der Schaffung des Olympia-Stadions und der übrigen grandiosen sportlichen Anlagen offenbart. Mit Bewunderung habe ich die Dietrich-Eckart-Bühne betrachtet, dieses persönliche Werk des Herrn Reichsministers Rust, eines der schönsten Werke dieser Art. Mit tiefen Eindrücken kehre ich heim nach Ungarn, in der sicheren Ueberzeugung, daß das Abkommen eine feste Grundlage bieten wird für den weiteren Ausbau der traditionellen, historisch bedingten kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Ungarn.
Prämiierung von Meisterstücken durch die Stadt Frankfurt a. M.
NSG. Auf dem diesjährigen Reichshandwerkertag wird man zum ersten Male eine Auswahl bester Meister st ücke, die im ganzen Reich während des letzten Jahres zur Vorlage bei den Meisterprüfungen angefertigt wurden, sehen. Um einen besonderen Anreiz zur Leistungssteigerung im Handwerk zu schaffen, hat die Stadt Frankfurt a. M., als Stadt des deutschen Handwerks, Prämien zur Verfügung gestellt, die für die persönliche Weiterbildung derjenigen bestimmt sind, die vom Preisrichterkollegium für die Meisterstücke einen Preis zuerteilt erhalten. Das Preisrichterkollegium fetzt sich zusammen aus Reichshandwerksmeister W. G. Schmidt, Oberbürgermeister Kreisleiter Dr. Krebs, dem zuständigen Reichsinnungsmeister und Landeshandwerksmeister G a m e r. Für das erste Jahr hat man folgende Handwerkerberufe zur Vorlegung der besten Meisterstücke zugelassen: Tischler, Steinmetze, Bildhauer, Schlosser, Gold- und Silberschmiede, Juweliere, Töpfer und Ofensetzer. In den nachfolgenden Jahren
Die nächste Verhandlung findet am 5. Juni gegen
wird der Kreis der Beteiligten immer mehr erwei-s der Festhalle ausgestellt werden und dann in eine tert werden, bis er das gesamte Handwerk um- besondere Sammlung überführt werden, faßt. Die besten Meisterstücke des Jahres werden die die Stadt Frankfurt a. M. in Obhut und Eigenwährend des Reichshandwerkertages im Kuppelsaal | tum übernimmt.
es möglich sei, daß ein Mann solange derartige Dinge treiben konnte, ohne entlarvt zu werden und könne niujt umhin, festzustellen, daß das Ordens- kleid viel hierzu beigetragen habe. Keiner hätte geahnt, daß es sich um einen üblen und wüsten Lüstling handele, der ein Doppelleben führte. Die kirchlichen Vorgesetzten des Angeklagten, die sich zum Teil im Ausland befinden, hätten sich um diese Vorkommnisse nicht gekümmert, und sie treffe daher ebenfalls ein erhebliches Maß von Schuld. Der Staatsanwalt beantragte eine Gesamtstrafe von 5 Jahren Zuchthaus, die Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren. Nach Wiederherstellung der Oeffentlichkeit verkündete Landgerichtsdirektor van Koolwijk das Urteil. Oswald wird wegen fortgesetzter widernatürlicher Unzucht in vier Fällen zu einer Gesamtstrafe von vier Jahren Zuchthaus verurteilt. 5 Monate Untersuchungshaft werden in Anrechnung gebracht Die bürgerlichen Ehrenrechte werden dem Angeklagten auf die Dauer von fünf Jahren aberkannt
Zur Begründung des Urteils 'führte der Vorsitzende u. a. aus: Ein Mann, der sich derart hilflose Menschen aussucht, die seinem Verlangen nicht widerstehen können, verdient keine Milde. Die Frage, ob der Angeklagte als Medizinalperfon in einer öffentlichen Anstalt mit den ihm anvertrauten Pfleglingen unzüchtige Handlungen begangen habe, hat die Strafkammer verneint. Dagegen war die Strafkammer der Auffassung, daß es sich bei dem Angeklagten um einen Gewohnheitsverbrecher im Sinne des § 20a des StGB, handelt.
Anstaltspfleglingen vernommen, die sämtlich den Schutz des § 51 genießen. Der 40jährige schwachsinnige Anstaltsinsasse Josef Sch. war bei Gartenarbeiten im Kloster beschäftigt. Er beschuldigte die Brüder Oswald, Linus und Chrysanthus sowie einen Bruder Cäcilius, der inzwischen Selbstmord begangen hat. Der Zeuge hat die Vorfälle wiederholt dem Franziskanerpater Armand in Ebernach gebeichtet. Er habe von diesem aber lediglich einige Vaterunser und Rosenkränze zur Buße auferlegt erhalten, sonst sei nichts erfolgt.
Es wurden dann mehrere medizinische Sachverständige vernommen. Medizinalrat Dr. Melsheimer, der bis 1934 Anstaltsarzt im Kloster Ebernach war, bekundete, daß er keinen Einfluß auf die Besetzung der Pflegestation durch Ordensbrüder gehabt habe, sondern daß diese durch die Klosterbehörde selbst erfolgt sei.
Staatsanwalt A u g u st i n (Koblenz) bezeichnete in seinem Plädoyer den Angeklagten Wansart (Bruder Oswald) als einen typischen alten Homosexuellen, der jahrzehntelang seinen Begierden ge-
Koblenz, 29. Mai. (DNB.) In dem Sittlichkeitsprozeß gegen 276 Ordensbrüder des Franziskanerbruderordens fand die zweite Verhandlung statt. Vor der Strafkammer stand der 60jährige Franziskanerbruder Matthias W a n s a r t, genannt „Bruder Oswald", der beschuldigt wird, im Kloster Ebernach bei Cochem mit Personen männlichen Geschlechts widernatürliche Unzucht getrieben zu haben. Bei den Opfern handelt es sich um schwachsinnige Anstaltspfleglinge des Klosters. Der Angeklagte gab an, von frühester Jugend ohne Hemmungen gewesen zu sein und unzüchtige Handlungen getrieben zu haben. Um diese Triebe zu unterdrücken, habe er sich vorgenommen, in ein Trappistenklosten einzutreten. Schließlich habe er einen Verwandten kennengelernt, der im Franziskanerkloster Waldbreitbach tätig gewesen fei. Durch dessen Vermittlung sei er in die Genossenschaft der Franziskaner in Waldbreitbach eingetreten. Später fei er in das Kloster Ebernach bei Cochem gekommen, wo er die idiotischen und geistesschwachen Pfleglinge aus dem Schlafsaal bewachte.
Im Verlauf der Verhandlung, die wiederum unter Ausschluß der Oeffentlichkeit stattfand, wurde eine Reihe von schwachsinnigeni
Vier Jahre Zuchthaus für Franziskanerbruder Oswald
frönt und sich in unglaublichster Weise während der ' ,, , „ , _____ _ v „
letzten 15 Jahre an schwachsinnigen Anstaltspfleg-! den Franziskanerbruder Bernhard Schulenberg (gelingen vergangen habe. Man müsse sich fragen, wie I nannt Bruder Linus), einen der Haupttäter, statt.
Wir haben uns verlobt
J
3497D
3532D
Statt Karten!
Zhre Verlobung geben bekannt
02450
Statt Karten!
und 2. Pfin gstf eiertag
t.
TANZ1:»:
3543D
Statt Karten!
Es ladet ein Franz Rathenow.
Gießen
Frelburg k. Br.
Pfingsten 1936
3491D
GLORlfl
Krofdorfer Straße 10
Buddestraße 11
02439
Pfingsten 1936
Es spielt
351 ID
3484 D
Asterweg 52
Shre Vermählung geben bekannt
02463
02462
Tanz
in den bekannten guten Qualitäten bei
Ihre Vermählung geben bekannt
Lichtspielhaus Gießen
3501A
Gießen (Zu den Mühlen 6H Pfingsten 1936
Sbz;
02456
Statt Karten!
Kranen-
Das große Ereignis,
3516A
Gastwirt Ne«l.
abzugeb. Bestell erb mir v Vosti
02486
Gießen (Hofmannstraße 4 p.), den 30. Mai 1936
3496V
BRANDPLÄTZ
1 PQLQST
Giessen
Verlobungs-Anzeigen liefert Brühl'sche Druckerei
Am 1.Pfingsttage TREFFEN verschiedener Vereine aus Gießen
die Kapelle Daubertshäuser Empfehle meine Lokale für Vereine und Ausflügler.
Möbel: IbswRÄll
c 8 S
Gardinen
Teppiche
Polstermöbel
Aparte Bezugsstoffe 1 in größter Auswahl „
Matratzen in Kapok und
Federeinlapen aller Art
Gießen
Ebelstraße 26
OamplsägewerkLollar
ß.NuhnA.6.,Lollar.
Wlr haben uns verlobt Anni Schwengber Willi Hambach
bei waldgivmes
Für ff. Biere und Hausschlachtung
Utgutgesorgt.MiihlenbesitzerFetü
Zngeborg Davids Willi Appel
Im Belprogr. neue Ufa-Ton-Woche n. „Zwischen Blansee n.Bittmlisalp“
Gießen Hindenburgwall 20
Frankfurter Str. 94 (Det.-Klinik)
Pfingsten 1936
Walter Volpert und Frau Else geb. Wagenbach
z. Z. Worms
Gießen, Pfingsten 1936
STADTTHEATER GIESSEN
Intendant: Hermann Schultze-Griesheim
fnde gut, alles gut
Komödie von Shakespeare. Spielleitung: Der Intendant
Richard Gorte!
Erna Görtel, geb. Kirchner
Trier
Hospitaifelbstraße 11
Gießen, Menzelstraße 6
Pfingsten 1936
Am 2. Pfingstfeiertag
Als Abschluß des Pfingstfestes ein Besuch der letzten Vorstellung der Spielzeit
Ihre Verlobung zeigen an liefet Horn Max Mechler
Ihre Verlobung geben bekannt
Luise Gelsebach Hermann Blum
Ihre Vermählung geben bekannt
Heinrich Kern Elfriede Kern, geb. Wagner
Verlobte
kaufen ihre Federbetten Matratzen Steppdecken
Gebr. Seelbach Seltersweg Rr.20 Annahme v. Bedarfsdeckungsscheinen der Ehestandsdarlehen
wiese«
Am 2. Pfingstfeiertag ab 4 Uhr
Gaslh.ZurdeuMen Eiche
Klein-Linden
GitNadimg Hahvesfeft der evangelischen Erziehungsanstalt zu Arnsburg bei Lich, am PfingstdienStag, dem 2. Juni, nachmittags 2 Uhr.
Festvrediger: Pfarrer Dr. Hertzberg zuCaldern-Marburg. Pfarrer Herrig z. Osnabrück. DerVorstand.
Veramstmachung
Der am 4. Lunt vorgesehene Markt fällt aus.
Auch die übrigen Märkte in 1936 werden nicht abgehalten. 36o?d
Bürgermeisterei Langgöns. Wenzel, Bürgermeister.
bin Dienstag, 2. Jnni einschließlich Die größte Schauspielerin des Films
Greta Garbo in dem Metro-Spitzenfilm
Anna Karenina
Zu Pfingsten ! Auf naH
Alten-Buseck
Am 2. Feiertag 35330
Tanz im Freien
Es ladet freundlichst ein
Bastwirt Ludwig Döpp
Emmy Schüz Or. Eurt Riemann
Zahnarzt
Gießen, Wilhelmstr. 56 Finsterwalde,
Pfingsten 1936
Wir haben uns verlobt
3lse Jacob
Earl-Philipp Walther
Pfarramtskandidat
Frankfurt am Main
Gulleuistraße 154
Pfingsten 1936
WIESECK
Am 2. Pfingst eiertag ab 4 Uhr
•TANZ•
»Zum kühlen Grund«
_____Adolf Schepers. 02445
das niemand versäumen sollte I — Beiprogramm — Spielzeiten in beiden Theatern: Täglich 4,6,8.30, Sonn- u. Feiertags 3, &30,8L0 Uhr
Fränzel Schroed er Heinz3ughardt Verlobte
In Modern und Stil Verkaufsstelle von Gruco-Küchen
Unsere 10 Schaufenster sind
abends beleuchtet! 3515A
Bergschenke
Am 1. und 2. Feiertag ab 3% Uhr 02489
Könsllerkonzerl
Wo ißt man das gute 0MM Gvette-Ms? Zm Gchützenhaus! Wellersburg 3. Pfingstfeiertag
TANZ
1. Pfingstfeiertag 02460 ab 4 Ehr: Konzert u.Tanz Am 2. pfingfiseiertag findet in Launsbach
bei Gastwirt Neul öffentl. Tanz-Belustigung statt, wozu freundlichst einladet
Lolftermöbel
besondererI^ÄH
■1 - NOTE IlHV
BRANDPLÄTZ
dkl SaMii ȟh D-isM.
Jagdschlößchen Dutenhofen
a x -onL Kleine Preise _ . __ ,
Anfang 19 Uhr von 0 30 bis 2 _ RM Ende 21 30 Uhr
Schiffenberger Weg 2 Kaiserallee 49
Pfingsten 1936
iPfingst-Festprogramm I
bis I. Feiertag einschließlich
der köstliche Bauernschwank Wenn der Hahn kräht I herzerfrischende Lachsalven erdröhnen 1 im Gloria-Palast
Ab II. Feiertag
Karin Hardt - Peter Voß
Hilde von Stolz — Theodor Loos in dem neuesten Terra-Film
DER
®ITE
02488
Rechnungen
bei Brühl, Gießen
wn
Wenn l mitgebaut Wagen ge und du b erster Stai chen vor d
Oben, bc Fluglehrer schon Hund knüppel an deutet Der digkeit; da Ein Punkt mußt, um
Und dar Nebenman einer vom selbst schell ein böiger nichts meh Startträur meraden | „Trudelbec schnallen, 1 mÄ, achtln tyte Rutsch wchendde bahn" nod
Da W deinem D war, dein spricht oo du tröste, noch nid) er rät du Sport —
— Du fiel spannung! Modellslul — dann
wal, acht. Abzählen auf.
Noch gc Mt darüb lehrer stüsi dabei, ob du wirklich ewem imn
angestriebte
Siter Ferne
"^dieNückei
auch nicht 7 "Iso bei Lw* [Wungspu Pr geht l ftp« täll Mf vorn
W er’
LÄ ^6?» Aelen
E ie'hs iQn5 Wi lein L. > u
,^eil :ÖQ6 e5 Girier h ^8
. ^ch lebe j eregelte Tä S habe zu ,agen der °n en?'°5 ft V°- SÄC •*Ä . e,n «Sein
K-- L


