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schrieben und in der Welt Carl Spitzwegs ange-

Wirtschaft

zum Hal-

Des Führers Getreuen, die sich im Kampf um die Erneuerung des deutschen Volkes eingesetzt, haben Schäden jeglicher Art erlitten. Unsere Pflicht ist es, ihnen Erholung zu verschaffen. Gebt Freistellen für die Kampfer Adolf Hitlers!

RGKK.-Führer-Appett in Frankfurt M.

LPD. Frankfurt a. M., 26. April. Der Führer der Motorobergruppe West, der auch die Motorgruppe Frankfurt-Darmstadt angehört, Ober­gruppenführer S e y d e l - Köln, hatte für gestern abend einen Appell der Führer dieser Gruppe an­geordnet, der im Römer stattfand. Vor dem Appell wurde Obergruppenführer Seydel von Stadtrat Böhm im Namen der Stadt begrüßt und trug sich darauf in das goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main ein. Zu dem Appell waren ca. 150 Füh. rer erschienen, die aus dem Munde des Obergrup­penführers neue Richtlinien empfingen im Inter­esse einer weiteren erfolgreichen Aufbauarbeit für das Nationalsozialistische Kraftfahrkorps. Dieses Korps ist auch mit der besonderen Aufgabe betraut worden, die Idee und die Verbreitung der Motorisierung Deutschlands zu vertie- fen bzw. zu unterstützen, und in den Motorsportschu- len, die neuerdings vom NSKK. errichtet worden sind, werden jetzt auch die jungen Nachwuchs- Kräfte herangebildet, die dann in der Armee ihre motorsportliche Schulung gut gebrauchen können. Weiter diente der Appey der Vorbereitung der großen Taunusgeländefahrt, die das NSKK. Mo­torgruppe Hessen am 10. Mai durchführt, und dar­über hinaus auch der ersten Besprechung zur Vor­bereitung des Frankfurter Tages der NSKK. am 20. und 21. Juni d. Is., der von der Motorgruppe Hessen (Frankfurt-Darmstadt und Kurhessen) ver­anstaltet wird und zu dem auch Korpsführer Hühnlein sein Erscheinen in Aussicht stellte.

(104,13).

Im Verlaufe blieb die Haltung am Aktien- markt unter einigen Schwankungen fest. Weiter

Siffnwrbversuch an der Ehefrau und an der Geliebten.

Sieben Jahre Zuchthaus für einen gemeingefähr­lichen Menschen.

Hohenzollerndrama und Spitzwegidyll

Theaterbrief aus der Reichshauptstadt.

worden sind.

Daß das Drama in Berlin eine stille und nach­denkliche Aufnahme fand, lag wohl an manchen befremdenden Szenen und Menschen Rehbergs ganz gewiß war es nicht die Schuld der Dar­stellung, die sich unvergleichlich bewährte. Wie hat der Spielleiter Jürgen Fehling die neun Bil­der im einzelnen angelegt, emporgetrieben und ab- klingen lassen, unterstützt durch die hohe szenen­bildende Kunst Rochus G l i e s e s ! Eugen Klöp­fer hat einen seiner großen Abende als König Friedrich Wilhelm; Bernhard Minetti ist der junge Fritz, Franz Nicklisch, der überraschend reift, spielt den Katte, und Aribert Wäscher, als trunkener Hofnarr Gundling, schwankt als eine Gestalt von Shakespeares Gnaden durch das Spiel. Das Schauspielhaus am Gendarmenmarkt be­währt sich wieder als das Theater des Staates, als eine in höchstem Sinne repräsentative Stätte dra­matischer und theatralischer Kunst.

Commerz- und Privat-Bank AG.

Fwd. In der HV. am Samstag in Hamburg wurde der Abschluß für das Geschäftsjahr 1935 (Wiederaufnahme der Dividendenzahlung mit 4v.H.) genehmigt.

Der Verlauf des neuen Geschäftsjahres war bis­her befriedigend. Die Ansicht, daß die sogenannte Staats-Konjunktur in immer steigendem Maße zur Förderung der privaten Jnitiattve beitrage, werde durch den Geschäftsverlauf bestätigt.

Oie Zndustne- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

372: Anordnung Nr. 2 der Ueberwachungsstelle für Papierherstellung von Papiererzeugnissen in Normformaten.) 373: Zur Java-Tabak-Dersteige- rung am 24. April in Amsterdam. 374: Unbe­friedigendes Ergebnis der verfrühten Jaoa-Tabak- Versteigerung. 375: Bekanntmachung KP 132 der Ueberwachungsstelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise. 376: Umrechungskurse in den Güter­und Tieroerkehren mit dem Auslande.

*

* Adlerwerke norm. Heinrich Kleyer 2l G., Frankfurt a. M. In der AR.-Sitzung der Adlerwerke wurde beschlossen, der HD. am 29. Mai für das Geschäftsjahr 1935 die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung mit 4 v. H. vorzuschlagen.

Rhein-Mainische Börse.

Fest.

siedelt haben. Es biedermeiert gar sehr um einen vertrottelten Serenissimus, eine Opernsängerin und denZauber der kleinen Stadt" von 1840. Ed­mund Nick hat zu diesem Ragout eine bündige musikalische Sauce geliefert. Zwei berühmte Spitz- weqgemälde erwachsen zu szenischem Leben: Der arme Poet und der Bibliothekar. Cesar Klein hat das originalgetreu besorgt mit großer Kunst im Weiterdichten Spitzwegscher Motive. Hans L e i - beit serviert diese vorsommerlich leichte Kost zum erstenmal im Ensemble des Staatstheaters, entzückt durch beschwingte Heiterkeit, Paul Henckels gibt eine überraschend saubere Studie des armen Poeten und vermittelt den bleibenden Eindruck des Abends. Daneben viele abgestimmte Einzelleistungen und im

stellungen.

Der Aktienmarkt eröffnete meist mit Er- Höhungen von 0,25 bis 0,75 v. H. Lebhaftes Ge­schäft hatten von Warenhauswerten Westdeutsche Kaufhof mit 39,13 (38), Karstadt im Freiverkehr etwa 69 (68,50). Am Montanmarkt waren Mannes­mann in Nachwirkung der Abschlußziffern weiter .stark gesucht und auf 91 (89,75) erhöht, Buderus Im Kleinen Haus des Staatstheaters, das gewannen 0,90 v. H., Vereinigte Stahlwerke bei der heiteren Kunst vorbehalten ist, gab es als Erst-1 größerem Geschäft 0,40 o. H., Hoesch wieder 0,25

lebhaft waren Westdeutsche Kaufhof mit 39,40 nach 39,13. Außerdem lagen einige Elektto- und Montan­aktien um Bruchteile eines Prozentes höher. Von Schiffahrtswerten Hapag 15,40 nach 15,65, Nord­deutscher Lloyd 16,75 (16). Die später notierten Werte lagen nicht ganz einheitlich, fest waren Süd­deutsche Zucker mit 203 (201), Harpener mit 126 (125) und Licht & Kraft mit 144,50 (143,75), da­gegen verloren Scheideanstalt 1,50 v. H., Kali Westeregeln 1,25 v. H. und Elektrische Lieferungen 1 v. H. Zellstoffwerte blieben behauptet. Am Kassa- markt kamen Zement Karlstadt der gestrigen Taxe entsprechend mit 142 (1. K. 130) bei nur 10 v. H. Zuteilung zur Nottz.

Am Rentenmarkt Altbesitz 113,13 nach 113. Zertifizierte Dollar - Bonds unterlagen kleinen Schwankungen. Pfandbriefe lagen nur wenig ver­ändert, Liquidationsp-fandbriefe z. T. etwas fester. Stadtanleihen notierten unregelmäßig, Heidelberg 89,50 (89,90), 4,50 v. H. Mainz von 1926 94 (93,75). Don Industrie-Obligationen büßten Farben-Bonds 1 v. H. ein auf 131,65. Von fremden Werten lagen Rumänen und Ungarn mäßig höher, dagegen

In einem Sammelbericht wie diesem müssen auch die einander entgegengesetzten Erscheinungen unver­mittelt nebeneinanderstehen: so folgt auf das pro­blemschwere Schauspiel von Rehberg das unterhal­tende Lustspiel Werner von der Sch ule n b ur g s, das die Volksbühne ihrem Spielplan einreiht: Schwarzbrot und Kipfel", wobei das Schwarzbrot als die norddeutsche Backware und der Kipfel als das typisch österreichische Gebäck gilt; also eine Kontrastierung zwischen Nord und Süd, Ber- lin und Wien, Preußen und Oesterreich, die in einem gescheiten, niemals böswilligen oder ver- letzenden Spiel durch die traditionellen Verlobungen ausgeglichen wird. Wie hier die wienerisch-läsilge und liebenswürdige Art (dargestellt durch Georg Alexander) oder der weltschmerzliche Typ des Schwierigen" (Arnim Sühenguth) gegen bte großspurige Forschheit des pommerschen Gutsbe­sitzers (Jakob T i e d t k e) gestellt wird, das ist leicht, heiter und geschickt gemacht, das gefällt; wenn da­zu solche Lustspiele vom üblichen Schema abweichen, indem sie, wie hier, ihre Gegensätze aus den charak­terlichen Verschiedenheiten zweier Stämme und Landschaften beziehen, so sollen sie sehr willkommen sein. bo.

LPD. Darmstadt. 25. April. Gift sei immer das Mordwertzeug der Feigen, erklärte der Ober­staatsanwalt in feiner Anklagerede vor dem Schwurgericht der Provinz Starkenburg, als er gegen den 45jährigen Karl Bröckner aus Darm» stadt wegen Giftmordverfuchs an seiner Ehefrau und an seiner Geliebten eine Zuchthausstrafe von acht Jahren beantragte und die Zubilligung mildernder Umstände versagte wegen der Kaltblütigkett, mit der der Angeklagte seine Ta­ten oorbereitet hatte. Bröckner, der eine gute Stelle innehatte, feit 1919 verheiratet und Vater eines zwei­jährigen Buben war. verliebte |$-1 in eine verheiratete Frau, die er mit Totschlag bedrohte, wenn sie nicht zu ihm halte. Die Polizei nahm ihm jedoch damals den Revolver ab und verhütete so sein Unheil. Als er sich darauf dem Alkohol ergab und epllepttsche Anfälle bei chm eintraten, kam er ins Philippshospital nach Goddelau, wo man ihn des Alokohls entwöhnte und chn dann entließ. Cr führte sich bis 1932 gut, bis er sich mit einem 18- jährigen Mädchen einließ. Es kam deswegen zwi­schen den Eheleuten zu Streitigkeiten, und der An­geklagte behauptet, er habe deshalb mit bern Mäd­chen aus dem Leben scheiden wollen, öber er schwindelte dem Mädchen vor, mit ihr nach Buenos Aires auswandern zu wollen. Man fuhr eines Samstags nach Frankfurt, um die Pässe zu holen, aber der Konsill war angeblich nicht da, und man machte sich einen gemütlichen Abend. Am folgenden Sonntag war es ebenso. Am Abend im Hotel schüt­tete er dem schon schlafenden Mädchen in den Rest des Weinglases zwei bis drei Löffel Arsenik und stellte den vergifteten Wein griffbereit vor das Mädchen. Aber das Mädchen wachte erst am Mor­gen auf und merkte, daß der Wein trüb war. Das Mädchen verzichtete auf den Wein, worauf der Angeklagte den Giftwein ausleerte, das Glas rei­nigte und sich dann angeblich zum Konsul begab, von dem er nicht mehr zu dem im Hotel erwarten­den Mädchen zurückkehrte. Er fuhr nach Darmstadt und versuchte, sich mit feiner Frau wieder auszu- söhnen. Die Frau war auch nochmals zur Versöh­nung bereit. Acht Tage nach den Frankfurter Vor- kommnissen tranken die Eheleute eine Flasche Wem zusammen. Wieder blieb ein Glas Wein übrig, das dersparsame" Gatte seiner Ehefrau für den an- dem Morgen aufheben wollte. Nachts aber schüt- . tete er zwei bis drei Kaffeelöffel Morphium in den

Wein und servierte ihn am andern Morgen seiner Frau mit einem Kuß zum Abschied. Planlos fuhr er dann mit seinem Rad durch die Gegend und wurde am nächsten Tag verhaftet. Der Ehefrau war schon beim ersten Schluck der bittere Geschmack aufgefallen, so daß sie den Wein nicht weiter trank und so nach einigen Tagen Uebelfeins und Erbrechens wieder hergestellt war.

Nach der Beweisaufnahme und dem Gutachten des medizinischen Sachverständigen, der den Ange­klagten als gemeingefährlich bezeichnete und Unter­bringung in einer Anstalt forderte, erkannte das Schwurgericht auf sieben Jahre Zuchthaus, zehn Jähre Ehrverlust und Unterbringung in einer Heil- und Pflegeanstalt.

v. H. über Pari, Klöckner und Rheinstahl tagen knapp behauptet. Von Kaliwerten büßten Aschers­leben auf kleines Angebot 1,65 v. H. ein. IG. Far­ben lagen sehr still mit 166,25 (166). Auch der Elektromarkt setzte bei wenig veränderten Kursen sehr ruhig ein, nur Gesfürel 1 v. H. fester. Belebter waren erneut Maschinenwerte, Muag 91 (90,50), Moenus 90,75 (90), Junghans 90,25 (90). Don Autoaktien Daimler 106,65 (106,50), Auto-Union 109 (108,50) und BMW. 133 (132,50); Adlerwerke Kleyer von den Abschlußziffem und der, allerdings erwarteten, Wiederaufnahme der Dividendenzah­lung mit 4 v. H. nahezu unberührt mit unverändert 102,25. Sonst eröffneten noch u. a. Reichsbank 0,75 v. H., Deutsche Linoleum 0,25 v. H., Holzmann 0,65 v. H., AG. für Verkehr 0,25 v. H. höher, auch Schiffahrtswerte weiter befeftigt.

AmRentenmarkt zeigte sich erneut lebhafte Nachfrage für Reichsaltbesitz zu 113 (112,65), auch Städte-Altbesitz 0,25 v. H. höher gesucht. Sonst wur­den bewertet: späte Schuldbuchforderungen mit un­verändert 98,40, Zinsvergütunasscbeine mit unver- ändert 92,25 und Kommunal-Umschuldung mit 87 (86,95). Zertifizierte Dollar-Bonds weiter etwas höher, 6 v. H. Preußen und 6 v. H. Spargiro 67 (66,75). Von Industrie-Obligationen 6 v. H. Der- einigtc Stahl 103,90 (103,75), 6 v. H. Hoesch 104

Berlin, Ende April. >

Nach demG r o ß e n K u r f ü r st e n" von Hans Rehberg bringt jetzt das Staatstheater auch sein HohenzollerndramaFriedrich Wil­helm I." heraus. Hans Rehberg behandelt da­mit einen undankbaren Stoff, der im Roman, im Film und auf der Bühne so ausgeschöpft wurde, daß Neues kaum zu entdecken ist, Altes nur noch­mals zu wiederholen bleibt. Friedrich Wilhelm 1. erschien schon in dem FilmDer alte und der junge König" und in Burtes SchauspielKatte . Hinzukommt, daß Rehberg dichterischen Ehrgeiz besitzt und sich nicht damit zufrieden gibt, einen bescheidenen historischen Bilderbogen auszupinseln, daß er an den bekannten Ereignissen neue Zuge herausfinden, sich als einen Dichter von Kühn­heit und Phantasie darstellen und nichts ist be­greiflicher auch den Zuschauer durch neue Blick­punkte fesseln möchte; so gelangt er notwendig zu einer Uebersteigerung der realen Vorgänge, zu einer Ueberhöhung der Menschen; so reden Frieds rich Wilhelm (der der König derLangen Kerle und des Ta^akkollegiums war) und seine Generale eine Sprache, deren bildlicher Reichtum und barocke Fülle auch dem heutigen theaterkundigen Besucher nicht immer leicht eingeht; so entstehen einige visio- när gemeinte Bilder, die, plastisch und stimmungs­schwer in sich, sich merkwürdig über jene preußische Wirklichkeit erheben, auf der man sich gerade die­sen preußischen König, den Drill- und Zuchtmei­ster des Staates, Preußens Erzieher zu künfttger Größe, vorstellt. Dazu gehören die Bilder auf der nebligen märkischen Heide, auf deren Erde sich der junge Friedrich hinwirft, den Wolken und Winden fein Weh klagend, und jene Schlußwision, daß der König der Erscheinung des Hingerichteten Kalte be­gegnet, in einer Mondnacht, als er mit feinen Ge­neralen trinkt und tanzt, um die Erinnerung an den Sieg bei Malplaquet zu feiern. Aber die stärk­sten dramatischen Spannungen liegen in den Sze­nen, die sich auf der preußisch-wirklichen Ebene ab- rollen: wenn der König mit seinem Sohn und dem jungen Katte abrechnet, das gnädige Urteil des Kriegsgerichts zerreißt, wenn er an feine Gene­rale appelliert und bei Vater und Großvater Katte um Verständnis wirbt. Gewiß, ein zwiespältiges Werk; aber kein unbedeutendes, kein gleichgiltiges. Hier ist der Wille zu dichterischer Schau, hier haben dramatische Kühnheit und Aufschwung gewaltet, wenn auch nicht immer die erstrebten Höhen erreicht

Oie Akzeptbank wird durch die Dresdner Bank abgewickelt.

Fwd. Nachdem die ursprünglichen Aufgaben der Akzeptbank durch die Gesundung des deutschen Kre­ditwesens erfüllt sind, hat das Reich, das bekannt­lich der alleinige Aktionär ist, die Liquidation dieses Instituts beschlossen. Im Interesse einer beschleunig­ten Durchführung und um die Freisetzung von Ar­beitskräften zu vermeiden, hat das Reich mit der Dresdner Bank ein Abkommen getroffen, wonach diese die Liquidation treuhänderisch für Rechnung des Reiches durchführt und gleichzeitig bas ge­tarnte Personal der Akzeptbank übernimmt. Wah­rend die übrige Tätigkeit der Akzeptbank endgültig eingestellt wird, ist dafür Sorge getragen, daß die Aufgaben ihrer bisherigen Abteilung für Privat- bankiers auch in Zukunft erfüllt werden können. Hierfür steht sowohl die Dresdner Bank, als auch die Preußische Staatsbank (Seehandlung) zur Ver­fügung. Beide Banken haben sich bereiterklärt, auf Wunsch in die bisherigen laufenden Verbindungen mit ber Akzeptbank einzutreten. Die Abwicklung derjenigen Bankierkredite, die weder von der Dresdner Bank, noch von der Preußischen Staats­bank (Seehandlung) übernommen werden, erfolgt in pfleglicher Weise durch die Akzeptbank i. L.

Mexikaner niedriger.

Im Freiverkehr: Wayß & Freytag 104,75 (104), Kali Wintershall 114,50 (113,50), Ufa 57,50 (56,50), VDM. 131 (130), Pokorny 110 (110,50). Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 27. April. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 445 Rinder (79 Ochsen, 61 Bullen, 241 Kühe, 64 Färsen), 592 Kälber, 21 Schafe, 4460 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 41 bis 45 Mark, Bullen 39 bis 43, Kühe 25 bis 42, Färsen (Kalbinnen) 40 bis 44, Kälber 46 bis 76, Hämmel 47 bis 48, Schweine 45 bis 57 Mark. Marktverkauf: Kälber mittelmäßig, Hämmel und Schafe ruhig, Rinder und Schweine wurden zugeteilt.

aufführungDas kleine Hofkonzert von Paul Voerhoeven und Toni Impekoven (vom Frankfurter Schauspielhaus). Wie so oft an dieser Stelle, ist das Stück nur unverbindlich-liebens­würdiger Vorwand für eine Schauspielkunst, die über bedeutsame Kräfte in Darstellung, Regie und Aufmachung verfügt. Auch diesesmusikalische Lustspiel" ist ein harmloser Zwitter zwischen Ope­rette Sinaiviel und Posse, dessen Vorzug in eim- ......., . - ... ,

gen 'wirksamen Rollen liegt, die di- beiden Ver- Ganzen einen auch für diese-Haus ungewohnllchen fas,er, selbst Schauspieler, mit Theaterinstinkt ge- Erfolg von entwaffnender Starke. JC.

Frankfurt a. M., 25. April. Auch Wochenschluß bewahrte die Börse eine feste , tung. Das Geschäft hatte auf Teilgebieten größeren Umfang, wahrend im übrigen die Marktenge stär­kere Abschlüsse beeinträchtigte, da der vorliegenden Kaufneigung des Publikums kaum Angebot gegen­überstand. Die Kulisse trat eher als Käufer auf, nur in wenigen Werten erfolgten kleine Glatt-

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. BL

Jrantturi a. 2)L

25.4.

Datum

24.4.

24-4.

25-4.

113,13

112,75

113,3

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100,2

100,25

100,25

100,25

15,4

15,5

98,5

98,5

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96,5

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101

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120

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115

115

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101,45

101,65

101,5

101,75

101,65

97

97

97

97

7

4

61,71

?s\1

203 I 203,5 I

30

89,9 I 91,25

9,5

der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

die

Die hinter den

'Datum

100,9

97,4

88

88,5

184

88

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16,5

115

88

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101

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100,.9

97,4

103,13

0

0

12

104

120

125

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37 147 125

144,5 124,5

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128 139,9 185,75 135,5

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91,5

88

88,5

184

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28,25

16,25

114,75

112,25

91,25

2,459

42,08

54,78

12,28

16,38

168,91

63,33

81,14

33,73

101

97,5 102,65

0 0

4

0

6

6

O

8

6

6 8 O

97

108,8

97

108,8

97 108,9

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126

143,75

124,9

134,5

131,5

128,4

139,75

185,75

106 119,5 127,25 101,25

171 137,25 96,75

97

108,8

106 119,75 126,75

101

104,5 120,13

125,25

99,75 173 136,25

96,25

36,65 147,25

125,65

145

125

137,5

131,75 128

140

186

135,5

16 114,75 111,75

91

15,13

28,5

15,9

114,75

111,25

91

Norddeutscher Lloyd .........

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz- und Prtvat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................

Dresdner Bant

Reichsbank ................:

g. ®. Yarben-Industrie

Schetdeanstalt........

Goldschmidt ........

Rütgerswerke........

MetaUgeiellschast......

Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..

Hamburg-Amertka-Paket O

Hamburg-Südam. Dampfschiff. O

36,65

147

125,5

143,75

124,65

135,25

131,25

128,25

140,25

185,75

136,25 I

A.E.G 0

Bekula 10

Elektr. Lleferung-gesellschaft... 6

Licht und Kraft ........... 6%

Felten & Guilleaume 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

Schultheis Patzenhofer.......

Aku (Allgemeine Kunstseide) .

Bemberg..................

Zellstoss Waldhof ...........

Zellstoff Aschaffenburg ......

Dessauer Gas ..............

Daimler Motoren...........

Deutsche Linoleum .....

Lrenstetn & Koppel .........

Westdeutsche Kaufhof........

Cha de....................

Accumulatoren-Fabril Conti-Gummi..............

Buderus

Deutsche Erdöl

Harpener.................

Hoesch EisenKöln^euessen

Ilse Bergbau .............

Ilse Bergbau Genüsse Klücknerwerke .............

ManneSmann-R Hren

28,75

1,75

8,5

8,45

8,4 14

ManSselder Bergbau ..

Kokswerke...........

Rheinische Braunkohlen

Rheinstabl...........

Vereinigte Stahlwerke.

Otavi Minen ........

Kaliwerke Aschersleben.

Kaliwerke Westeregeln.

Kaliwerke Salzdetfurth

28,25

1,75

8,7

8,55

8,5

13,9

28,3

1,65

8,75

8,7

8,65

13,9

28,25 1,75 8,55

8,4

8,45

14

96,4

89,75 l

4% Oesterretchilche Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4'/r% desgl. von 1913..........

5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie l.....................

Rheinische Elektrizität

Rhein. Westf. Elektr.

Schuckert & Co......

Siemens L Halske...

Lahmeyer & So.....

Berlin

«** AU ku" börse

börse

6% Deutsche ReichSanlethe v. 1927 4% Deutsche RetchSanl. von 1934 6/2% Doung-Anleihe von 1930 .. s Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mst

Auslos.-Rechten ............. 1

4*/«% Deutsche Reichspostschatzan- Weisungen von 1934. I.......

6% ehem.8% Hess. BolkSstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

4y»% ehem.8%Hessische Landes- bank Darmstadt Gold 9L 12....

67i% ehem. 47i% Hess. Lande».

Hypothekenbank DarmstadtLiaui 47i% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landcsb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhelsen Provinz-Anleihe

Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

4y,% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

67i% ehem. 4'/.% Franks. Hyp.

Bank-Ligu.-Pfandoriefe.......

67i% ehem. 47i% Rheinische

Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpse

47i% ehem. 8% Pr. Landespfand briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

47i% ebcm. 7% Pr. LandeSpsand- btiefanft., Gold Komm. Cbl.V l

Steuergutsch.VerrechnungSk. 34-38

Gritzner Ol 29,75

Wainkraftwerke Höchst 0.M-... 4> 94,5

' Süddeutscher Zucker -------- 101 201

Sranffutl a. M.

Berlin

Schluß­kur»

Schloßt. Abend- bSrse

Schluß» kurs

Schloßt. Mittag« bSrse,

1

24-4.

25 4.

24-4.

25.4.

5

138,5

138

138,5

6

129,5

130

12

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123,25

123,25

123,5

123,5

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87,9

88,5

87,9

88,5

0

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22,4

5

130,65

129

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5

129,5

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129,5

129,5

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187

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107

. e

174,25

174,75

174,9

174,75

. 0

«

80,9

80

. 0

38

39,4

38,4

39,25

TI

353

357,5

352

356,5

U

189,4

189

188,5

. e

181,5

181

181

130,75

Frankfurt a.M.

Derlin

Schluß, kurü

Schluß!. Abend­börse

Echluß- kurs

Schluß!. Mittag. böre_

Datum

24-4-

25-4-

24-4.

25-4:

- -

9,4

9,75

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

6,9

7

6,9

7,1

4^,%Rumän.vereinh.Rentev.l91S

9,55

9,675

9,7

9,75

4% Rumänische vereinh. Rente ..

5,5

5,65

5,65

5,6

274% Anatolier ...............

40,25

40,65

41,25

24-April

25-April

Amtliche Dotierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld s

Brief

Buenos atrei

0,682

0,686

0,681

0,685

Brüssel.....

42,04

42,12

42,06

42,14

Rio de Jan.

0,137

0,139

3,053

0,137

0,139

Sofia......

3,047

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,82

54,92

54,82

54,92

Danzig .....

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,275

12,305

12,275

12,305

Helstngfor»..

Paris ......

5,415

16,375

5,425

16,415

5,415

16,37

5,425

16,41

Holland ....

168,71

19,60

169,05

168,65

169,99

Italien.....

19,64

19,60

19,64

Japan ......

0,717

0,719

0,717

0,719

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

61,68

61,80

61,68

61,80

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Liilabon....

11,15

11,17

11,15

11,17

Stockholm...

63,27

63,39

63,29

63,41

Schweiz ....

81,02

81,18

81,00

81,16

Spanien....

33,93

33,99

33,93

33,99

Prag.......

10,27

10,29

10,265

10,285

Budapest ...

Reu York ...

2,488

2,492

2,487

2,491

Banknoten.

Her>in,25.Aprit

Geld

Amerikanische Roten..............

2,439

Belgische Roten..................

41,92

54,56

Englische Roten .................

12,24

Französische Roten...............

16,32

Holländische Roten...............

168,23

Italienische Roten................

Norwegische Noten ..............

61,47

Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling

Rumänische Noten...............

63,07

Schweizer Noten.................

80^82

Spanische Noten.................

33,59

Ungarische Noten ................