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Kreissängertag in Gießen

SJL-^poit

3.

11 m den Eichenschild der Hockeyfrauen anden am Sonntag die Spiele der Vorschlußrunde tatt. Baden-Württemberg und Brandenburg trenn­ten sich in Heidelberg trotz Verlängerung mit einem 0:0 und müssen nochmals spielen, während der Gau Nordmark durch einen Sieg mit 4:1 (2:1) über Niedersachsen bereits im Endspiel steht.

in der deutschen Sportbewegung und

einer Demonstration der friedlichen Absichten der deutschen Sportbewegung im besonderen und damit des deutschen Volkes im allgemeinen durch die Anbahnung bestmöglicher sportlicher

Zinnes Tv. Nauborn 2,; Tv. Dutenhofen gegen Tv. Lützellinden 15,40; Tv. Heuchelheim 1900 Gießen 19,10; Lang-Göns Tv. Grüningen 6,30; Holzheim Mtv. Gießen 16,25; To. Atzbach gegen Tv. Wißmar 6,02; Tv. Hörnsheim Tv. Hochel­heim 22,65; Tv. Allendorf (Lahn) Tv. Lützel­linden 7,70; To. Oberscheld Tv. Dillenburg 5,70; Tv. Beuern Spvg. 1900 Gießen 18,; Tv. Katzenfurt To. Herborn 6,; Oberkleen-Ebers­göns To. Lang-Göns 5,80; Tv. Garbenteich gegen 1846 Gießen 5,81; Tv. Burgsolms Tv. Wetzlar 2,29; Tv. Londorf I Tv. Londorf Jgd. 6,40; Tv. Dorlar Tv. Münchholzhausen 10,85; Tv. Lich Tv. Hausen 15,; Tv. Herborn gegen Dillkombination 23,; zusammen 203,17 Mark.

sen. Der deutsche Sport hat dem Ansehen des deut­schen Volkes nach außen in vollem Umfange Gel­tung verschafft. Deutschland ist durch die Olympi­schen Spiele eine der Großmächte des Sports in der ganzen Welt geworden. Es ist nunmehr an der Zeit, den inneren Aufbau der Leibesübungen in Angriff zu nehmen und die Fundamente für den grundsätzlichen nationalsozialistischen Aufbau der deutschen Leibeserziehung zu legen.

Im Anschluß an die grundsätzlichen Feststellungen machte der Reichssportführer darauf aufmerksam, daß der deutsche Reichsbund für Leibesübungen bei dem Aufbau der nationalsozialistischen Leibeser­ziehung eine wesentliche und, wenn er in voller Bewährung alle in ihm liegenden Kräfte dafür ein­setzt, die wesentlichsten Aufgaben zu erfüllen haben wird. Dabei geht es nicht an, daß der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen die Totalität der deutschen Leibeserziehung für sich beansprucht. Leibes­erziehung gehört als ein wesentlicher Faktor zur Ge­samterziehung des deutschen Menschen, und erst, wenn

Mrerlagimg des DRL. in Berlin.

Oer Reichssportführer über die allgemeine Lage der deutschen Leibesübungen

Lim die Sochschnlmeisterschast im Handball

'tfnitxr'ifäf Gießen - Universität Marburg 9:6 (3:4).

Beziehungen mit dem Auslande.

Diese Entwicklung ist im wesentlichen abgeschlos-

Die Handballmannschaft der Universität Gießen bewies in ihrem Spiel gegen die Mannschaft der Marburger Universität ihre Kampfkraft und ver­teidigte siegreich die Vorherrschaft im Handballspiel in Süddeutschland.

Die Gießener Elf spielte anfangs sehr zerfahren und unsicher. Erst nach der Pause fand sich die Mannschaft besser. Die Elf wurde flinker.

Die Mannschaften:

Marburg: Witten, Groche, Stockhardt; Grü- ger, Westhäuser, König; Hanebuth, Kunz, Plum, Jung, Dormann.

Gießen: Grünig; Schott, Seipp; R. Krausch, Volz, Wenzel; Eckert, Winter, Weigand, Watz, Lohrum.

Die Marburger kamen nach den ersten zehn Mi­nuten überraschend durch einen Strafstoß zur Führung, doch im Gegenangriff konnte der Gieße­ner Linksaußen sich frei spielen und durch einen plazierten Wurf ausgleichen. Marburg drängte durch die ruhige und weite Ballabgabe seines Mit­telläufers und kam aus dem Gedränge vor dem gegnerischen Tor zu einem zweiten Erfolg. Ehe die überraschte Gießener Elf sich fand, mußte der Tormann einen ausgezeichnet plazierten Wurf pas- fieren lassen. Obwohl die heimische Elf sich nun hef­tiger wehrte, übersah sie doch noch die Deckung der Flügel, durch die ihr neues Unheil durch ein vier­tes Tor kam. Ein flinker Durchbruch brachte der Platzelf das zweite Tor ein und stärkte damit ihren

Schöner Erfolg des Opfersonntags des Hochamtes Handball!

Daß sich das Fackamt Handball mit dem Fachamt Fußball nicht messen kann, liegt auf der Hand. Hier sind eine Reihe von Spielen erforderlich, um einenBetrag" zusammenzubekommen, dort ge­nügt ein einziges Treffen, um das Ergebnis zu überflügeln. Trotz alledem können gerade die Hand­baller stolz auf ihre Arbeit sein. Denn die Rein­einnahmen haben die des vergangenen Jahres überschritten, obwohl das Wetter mehr als un­günstig war.

Die einzelnen Spiele ergaben: Tv. Garbenheim gegen Tv. Wetzlar 12,90 Mark; Tuspo Nieder­

wurden. Sanaesbruder Schneider- Gießen wurde mit dem Amte des Archivoerwalters betraut.

Der Kreisschriftführer erstattete dann den Ge­schäftsbericht, aus dem die erfreuliche Tatsache zu entnehmen war, daß der Sängerkreis Gießen heute 60 Vereine mit 2407 aktiven und 3679 passiven Sängern umfaßt, eine Zahl, auf die der Kreis stolz sein kann Nach dem Kassenbericht wurde dem Kreis­schatzmeister Latsch Entlastung erteilt und ihm Dank ausgesprochen für die vorbildliche und ge­wissenhafte Führung seiner Bücher.

Sodann sprach Gauchormeister Prof. Dr. Te- m e s v a r y über den Verlauf des Gausängertages in Worms und gab weiterhin einen Vorbericht über das Sängerbundesfest in Breslau Er hob beson­ders hervor, daß dieses Sängertreffen em beson­deres Gepräge erhalte, da es von der NSDAP, absichtlich nach Breslau gelegt fei, um durch dieses gewaltige Fest dem Grenzland die enge Verbunden­heit des Reiches mit ihm unter Beweis zu stellen.

Die Aussprache über die Wertungssingen 1937 er­gab, daß diese schon am Anfang des Jahres be­ginnen sollen, damit das Breslauer Fest keine Stö­rung erleide. Kreischormeister Blaß erinnerte in seinem Bericht über die Jahrestättgkeit an die enge Zusammenarbeit der Gesangvereine mit der Partei und dem Staat, wie z. B. gerade die größten Ver­anstaltungen des Jahres, der 1. Mai und das Ernte­dankfest, bewiesen haben. Aber auch bei vielen klei­neren Veranstaltungen wurde dieses herzliche Ein­vernehmen festgestellt. Besondere Beachtung schenkte der Berichterstatter den Gauliedertagen, die am meisten dazu angetan sind, das deutsche Lied in die breiteste Masse der Volksgenossen zu tragen und sie zur Pflege dieses deutschen Kulturgutes aufzu­rufen. Das Wertungssingen 1936 hat wieder be­wiesen, daß gerade die Vereine des Sängerkreises Gießen musikalisch auf hoher Stufe stehen und nach Aussage der Wertungsrichter mit an der Spitze des gesamten Gaues marschieren. Mit der Mahnung zur Treue zum deutschen Lied und zur Treue zu Volk und Führer schloß der Redner seine Aus­führungen.

Provinzführer Wendler betonte am Schluß der Tagung, daß der Sängerkreis Gießen als erster Kreis hn gesamten Gau pünktlich seine Verpflich­tungen in finanzieller Hinsicht erfüllt habe, und er sprach dem Kreisschatzmeister Latsch hierfür seine besondere Anerkennung aus Er streifte noch kurz die Gründe, weshalb das Deuffche Sängerfest nach Breslau verlegt worden sei und forderte alle Sän­ger auf, zahlreich an diesem Fest teilzunehmen.

Der Kreisführer schloß bann in der üblichen Weise die Tagung.

In der am letzten Wochenende durchgeführten Tagung der Gauführer, Reichsfachamtsleiter und Führer der dem Deutschen Reichsbund für Leibes­übungen angefchlossenen Verbände gab der Reichs- svortführer einen Ueberblick über die allgemeine Lage der deuffchen Leibesübungen. Der Reichssport­führer stellte zunächst fest, daß die Jahre seit der Machtergreifung bis zum Abschluß der Olympischen Spiele im wesentlichen drei Aufgaben dienten:

1. Der Ausmerzung der staatsfeindlichen Kräfte und der Beseitigung der sogenannten weltan­schaulichen Verbände aus den deutschen Leibes­übungen.

2. Einer vorläufigen Zusammenfassung der Kräfte

Dor Beginn der Haupttagung am gestrigen Sonntag war eine Sondersitzung der Chorleiter des Sängerkreises Gießen angesetzt, die sehr gut besucht war. Kreischormeister Lehrer Blaß besprach die wicktigsten Punkte, die besonders die Chorleiter be­trafen, und die für ihre weitere Arbeit von großer Wichtigkeit sind. So wurden die Richtlinien klar gelegt, die zumRundfunksingen" berechtigen. Wei­ter wurde das Wertungssingen 1937 behandelt, das als Richtschnur in der Auswahl der Chöre usw. ganz im Blickfeld des Deutschen Sängerbundesfestes zu Breslau zu stehen habe. Aus der Liederauswahl für dieses Sängerbundesfest sind auch die Massen- chöre zu wählen. Von den Sängern, die zum Bun- desfest nach Breslau fahren, werden einzelne Grup­pen zwecks Einübung der Masienchöre zusammen- gestellt. Der Kreischormeister wies zum Schlüsse noch auf die vorteilhafte Einrichtung hin, daß nun­mehr in Musikalienhandlungen Mappen aufliegen, die nur durchaus gutes und wertvolles Liedmate- rial zeigten. Hier könnten die Chorleiter bei der Anschaffung neuer Chöre leicht erkennen, welche Chöre als wertvoll anzusprechen sind. Durch diese Einrichtung sei es jedem Chorleiter möglich, genau nach den Richtlinien des DSB. seine Auswahl zu treffen.

Anschließend begann die Tagung der Vereins- fichrer und deren Stelloertteter, die durch Kreis­führer Müller- Gießen eröffnet wurde. Nach den Begrüßungsworten, insbesondere an den Gau- chormeister Prof. Dr. Temesoary- Gießen und den Provinzführer Wender- Bad-Nauheim ge- dachte der Kreisführer derer, die im verflossenen Jahre verstorben sind. Hierauf sagte er u. a.: Wenn wir Sänger die Treue auch als Selbstverständlich­keit ansehen, dann möchte ich doch nicht versäumen, allen denen zu danken, die in Treue zu unserem herrlichen deutschen Lied stehen. Mein Dank gilt aber auch den Chorleitern und Vereinsführern, sowie dem gesamten Kreisvorstand, der mich auch im ab­gelaufenen Jahre wieder tatfräftig unterstützt hat. Mit Freude kann ich heute berichten, daß auch die Jugend wieder Eingang gefunden ^hat in unsere Reihen, was wir ja schon bei den Wertungssingen 1936 feststellen konnten. Wir müssen heute viel ela­stischer sein als je zuvor und uns nicht an starre Formen halten, die ost überfällig sind und stark binden. Das deutsche Lied ist nicht für einzelne Volksgenossen da, sondern für alle, und darum soll auch fingen, wer fingen will.

In der Besetzung des Kreisvorstandes trat inso­fern ein Wechsel ein, daß an Stelle des seitherigen Kreisschriftführers Schneider, Sangesbruder Geldmacher und als Beisitzer die Sangesbrüder E s p i ch - Lollar und Stein- Garbenteich berufen

alle Bewegungen in ihrer Werbekraft sich an die bisher noch nicht gewonnenen Teile und Kräfte des Volkes wenden, wird das Wirken für die Leibes­übungen sinnvoll.

Dabei, fo erklärte der Reichssporkführer roörf- lich, werde ich es zu verhindern wissen, daß eine unnötige und kräfteverzehrende Spaltung in der deutschen Leibeserziehung eintritt, und werde meine ganze Kraft darauf richten, ln sinnvollem Zusammenspiel aller Organisationen das Beste für das deutsche Volk herauszuholen.

Die Arbeit der ganzen Tagung stand unter einem Grundsatz, von dem zu wünschen ist, daß er mit möglichster Schnelligkett und Vollständigkeit gemein­sames Gut aller deutschen Volksgenossen wird: dem Grundsatz, alle Vereine, soweit das noch nicht ge­schehen ist, zu Vereinen für Leibesübungen aus­zurichten, zu Vereinen also, die auf breitester Grund­lage arbeiten und unter dieser Zielsetzung in der Lage sind, alle Ausgaben, die der nationalsoziali- sttsche Staat gestellt hat und noch stellen wird, durchzuführen. Aus dieser Ausrichtung der Arbeits­tagung der Führer des DRL. ergaben /fid) fol­gende Bestimmungen im einzelnen:

1. Die bisherige gespaltene Verantwortlichkeit der Führungsstellen des DRL. in Fachamts­leitung, Gau- und Kreisfachamtsleitern des DRL. wird restlos beseitigt durch eine Gliede­rung, die die Gesamtverantworlung für die Arbeit in den Vereinen des DRL. auf die Gau­führer des Reichsbundes für Leibesübungen verlagert.

Der Gauführer wird also, um es einmal volkstüm­lich auszudrücken, der Reichssportführer in feinem Gau. Fachämter, auch die Reichsfachämter behalten lediglich die Aufgaben der technischen Führung und Entwicklung ihres Sportgebiets. Das gleiche gilt für die Kreise.

2. In logischer Durchführung der wirtschaftlichen Folgerungen aus diesen einschneidenden organisa­torischen Maßnahmen wird der Einheitsbei- trag für alle Mitglieder des DRL. ge­schaffen, der für jedes einzelne Mitglied eine be­stimmte Summe Vorsicht, die dieses Mitglied zur Schaffung der großen Einheit des Sports im DRL. und zur Durchführung aller Maßnahmen der Füh­rung und Verwaltung persönlich beiträgt. Alle Stellen im Reiche, die in Frage kommen, sollen dazu beitragen, daß die erzieherischen Grundsätze und Möglichkeiten, die in diesem Einheitsbeitrag liegen, überall verkündet und verstanden werden. Neben diesem Beitrag fallen alle anderen Abgaben, auch die an die Fachämter, fort.

3. Die weitere notwendige Folgerung ist die überall bereits im Gang befindliche Verlagerung der Führung in allen Schulungsmaßnahmen aller Gliederungen des DRL.

Die gesamte Schulung, gleich welcher Sportart, wird nunmehr zentral von der Reichsfport- führung nach Richtlinien und durch Beauftragte geleitet, und zwar bis in die kleinsten Gliede­rungen, in die Kreise, in die Unterkreise und sogar bis in die Vereine hinein.

Es ist klar, daß diese inneren Maßnahmen, dis die Summe der Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte, die in den deutschen Leibesübungen gemacht wurden, zusammenfassen und zu einem gewissen Abschluß bringen, bis ins letzte durchdacht find. Es bleibt jetzt nur zu wünschen, daß die ge­samte Gefolgschaft des DRL. überall im Reichs sich mit der ganzen Wucht ihrer organisatorischen und gesinnungsmäßigen Geschlossenheit hinter diese Maßnahmen stellt, was zu einem raschen und durchschlagenden Aufftieg aller Einzelzellen und der Gesamtheit des Bundes führen wird. Mit einer schlagkräftigen Organisation wird und muß es dann auch möglich sein, daß nach der dem DRL. er­teilten fest umriffenen Staats- und politischen Auf­gabe der Leibesübungen im nationalsozialistischen Sinn der Stärkung unserer Volkskrast gedient wird.

Hallen-Tenniskampf Deutfchlanv - DänemarkinKopenhaaen

Der Hallentennisländerkampf Deutschland gegen Dänemark in Kopenhagen stand nach den beiden ersten Einzelspielen 1:1 unentschieden. Ueberraschen- derweise wies die Kopenhagener Tennishalle nur einen schwachen Besuch auf, und es war daher nicht verwunderlich, daß die rechte, erwartungsvolle Stimmung nicht aufkommen konnte. Der Start war für uns verheißungsvoll. Der junge Berliner Dettmer trat gegen den Dänen Helge P l o u g - man in guter Form an und siegte nach fünf Sätzen 2:6, 6:2, 6:1, 2:6, 6:1. Die Führung war jedoch nur von kurzer Dauer. Hans Denker fand sich in feiner Begegnung mit dem jungen und ta­lentierten Dänen Niels Körner nicht in dem er­warteten Maße zurecht und unterlag klar 0:6, 3:6, 3:6.

Zweiter Tag: die Dänen führen.

Hatte schon der erste Tag des Tennisländerkamp­fes Deutschland Dänemark um den Pokal des schwedischen Königs in Kopenhagen die deutschen Hoffnungen nicht in dem erwarteten Maße erfüllt, so trug der zweite erst recht nicht zu einer Steige­rung der Siegeszuversicht auf deutscher Seite bei. Die Dänen unterstrichen am Samstag ihre größere Spielerfahrung in.der Halle und zeigten ein so prachtvolles Zusammenspiel, daß die Deutschen trotz tapferer Gegenwehr die Niederlage nicht abwenden konnten. Beutner-Bartkowiak mußten sich schließlich den Dänen Panker-Ulrich 6:4, 3:6, 4:6, 6:8 ge­schlagen geben. Durch den Gewinn im Doppel liegen nunmehr die Dänen 2:1 in Front.

Dänemark gewinnt den TennisLänberkampf 3:2.

Die Tennishalle hatte am Sonntag einen aus­gezeichneten Besuch aufzuweisen, als die beiden letz­ten Einzelspiele des Vorschlußrundenkampfes um den Königspokal im Hallentennis in Angriff ge­nommen wurden. Schon die erste Begegnung zwi­schen Plougman und Denker brachte die Entschei­dung. Der Däne gewann nach einem dramatischen Kampf 6:0, 6:4, 10:12, 5:7, 6:3 und holte damit den Siegpunkt heraus. Im zweiten Spiel hatte Deitmer wenig Mühe, Körner 6:2, 6:3, 6:2 nieder­zuhalten und das Ergebnis auf 3:2 zu verbessern. Durch diesen Sieg gelangt Dänemark in die Schluß­runde, die vom 4. bis 6. Dezember in Stockholm gegen Frankreich ausgetragen wird.

Kampfeseifer, so daß sie kurz vor der Pause durch einen verwandelten Strafstoß noch ein drittes Tor aufholen konnte.

Nach der Pause zeigten die Marburger die ersten Müdigkeitserscheinungen und die frisch angreifen­den Gießener Studenten kamen zum Ausgleich. In schönem Zusammenspiel überwanden die heimischen Studenten noch einmal ihren immer zerfahrener spielenden Gegner, der durch einen schnellen Flan­kenangriff noch einmal ausgleichen konnte. In über­raschendem Spieleifer arbeitete sich die zeitweise nur mit zehn Mann spielende Gießener Elf einen Siea von 9:6 Toren heraus. Marburg raffte sich noch einmal zusammen, aber an der Gießener Vertei­digung kam der Sturm nicht mehr vorbei. Die Mannschaft der Universität Gießen kommt durch diesen Sieg in die Entscheidungskämpfe.

Fußball: Universität Gießen Oberrealschule Gießen 3:6 (1:3).

Die Begegnung war gerade keine Sensation. Die Mannschaft der Universität wurde nur durch die Kampfesfreude der Oberrealschüler in Bewegung gehalten. Die Studenten hätten bei größerer Ein­satzbereitschaft durch ihre technische Überlegenheit ein andres Ergebnis erzielen müssen. Bei den flin­ken und eifrigen Oberrealschülern, die bis zur Halb­zeit schon 3:1 führten, schufen Mut und Ausdauer den Ausgleich für die Spielerfahrung und ihr Sieg war verdient erftritten.

VD. Frankfurt a.M., 28.Nov. Der Leiter

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Berlagsdirektor Dr. Albrecht.

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iußerhalb feines Berufs hat sich Verlagsdirektor $r Albrecht große Verdienste um die Förderung u Sports erworben. Er gründete seinerzeit in tigbeburg einen Fußballverein, in dessen Mann­est er aktiv mitwirkte. Er war Mitbearünder des imaligen Mitteldeutschen Ballspielvervandes und ;eit dessen erster Vorsitzender. Bei seiner

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1918 wurde Dr. Albrecht aus dem Felde Cifamiert und ihm die Leitung der Zweigstelle grinffurt a. M des WTB. übertragen. Hier hat ei eine außerordentlich erfolgreiche Tätigkeit ent- fällst, durch die die Zweigstelle Frankfurt a. M. it 'die Reihe der bedeutendsten im Kranze der N B.-Zweigstellen rückte. Bei der Vereinigung des Wl-f'fschen Telegraphenbüros mit der Telegraphen- Unön zum Deutschen Nachrichtenbüro fand Dr. Al­brecht für fein verlegerifches Können, seine akqui- sitc-ische Begabung und nicht zuletzt seine journa- list che Befähigung die verdiente Anerkennung, in- btr er als Leiter der nunmehrigen Hauptstelle fnnffurt a. M. des DNB. bestätigt und ihm der

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eb erfieoluna nach Frankfurt a. M. wurde er zum hienmitglieo dieses Verbandes ernannt. Auch

1. Dezember 1896 als Pressestenograph bei der Zirigstelle Magdeburg des WTB. einautreten. trife des Einsatzes feiner ganzen Persönlichkeit für der neuen Berus arbeitete er in jeder freien Minute in feiner Wetterbildung. So gelang es ihm bald, h: Einjährig-Freiwilligen-Zeugnis zu erwerben. Dit Direktion des WTB. erkannte sehr bald seine

(Oberhessen.

CandrtPi» Dietzen

' Steinbach, 30.Nov. Am morgigen Diens- hfi, 1. Dezember, kann der Bäckermeister und Gast- Dirt Johann Deuker von hier auf ein 25jähri- c? Bestehen seines Geschäftes zurückblicken. Er «freut sich bei seiner Kundschaft allgemeinen Ver­bauens. Seit 25 Jahren gehört die Familie Deu- kn zum Leserkreis des Gießener Anzeigers.

* Grünberg, 28. Nov. Im Rathaus fand am fcitagabenb auf Einladung von Bürgermeister 3m gn er eine Besprechung wegen einer Werbe- ttiüon für die Weihnachtswochen statt. In der Be- l?i$d)ung war man sich darüber klar, daß die hiesige Mchäftswelt, ähnlich wie in anderen Städten, die ctr die Landkundfchaft angewiesen sind, für die & ihnachtseinkäuse besondere Werbemaßnahmen vernehmen muß. Als erstes wurde darauf hinge- oiüfen, daß Ladenbesitzer mit der nötigen Sorg- ihre Gegenstände ausstellen und in den Laden n dieser Zeit in verstärktem Maße Lichtreklame niwenden sollen. Weiter wurde erwähnt: bte Ab- ktung eines Schaufensterwettbewerbs am ersten ^rrfaufsfonntag, Beleuchtung des Rathauses.

Kreis Alsfeld

/ Alsfeld, 29. November. Am gestrigen 5: mstag verunglückte in Heimertshausen to- 18 Jahre alte Ernst Ochs aus Löhnberg, der e einem Landwirt in Heimertshausen beschäftigt r, beim Häckselschneiden in der Scheune schwer. !)< bedauernswerte junge Mann stürzte mehrere Jieter hoch ab und trug dabei neben schweren 60 psverletzungen, anscheinend Schädelbruch, auch ^wletzungen der Wirbelsäule davon. Er mutzte cd) Gießen in die Klinik gebracht werden.

Mücke 30. Nov. Unweit unseres Ortes, an de- Jlsdvrfer Abzweigung, ereignete sich gestern !<gen 22 Uhr ein Verkehrsunfall. Em A eßener Personenwagen geriet, anschel- inb auf nasser Straße, ins Rutschen unb schlug ji tig gegen einen Telegraphenmast Die Insassen, it i Mann unb ein Kinb, erlitten Schnittwunben an h mden unb im Gesicht unb mußten nach Anlegung rni Notverbänben nach Hause gebracht werden. &:r Wagen wurde erheblich beschädigt.

int 1 hltt von der Pike auf gedient. Er stammt prf ex I 1Ui der Allmark und war ursprünglich dazu be- nn»n h- ftimü, den kaufmännischen Beruf zu ergreifen. nwrÜL : fC ? t3 Interesse für die Stenographie und die darin er/mgte große Fertigkeit veranlaßten ihn aber, am

_ v Deutschen Nachrichtenbüro

.WWug »zu beim früheren Wolssschen Telegraphenbüro '^khess^ ^»r Jubilar, eine in den rhein-rnainischen Presse- tien und weit darüber hinaus bekannte Person-

Ibt Ung. * M

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fej OMre im Menst »erpresse.

rn ; ^«r Hauptstelle Frankfurt Ä *

Wnbüros, 25erIagsbirCiiut ui. ip a

affen °Cr^ tracht, kann am 1. Dezember 1936 auf

L Dge Tätigkeit beim Deutschen Nachri

Lutervorstellung stattfindet. Zur Aufführung ge- &mt die OperetteDer Zarewitsch". Auf die An- sei besonders hingewiesen

* Oeffentliche Bücherhalle. Im No- jenber wurden 2001 Bände ausgeliehen. Davon airm auf: Zeitschriften 17, Gedichte unb Dramen 1 §rzählenbe Literatur 1175, Jugenbschriften 366, Hrier- unb Volkerkunbe 115, Kulturgeschichte 7, unb Biographien 211, Kunstgeschichte 5, ikMwissenschast unb Technologie 211, Heer- und 5-goesen 18, Haus- unb Landwirtschaft 2, Gesünd­igt lehre 6, Religion und Philosophie 5, Staats- 'ichnschaft 22, Sprachwissenschaft 3, Sport 2 jgtjae. Nach auswärts kamen 15 Bände.