Oer Sternhimmel im Dezember
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Verussberalung in den Angestellienberusm
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werden / Als es am lautesten war, erschien die Frau meines Freundes. Ob sie erstaunt war? Sie war entgeistert! Ihr erster Versuch zu protestieren ging in tollem Lärm unter, und ehe sie sich'S versah, saßen ihr die zwei Kleinsten auf dem Schoß, wischten den Schokoladen- mund an ihrer Bluse ab und wollten von ihr wissen, wann denn nun endlich die Bescherung käme. Diese Frage wurde
Der Sturm auf bas steinerne Herr
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mengerürff und gedeckt werden. Alle Lände halsen mit, alles schrie und stieß durch, einander, hier ging eine Taffe ,u Bruch, und dort drohte ein ganzer Tisch um- gestoßen zu werden. Es war wunderbar! - Schließlich saß alles. Die Schoko« ,ade tonnte eingegoffen und di« denkwürdige Schlacht um di« Kuchenteller eröffnet
kÄ Himmels ist, so dankt er das seiner ungeheuren 1 links. Klöße. Der ganze Stern ist ein gewaltiger Gas° I
Der die 24 Stundenzahlen von Mitter* nacht bis Mitternacht eines Tages ent* haltende Kreis und die dick punktierte Linie, der sogenannte Horizont, sind fest* stehend zu denken. Der Sternhimmel dreh» sich samt dem auf Mitternacht zeigenden geraden Pfeil — gewissermaßen dem Zei* ger der Himmelsuhr — in 23 Stunden und 56 Minuten im Sinne des gebogenen Pfeils einmal um seinen Mittelpunkt. Der eingezeichnete Horizont umrahmt die zu der Stunde, auf die der gerade Pfeil zeigt, um die Monatsmitte sicht• baren Sterne. Unsere Karte zeigt also den Zustand um Mitternacht der Mo* naismüte. Will man zu einer anderen Stunde beobachten, so denke man sich den Sternhimmel samt dem geraden Pfeil so gedreht, daß dieser auf die Be* obachtungsstunde zeigt; dadurch werden die zu dieser Zeit sichtbaren Sterne in den nicht mitzudrehenden Horizont hineingedreht. Für je 5 Tage vor der Mo* natsmitte ist der gerade Pfeil Vs Stunde
bittenden, bettelnden Kinder- V | äugen. Dieser A Kampf um ihr
Herz war heiß,
beschämt gestand die Frau, der große Augenblick für
Geschenk umspannten, ging auch ihr das Herüber, und auch sie wurde glücklich. Seitdem ist sie wie umgewandelt, hat das Vergangene vergessen und blickt froh in die Zukunft. Und die Weihnachtspläne für dieses Jahr sind schon geschmiedet /
Vie Moral von der Ge- / schichte? Glück findet immer, wer Kinder zu Weih- nachten glücklich macht.
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Es war ein schwieriger Fast. Ast« möglich«n Umstände und unglückseligen Verstrickungen der Kriegs- und Nachkriegszeit hatten dazu geführt, daß die Frau meines Freundes gegen alles Heutige ihr Her, ver. steinern ließ. Sie lebte nur in der Vergangenheit und glaubte, das unglücklichste Wesen auf der Welt
zu sein / Oas schmerzte den Mann sehr, denn er erwartet« von der Zukunft noch manches Schöne. Oie Advents« zeit jetzt brachte ihm eine Idee, bei deren Durchführung ich ihm helfen mußte. Mit zwei Dutzend Kindern aus Haus und Nachbarschaft wurde die geheime Abmachung getroffen: Wenn an diesem Fenster eine weiße Fahne erscheint—dann kommt sofort zur
WeihnachtSbescherung / Wir mußten vorsichtig Vorgehen. Tagelang brachten wir heimlich in kleinen Paketchen die Geschenke ins Haus und versteckten sie sorgfältig. Dann mußte Weihnachtsgebäck in ungeheuren Mengen angeschafft werden, für Schokolade war zu sorgen, und schließlich war auch ein Bäumchen in die Wohnung zu schmuggeln. Endlich kam der Tag, und wir sahen nun im Zimmer meines Freundes und warteten darauf, wann seine Frau wohl ihren Spaziergang machen würde, denn wir mußten sie ja vor die vollendete Tatsache stellen / Es wurde drei t« wurde vier llhr. Noch immer war sie nicht gegangen. Von der Straße erschott ständig onschwellendeS Gemurmel. Oie Zahl der wartenden Kinder nahm jede Minute zu. Endlich! Kur, nach 4 tlhr schlug die Haustür zu. Wir warteten noch ein paar Minuten, und dann wurde das verabredete Zeichen gegeben / Was nun folgte, war ein unbeschreiblicher <7> Tumult. Zn aller Eile mußten Tische zusam«
Es Ist sowohl im Sinne des sozialen 3nter- esses des einzelnen Angestellten, als auch der Volksgemeinschaft falsch, wenn sicy jeoer Betrieb sozusagen seine Spezialisten züchtet ux.v im folgenden eifersüchtig darüber wacht, daß die Personalinzucht des Betriebes nicht gestört wird.
Wettbewerbsklauseln in solchem Zusammenhang haben in unserer Zeit ihren Sinn verloren, nicht minder aber der Egoismus oder die Bequemlichkeit von Abteilungsleitern, die sich nicht selten wehren, „eingearbeitete" Angestellte selbst an andere Abteilungen des gleichen Betriebes abzugeben. Wir tragen noch heute schwer an den Folgen einer Personalführung verbürokratisierter Großbetriebe, die uns im Verlaufe der Wirtschaftskrise ein Meer von absolut einseitigen, kaum noch einsatzfähigen An-, gestellten zur Betreuung überantwortet haben. Es ist hohe Zeit, Umkehr zu halten, wenn das Facharbeiterproblem, das durchaus auch ein Problem der Angestellten ist, gelöst werden soll.
Wir können also die Facharbeiterfrage in den Angestelltenberufen nicht lösen, indem wir uns beschränken auf die fach- und sachgemäße Leitung und Einführung von Berufsanwärtern in die Berufe der Angestellten. Berufsfachberatung und Lehr- stellenvermitllung durch wirklich berufener« bunbene Berater und Vermittler i ft notwendig. Darüber hinaus aber bedarf es einer Füh- rung jugendlicher Angestellter in den Betrieben und schließlich von Betrieb z u Betrieb, um das Ziel zu erreichen:
einen Stamm von Arbeitsmenschen in den Angestelltenbernfen heranzubilden, der fähig und willens ist, durch die Leistung jedes einzelnen unserem Volk den zukommenden Platz unter den Völkern zu erkämpfen und im Wettbewerb der Wirtschaft zn behaupten.
aber kurz. Oi« Kinderaugen hatten gesiegt, und daß fl« garnichtS ,u bescheren habe / Das meinen Freund. Sr nahm seine Frau beiseite und übergab ihr die vielen, vielen Paket«. Als sie dann beim «usteilen der Gaben immer wieder da^Slück in di« Kinderaugen kommen sah, wenn di« Händchrn ihr
firnes Berufes.
Beim Techniker tritt die Spezialisierung wohl farker in Erscheinung, als beim Kaufmann. Trotz- Dtm muß auch hier das Ziel — analog dem Kauf- mann — der Techniker fein, der im Rahmen seiner fcparte, also nicht nur einseitig in einer ganz be- stimmten Herstellung, oder gar nur des Teiles einer Herstellung, Bescheid weiß.
6s gibt in allen Betrieben Stellungen, die geeignet sind, jungen Menschen nach ordentlich «bestandener Lehre Gelegenheit zu beruflicher Fortentwicklung zu geben.
Cb handelt sich da z. B. um Posten, auf denen fr-ebfame Angestellte aus der im Diktat angesagten Korrespondenz ohne weiteres Einblick in bedeu- t-nde Geschäftsvorgänge nehmen können. Sie er- Hilten also Gelegenheit zur Hebung im kaufman- risch selbständigen Denken. Sie begreifen so viel- ibldjt sogar schon die Anforderungen, die an den i-isponierenden Korrespondenten gestellt werden, solche Stellen dürfen nicht weiterhin besetzt wer- d-n mit Angestellten ohne regelrechte Lehre, ein- s itig auf Kurzschrift und Maschinenschreiben dres- frsrte Stenotypisten und Stenotypistinnen, für die <i:ne kaufmännische Entwicklung im Beruf schon im Einblick auf die mangelnde berufliche öorbilbum; Glicht in Frage kommen kann. Angestellte der Ar stillen nicht jahrelang Posten besetzt halten, au denen — als Durchgangsposten gedacht — gelernte Lwufmannsgehilfen sich beruflich hervorragend entwickeln könnten. Das Ergebnis falscher Personal- plitif in den Betrieben erleben wir heute mit Schrecken: Tausende und aber Tausende Bewerber um Stellung sind einseitig und nicht einsatzfähig, L-eil eine Voraussetzung fehlt: Die Notwendigkeit im Baruf.
iDft genug war — und ist auch heute noch — die Lchre nur Dem Namen nach eine Lehre.
Wir haben also die Aufgabe, nach der Vermlll- Hung eines vernssanwärters in eine Lehrstelle SMe weitere Entwicklung des Lehrlings genau zu verfolgen.
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cmeten: früher, für je 5 Tage nach der Monats- JnmiK mitte V* Stunde später zu stellen. Man vergleiche die nächste Monatskarte. Der __ Mond nimmt die gezeichneten Stellun- (^) Jupiter gen ein, wenn er die angedeutete Licht*
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ball, in dem die Erde zu ihrem Umlauf um die Sonne bequem Platz fände. 3n den äußeren Schichten ist das Gas außerordentlich dünn, aber freilich noch längst nicht so dünn, wie wir uns den „Orionnebel" vorzustellen haben, der in klaren Nächten unter dem Gürtel sichtbar wird. 3m Gegensatz zu dem aus Millionen Sternen bestehenden und etwa 2000mal so weit entfernten Andromedanebel ist es
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Mond:
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In der Stellenvermittlung der Reichsberuf sgrup- pcn der Angestellten finden wir täglich bestätigt, daß, was die Lehre nicht gab, oder nicht zu geben vermochte, in der Praxis des Berufes kaum noch aufzuholen ist. An der mangelhaften Ausbildung trägt der Bewerber um neue Stellung sein Leben lang. Der ausgelernte Kaufmannsgehilfe — sinn- gemäß der Techniker usw. — soll nach abge-schlosse- ner Berufsausbildung, wenn es sich machen läßt, noch ein Jahr als Gehilfe bei seiner Firma arbeiten. Die Zeit aber soll er nutzen, sich um eine neue Stellung umzusehen. Die Stellenvermittlung der Angestellten mit ihrer großen Erfahrung in der Zuweisung sachlich, sachlich und in persönlicher Hinsicht geeigneter Arbeitsplätze steht ihm jederzeit zur Der- ügung. Die Stellenvermittlung kennt keine dankbarere Aufgabe, als junge Menschen in der Zeit ihrer Entwicklungsmöglichkeit in neue Stellungen zu vermitteln. Der junge Angestellte muß neue Erfahrungen sammeln. Er m u ß seine Umgebung wechseln, mit anderen Menschen zusammenarbeiten, zusammen leben. Kurz, die Angestellten haben die Mcht — und die Stellenvermittlung gibt ihnen dazu Gelegenheit —, chren Gesichtskreis zu erweitern. Wer nicht zeitig gelernt hat, sich beruflichen Situationen, die das wechseloolle Leben täglich mit sich bringt, anzupassen, llt als Angestellter nicht berufen, sein Teil zur Weltgeltung unseres Volkes und seiner Wirtschaft beizutragen. Wer in seinem Berufe wirklich tüchtiges leisten will, muß die hohe Schule des Lebens besucht haben. Wir können keine „verbeamteten" Angestellten gebrauchen. Diese Er- emünis gilt für Betriebsführer nicht minder, als ür die jungen Angestellten. Es gibt ein dem Betriebsinteresse übergeordnetes Interesse, und das ist das Interesse des ganzen Volkes.
ein wirklicher Nebel, also ein fast unvorstellbar stark verdünnte Gasmasse, die ihr Licht von den in der Nähe stehenden Fixsternen erhält.
Don den Wandlern ist am Abendhimmel nur der Saturn zu sehen, dessen Untergang sich indessen auch im Laufe des Monats mehr und mehr verfrüht und schließlich gegen 20 Uhr erfolgt. Bald nach Mitternacht erscheint dann der Mars: wegen seiner ziemlich schnellen und außerdem in die tieferen Teile des Tierkreises gerichteten Bewegung verfrüht sich sein Aufgang im Laufe des Monats nicht sehr erheblich. Bei dem wesentlich nach Mitternacht erscheinenden Jupiter kommen diese Gründe weniger in Betracht, und sein Aufgang verfrüht sich daher sehr viel mehr. Sehr zu empfehlen ist es, seine Stellung mit der des Hauptsterns der Waage zu vergleichen: er nähert sich dem Stern, steht ihm dann sehr nahe und entfernt sich alsdann nach
ei nur langsam, während der in der Verlängerung bs Driongurtels stehende Sirius sowie die anderen nfcen seinem strahlenden Glanz meist weniger be- cyteten Sterne des großen Hundes noch höher fügen. Der Orion ist nicht nur das schönste aller £:ernbilber, er bietet auch vom Standpunkt der rrueren Sternkunde aus die meisten Anknüpfungs- r ntte. Die verschiedne Farbe der einander gegen», v erstehenden Sterne Beteigeuze und Rigel — der eite als Schulter-, der zweite als Fußstern bezeich- tft — kann ohne Mühe mit bloßem Auge erkannt tsrben, und ist wohl überhaupt am ganzen Himmel b.s günstigste Beispiel für diese Verschiedenheit lar Sternfarben. Diese große Verschiedenheit hat aicf) ihren guten Grund: Von den mit bloßem luge sichtbaren Sternen ist der Rigel einer der liigeften, die Beteigeuze einer der kühlsten. Wenn t« Beteigeuze trotzdem einer der hellsten Sterne
Die Deutsche Angestelltenschaft, Unterbezirk Mittel- hi len, Dtz Gießen, schreibt uns:
Die Arbeitseinsatzpolitik der Angestellten muß wller ausgesprochen beruflich bedingten Esesichtspunkten geführt werden. Diese Er- tinntnis ist richtunggebend für die ganze Anlage iri.b Planung beruflicher Erziehunas- und Bildungs- fffoeit. Nicht zuletzt ist sie von entscheidender Bedeu- h-ng für die richtige Leitung des Berufsnachwuchses, üiio bestimmend für die Durchführung der Berufs- [±f)beratung und die Lehrstellenvermittlung in den IngefteUtenberufen.
:Berufsfachberatung und Lehrsiellenvermittlung seinerseits, Verufserziehung anderseits find soziale ! Dienstleistungen am jungen Menschen, Dienst- l leistungen am Verufsanwärter und am späteren ! Arbeitsmenschen, die sachlich und eben deshalb auch organisatorisch zusammengehören.
öiie werden mit Erfolg in der organisatorischen (Selbstverwaltung der Berufe durch die Hauptberuss- a uppen der Angestellten in der Deutschen Arbeits- front durchgeführt. Sie find Träger des Berufs- xldankens, werden von Angehörigen des Berufes irrmaltet und find eben deshalb Garanten einer ^bürokratischen, wirklichkeitsnahen Berufsfachbera- bng, Lehrstellenvermittlung und Berufserziehung.
«Es gibt eine Facharbeiterfrage — in der Abwandlung auf die Bedingtheiten der Angestellten — auch jr diese. Der Anaestellte ist in seinem Berufe nur b:mn als vollwertige Kraft anzusprechen, wenn er rinen Berus total beherrscht. Zumindest muß er a:«fohlt erfahren sein in einer Sparte ober Branche
Sterne
Kleine Buch* staben
Sonnenaufgang von 7.45 bis 8.10 U^r, ©onnen» ir.tergang von 15.50 bis 15.55 Uljr. ^i^^Scftalten ds Mondes: 1. Viertel am 13. um 12 Uhr, Doll- Mnd am 20. um 22 Hhr, letztes Viertel am 29. um 3 llhr.
Die Wintersternbilder kommen nun immer schöner biraus- bis etwa um Mitternacht steigt der Orion h her und höher, und auch nach Mitternacht sinkt
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