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Für die uns in so reichem Maße zugegangenen wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme anläßlich des Hinscheidens unserer teuren Entschlafenen sprechen wir auf diesem Wege hiermit allen unseren tiefgefühlten Dank aus.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Ludwig Stroh
Gießen, den 29 Mai 1936
Danksagung.
Für die wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden bei dem Heimgänge unseres lieben Entschlafenen
Konrad Dirlam, Lehrer i. R.
sagen wir innigsten Dank.
In tiefer Trauer
Luise Dirlam, geb. Rühl
Anna Pimper, geb. Dirlam
Gießen und Butzbach, im Mai 1936.
Soeben erschienen:
Adreßbuch der Stadt Friedberg
in Hessen
mit einem neuen Stadtplan und in fünf Abschnitten bearbeitet e
Abschnitt I: Behörden, Schulen, Religionsgemeinden, öffentliche Einrich. tungen, Anstalten usw., Feuer- und Unfallmeldung, Aerzteschast, Apotheken, NSDAP., Deutsche Arbeitsfront, Kreishandwerker- schast, Innungen, Verbände, Vereine und Kaffen
Abschnitt II: Alphabetisches Einwohner- und Firmenverzeichnls
Abschnitt III: Straßen und Häuser von Friedberg
Abschnitt IV: Handels- und Gewerbeverzeichnis der Stadt Friedberg
Abschnitt V: politische Hoheitsttäger u. Bürgermeister des Kreises Friedberg
Lieferpreis JOt 7.50
Oberhessischer Adreßbuchverlag • Gießen
Schulstraße 7—9 • Fernsprecher 2251 34790
Haushattssahung
der Stadt Gießen für das Rechnungsjahr 1936.
Auf Grund des § 86 Abs. 2 der Deutschen Gemeindeordnung vom 30.Januar 1935 (RGBl. I S.49) wird für das Rechnungsjahr 1936 folgende Haushaltssatzung bekanntgemacht:
§ 1.
Der dieser Satzung als Anlage beigefügte Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1936 wird im ordentlichen Haushaltsplan
in den Einnahmen auf . . 5 618 704,86 RM.
in den Ausgaben auf ... 5 618 704,86 RM.
und im außerordentlichen Haushaltsplan
in den Einnahmen auf . . 1 511 731,13 RM.
in den Ausgaben auf . . . 1511 931,13 RM. festgesetzt.
8 2.
Die Steuersätze für die Gemeindesteuern, die für jedes Rechnungsjahr neu feftzusetzen find, werden wie folgt festgesetzt:
1. Grundsteuer:
a) von Gebäuden und Bauplätzen auf 34 Rpf. für je 100 RM. Steuerwert;
b) vom land- und forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Grundbesitz auf 47 Rpf. für je 100 RM. Steuerwerk.
2. Gewerbesteuer:
a) vom Gewerbekapital auf 63 Rpf. für je
100 RM. Steuerwert;
b) vom Gewerbeertrag auf 286 Rpf. für je 100 RM. Steuerwert.
3. Sondergebäudesteuer für' je 1 RM. des staatlichen Sondergebäudesteuersolls von den Steuerwerken:
a) bis 7000 RM. 60 v. H. auf 52,6 Rpf.
b) über 6000 RM. 60 0. H. auf 45,93 Rpf.
4. Bürgerfteuer = 500 v. H. des Reichssatzes.
5. Filialsteuer = 200 v. H. der gemeindlichen Gewerbesteuer.
6. Warenhaussteuer = 200 v. H. der gemeindlichen Gewerbesteuer.
§ 3.
Der Höchstbetrag der Kassenkredite, die im laufenden Rechnungsjahr zur Aufrechterhaltung des Betriebes der Gemeindekaffe in Anspruch genommen werden dürfen, wird auf 460 000,— RM. festgesetzt. In diesem Höchstbetrag sind 400 000,— RM. Kassen- kredite enthalten, die auf Grund früherer Ermächtigung ausgenommen und noch nicht zurückgezahlt sind.
§ 4.
Der Gesamtbetrag der Darlehen, die zur Bestreitung von Ausgaben des außerordentlichen Haushaltsplans bestimmt sind, wird aus 972 033,94 RM. festgesetzt. Er soll nach dem Haushaltsplan für folgende Einzelzwecke verwendet werden:
für Ankauf von Gebäuden und
Grundstücken 80 000,— RM.
für Erbauung von Straßen,
Wegen und Anlagen . . . . 415 033,94 „ für Kanal- und Wasserbauten . 202 000,— „ für Altstadtsanierung .... 45 000,— „ für Neubau der Liebigshöhe . . 100 000,— „ für Errichtung einer Viehauk
tionshalle 80 000,— „
^Geschäfts-Drucksachen
Übei Brühl. Schulstraße 7
Rechnungen ===
Briefblätter Briefumschläge
Postkarten =
Geschäfts harter =
für Errichtung einer Unioerfi- tätsturnhalle 50 000,— „
Summe 972 033,94 RM.
Kohlen Koks Briket s
Holz ?33id
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Telefon 3144 Frankl. Straße 19 Dltthlstraße 18.
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Die nach § 86 der Deutschen Gemeindeordnung erforderlichen Genehmigungen der Aufsichtsbehörde zu den §§ 2, 3 und 4 sind unter dem 24. Mai 1936 erteilt.
III.
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Verlangen Sie kostenlose Broschüre durch
Reglerungsrat I. R. Wiggers, Banzkow 36 bei Plate (Mecklbg.)
IV.
Ausgabe RM.
1 225 344,03
2 633 584,—
856 706 —
543 143,—
54 330 —
349 380,— 201 793,40
24 696,90
7 890 —
2 770,90
7 890,—
2 770,90
Die Einzelpläne des Haushaltsplanes schließen in Einnahme und Ausgabe mit folgenden Beträgen ab:
Bezeichnung des Einzelplanes Städt. Wohlfahrtsamt Städt. Elektrizitätswerk Städt. Gaswerk . . Städt. Wasserwerk . Städt. Volksbad . . Städt. Straßenbahn . Lyzeum Gewerbeschule . . . Zweckoerband Arbeits dienstabteilung 5/222 Plocksche Stiftung . .
Einnahme RM.
1 255 344,03
2 633 584,—
856 706,—
534 143,—
54 330 —
349 380 — 201 793,40
24 696,90
Der Haushaltsplan liegt gemäß § 86 Abf. 3 der Deutschen Gemeindeordnung vom 29. TNai 1936 bis zum 5. Juni 1936 im Stadthaus, Bergstraße, Zimmer Nr. 10, öffentlich aus. 3526C
Gießen, den 27. Mai 1936.
Der Oberbürgermeister. Gez.: Ritter.
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ist zum Standard-Modell der be liebten Spiegelreflex-Kameras geworden. Ich zeigelhnen gerne die Rolleitlex-Kamera zu 188RM.
und ihren billigeren Bruder, die
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Lebensmittel-Verdingung.
Am 10. Juni 1936, 10 Uhr, werden die küchen- bedürfnisfe des Ergänzungs-Bataillons 53 Gießen (Gailsche Fabrik) für die Zeit vom 1. Juli 1936 bis 31. Dezember 1936 einschließlich zu festen Preisen verdungen. 3483D
Los I. Kolonialwaren.
Los II. Bohnenkaffee.
Los 111. Frifchgemüfe.
Los IV. Obff- und Gemüsekonserven. Los V. Küchenabfälle.
Die Bedingungen liegen bei der Küchenverwaltung des Bataillons, Kaserne Gailsche Fabrik, Zimmer 13, aus. Sie sind daselbst gegen Zahlung einer Gebühr von 0,50 RM. erhältlich. Angebote mit der Aufschrift „Angebot auf Lebensmittel (Küchenabfälle) für 1. Juli bis 31. Dezember 1936“ find bis zum 10. Juni 1936, 10 Uhr, der Küchenverwaltung nur durch die poft einzusenden. Angebote mittels Bietungsscheins, den die Küchenverwaltung unentgeltlich verabfolgt, können nur auf ganze Lose gemacht werden. Bieter sind nach der Verdingungsordnung bei der Oeffnung der Angebote nicht zugelassen. Wenn Bewerber bis zum 25. Juni 1936 nicht benachrichtigt worden sind, mußte das Angebot unberücksichtigt bleiben.
Küchenverwaltung Erg.-Vatl. 53, Gießen.
Beide Typen sind mit den weltberühmten Zeiß-Objektiven ausgerüstet und dadurch unbedingt leistungsfähig.
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Preisausschreiben für Zeiiungsleser
Preisausschreiben
WM
Heute ist es eine Selbstverständlichkeit, daß der Gießener Anzeiger dasNeue und Wichtige täglich und pünktlich ins Haus trägt. Es sind kaum 150 Jahre her, daß man die Zahl der deutschen Zeitungen an den Fingern abzählen konnte. Auch der Gießener Anzeiger befand sich unter der kleinen Zahl von Zeitungen, die sich mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln bemühten, die Mitbürger über das Geschehen in der Welt zu unterrichten. And doch: was heute fast als drucknasse Nachricht wenige Stunden nach dem Ereignis in der Zeitung zu lesen ist, haben unsere Argroßväter erst nach Wochen erfahren.
Verleger und Schriftleiter des Gießener Anzeigers, die Seher und Drucker an ihren Maschinen, die Berichterstatter in allen Orten unseres engeren Heimatgebietes und darüber hinaus in der Reichshauptstadt und im Auslande, der Mann am Anzeigenschalter und die Botenfrau, die täglich die Zeitung ins Haus bringt — sie alle sind heute bemüht, den Freunden des Gießener Anzeigers eine Zeitung zu schaffen und pünktlich zuzustellen, die täglich unterrichtet über alle wichtigen Bekanntmachungen und Bestim-
3. Das Blatt, auf dem die eingesandte Geschichte ausgeschrieben ist, muh an der linken oberen Ecke Namen und Anschrift des Einsenders tragen.
4. Außer der erzählten Kurzgeschichte darf die Einsendung keine weiteren Mitteilungen enthalten.
5. Die Einsendungen müssen spätestens bis 23. Juni d. F. im Besitz des Giehener Anzeigers sein.
6. Die Verteilung der Preise und die Veröffentlichung des Ergebnisses findet Ende August statt.
7. Die Entscheidung des Verlags ist unanfechtbar; ihr unterwerfen sich alle Einsender durch ihre Beteiligung.
8. Angestellte des Giehener Anzeigers, sowie alle in Zei- tungsschriftleitungen tätigen Personen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
9. Alle Rechte an den mit einem Preis bedachten Einsendungen gehen an den Verlag des Giehener Anzeigers über, der sie in ihrer Ursprungsform oder umgearbeitet auch ohne Namensnennung des Preisträgers selbst veröffentlichen oder Dritten zur Veröffentlichung überlassen kann.
mungen, über das Geschehen in unserer engeren Heimat, in unserem deutschen Vaterlande und über die Ereignisse in der weiten Welt.
So wird die Zeitung zu einem starken Band, das viele Einzelne zu einer Gemeinschaft des Erlebens und Handelns verbindet. Feder Einzelne dieser Gemeinschaft findet in seiner Zeitung Anterrichtung, Belehrung und Anter- haltung; der Anzeigenteil zeigt das Wirtschaftsgeschehen der engeren Heimat auf in Angebot und Nachfrage.
Mancher Leser wird schon am eigenen Leibe erfahren haben, wie lebensnotwendig seine Zeitung ist. Wie oft hörte er schon von Leuten, die keine so eifrigen Zeitungsleser sind und darum wichtige in der Zeitung veröffentlichte Bekanntmachungen außer Acht ließen. So ist oft großer Schaden entstanden. Wie oft haben dagegen ein Stellenangebot, eine Verkaufsanzeige oder ein kleiner Hinweis Glück und Erfolg gebracht. Der Gießener Anzeiger will nun Berichte sammeln über solche Fälle, die ja jeder kennt. Er veranstaltet daher unter seinen Freunden und Lesern ein
Teilnahmebedingungen:
1. Die Einsendungen sotten kurz gehalten sein; nur reine Tatsachen sotten erzählt werden. Mehr als zwei Geschichten von einem Einsender können nicht berücksichtigt werden.
2. Die Einsendungen müssen in geschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Preisausschreiben" an den Verlag des Giehener Anzeigers, Giehen, Schulstrahe 7/9, eingesandt oder dort abgegeben werden.
Senden Sie dem Verlag Berichte über Erlebnisse und Geschehen, die den Vorteil der Zeitung für den Leser oder den Nachteil des Nichtlesens zeigen. Nicht schriftstellerische Leistungen, sondern Erfahrungen und Beobachtungen
Für die besten Einsendungen sind ausgesetzt: 1. Preis
2. Preis.
3. Preis.
4.-7. Preis
* 8. — 20. Preis
Lesen Sie aufmerksam die Bedingungen der Beteiligung an diesem Preisausschreiben. Denken Sie nicht, Sie könnten so etwas nicht schreiben. Wir
sollen gesammelt werden! Teilen Sie „Ihren Fall" dem Verlag mit. Sie nützen damit nicht nur der Volksgemeinschaft, sondern Sie haben auch die Möglichkeit, einen Preis zu gewinnen.
50 RM. in bar
25 NM. in bar
. 15 RM. in bar
10 RM. in bar
5 RM. in bar außerdem 10 Trostpreise.
suchen keine Kunstwerke; wir suchen in Ihrer Sprache erzählte Kurzgeschichten aus dem Leben. Darum frisch ans Werk!


