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rNitgliederbewegung
Stand am 1.1.1935 ......
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-auptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder! Dr. Friedrich Wilhelm Lange-, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Teck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D.A. 11.36: 10 556. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch-und Steindruckerei R. Lange,K.-G., sämtlich in Gießen.
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Reich zur Verfügung gestellt wird, widmet er sich der Arbeit, den Saarkumpel und seinen Volks- genossen endlich wieder einmal menschenwürdig u n t e r z u b r i n g e n. Die Trägergesellschaften für die Siedlungen wurden sofort nach der Rückkehr des Saargebietes unter deutsche Oberhoheit ge- schaffen und organisiert. Noch im Herbst des ersten Jahres nach der Wiedervereinigung konnten über hundert Siedlerfamilien ihre Elendswohnungen mit neuerrichteten Siedlungshäusern, die aus Wohnhaus, Stall- und Wirtschaftsräumen und rund 1000 qm Gartenland bestehen, tauschen.
Und heute schießen eigentlich überall irn Saar, gebiet die neuen Siedlungskolonien auf. In den nächsten Wochen schon werden weitere 500 Siedler- stellen ihren zukünftigen Eigentümern übergeben. Mit neuen 800 Baustellen ist gerade jetzt wo die Witterung das erlaubte, begonnen worden; die Vorbereitungen dafür waren alle schon seit langem getroffen. 1000 andere Siedlerstellen sind in der Dor- Bereitung so weif gediehen, daß auch sie sicher noch in diesem Jahre bezogen werden können. Daneben werden in den Bezirken, wo Siedlungen nicht durchführbar sind, Volkswohnungen errichtet. Auch diese sind teils schon im Bau, teils wird mit ihrem Bau in der allernächsten Zeit angefangen.
Saarbrücken f e l b st hat beispielsweise durch die Siedlungen ein ganz neues Stadtviertel bekommen. Am Rande der Stadt ist man in den Wald vorgedrungen, hat 135 Siedlerstellen errichtet und mit mehreren hundert Volkswohnungen und Eigenheimen zusammen den Stadtteil Rastpfuhl erstellt. Der Aussiedlung aus Saarbrücken soll das neugegründete Siedlerdorf Auersmacher dienen. Saarlaufern, mit zwei Nachbargemeinden zu einer neuen Stadt zusammen- gefaßt, wird ein vollkommen neues Gesicht erhalten. Afchbachersdorf bei Gersweiler ist bereits bewohnt, hier wurde der nationalsozialistische Siedlungsgedanke zum erstenmal im Saargebiet verwirklicht. Wohin man kommt, i st Arbeit und Le- b e n und erfolgreiches Ringen um
Vorstehende Jahresrechnung und Bilanz liegt acht Tage zur Einsicht der Mitglieder in der Geschäftsstelle, Kornblumenstrahe 12, offen. 1875D
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Bilanz zum 31. Dezember 1935.
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38 531,27 38 531,27 Der Vorstand.
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ihm machte, schon heute in Arbeitsbeschaffung auch für das restliche Deutschland.
Aber im Saargebiet geht's ja nicht allein um Wirtschaft oder um abstrakte Staatsführung. Mehr noch als anderswo geht es hier um d i e Men- fchen und ihr Glücksgefühl, ihr Recht zum Glück, denn fünfzehn Jahre lang waren sie einfach nur Objekt einer fachlichen und uninteressierten Geschäftsführung. Sie wieder fühlen zu lassen, daß sie Glieder eines großen Volksganzen sind, Teile einer innigen Volksgemeinschaft, war die schönste und höchste Aufgabe, die gestellt war.
Das Recht zum Glück aber fing auch hier mit dem Recht auf Arbeit an. In diesem dichtbesiedelten Lande gab es beim Uebergang vom internationalen Regime auf Deutschland mehr als 50 000 Arbeitslose. Don je 1000 Einwohnern hatten über 65 keine Stellung, keine Möglichkeit des Erwerbs und darüber hinaus auch keine Aussicht, in absehbarer Zeit wieder in den Produktionsprozeß eingereiht zu werden. 13 000 Menschen waren schon so hoffnunbs- los und gleichgültig geworden, daß sie sich nicht einmal mehr einschreiben ließen für Arbeitsvermittlung. Sie waren zu häufig enttäuscht worden.
Nun, von diesen 5 0 0 0 0 Mann waren trotz aller U e b e r l e i t u n g s s ch w i e r i g- feiten bis zum 1. Oktober v. I. schon 20000 Mann in festen Stellungen, in regelmäßiger Arbeit, in Lohn und Brot. Saisonmäßig wurden noch mehr beschäftigt, und heute ist die Arbeitslosenziffer schon auf 30,4 für j e 1000 Einwohner zurückgegangen. Dabei können sich all die großen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen naturgemäß erst im zweiten Jahre richtig auswirken. Für die Siedlungsarbeiten beispielsweise konnten, weil die Vorbereitung einer Siedlung erfahrungsgemäß etwa sechs Monate dauert, im vorigen Jahre an Bauhandwerkern allein 1500 Mann acht Monate beschäftigt werden, und das war schon sehr viel. In diesem Jahre aber wird Arbeit für die dreifache Zahl von Leuten auf die gleiche Zeit vorhanden sein.
Menschenwürdige Behausungen.
Denn Siedlung ist im Saargebiet, wo sich seit Kriegsbeginn niemand mehr um Wohnungsfragen kümmern konnte oder wollte, die vordringlichste Forderung. Gauleiter B ü r ck e l hat dieser Aufgabe feine Hauptaufmerkfamkeit und feine besondere Liebe zugewandt; mit allem, was er hat und was ihm vom
Saarbrücken, zweite Hälfte März.
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Dreifach schnelle Arbeitsschlacht.
Man wird sich einmal in der Geschichtsschreibung darüber streiten müssen, welche der Leistungen des Nationalsozialismus in den ersten Jahren nach der Machtübernahme seine größte war, und sicher werden in diesem Streit gute und gültige Argumente für viele Taten und Errungenschaften des Dritten Reiches angeführt werden. Die lebende Generation aber hat für solchen akademischen Streit noch keine Zeit, sie braucht noch jede Minute für die praktische Arbeit, für sie ist deswegen auch die Zurückgewinnung des Saarlandes erst äußerlich durch friedliche Stimmabgabe und dann innerlich durch wirtschafts- und volksgemeinschaftsför- dernde Maßnahmen nur eine von vielen großen Aufgaben. Für Rangordnungen und Schönheits- fkalen fehlt ihr in diesen Dingen Gott sei Dank das Verständnis. Wenn es Gesichtspunkte gibt bei der Inangriffnahme einer Arbeit, fo liegen sie höchstens in der Dringlichkeit, mit der jede einzelne nach Erledigung schreit.
Die innerliche Zurückgewinnung des Saargebiets war aber darum so dringend, weil zwei Jahre nationalsozialistischer Volks- und Staatsführung schon vorbei waren, als die Volksabstimmung die Souveränität Deutschlands über diese Grenzmark des Reichs wieder herstellte. Im Saargebiet mußte also nicht nur die Rückgliederung ganz allgemein an Deutschland, sondern die Rückgliederung an ein bereits zwei Jahre unter nationalsozialistischer Herrschaft stehendes Deutschland vorgenommen werden. Der Vorsprung, den die restliche Heimat in den zwei Jahren gewonnen hatte, mußte zugleich mit all den Nachteilen einer fünfzehnjährigen Abtrennung aus dem Heimatverband ausgeglichen werden.
Das machte die Aufgabe besonders schwer und dringlich. Und wenn jetzt festgestellt werden kann, daß bereits nach einem Jahr voller Zugehörigkeit zum Dritten Reich das Saargebiet äußerlich und innerlich fast ganz und in allen Einzelheiten öen Anschluß gefunden hat, so ist damit gesagt, daß hier nicht nur dreimal so schnell, sondern auch dreimal so intensiv gearbeitet wurde.
Deutschlands und die Absatz- und Konsumoerlagerungen eines so hoch industrialisierten Gebiets erfolgten fast reibungslos und find heute schon Dinge der Vergangenheit.
Ein kleines Beispiel dazu nur für viele: Der Umschlagsverkehr des Saargebiels über Ludwigshafen, in Vorkriegszeiten dem wichtigsten Umschlagsplatz für das Saarland, betrug im Jahre 1925 nur noch 5407 Tonnen, im Jahre 1933 auch erst wieder 158 000 Tonnen, im ersten Jahr nach der Befreiung aber schon 460 000 Tonnen oder 31 v. H. des gesamten Ludwigshafener Umschlagsverkehrs! Das Saargebiet lohnt also die Mühe, die man sich mit
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Nur an unwesentlichen Kleinigkeiten spürt hier und da noch, daß die Zeit nicht ganz reichte, alle Schäden zu beseitigen oder jeden sprung aufzuholen. Don Kaiserslautern nach Saarbrücken beispielsweise fährt man auf einer durchweg erstklassigen Autostraße. Sie ist absolut fertig, soweit die Straße im Gebiet der Pfalz liegt, an ihr wird aber noch heftig in kleinen Teilstrecken gearbeitet, soweit sie durch die Zonen führt, die bis zum vorigen Jahr der internationalen Saarregierung unterstanden. Gearbeitet wird ebenfalls noch stark an dem übrigen Straßennetz des Saargebiets, denn mehr als das Vorhandene notdürftig zu erhalten, hat die frühere Saarregierung nicht unternommen. Es auf den Stand im
rung nicht unternommen, irs auf oen öiuhu im übrigen heutigen Deutschland zu bringen, ist die dankenswerte Aufgabe, die der Gauleiter Josef B ü r ck e l vom Führer zugewiesen erhielt und mit deren Lösung er und seine Mitarbeiter jetzt, nach knapp einem Jahr, fast fertig sind.
Vollkommen gelöst ist aber in der gleichen Zeit die ungleich schwierigere Aufgabe, das Saargebiet st a a t s r e ch t l i ch und juristisch an das Dritte Reich anzuschließen und all die vielerlei gesetzlichen Neuerungen, die in Deutschland seit 1933 eingeführt worden sind, auch für das Saargebiet gültig und wirksam werden zu lassen. Vollkommen gelöst ist in der Zwischenzeit auch die lebenswichtige Aufgabe, dem Saargebiet wirtschaftlich für die weggefallene Zollfreiheit nach dem Westen einen Ausgleich zu schaffen, ihm dafür den Absatz seiner Produkte nach Deutschland zu öffnen und fein ganzes Geschäftsleben nach Osten umzu- stellen. Das Uebergehen von einer fremden Währung auf die deutsche, die Angleichung der Löhne und der Lebenshaltungskosten an die des übrigen
fiihrer R. W der gestern einen große Reichsstadt n Straße, die Festplah für war erfüllt t Ereignis bestunden ahne
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