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einen küchttgen Nachwuchs heranzu- bilden. Das Publikum würde stets diejenigen Büros bevorzugen, die es am besten bedienten. Der Mi­nister schloß mit dem Appell, mitzuarbeiten an der Steigerung des Verkehrs. Die Reiselust der Deut­schen gelte es in der Zeit des Wiederaufstiegs zu immer lebhafterer Betätigung anzuregen. Taufende würden dann die Freude des Reiseerlebnisses fin­den, und der deutschen Volkswirtschaft würden durch die Belebung des Reiseverkehrs neue Kräfte und Mittel zuströmen.

Zum Schluß sprach der stellvertretende Geschäfts­führer der Reichsverkehrsgruppe Hilfsgewerbe des Verkehrs Ientsch überDie Arbeit unserer Reichs­verkehrsgruppen". An den Führer und Reichskanz­ler wurde ein Gruß-Telegramm gesandt. Darauf begaben sich die Tagungsteilnehmer zur Eröffnung der AusstellungReise und Fremden­verkehr" in den Frankfurter Römerhallen. Ueber die volkswirtschaftliche Bedeutung des Reisens im Lichte der deutschen Werbung sprach hier der Prä­sident des Werberats der deutschen Wirtschaft, Rei­chard. lieber die Ausgaben, die sich die Deutsche Reichsbahn in ihrer Werbung für ganz Deutsch­land gesetzt hat, sprach Reichsbahndirektor Geheim­rat Knebel.

Kleine politische Nachrichten.

Am Sonntag, dem 27. d. M., vormittags 11 Uhr, findet in Anwesenheit der Spitzen von Partei und r^laat die Eröffnung der Reichsauto­bahnstrecke Breslau Liegnitz Krei - bau statt. Die Feierlichkeit wird aufalledeut- schen Sender übertragen.

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Dr. Heinrich Mantler, der langjährige Direk­tor des ehemaligen Wolffschen Telegra­phenbüros, begeht am Samstag feinen 7 5. Geburtstag. Dr. Mantler, der die Leitung des WTB. bis zum 1.10.1929 38 Führe lang inne­hatte, arbeitet jetzt im Ruhestand an der Aufzeich­nung der Geschichte des Wolffschen Telegraphen­büros.

Die finnländische Regierung erhielt im Reichstag bei der Aussprache über ein neues Gesetz zur Verschärfung der Strafen für Landes- und Hochverrat ein Mißtrauensvotum mit 94 zu 93 Stimmen. Gegen die Regierung dürften die Agrarpartei und die Sozialdemokraten gestimmt haben. Zweck des Gesetzesvorschlages war, die fin­nische Landesverteidigung besser gegen Spionage und kommunistische Umtriebe zu schützen. Aeußerer Anlaß zu diesem Mißtrauensvotum war eine irr­tümlicherweise veröffentlichte Denkschrift der finm- schen Geheimpolizei, in der diese die kommunisti­schen Pläne zur Schaffung einer Volksfront auch in Finnland aufdeckte.

Aus aller Welt.

Jnkernalionaler Kongreß für Orthopädische Chirurgie.

In Bologna wurde der 3 Internationale Kongreß für Orthopädische Ehirur- g i e eröffnet, an dem Wissenschaftler aus 18 Staa­ten Europas und Amerikas teilnehmen. Vor Be­ginn des eigentlichen Kongresses fand die Haupt­versammlung der Internationalen Gesellschaft für orthopädische Chirurgie statt, in der als Präsident für den nächsten 1939 in Berlin stattfindenden Kongreß Prof. G o ch t, Direktor der Universitäts­klinik für orthopädische Chirurgie in Berlin, ge­wählt wurde.

Begabtenförderung bei Studenten.

Die Reichsführung der deutschen Studentenschaft teilt mit: Zwischen dem Reichsstudentenwerk und der Reichsführung der deutschen Studentenschaft ist eine Vereinbarung zustandegekommen, nach der die Wettkampfleiter des Reichsleistungskampfes der D. St. an den einzelnen Hochschulen die Berech­tigung erhalten, den zuständigen Studentenwerken solche mindebemittelten Studierenden für die Begabtenförderung im Winter­semester 1936/37 vorzuschlagen, die ihre Fähigkeit und den Willen zu freiwilliger Arbeit für die Ge­meinschaft im ersten Reichsleistungskampf der D. St. bewiesen haben. Damit ist der Deutschen Studenten­schaft die Möglichkeit gegeben, den Kameraden, welche sich in dem Reichsleistungskampf voll einge­setzt haben und einen Teil ihres Studiums für diese praktisch-politische Arbeit geopfert haben, auch auf diesem Gebiet eine Erleichterung in ihrem Be­rufs- und Studienweg zu schaffen. Es entspricht unserem Prinzip der Auslese, daß wir erst nach Vollbringung der Leistung diesen Weg zur Forde- rung der Wettkampfteilnehmer bekannt geben, da der Ursprung zu jeder politischen Mitarbeit die Freiwilligkeit fein muß.

50 Jahre Evangelischer Bund.

Der Evangelische Bund hält zur Feier seines 50jährigen Bestehens vom 10. bis 12. Oktober 1936 in Erfurt seine Generalversammlung ab. Eme

vorausgehende Arbeitstagung bringt Sitzungen des Präsidiums und des Zentraloorstandes, wobei Professor Lic. Stirn ein aus Berlin über Pro­bleme evangelischer Erziehung sprechen wird. Die Haupttagung beginnt am Samstag mit einer Ab- geordneten-Versammlung im Stadthaussaal, in der nach einleitenden Worten des Bundesdirektors Lic. von der Heydt (Berlin), Pfarrer Dr. Bergsr (Darmstadt) über denEvangelischen Bund im Auf­bau" und Dr. O h l e m ü l l e r (Berlin) überRö­mischer Katholizismus heute" sprechen wird. Bei einer Gedenkfeier am Nachmittag hält D. Fäh­re n h o r st die Ansprache. Jkh Stadthaussaal spricht bann Professor D. Dr. Beyer (Leipzig) über

Evangelisches und katholisches Verständnis der Kirche . An einem Volksabend in der Predigerkirche hält nach einer Ansprache Professor D. Schu­manns (Halle) Superintendent Heinzelmann aus Villach einen Vortrag über die evangelische Kirche im neuen Oesterreich. Am Sonntag finden in allen evangelischen Kirchen der Stadt Festgottes­dienste statt, wobei u. a. auch Landesbischof D. Wurm (Stuttgart), Domprediger Martin (Mag­deburg, Bischof D. Zänker (Breslau), Professor Lic Stroh (Friedberg) und Professor Hoefler (Nürnberg) predigen werden. In einer Lutherfeier in der Kaufmannskirche spricht Landeskirchenrat i. R. D. W a i tz (Darmstadt). Nach einem Empfang

durch den Oberbürgermeister der Stadt Erfurt und einem gemeinsamen Mittagessen sprechen in einer öffentlichen Versammlung D. Fahrenhorst (Berlin) überErinnerungsbilder aus 50 Jahren evangelischer Bundesgeschichte" und Konsistorialrat Lic. Semrau (Stettin) überWächterrufe des Evangelischen Bundes in unseren Tagen". In einer abendlichen Festversammlung hält der Präsident des Evangelischen Bundes Professor D. Bornkamm (Leipzig) die Hauptrede über den Evangelischen Bund im Dienst an Volk und Kirche. Am Montag findet eine Schlußfeier auf der Wartburg statt, bei der Professor D. Dr. Beyer (Leipzig) eine Ansprache auf dem Burghof halten wird.

Entscheidungsschlacht im Riedbachtal als Abschluß der Großen Herbsiübung der Wehrmacht

Sinter den Augen des Führers.

Lpd. Die großen Herbstübungen der deutschen Wehrmacht, bei denen erstmalig seit 22 Jahren mehrere Armeekorps und alle Waffen einschließlich zahlreicher motorisierter Kampf- oerbände und der L u f t st r e i t k r ä f t e im engsten Zusammenwirken beteiligt waren, sind am Freitag mit einer gewaltigen Entscheidungsschlacht beendet worden. Um 10 Uhr vormittags griff das IX. (blaue) Armeekorps auf der gan­zen Front die stark ausgebauterote" Hauptkampf­linie an. Dieser frontale Angriff führte auf dem linken Flügel, wo die Geländebeschaffenheit den Einsatz starker Panzerwageneinheiten begünstigte, zu einem tiefen Einbruch in die gegnerische Front. An dieser Stelle, den Höhen westlich Illm- hausen, beobachtete auch der Führer und Oberste Befehlshaber das prächtige Schlußbild der großen Herbstübungen. Auch der Reichskriegsmini­ster, die Befehlshaber der drei Wehrmachtteile, zahlreiche Reichs- und Staatsminister, führende Persönlichkeiten aller Gliederungen der national­sozialistischen Bewegung, die Gauleiter und Dberpräfibent'en, in deren Gebiet sich die Uebungen abspielen oder die teilnehmenden Trup­pen in Garnison liegen, viele Offiziere der alten Armee und der Reichswehr, unter ihnen der früheren Chefs der Heeresleitung Generaloberst von S e e ck t, Chef des Infanterie-Regiments 67 Generaloberst Heye und Generaloberst von Hammerstein, die Militärattaches der in Deutschland vertretenen Länder und die übrigen Gäste der Manöverleitung erlebten die Endphase diesesKrieges im Frieden".

Der Angriff.

In der Nacht zum Freitag hatte die blaue A r m e e die roten Gefechtsvorposten auf die Haupt­kampflinie zurückgedrängt und unmittelbar vor dieser Linie angriffsbereit Stellungen bezogen. Das V. (rote) Armeekorps versuchte durch verstärkten Artillerieeinsatz und unter Verwendung von Gas die blaue Angriffsbereitstellung zu zer­stören. Der Angreifer hatte den Schwerpunkt, der am Donnerstag auf dem linken Flügel lag, auf feinen rechten Flügel zur 9. Division verlegt, da hier das einigermaßen waldfreie, wenn auch hügelige Gelände den Einsatz der in der Nacht bereitgestellten Panzerwageneinheiten gestattete. Hin­ter dem Schwerpunkt hatte es zu gleicher Zeit seine Korpsartillerie konzentriert. Die 6. Division öst­lich von Birstein und die 19. Division in der Mitte der Front fanden weitaus weniger günstiges Gelände vor. Die Höhenzüge liegen in leichtem Nebel. Die blaue Armee hat auf dem äußersten rechten Flügel einen Sperrverband gebildet, der die Aufgabe hat, diesen Flügel zu sichern. In vorder­ster Linie der 9. Division liegen das 15. und 16. In­fanterieregiment. Die Schützenlinien, die auf den Angriffsbefehl warten, sind mit Drahtscheren aus­gerüstet, da Rot in der vergangenen Nacht seine Hauptkampflinie außerordentlich ft a r f b e f e ft i g t und zahlreiche Sperren und Hindernisse, Panzer­wagenfallen und Maschinengewehrnester angelegt hat. Artilleriefeuer auf beiden Seiten kündet an, daß entscheidende Kampfhandlungen bevorstehen. Der starke Bodennebel verhindert zunächst den Ein­satz der Luftstreitkräfte. Der Blick auf die sanften Höhenzüge, die von Mulden und Senken durch­schnitten, mit Buschwerk und Waldstücken reich be­standen sind, zeigt ein geradezu ideales Kampf­gelände.

Kurz vor 10 Uhr brummen die Schlünde der blauen Batterien los, die die Artilleriestellungen der Gegner unter ein heftiges Feuer nehmen. Dabei werden die Beobachtungsstellen der roten Artillerie eingenebelt, um sie an der Sicht zu verhindern. Wenig später hämmern auch die leichten und schwe­ren Maschinengewehre los, und d i e e r ft e n

Schützenwellen des Angreifers gehen, soweit sie Deckung haben, in großen Sprüngen vor. Die rote Artillerie verlegt sofort ihr Feuer vor. Aus dem Nebel, der langsam über die rote Haupt­kampflinie zieht, steigen Leuchtkugeln empor, die der Artillerie die vorderste Linie der eigenen Trup­pen zeigen sollen. Im Schutze des Nebels und ge­deckt durch Buschwerk und dünne Waldstreifen brechen plötzlich Panzerwagen in mehreren Wellen vor, die überraschend schnell der gegnerischen Stellung zustreben und gedeckt durch das günstige Gelände und Nebel bald die Hauptkampflinie er­reichen. Während ein Teil der Panzerkampfwagen­einheiten in die gegnerische Artilleriestellung vor- bringt, rollen andere die rote Hauptkampflinie auf. Auch die Schützenwellen sind bis dicht an die feindlichen Stellungen herangekommen; nur in einem ostwärts liegenden Waldgelände behauptet sich der Gegner hartnäckig. Die Panzerkampfwagen, die in die Hauptkampflinien eingeschwenkt sind, wer­den hier von einem mörderischen Abwehrfeuer der P a n z e r w a g e n - A b w e h r - G e s ch ü tz e empfangen, die Rot hier eingesetzt hat, weil es auf dem engen, bewaldeten Gelände offenbar mit einem Einsatz von Panzerkraftwagen gerechnet hatte.

Das Ganze hall!

Etwa nach einer Stunde ist der Angriff auf die­sem Frontabschnitt soweit oorgetragen, daß die leichten und schweren Infanteriewaffen und die Artilleriebeobachtungen vorgezogen werden können; gleichzeitig müssen natürlich auch alle Nach­richtenverbindungen voroerlegt werden, was sich mit bewunderungswürdiger Schnelligkeit vollzieht. Ein ohrenbetäubender Schlachtenlärm erfüllt das liebliche Tal; ununterbrochen rollen die Salven der leichten und schweren Artillerie, ein dröhnen­des Echo erweckend, dazwischen klingt das scharfe Tack-Tack der Maschinengewehre, das Krachen der Infanteriegeschütze und das Knattern des Gewehr­feuers. Nach erbittertem, mehr als einftünbigem Kampf finb bie roten Verteibiger bes Waldstückes gezwungen, die Stellung dem Angreifer zu über­lassen. Nun greifen auch bie Kampfgeschwa­der des IX. Armeekorps in den Kampf ein, die in Tiefangriffen die zäh verteidigten Schützenlöcher der roten Partei zu säubern versuchen. Jagdflie­ger st a f f e l n und Flakartillerie greifen in den Kampf ein. Die Entscheidungsschlacht, die auf diesem Frontabschnitt den Angreifern unverkenn­bare Vorteile gebracht hat, ist in vollem Gange, als zugleich mit den Kirchenglocken, die die Mit­tagsstunde anfünbigten, bas SignalDas Ganze halt!" geblasen wirb.

Rasch ebbt ber Schlachtenlärm ab. Nur bie Kampfgeschwaber in ber Lust kreisen noch über ber Stellung; bie Truppen sind abgeftanben unb haben ben Stahlhelm mit ber Feldmütze vertauscht. Jetzt erst unb auf dl>m Rückweae von ber Front feben bie Manövergäste unb bie Schlachtenbummler, welch starke Einheiten aller Waffen an biefer Hebung beteiligt waren, als bie Truppen fingenb unb guter Dinge auf ben Anmarschstraßen ben Quartieren ober ben Verlabestationen zustreben. Zum letzten Male jubelt ihnen bie Bevölkerung zu, bie bie jungen Svlbaten mit solcher Herzlichkeit empfan­gen und mit solcher Fürsorge betreut hat.

D?e Prüfung bestanden.

Fünf Tage unb vier Nächte haben bie Truppen auf bem Hebungsgebiet, bas mehr als 130 Quadrat­kilometer umfaßt unb dessen Bvdengestaltung un­übersehbare Schwierigkeiten bot, bei Schwüle und empfindlicher Herbstkühle, bei Sonnenschein und Regen im Kampfe gestanden. Die Manöverleitung hatte in monatetanger, peinlicher Vorarbeit alle Vorbereitungen getroffen, die einen hochinteressanten Verlauf dieser großen Herbstübungen gewährleiste­ten, die zu einem Musterbeispiel neuzeitlichen Be­

wegungskrieges wurden, bei dem alle Kampfarten wechselnd zwischen den beiden Parteien in beson­ders interessanter Weise zur Darstellung kamen. Aufklärung und Aufmarsch, Bewegungsgefechte, das Heranführen rückwärtiger Kräfte, die Verlagerung des Krästeverhältnisses innerhalb der Frontabschnitte unb innerhalb ber Parteien, bas abschnittweise Zurückgehen unb am Schlußtage enblich die sorg­fältig vorbereitete Verteidigung einer gut ausge­bauten Stellung bzw. bie Bereitstellung zum An­griff unb bie Durchführung dieses Angriffes unter Einsatz aller modernen Waffen das war das Programm dieser inhaltsreichen Tage.

Wenn auch die Hebung in so großen Verbänden in erster Linie der Führerschulung diente, so entstanden doch bei der freien Durchführung der Manöver fortgesetzt Lagen, die selbständiges Handeln bis hinunter zur kleinsten Einheit der Truppe verlangten. Dabei haben die Träger unserer Wehrmacht alle soldatischen Tugen­den in schönster Weise bewiesen. Sie zeigten einen eisernen Willen zum Aushalten, Entschlossenheit und Gewandtheit; sie ertrugen bie ihnen auferlegten Strapazen bewunderungswürdig, denn die Hebung wurde völlig kriegsmäßig durchgeführt. Die erste Prüfung nach der Wiedereinführung ber Wehr­pflicht und nach einjähriger Dienstzeit hat den hohen Ausbildungsstand, die vorzügliche technische Ausstattung und den glänzenden Geist ber Truppen bewiesen. Die gezeigten Leistungen sinb nur badurch unb durch bie kameradschaftliche Verbundenheit zwi­schen Führung und Truppe möglich geworden. Alle, die Gelegenheit hatten, in diesen Tagen bie neue deutsche Wehrmacht zu beobachten, nahmen bie Heberzeugung mit heim, baß bas deutsche Volk unter ihrem Schutz beruhigt seiner friedlichen Ar­beit nach^ehen kann. Mit stolzer Freude und un­begrenztem Vertrauen blickt es auf bie Träger seiner Wehr.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausqabeort Frankfurt

S hon feit Tagen hat die Großwetterlage eine bedrohliche Entwicklung genommen, doch stellte sich die Witterungsverschlechterung bei uns zunächst nur zögernd ein. Die gestern noch einmal eingetretene kräftige Erwärmung löste jedoch in der vergange­nen Nacht einen heftigen Einbruch kühlerer Luft­massen aus Norden aus, bei ber es zur Verdrän­gung der Warmluft kam und zu verbreiteten und vielerorts auch recht ergiebigen Niederschlägen, teil­weise gewitteriger Natur. Bei Luftzufuhr aus West bis Nord bleibt der Witterungscharakter unbestän­dig, bie Temperaturen werben erheblich nichtiger sein als seither.

Aussichten für Sonntag: Veränberlich mit gelegentlicher Aufheiterung, boch im ganzen unbeftänbig unb wieberholt Niederschläge, bei leb­haften nörblichen bis westlichen Winben kühl.

Aussichten für Montag: Fortbauer ber fühlen unb recht unbeftänbigen Witterung.

Lufttemperaturen am 25. September: mittags 21,2 Grab Celsius, abenbs 16,1 Grab; am 26. September: morgens 15,3 Grab. Maximum 21,7 Grab, Minimum heute nacht 15 Grab. Erbtemperaturen in 10 cm Tiefe am 25. September: abenbs 17,3 Grab; morgens 15,7 Grab. Sonnenscheinbauer 2,5 Stunben.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik unb für bie Silber: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für ben übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für ben Inhalt ber Anzeigen: Theobor Kümmel. D. A. VIII. 36: 9350. Druck unb Verlag: Brühl'sche Hniversitäts-Buch- unb Steinbruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags

15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

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