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Winfar

Main

Verschiedenes

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tesdienst.

derkirche für die Lukasgemeinde: Pfr. Bechtols- tesdienst. Graßen-Vuseck. 10.30: Gottesdienst.

Astoria - Lichtspiele

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Ein Unsichtbarer geht durch die Stadt

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Evangelische Gemeinden.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 3. Februar.

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sichten am widersprechendsten; nicht ohne Grund, denn hier spielte die Empirie, die praktische Aus- probung am Lebenden noch immer die entscheidende Rolle, und die Erfolge sind schwer zu beweisen und nachzuprüfen, da es sich eben um Kostformen han­delt, die Krankheiten verbäten sollen. Hier stehen sich die Meinungen am schroffsten gegenüber: von der einen Seite wird betont, daß eine Reform

ten lassen wollen.*.

All das tobte sich bisher in der Öffentlichkeit un-

Sonntag, den 4. Februar. Seragesimae.

Sladlkirche. 9.30 Uhr: Pfarrassistent Balz: 1t: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde: Pfarrassi­stent Balz; 17: Pfr. Becker: Feier des hl. Abend­mahls für Matthäus- und Markusgemeinde. Johanneskirche. 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; 11: Kin-

gehemmt aus, manchmal sachlich, meistens nicht sach­lich. Je unbeschwerter von Kenntnissen, desto tapfe­rer im Behaupten.

Hier soll eine Wandlung einsetzen: in unvor­eingenommener Arbeit soll, so will es das Reichs- ministerium des Innern, die Spreu vom Weizen gesondert werden, ungestört und unbeeinflußt von suggestivem Geschrei der Meinungskämpfe, hinter denen oft auch noch geldliche Belange standen.

So wenig wie auf allen anderen Gebieten der Naturwissenschaft ist hier mit der Meinung allein

etwas anzufangen: sie muß geprüft und gewogen, ihr guter Kern herausgeschält werden, der mitunter in absonderlicher Schale steckt. Hier ist ganz beson­ders auch altes Volksgut wieder lebendig und für den Alltag verwendbar zu machen, wie die eben wiederentdeckte Apfelkost für Durchfälle bestimmter Art, die Kuhkäsetage für bestimmte Herzkranke, die Rettiganwendung für Gallekranke usw. Die Wir­kungen der Rohkost, die der Fastenkuren, der alten Schrothschen Kur in ihren verschiedenen Formen, all das soll in seinem Anwendungsbereich umgrenzt, in seinen Vor- und Nachteilen klargelegt werden. Allem Neuen offen sollen diese Prüfungsstellen blei-

beimer: 17: Pfr. Ausfeld: 20: Missionsstunde: Pfr. Groh. Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Pfr. Lic. Dr. Scklink: 11: Kinderkirche für die Luther- aemeinde: Pfr. Lenz. Pelruskavelle. 9.45: Pfr. Trapv; 11: Kinderkirche für die Petrusgemeinde: Vfr. Trapp. Saal der Neuen kripne. 11: Kinder- f.irche für die Iohannesgerneinde; Pfr. Ausfeld. wiefeck. 9 45: Hauptgottesdienst: 11: Kinderkirche. Alten-Buseck. 10: Gottesdienst. Trohe. 13: Got-

Oppenrod. 12.30: Gottesdienst. Steinbach. 10: Gottesdienst. Albach. 12.30: Gottesdienst und Christenlehre. hcuche.heim. 10: Hauptgottesdicnst unter Mitwirkung des Kirchenchors: Prediger: Di­rektor des Landesvereins für Innere Mission Pfr. Röhricht (Darmstadt): 11.15: 1. und 2. Kindergottes­dienst (1. bis 8. Schuljahr) gemeinschaftlich: Leitung Pfr. Röhricht (Darmstadt); 19.45: letzter Vortrag der Volksmissionswoche durch Pfr. Röhricht; Thema: Ein Blick in die Zukunft. Kirchberg. 10: Gottesdienst. Mainzlar. 13.30: Gottesdienst. Klein Linden. 10: Gottesdienst; 11: Kinderkirche. Watzenborn- Steinberg. 10.30: Hauptgottesdienst: 11.30: Kinder­kirche. hausen. 10: Gottesdienst. Garbenteich. 13: Gottesdienst. Langsdorf. 11: Hauptgottes, dienst: 13.30: Kindergottesdienst. Vellenhausen. 9.30 Uhr: Hauptgottesdienst. Hungen. 9.45: Got­tesdienst; 19.30: Gottesdienst. Langd. 13: Got-

der alltäglichen Lebensweise vor allem für alle die­jenigen nötig sei, welche e r b m ä ß i g zu bestimmten Krankheiten neigen. Aber die Wege, die dazu vor­geschlagen werden, gehen weit auseinander. Von

nur so zu einem klaren Urteil kommen; um es zu erlangen, müssen sich verbinden die Freude an der

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 4. Februar. Sexagesima.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Männer: 8: Kommunion: 9: Hochamt mit Pre­digt; 11: Messe mit Predigt; 17.30: Andacht. Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 17.30: Vortrag und Andacht. Laubach. 10: Hoch­amt mit Predigt; 14.30: Christenlehre und Andacht. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Vortrag und Andacht. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Schatten. 10.30: Hochamt mit Predigt.

Mittwoch, den 7. Februar.

Hungen. 7.30 Uhr: Messe.

Oeffenlllcher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244 45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 7 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Aerzte: Dr. Hofmann, Dr. Malech. Zahnarzt: Dr. Fischer.

Apotheke: Pelikanapotheke.

Krankenkost ist eine sehr verantwortliche Aufgabe.' Geschrieben wird darüber unendlich viel, gedruckt noch mehr! Hält der Unbefangene aber gegeneinan­der, was hier teils ruhig, teils mit größter Be­stimmtheit, teils eifernd als Krankenkost angeraten wird, so wird er völlig unsicher. So groß sind die Gegensätze, so heftig die Fehden derRichtungen" untereinander, daß man glauben könnte, es gäbe überhaupt keine feste Richtschnur.

Unter Krankenkost werden meist zwei wesens­verschiedene Dinge zusammengefaßt, einmal die eigentlichen K o st'f o r m e n für verschiedene Kranke, dann aber auch die Kostformen, die mehr als vor­beugende Schutzkost gegen Krankheiten gedacht und erdacht sind.

Die Kostformen für Kranke werden immer viel­fältiger. Die ursprünglichsten von ihnen sind die so­genannten Schonungskostformen; sie sind je nach der Art des erkrankten Organs eingestellt auf die Erleichterung der Arbeit für dieses Organ (Ma­gen, Dünndarm, Dickdarm usw.). Als Gegensatz zu ihnen gibt es sogenannte Anregungs- bzw. Uebungskost, die die Aufgabe hat, bestimmte

absichten auf, nach denen jährlich ein kleines Heer von K r a n k e n k o st h e l f e r i n n e n in zwei­jähriger Arbeit herangebildet werden soll. Von ihnen verlangen wir vor allem genaueste Kenntnisse der wissenichaftlichen und technischen Grundlagen, starken Willen zum Helfen und das Bewußtsein der Wesentlichkeit ihrer Arbeit: aber auch große An- possungsfähiakeit und Denkflinkheit; denn einer der schlimmsten Feinde der Entwickluna aus unserem Gebiete ist der Schematismus, der olles über einen Leisten schlagen, alles mit der gleichen Kost kurieren will: er ist naturwidrig. Denn die Arbeit ist unend­lich und immer wechselnd, so daß auch mir uns in unserer Arbeit immer wechselnd an die Sachlage bei jedem einzelnen Kranken anpassen müssen.

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MM der L«stsch«AOMK GMM am 6. Februar, abends s Uhr, im (5af6 Leib, unter Mitwirkung der SA.-Res.-Kapelle, Gießen. Gleichzeitig findet eine Mitgliederversammlung der O.G. Gießen statt Kauptthema-.

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Geflügel-Werbeschau in Klein-Linden.

rKlein>Linden,29. Ian. Am Samstag und Sonntag hielt der hiesige Geflügelzuchtver­ein im Saale des GasthausesZur Burg" eine lokale Werbeschau ab. Das Interesse, das man der Ausstellung entgegenbrachte, war groß, der Besuch gut. Don vielen Seiten waren dem Verein Ehrenpreise gestiftet worden, auch die Ge­meinde unterstützte den Verein und seine Bestrebun­gen mit einem Geldbetrag. Als Preisrichter waltete Herr May (Lang-Göns) seines Amtes. Zur Aus­stellung waren nur beringte Tiere zugelassen. Die Prämiierung hatte folgendes Ergebnis. (Es bedeu­ten sg = sehr gut, g gut, Z Zusatz- oder Ehrenpreis. Wegen Platzmangel werden nur Tiere mit vorgenanntem Prädikat angeführt.

Hühner:

Aufgaben und Ziele der Krankenkost

Von Prof. Schlayer, Berlin.

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Organe anzuregen, z. B. Magen, Gatte usw.). j Allem Neuen offen sollen diese Prufungsstellen blei- Neben beiden aber ist neuerdings eine Reibe von ben, für alle Anregungen empfänglich: Denn nur zu Verfahren aufgekommen, die wir als U m ft i m =, gut wissen wir, daß die Lehre von der Krankenkost, m u n q s k 0 st bezeichnen; sie sollen in das Gefüge erst recht die Lehre von der Krankhetts- des G e f a m t k ö r p e r s so eingreifen, daß sie es schutzkost noch keine abgeschlossene, ,andern eine ste- umstellen und umstimmen, z. B. die kochsalzarme tig fortschreitende Sache ist. Aber damit sie zur Kost, die saure und basische Kost usw. -Wissenschaft' wird bei der immer eine Vortion

Die vorbeugenden Kostformen für Krankheitsschutz Kunst praktisch mit hinzukommen mutz, ge- beweqen sich fast alle in dem Rahmen der Umstim-nüqt es nicht, zu behaupten, sondern zu um mungskost. Gerade auf diesem Gebiete sind die An-1 tersuchen und möglichst zu beweisen durch - - - ....... .. - Benutzung von feinen Prufungsmethoden, wie

sie dem Dafür ausgebildeten Arzt heute schon zur Verfirnung stehen, und durch Neuerfin­dung resp. Ausbau dieser Prüfungsmethoden. Dabei wird es immer so bleiben, daß die Anerkennung des Neuen, auch des Besten, sich nur langsam durchsetzt, und die ungeduldigen Neuerer klagen schon lange die Wissenschaft her Ablehnung an. bis diese end­lich nach abgeschlossener Prüfung sich zu ihnen be­kennen Darf. Gar keine Frage ist es aber, Daß wir

Denen, Die ÄMeTXX wirk- - Anregung Durch Neues mit Der natwenDigen Kennt­lichen Kenntnissen auf Dem Gebiet Der Ernährunas-, nis Der vielfältigen

lehre Die Kostformen so aufbauen, daß sie einer Kn-1 wissens und endlich brütens mit der Erfahrung tik standhalten, bis zu denen, dieihre" Kostform | über Die Wirkung am Kranken oDer Krankheitsbe- mit einer Art religiösen Glaubens verkünDen und j Drohten. ,; o n=

mit rifenartigen Gebräuchen verknüpfen, ist eine Darauf bauen sich auch d e 5

weite Front, ausgefüllt mit allen Spielarten; nicht1-----5

ohne Grund spricht man vonErnährungssekten".

Was ist hier Wahrheit? Wo liegt das Brauchbare, was ift Phantasterei? Kein Wunder, Daß sich solchen zum Teil extremen Reformgedanken gegenüber die andere Seite geregt hat. die der Menschen, Die ihre gewohnte, von Den Eltern überkommene Ernäh­rungsweise mit Zähigkeit festhalten, Darauf Hinwei­sen, Daß ihre Eltern' unD Voreltern bei dieser Er­nährung 70, 80 Jahre alt geworden seien, und also jedes Neue abtehnen; ihnen schließt sich an Die Reihe Der Dogmatiker, Die bestimmte Grundsätze der Ernährungslehre für etwas beinahe Heiliges an- sehen und nur diesen zu engen Gesichtswinkel geb

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Wyandottes (schwarz): Georg Lutz: zweimal sg 1 und Z, sg 1, sg 2, dreimal sg, dreimal g. Wyandot­tes (gestreift): Walter Müller sg 1 und Z, sg, g. Rhodeländer Zwerge: August Lenz sg 1 und Z, sg 1, sg, g. Hamburger Zwerge (silbern): Otto Li p - pert sg 1 und Z, sg 1, sg 2, g. Deutsche Zwerge (goldhalsig): Walter Zörb sg 1 und Z, sg 1, g.

Tauben:

Hessische Kröpfer (fahl): Wilhelm Lenz sg 1 und Z, g. Hessische Kröpfer (blau) mit Binde: Wal­ter Müller g. Hessische Kröpfer (getigert): Karl H i n t e r l a n g sg 1 mit Z, sg 1, dreimal g. Reise- Brieftauben (blau): August Bi er au sg 1 und Z, g. Reife-Brieftauben (rot): August B i e r a u a. Schönheitsbrieftauben (rot): Fritz Klingel- höfer sg 2; dieselben getigert: Fritz Klingel- Höfer g; dieselben blau: Walter Zörb sg 1; die­selben fahl: August Lenz sg 1 und Z, fg 1, sg, zweimal g; dieselben rot: Georg Lutz g, Walter Zörb g. Thüringer Flügeltauben (rot): Wilhelm Lenz sg 1 und Z. Starhals-Tauben: Fritz Klin- gelhöfer sg 1 und Z., g.

Ziergeflügel:

Goldfasanen: Hermann Müller sg 1 und Z.

Die Leitung der Werbeschau lag in Händen von Otto Lippert. Die Ausstellung bedeutet ein schö­ner Erfolg für den Verein und feine Mitglieder, die auf ihre Weise ihr Teil zur Hebung der deut­schen Geflügelzucht beitragen.

Kirche und Schule.

Kreis Büdingen.

* Babenhausen I., 2. Febr. Das Pfarr - amt Schwickartshausen mit den Filialen Babenhausen I., Bellmuth und Eckartsbarn verzeich­nete im Jahre 1933 22 Taufen, 11 Trauungen, 16 Beerdigungen und 7 Konfirmationen. An den Abend­mahlsfeiern nahmen 614 Männer und 620 Frauen teil. In Schwickartshausen wurden 60 Got­tesdienste abgehalten, an denen 2212 Männer und 2286 Frauen und 2337 Kinder teilnahmen. In B v - benhausen fanden 17 Gottesdienste, van 429 Männern, 416 Frauen und 449 Kindern besucht, statt. Die 20 Betstunden in Eckartsbarn wa­ren von 349 Männern, 694 Frauen und 318 Kin­der besucht. An Kollekten wurden 135,74 Mk., an Büchsengeldern 24 Mk. und aus dem Klingelbeutel 60,91 Mk. aufgebracht.

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