sondern auch für Schule und Heime geeignet, immer belehrend üoer die wichtigen fragen der Zeit, ohne lehrhaft zu sein.
— Badischer Kalend e r 1937. 21. Jahrgang. Herausgegeben vom Landesfremdenverkehrsverband Baden, Karlsruhe. Verlag Carl Schmitt, Heidelberg. Preis 2,25 Mark. — (395) — Bei diesem Kalender überrascht den Betrachter die Vielfalt der wiedergegebenen Motive ebenso wie die Schönheit der einzelnen Bilder und die technische Wiedergabe. Aus einer Fülle guter Aufnahmen wurde das Beste zu einem Querschnitt durch Landschaft, Volkskunde und Brauchtum des badischen Gaues zusammengestellt. So zeigt der Kalender, wie viele Einzelbilder die Schönheit einer deutschen Landschaft formen, das Leben und Treiben des Volkes, wie es Feste feiert und wie es schafft, Wiedergaben von Baudenkmälern und Kunstschätzen, lebendige Ausschnitte aus dem reichen Brauchtum, Augenblicksaufnahmen aus dem Sport- und Ferienleben des Landes, und dazwischen Darstellungen der leckeren Kostbarkeiten, die Baden für seine feinschmeckerisch veranlagten Gäste bereithält. Besondere Einlageblätter tragen farbige Darstellungen von Trachten.
— Im 27. Jahrgang ist der Bayernkalender 19 3 7 vom Verlag Carl Gerber, München, herausgebracht worden. Preis 2,50 Mark. — (584) — Er bietet auf 122 Blättern eine Fülle der schönsten Bilder bayerischer Kunst, bayerischen Städtebaues, bayerischen Volkslebens und bayerischer Landschaft. Der Kalender stellt mit Bildern und beschreibenden Texten einen anregenden Führer durch das schöne Bayernland dar.
— In 122 ganzseitigen Bildern zeigt der von der „Reichsbahnzentrale für den Deutschen Reiseverkehr (RDV.)" im Verlage von Carl Gerber, München, schon im sechzehnten Jahrgang herausgegebene Deutsche Kalender für das Jahr 1937 die landschaftlichen Schönheiten Deutschlands, die Schätze alter Kultur und Kunst und vergißt auch nicht das neue Deutschland Adolf Hitlers, das in packenden Bildern von nationalen Feiern, von Monumentalbauten des Dritten Reichs, von den Reichsautobahnen und anderen Dingen in Erscheinung tritt. Preis 2,50 Mark. — (583) —
— Elly Petersens Hunde- und Katz en- talender 1937. Ein künstlerischer Wochen
abreißkalender mit 55 Tierbildern (7. Jahrgang). Preis 1,95 Mk. Verlag Knorr & Hirth, G. m. b. H., München. — (476) — Der neue Jahrgang ist wieder vortrefflich geglückt. Jede Woche ein neues, wunderschönes Hunde- oder Katzenbild an der Wand, begleitet von kurzen Hinweisen über Rasse, Aufzucht und Pflege unserer vierbeinigen Hausgenossen, kleinen Tiergeschichten oder Aussprüchen deutscher Dichter über Die Beziehungen zwischen Mensch und Tier. Hunde und Katzen aller Rassen geben sich auf den Kalenderblättern ein friedliches Stelldichein, spielen und scherzen mit jungen Menschenkindern, zeigen sich als treue, dienstbereite Helfer, als Beschützer des Menschen, als Freund und Tröster. Eine so liebevolle und fröhliche Stimmung strahlt Elly Petersens anmutiger Kalender aus, daß jedem dabei das Herz aufgeht!
— Nürnberger Tierfreundkalender 19 37, 12. Jahrgang, herausgegeben vom Tierschutzverein für Nürnberg und Umgebung. Textauswahl: Oberlehrer Hopf, Nürnberg. Bildschmuck: Alfred Finsterer, Nürnberg. Verlag der Friedr. Kornschen Buchhandlung, Nürnberg. Ladenpreis: 20 Pf. — (402) — Der neue „Nürnberger Tierfreund kalend er" ist erschienen. Es ist der 12. Jahrgang, der hinausgeht, um Freude zu verbreiten und Liebe zum Tier zu wecken und zu vertiefen. Im „Nürnberger Tierfreund" sprechen nur Schriftsteller und Dichter, die uns etwas zu sagen haben, weil ihnen das Herz übervoll ist. Nach dieser Richtschnur ist auch die Auswahl für das Jahr 1937 getroffen. Als erste Erzählung bringt der Tierfreund die Erzählung „Weihnachten bei den Tieren" von Peter Dörfler. Dann folgen „Freya" von Ernst Wiechert, eine Kurzgeschichte, der „Grashüpfer" von Victoria Roer und „Franz und Wolf" von Sepp Bauer. Die Bebilderung ist den Beiträgen geschickt angepaßt und trägt viel zum Verständnis bei.
— Auch der neue Jahrgang des Wasser- sportkalenders (Verlagsanstalt Eduard Magef, Donauwörth), Preis 2.30 Mark — (598) —, wird allen Freunden des Paddelns ein willkommener Begleiter durch das neue Jahr sein. Der Kalender, den der bekannte Paddler und Skiläufer C. I. Luther aus besonders hübschen Motiven vielseitig und geschmackvoll zusammengestellt hat, ist so eingerichtet, daß jedes Blatt eine Postkarte enthält, die man heraustrennen und verwenden kann.
Wirtschaft.
Aus dem Gießener Handelsregister.
Bei dem Amtsgericht Gießet wurden im Handelsregister, Abteilung B, eingetragen:
Gemeinnützige Wohnungsbau • G e - jell schäft mbH., Gießen: Der seitherige Geschäftsführer Freud el ist abberufen, an seine Stelle wurde als Geschäftsführer der Derwaltungs- oberinspektor Wilhelm Gilbert in Gießen bestellt.
Motorwagen - Verkaufsgesellschaft mbH., Gießen: Der seitherige Geschäftsführer Laszola R o n a y ist abberufen, die Vertretungsbefugnis ist geändert. *
Süddeutsche Mehl- und Getreide- Handelsgesellschaft mbH., Gießen: Der seitherige Geschäftsführer Dr. W. Franke ist abberufen, an seine Stelle wurden als Geschäftsführer 1. Robert Gebhardt in Frankfurt a. M. und 2. Wilhelm Becker in Gießen gemeinsam zur Vertretung bestellt.
Julius Nattmann GmbH., Gießen: Das Kapital der Gesellschaft ist von 80 000 Mark auf 40 000 Mark herabgesetzt worden. Als weiterer Geschäftsführer wurde Julius N a t t m a n n bestellt.
Befreiung von Arbeiismastbinen von der Krastfahrzeugfteuer.
Fwd. Der Reichsminister der Finanzen hat am 21. Dezember 1936 eine Verordnung erlassen, nach der auf Grund des § 13 der Reichsabgabenordnung von der Kraftfahrzeugsteuer befreit wird das Halten 1. von selbstfahrenden Arbeitsmaschinen, 2. von Krankenstühlen mit maschinellem Antrieb, die auf Grund des § 31 der Reichsstraßenverkehrsordnung durch Anordnung des Reichsverkehrsminifters von den Vorschriften über das Zulassungsverfahren für Kraftfahrzeuge ausgenommen sind. Als Arbeitsmaschinen gelten Kraftfahrzeuge, die nach ihrer Bauart und ihren besonderen Einrichtungen zur Leistung von Arbeiten, nicht zur Beförderung von Personen oder Gütern geeignet und bestimmt sind. Die Einrichtungen zur Arbeitsleistung müssen mit dem Fahrzeug fest verbunden sein. Die Eigenschaft des Kraftfahrzeugs als Arbeitsmaschine wird nicht dadurch ausgeschlossen, daß von dem Fahrzeug auch die zur Verrichtung der Arbeit erforderlichen Begleitmannschaften und Arbeitsgeräte und die sonstigen Hilfsmittel, die für die mit der Arbeitsmaschine oorzunehmenden Arbeiten notwendig sind, mitbe- förbert werden. Die Verordnung tritt mit Wirkung vom 30. April 1936 an in Kraft. Ist für ein Kraft
fahrzeug der obenbezeichneten Art Kraftfahrzeugsteuer enttichtet worden, so wird auf Antrag der Teil der Steuer erstattet, der auf die Zeit seit Erteilung der Bescheinigung über die Steuerbefreiung entfällt.
GünstigeEnttwcklungderSteinindustrie im Jahre 1936.
Fwd. Die deutsche Steinindustrie für den Wege- unb Straßenbau hat im Jahre 1936 eine im Rahmen bes aufgestellten Programms günstige Entwicklung genommen. Die Erwartungen finb erfüllt worden. Die Abrufe in der Pflasterstein- und Schot- terinbuftrie lagen, wie der Fwd. erfährt, über den Ziffern des Vorjahres (die Pflasterfteinindustrie hatte bekanntlich zu Ende des Berichtsjahres ihrer Fachgruppe im März 1936 einen Absatzzuwachs um rund 58 v. H. von 1,9 auf rund 3 Millionen Tonnen feftgeftellt, während die Schotterindustrie zum gleichen Termin über einen Absatz von 19,3 (20,9] Millionen Tonnen ober 7,4 v. H. weniger berichtet hatte).
Wie der Fwd. weiter hört, führten Verhandlungen der Steinindustrie mit den wegebaupflichtigen Behörden, also Reichsbahn, Reichsautobahn usw. zu dem Ergebnis, daß die Aufträge für das Jahr 1937 möglichst frühzeitig erteilt werden, um auch über die Wintermonate eine möglichst gleichmäßige und gute Beschäftigung aufrechtzuerhalten. Einzel- beftellungen wurden bereits vergeben, im Monat Januar sollen die Abrufe verstärkt einsetzen. Dies gilt sowohl für Pflastersteine, als auch für Brecherprodukte der Schotterindustrie. Auch sind schon größere Aufträge in Splitt für die Reichsauto- vahnen eingegangen. Insgesamt rechnet die Stein- industrie mit der weiteren Aufwärtsentwicklung. Heber die Gefamthöhe der Auftragserteilung 1937 ist erst nach Festlegung der Etatsmittel ein lieber- blick möglich.
Beförderungssteuer für Personenbeförderung
im gewerbsmäßigen Kraftfahrzeugverkehr.
Fwd. Durch das Gesetz zur Aenderung des Be- förberungssteuergesetzes vom Juli 1936 ist die Be- jörberungsfteuer auf den gewerbsmäßigen Kraftfahrzeugverkehr ausgedehnt worden. Die Bestimmungen über die Besteuerung des Güterverkehrs find am 1. Oktober in Kraft getreten. Nach einer neuen, im Reichsgesetzblatt veröffentlichten Ver
ordnung des Reichsministers der Finanzen soll die Steuer für die gewerbsmäßige Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen ab 1. März 1937 erhoben werden.
Den Ortslinienoerkehr mit Kraftomnibussen, den Verkehr mit Kraftdroschken, den Mietwagenoerkehr mit Personenwagen trifft eine höhere steuerliche Belastung nicht. Bisher wird die Umsatzsteuer mit 2 v. H. erhoben, ab 1. März 1937 tritt an Stelle der Umsatzsteuer die Beförderungssteuer mit ebenfalls 2 v.H.
Im Fernlinienverkehr mit Kraftomnibussen beträgt die Steuer 12 v. H. des Besörderungspreises.
Im Verkehr mit Ausflugswagen und im Mietwagenverkehr mit Kraftomnibussen wird davon abgesehen, die Steuer nach einem Hundertsatz des Beförderungspreises zu berechnen. Dies ist schwer durchführbar, weil neben der Beförderungsleistung meist noch andere Leistungen in den Preis einbegriffen sind, z. B. bei Bäderfahrten Verpflegung und Uebernachtung, bei „Fahrten ins Blaue" Mahlzeiten usw. Deshalb soll beim Ausflugwagenver- kehr und beim Mietwagenverkehr mit Kraftomnibussen eine Steuer von 0,3 Pf. für jede Person und jeden Kilometer der Beförderungsstrecke (Personenkilometer) erhoben werden. Dies entspricht einem Steuersatz von 12 v. H., wobei ein durchschnittlicher Beförderungspreis von 2,5 Pf. für den Personenkilometer zugrunde gelegt wird. In gleicher Weise ist die Erhebung der Steuer im Grenzüberschreitungsverkehr geregelt. Danach erübrigt sich die Auseinanderrechnung des Fahrpreises für die inländische und ausländische Beförderungsstrecke.
Ithein-Mainische Börse.
Mllagsbörse fest.
Frankfurt a. M., 28. Dez. Die Börse setzte nach den Feiertagen auf fast allen Märkten in fester Haltung ein. Neven einigen Käufen der Kundschaft — man wollte auch solche für Sperrmarkrechnung beobachtet haben — zeigte der berufsmäßige Handel Kaufmeinung, wobei die englische Neugründung für Tauschgeschäfte mit Deutschland anregte und einen vorzüglichen Eindruck hinterließ. Dagegen blieb das Reichsgesetz zur Erfassung der Abwer'tungsgewinne ohne nachteiligen Einfluß. Das Geschäft hatte keinen besonders lebhaften Charakter und stand vielfach in keinem Verhältnis zu den Kurssteigerungen.
Der Aktienmarkt brachte durchschnitttiche Erhöhungen von 1 bis 2 v. H. Lebhaftere Umsätze vollzogen sich in Montanwerten bei Steigerungen von 1 bis 1,50 v. H., Rheinstahl gewannen 2,40 o. H., während Verein. Stahl mit 125,75 (125,50) wenig verändert waren. Größere Nachfrage fartben sodann IG. Farben mit 172 bis 173 (170), auch Deutsche Erdöl zogen um 2,25 v. H. an, Metallgesellschaft bröckelten 0,50 v. H. ab. Von Elektroaktien lagen besonders Schuckert fest mit 161 (158), ferner RWE. mit 140,40 (139,50) und Siemens mit 200 (198,75), während Lahrneyer bei kleinern Angebot auf 126,25 (129) nachgaben. Arn Zellstoffaktienmarkt stiegen Aschaffenburger auf 143,90 (142,50), Waldhof voll behauptet mit 162,75 (162,50). Im einzelnen gewannen noch Zement Heidelberg 1,75 v.H. auf 165, Muag 1 v. H. auf 135,40, Daimler nicht ganz behauptet, ebenso Reichsbank und Schiffahrtswerte. Schwächer waren Deutsche Linoleum mit 163,25 (166).
Am Rentenmarkt war das Geschäft geringfügig, die Kurse wiesen keine Veränderungen auf, Alt besitz 117, Kommunal-Umschuldung 90,30, fest waren aber Reichsbahn-Vorzugsaktien mit 127,25 (126,75). Zertifizierte Dollar-Bonds blieben gut behauptet.
Im Verlaufe blieb die Haltung am Aktienmarkt fest und verschiedentlich ergaben sich weitere mäßige Befestigungen, das Geschäft blieb aber sehr klein. IG. Farben 174 nach 173, Hoesch 120,75 nach 120,25, Rheinstahl 156 nach 155,40. Verein. Stahl blieben weiterhin sehr ruhig und unverändert 125,75. Die später notierten Papiere lagen zumeist etwas fester, Ilse Genuß 152 (149,75).
Am Rentenmarkt erhielt sich kleine Nachfrage für Reichsaltbesitz, auch Städte-Altbesitzanleihen blieben bei unveränderten Kursen beachtet. Goldpfandbriefe waren leicht angeboten, die Kurse wurden jedoch unverändert belassen. Liquidations- Pfandbriefe und Stadtanleihen lagen meist gut behauptet. Am Auslandsrentenmarkt blieben mexikanische Anleihen in Erwartung der Schuldenregelung stark gefragt, die Kurse zogen 1 bis 1,25 v. H. an; 5 v. H. äußere Gold 9,90 (8,75), 4,50 v. H. Irrigation 6,90 (5,95).
Im Freiverkehr war das Geschäft gering, weiter erhöht Ufa-Aktien mit 64,25. Der Geldmarkt war durch Rückflüsse aus dem Warengeschäft verhältnismäßig leicht; der Satz blieb für Tagesgeld unverändert 3 v. H.
Abendbörse voll behauptet.
Die Abendbörse nahm bei fester Grundtendenz einen ruhigen Verlauf. Aufträge lagen nur wenig und nur in sogenannten schweren Werten vor, da offenbar weitere Sperr inarkkäufe vorgenommen wurden. Indessen blieb die Kurslage gegen den Ber
liner Schluß voll behauptet, da die Kulisse auf dem erhöhten Stand vereinzelt Abgaben vornahm, die aber glatt aufgenommen wurden. Gefragt waren JG.-Farben mit 174 (173,90) und Schelde anstatt mit 273 (272,50). Montanwerte lagen wohl etwas unter den Schlußnotierungen von Frankfurt, aber 0,25 bis 0,50 v. H. über denen von Berlin. Am Rentenmarkt herrschte Geschäftsstille. Am Auslandsrentenmarkt blieben Mexikaner auf festes Paris weiter gefucht, doch kamen Umsätze mangels entsprechenden Angebots nicht zustande. Von Ungarn bröckelten 4prozentige Goldrente weiter ab auf 5,55 (5,70).
U. a. notierten: Reichsbahn-VA. 127,25, 4proz. Ungarn Gold 5,55, 2,5proz. I. Anatolier 22, Corn- merz bank 109, DD-Bank 111, Dresdner Bank 106,50, Buderus 124,25, Harpener 158, Mannesmann 120, Rheinstahl 155,75, Verein. Stahl 125, Aku 53, BMW. 139,50, Bemberg 107,50, Conti- Gummi 167,25, Deutsche Erdöl 149,25, Scheideanstalt 273, Deutsche Linoleum 164, Licht und Kraft 150,65, JG.-Farben 174, ©esfürel 146, Goldschmidt 132, Holzmann 136,50, Lindes Eismaschinen 166.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 28. Dez. Bei feiertäglicher Stimmung war der Besuch des Getreidegroßmarktes schwach. Weizen war vereinzelt aus der Provinz für sofortige Lieferung erhältlich; die Mühlen sind besorgt, ihre Bestände weiter aufzufüllen. Roggen war aus unserem Bezirk nicht angeboten, dagegen mäßig aus Norddeutschland käuflich. Gerste und Hafer kamen nickt an den Markt. Futtermittel waren allgemein seyr begehrt. Weizenmehl blieb meist in festen Händen, die Ansprüche der Bäcker wurden jedoch befriedigt. Roggenmehl liegt dagegen leichter. Rauhfutter findet gutes Interesse, das Angebot war unbedeutend.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 211, W 16 214, W19 218, W 20 220, Roggen R12 174, R15 177, R18 181, R19 183 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Futterhafer —. Weizenmehl Type 790 W13 28,20, W16 28,30, W19 28,80, W20 28,65, Roggenmehl Type 997 R12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 Mark Fracht-Ausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20, Rogqenkleie R12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R 19 10,50 Müh- lenfestpreife ab Mühlenstation. Soyafchrot —, Palmkuchen —, Erdnußkuchen —, Treber 14,00 Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel —, Heu 5,00 bis 5,50, do. drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebündelt 2,40.
Kartoffeln: gelbfleischige hiesiger Gegend 2,70 Mark, weißschalige hiesiger Gegend 2,40 Mark per 50 Kilogramm bei Waggonbezug Frachtverrechnung Frankfurt a. M. Tendenz ruhig.
Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 1064: Veröffentlichung des neuen deutsch ■ italienischen Vertragswertes. — 1065: Warenverkehrsabkommen mit Dänemark für 1937. — 1066: Amtliche Erklärung zu den neuen Einfuhrlisten Griechenlands. — 1067: Siebente Anordnung zur Durchführung des Dierjahresplans über die Verhinderung rechtswidriger Lösung von Arbeitsverhältnissen. — 1068: Mantelvertrag, Zins- abkommen und Wettbewerbsabkommen. Mantel- oertrag zwischen den Spitzenverbänden, Wirtschaftsgruppen und Fachgruppen der Kreditinstitute. — 1069: Neue Vorschriften über Ursprungszeugnisse im Verkehr mit Irland. — 1070: Anordnungen und Bekanntmachungen für die Süßwarenwirtschaft. — 1071: Abschluß neuer Vereinbarungen über den deutsch-niederländischen Waren- und Zahlungsverkehr. — 1072: Neue Richtlinien des amerikanischen Schatzamts über die deutsche Einfuhr. — 1073: Abschluß der Wirtschaftsverhandlungen mit der Schweiz. — 1074: Neufassung der Richtlinien für die Devisenbewirtschaftung — Verschärfung des Reichsmarknoten- und Scheidemünzen-Einfuhrver- botes. — 1075: Die autonome türkische Einfuhrregelung für das Jahr 1937. — 1076: Einfuhr von Geschenksendungen. — 1077: Gesetz über die Aende- rung einiger Vorschriften der Reichtzversicherung. — 1078: Vierte Anordnung über eine Marktregelung für Jsolierflaschen. — 1079: Dritte Anordnung über ein Verbot der Errichtung von Anlagen zur Herstellung von Kalkerzeugnissen.
Zwei Todesopfer des Verkehrs.
Lpd. Frankfurt a. M., 28. Dez. In der Nähe des Schauspielhauses wurde eine Frau beim Ueberqueren der Straße von einem Straßenbahnwagen erfaßt und zu Boden geschleudert. Die Frau trug einen Schädelbruch davon und starb kurz nach der Einlieferung in das Krankenhaus. — Ferner fuhr ein junges Mädchen am Kaiserplatz mit dem Fahrrad gegen die Straßenbahn. Auch hier erlitt die Verunglückte einen Schädelbruch, der den Tod des Mädchens herbeiführte.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. M.
Benin
Schluß- kur«
Gchlußk. Abend- börse
Schlußkur«
Gchlußk. Mittag» börse
Datum
23 12
28 12
23.k-
28-12
6% Deutsche Stelchsanteihe v. 1927
100,9
101,1
100,9
100,75
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
97,8
97,8
102
97,8
97,8
5yt% Doung-Anleihe von 1930 ..
102,25
102
102,4
Deutsche Anl.-Ablüs.-Schuld mti
AuSlos.-Rechten ............
116,25
117
116,4
117,13
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Weisungen von 1934, 1.......
99,9
99,9
100
99,8
*¥2% ehern. 8% Hessischer Bolls
staat 1929 lrückzahlb. 102%) ...
98,75
98,75
98,75
98,75
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banl Darmstadt Gold R. 12...
97
97
w
—
6Yi% ehern. 4H% Hess. Landes
Hypothekenbank DarmstadtLiau.
100,5
100,4
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Landesb.Goldschuldverschr. R.6
93,13
93,4
- -
vberhessen Provinz-Anlethe mii
Auslos.-Rechten ............
—
•—
Deutsche Komm. Sammelabl. Aw
leihe Serie 1 mit AuStos.-Rechten
121,75
121,75
121,5
121,5
*Vi% etiem.8% Franks. Hyp.-Banl
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
97,25
97,25
97,25
97,25
6’4% ehem. 4>/3% Franks. Hyp.
Bank-Liqu.-Pfandbriese......
100,4
100,45
6%% ehem. 4*/,% Rheinische
Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe. ...
100,75
101
100,75
100,75
*¥•% ehem. 8% Pr. Landespfand
brief anstatt, Pfandbriefe R. 19
97,5
97,5
97,5
97,5
*y2% ehem. 7% Pr. Landespfand
briesanst., Gold Komm. Lbl. 20
95
95
95
95
kteuergutich.Verrechnungsk. 34-38
109,9
109,8
109,9
109,8
4% Oefterretchische Goldrente...
4,20% Österreichische Silberrente
17,75
_
18
1,6
18
1,3
4% Ungarische Goldrente .......
6,25
5,55
6,4
5,7
4% Ungarische Staatörente v. 1910
—
4,9
5.5
5
4%% desgl. von 1913..........
5,9
—
6
5,25
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8,13
9,9
8,25
9,75
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
—-
—
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlußkur«
Gchlußk. Abend- börsc
Schlußkur«
Gchlußk. Mittag« börie
Datum
23-12
28.12
23.12.
28.12.
4% vesgl. ®ene h ...........
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
414%Rumän.vereinh.Rentev.l913
4% Rumänische vereinh. Rente .
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9,3
5,5
22
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187
165
137,5 149,75
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160
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124,5
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139
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146
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149,25
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22
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139,75 159 200 135
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22
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124,13
124
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111
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165,5
139 150,25 142,65 146,5 133,5 139,5 161,5 201,5
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158
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119,9
Hamburg-Amerika-Paket .....o
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Norddeutscher Lloyd .........o
A.G. für Berkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz, und Privat-Bank... 4 Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................4
Dresdner Bant.......... 4
Reichsbank ................12
A.E.G...................... 0
Bekula......................
Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6
Licht uno Kraft ............. 7
Felten & Guilleaume.........4
GeseUsch.f.Elektr.Unternehmung, g
Rheinische Elektrizität ........ 6
Rhein. Wests. Elektr..........6
Schullert L Co...............6
Siemens L Halske............8
LahmeherLCo.......... 7
Buderus ................... .
Deutsche Erdöl .............. 4
Haroener................. 2%
Hoesch Eisen -KÜln-Neuessen .. 8
Ilse Bergbau ...............6
Alse Bergbau Genüsse........6
Klöcknerwerke ...............8
Mannes mann-Röhrea........8
Frankfurt 0. M.
-Berlin
Schlußkur«
Gchlußk. Abend- börse
Schluß, kur«
Gchlußk. Mittag« börse
Datum
23-12
28-12-
23 12-
28-12.
Mansfelver Bergbau.......
6V,
—
159
157
160,5
Kokswerke................
.. 6
——
—
142,25
144,5
Rheinische Braunkohlen ....
. 12
——
226,25
224,5
231
Rheinstahl ................
.. 4
154,25
155,75
154,25
155,25
Bereinigte Stahlwerke......
Olavi Minen .............
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.. 0
22
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Kaliwerke Aschersleben......
.. b
136
138,75
137,5
139
Kaliwerke Westeregeln......
.. 6
134,5
136
134
136,25
Kaliwerke Salzdetfurth.....
vy.
180,5
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3. G. Farben.Jndustrte.....
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170
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170,25
173,9
Scheideanstalt.............
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270
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Goldschmidr ..............
.. 5
132
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132
132
Rütgerswerke .............
.. 6
139,75
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139,75
141
Metallgeiellschaft...........
.. b
154,75
154
154,75
154
Philipp Hol, mann.........
Zementwerk Heidelberg ....
.. 7
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163,5
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165
135,5
137,25
Zementwerk Karlstadt.......
.. 6
-
-
-
Schultheis Patzenhofer .....
.. 4
—
_
101
102,5
Aku cAUgemeine Kunstseide)
.. 0
54
53
54
53
Bemberg.................
.. 6
—-
107,5
106,5
108
Zellstoff Waldhof ..........
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. 6
165
163,5
165
163,5
.. 0
141 5
143,5
142.25
143,75
Dessauer GaS .............
.. 7
—
—
108,4
109,25
Daimler Motoren..........
.. 0
123
123,25
123
123,13
Deutsche Linoleum.........
.. 8
162,25
164
163
163,75
Orenstein & Koppel ........
.. 0
—
—
91,5
89,9
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
60,4
60
60,4
60
Cbaoe....................
.. 9
227
227
227
227
Accumulawren-Fabrtk......
. 12
196,13
198
Conti-Gummi.............
. 11
163
167,25
163,5
167
Gritzner..................
.. 0
—
34,25
—
34,5
Matnkraftwerke Höchst a.M..
.. 4
95
95,5
——
Süddeutscher Zucker .......
- 10
203
207,5
207]
207,5
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a.M.
Banknoten.
23.Dezember
28-Dezember
Amtliche Notierung
Amtliche
Notierung
Geld |
Brief
Geld
Äriei
oueiiua Arre
0,756
0,760
0,758
0,762
Brüssel ....
42,06
42,14
41,98
42,06
Rio de Jan.
0,149
0,151
0,151
0,153
Sofia.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen
54,55
54,65
54,57
54,67
Danzig....
47,04
47,14
47,04
47,14
London....
12,215
12,245
12,22
12,25
Helsingfors.
5,395
5,405
5,395
5,405
Paris .....
11,62
11,64
11,625
11,645
Holland ...
136,26
136,54
136,26
136,54
Ftalten....
13,09
13,11
13,09
13,11
Favan .....
0,710
0,712
0,709
0,711
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
Lslo..... :
61,40
61,52
61,42
61,54
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon...
11,095
11,115
11,10
11,12
Stockholm...
62,98
63,10
63,00
63,12
Schweiz ...
57,18
57,30
57,18
57,30
Lpanien...
19,48
19,52
18,98
19,02
Prag......
8,721
8,739
8,701
8,719
Budapest ..
—
—1
—
Reuyork ...
2,488
2,492
2,488
2,492
ÄerUn,28-Dezember
Gell)
.....»rles "
Amertkannche Roten..............
2,45
2,47
Belgische Noten..................
41,84
42,00
Dänische Noten .................
54,41
54,63
Englische Noten .................
12,195
12,235
Französische Noten...............
11,575
11,615
Holländische Noten...............
135,93
136,47
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
61,26
61,50
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling
Rumänische Noten...............
_
Schwedische Noten...............
62,83
'63,09
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
57,03
57,25
Ungarische Noten .... ..........
—


