Oberheffen
Saarkundgebung
wies hin auf das ernste dem SendebezirL. 22.45: Kleine Unterhaltung.
am ort
den Schularzt als erholungsbedürftig anerkannt 7 0. Geburtstag. Der Jubilar würbe 1864 in worden. Rodheim geboren, heiratete im Jahre 1890 und
** Regelmäßige P r o m e n a d e n - K o n - j siedelte nach Dieber über. Don 1884 bis^1887 diente
Geschehen der letzten Tage und gelobte dem Führer unverbrüchliche Treue. Mit einem dreifachen Sieg- Heil auf den Führer und mit dem Gesang des Horst- Wessel-Liedes schloß die Feier. Im Anschluß daran bewegte sich der Festzug durch die Straßen unseres Dorfes, und man blieb dann noch lange bei fröhlichem Lied und Tanz zusammen.
Nundfunkprogramm.
Donnerstag. 5. Juli.
zeigen, wie notwenbb Genuß gründlich im !
Erstens gibt es nur verschwindend wenige Volksgenossen, welchen die Bezeichnung .taubstumm' zu Recht zusteht. Dank der hervorragenden deutsch'en Sprachausbildung gibt es nur noch wenige Personen, die nicht sprechen können, also stumm sind. Der Großteil der früher sogenannten ,Taubstum-! geradezulegen, alte Holzpfosten usw. zu entfernen I -- Odenhausen, 3. Juli. Am vergangenen men' existiert schon seit Jahrzehnten nicht mehr, und an ihrer Stelle starke Steinplatten einzusetzen. Sonntag fand hier die Feier des dreijährigen Also bitte hinweg mit dem zu Unrecht gebrauchten Das Bett der Wieseck erhält dadurch auch in diesem Bestehens der Ortsgruppe der NSDAP., Ausdruck .taubstumm' und setzen wir an diese Stelle Teil ihres Laufes ein besseres Aussehen. Gleich- verbunden mit der Weihe Der Fahne des Stützpunk- die auch amtlich gebrauchte Bezeichnung .gehörlos'! zeitig ist auch hygienischen Erfordernissen Rechnung tes Odenhausen, statt. Stützvunktleiter Fritz be-
Und zweitens sind die Gehörlosen gar nicht geistig getragen. grüßte die Anwesenden. Kreisleiteer Haus -Wetzlar
so arm, wie man mit der Bezeichnung ,ber arme -■■w 'hielt dis Weiherede. Er wies hin auf das ernste
auf der Straße die Unmanier verbunden, glitschige । Steine auf die Straße zu werfen, so daß das eilige Verzehren nicht nur den Genießenden, sondern auch den Mitmenschen Gefahren bringt. Bakteriologische Untersuchungen an verschiedenen Obstsorten, wie sie an Derkaufsständen und in an der Straße stehen- den Körben feilgeboten werden, haben ergeben, daß das sterilisierte Wasser, mit dem die Früchte abgewaschen wurden, eine hübsche Blütenlese von Bakterien enthielt, unter denen sich einige reckt gefährliche befanden. Die Zahl schwankt nach dem Reinlichkeitsgrad der Früchte zwischen 68 000 und 3 200 000 Keimen im Kubikzentimeter. Beim zwei- ten Waschen ergaben sich noch 7000 und 120 000 und bei dem dritten Waschen immer noch 3000 und 7000 Keime. Diese Zahlen dürften deutlich genug
' ig es ist, das Obst vor dem Wasser zu behandeln.
Landkreis Gießen.
* Geilshausen, 3. Juli. Die Reichs- jugendwettkämpfe der Schulen von Allertshausen, Kesselbach, Odenhausen und Geilshausen, die am Tag der deutschen Jugend auf dem Sportplatz Allertshausen ausgetragen wurden, brachten fol- gende Siege der Schule von Geilshausen: Altersklasse II (Knaben): 1. W. Rieberaall, 59 P., 2. E. Kaufmann, 44; 3. K. Baumann, 42 Punkte. Alters- klasse I (Knaben): 1. Hch. Ranft, 52 P.; 2. W Seim 40 Punkte. Altersklasse I (Mädchen): 1. O. Lech, 46 Punkte; 2. E. Niebergall, 45; 3. Fr. Dietz und E. Dietz, je 43 Punkte; 5. E. Löchel, 42 Punkte. Den > Klassengemeinschaftskampf Geilshausen — Kesselbach konnten die Knaben mit 42,4:35,8 und die Mädchen nit 38,8:35,3 Punkten für Geilshausen entscheiden.
Kreis Schotten.
Die Reichsbetriebsgemeinschaft 8 „Druck" veranstaltet vom 8. bis 14. August eine große Tagung und eine Kundgebung in Danzi g. Aus diesem Anlaß fahren graphische Arbeiter (Betriebsführer und Gefolgschaften) aus allen Teilen Hessens und Hessen-Nassaus nach Danzig. Die Kundgebung soll die Verbundenheit der Volksgenossen im Reich mit der abgetrennten Danziger Bevölkerung bekunden. | Die Kosten für die Reise betragen 36 Mark. In diesen Betrag sind die Kosten für Fahrt, Unterkunft, Verpflegung, Hafenrundfahrt und Führung durch die Stadt, Teilnahme an den Konzerten und
Feuerwerk im Seebad Heubude und im Kur- Zoppot einbegriffen. Die Teilnehmer aus Hes
sen und Hessen-Nassau benutzen einen Sonderzug, der von Mannheim aus über Darmstadt, Frankfurt a. M., Gießen und Kassel direkt nach Danzig
sich der Heimat verbunden fühlten. Der Redner rotes dann auf die Aufgaben der Wanderoereme im Zusammenhang mit dem Reichsbund für Volks- tum und Heimat und der NS.-Gemeinfchaft „Kraft durch Freude" hin. Mit einem Treuebekenntnis zu Volk und Führer beschloß der Redner seine Ansprache. Musik und Tanz, sowie die lustigen Spiele der Kinder füllten die übrigen Stunden aus.
* Ruppertsburg, 3. Juli. Der hiesige Landwirtschaftliche Konsumverein versammelte dieser Tage seine Mitglieder zur ordentlichen Generalversammlung. Der Rechnungsbericht wurde von Wilhelm Lehr II. erstattet. Dem Bericht war zu entnehmen, daß sich der Verein recht günstig entwickelt hat. Die Zahl der Mitglieder beträgt 74. Dir Umsatz hat eine wesentliche Steigerung erfahren; er betrug 54 743 Mark, gegen 45 947 Mark im Jahre vorher. Der Reingewinn m Höhe von 308 Mark wurde auf Rückstellungskonto
fährt. Die Orte Darmstadt, Frankfurt a. M., Gießen und Kassel sind Einsteigebahnhöfe. Die An-! Meldung innerhalb unseres Gießener Bezirkes finb; an Pg. Ludwig holpert, Danziger Straße 3, zu richten. Die Anmeldungen müssen bis spätestens 9. Juli erfolgt sein.
Die Gehörlosen in der Volksgemeinschaft.
Don dem Leiter der Ortsgruppe Gießen des NS.- Reichsverbandes der Gehörlosen Deutschlands, Beck- Gießen, wird uns geschrieben:
„Ganz gewiß ist vielen unserer Volksgenossen schon einmal ein Mensch begegnet, den man gemeinhin als „taubstumm" bezeichnet, ohne daß sie sich etwas anderes dabei dachten als: ,Der arme Taubstumme' oder sie dachten mit einer wegwerfenden Handbewegung .Almosenempfänger'. Wissen jene Mitmenschen aber auch, daß sie mit einer solchen Bemerkung viele tausende Volksgenossen beleidigt haben?
♦ Rieder-Ofleiden, 4. Juli. Am Montag ereigneten sich hier zwei leichtere Unfälle. Der Arbeitsmann E. B i ck e l h a u p t erlitt bet einem unglücklichen Sturz einen Unterschen k e l- bruch und der 23jährige Erich Müller von hier Mfo^Dolks^nosie^ Wie du aus obigen Beispielen I Fes" Imme? mehr'ein "Fest d-"r heimischen Bevi-i-I zog sich einen ßA > ii,! e l b ° i n b r u ch zu Beide Ä hak™ mirft.' bi» du im Srrlum, wenn bu | terung werden müsse, darüber hinaus aber das \ m^cn^bie Chirurgische Klimt nach Gießen ge
5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis 8.40t Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11: Werbekonzert. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittaaskonzert I. 13: Nachrichten, Saardienst. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittagskonzert III. 14.30: Nachrichten. 14.40: Kinderstunde; Kinder fingen, musizieren und erzählen. 15.35: Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: „Löwen werden garantiert." Besuch in afrikanischen Wildreservaten. Bericht von Dr. Albert Herrlich. 17.45: Aus Zeit und Leben. 18.15: Familie und Rasse. 18.25: Spanischer Sprachunterricht. 18.50: Das Leben spricht! 19: Volksmusik. 20: Nachrichten und Mitteilungen aus dem kulturellen Leben. 20.15: Stunde der Nation. Die „Jobsiade". Der denkwürdige und sehr seltsame Lebenslauf des Herrn Hieronimus Jobs. Ein lustiges Hörspiel. 21: Richard Wagner, der musikalische Erfinder. 22: Von Kassel: Kleine Unterhaltung. 22.20: Nachrichten. 22.35: Du mußt wissen... 22.45: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 23: Nachtmusik. Kleine Stücke für Violine mit Klavierbegleitung. 23.20: Tanzmusik. 24 bis 1: Nachtmusik.
Freitag, 6. 3ull:
5.50 und 6.40 Uhr: Gymnastik; Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.20—8.40: Gymnastik. 9.45: Eig. Sendung. 10: Nachrichten. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten, Saardienst. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittagskonzert III. 14.40: Stunde der Frau. Die richtige Ernährung ist nicht fo einfach! Berichte und Gespräche. 15.35: Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 17: Kammermusik für Bläser. 17.30: Unbekannte Dichter: Ferdinand Oppenberg. 17.45: Heitere Weisen für eine Singstimme und Klavier. 18: Vier auf dem Kriegspfad. Von Ludwig Metzger. 18.25: „Auf dem Falkenhof von Sickingen". Bei den Edelfalken und Seeadlern. 18.50: Griff ins Heute. 19: Unterhaltungskonzert. 20: Reichsjendung: Politischer Kurzbericht. 20.15: Reichssendung: Stunde der Nation. Houston Stuart Chamberlain, Die Pro- phetengestalt an der Zeitenwende. 21: Festkonzert anläßlich der Jahrestagung des Elsaß-Lothringer- Jnstituts. 22.20: Nachrichten. 22.35: Nachrichten aus
cv> Alsfeld, 2.Juli. Am Sonntag beging die Alsfelder Freiwillige Feuerwehr die Feier ihres 80jährigen Bestehens, unter Beteiligung einer größeren Anzahl von Freiwilligen Feuerwehren aus Oberhessen, sowie der Vertretungen der Pflichtfeuerwehren aus dem Kreise Alsfeld. Aus dem preußischen Nachbarkreise Ziegenhain war die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Ziegenhain erschienen. Die Veranstaltung begann mit einem auf dem Friedhof abgehaltenen Felbgotlesbienst, der sich zu einer sehr stimmungsvollen Weihestunde gestaltete. Um 11 Uhr erfolgte in Anwesenheit der auswärtigen Wehren die
Vorführung eines Vrandangriffs
mit sämtlichen Geräten der Freiwilligen Feuerwehr und unter Mitwirkung der Freiwilligen Sanitätskolonne Alsfeld. Anschließend fand eine
Ehrung der Dubliere
der Freiwilligen Feuerwehr Alsfeld statt, indem Regierungassessor Seibert im Auftrag des Hess. । Staatsministers an vier Mitglieder der Wehr die
Verleihung des Ehrenzeichens für 40jähriqe Dienstleistung mit einer entsprechenden Ansprache vornahm. Nachmittags bewegte sich der stattliche
Festzug,
an dem auch die Alsfelder Vereine teilnahmen, durch die Stadt nach dem Festplatz.
Feuerwehr als Pflegestätte für die Volksgemeinschaft und auf die hohen und idealen Ziele des Feuerwehrberufs hin, deren restlose Erfüllung nach dem Grundsatz
„Gemeinnutz gehl vor Eigennutz"
gerade für den Feuerwehrmann ein besonders erhebendes Gefühl fein müsse, da der Dienst in der Feuerwehr jeden Verdacht des Eigennutzes von vornherein ausschließe. Der Redner dankte der Wehr für ihre segensreiche Tätigkeit in den langen Jahren ihres Bestehens und schloß mit dem Wunsche, daß die Wehr, wie seither, auch fernerhin in strengster Pflichterfüllung, in unermüdlicher Opferbereitschaft und getragen von inniger Liebe zu ihrer Vaterstadt, deren Bürgerschaft dienen möge.
Für den Provinzialverband Oberhessen der Freiwilligen Feuerwehren überbrachte Branddirektor Wenzel (Gießen) dessen Glückwünsche. Er beglückwünschte zugleich die Stadt Alsfeld zu ihrer Freiwilligen Feuerwehr, deren Ausbildung und Leistungen auf der Höhe seien. Die Bürgerschaft könne sich beruhigt deren Schutz anvertrauen.
Für den Kreisverband Alsfeld der Freiwilligen Feuerwehren übermittelte Kommandant Sehrt (Vadenrod) dessen Glückwünsche. Er betonte ebenfalls die Bedeutung der Feuerwehr für die Volks- gemeinschaft und empfahl die Gründung freiwilliger Feuerwehren in allen Gemeinden, wo es die Verhältnisse ermöglichen.
Mit einem Schlußwort des Oberbrandmeisters Knierim (Alsfeld), zugleich als Dank für die der Wehr erwiesenen Ehrungen, schloß der offizielle Teil der Feier, die mit einem begeistert aufgenommenen dreifachen „Sieg-Heil" auf den Reichspräsidenten von Hindenburg und den Führer Adolf Hitler ausklang. Anschließend fanden auf dem Festplatz ein
Geräle-Exerzleren der Freiwilligen Feuerwehr Alsfeld und eine Vorführung nach der neuen
Uebungsordnung
statt. Das übliche Volksfest mit Konzert und Tanz I in der Festhalle schloß sich an.
, erte des Stadttheater - Orchesters, er beim Dragoner-Regiment Nr. 14 in Colmar und Man schreibt uns: Das Orchester des Staottheaters wurde dort als tüchtiger Soldat im dritten Jahre Gießen veranstaltet von heute ab regelmäßig Mitt- zum Unteroffizier befördert. 37 Jahre lang gehörte wachs von 18 bis 19 Uhr Promenaden-Konzerte der Jubilar Der Gemeindevertretung und 12 Jahre in den Anlagen am Stadttheater. Die Dortragsfolge lang dem Kataster- und Kreisausfchuß an. Während des heutigen Konzertes sieht folgende Musikstücke des Weltkrieges war er als Kommissar für Fleisch- vor: „Grenzmarkgruß", Marsch von Schurdel — beschaffung tätig. Seit vielen Jahren gehört Herr Ouvertüre zur Operette „Der Mikado" von Sulli- G e r l a ch dem im Jahre 1907 gegründeten K a - van — „Seid umschlungen Millionen", Walzer vonvalerieverein Gießen an. Er brachte dem Johann Strauß — Melodien aus der Oper „Toska" Verein stets reges Interesse entgegen. Aus Anlaß von Puccini-Tarvan — Potpurri aus der Operette des Geburtstages feines Mitgliedes unternahm der Der Dogelhändler" von Zeller — „Im V-Zug", Kavallerie-Derein am Samstagabend einen Ausflug Galopp von Sion. nach Bieber. Die Teilnehmer wurden von dem Ju-
** Umfangreiche Straßenbauarbei- bilar am Bahnhof emp^ngen. Mit einer kernigen t » tt finh flit pini Jr Ä-it her Ludwig ft r a ft e Ansprache leitete der 1. Deremsfuhrer Kam. Hart- zwischen der Bahnunterführung am Riege^pfad und mann
dem Studentenheim am Leihgesternerweg im Gange, und überreichte dabei dem Jubilar in Anerken- nungTagenMinh bk’fcüÄ Generalfeldmarschalls von M ° ^^en^t des-
I \aa nprfpnpn mnrherr her für die f^uftaänaer an-1 stn eigenhändiger Unterschrift und einer Widmung genehmer ist 7ls dü frühere wm Sen läl P« Vereins. Der Jubilar dankte für die ihm zu- chaufsierte Herrichtung. Die' Bürgersteige in der ^^ L^ordene Ehrung. Um die musikalische Ausge- neuen Aufmachung sind bereits fertiggestellt. Gegen- staltung der Feier machde sich Kamerad Keßler
I mririin prftrprft fifh hie Neu ae ft alt UN VS ar beit auf I verdient. Den humoristischen Teil bestritt Kamerad ^n %ahrbamm ^her üZ S Sri Heinrich Bachmann rnit bestem Erfolg. Allzurasch E ha uss^e r u nc^ ^Kl e i n v f l a st er erhält mohurdi Dor "ergingen die Stunden kameradschaftlicher Verbun- d°m 2°hre nefjmen Staubplage corgebeugt toirb. si^Vnig-bkr/ z einer kleinen
** Die Treppe an der Eisenbahn- Feier im Rahmen der Mitglieder der NSDAP, brücke bei der G l e i s ü b e r f ü h r u n g m rourb6 beute bie Dienststelle der NSDAP, der Frankfurter Straße hat m den letz en L n Königsberg zum Stützpunkt erhoben. Tagen erfreulicherweise eine wesentliche Derbesse- Dabei hielten Kreisleiter Haus (Wetzlar) und Stütz- rung erfahren Die durch jahrelanges Begehen und punff(eiter Dienethal Ansprachen, die mit leb- durch Witterunaseinflüsse reichlich abgenutzten hastem Beifall ausgenommen wurden. Der Gesang- Steinstufen der Treppe sind durchweg durch neue, ^ein unter Leitung von Lehrer Dienethal be- scharskantige Stufen ersetzt worden, die das Pas- reicherte die Feier durch Gesangsvorträge, die Kö- fieren der Treppe erheblich angenehmer und ae, nifisberger Hauskapelle, die eine Gründung des fahrenfreier machen als bisher. Gleichzeitig ist die Ehrers Dienethal ist, bot instrumentale Vorträge, Zugangsstrecke zur Treppe von der Südseite her Mit Schulkinder sagten einige Gedichte auf. Eine Steinplatten neu belegt und verbessert worden. besondere Note erhielt die Feier durch die Beteili- ** Einfassung des Wieseckbettes. gung der in ihrer schmucken neuen Uniform unter Zur Zeit wird bas Bett der Wieseck zwischen der Führung des Obersteigers N ö l l erschienenen Be- Bismarckstraße und der Goethestrahe mit Stein- legschaft der Eisensteingrube von Mannesmann. Mit platten eingefaßt. Die Arbeiter sind gegenwärtig frohgestimmter Geselligkeit fand die Feier ihren Somit beschäftigt, das Ufer in feinem Verlaus völlig Abschluß.
1 geradezulegen, alte Holzpfosten usw. zu entfernen -- Odenhausen, 3. Juli. Am vergangenen
verbucht.
Kreis Alsfeld. .
Taubstumme' sich ausdrucken will. Fast feder ge- . funde Gehörlose geht seinem Berufe nach und stellt hier seinen Mann wie jeder Normalsinnige. Man gebe dem Gehörlosen nur eine Beschäftigung, die seinen Veranlagungen entspricht, man wird staunen, welche geistigen und körperlichen Fähigkeiten tn fo einem ,armen Taubstummen' stecken.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich aus einen Der bekanntesten Gehörlosen der Jetztzeit Hinweisen, Derlagsbuchhändler Hugo Dube, Leipzig. Es ist wohl noch niemanden in Buchhänblerkreifen eingefallen, daß ihr Großlieferant ein Gehörloser fein । könnte. Und doch ist es schon ein halbes Jahrhundert, feit dem die Verlagsbuchhandlung Hugo Dube, Leipzig, von Gehörlosen geleitet wirb, denn auch die Eltern des jetzigen Inhabers waren gehörlos.
Nicht nur im Beruf, sondern auch im Sport stellen die Gehörlosen ihren Mann. Emer Der be- fannteften gehörlosen Sportler der Nachkriegszeit ----------------- ist unstreitig der Berliner Karl Knöpnabel ge- beiderGießenerNudergesellschafti877 » 6«
Währenb der großen Gießener Regatta am kom- Hzp„n brachte. Knöpnadel war schon monatelang ♦ Schotten, 3. Juli. Sonntag wurde bet wenden Samstag und Sonntag weilen u. a. auch »änbiaer Trainingspartner des damaligen deutschen herrlichstem Sommerwetter auf dem Hoherodskopf die Mannschaften der Saarbrückener Ruderaesell- Schwergewichtsmeisters Hans Breiten st räter, das Hoherodskopf-Fest gefeiert Viele Be- schäft „Undine" und des Ruderclubs „Saar «e>aar- . Knöpnabel war sogar einer der besten Schwer- sucher und DHC.-Zweigvereine aus der näheren brücken in unserer Stadt. Die Teilnahme der beut- '..^^xer der Welt und betätigte sich auch unb weiteren Umgebung hatten sich dazu eingefun- fchen Brüber von ber Saar an ber bie5iahrigen e}ni oeit a[5 Berufsboxer. Er brachte es auch ben. Der Führer bes Gefamt-DHE., Dr. Bruch- Regatta nimmt bie Gießener Rubergesellschaft von internationalen Erfolgen, die das Auslanb Häuser-Ulrichstein hielt die Festansprache,
1877 zum Anlaß, eine Saarkunbgebuna zu veran- gufhoreben ließen. in ber er u. a. ausführte, baß bas Hoherobskopf-
stalten, zu ber nicht nur ber Kreis ber Ruderer unb '/ . ........_______ ........
ber unmittelbar interessierten Mitbürger, fp^ern , ,' ' wirft bist' bu irn^Jrrtum, wenn bu I terung werden müsse, uu^v» v»'““’ ™
die gesamte Bevölkerung Gießens emgelaben l st Die Ahenh erhaben fü^en ob Deines 5eft aller Wanberer unb aller Volksgenossen, bie
MUMZHMMMW 80 Me FreiwiMe Feuerwehr Meld
Gleibergsest am 1b. 2ull. T° g - - k ° l ° nd - r f ür M i tt w 0 ch. Acht-
Das biesjährige große Gleibergfest finbet am . (Bahnhofstraße): „Polizeiakte 909". —
15.Juli statt unb wirb von ber NS.-Gemeinschaft 2Q 15 Ubr, 5 Abonnementskonzert der
„Kraft burch Freube" zusammen mit bem Glei- Reichswehrkapelle. — Alice-Frauenverein vom bergoeroin unb dem Nationalsozialistischen deut- Kreuz: 14.30 Uhr, Hörsaal der Medizinischen scheu Studentenbund ausgestaltet. Das biesja^tge Mitgliederversammlung. — Reichstreubund:
Programm weicht etwas von der althergebrachten Q Reue Kaserne, Kameradschaftsabend. Form ab. Das alte deutsche Volkslied umrahmt die K o l o N i a l - A b e N d. Das Deutsche Rote ZSDWMMZUW Volkslieber, bie gemeinsam mitgesungen werden, abends Ad^ral L u tz ° w Berlin) wirb eine Au Danach kommen Lieder ber Stubenten aus bem spräche halten. (>viehe heutige z g ) Kameradschaftshaus und dann das Kinderfest mit ♦
dem Kasperltheater und dem hochpolitischen Stück ** $lne Reihe von Gerüchten wurde । „Kasperl in Genf". Unser alter Freund und Hei- mittag und nachmittag in unserer Stadt
matdichter Georg Heß hat es sich nicht nehmen ^rbreitet Durch sofortige Anfrage bei den zustän- lassen, in seinem blauen Kittel zu uns 3" kommen Stellen erfuhren wir, daß alle diese Gerüchte und auch bei uns nach dem Rechten zu sehen. Wir I I n. Q u ß er ßuf t gegriffen waren, vermuten, daß er dabei allerlei zu erzählen hat. Zahlreichen Fragestellern, die sich telephonisch und Man wird weiter noch Volkstänze sehen. Als persönlich um Auskunft an uns wandten, konnten Meisterschütze wird man auf ferne Kosten kommen. mir bie beruhigende Erklärung geben, daß an dem Man wird nach Herzenslust tanzen tonnen gonxen Gerede tein wahres Wort fei. Er-
Die Abendveranstaltung beginnt um 20 Uhr freulicherweise nahm denn auch der üble Gerüchte- und wird wiederum vom Bergfried aus mit zwei { ßin ta^5 Ende. Unseren Mitbürgern in Stadt Volksliedern angeblasen. Die Ansprache halt unb ßanb möchten wir bei dieser Gelegenheit emp- Edler von Graeve. Nach einem Spreckchor - ,{cn etwaigen Gerüchten von vornherein immer der Kameraden bes Kamerabschastshauses spielt ' 'öc.ter Zurückhaltung zu begeg die Musikgemeinschaft ber Arbeiter unb Studenten U^ Lcht ohne weiteres Glc
Der Kommandant der Alsfelder Freiwilligen Feuerwehr, Oberbrandmeister unb Kreisfeuerwehr. Inspektor Knierim- Alsfeld, begrüßte die Fest- teilnehmer in herzlichen Worten, ebenso bie erschie- . । neuen Gäste, unb überreichte dem ftelloertretenben
Mo^ts"^K?e^ne^NE Uh? wirb I Schwatzereien nid)t ohne weiteres Glauben zu be°rm^^ Hessen eine ber
d?s B°g. und sich md)t an Ihrer V-rbrorlun« zu H-. Al-s«lber Wehr oerllchen« silbern- Pla-«tt«
friebes alles in feinen Bann ziehen. Anfchließenb I . f_ I Bürgermeister Dr. Völsing überbrachte als
roieber Musik unb Tanz. Um 23 Ühr wirb bas ü Vertreter der Stabt ber Wehr bie Glückwünsche ber
Fest mit oberhessischen Volksliebern abgeblasen. 0 lun gsb e d ur f i g e Ä t ® Stabtverwaltung unb ber gesamten Bürgerschaft,
Wie schon veröffentlicht, werben bie Programme des Wohlfahrtsausschusses des Stabtrats wird vom ^^ei er insbesondere die enge Verbundenheit der zum Preise von 20 Psi (Erwerbslose 10 Pf.) im städtischen Wohlfahrtsamt auch m dlesem SoMmer Bürgerschaft mit ihrer Freiwilligen Feuerwehr be= Vorverkauf abgegeben. Das ProgrammI w/eder eine Anzahl erholungsbebur^ Er wies auf die besondere Bedeutung der
berechtigt zum Eintritt. Da uns auf der Burg nur mLmnrts aefckickt Am^27 Juni fuhren «
ein verhältnismäßig geringer Raum zur Verfügung ^!lt nach ausro g sch - /Thüringen) heute
steht, werden nur 3000 Programme verkauft. Kinder POKmder nach Bad Sulza (Thurmgen) heute 15^1111^11
SS-“’ Vr°9ramme ftei nf’aabran8°et^n"amCl65®i weitere
f M M2Ä 'der' Deutschen Arbeite- A Kinder nach « o U U b e r ° d-^(Südharz). zur Kreis Wetzlar,
front und den Betriebszellenobleuten der grd- ber sinb9er „strecken sich auf di- Dauer von fünf » Bieber, z. Juli. Am vergangenen Samstag
bei den Amtswaltern der PO.; ! Wochen. Die Kinder sind nach Untersuchung^bmch^ feierte^der ^efige Oaftröii.l a ^fernen
bei dem Gießener Anzeiger;
bei ber Oberhessischen Tageszeitung;
Musikhaus Challier.
Graphische Arbeiter fahren nach Danzig


