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Wirtschaft.

genommen zu haben scheint, und zur Zeit in Hessen neben Hanau 93 wohl der beste Verein ist, wird den SC. 03 Kassel nicht aufkommen lassen und, da der SV. Kassel und Wachenbuchen ebenso wie Hanaufeiern", am Sonntag wahrscheinlich die Hessen-Tabelle anführen.

Fußball im Tv. Allendorf (Lahn).

Die erste Iuaend von Allendorf und die zweite Jugend von VfB.-R. Gießen trafen sich am Sonn­tag in Allendorf zum Verbandsspiel. Für die Platz­besitzer galt es eine Scharte vom Vorsonntag aus- zuwetzen. Beide Mannschaften legten mächtig los und schon in der ersten Viertelstunde hatten die Gastgeber drei Tore vorgeleot. Ein Schnitzer des Allendorfer Tormanns verursachte den ersten Ge­gentreffer. Die Gastgeber blieben weiter in Front und konnten bis Halbzeit mit Hilfe des Gäste-Der- teidigers, der ein Selbsttor schoß, mit 5:1 in die Halbzeit gehen. Nach der Pause ließ Allendorf merk­lich nach, so daß die Gäste drei Tore aufholen konn­ten, denen die Platzbesitzer noch ein Tor entgegen­setzten. Mit einem gerechten 6:4-Resultat mußten sich die Grünweißen geschlagen bekennen.

Saasen Jugend Ellingshausen Jugend 8:2 (4:1).

Ettingshausen weilte am Sonntag zum fälligen Verbandsspiel in Saasen und mutzte eine hohe Niederlage mit nach Hause nehmen.

Hallen-Handball soll gefördert werden.

16 Gau-Turniere veranskallel.

Zur Förderung des Hallen-Handballs hat der Reichsfachamtsleiter Richard Herrmann eine Reihe von Anordnungen erlassen, die demkleinen Bruder" einen stetigen Aufstieg gewährleisten, aber den Pflicht-Spielbetrieb des Feldhandballs nicht stören sollen. Hallen-Handballveranstaltungen sind nach Möglichkeit auf die Monate Dezember, Januar und Februar beschränkt, von denen jeder Verein nicht mehr als ein Treffen durchführen soll. Dagegen wird vom Reichsfachamt selbst in jedem Gau ein nationales Turnier veranstaltet; auch 5er Gau kann örtliche Turniere ausschreiben. Ausdrücklich aufmerksam gemacht wird auf die Ein­haltung der Hallen-Handballregeln, um Verletzun­gen auszuschließen. Ein verstärkter Spielbetrieb in der Halle wird die Vergrößerung der Zahl der aktiven Handballspieler und eine weitere Aus­dehnung des Handballsports mit sich bringen, der in dieser Beziehung in Schweden schon sehr weit gediehen ist.

Türkischer Segelflieger erreicht Höhenrekord.

Aus der Türkei werden immer wieder Meldungen verbreitet, die eine auffteigende Linie im türkischen Sportsleben erkennen lassen; in besonderem Maße betrifft dies den türkischen Segelflieger-Sport. Jetzt berichtet die Istanbuler ZeitungCumhuriyet" von einer Großtat eines jungen Segelfliegers namens Ferid, der im Höhenflug 4000 Meter erreicht haben soll. Diese Leistung, die türkischen Höhenrekord be­deutet, stellt Ferid mit einem Schlage in die vor­derste Reihe der besten Segelflieger.

Kurze Sportnotizen.

Diel e tz t e n D i e r" bei den deutschen Meister­schaften der Tennislehrer in Berlin heißen: Nüß- fern, Rott, Goritschnig (Deutschland), Ramillon (Frankreich). Um den 5. bis 8. Platz kämpfen: I. und Th. Facondi (Chile), Messerschmidt, Richter (Deutschland).

Rittmeister Momm wird als Nachfolger des in den Ruhestand tretenden Freiherrn von Waldenfels mit Wirkung vom 1. Oktober 1936 die Leitung des Springstalles der Kavallerieschule Han­nover übernehmen.

Ein Reichswettkampf der SA. -Rei­te r wird zum ersten Male in Deutschland im Rah­men des Essener Reit- und Fahrturniers vom 1. bis 4. Oktober durchgeführt.

Beim Wiener Reitturnier teilten sich am Donnerstag fünf Pferde, nämlich Fridolin (Rittm. Kurt Hasse), Schneemann (Hptm. o. Barne- kow), Landrat (Rittm. Momm), Alchimist (Rittm. Brandt) und die Engländerin Ernica (Oblt. Draper), in den Sieg desPrin^-Eugen-Preises", einem Jagdspringen der Klasse So.

Nach einer Pause von 27 Jahren wird Australien erstmals wieder Schauplatz eines Box­weltmeisterschaftskampfes fein. Am 8. Dezember kämpfen in Sydney Barney Roß, der von unserem Meister Gustav Eder vergeblich geforderte Welt­meister, und der Australier Jack Caroll um den Titel im Weltergewicht. Der letzte Weltmeister­schaftskampf in Australien wurde 1908 von Jack Johnson und Tommy Burns im Schwergewicht be­stritten.

Die neue Auto-Rennbahn auf dem Roosevelt-Field, auf der am 12. Oktober der Große Preis von Amerika durchgeführt wird, ist bereits eröffnet worden. Die Eröffnungsrunde fuhr der bekannte amerikanische Rennfahrer Bill Cummings.

Lausschlachtungen sind genehmigungspflichtig.

Fwd. Der Vorsitzende der Hauptvereinigung der deutschen Viehwirtschaft hat mit Anordnung Nr. 67 über Hausschlacktungen folgende Bestimmungen er­lassen: Hausschlachtungen von Schwei­nen bedürfen der Genehmigung, die von dem für den Verkäufer zuständigen Viehwirtschafts­verband erteilt wird. Dieser kann das Genehml- gungsrecht auf die Kreisbauernschaften übertragen. Eine Genehmigung ist nicht erforderlich, wenn einmal derjenige, der die Hausschlachtung vor­nehmen will, das zur Hausschlachtung vorgesehene Schwein mindestens drei Monate selb st gehalten und gefüttert hat, wenn zum anderen die Hausschlachtung auf Grund eines De­putats oder eines Altenteilvertrags erfolgt. Die Genehmigung soll erteilt werden, wenn der An­tragsteller nachweist, daß er im Winter 1935/36 im gleichen Umfange Hausschlacktungen vorgenommen hat. Die Genehmigung wird nicht vor dem 15. November 1 936 erteilt. Der Verkauf von Schlachtschweinen zum Zwecke der Hausschlachtun- gen ist nur gestattet, wenn der Käufer die Ge­nehmigung zur Hausschlachtung vor- legt. Unberührt bleiben die von den Diehwirt- schaftsverbänden erlassenen Verbote des Absatzes von Fleisch aus landwirtschaftlichen Hausschlach­tungen (Verbot des Auspfundens). Verstöße gegen die Anordnung können mit Ordnungsstrafen bis zu 10 000 Mark im Einzelfall bestraft werden. Zur Ausübung der Strafbefugnis sind die Vorsitzenden der Diehwirtschaftsverbände zu Beauftragten der Hauptoereinigung der deutschen Viehwirtschaft be­stellt. Diese Anordnung tritt mit sofortiger Wir­kung in Kraft, während gleichzeitig die Anordnung Nr. 26 vom 5. November 1935 außer Kraft gesetzt ist.

Bestimmungen über die Zulassung von Mühlen.

Fwd. Auf Grund der Anordnung Nr. 29 der Wirtschaftlichen Vereinigung der Roggen- und Wei­zenmühlen gelten folgende Bestimmungen über die Zulassung von Mühlen:

Genehmigungspflichtig ist: 1. Die Neu­errichtung von Mühlen (Neuerrichtung) vgl. § 11 der VO. vom 10. Juli 1936). 2. Die Wiederauf­nahme von nicht nur vorübergehend eingestellten Muhlenbetrieben Wiederaufnahme) vgl. § 11 der VO. vom 10. Juk 1936). 3. Die Verlegung von Mühlen (Verlegung). 4. Die Erweiterung der Lei­stungsfähigkeit von Mühlen (Betriebserweiterung). 5. Die Herstellung bisher nicht hergestellter Erzeug­nisse in Mühlenbetrieben (Geschäftserweiterung).

Anträge zu Ziffer 15 dieser Anordnung sind vor Ausführung des Vorhabens rechtzeitia an die örtlich zuständige Bezirksgruppe der Wirtschaftlichen Vereinigung der Roggen- und Weizenmühlen zu richten. Aenderungen an der Antriebskraft und Mühleneinrichtung, die keine Erweiterung der Lei­stungsfähigkeit im Sinne der Ziffer 4 dieser An­ordnung darstellen, sind der örtlichen zuständigen Bezirksgruppe der WV. zu melden. Für alle Falle der Zuwiderhandlung gegen die Bestimmungen dieser Anordnung wird auf die Straffolgen aus § 49 der Verordnung vom 10. Juli 1935 in der Fassung der Verordnung vom 10. Juli 1936 und § 8 Abs. 2, Ziffer 5 der Satzung vom 10. August 1936 hingewiesen. Gleichzeitig werden die Beschlüsse des Verwaltungsrates der Wirtschaftlichen Vereini­gung der Roggen- und Weizenmühlen über den Umbau und die Erweiterung eines Mühlenbetriebes und über die Umrechnungsschlüssel der Mahlmaschi­nen besonderer Konstruktion außer Kraft gesetzt.

Rhein-mainische Schlachtviehmärkte.

Mit dem Ablauf der Woche hat sich die Versor­gung an den Schlachtviehmärkten im Rhein-Main- Gebiet wesentlich verbessert. Insbesondere waren größere Zufuhren von Großvieh und Schweinen zu verzeichnen. Diese Tatsache blieb auf die Geschäfts­tätigkeit und die Preisentwicklung an den Kälber­märkten nicht ohne Einfluß. Auch an den Schaf­märkten war die Kaufmeinung schwächer, so daß einiger Ueberstand verblieb.

An den Rindermärkten machte sich der ein­setzende Abtrieb von den Weiden leicht bemerkbar. Besonders die Qualitäten wurden günstig beeinflußt. Der Gesamtauftrieb stellte sich aus 636 (563) Tiere. Während die Qualitäten in Frankfurt und Wies­baden gut waren, mußte man sie in Mainz als gering bezeichnen. Die erhöhten Anlieferungen wur­den weiterhin anteilmäßig verteilt. An sämtliche Märkte wurden zusätzliche Mengen ausländischen Frischfleisches seitens der Reichsstelle geliefert.

Auf dem Schweinemarkt erhöhten sich die Zufuhren auf 4064 (2887) Stück. Die angelieferten

Mengen aus den Schweinemastvertragen wirken sich weiter günstig, vor allem in bezug auf die Qualität aus. Für die kommenden Wochen darf mit einem weiteren Ansteigen der Schweinezufuhren gerechnet werden.

Der Kalbfleisch konsum ging angesichts der besseren Beschickung mit Großvieh und Schweinen weiter zurück. Die Preise haben sich gegen die Vor­woche um 710 RM. per 50 Kilogramm ermäßigt, sie dürften in den nächsten Wochen weiter weichende Tendenz zeigen. Die angelieferten Tiere blieben von guter Qualität und wurden nach mittelmäßigem, später langsamen Geschäftsgang ausverkauft. Der Auftrieb betrug 2317 (2220) Stück.

Der Absatz von Hümmel und Schafen war zunächst bei ziemlich unveränderten Preisen noch lebhaft, später sehr langsam, so daß am Frank­furter Markt einiger Ueberstand verblieb. Die Zu­fuhren hielten sich mit 764 (759) Tieren auf der Höhe der Vorwoche. Die Preise ließen Ende der Woche um etwa 24 RM. per 50 Kilogramm nach. Die Qualitäten waren gut.

Bhein-Mainische Börse.

Auslandsrenlen fest.

Frankfurt a. M., 24. Sept. Da der Order­eingang sehr gering blieb, wurden die Aktien­märkte von fast völliger Geschäftsstille beherrscht. Die Kursoeränderungen hielten sich durchweg in sehr engen Grenzen, später überwogen meist leichte Abschwächungen. Lebhaft und fest waren nur Kunst­seide Aku mit 81,50 (79,13), da sich die in letzter Zeit beobachteten Aufkäufe von bestimmter Seite offenbar fortsetzten, Bemberg dagegen 86,50 (87). IG. Farben eröffneten mit 159 (159,75), später etwa 158, Deutsche Erdöl mit 127,75 (128,50). Elek­trizitätswerke waren nach beiden Seiten nur um Bruchteile eines Prozentes verändert, auch der Montanmarkt wies kaum Abweichungen zum Vor­tag auf. Maschinen- und Motorenaktien lagen be­hauptet, ebenso Reichsbank-Anteile, AG. für Ver­kehrswesen und Conti Gummi.

Am Rentenmarkt traten verschiedene Aus­landsrenten wieder stark hervor. Unter lebhaften Schwankungen erhöhten sich Ungarn Gold auf 11,80 bis 11,70 bis 11,90 (11,60), 1914er auf 10,60 (10,50), 1910er auf 10,40 (10,20). Größere Umsätze hatten sodann Defterr. Silber-Rente mit 4,13 bis 4 (4), ferner zogen Rumänen 0,13 bis 0,40 v. H., Mexikaner etwa 0,13 bis 0,25 v. H. an. 5proz. Eisenbahn-Bosnier stiegen auf 17,25 (17). Deutsche Anleihen lagen ruhig, Altbesitz etwas höher mit 115,13 (115).

Auch in der zweiten Börsenstunde blieben unga­rische Werte im Vordergrund, die bei sehr großen Umsätzen unter Schwankungen ihre Befestigung fortsetzten. Ungarn Gold bis 12,35 nach 11,90, 1913er und 1914er bis 11,13 nach 10,60, 1910er bis 11 nach 10,40, ferner fliegen 4proz. Rumänen auf 7,13 nach 6,90, 5proz. Eisenbahn-Bosnier auf 17,50 nach 17,25; Mexikaner lagen dagegen ver­hältnismäßig ruhig. Am Aktienmarkt schwächten sich die meisten Kurse weiter ab, IG. Farben auf 157,75 nach 159, Verein. Stahl auf 105,75 nach 106,50, Klöckner auf 114 nach 115,13, Gesfürel auf 131,50 nach 132. Aku zunächst 81,13 nach 81,50, bann 81,75. Fester lagen Otavi Minen mit 34,25 (33,50).

Deutsche Renten lagen auch später still und un­verändert. Am Pfandbriefmarkt blieben die Kurse behauptet. Stadtanleihen waren kaum verändert, 4,5proz. Mainz v. 28 94,75 (94,65).

Fwd. Im zweiten Vierteljahr 1936 ist die in­dustrielle Produktion erstmalig wieder auf dem Hochstand angelangt, den sie Mitte 1929 innehatte. Die Indexziffer der gewerblichen Gütererzeugung (1928 = 1OÖ, Saisonschwankungen ausgeschaltet), die im zweiten Vierteljahr 1929 mit 104 den höchsten Wert der Nachkriegsjahre Überhaupt erreicht hatte, stellte sich im zweiten Vierteljahr 1936 gleichfalls auf 104.

Damit sind die schweren Schäden der letzten Krise, die Deutschland vorübergehend um Jahr­zehnte znrückgeworfen hatte, am Produktions­volumen gemessen, überwunden; die Erzeu­gung stößt nunmehr in Neuland vor.

Nach vorliegenden Teilergebnissen dürfte sich die Jndustriewirtschaft bis in den September hinein günstig entwickelt haben. Die monatliche Indexziffer der Industrieproduktion (ohne Nahrungs- und Ge­nußmittel; Saisonschwankungen nicht ausgeschaltet;

Im Fretverkehr nannte man Adlenoerke 100,25, Auto-Union 118, Wayß & Freytag 119. Tagesgell) uno. 2,50 v. H.

Abendbörse etwas schwächer.

An der Abendbörse war die Haltung allgemein etwas schwächer. Es erfolgten Mattstellungen der Kulisse, so daß die A k t i e n k u r s e gegen den Ber­liner Schluß durchschnittlich 0,25 bis 0,50 v. H. nachgaben. Harpener verloren 1 v. H. auf 132, Bem­berg 0,90 v. H. auf 87. Stärker ermäßigt waren Kunstseide AKU. mit 79,75 bis 79,13 (81,25). Etwas höher lagen Gebr. Junghans mit 100,65 (99,75).

Von deutschen Rentenwerten wurden Wiederaufbauzuschläge mit 70,75 gesucht. Am Aus­landsrentenmarkt war das Geschäft sehr lebhaft. Das stark erhöhte Mittagsniveau wurde allgemein, insbesondere von der Mitläuferschaft, zu Gewinn­mitnahmen benutzt; später erfolgten von Bankseite größere Käufe. Besonders lebhaft waren Ungarn Gold mit 11,85 bis 11,40 (11,80), 4 v. H. Ungarn Kronen-Rente mit 2,50 (2,90). 1914er Ungarn gaben auf 10,25 (10,70), 1910er auf 10,13 (10,70) nach. Ferner ermäßigten sich 5 v. H. Rumänen auf 8 (8,40), 4 v. H. Rumänen auf 6,80 (7,05), 5 v. H. Silber-Merikaner auf 6.30 <6,65), 5 v. H. Eisen­bahn-Bosnier auf 17 (17,50), Invest. Bosnier auf 16,50 (17) und 4proz. Steg von 1883 auf 23,25 (24,15).

Frankfurter Schlacktvtehmarkt.

Frankfurt a. M. 24. Sept. Auftrieb: Rinder 59 (gegen 51 am letzten Donnerstagsmarkt), dar­unter 7 (4) Ochsen, 13 (2) Bullen, 20 (36) Kühe, 19 (9) Färsen. Kälber 921 (754), Hämmel und Schafe 476 (301), Schweine 387 (190). Notiert mür­ben pro 50 kg Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 77 bis 85 (am 17.9. 86 bis 93), b) 70 bis 76 (77 bis 85), c) 60 bis 69 (67 bis 76), d) 55 bis 59 (60

bis 66). Hämmel b2) 60 bis 63 (62 bis 65), c) 56

bis 59 (60 bis 61), d) 50 bis 55 (). Schafe e) 56

bis 60 (60 bis 62), f) 48 bis 55 (), g) 42 bis 47

(). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), W) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51). Sauen gl) 56 (56). Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schafe langsam, ausverkauft. Rinder und Schweine wurden zugeteilt.

Fleischgroßmarkt. Beschickung: 353 Viertel Rindfleisch, 114 ganze Kälber, 64 ganze Hämmel, 880 halbe Schweine, 112 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 kg in Mark: Kuhfleisch a) 77, b) 65. Färsen­fleisch a) 80. Kalbfleisch b) 110 bis 120, c) 105 bis 110. Hammelfleisch b) 105 bis 120. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren: Flomen höch­ster Preis 88. Marktverlauf: flott.

Schwememarkt in Allendorf a. d. Lda.

Allendorf a. d. Lda., 23. Sept. Der heute hier ab gehaltene Schweinemarkt war äußerst schwach beschickt. Es waren nur 41 Ferkel abge­trieben. Die Preise hielten sich auf der seitherigen Höhe. Es kosteten je nach Qualität 56 Wochen alte Ferkel 23 bis 25 RM., 68 Wochen alte 26 bis 29 RM. pro Stück. Die Zahl der Käufer war verhältnismäßig gering. Der Handel ging langsam. Es verblieb etwas Ueberstand.

Schweinemarkt in Friedberg.

LPD. Friedberg, 24. Sept. Auf dem Schweinemarkt, zu dem 554 Jungtiere auf- getrieben waren, wurden folgende Preise gezahlt: Bis 6 Wochen alte Tiere 10 bis 15 Mark, 6 bis 8 Wochen 15 bis 18 Mark, 8 bis 12 Wochen 18 bis 26 Mark. Das Geschäft war sehr lebhaft.

1928 - 100) ist von HO im Juni auf 111 im Juli 1936 gestiegen und hat im August diesen Stand etwa gehalten. Die Industrie tritt so mit verhältnis­mäßig hoch ausgenutzten Kapazitäten in die Herbst- unb Wintersaison ein.

Mit der raschen Zunahme der Industrieproduk­tion konnte Deutschlands Anteil an der industrie- ellen Warenerzeugung der Welt wieder steigen: Witte 1932 waren rund 9,5 v. h. der in der Welt hergestellten Jndustriewaren deutschen Ursprungs; bis zur Gegenwart hak sich, wie das JFK. in seinem Wochenbericht ausführt, dieser Anteil auf über 11 v. h. erhöht.

Deutschland steht damit wieder an erster Stelle un­ter den großen Industrieländern Europas; in der Welt nimmt es, nach den unter ungleich günstigeren Bedingungen arbeitenden Vereinigten Staaten von Amerika, Den zweiten Platz ein.

Weitere Steigerung

der deutschen Industrieproduktion.

Deutschlands Anteil an derindustriellenWarenerzeugung berlBetfoufll% erhöht

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 vH.. Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a.M.

Äerlln

Schluß- hird

Schluß». Abend­börse

Schluß- kurö

Schluß». Mittag- börse

Datum

23.9.

24.9-

23 9.

24.9.

6% Deutlche Reichsanleihe o. 1927

101,5

101,4

101,4

101,4

4% Deutsche ReichSanl. von 1934

97,75

97,75

97,75

97,75

6Yi% Doung-Anleihe von 1930 .

102,13

102,1

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

115

115

115

115,25

4K% Deutsche ReichSpostschatzan

Weisungen von 1934, I.......

100

100

100

100

4%% ehem. 8% Hessischer BolkS. staat 1929 (rückzahlb. 102%) ...

*V>% ehem. 8% Hessische Landes

98,75

98,75

98,75

98,75

bant Darmstadt Gold R. 12....

97

97

97

97

6*/,% ehem. 4/,% Hess. Lande-

Hypothekenbank DarmstadtLiau.

100,75

100,75

*yt% ehem. 8% Darmst. Komm

Landesb.Goldschuldverichr. R.L

93,5

93,5

_

Oberhessen Provinz-Anleihe ndi

Auslos.-Rechten .............

127,5

127,5

128

Deutsche Komm. Sammelabl. Aw

leihe Serie 1 mit AuSIos.-Rechten

120,9

121

121

121

4 y2°/o ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

97

97

_

6%% ehem. 4'/r% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Pfa»dbriefe.......

6y2% ehem. 4*4% Rheinische

100,65

100,55

Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse. ...

101,13

101,13

101

101,1

*y,% ehem. 8% Pr. Lande-pfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

97,5

97,5

97,5

97,5

*y,% ehem. 7% Pr. Landespfand briefanst., Gold Komm. C61.2C

95

95

95

95

Eteuergutsch.BerrechnungSk. 34-38

109,7

109,7

109,7

109,7

4% Oesterretchische Goldrente...

34,5

34

35,25

4,20% Oesterretchische Silberrentt

4

4

3,95

4,1

4% Ungarische Goldrente.......

11,6

11,4

11,2

11,8

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

10,2

10,13

10,3

10,7

4y2% desgl. von 1913..........

10,5

11

10,6

10,9

5% abgest. Goldmexikaner von 99

14,75

14,75

14,75

14,7

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie 1.....................

*

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß« kurü

Schluß!. Abend- börsc

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag« börle

Datum

23.9.

24-9.

23.9

24.9.

4% desgl. Serie u ...........

10

5% Ruman. vereinh. Rente v. 1903

8,13

8

8,13

8,4

4H%Rumän.vereinh.Rentev.l91S

12,1

12,6

12,25

12,5

4% Rumänische vereinh. Rente

6,45

6,8

6,8

7,05

2%% Anatolier ............

46,25

46,75

46,25

46

Hamburg-Amerika-Pake» ..

0

14,9

14,75

14,9

14,5

Hamburg-Südam. Dampfschiff.

0

40,5

40

Norddeutscher Lloyd .....

0

14,75

14,75

15,13

14,25

A G. für Verkehrswesen Akt. ..

0

114

114

114,4

112,75

Berliner Handelsgesellschaft ...

6

120

120

120

Commerz- und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto-

4

99,25

99,25

99,25

99,25

Gesellschaft................

4

17,75

97,5

97, »5

97,5

Dresdner Bank..............

Reichsbank ................

4

12

97,75

183

97,75

183

97,75

183

97,75

183

A.T.G......................

0

35

35

35,4

34,9

Bekula...................

8

154,5

154

154,75

154,65

Elektr. LteferungSgesellschaft...

6

127

126

125

Licht und Kraft .............

7

150,5

150

150,5

150,5

Felten & Guilleaume.........

4

128

128

128,5

127,5

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

132

131,5

132

132,5

Utverntsttie Elektrizität ........

Rhein. Wests. Elektr..........

Schlickert & Co...............

6

6

6

128,75

151,5

128,9

151

124

130,25

151,5

124,5

128,9

151

Siemens & Halske............

8

183,5

183

184

182

ilahmeyer & Co..............

7

142,5

142,75

144

143,5

111

111

110,5

Deutsche Erdöl ..............

4

128,5

127

129

127,75

Harpener.................

V1

132,5

132

133

133

Hoesch EisenKöln-Neuessen ..

8

106,75

105,75

107

106,25

Ilse Bergbau ...............

6

167

169

167

169,5

Alse Bergbau Genüsse........

6

135

133,5

135

134,75

Klöcknerwrrke ...............

r

115,25

114

114,75

114,5

Mannesmann-Röhren........

8

105,9

105,4

105,75

105,75

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

23.9.

24.9-

23.9.

24.9.

ManSselder Bergbau.......

6%

150,25

150,5

Kokswerke ................

.. t>

-

126,5

126

Rheinische Braunkohlen ....

. 12

224,5

224

223

Rheinstahl ................

.. 4

138

137

138,5

137,65

Bereinigte Stahlwerke......

8Vi

106,25

105,25

106,4

105,75

Otavi Minen .............

.. 0

33,25

34,25

33,5

34

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

122,25

121,25

121,25

119,25

Kaliwerke Westeregeln......

.. 6

151

119,5

118,75

Kaliwerke Salzdetfurth.....

178

177

178

177,5

g. G- Farben-Industrte.....

.. 7

159,75

157,75

160,13

158,13

Scheideanstalt.............

.. y

272,5

272

-

Goldschmidt ..............

.. 6

113

113

112,25

Rütgerswerke .............

.. 6

127

126

127

Metallgeiellschast...........

.. 6

130

115,13

130

130

.. 4

126,75

126,5

127

126.5

Zementwerk Heidelberg ....

.. 7

144

144

Cementwerk Karlstadt.......

.. 6

156,5

156,5

Schultheis Patzenhofer .....

.. 4

_

.

102,18

102

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 0

79,13

79,13

79,4

81,25

Bemberg.................

.. 6

87

87

87

87,9

Zellstoff Waldhof ..........

.. 6

151,5

151

152

150,25

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

125,5

124,5

125,5

125

Dessauer Gas .............

.. 7

104

103,75

Daimler Motoren..........

.. 0

115

114,75

115

114,5

Deutsche Linoleum.........

.. 8

163

163

163

162,5

Orenstein & Koppel........

.. 0

83,75

83,25

Westdeutsche Kaufhof.......

.. 0

52,4

52,13

52,5

52,4

Cbade ....................

430

428

427

Accumulatoren-ffabrik......

. 12

196

196

195,75

Eonti-Gummi.............

. 11

169,25

169

169,25

168,5

Grttzner..................

.. 0

33,9

33,75

33,65

33,5

Mainkraflwerke Höchst a.M..

.. 4

94

93,5

-

-

Süddeutscher Zucker.......

. 10

205

205

-

205

Devl

enmartt Berlin Frankfurt O.21L

23-September

24. September

Amtliche Geld

Notierung Brief

Amtliche Notierung

Geld

| . Briet

tiueno» tim

0,708

0,712

0,708

0,712

Brüssel ....

42,03

42,11

42,03

42,11

Rio de 3an.

0,147

0,149

0,147

0,149

Sofia.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

56,30

56,42

56,30

56.42

Danzig ....

47,04

47,14

47,04

47,14

London....

12,61

12,64

12,61

12,64

HelsingforS..

Paris ......

5,564

5,576

5,564

5,576

16,375

16,415

16,38

16,42

Holland ...

168,28

168,62

168,28

168,62

Italien.....

19,55

19,55

19,55

19,59

3avan......

0,736

0,73k

0,736

0,738

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

OSlo..... :

63,37

63,49

63,37

63,49

Wien......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon...

11,455

11,475

11,455

11,475

Stockholm...

65,00

65, U

65,00

65,14

Schweiz ...

80,96

81,12

80,96

81,12

Lpaniea...

28,97

29,03

28,72

28,78

Prag.......

10,275

10,295

10,28

10,30

Budapest ..

-

Reuyork ...

2,488

2.492

2,490

2,494

Banknoten.

Äerlm, 24- September

(Selb

23rief -

timerckanlsche Stolen......

2,442

2,462

Belgische Noten..........

41,88

42,04

Dänische Noten .........

56,10

56,32

Englische Noten .........

Französische Noten.......

12,565

16,33

12,621

16,39

Holländische Noten.......

167,86

168,54

Italienische Noten........

19,21

19,29

Norwegische Noten ......

63,15

63,4t

Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten.......

64,79

65,05

Schweizer Noten.........

80,78

81,10

Spanische Noten.........

27,69

27,81

Ungarische Noten