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Nr. 200 Erstes Blatt

18b. Jahrgang

Donnerstag, 27. August 1056

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Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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Offener ÄeutraMsbruch des stanzöWen Lustfahrtmimsters.

Nächtlicher Start von Bombenflugzeugen der französischen Lustwaffe nach Spanien.

Stalins 16 Mtopser.

Von unserem ^.-Berichterstatter.

(Nachdruck, auch mit Quellenangbe, verboten.) Moskau, 25. August 1936.

Enthüllungen desJour".

Paris, 27. August. (DNB. Funkspruch.)Le Jour" undAction Fran?aise" berichten über den Abflug eines vonderfranzösifchen Volks­front gestifteten Bombenflugzeuges nach Spanien.Le Jour" erklärt, daß am 25. Au­gust ein zweimotoriges Bloch-Bombenflugzeug aus einer Flugzeughalle des' Flugplatzes Villacaublay herausgereust worden sei und einen halbstündigen Probeflug gemacht habe. In der Nacht sei von dem Flugzeug die französische Landes- kokarde entfernt worden. Am 26.August sei der Apparat mit 2000 Litern Benzin an Bord mit einer Bombenvorrichtung und Funkeinrichtung mit Kurs nach Süden gewartet. Die Flughallen­aufsicht, die gewußt habe, daß das Flugzeug der französischen Luftwaffe angehörte, habe einschreiten wollen, aber es sei ihr bedeutet worden, daß auf besonderen Befehl des M i n i st e r s der Start genehmigt sei.

Die Direktion der Bloch-Werke bemühe sich, den Bestimmungsort des Flugzeuges zu ver­heimlichen, aber die Arbeiter von Bloch mach­ten sich eine Ehre daraus, zu erklären, daß der Apparat nach Spanien unterwegs und für die Madrider Regierung bestimmt sei, ebenso wie ein zweiter ebensolcher Apparat, der binnen kurzem starten werde. Mit Genehmigung des Luft­fahrtministers Cot seien diese beiden neuesten Bombenflugzeuge den Beständen der fran­zösischen Lu fl waffe entnommen wor­den. Die Arbeiter erklärten, die beiden Flugzeuge seien von der französischen Gewerkschaft der Madrider Regierung gestiftet worden.

Die ,,Action Fran^aise", die den Vorfall ähn­lich schildert, verlangt den Staatsgerichts- h o f für den Luftfahrtminister: denn hier handle es sich nicht mehr um Waffenschmuggel, sondern darum, daß ein Minister die im Ministerrat ge­faßten öffentlichen Beschlüsse völlig miß­achte. Es handele sich um eine offene und ab­sichtliche Verletzung der von der französischen Re­gierung selbst vorgeschlagenen Neutralität. Man könne sich sogar fragen, ob diese Vorfälle nicht den Zweck verfolgten, die laufenden Neutralitäts­verhandlungen a u f f l i e g e n zu lassen. Das Blatt fragt:In welcher Lage befinde sich D e l - b o s? Was werden Deutschland, Italien und England tun? Welche Rolle spieltdieser kleine Schlingel", dem man das Luftfahrtministerium übertragen hat? Ist Pierre Cot der Agent der Sowjets, der den Auftrag hat, uns ent­gegen unserem Willen in den Krieg hinein- z ü z i e h e n ?"

Wo bleibt das allgemeine Waffenaussuhrverbot?

Ein englischer Schritt in Lissabon?

London, 26. Aug. (DNB.) Wie Evening Stan­dard meldet, hat die britische Regierung ihren Botschafter in Lissabon angewiesen, die portugiesische Regierung auf die Dringlichkeit eines sofortigen Verbotes der Ausfuhr von Waffen und Munition nach Spanien auf­merksam zu machen. Die Notwendigkeit dieses Schrittes, so bemerkt das englische Blatt, ergebe sich aus der eigenartigen Lage, daß Italien, Sowjetrußland und Portugal den Er­laß von Ausfuhrverboten für den Augenblick in Aussicht gestellt hätten, in dem die anderen Mächte gemeint gewesen sei Deutschland ent­sprechende Maßnahmen getroffen haben würden. Obwohl das inzwischen geschehen sei, habe bisher keines der drei genannten Länder sein Versprechen erfüllt.

plant Frankreich ein" NeuiralM'konferem?

London, 27. Aug. (DNB. Funkspruch.) Daily Telegraph berichtet, daß die französische Regierung eine internationale Konferenz mit dem Ziel plane, das allgemeine Nichteinmischungsabkommen zu ver­wirklichen, wie das Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Belgien bereits getan hätten. Die portugiesische Regierung, die im Prin­zip zugeftimmt habe, scheine Bedenken zu haben, daß ein Waffenausfuhrverbot den Sieg der extre­men linken Elemente in Spanien erleichtern könnte. Bei dem Wunsch der portugiesischen Regierung, in friedlichen Beziehungen zu ihrem größeren Nach­barn zu leben, würde eine st ritte Nichtein­mischung in ihrem Fall besonders am Platze sein. Wenn die anderen europäischen Staaten ihre Verpflichtung getreulich einhielten und jede Munitionsausfuhr nicht nur - nach Spanien, sondern nach der Halbinsel überhaupt ab­stoppten, so sei nur wenig Kriegsmaterial in Por­tugal, das seinen Weg über die Grenze finden könnte. Daily Herald halt es für möglich, daß die Konferenz zu einer Art Aufsichts-Ausschuß ausgestaltet werde, dem jeder Bruch des Nichtein- wischungsabkommens zur Prüfung vorgelegt wer­den sollte. Auch könnte diese Konferenz gegebenen­falls zur Erörterung der indirekten Nichtein­mischung (Geld und Freiwillige) beauftragt wer- iden.

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9250 Spanien-Flüchtlinge unter dem Schuh deutscher Kriegsschiffe gerettet.

Unter dem Schutz des deutschen Linienschiffs-Verbandes wurden mit 62 Transporten 4500 deutsche und 4750 ausländische Flüchtlinge von 40 Nationen aus dem spanischen Bürgerkrieg gerettet. Hier sieht man, wie der DampferUckermark" mit deutschen Flüchtlingen an Bord unter dem Schutz des Panzer­schiffsDeutschland" (im Vordergrund) den Hafen von Barcelona verläßt.

(Presse-Illustration-Hoffmann-M.)

Daul an die Kriegsmarine.

Ein Funkspruch des Generaladmirals Raeder.

Berlin, 26. Aug. (DNB.) Der Oberbe­fehlshaber der Kriegsmarine hat den aus den spanischen Gewässern heimkehrenden deut­schen Seestreitkräften seine besondere Aner­kennung durch folgenden Funkspruch ausge­sprochen:Für die tatkräftige und besonnene Durch­führung der Schutzaufgaben in Spanien spreche ich dem Befehlshaber, den Kommandanten und Be­

satzungen meine volle Anerkennung aus. Ich weiß, daß der verantwortungs- und entsagungs­volle Dienst seinen besten Lohn in dem Bewußt­sein findet, Tausenden deutscher Volksgenossen und Tausenden von Bürgern fremder Nationen das Verlassen ihrer durch blutigen Bürgerkrieg gefähr­deten Wohn- und Arbeitsstätten ermöglicht zu haben in vorbildlicher, kameradschaft­licher Zusammenarbeit mit den Kapitänen und Besatzungen unserer Handelsflotte und der Lufthansa und in wechselseitiger dankens­werter Unterstützung mit den Kriegsschiffen ande­rer Nationen."

Schwere «ämvse eorjrun.

Hendaye, 26. Aug. (DNB.) Seit Mittwoch­morgen donnern an der Front von Jru n San Sebastian ununterbrochen die Geschütz­salven der nationalistischen Truppen. Obwohl dich­ter Nebel jede Sicht unmöglich macht und die Fliegertätigkeit sehr behindert, haben die Luftstreit­kräfte der Militärgruppe doch das rote Gebiet mit zahlreichen Bomben belegt. In den Mittagsstunden scheinen größere Flugzeuge eingegriffen zu haben, was aus dem Motorengeräusch und den wesentlich größeren Bomben zu erkennen ist, deren Einschläge nahe der französischen Grenze liegen. In Hendaye zittern die Häuser von dem Explo­sionsdruck, das Krachen der Einschläge beunruhigt die Einwohnerschaft, die fürchtet, daß sich eines dieser Flugzeuge bei der schlechten Sicht irren und Bomben auf französisches Gebiet fallen lassen könnte. Die französische Polizei'hat alle Sicherheits­maßnahmen ergriffen, um den Uebertritt bewaff­neter Banden nach Frankreich zu verhindern.

Eine schwere Küstenbatterie der Streit­kräfte der Linksregierung hat ebenfalls in den Kampf eingegriffen, da es sich aber um alte Ge­schütze handelt, dürfte ihr Erfolg nicht groß sein. Marokkanische Truppen stehen in den Abendstunden kurz vor Behoble. Die von den Roten ge­sprengte Straße zwischen Endarlaza nach Behobie i't von den nationalen Truppen behelfsmäßig | wiederhergestellt worden, so daß mehrere Panzer­wagen vorankommen konnten, um die Truppen der Nationalisten bei ihrem Vorgehen zu unterstützen.

Nach Mitteilung des Hauptquartiers in Valladolid soll Malaga vollkommen von den Nationalisten eingeschlossen fein. Mehrere Flugzeuge sollen zum Einsatz bereitstehen. Die Truppen General Francos sollen am Mittwochabend bereits in den Straßen von Malaga kämpfen. In Asturien sollen die nationalistischen Truppen den Ort T i n e o beseht haben. Don den vor Cordoba eingesetzten roten Streitkräften sollen 1000 Mann, darunter zahlreiche Angehörige der Zivilen Garde, zu den Militärtruppen übergeqangen sein. Die Nach­richten aus Madrid, nach denen katalanische Milizen in Palma d e Mallorca Fuß gefaßt hätten, werden von den Nationalisten entschieden demen­tiert.

Neue marxistische Greue'tateu

Lissabon, 27. Aug. (DNB. Funkspruch.) Ge­neral Queipo de Llano berichtet über neue furchtbare Gräueltaten, die die Marxisten in allen Teilen des Landes begangen hätten. In Madrid feien die bekannten Politiker Dr. Albinana, Manuel Buero und Quintana erschossen worden. In Madrid wie auch in Malaga hätten die Marxisten

eine große Zahl von Frauen und Kin­dern ermordet, nur weil ihre Männer und Väter national eingestellt seien. Die Marxisten in San S e b a sti a n ständen zum Teil unter dem Kommando französischer Gesinnungs­genossen. Die Stadt Cadiz sei am Mittwoch erneut von Regierungsflugzeugen mit Bomben belegt worden. Die Bombardierung habe 6 To­desopfer unter der Zivilbevölkerung verursacht In dem Dorfe Salboerchea hätten die Kommunisten vor dem Eintreffen der Nationalisten 23 national- gesinnte Einwohner bei lebendigem Leibe verbrannt. Bei der Ortschaft Puente Mocho hätten die anrückenden nationale Truppen 4 0 v er­st ü m m e l t e Leichen gefunden.

Wachsende Spannung inRadrid

London, 27. Aug. (DNB. Funkspruch.) Trotz der in den letzten Tagen sich häufenden Mel­dungen, in denen die Madrider Linksregierung über angeblich erfolgreiche Vorstöße und Unternehmun­gen an den verschiedenen Fronten berichtet, herrscht, wie ein Gewährsmann des Reuterbüros meldet, in der Hauptstadt Spaniens eine sich immer be­merkbarer machende Spannung vor. Niemand wisse, was der nächste Tag bringen werde. Nach der Schilderung eines aus Madrid geflohenen Offi­ziers sollen in Madrid drei verschiedene Tscheka s" herrschen, die ganz nach eigenem Gutdünken verfahren und wahllos jede Nacht Verhaftungen und Erschießungen vor­nehmen. Die Regierung führe nur mehr ein Schattendasein und werde völlig von den Anarchisten beherrscht. Der Staatspräsident sowohl wie einige unbeliebte Minister seien st ä n - big von roter Miliz bewacht, um ihre Flucht zu Derbinbf'rn.

Starkes Befremden unter der Bevölkerung habe die Sperrung der Toledo-Straße hervorgerufen. Die Maßnahme werde in Zusammenhang mit einem dicht bei Madrid liegenden Militärflug­platz und dem kürzlichen nationalistischen Bom­benangriff gebracht. Diese Meldung deckt sich mit einem heute aus Lissabon eingelaufenen Be­richt, wonach bei dem nationalistischen Bombenan­griff auf die Hauptstadt am Sonntag 2 1 neue Regierungsflugzeuge, unter denen sich ausgezeichnete, kürzlich aus Frankreich ein­geführte Bombenflugzeuge befunden hätten, vernichtet worden seien. Die Lissaboner Mel­dung führt das auf einen geschickt organisierten Kundschafterdienst der Nationalisten zurück. Der Luftangriff sei 20 Minuten nach An­kunft des Transportes der neuen Flugzeuge erfolgt.

In dem Augenblick, in dem diese Zeilen geschrie- ben werden, verkündet der Moskauer Unterhal­tungsrundfunk eine Meldung, die den Abschluß eines neuen blutigen Kapitels Stalinfcher Macht­politik darstellt und den tragischen Schlußpunkt hin­ter ein grotesk verzerrtes Netz von Widerlichkeiten und menschlichen Würdelosigkeiten setzt, das in der amtlichen bolschewistischen SpracheProzeß" ge­nannt wird. Der GPU.-Arzt, der in den Kellern der Lubjanka die Leichen der sechzehn Angehörigen der trotzkistisch-sinowjewschen Opposition zu begutachten hatte, wird in der vergangenen Nacht bei jedem der Toten seinExit" gemurmelt haben. Sinowjew exit, Kamenew exit, Smirnow, Mratschkowski, Baermann und all die anderen jeder von ihnen exit! Denn der Zentralvollzugsausschuß, so lautete die Meldung, hat die Begnadigung der Verurteilten abgelehnt, worauf das Ur­teil an ihnen in der vergangenen Nacht vollstreckt wurde.Eine Welle der Begeisterun g", so fügt der Unterhaltungsrundfunk hinzu,geht durch die Reihen der Werktätigen der Sowjetunion, daß wir von der Bedrohung befreit sind, die diese Reptilien durch ihr bloßes Leben für die ganze Zukunft des Landes darstellten, und alle danken es Stalin, daß er hier entschie­den durchgegrifsen hat."

Gewiß sind esnur" eben 16 weitere Tote, die das Stalinsche Machtregime gefordert hat, gewiß ist ihr Blut nur ein Tropfen in dem Meer von Blut, durch das die Sowjets seit 19 Jahren waten. Schließlich ist der Weg der sogenannten proletarischen Diktatur" mit Leichen gepflastert, und diese 16 neuen Toten können das Gewissen der GPU und ihrer Willenslenker nicht mehr er­heblicher belasten, als es ohnehin schon ist. Den­noch stellt ihre Hinrichtung eine doppelte lieber» raschung dar. Nach dem Sowjetgesetz muß die Vollstreckung eines Todesurteils f p ä t e st e n s 72 Stunden nach dem Spruch erfolgen. Wenn Stalin also gewollt hätte, so hätte er Zeit zur Ueberlegung gehabt, und es hätten sich ge­wiß in dieser Zeit auch hohe und höchste Ver­mittler gefunden, die wie 1935 die Witwe Lenins, die Krupskaja, die es damals ver­hinderte, daß Sinowjew und Kamenew wegen des Mordes an Kirow zum Tode verurteilt wurden zur Milde geraten und ihr Leben gerettet hätten. Aber vielleicht wollte Stalin gerade dies vermeiden und hat deshalb die ungebetenen Vermittler vor vollendete Tatsachen gestellt? Daß sie überhaupt hingerichtet wurden, stellt die zweite Ueberraschung dar. Denn trotz des im gan­zen Lande aufgezogenen ungeheuren Propaganda­feldzugeserschießt sie wie die tollen Hunde!" glaubte man hier und da doch noch, daß man sich begnügen würde, ihnen die Todesangst ein» gejagt zu haben, zumal sie ohnehin schon mit Ausnahme des Angeklagten Smirnow so eine un­geheure Furcht hatten, daß sie ein Bild der um ihr Leben winselnden Kreaturen, ein warlich nicht erhebendes Schauspiel!, boten.

Waren also die widerlichen und jeder menschlichen Würde hohnsprechenden Schuldeingeständnisse und Reuebekenntnisse, die die Angeklagten aufgefordert und unaufgefordert von sich gaben, vergebens? Vermochten auch die auffallend gleichlautenden Be­teuerungen, die den Sechzehn von der GPU. gut einstudiert wurden und die sie unter reichlichem Tränenaufwand abgaben, nicht die Rachegefühle Stalins zu mildern? Trotzki nur er, er allein! war nach ihren Aussagen der geistige Leiter und Lenker aller Angeklagten und sie, die in dem Gebäude des Gewerkschaftshauses um ihr Leben zitterten, sie waren nur seine Werkzeuge--so

hatte es die GPU. ihnen in den langen Monaten der Haft eingehämmert. So sollten sie es darstellen, damit sie vor dem Volk der Sowjetbürger einen guten Eindruck machten, damit das Interesse auf den bestgehaßten Mann abgelenkt werde und sie selbst sich den Anspruch auf Milde bei Stalin ver­dienten.

Nun sie haben es getan! Reichlicher und über­schwenglicher, als es sich Stalin selbst je denken konnte. Und er er hat es mit Schmunzeln zur Kenntnis genommen und d i e Leute Hin­rich t e n lassen. Auch Namen, wie der Sinow­jews, des ehemaligen Vorsitzenden der Komintern, und Kamenews, des früheren Staatspräsiden­ten und Stellvertreters Lenins selbst, Namen, wie der Smirnows, des früheren Landwirtfchafts- kommiffars und vieler alter Parteimitglieder sie bedeuteten dem blutdürstenden Georgier nichts, da es sich bei ihm darum handelte, eine Macht- fr a g e ein für alle Male und völlig eindeutig zu lösen und alle Widerstände aus dem Wege zu räu­men. Sie mögen genau soschuldig" oderun­schuldig" sein wie Stalin selbst und seine unzähli­gen Mitläufer, die ihn beute als denFührer der Menschheit" und denBeglücker der Völker" ver­herrlichen, sie sind gewiß Kreaturen und würdelose Subjekte da sie aber gewagt haben, gegen das 3U opponieren, was Stalin als Generallinie ver­kündete und mit brutaler Gewalt durchführt, da sie ihn mit den Methoden bekämnften. die sie einst von keinem anderen als von ihm selbst gelernt haben, da sie seinen Plänen ein Hindernis wurden, sind sie noch drei Tage vor ihrem Tode von seinen GPU.-Leuten um ihr Leben betrogen worden.

Haben sie es aber wirklich gewagt, gegen beit Stachel zu löken, haben sie denn die Verbrechen vorbereitet, die ihnen zur Last gelegt wurden? Planten sie in der Tat Attentate gegen Stalin,