, gnMe Stunde gekommen, zu handeln die gleichzeitig drinnen und draußen sich vor- bag entscheidende Problem der deutschen Wirt- bereiten, machte Eden diese ^eife. Neue Informa- aft5frife gleichviel mit welchen Mit-

tionen konnten sie ihm schwerlich bringen Er hat Mtsmse, g^ cy rststungVb = r°-^°om°B°d°n"der W-ichb-r" ch! - »< ->°" -'n- wenn jie

tigunq aus Deutschland ist. Er hat in Berlin und Rom gesehen, daß man an beiden Stellen unter gewissen Voraussetzungen die letzten eng­lischen Vorschläge, die den schweren Fehler Simons im letzten Oktober einigermaßen wieder 6^ machen als geeignete Grundlage betrachtet Unb er sieht in Paris, daß man dort mit nicht ein­mal neuen Formeln die alte Starrheit in der

Ablehnung der Abrüstung fortsetz So wird vor ß Solange ber jetzige Skandal bauert, so-

allem (ein Zweck gewesen (em,^ zu tun wa^der .fi Frankreich nicht die Entscheidung im

Diplomat nennttater le terram , d a Finne etwa dernationalen Union unb eines

ab t oft en und prüfen °ufd'° Entscheidung hm, ^mchen Führertums gefallen ist, kann keine Par- anf die der betre sende Staatsmann stch °°rb° tei und kein Politiker dort aus den ausgefahrenen reitet Als ein typisch englischer konservativer P°U starren Sicherheitspolitik heraus. Wann

titer überstürzt dieser arnmenöe U S (i* bas ändert, weiß Mister ebensowenio wie m.r.

lanbs großer Politik nichts. Aber natürlich wird af)cr die Entscheidung

er in solchem 3ufammenpang mit «n«r9e".L England selbst heraufzieht, darüber muß Fahrt viel oorbereiteter, sichere^und damitempug a gurpa ttar fein.

reicher innerhalb ber Partei, im Kabine , 9 9 I gs £ r»eapn , wei große Linien aber für über seinem eigenen Führer ^dwm und ooll englischen Staatsmann fest. Draußen, über

gegenüber Männern wie Macdonald oder ga eeerüftung und sonst, die V e r ft a n -

Simon. .. . . Meli- nockdigung mit Amerika, keinesfalls em Begen-

Diefe Art Politik wmd gewiß eine W le noch Spannung, wie sie A. Chomberlam

den Genfer Faden weiter^mnen. Sich^rüch ab 1« herbeigeführt hatte. Und bnnnen, alfo in ffiu. wird Eden aus Berlin nicht den Emdrucl muge r sicherlich die Lime noch bewußter

bracht haben, es werde gelingen, Deuflchland, ^geh^»°^stch^^ 3rantreid)s. Sann

einigen Rebensarten wieber nach Genf unb auf b ben pfzülichen Botschafterwechsel Englanbs in

aussichtslosen Weg ber Abrüstungsgesprach z schon io beuten? Gewiß war Lorb % i) r e 11

-u bringen. Unb aus Paris nahm er den Embr Par sch J . Stützen ber englisch-frunzosischen mit, baß bie innere Krise Frankre chs «n wr uarqwn EranFer Mann

dieses zu einer vorwartsgehenben Außenpolltik'm gn er einiC frischere Kraft braucht,

Sinne ber allgemeinen Rustungsverstanbigung Nicht weyr mogucy, B