Amtsverkündigungsblatt
für die provinzial-irektion Oberheffen und für das Kreisamt Gießen
Np. 1 Erscheint Dienstag und Freitag. 5. ZüNUar Nur durch die Post zu beziehen. 1934
Inhaltsübersicht: Abänderung der Vollzugsverordnung zur Durchführung des Milchgesetzes. — Ausführung des Reichsviehseuchen- gesetzes. — Dienstliche Versammlung der Fleischbeschauer und Trichinenschauer. — Winterhilfsmerk für das Deutschtum im Ausland. — Dienstnachrichten.
Zweite Verordnung zur Ausführung des Milchgesetzes. Vom 8. Dezember 1933.
Auf Grund des § 52 des Milchgesetzes vom 31. Juli 1930 (Reichs- gesetzbl. I S. 421) in Verbindung mit der Verordnung des Reichspräsidenten zur Vereinfachung des Erlasses von Ausführungsbestimmungen vom 30. März 1933 (Reichsgesetzbl. I S. 147) wird nach Zustimmung des Reichsrats verordnet:
Im § 21 Abs. 1 der Ersten Verordnung zur Ausführung des Milchgesetzes vom 15. Mai 1931 (Reichsgesetzbl. I S. 150) werden die Worte „innerhalb zweier Jahre nach dem Inkrafttreten dieser Verordnung" ersetzt durch die Worte „bis zum 31. Dezember 1934".
Berlin, den 8. Dezember 1933.
Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft. In Vertretung: H. Backe.
Der Reichsminister des Innern.
In Vertretung: P f u n d t n e r.
Erste Verordnung
zur Abänderung der Vollzugsverordnuug znr Durchführung des Milchgesetzes.
Vom 28. Dezember 1933.
Auf Grund der Paragraphen 43 Abs. 2, 52 bis 54 des Milch- gesetzes vom 31. Juli 1930 (Reichsgesetzbl. I S. 421) und des §30 der Ersten Verordnung zur Ausführung des Milchgesetzes vom 15. Mai 1931 (Reichsgesetzbl. I S. 150) wird verordnet:
I.
1 In § 64 Abs. 2 der Vollzugsverordnung zur Durchführung des Milchgesetzes vom 31. Juli 1930 (Reichsgesetzbl. I S. 421) vom 23. Dezember 1931 (Reg.-Bl. S. 233) wird die Jahreszahl „1934" durch die Zahl „1936" ersetzt.
2. Der Abschnitt VI der vorgenannten Vollzugsverordnung vom 23. Dezember 1931 wird gestrichen.
II.
Diese Verordnung tritt mit dem 1. Januar 1934 in Kraft.
Darmstadt, den 28. Dezember 1933.
Der Hessische Staatsminister: Jung.
Bekanntmachung
betreffend Ausführung des Reichsviehseuchengesetzes,' hier: die Einfuhr von Vieh aus stark versuchten Gebietsteilen.
Vom 18. Dezember 1933.
Die preußischen Regierungsbezirke Düsseldorf, Münster, Aachen und Hannover gelten bis auf weiteres alsstark verleucht^rm Sinne unserer Anordnung vom 13. Januar 1928 (Reg.-Bl. S. 3) und der ergänzenden Bekanntmachung vom 14. Jun 1932 (Reg.- ^Mes^aus diesen Gebietsteilen nach Hessen eingeführte Nutz- und Zuchtvieh (Rinder, Schafe, Schweine und Ziegen) unterliegt demnach der fünftägigen Absonderung nach Maßgabe der tn den genannten Anordnungen gegebenen Vorschriften.
Unsere Bekanntmachung, dasselbe betreffend, vom 27. September 1933 (Darmstädter Zeitung Nr. 233) wird hiermit aufgehoben.
Darmstadt, den 18. Dezember 1933.
Ministerialabteilung Ib des Hessischen Staatsministeriums (Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege).
Weber.
Bekanntmachung, betreffend Ausführung des Reichsviehseuchengesetzes,- hier: die Einfuhr von Vieh aus stark verseuchten Gebietsteilen.
Vom 28. Dezember 1933.
In Ergänzung unserer Bekanntmachung vom 18. Dezember 1933 (Darmstädter Zeitung vom 27. Dezember 1933) wird hiermit bestimmt, daß außer deu Regierungsbezirken Düsseldorf, Münster, Aachen und Hannover auch die Regierungsbezirke Lüneburg und Osnabrück als stark verseucht im Sinne unserer Anordnung vom 13. Januar 1928 (Reg.-Bl. S.3) uud der ergänzenden Bekanntmachung vom 14. Juli 1932 (Reg.-Bl. S. 91) gelten.
Alles aus diesen Gebietsteilen nach Hessen eingeführte Nutz- und Zuchtvieh (Rinder, Schafe, Schweine und Ziegen) unterliegt demnach der fünftägigen Absonderung nach Maßgabe der in den genannten Anordnungen gegebenen Vorschriften.
Darmstadt, den 28. Dezember 1933.
Hess. Staatsministerium, Ministerialabteilung Ib, Innern.
I.A.: Weber.
Betr.: Dienstliche Versammlung der Fleischbeschauer und Trichinenschauer.
An die Bürgermeistereien des Kreises.
Wir empfehlen Ihnen, die Fleischbeschauer und Trichinenschauer Ihrer Gemeinde auf die nachstehende Bekanntmachung aufmerksam zu machen und sie darauf hinzuweisen, daß sie an der Versammlung teilzunehmen haben. Gründe des Fernbleibens sind schriftlich mitzuteilen.
Gießen, den 4. Januar 1934.
Kreisamt Gießen. I. V.: Schmid t.
Bekanntmachung.
Am Samstag, dem 13. Januar 1934, um 14.30 Uhr, findet im Restaurant „Bayerischer Hof" zu Gießen eine dienstliche Versammlung der Fleischbeschauer und Trichinenschauer des Kreises statt.
Gießen, den 4. Januar 1934.
Kreisamt Gießen. J.V.: Schmidt.
Betr.: Winterhilfswerk für das Deutschtum im Ausland.
An die Schulvorstände der Landgemeinden des Kreises.
Wir weisen Sie auf die Verfügung des Hessischen Staatsministeriums, Ministerialabteilung für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum vom 23. Dezember 1933 Nr. I 5730, abgedruckt in der Darmstädter Zeitung Nr. 304 vom 29. Dezember 1933 hin und empfehlen Ihnen, das Erforderliche zu veranlassen.
Gießen, den 30. Dezember 1933.
Hessisches Kreisschulamt. J.V.: Dr. Henß.
Dienstnachrichten des Kreisamts.
Heinrich Niebergall aus Lumda wurde als Polizeidiener für die Gemeinde Lumda bestellt und verpflichtet.
Hermann Binz aus Allendorf a. d. Lahn wurde zum Polizei- dieuer für die Gemeinde Allendorf a. d. Lahn bestellt und verpflichtet.
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ütler schafft Arbeit!
bewilligte Maßnahmen des Arbeils- sprogramms im Rhein-Main-Gebiet:
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id) die häßliche Schadenfreude in solchem
erzähle ich deshalb die Geschichte und rals.
)eim, ein Schalk, nimmt mich bei Seite izelnd berichtet er: „Des Buben, dem die genützt zerbrach, geriebener Großvater gewaltiger in Irgendwo. Er schloß sich mderung seiner Mitarbeiter immer ein lgte das Schlüsselloch. Eines Tages aber enbar vergeßlich. Ein Lichtstrahl huschte .üsselloch in die Schreibstube. Ein Schrei- ein Dreikäsehoch, sah neugierig durch die
\t Oeffnung. Grinsend winkte der Frechandern herbei. Da saß denn der hohe >em Pultschemel — aber nicht auf dem Hosenboden. Nein, den schonte er fem und die Unaussprechlichen dazu. Er meinte als junger Naseweis: Geiz ist ein Erbgut?
te ich einen, der einst als armer Bube erwandtschaft zum Essen rechum ging, >iß zum Millionär gebracht hatte. Mußte in ein Wirtshaus gehen, gab er dem en ganzen Pfennig Trinkgeld. Was lag daß ihn die Tischgenossen deshalb auf-
) daran, daß der Ober vor seinen Augen stücklein in die Armenbüchse warf? Der inn eben nicht aus seiner haut heraus as nächste Mal wieder einen Pfennig! i der andern.
s nicht zum Hellen Auflachen — ärgert richt! — daß solch ein Geizkragen und ne Pfennigfuchserei auch noch als eine ib ansieht? Wer mir ein Gaudi bereitet, -eund. Gewiß hält sich der Geizhals für rn Mann. Don der Wurzel so vieler er nichts. Er „spart" — aber immer am Zerdienst der andern. Immer hat er sein armes Leben. Und er glaubt be- mand durchschaue ihn und seine köstliche
daß der Geizhals g e l d k r a n k ist, gebet Trunkenbolb alkoholkrank ist. —
r den Geizhals, der nichts vom Leben ) schön sein kann, muß ich lachen — n! Bon seinem Mammon nimmt er ganz s mit ins bessere Jenseits. Dom golde- im das er sein Lebtag tanzte, nicht ein- chwanzspitze. Seine Erben werden das b unter sich verteilen. Dann werden sie Halse lachen.
oerde mitlachen über meinen leider toten i Geizhals. Z-
ten für Freitag, 5. Januar.
Physiker und Astronom Isaac Newton orpe geboren (gestorben 1727); — 1846: ch Rudolf Eucken in Aurich geboren (ge- 5).
gen, wo der Bestand bis auf etwa 20 unengeschmolzen ist.
Druck der Brühl'sch
nuty erjien oommenagen. crs gior oirauajer, an denen Die langen Kätzchen hängen, und andere Sträucher, die morgen blühen werden, wenn die Nacht so sanft ist wie diese letzten Nächte, die im wachsenden Monde langsam und milde vergangen sind. Und dabei ist Weihnacht nah; die Leute sagen es wenigstens, und kommt man abends in die über- hellen Straßen der Stadt, so ist das Gedränge groß, und die Schaufenster schimmern. Hier aber in dem großen Garten, in dem wir wohnen, wird nicht Weihnacht sein: ein Tag wird kommen, hell und strahlend, und wird vergehen, und ein Frühlingsabend wird sein — ein Abend mit fernen dämmernden Himmeln, aus denen plötzlich alle Sterne brechen, alle die vielen Sterne, die über südlichen Gärten stehen. Für uns aber wird dieser Abend nur eine stille Stunde sein, nichts mehr; wir werden in dem entlegenen kleinen Gartenhaus sitzen und an jene denken, die Weihnacht haben... als ob wir selbst noch irgendwo die Kinder wären, die wir einmal waren — die wartenden, frohbangen Weihnachtskinder, auf die die großen Ueber- raschungen zukommen...
Rainer Maria Rilke, Aus den Briefen.
Winter im rumänischen Feldzug.
Der Schneefall dauerte noch den ganzen Dormittag. Die Leute hatten innerhalb der Baracken in großen Blechkesseln Feuer angezündet; einige wuschen sich, andere lagen rauchend und lesend aus dem halbgrünen Maisstroh. Jeder spürte nun erst seine ganze Ermüdung, jeder lobte das beharrliche, ruheverbürgende Gestöber. Draußen sah ich einen Mann, der aus Uebermut Brot in Schnee padte und über das Barackendach warf. So besprengt man da und dort in Niederbayern zur Weihnachtszeit Schneeballen mit geweihtem Wein und schleudert sie über das Haus, um es vor Unglück zu bewahren Aber nach zwölf Uhr schneite es nicht mehr; Ostwind öffnete den Himmel, und bald horte man wieder Schüsse aus schwerem Geschütz das Tal durchhallen. Um die zweite Stunde kam der Marschbefehl. Dem Trotusul entlang zogen wir bald über ungarisches, bald über rumänisches Gebiet. Eine Strecke ging es durch das Gesichtsfew der Rußen, deren Bergstellungen sich dort nahe
en Universitäts-Buch- und Steindrucke
kälte gingen, sahen wir unsere vordersten Gruppen bereits hoch über uns vor orangerot beleuchtetem Gestein aufsteigen und dahinter verschwinden. Diese gehorsam stetige Prozession grauer Manner, die aus der scharf abscheidenden Helle ins Unbekannte wanderte, zog immer wieder den Blick empor...
Hans C a r o s s a, „Rumänisches Tagebuch".
Schnee in Rußland.
nn diesem Jahre hatte es nur einen armen Winter in den Südländern gegeben, der Schnee hatte sich weit nach Norden zurückgezogen — plötzlich und gerade an dem Tage, an dem Christian m den Svrenqelvorort Holstein gefahren war, stieß der Schnee wieder vor. Es schneite dicht und lautlos bei völliger Windstille. Flocken wie Wattebäusche kamen daher, dick wie Kinderfäuste, wollig, als würden alle Wolkenschäfchen der Himmelsflur auf einmal geschoren. Die Luft war milde und fast warm, der Himmel schien ausdrucken zu wollen, daß er es trotz neuem Winter gut meine, es solle ein Vergnügen sein, sich beschneien zu lassen. Gestreichelt wurde man, dicht bedeckt wurde man, ein- qeheqt in himmlische Wolle — und gab man sich der Lust sich so angenehm beschneien zu lassen, nur ein wenig hin, so war man bereits eingeschneü. Christian und der Pfarrer traten bald, nachdem sie sich verwundert ein Weilchen umgeschaut hatten, tn ben Kriliz zurück - schwer zogen sie die Wmdfana- tür hinter sich ZU, soviel Schnee war gefallen, roat)- rend sie draußen gestanden hatten .. Eines solchen Schneefalls erinnerte sich weder der Pfarrer, noch der Schulmeister. Wer draußen war, mußte elend umkommen. Nicht die Länge eines ausgestreckten Armes weit konnte man sehen. Dorn Pastorat bis ,um Glockenstuhl war nicht weiter als ein Steinwurf aber weder der Stallknecht des Pfarrers, noch'dieser selbst, noch der Schulmeister durften es wagen, hinauszugehen und die Glocke Verirrten zum Zeichen zu läuten, der Glockenton wäre nicht über das Dorf hinausgedrungen. Alle Schälle starben sofort im Schnee, aus Weiche und Wolle kam kein Hall. Die weite Welt beschränkte sich plötzlich für einen Menschen, der draußen war, auf ihn selbst, er bekam Angst, er fühlte sich totallein, er begann zu laufen, wenn er noch eine Richtung
ei, N. Lange, Gießen.
dem Licht dahin. In den Hallen unb Domen unter ben Aesten und Bäumen dämmerte es geheimnisvoll und von nie gesehener Färbung. Die Schatten leuchteten blau, tiefer als die Flecke des Himmels zwischen den Kronen der Beschneiten in der eiskalten Höhe, die Strahlenherde auf den Kuppeln der Bäume blendeten, es war ein verzaubertes Reich bald überhell, bald als erglänzte ein längst verlassener Weltkörper im Ampellicht des Alls... Mario zog gegen Abend eines sinkenden Tages, der klar und feierlich erstanden und vergangen war, durch die sanften Höhenzüge jenseits des Flusses der Hütte zu, eilig, da die Dämmerung kurz und kein Mond vor Mitternacht zu erwarten war. Seine eigenen Spuren im Schnee führten ihn zurück, wie blaue kleine Löcher zogen sie sich bahin, unb weiter fern vor ihm wie eine Perlenkettenschnur Zuweilen kreuzte eine andere Perlenkette, feiner und leichter bereitet, seinen Weg, er erkannte hier und da den Tritt des Rehs und die von der hängenden Rute leicht verwehte Bahn des Fuchses, jeboch nichts war recht beutlich, benn der Schnee war zu locker unb stäubte... Langsam brach in Herrlichkeit der Sternenhimmel Über Mario auf, als er heimlief. Im Dunkel des Hochwaldes sandte er ben Blick zu den Ewigen empor, es schien, als hingen sie als winzige blitzende Kerzlein im geschmückten Gezweig. In heiliger Feier prangte der mächtige bunkle Dom.
Waldemar B o n s e l s , „Mario unb bie Tiere".
Murmeltiere in den deutschen Alpen.
Das Alpen-Murmeltier war schon im 19. Jahrhundert fast nur noch in der Gegend um Berchtesgaden und dem Allgäu anzutreffen. Die Bodenbeschaffenheit in diesen Gebieten gewährt die günstigsten Lebensbebingungen für bie Murmeltiere. Der Bestand in der ursprünglichen Heimat ist auch heute noch verhältnismäßig groß; er wird im Berchtesgadener Gebiet auf 600 Stück und im Allgäu auf 1700 Stück geschätzt. Man hat, wie in der Zeitschrift „Das Bayernland" mitgeteilt wird, die Ansiedlung auch in anderen Gebieten versucht, so in der Pfrontener Gegend, wo heute ungefähr 50 Tiere angetroffen werden können, und in den
Zeitschriften.
Naturforscher" vereint mit „Na- chnik". Bebilderte Monatsschrift für das biet der Naturwissenschaft urtD ihre An- Naturschutz, Unterricht, .Wirtschaft unb Technik. Herausgeber: Dr. Oskar P r o ch n o w. Jahrgang 10, Heft IP 8Ä Seiten, 3 Tafeln unb 23 Textabbildungen^, Preis vierteljährlich 2,50 Mk., einzeln 1 Mk. H«go Bermühler Verlag, Berlin- Lichterfelde. — 2&r Luftschutzgebanke gehört heute zu den brennendsten Tagesfragen. Einen wichtigen Beitrag über ben gesamten persönlichen und Sammelschutz gegen Giftgase bringt Dr. Otto Rebmann in seinem Aufsatz „Gasschutz . Dr. K. Kuhn behandelt die für die Vererbungsforschung so wichtige selbständige Entwicklung der Samenfäden, die sogenannte männliche Zeuguna. Mit Erstaunen erfährt ber Leser aus den Ausführungen von Professor Dr. Otto Scheerpeltz, wie im Wasser lebende Entwicklungsstufen von Kerbtieren den stärksten Wasserströmungen 3U trotzen vermögen. An Hand prachtvoller Aufnahmen zeigt Dr. Oskar Prochnow technische Leistungen der Natur im Tier- und Pflanzenbau in seinem Beitrag „Kunstvolle Stützgerüste in Bauformen der Natur" Heber das Vorkommen von Fehlfarben bei Tieren berichtet Dr. Knottnerus-Meyer. Professor Schwaßmann- Bergedorf zeigt eine reizvolle Aufnahme von dem Sternschnuppenfall am 9. Oktober 1933. Schließlich sei noch auf eine Abhandlung über das neue Tierschutzgesetz hingewiesen, in der die wichtigsten Bestimmungen wörtlich wiedergegeben und erläutert sind. Zahlreiche kleine Beiträge und Berichte über neue Forschungsergebnisse beschließen das wie immer mit vielen schönen Bildern ausgestattete und hervorragend gedruckte Heft.
— Das neue Heft ber Leipziger „Illustrir - ten Zeitung" beginnt mit einem großangelegten Rückblick auf „Das Schicksalsjahr 1933". Daran schließt sich eine reich illustrierte Würdigung des nunmehr 70jährigen norwegischen Malers Edvard Munch. Dem Züricher Reformator Zwingli ist zu seinem 450jährigen Geburtstag ebenfalls ein mit interessanten Bildern ausgestatteter Beitrag gewidmet. Ferner enthält das Heft viele schöne ein- unb mehrfarbige Winterbilder. Außerdem Beiträge über bas Mussolini-Forum in Rom, über deutsche Dolksbräuche zum Dreikönigstag, über die Verwendung von Holz im Straßenbau unb über den Betrieb ber Reichspost.


