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186. Jahrgang

Samstag, 28. März 1956

Eichener Anzeiger

Für Ehre, Freiheit und Frieden

Deine (Stimme gehört dem Führer

aus dem Volke

war, mit der

des Volkes zum

haben hier in Aufsätzen, Zusammenstellungen und! Ehre, unserer Freiheit und Gleichberechtigung

Bildern eine Schau zu geben versucht von allen I ________ 1 M

Kam Deutschland hört heute den Führer im Rundfunk

deutsche Nonne C timme

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müsse. Er gewann den Kampf um die Seele des Arbeiters, weil ihm als einem

materiellen Gütern reicher sind, zu bestehen^ Nur eine gemeinsame Anstrengung kann dem Abendland wieder den schon schwankenden Boden unter den Füßen sichern. Wir Deutschen als Volk der europäi­schen Mitte und am schwersten mitgenommen von den Folgen eines verlorenen Krieges und eines wahnwitzigen Friedensschlusses wurden als erste zur Erkenntnis von der Gemeinsamkeit des Schick­sals der europäischen Dölkerfamilie gedrängt. Wie

lcnd und ihm heute die Kraft gibt im Kampf um Ehre, Freiheit und Gleichberechtigung der Nation.

Immer wieder hat Adolf Hitler in diesen Tagen, »o er das deutsche Volk aufgefordert Hot, sich zu hin und seinem Werk zu bekennen, erklärt, daß ihm nur aus der engen und sich immerfort er­neuernden Verbindung mit dem Volke die Kraft Hachse, um die Verantwortung zu tragen für die Führung des Kampfes um die Lebensrechte der deutschen Nation.Ich bin nur so stark" hat er auch gestern wieder den Männern der Gruben und Ze- isn des Ruhrreviers zugerufen,wie mein Volk stark ist, nur so stark, wie Ihr mich stark macht, nidem Ihr hinter mich tretet?" Die stürmische Zu- st.mmung, die gerade diese Worte bei den Arbeitern Idir Kruppwerke fanden, haben ihm, wie der ganze beispiellose Triumphzug durch alle deutschen Gaue mb so viele Zeichen der Dankbarkeit, Liebe und 3treue bewiesen, daß das Volk ihn verstanden hat. Such der letzte Volksgenosse hat begriffen, daß die- sir Kampf um die Gleichberechtigung der deut­schen Nation in der Welt auch um seinetwillen dirchgekämpst werden muß. Denn wie er am eige- |n*n Leibe erfahren hat, daß aus Haß, Neid, Miß- ginft und Zwietracht, aus einem Kampf aller gegen die niemals ein Volk zu Wohlstand emporzusteigen vermag, daß vielmehr nur ein gerechter Ausgleich b r Interessen, eine Beseitigung der Gegensätze und eine Gemeinschaft, die jedem das Seine gibt nach fiiner Leistung für das Ganze, einem Volke Arbeit und damit sozialen und kulturellen Aufstieg sichert, ,sr weiß heute auch jeder deutsche Volksgenosse, daß inr unter freien und gleichberechtigten Völkern ein Friede aufgerichtet werden kann, der Dauer ver- s, richt und eine Zusammenarbeit ermöglicht, aus b>-r im friedlichen Wettbewerb der Nationen Wirt- fr)aft und Kultur des Abendlandes vielfältige Frucht zu tragen vermöchten.

Der Weltkrieg und die verhängnisvollen Fehler des Friedensdiktats von Versailles haben das alte Churopa um viele Jahrzehnte zurückgeworfen. Miß­trauen und Selbstzerfleischung werden es in wach- smdem Maße unfähig machen, im Lebenskampf mit Kontinenten, die an Iugendkraft, Menschen und

der Führer der Erzieher seines Volkes zur Ge­meinschaft wurde, so ist es Deutschlands Mission, den Boden zu bereiten für eine Gemeinschaft freier und gleichberechtigter Nationen. Indem wir für unsere Ehre und Freiheit kämpfen, kämpfen wir wir für den wahren Frieden, schaffen wir die Vor­aussetzung für ein aus gegenseitige Achtung sich aufbauendes Zusammenleben der Völker Europas. Daß der Führer in diesem Kampf fein Volk hinter sich wissen darf, wird das Ergebnis der Wahl des 29. März aller Welt eindeutig vor Augen führen.

Wenn neben diesem großen außenpolitischen Ziel die Wahl Gelegenheit gab, dem Volk einen Ueber- blick zu gewähren über die Leistungen des Nationalsozialismus in den ersten drei Jahren seiner Regierung, so entsprang dieser Wunsch der Erfahrung, daß nichts bedeutend und auffällig genug sein kann, um nicht schnell ver­gessen zu werden, wenn einmal das Neue zur lieben Gewohnheit geworden ist, die mit größter Selbstverständlichkeit hingenommen wird/ Wir

Teilgebieten des großartigen nationalsozialistischen Aufbauwerks. Dieser Rückblick kann nicht ohne tiefen Eindruck geblieben fein bei allen, die noch nicht ganz vergessen haben, an welchem Abgrund sittlichen und kulturellen, politischen und wirt­schaftlichen Verfalls das deutsche Volk stand, als der verewigte Feldmarschall-Reichspräsident die Führung des Reichs in die Hände Adolf Hitlers legte und dieser nun mit einem beispiellosen Mut

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b;m Wissen um die guten Kräfte dieses Volkes kcm ihm der Glaube an die Sendung der deut- frjen -Nation, der ihn stark machte in den langen Fohren des Ringens um die Führung in Deutsch-

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Die Volksvertretungen der Länder werden aufgehoben.

Die Hoheitsrechte der Länder gehen auf das Reich über.

Die Landesregierungen unterstehen der Reichs­regierung.

Die Reichsstatthalter stehen unter der Dienst­aufsicht des Reichsministers des Innern.

Die Reichsregierung kann neues Derfafsungs- recht setzen. Nach einer tausendjährigen Zersplitte­rung der politischen Gewalten war damit inner­halb eines Jahres, vom 30. Januar 1933 bis zum 30. Januar 1934, das tausendjährige Unglück des deutschen Partikularismus beseitigt und der Traum der besten Deutschen aller Zeiten erfüllt: Das einige deutsche Volk im einigen Deut- schen Reich unter einem Führer.

Die Schaffung des deutschen Einheitsreiches ist vielleicht das sichtbarste Zeichen des Gesin- nungswandels und des Umbruchs, die sich unter Adolf Hitlers Führung im deutschen Volke voll­zogen haben. Dem Führer ist das gelungen, was in der deutschen Geschichte von jeher das Sehnen der Besten unseres Volkes war: Die Formung 3u r Na Hon, die Gemeinschaft aller Deutschen, die Bildung eines einheitlichen Volkswillens und dadurch die Möglichkeit des geschlossenen Einsatzes der Volkskraft m allen entscheidenden Lebensfragen der Nation. 1 M

Aus sich im gegenseitigen Bruderkampf zerflei- schenden Arbeitern und Unternehmern, aus Prole­tariern, Burgern und Bauern, aus Reichen und Ar­men hat der Führer deutsche Volksgenos- sen gemacht die ihre Kräfte im Gedanken von Führer und Gefolgschaft zum gemeinsamen Dienst an der Nation einsetzen. Damit hat er den Wahn- jmn öes Klassenkampfes überwunden und an seine Stelle die Einheit der deutschen Arbeit für die deutsche Nation gesetzt. Diese Aktivierung der aeifti- gen, seelischen und körperlichen Volkskräfte ' ihre Gleichrichtung und ihr planmäßiger Einsatz'unter Hitlers weitschauender Führung sind die Ursachen der in so kurzer Zeitspanne errungenen Erfolge

Neben diesen Großtaten der inneren Volks- und Staatswerdung steht die W i e d e r e r r i n q u n q

Doch nicht diese Behebung der materiellen Not ' ft die größte Leistung des Nationalsozialismus. Dir wissen es aus vielen Aussprüchen des Führers s lber, daß er weit höher die Tatsache einschätzt, es ihm gelungen ist, den deutschen Arbeiter r jeder in die Nation hineinzustellen und ihm klar- zimachen, daß er selbst Träger der Nation ist, von ter er sich nicht trennen kann. Daß die ewige Idee ton Volk und Nation den deutschen Arbeiter ge­rann, daß er zurückfand in die Volksgemeinschaft inb erkannte, daß sein eigenes Schicksal unlösbar irit ihr verbunden ist, das ist die große Tat Adolf Stiers, dem aus dem Fronterlebnis und den eige- rsn Erfahrungen feiner Jugend die Erkenntnis ge* r orden war, daß ein Rückfall des deutschen Volkes

und einer Verantwortungsfreudigkeit ohnegleichen das Steuer herumriß. Seitdem hat die national­sozialistische Revolution in allen Lebensbezirken Wandlungen hervorgerufen, die zielbewußt auf eine Gesundung des deutschen Dolkskörpers ausgingen und die Grundlagen schufen für den großartigen Neubau des Dritten Reiches. Aus Volk und Staat ist eine Nation geworden, die keinen Länder- partikularismus, keinen Klassenkampf mehr kennt die einem freien Bauernstand die Ernährung an- oertrauen, ihrer Wirtschaft große Aufgaben stellen kann, die Kunst und Kultur befruchtet, über alle Teile des Reiches ihre Souveränität wiederherqe- stellt hat und ihre Sicherheit in die Hand einer Marken Wehrmacht gelegt hat. Der Gedanke an diese Leistungen soll uns morgen geleiten, wenn wir in tiefer Verantwortung für uns und un er Volk mit unserem Stimmzettel vor aller Welt Zeugnis ablegen, daß der Führer und Deutsch­land eins sind, eines Willens im Bekenntnis zum Frieden, aber auch in der Behauptung unserer

Sie geschichtliche Sendung des Führers.

Von Staatssekretär Dr. Wilhelm Stuckari.

Indem die Vorsehung die Völker schuf, gab sie ihnen auch das Recht auf Leben und Entfaltuna ihrerArt. Um dieses Lebensrecht des deutschen Volkes, das das Recht auf eigene Kul­tur, eigenen Lebensraum, Freiheit, Ehre und Gleich­berechtigung in sich schließt, geht der Kampf von dem Augenblick an, in dem die Deutschen in das Licht der Geschichte getreten sind, bis zum heu­tigen Tage. Wir erkennen heute in der deutschen Geschichte als letzten Impuls des Geschehens das Ringen der deutschen Seele um die Gestaltung ihres Lebens in Staat und Kultur. In diesem teils be­wußten, teils unbewußten Ringen nach jenem höch­sten Glück und zugleich natürlichsten Recht, Volk und Staat, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und alle Kultur nach den Gesetzen des eigenen Wesens und des besten eigenen Bluterbes zu gestalten, er­blicken wir das Kernstück der deutschen Geschichte. Man muß das Werk des Staatsmannes Adolf Hitler in diese großen geschichtlichen Zusammen­hänge stellen, um die Größe des Geschehens unter seiner Führung seit der Schicksalswende am 30. Januar 1933 begreifen und würdigen zu können.

Nach 14jähriger Finsternis um den deutschen Geist erwachte unter den Hammerschlägen der un­ter Hitlers Führung stehenden Freiheitsbewegung die Nation. Ahnung und Sehnsucht nach arteigener Entfaltung formt er zu be­wußtem Wollen. So errichtet er auf den Grund­lagen deutschen Volkstums und deutscher Welt- anschauung ein neues Reich deutscher Ehre. Er vernichtet die reichsfeindlichen Parteien, die in den vergangenen Jahren das stärkste Hemm- nis für eine wirkliche Volksgemeinschaft gewesen waren. In einem halben Jahre, vom Februar bis Mitte Juli 1933, setzt er dem volksverderblichen Treiben des Parteiwesens ein Ende und macht da- mit die Bahn frei für eine wahrhaft deutsche Einigkeit.

Zugleich richtet er die R e i ch s g e w a l t in einer Stärke auf, wie sie nie zuvor bestanden hat. Auf dem ersten Parteitag nach der Macht- Übernahme setzte der Führer für den inneren Aus­bau des Reiches das Ziel mit den Worten:Die nationalsozialistische Bewegung ist nicht der Kon- servator der Länder der Vergangenheit, sondern ihr Liquidator zugunsten des Reiches der Zukunft." Kraftvoll folgte diesen Worten die Tat. Durch das Gesetz über den Neuaufbau des Reiches hat er die schwer erkämpfte Einheit des Reiches für alle Zei- ten stabilisiert. In lapidaren Sätzen verwirklicht das Gesetz unter Wahrung wirklich stammlicher Sondereigenart die deutsche staatliche Einheit:

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Der Führer an das deutsche Volk

Ich bitte jetzt das deutsche Volk, mich in meinem Glauben zu stärken und mir durch die Kraft seines Willens auch weiterhin die eigene Kraft zu geben, um für seine Ehre und seine Freiheit jederzeit mutig eintreten und für sein wirtschaftliches Wohlergehen sorgen zu können, und mich besonders zu stützen in meinem Ringen um einen wahrhaften Frieden.«

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Mein Volk ist die Quelle meiner Kraft.

Noch stehen wir alle unter dem starken Eindruck ter Ereignisse des geftriaen Nachmittags, als die Sirenen aller deutschen Betriebe die Kundgebung i den Essener Krupp-Werken einleitete, auf der ter Führer mitten aus dem Brausen dieser ge- valtigen Symphonie der Arbeit heraus zum schaf- hnben Deutschland sprach. Der Führer selber hat cuf die vielfache Symbolik dieser Handlung hinge- oiesen. Die Krupp-Werke sind ja nicht nur die roße Waffenschmiede Deutschlands, die nach Ver- unbung der Wehrfreiheit wieder ungehemmt durch nndliche Kontrolle ihrer Aufgabe dienen darf, der tation das starke Schwert zu geben, das deutsche Crbeit sichert. Nein, hier in Essen und im um» egenden Ruhrreoier sehen wir, von den schwär­en Schätzen der Erde angezogen, auch jene ge­waltigen Zusammenballungen von Jndustriewerken, eren Erzeugnisse als Sendboten friedlicher beut» her Arbeit hinausgehen in alle Welt, um Zeug» ris abzulegen von deutschem Schaffenswillen und teutfcher Leistung. Und hier in der Herzkammer ter deutschen Wirtschaft haben Hunderttausende teutscher Arbeiter wieder ihr tägliches Brot ge« finden, seit die zielsichere Staatsführung Adolf -itlers wieder Unternehmungslust und Wagemut c?weckt hat, soziales Gemeinschaftsgefühl und wirt- shaftliche Einsicht sich zusammengetan haben, um h den Gruben und Fabrikhallen, den Zeichensälen mb Kontoren wieder dem Rhythmus der Arbeit e ne dauernde Stätte zu bereiten.

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[im den alten unseligen Zwiespalt der Klassen und Ctände den Untergang der Nation unaufhaltsam r achen müsse. Er gewann den Kampf um die