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des'Vereins in sich trage. Nachdem man der Toten > getragk des Vereins gedacht hatte, wurde allen Mitgliedern | bracht.
Abschied in der Arbeiisdienstabieilnng 5/222
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Am Dienstagabend herrschte in der Arbeitsdienst- abteilung 5/222, Justus von Liebig, Gießen, reges Leben. Die von vielen herbeigesehnte Abschiedsseier war cndliä) gekommen, und doch war es manchem traurig zu Mute, als ihm bewußt wurde, daß dies nun den Abschied bildete von einer Zeit, in der er mit Kameraden in gleichem Alter gemeinsam am deutschen Boden gearbeitet, manch fröhliche Stunde verlebt, und auch manch strengen Dienst geleistet hatte.
Die Feier war, der Art des Arbeitsdienstes entsprechend, einfach und schlicht. Durch einen Marsch leitete die Lagerkapelle den Abend ein; dann folgten Lieder und Darbietungen der Arbeitsmänner. Große Heiterkeit gab es bei der Verlesung der Erinnerungszeitung, in der das letzte halbe Jahr noch einmal vor unserem geistigen Auge vorüberzog und in der die Schwächen und Eigenarten der Kameraden ausgezeichnet waren. Besondere Freude für die Arbeitsmänner bedeutete die Anwesenheit des Gruppenführers, Arbeitsführer v. Meißenbug (Marburg). Im Laufe des Abends ergriff er das Wort, um sich in einer teils heiteren, teils ernsten Art von den nunmehr ausscheidenden Arbeitsmännern zu
die (Silberne Nadel des Westerwald-Vereins übermittelt. Die Vereinsgründer E. Bechtold, K. Forbach, W. Ford ach, Hch. Mandler und W. Schmidt wurden mit der Goldenen Nadel ausgezeichnet. Den musikalischen Teil des Abends bestritten Mitglieder und Freunde des Vereins in uneigennütziger Weise.
§ Odenhau'sen, 21. März. Der hiesige Evangelische Frauenverein (Frauenhilfe) veranstaltete in der Wirtschaft von Karber die Schlußfeier seiner Winterarbeit. Zur Einleitung des Abends wurde ein geistliches Lied gesungen. Sodann gelangten durch Vereinsmitglieder einige kleine Theaterstücke zur Ausführung, ferner wurden Verse und Gedichte in hiesiger Mundart, verfaßt und vorgetragen von Heinrich B a st i a n, zu Gehör ge-
enden, hatten die Spaten, mit denen sie während des vergangenen Jahres gearbeitet haben, als Geschenk des Arbeitsdienstes mitbekommen und diese mit lebhaften farbigen Bändern und mit Blumen geschmückt. Unter dem Gesang ihrer schönen Lieder zogen sie vom Lager durch die Stadt und konnten dabei erleben, daß überall die Bevölkerung in den Straßen stehen blieb und den Scheidenden herzliche Grüße zuwinkte. Obwohl es für die Arbeitsdienstkameraden die letzte gemeinsame Stunde war, waren sie doch alle guter Laune. In der Bahnhofshalle stieg noch einmal ein kräftiges Abschiedslied, daß es laut von den Wänden widerhallte. Dann lösten sie ihre Karten und begaben sich zu dem Zug, der um 10.58 Uhr unsere Stadt in Richtung nach Koblenz verließ. Die Führer des Lagers, die in Gießen verbleiben, verabschiedeten sich von jedem einzelnen der über 120 Kameraden mit kräftigem Händedruck.
Am 1. April werden neue Arbeitsdienstkameraden im „Lager Justus von Liebig" ihren Einzug halten und die schöne Tradition der Arbeitskameraden aufrechterhalten und fortsetzen.
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EU Hungen, 23. März. Die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" veranstaltete gestern im vollbesetzten Saale des „Darmstädter Hofes" einen frohen Sonntag-Abend. Nach einem flott gespielten Eröffnungsmarsch der hiesigen Musikkapelle erfreute der Humorist Georg .Brandenstein, Frankfurt <j. M., in abwechselungsreicher Folge mit humorvollen Vorträgen. Den Höhepunkt des Abends bildeten die Darbietungen der durck) den Rundfunk bekannten „Fünf Sorgenbrecher". Lustige Volksund Soldatenlieder wechselten mit Gesangsstücken neuzeitlichen Inhalts in vielseitiger Folge.
# Hungen, 24. März. Die Ehefrau des Landwirts und Schmiedemeisters Karl Kohl- Heyer stürzte beim Futterholen so unglücklich von einer Leiter in den Hof, daß sie sich einen schweren Oberschenkelbruch zuzog.
Kreis Schotten.
# Groß-Eichen, 25 März. Unsere Gemeinde kann nunmehr die erfreuliche Tatsache feststellen, das Groß-Eichen frei von Arbeitslosen ist. Jedermann hat Arbeit gefunden, und zwar nicht etwa bei Notstandsmaßnahmen, sondern bei regulären öffentlichen Arbeitsvorhaben. Die Freude über diese Sachlage ist groß. Dankbar sehen alle auf den Führer Adolf Hitler.
# Groß-Eichen, 24. März* Die diesjährige Konfirmation findet für die Orte Groß-Eichen und Klein-Eichen am 2. Osterfeiertag, die Vorstellung der Konfirmanden am 1. Osterfeiertag in der Kirche zu Groß-Eichen statt. Es werden neun Knaben und fünf Mädchen aus Groß-Eichen und ein Knabe und zwei Mädchen aus Klein-Eichen eingesegnet. — Dieser Tage verkaufte der Landwirt Karl Fuchs von hier ein Kalb, das drei Wochen und drei Tage alt, das selten hohe Gewicht von 192 Pfund hatte. Bei sehr guten Kälbern in diesem Alter hat man durchschnittlich ein Gewicht von 130 bis 140 Pfund. ________________
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verabschieden. Er erinnerte sie noch einmal an den tiefen Sinn des Arbeitsdienstes und wies sie hin auf die für sie nun kommende Zeit, wenn sie wieder draußen im Leben in ihren Berufen stehen werden. Der Arbeitsdienst wäre sinnlos, wenn er mit dem Tag des Ausscheidens aufhören würde. Schon am näck) ft en Sonntag gilt es zu beweisen, daß sie Arbeits männer von echtem Schrot und Korn sind. Mit Liedern und einem kleinen Tänzchen wurde der Abend heiter zu Ende geführt.
In wenigen Tagen werden alle jetzt ausscheidenden Arbeitsmänner wieder zu Hause sein und die meisten wieder in ihren Berufen arbeiten; dann gilt es für sie zu beweisen, daß diese Zeit im Deutschen Reichsarbeitsdienst keine vergebliche gewesen ist, sondern daß sie hier zu der großen Volksgemeinschaft aller Deutschen und zu den Pflichten, die jedem darin zugemessen sind, hingeführt worden sind.
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Heute morgen zogen die Arbeitsdienstkameraden des hiesigen Lagers in Zivilkleidung in geschlossener Marschkolonne zum Bahnhof. Die Arbeitsdienstmänner, die mit dem heutigen Tage ihre Dienstzeit de-
kreis Wetzlar.
# Wißmar, 23. März. Der hiesige Wanderklub „Naturfreunde", der eine Ortsgruppe des Westerwald-Verems ist, beging in der Gastwirtschaft von Leid die Feier seines fünfzehn j ä h r i g e n B e st e h e n s. Der Vorsitzende Heinrich Mandler gab einen ausführlichen Bericht über die Entwicklung des Vereins. Wanderrat Wilhelm Becker sprach über den Sinn und den Zweck des Vereins und erinnerte an die große Zahl von Wanderungen. Er gab ferner einen Ausflugsbericht und sprach von den schönen Erinnerungen, die jeder Teilnehmer an den Wanderungen
Rundfunkprogramm.
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6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9.30: Im Frühling zu singen. 10.15: Schulfunk. 10.45: Nachrichten. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei von zwei bis drei. 15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Der Verschwender, Zaubermärchen nach Ferdinand Raimund. 17.30: Unterhaltungskonzert. 18: Musik zum Feierabend. 19: Konzert für Violine und Orchester in D-dur, Werk 61, von Ludwig van Beethoven. 19.45: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: Melodienzauber. 21: Opern-Konzert. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.25: Sportschau der Woche. 22.45: Unterhaltungskonzert. 24 bis 2: Nachtkonzert.
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