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Wettstreit. Ent-

27. Febr. (DNB.) Das Deutsche Reich I Botschafter Cheng erklärte bei Ueberreichung wie andere GroKmäckte bereite im feines <Äen,nnhtnimna(<4ireihen« 11 n flrh hefrnrbfe

Berlin,

Wie sieht es in -er Wirtschaft aus?

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schmolz das Eis der Voreingenommenheit dahin. Ich vergesse aber auch nicht, in diesem Zusammen­hang den Widerhall zu erwähnen, den die Winter­spiele von Garmisch-Partenkirchen in der Presse des Auslandes und in den Reden der für die Olympischen Spiele verantwortlichen Männer ge­sunden haben.

Der Präsident des Internationalen Olympischen

von einem regen ausländischen Kundenbesuch. Die deutsche Autoindustrie kann also mit dem Erfolg der Autoschau durchaus zufrieden sein.

Im Hinblick aus die weiter zu erwartende Ent­wicklung des Welthandels sind die Zahlen über die

mit einer Werbeausstellung für die lOympischen Spiele vertreten sein. Wir können mit gutem Grund erwarten, daß dieses größte sportliche Er­eignis der Welt für Deutschland auch von nicht zu unterschätzender wirtschaftlicher Bedeutung sein wird. In erster Linie wird die Fremdenindustrie starke Impulse von der Veranstaltung empfangen. Aber auch für zahlreiche andere Gewerbezweige und nicht zuletzt für die deutsche Devisenbilanz er­geben sich hier erfreuliche Ausblicke. In diesem Zu­sammenhang ist es besonders zu begrüßen, daß eine neue Regelung des Stillhalteab­kommens erziehlt werden konnte. Im Jahre 1935 betrugen die Stillhaltegelder immerhin noch 1,75 Milliarden Mark. Inzwischen konnte dieser Betrag um 4 00 Millionen vermindert werden. In erster Linie hat dazu die Registermark beigetragen, die überwiegend zu Reisen nach Deutschland benutzt worden ist. Um diese Reisetätch- keit noch weiter zu fördern, ist eine besondere R e i s e m a r k in Aussicht genommen, die auch aus den Registerkonten gespeist wird, aber nur für Reisezwecke innerhalb der deutschen Landesgrenzen Verwendung finden kann.

hatte ebenso wie andere Großmächte bereits im Vorjahre seine bisherige Gesandtschaft für China in Peking zur Botschaft erhoben und sie gleichzeitig nach Nanking verlegt. Demge­mäß wurde auch die chinesische Gesandtschaft in Berlin in eine Botschaft umgewandclt. Als Nach­

folger des im Januar d. I. auf einen anderen Posten versetzten Gesandten Liu hat der Präsident der Nationalregierung der chinesischen Republik nunmehr als ersten chinesischen Botschafter in Deutschland Se. Exzellenz Cheng Tien Fang nach Berlin entsandt. Der neuernannte Botschafter wurde heute vom Führer und Reichs­kanzler zur Ueberreichung seines Beglaubigungs­schreibens imHause des Reichspräsidenten" emp­fangen. Im Ehrenhof des Reichspräsidentenhauses erwies eine Ehrenwache des Heeres dem Botschaf­ter die vorgeschriebenen Ehrenbezeugungen. 21 n dem Empfang nahm der Reichsminister des Aus­wärtigen, Freiherr von Neurath teil.

Chinas neuerBotschasterwird vom Führer und Reichskanzler empfangen.

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Die Autoschau dieses Jahres hat, wie sich jetzt übersehen läßt, zwar nicht in ihrem Geschäftsergeb­nis die sprunghafte Aufwärtsentwicklung der Zeit 1934 bis 1935 zu verzeichnen, aber es bleibt bemerkenswert, daß der Umsatz gegenüber Vorjahre zumindest gleich geblieben ist. ist ein um so bemerkenswerterer Erfolg, als der jähen Aufwärtsentwicklung der Vorjahre jetzt eine gleichmäßigere Entwicklung sich vollzieht, die vor allem auch das Ausland als Käu- f e r anlockt. Die neue Erfindung des Dieselmotors für den Kraftwagenbau, die vielen technischen Ver­vollkommnungen, der hohe Stand der deutschen Kraft­wagen- und Motorradindustrie schlechthin hat seine Wirkung auf das Ausland nicht verfehlt, und alle Firmen, so Daimler-Benz, Adler, Bayerische Mo­torenwerke, Opel, Stöwer und Auto-Union berichten

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Partenkirchen brachten neben einem Rekordbesuch auch ein wahres Rekordwetter. Rund 1050, Teil­nehmer aus 28 Ländern stellten sich i Million Zuschauern zum friedlichen W> .

sprechende Höchstzahlen konnte der Reichssportführer über die technischen Einrichtungen in Garmisch- Partenkirchen nennen. Zum äußeren Geschehen ge­sellte sich das unerhörte Erlebnis der Kamerad­schaft aller Teilnehmer der kämpfenden Nationen. Es mögen vielleicht manche von ihnen voreinge­nommen nach Deutschland gekommen sein, doch unter der Sonne von Garmisch-Partenkirchen

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Die Ausbildung der Landwirlschastslehrer

Von Ministerialrat Or. Döring.

seines Beglaubigungsschreibens u. a.: Ich betrachte es als eine große Ehre, der erste Botschafter meines Landes in Deutschland zu sein und

hier in engere Beziehung mit deutschen Persönlich­keiten treten zu können. Die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern sind stets die denkbar besten und freundschaftlichsten gewesen. Sie haben in den letzten Jahren insbesondere auf wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet merkliche Vertiefung erfahren. In der gegenseitigen Erhebung der Vertretungen zu Botschaften ist auch ein sichtbarer Beweis dafür zu erblicken.

Der Führer und Reichskanzler ant­wortete u. a.: Deutschland legt Wert darauf, die freundschaftlichen Beziehungen, die seit langem zwischen unseren Ländern bestehen, sorglich zu pflegen und zu vertiefen. Daß Sie als der erste Botschafter Chinas in Deutschland es als ihre vor­nehmste Pflicht betrachten, die mannigfachen freund­schaftlichen Verbindungen zwischen unseren beiden Ländern zu fördern und auszubauen, begrüße ich lebhaft und bitte Sie versichert zu sein, daß Sie hierbei stets meine und der Reichsregierung vollste Unterstützung finden werden.

Hieran schloß sich eine Unterhaltung des Führers mit dem Botschafter. Einige Zeit später empfing der Führer und Reichskanzler die neuernannten Gesandten der Vereinigten Staaten von Mexiko, Herrn Dr. Leonides Andreu Almazan, um sein Be­glaubigungsschreiben entgegenzunehmen. Nach Ab­schluß der Empfänge begab sich der Führer in den Ehrenhof und schritt dort die Front der Ehren­wache ab. Hierauf fuhr er im offenen Kraftwagen nach der Reichskanzlei zurück. Er wurde hierbei von der Menge, die sich als Zuschauer zahlreich in der Wilhelmstraße eingefunden hatte, begeistert begrüßt, wofür der Führer freundlich dankte.

Votfchafier Lheng Tien-Fang.

Botschafter Cheng Tien-Fang stammt aus Hsin- chien in der Provinz Kiangsi, ist 37 Jahre alt und hat seine Studien in Amerika absolviert und an der Universität Toronto, Canada, pro­moviert. 1928 war er Direktor des Amtes für das Bildungswesen der Provinz Kiangsi und Ministerial­rat im Reichsamt für das Prüfungswesen. 1929 begleitete er den gleichen Posten in der Provinz Anhui. Vorübergehend vertrat er den Gouverneur der Provinz und wurde auf der dritten Plenar­sitzung der Kuomintang zum Mitglied des Zentral-Exekutiv-Komitees der Partei erwählt. Er wurde dann Leiter der Abteilung für Propaganda in der Zentrale der Kuomintang. Als Chiang-kai-shek 1931 den Feldzug gegen die Kom­munisten in Kiangsi unternahm, wurde Cheng Tien-Fang Mitglied der Parteiorganisation im Hauptquartier des Oberkommandos. 1932 wurde er Rektor der National-Universität von Chekiang, 1934 Rektor der Zentral-Unioersität für Politik in Nan­king.

Golderzeugung in der Welt von Bedeutung. Ohne daß eine völlige Klarheit über die Art der gegenseitigen Beziehungen zwischen Goldproduk­tion und Wirtschaftskonjunktur bestände, ist doch nicht zu bezweifeln, daß zwischen beiden sehr enge Zusammenhänge bestehen. Eine aufswärts gerichtete Golderzeugung hat regelmäßig auch eine Steige­rung der Weltmarktpreise, vor allen Dingen die der international gehandelten Rohstoffe, zur Folge. Die Erzeugung des größten Goldprodu­zenten der Welt, die von Transvaal, ist seit 1932 deutlich aufwärts gerichtet. Ebenso macht sich seit dieser Zeit ein Ansteigen der Rohstoffpreise be­merkbar. Nach einem Stillstand um die Jahres­wende 1933/34, der wieder für Goldproduktion, Rohstoffpreise und Weltwirtschaft ziemlich gleich­mäßig eintrat, sind seit Mitte 1934 neue Fortschritte zu verzeichnen. Die Aufwärtsbewegung der Gold­produktion hält jetzt unverändert an. In Trans­vaal wurden im Januar 1935 891000 Unzen und im Januar 1936 924 000 Unzen gewonnen. Diese Tatsache der steigenden Golderzeugung spricht dafür, daß auch die Aussichten mindestens für die nächsten Monate für den Welthandel günstig zu beurteilen sind.

Der soeben erschienene Bericht des Institutes für Konjunkturforschung weist nach, daß das d e u t s ch e Volkseinkommen seit 1932 um 11 Milliarden Mark auf 56 Milliarden (1934 52 Milliarden) g e ft i e g en ist. Lohn- und Gehaltsempfänger figu­rieren in dieser Aufstellung mit 31,8 Milliarden im Jahre 1935 gegen 29,8 Milliarden im Jahre 1934, wobei festzustellen wäre, daß diese Steigerung lediglich in der erhöhten Zahl der wieder ins Er­werbsleben zurückgeführten Arbeiter und Angestell­ten begründet ist, während der Tariflohn im all­gemeinen gleich blieb. Die selbständig Verdienen­den dagegen haben eine durchschnittliche Erhöhung des Einzeleinkommens zu verzeichnen, die konjunk» turmäßig zu erklären ift.*

Durch das Eingreifen des Reichswirtschaftsmini­sters ist der Konflikt in der westdeutschen Zement- inbustrie beigelegt worden. Fast jedes Jahr pflegt in der Zementindustrie der Streit zwischen den Außenseitern und den in den Verbänden zu­sammengeschlossenen Werken neu aufzuleben. Dies-

Der Reichs- und Preußische Minister für Wissen­schaft, Erziehung und Volksbildung hat als Schluß­stein des Neuaufbaues des ländlichen Schulwesens die Sonderausbildung der Landwirt­schaftslehrer neu geregelt. Damit ist zum ersten Mal für das Reich der Ausbildungsgang einer Erziehergruppe einheitlich geordnet. Bis­her bestanden in den einzelnen Ländern die ver­schiedenartigsten Auffassungen und Bestimmungen für die pädagogische Ausbildung der Landwirt­schaftslehrer. In Bayern, Hessen und Sachsen wurde für den Schuldienst eine zweijährige Vor­bereitungszeit (Referendariat) gefordert. Während in Preußen und Thüringen sowie in Oldenburg und Mecklenburg ein Jahr pädagogische Ausbildung an einem staatlichen pädagogischen Seminar für Landwirtschaftslehrer notwendig war, verlangten Württemberg und Baden keine besondere Ausbil­dung. Dieser Zustand war durch den Aufbau des Reichsnährstandes, der in großen Teilen Deutsch­lands Träger des Fachschulwesens ist, unhaltbar geworden. Der Reichs- und Preußische Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung hat sich die Erfahrungen, die in der Vergangenheit auf dem Gebiete der Ausbildung der Landwirtschafts- lebrer gesammelt worden waren, zunutze gemacht und hat dazu die neue Auffassung über die Auf­gaben der Jugenderzieher und Jugendführer im neuen Reiche hinzugefügt.

Grundsätzlich wird in Zukunft die Ausbildung der Landwirtschaftslehrer in Wirtschaftsberatung von der rein pädagogischen Ausbildung getrennt. Und zweitens ist das Hauptgewicht der Ausbildung an die bäuerlichen Berufs- und Fach­schulen verlegt worden. Die wissenschaftlich- pädagogische Ausbildung dagegen soll eine größere Weite erhalten. Deswegen verbringt der zukünftige Landwirtschaftslehrer während seiner pädagogischen Ausbildungszeit ein Semesterauf den Hoch­schulen für Lehrerbildung, die nach dem Willen des Reichs- und Preußischen Ministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung die Er­ziehungsstätten für sämtliche jungen deutschen Er­zieher sein sollen. Die Hochschulen für Lehrerbil­dung sind aber nicht nur der gebende Teil, sondern auch der nehmende, denn die Dozenten für Land­wirtschaft haben die Aufgabe, den übrigen Er­ziehergruppen bäuerlich-ländliches Gedankengut

nahezubringen. Es steht zu hoffen, daß somit das gesamte Land einen Nutzen von der Neuordnung der Ausbildung der Landwirtschaftslehrer hat.

Im einzelnen sieht die Zulassung zur Prüfung für das Lehramt der Landwirtschaft folgendes vor: Der Kandidat muß ein Jahr Wirtschaftsbera­tungstätigkeit an einer vom Reichs- und Preußischen Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung anerkannten Bäuerlichen Werk­schule nachzuweisen imstande sein. Weiterhin wird ein halbes Jahr wissenschaftlich-pä­dagogische Ausbildung an einer Hochschule für Lehrerbildung und einhalbes Jahr prak­tisch-pädagogische Tätigkeit wiederum an einer ländlichen Berufs- oder Bäuerlichen Werk­schule gefordert. Am Schlüsse der zwei Jahre folgt bann die Prüfung.

Der Reichsnährstand, der an dieser Neuordnung sehr stark interessiert ist, hat folglich die Möglichkeit, auf die Ausbildung seiner zukünftigen Lehrer und Berater Einfluß ausüben zu können. Er schlägt dem Reichs- und Preußischen Minister für Wissen­schaft, Erziehung und Volksbildung diejenigen Lei­ter der Bäuerlichen Werkschulen vor, denen die jun­gen Diplomlandwirte zur Ausbildung in die Hand gegeben werden. Auch während der praktisch- pädagogischen Tätigkeit an einer Bäuerlichen Werkschule besteht die Möglichkeit des Kennenler- nens durch die Außenstellen des Reichsnährstandes. Für den jungen Diplomlandwirt bringt die Neu­regelung insofern besondere Vorteile, als er bereits während der Ausbildungszeit mit feinem späteren Tätigkeitsgebiet an den Schulen und in der Wirt­schaftsberatung in engste Berührung kommt. Außer­dem wird die Ausbildung auch billiger, denn es steht zu erwarten, daß eine kleine Entschädigung für die Arbeit an der Schule von den Schulträ­gern gewährt werden kann. Der Aufenhalt an den Hochschulen für Lehrerbildung läßt den zukünftigen Landwirtschaftslehrer in engste Berührung mit den anderen Erziehergruppen kommen. Der Landlehrer und der Landwirtschaftslehrer lernen sich kennen und lernen die Schwierigkeiten und die Freuden ihres Berufes schätzen. Auf diese Weise wird in Zukunft eine enge Zusammenarbeit zwischen der Landschule und der Bäuerlichen Werkschule und da­mit dem Reichsnährstand erreicht.

Im letzten Vierteljahr 1935 hat der Wei t - handel eine recht beachtliche Belebun g erfah­ren. Zum Teil ist diese Zunahme saisonmaßig be­dingt dadurch, daß um diese Zeit ein großer Teil der Ernte verschifft wird. Aber die diesmalige Zu­nahme des Welthandels geht mit 15 v. H. über die durchschnittliche Zunahme in den letzten Jahren vor der Krise, die bei 11 o. H. lag, doch nicht unerheb­lich hinaus. Die Ausweitung ist nur zu einem ver­schwindend geringen Teil auf Preiserhöhungen zu­rückzuführen. Wenn sich auch bei Lebensmitteln und Rohstoffen die Preise gebessert haben, so waren doch die Preise der Fertigwaren im ganzen woyi noch etwas rückgängig. Schaltet man diese Preis­erhöhungen aus, so bleibt immer noch eine Zu­nahme des Außenhandelsvolumens um 14 d.S). An dieser Erhöhung ist hinsichtlich der E'Nluhr am stärksten England beteiligt, daneben auch dienordischen Länder Europas. In Deutschland hat die Einfuhr in ^^r^Zelt zwar auch zugenommen, jedoch bleibt sie hinter der Zunahme des Vorjahres zuruck An der A5- fuhr lind in Europa am stärksten . e u *1 |anb und England beteiligt. Auch in lieber- see Hai bas Außenhandelsvolumen eine erhebliche Erweiterung erfahren, bie überm1egenb auf t«n ge-

»v'O ÄS"»®»-* weisen hat.

5öie schwer es ist, immer mit der Zeit Schritt zu halten, zeigen zwei markante Beisse e aus Erportwirtschaft. In dem einen Fall yal oi Türkei ihren Handelsvertrag mit der T s ch e ch s l o w a t e i gekündigt um m Verhandlungen wegen Abtragung der bis auf 64 Mi . )

krönen gestiegenen Clearingspitze einz - u am liebsten in Waren (Tabak Teppichs Olivenöl uh).) begleichen mochte. Die Tschechen aber wollen sie lieber in e i n e A n A « wandeln, da sie türkische Waren dieses Um- fanges gar nicht gebrauchen können. Genau Die

umgekehrten Verhältnisse liegen im Exportverkehr Deutschland - Griechenland vor. Grie­chenland hat soeben eine Erschwerung der Ausfuhr nach Deutschland durchgeführt, um f e in e n Ak­tivsaldo zu verringern, eine Maßnahme, die von den griechischen Exporteuren ehr schmerz­lich empfunden wird. Die deutschen Auftrage sind nicht zu entbehren. Die Ausfuhrdrosselung wird nur die Folge haben, das Außenhandelsvolumen zu vermindern, eine unerfreuliche Begleiterscheinung der Austauschabkommen. *

ffür Roheisen und die verschiedenen Walz­werkserzeugnisse hat die Ausfuhr im Januar einen neuen Höchststand erreicht. Nachdem bereits in den letzten Monaten des vorigen Jahres die deutsche Eisenausfuhr ständig wuchs, hat Die Ianuaraus- fuhr die durchschnittlichen Monatsergebnisse des Jahres 1935 mit 20 v. H. überschritten. Das durch­schnittliche Monatsergebnis belief sich nämlich auf 191 600 Tonnen. Die Januarausfuhr betrug aber 230 797 Tonnen gegen 209 839 im Dezember 1935. Diese Ausfuhrerhöhung erstreckt sich vor allem auf Roheisen, von dem wir im Januar 1936 22 880 Ton­nen ausführten, auf Stabeisen, dessen Ziffer mit 62 923 bedeutend über dem Jahresdurchschnitt liegt, Das sich um 47 000 bewegt, unD Die Mittel- unD Feinbleche haben mit 20168 Tonnen ebenfalls ben Durchschnitt überflügelt. Das gleiche gilt für Röhren, von Denen wir 30 158 Tonnen gegen Durchschnittlich 20 000 im Jahre 1935 ausführten. Dagegen ist Die Ausfuhr von Halbzeug unD Eisenbahn-Oberbau- material etwas gesunken. Die Ausfuhr von Grob­blechen hat Dagegen mit 19 728 Tonnen einen neuen Höchststand erreicht.

Wenn Die Frühjahrsmesse in Leipzig auch in erster Linie unter Dem Eindruck Der Wirt­schaftsbelebung im Innern stehen wirb, so ist boch ihre Bedeutung für die Förberuna Der Ausfuhr nicht zu gering zu veranschlagen. Eine Reihe von fremben ßanbern haben roieber auf ber Ausstellung die heimischen Erzeuanisfe zur Schau gestellt, so u a. Oesterreich, Tschechoslowakei, Ungarn unb Japan. Bezeichnenb für bie Gestaltung unserer Außenhanbelsbeziehungen nach Südamerika ist es, bas auch B r a f i l i e n bie Ausstellung beschickt hat. Die beutsche Reichsbahn wirb auf der Messe

tilgens nichts unterlaßen hat, um bie beispiellose 913t unb bas große Elenb ber Kriegsgefangenen zi linbern. Seine Sorge für bie Kriegsgefangenen ir Sibirien, für bereu Rückbeförberung er sich mit nLer Energie einsetzte, wirb unvergeßlich bleiben. E- war bas Verbienst bes Prinzen, Daß im Jahre 1115 eine Konferenz zwischen deutschen unb ruf» sichen Vertretern zustande kam, als bereu erster Ö'folg der gegenseitige Besuch von Krankenschwe- st?rn in ben Kriegsgefangenenlagern gestattet Jurbe. Es folgte bie Entfenbung schwedischer Aerzte, e Zuführung von Medikamenten und Kleidung, hie Suche nach Vermißten wurde aufgenommen' Elsa Brand st roem, derEngel von Sibirien", bi gab sich im Auftrage Schwedens nach Rußland. Später setzte sich Prinz Karl von Schweden für 6e Aufnahme halbinoalider Kriegsgefangener im neutralen Ausland ein. Der Reichspräsident gedachte jiiner verdienstvollen Tätigkeit, bie so vielen Kriegs­gefangenen bas Leben rettete, im März 1921 in en em besonbereu Dankschreiben. Man barf auch richt vergessen, daß auf Betreiben bes Prinzen eine

Berlin, 27. Febr. (DNB.) Auf dem zweiten Empfangsabend, den bas Außenpolitische 21 m t Der NSDAP, für Die auswärtige Diplo­matie unD Presse veranstaltete, gab Reichssport­führer von Tschammer unD Öften in einem Vortrag überZwischen Den Olympischen Spielen" einen Rückblick unD Ausblick auf Die Olympischen Winter- unD Sommerspiele. Zahlreiche Angehörige Des Diplomatischen Korps waren Der Einlabung gefolgt. Reichsleiter Alfred Rosenberg begrüßte bejonbers herzlich Die deutsche Olympia-Siegerin Christi Cranz.

Der Reichssportführer stellte dann in seinem Vor­trag fest, daß die Olympischen Winterspiele noch nie einen solchen Resonanzboden für die Verständi­gung unter den Völkern gefunden hätten, wie ge­rade dieses Mal. Die 4. Winterspiele in Garmisch-

große Anzahl unterernährter deutscher Kinder in Schweden untergebracht wurden.

Reichsführer-SS HimmlerinNürnberg

91 ü r n b e r g, 27. Febr. (DNB.) Reichsführer-SS. H i m m l e r traf mit General von Reichenau in Nürnberg ein. Er besuchte das Paracelsus- Institut. Gauleiter Streicher stellte Dort Den Gästen Den Deutschen Forscher Dr. von Brehmer vor. Dr. von Brehmer berichtete von seinen Arbeiten unD Den Ergebnissen, Die sie bis jetzt gezeitigt haben. AnschließenD weilten Reichsführer-SS. Himmler unD General von Reichenau als Gäste bei Julius Strei­cher. Am Nachmittag besuchte Reichsführer-SS. Himmler mit seinem ADjutanten, BrigaDeführer Wolf, PolizeipräsiDent Dr. Martin unD Bürgermeister Dr. Eickemeyer Die Kaiserburg. Am AbenD sprach er vor Dem Offizierkorps Der 10. unb 17. Division über bie Aufgaben unb Ziele ber SS. General von Reichenau Dankte bem Reichs­führer SS. für seine vortrefflichen Ausführungen.

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Komitees, Graf Bailet-Latour, stellt dem Deutschen Volk ein Zeugnis aus, auf Das es stolz sein Darf, wenn er schreibt:Die Spiele von Gar­misch-Partenkirchen entwickeln die olympische Idee weiter, weil das ganze deutsche Volk daran ge­gangen ist, sich mit den Wettkämpfern, Die aus allen LänDern Der ErDe herbeigeholt finD, zu ver­einigen, ihre Leistungen zu berounDern unD ihr JDeal zu begreifen." Avery Brundage, Der Prä­sident Des Amerikanischen Olympischen Komitees schreibt:Man kann nirgenDswo eine echtere olym­pische Atmosphäre finDen, als hier in Garmisch- Partenkirchen. Sie wirD getragen von jener GrünD- lichkeit, FreunDlichkeit unD Gastlichkeit, Die für Das Deutsche Volk so bezeichnend ist."

Der Reichssportführer widerlegte die unsinnige Behauptung, daß die in Deutschland betriebenen Sportübungen als Vorbereitung zum Kriege dienten. Keinem Menschen würde es je einfallen, in Krankenhäusern, wo die Menschen wie­der körperlich leistungsfähig gemacht würden, ge­tarnte Kasernen zu sehen. Darum könne auch ein Sportplatz niemals ein getarnter Exerzierplatz genannt werden. Der Trieb zu freudvoller, leiblicher Betätigung und der Einsatz Der Kraft im fröhlichen Wettkampf lebten in jedem natürlichen Menschen. 2lus diesem Grunde würden ich alle Menschen, gleich welcher Nation sie ange­boren, gegenseitig verstehen, wenn sie sich in Die- er reinen Welt bes sportlichen Lebens begegnen. Ich trage seit Garmisch-Partenkirchen in mir die Gewißheit, daß sich diese unauslöschlichen Erleb­nisse in Berlin noch steigern werden und hier aller Welt klar vor Augen geführt werden wirb, wie sich Deutschlanb für Die olympische Jbee unb bamit für bie Jbee bes Friebens eingesetzt hat unb stets einsetzen wirb.