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Der Kampf gegen den Kartoffelkäfer

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hatte, erworben. Dem allseits beliebten Beamten, der, wohin er auch gestellt wurde, in ausgezeich-

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Don der Pressestelle der Universität Gießen wird uns mitgeteilt:

Der Leiter der Abteilung für Pflanzenkrankheiten am Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung der Universität Gießen, Diplomlandwirt Dr. Willi Tempel, ist vom Reichsnährstand mit der Durch­führung der Kartoffelkäferabwehr im Gebiete der Landesbauernschaft Hessen-Nassau beauftragt worden.

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am 29. Jebnt,

ielen zu können.

25 Zahre im Dienste der Polizei.

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gestellt. Bei dieser Gelegenheit weisen wir erneut Eltern und Erzieher darauf hin, immer und immer wieder die Kinder auf die Unsitte des Anhängens an Fahrzeuge und überhaupt auf die Gefahren, die durch Nichtbeachten der Verkehrsvorschriften entstehen, hinzuweisen.

Filmvorführungen für die Winterhilfe.

Auf Grund des Aufrufs der Reichsfilmkammer, Hauptabteilung IV, Abteilung 3, Fachgruppe Film­theater (bisher Reichsverband Deutscher Filmtheater e. V.) haben sich in allen Gauen Deutschlands zahl­reiche Filmtheater gemeldet, um die in Verbindung mit der Reichsführung des Winterhilfswerkes durch­zuführenden Filmfreivorstellungen für die vom Win­terhilfswerk betreuten Volksgenossen zu veranstalten.

Nach den bisher bei der Reichsfilmkammer, Fach­gruppe Filmtheater, vorliegenden Meldungen haben sich in Hessen und Hessen-Nassau bisher 49 Film­theater für die Veranstaltungen gemeldet. 25 Frei­vorstellungen wurden abgewickelt, die von insge­samt 14 456 vom WHW. betreuten Volksgenossen besucht waren.

Im Gebiet der Landesleitung Südwest der Reichs- silmkammer haben sich 68 Filmtheater gemeldet, bei denen bis jetzt 26 Veranstaltungen durchgeführt wur­den, die von 11 000 Personen besucht waren.

Gießener Dochenmarktpreife.

* Gießen, 29. Febr. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,55 Mk., Landbutter 1,42, Markenbutter 1,60 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, deutsche Handelsklassen-Eier Kl. S 11, Kl. A 10'/-, Kl. B 10, Kl. C 9'/-, Kl. D 9, ungezeichnete 8, Wirsing

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utsten Ausgabe beginnen, übertrifft alle seine arf.inger: er ist ohne jeden Zweifel die schönste ib ergreifendste Erzählung, die uns die allent- ilbin geschützte Verfasserin bisher geschenkt hat:

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neter Weise seinen Dienst versah, wird für weitere Zukunft alles Gute gewünscht.

Schwerer Berkehrsunfall in der Rodheimer Straße.

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dem bedrohten Gebiet vorgesehen, denn es muß jeder bei diesem Abwehrkampf mithelfen und etwa gefundene Herde sofort der nächsten Gemeinde­behörde melden, damit die Bekämpfung sofort aus­genommen werden kann.

An der Hauptstelle für Pflanzenschutz Gießen wird ab 1. Mai eine motorisierte H i t f s e i n h e i l mit Lastwagen, Motorspritze, Datteriesprihen und den notwendigen Sammel- geraten zum Ablesen der Käfer jederzeit einsatzbereit stehen, so daß schon wenige Stunden nach dem Eintreffen einer Meldung über das Auftreten des Kartoffelkäfers die praktische Bekämpfung ausgenommen werden kann.

Selbstverständlich wird sich die gesamte frei­willige Schädlingswehr des Pflanzen- Gesundheitsdienstes der Landesbauernschaft, in der die Beamten der bäuerlichen Werkschulen, die Obst­baubeamten, sowie rund 450 Vertrauensmänner für landwirtschaftlichen Pflanzenschutz, 1500 Pflan­zenschutzwarte im Obstbau und rund 200 Pflanzen­schutzwarte für Kleingartenbau zusammengefaßt sind, in den Dienst der Kartoffelkäfer-Bekämpfung stellen.

Der Erfolg im Kampf ist jedoch nur möglich, wenn alle Pflanzenbauer verantwortungsbewußt sich in den Dienst der notwendigen Maßnahmen stellen.

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Gerichtlich beeidigter Taxator in dem Landgerichtsbezirk derProv. Oberhessen und Verttergerer fnt die Kreise Gießen, Lauterbach und Schotten.

** (Ein Siebzigjähriger. Am gestrigen Freitag, 28. Februar, konnte der langjährige Pfört­ner der Chirurgischen Universitätsklinik, Karl. Seipp, in voller geistiger und körperlicher Rüstig­keit seinen 70. Geburtstag begehen. Herr Seipp ist langjähriger Bezieher des Gießener Anzeigers.

** Lieferungsvergebung f ü r das Wohlfahrtsamt. Im heutigen Anzeigenteil befindet sich eine Bekanntmachung der Bürgermei­sterei (Wohlfahrtsamt) über die öffentliche Vergebung der Iahreslieferungen an Schuhen, Anfertigung von Schuhen, Schuh-Instandsetzungen, Arbeitsanzügen, Wolldecken, Strohsäcken und Särgen. Angebote wer­den bis 14. März erwartet. Interessenten seien auf diese Bekanntmachung besonders hingewiesen.

** Beurlaubungen in den Berufs­schulen. Das Stadt- und Kreisschulamt veröffent­licht in unserem heutigen Anzeigenteil eine Be­kanntmachung über Beurlaubungen in den Berufs­schulen, die der besonderen Beachtung aller Inter­essenten dringend empfohlen sei.

** Diehmärkte in Gießen. Am Dienstag nächster Woche findet in Gießen Rindvieh-(Nutz- vieh-)Markt statt. Der nächste Schweinemarkt wird am 18. März abgehalten.

** Schweinezwischenzählung. Die Bür­germeisterei Gießen kündigt in unserem heutigen Anzeigenteil eine Schweinezwischenzählung am 3. März an. Den Auskunftspflichtigen wird die Ge­heimhaltung ihrer Angaben ausdrücklich zugesichert. Näheres ist aus der Bekanntmachung ersichtlich.

** Städtische Brennholzoer st eige» rungen finden am Montag, Mittwoch und Frei­tag nächster Woche statt. Näheres in der heutigen Bekanntmachung der Bürgermeisterei.

Einquartierung in Lauback.

Laubach, 28. Febr. Gestern nachmittag rückte der Nachrichtenzug des Inf. - Reg. 3 6 (Gießen) mit klingendem Spiel in unser Städtchen ein und nahm daselbst Quartier. Gegen Abend fand auf dem Marktplatz ein Platzkonzert der Regimentskapelle statt. An dem anschließenden Kameradschaftsabend imSolmser Hof" beteiligte sich die Einwohnerschaft recht zahlreich. Bürger­meister H ö g y übermittelte den Willkommensgruß namens der Stadt. Für die freundliche Aufnahme in Laubach dankte der befehlsführende Offizier. Es herrschte bei flottem Tanz echte Volksverbundenheit zwischen Soldaten und Einwohnerschaft. Heute vor­mittag begann das Schulgefechtsschießen auf dem Gelände rechts der Lauterer Straße, wo vor zwei Wochen bereits das Ergänzungs - Bataillon 53 (Gießen) seine Schießübungen abgehalten hatte. Gegen 18 Uhr marschierten die gern gesehenen Gäste wieder nach Gießen zurück.

I ZimpferKaffee Bauch" unter Mitwirkung der L Mister des Stadttheaters und der fröhlichen Ka- k. pe4e Lrengel statt. Die Veranstaltung ist eine reine

WM.-Veranftaltung. Der gute Zweck verpflichtet vonjeixen Volksgenossen, an dem Fest teilzunehmen. f?ee 52 - Ei?ttrttskarten sind in den bekannten Vorverkaufs- ,er eiJ fielen zu haben. Eintrittspreis 60 Pf. einfchl. Tanz. 1 A-w

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Die Kriminalpolizeistelle Gießen teilt uns mit: Am gestrigen 28. Februar gegen 13.15 Uhr ereig­nete sich in der Rodheimer Straße zwischen Schützenstraße und Krosdorfer Straße ein schwerer Verkehrsunfall. Drei 12jährige Jungen, die sich nach Schulschluß auf dem Heimwege befanden, kletter­ten am Anfang der Lahnbrücke auf einen in Rich­tung Heuchelheim fahrenden leeren Kastenwagen. Da der Schüler Eberhard Grämlich nicht ganz auf den Wagen kommen konnte, legte er sich, da an dem Wagen der hintere Vorsteller nicht eingesetzt war, mit dem Oberkörper auf den Wagenboden und ließ die Beine hinten herunterhängen. Kurz vor feiner elterlichen Wohnung Rodheimer Straße 23 sprang der Junge vom Wagen ab und lief links hinter demselben heraus, um nach Hause zu kom­men. In dem Augenblick, als er hinter dem Wagen hervorkam, wurde er von einem aus entgegengesetz­ter Richtung kommenden Personenkraftwagen erfaßt und eine Strecke mitgeschleift. Der Junge erlitt durch den Unfall schwere innere Verletzungen, die die Aufnahme in die Klinik notwendig machten. Der Zustand des bedauernswerten Jungen ist sehr ernst. Besitzer und Führer des Kraftwagens ist der Kaufmann Ludwig W a l d s ch m i d t aus Rodheim a. d. Bieber. Ob und inwieweit sich Waldschmidt strafbar gemacht hat, wird durch die Ermittlun­gen, die zur Zeit noch nicht abgeschlossen sind, fest-

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Durch das Vorrücken des Kartoffelkäfers in Frank­reich in den letzten 13 Jahren bis in die nächste Nähe der deutschen Westgrenze muß mit einem Uebergreifen einzelner Kartoffelkäferherde auch in westdeutsches Gebiet bereits in diesem Jahre gerech­net werden.

Dem Reichsnährstand ist vom Reichs- und Preu­ßischen Minister für Ernährung und Landwirtschaft die Abwehr des Kartoffelkäfers übertragen worden. Besonders gefährdet find außer dem Rheinland die Saar-Pfalz und Baden, sowie auch Rheinhessen und Starkenburg. Von der H a u p t st e l l e f ü r P f lan­ge n s ch u tz Gießen ist die Abwehr bereits soweit vorbereitet, daß in jeder Gemeinde dieser Gefahren­zone ein besonderer Vertrauensmann vorgesehen ist, der als Mittelsmann zwischen dem Bauern und Landwirt und der Hauptstelle für Pflanzenschutz wir­ken soll.

Für die nächsten Wochen ist nochmals eine sehr intensive Aufklärungstätigkeit in

(gelb), das Pfund 12 bis 15, (grün) 20 bis 25, Weißkraut 8 bis 12, Rotkraut 15 bis 18, Gelbe Rüben 10 bis 12, Rote Rüben 10, Spinat 18 bis 20, Unterkohlrabi 8, Grünkohl 15 bis 20, Rosen­kohl 25 bis 35, Feldsalat 80 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 35 bis 45, Zwiebeln 10 bis 15, Meerrettich 30 bis 70, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kartoffeln, das Pfund 4 bis 4'/-, 10 Pfund 43 Pf., der Zentner 3,50 bis 3,70 Mk., Aepfel, das Pfund 15 bis 35 Pf., junge Hähne 90 Pf. bis 1 Mk., Suppenhühner 85 bis 90 Pf., Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumen­kohl 25 bis 40, Salat 30 bis 35, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 15, Sellerie 10 bis 50 Pf.

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en wird. Dabei ist der Roman aber auch ein chtir und rechter Zeitungsroman, wie er sein soll, iW heißt strotzend von bunt bewegter, dramatisch -°kal Tain H steigernder Handlung, überdies von ungewöhn- Ißichkr, oft atemraubender Spannung, wie man sie in Kriminalgeschichten zu finden gewohnt ist. lot m'i'rh wissen, daß jede Fortsetzung dieses unseres

, wiro bei .jlgjifn Romans von Tag zu Tag von Tausenden Irwartet werden wird, und wir freuen uns, unseren j Meiden. Ves,nlmen und Lesern in Stadt und Land eine so POnf iMwöhnlich reizvolle und genußreiche Lektüre

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Pb. fejillihung eines neuen großen Romanwerkes, dem

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2m 1. März dieses Jahres kann Herr Haupt- 1 vchtrneifter der Schutzpolizei Heinrich M 0 rnber - Tger auf eine 25jährige Tätigkeit im Polizeidienst pmickblicken. Nach einer über sechsjährigen tadel- n in (Sieben r.Joien Militärdienstzeit, die Herr Mornberaer bei der rn hnt,fini Littornpanie des ehern. 2. Großh. Hess. Jnfanterie- rn, Oaß |ie P*1 ^efijmenf5 Kaiser Wilhelm Nr. 116 in Gießen ab- hsen anfreien, leisiete, trat er am 1. März 1911 als Schutzmann Befriebeführr bei dem Polizeiamt Bad-Nauheim ein. Am 1. Okto- betnenw.^ ^^kam der Jubilar in gleicher Eigenschaft treten sonnte,mui Polizeidirektion Gießen. Gleich hochgeachtet bei ebenfalls in kl!feinen Vorgesetzten, wie bei seinen Kameraden hat S)err Momberger seinen oft nicht leichten Dienst zur vollsten Zufriedenheit aller seiner Vorgesetzten nzug mit M" versehen und darüber hinaus sich auch die Achtung Mr Volksgenossen, mit denen er dienstlich zu tun

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