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Omnlbusfahrk nach dem Mrburgring.

Am Sonntag, 26. Juli, findet eine Omnibusfahrt nach dem Nürburgring zumRennen um den gro­ßen Pveis von Deutschland" statt. Schriftliche An­meldungen für diese Fahrt müssen umgehend an die Kreisdienststelle Gießen, Schanzenstraße 18, gerichtet werden, da nur ein Omnibus zur Verfü­gung steht.

Gießener lvochenmarktpreife

* Gießen, 25. Juni. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, ZH kg 1,55 Mark Landbutter 1,42, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark' Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10 Eier, deutsche, Klasse B 10, Enteneier 9 bis 11 Wir- siing, grün, % kg 10, Weißkraut 15, gelbe Rüben, das Bündel 8 bis 12, rote Rüben, das Bündel 15 Spinat, % kg 15 bis 20, Römischkohl 10 bis 12' Bohnen, grün, 25 bis 35, Spargel 25 bis 40, Erbsen 18 bis 20, Mischgemüse 10 bis 12, Tomaten 40 bis 55, Zwiebeln 14 bis 15, Pilze 50, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 45 Pf., 50 kg 3,95 Mark, neue, kg 15 bis 18 Pf., Pfirsiche 60, Aepfel 30 bis 60, Kirschen 25, 30 und 45, Stachelbeeren 20 bis 25, Erdbeeren 30 bis 45, Blumenkohl, das Stück 10 bis 60, Salat 5 bis 8, Salatgurken 20 bis 40, Oberkohlrabi 8 bis 12, Rettich 5 bis 15, Radieschen, das Bündel 10 Pf.

AbgefchloffeneStraßenbauarbeit. Die Straßenarbeiten in Richtung Lollar der Reichs­straße Frankfurt«. M.Kassel sind in diesen Tagen beendet worden. Von der Abzweigung der Provin­zialstraße nach Daubringen bis zum Grenzwege zwischen der Gießener und Wiesecker Gemarkung dicht bei derKarlsruhe" wurde hie Fahrbahn um 1,10 Meter verbreitert, nachdem vorher ein Strei­sen von über einem Meter aufgerissen und dem neuen Straßenprofil angeglichen worden war. Fast 30 Arbeiter waren einige Wochen mit Erdbewe- gungs- und Pflasterarbeiten beschäftigt. Mit den Umarbeiten ist auch eine Verbesserung der Kurven durchgeführt worden, indem diese je nach der Stärke der Biegung um 10 bis 40 Zentimeter überhöht wurden. Dabei wurde auch eine Befestigung des Fußsteiges vorgenommen. Die wesentlich breitere Fahrbahn wird auch einem noch weiter sich stei­gernden Kraftwagen- und Fuhrwerksverkehr nüge leisten können.

»« B-tri-bsgemeinsch-ftsausflug £ e r 1 * m a ® .r ie Am Sonntag unternahm die Betnebsgemeinschaft der Eierteigwarenfabrik Friedrich Grieb, Gießen, unter tatkräftiger Mit- orbeit der NSG.Kraft durch Freude" einen wohl- gelungenen Ausflug mit dem Endziel Heidelberg. Die Fahrt führte im Auto von Gießen nach Frank­furt, dort wurde eine Rundfahrt gemacht, dann weiter auf die Reichsautobahn und vorbei an der Zeppelin-Halle nach Darmstadt. Auch in Darmstadt wurde eine Rundfahrt unternommen. Nach der Ankunft in Heidelberg wurde zunächst die Stadt be­sichtigt. Nach der Mittagspause fand unter der Füh­rung der NSG.Kraft durch Freude" eine Schloß- besichtigung statt. Gegen Abend wurde die Rückreise über die alte Bergstraße angetreten. Der Ausflug wird allen Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben.

** Ardeitsiubiläum. Werkmeister Karl V p p e r aus Daubringen kann am morgigen Frei­tag auf eine 25jahrige Tätigkeit bei der Firma Nanninger zuruckblicken. Opper, der als Kriegsteil­nehmer am linken Unterarm schwer verwundet war hat trotz dieser Verwundung immer seine Pflicht er­füllt. Er genießt allgemein großes Vertrauen und Ansehen. Der Jubilar ist ein langjähriger Le er seines Heimatblattes, des Gießener Anzeigers.

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von 220 Volt genügt, einen Menschen glatt zu töten. Wenn ein elektrischer Schlag im allgemeinen nicht so tragisch verläuft, so nur deswegen, weil der Betroffene durch Schuhe, Teppiche usw. weitgehend von der Erde isoliert ist. Das ist aber beispiels­weise nicht mehr der Fall, wenn jemand, in der Badewanne liegend, sich mit dem elektrischen Föhn die Haare trocknet...

Irgendwo an der Zimmerwand, oben an der Leiste, hat sich die Tapete gelöst. Eine Sache, die der Fachmann für ein paar Pfennige in Ordnung bringt. Aber die Hausfrau will dasganz alleine machen". Sie klettert, ohne daß je­mand Hilfsstellung gibt, auf ihre Trittleiter und arbeitet munter drauf los. Sie begibt sich in Ge­fahr, ganz abgesehen davon, daß sie auch dem Handwerker den kleinen Verdienst noch wegnimmt.

Oft streiten sich auch Mieter und Hauswirt dar­um, wer von beiden einen Schaden zu beseitigen hat. Dadurch wird die Sache nur verschleppt. Erst muß der Schaden behoben werden. Um die Rech­nung kann man dann immer noch streiten, wenn es schon nicht anders geht.

Wie off sind schwerste körperliche Schaden ent­standen, weil man Mit der eigenenAxt im Hanse" den Zimmermann ersparen wollte.

Es ist merkwürdig, wie viele Berufe manche Men­schen zu verstehen glauben, ohne sich jemals näher mit ihnen befaßt zu haben. Wenn unsere Hand­werker viele Jahre lang in eine strenge Lehre gehen, so tun sie es bestimmt nicht aus Vergnügen, sondern weil diese Zeit eben erforderlich ist, um das Handwerk zu erlernen.

Zahlreiche Hausunfälle entstehen auch durch Un­achtsamkeit. Kürzlich ereignete sich in Berlin-Char­lottenburg ein schweres Gasunglück, bei dem drei Menschen ums Leben kamen. Was war ge­schehen? Die Tochter des Hauses hatte Essen in der Küche zubereitet und vergessen, den Gashahn ord­nungsmäßig zu verschließen. In der Nacht war bann das Gas unbemerkt ins Schlafzimmer ein­gedrungen. Drei Tote durch Unachtsamkeit.

Manch Wohnungsbrand ist nur durch die Leichtfertigkeit der Bewohner entstanden.

Ein weggeworfenes, noch brennendes Streichholz das Kind wurde nicht beaufsichtigt ein unaus­geschaltetes Bügeleisen, ein falsch behandelter Ofen sind schon Ursachen schwerster Katastrophen gewor­den. Viele kleine Kinder mußten einen furchtbaren Verbrennungs- ober V e r- brühungstob sterben, weil die Mut­ter nicht aufpaßte. Kinder lieben es auch, möglichst hoch auf Schränke, Zäune und dgl. zu klettern. Es ist daher Pflicht der Mutter, ihre klei­nen Kinder nicht aus den Augen zu lassen und die größeren richtig zu erziehen.

Auch die Nichtbeachtung kleiner Verletzungen führt immer wieder zu Blutvergiftungen, das Heben schwerer Lasten zu ernsten inneren Ver­letzungen. Wie gesagt, 70 v. H. aller häuslichen Unfälle sind selbst verschuldet. Sollte da nicht jeder achtsamer sein?

Der Nationalsozialismus legt größten Derk darauf, daß jeder mit dem ihm anverkrauten Gut, das ja immer der ganzen Ration gehört, sorgfältig umgeht.

Reichsminister Dr. G 0 e b b e l s hat erst vor kur­zem als Zeuge im Berliner Einsturz-Ungluck-Prozeß sehr eindringlich darauf hingewiesen, daß die leicht­fertige Gefährdung des Lebens und der Gesundheit unverantwortlich ist. Das ist eigentlich für jeden vernünftigen Menschen auch eine Selbstverständlich­keit. Leider zeigt die ungeheuer große Zahl der häuslichen Unfälle, daß es noch viele aufzurutteln gibt.

In der zweiten Juni-Höfte wird daher tn ganz Deutschland ein große r A ufkläru n g s selb - z u g gegen die Hausunfälle geführt. An dieser Aktion beteiligen sich neben der Reichsarbeit s-

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Englische Statistiker haben die Feststellung ge­wacht, daß die Zahl der häuslichen Unfälle alle an­deren Unfallgebiete, Brände, Verkehrs- und Be­triebsunfälle usw. übertrifft. In Deutschland gibt es darüber bisher keine Statistik, und die Natur des Hausunfalls bringt es mit sich, daß die Aufstel­lung einer Statistik schwierig ist. Aber schon ein Blick in die Zeitungen beweist uns, daß die Zahl der häuslchen Unfälle in der Zat ganz erschreckend hoch ist. Dabei ist zu bedenken, daß in der Presse im allgemeinen nur die ernsteren Fälle erscheinen.

Es gibt in Deutschland heute rund 16 Millionen haushalte. In ihnen spielt sich das Leben des Vol­kes zum großen Teil ab. Die Errungenschaften der Technik sind hier mehr ober weniger in ben Dienst des Menschen gestellt. Im fortgeschrittenen ebenso wie im unmodernen Haushalt müssen Einrichtungen vorhanden sein, die das Wohnen ermöglichen. Es wuß für Licht, Heizung, Kochgelegenheit, Wasch- einrichtung usw. gesorgt werden. Das heißt, in je­dem Haushalt find zahlreiche technische Einrichtun­gen vorhanden. In jedem Haushalt werden Arbeits­geräte der verschiedensten Art benutzt, zum Beispiel Axt, Beile, Messer, Scheren, Leitern, elektrische Ap­parate und tausend andere Dinge, mit denen man sorgfältig umgehen muß, wenn kein Schaden ange­richtet werden soll.

Täglich ereignen sich nun ungezählte häusliche Unfälle. Ls gibt Tote, Schwerverletzte, Leicht­verletzte. Das Lebensglück ganzer Familien wird zerstört.

Man kann einen Toten nun einmal nicht wieder zum Leben bringen, und wer sich ein Bein gebro­chen hat, kommt um eine langwierige, kostspielige imb meist auch schmerzhafte ärztliche Behanblung richt herum.

Das Erschütternde dabei ist nun aber, daß Die alle anderen Unfälle auch die Hausunfälle zum weitaus größten Teil selbstverschuldet sind. Man darf damit rechnen, baß 60 bis 70 vom jjunbert aller häuslichen Unfälle auf Leichtfer­tigkeit ber Betroffenen ober ber für die häusliche Ordnung Verantwortlichen zurückgeführt werden müssen. Unermeßliches Leid in den Fami­lien, erschreckend hohe Krankenausgaben, schwere Schädigung der Volksgemeinschaft werden verur­sacht, nur aus Fahrlässigkeit.

Im Haushalt ist es in erster Linie die Frau, ber hie Sorge um das Wohlergehen der Familie an- vertraut ist. Sie ist es, die in der Küche auf die Gasleitungen zu achten hat, sie muß sofort den Fachmann rufen, wenn Gas aus schadhaften Lei­tungen entweicht. Es ist vor allem ihre Aufgabe, auf die elektrischen Leitungen und Auslasse zu achten. Sie muß aufpassen, daß die Kinder nicht mit Streichhölzern, Scheren, Messern und derglei­chen spielen. ,

Sie muß immer daran denken, daß sie es ber Volksgemeinschaft schuldig ist, sich selbst und ihre Familienangehörigen vor Gefahren zu behüten. Dem deutschen Volk muß jeder Mensch so lange wie möglich und so unversehrt und so gesund er­halten werden, wie irgend möglich. Niemand braucht deswegen ängstlich oder gar duckmäuserig zu wer­den. Wirklichen Schicksalsschlägen kann der Mensch nicht ousweichen. Aber er kann und muß Die klugen osfenhalten und Gefahrenguellen, die er steht, be­seitigen. Das muß man von ihm verlangen.

eine haupturfache ber häuslichen Unfälle liegt in falscher Sparsamkeit.

Da ist eine elektrische Steckdose nicht in Ordnung. Um den Elektriker zu sparen, wird sie nicht in Ordnung gebracht. Oder man macht sich selbst an dieReparatur". Obwohl man keine Ahnung von der Elektrizität hat. Obwohl es sogar ver­boten ist, als Nichtfachmann Repara­turen an elektrischen Leitungen und Geräten vorzunehmen. Die Leichtfertigkeit aus diesem Gebiet ist einfach erstaunlich. Es ist Tat­sache, daß der in Haushaltungen übliche Strom

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gemeinschaft Schabenverhütung ber Zentralverband der Hausbesitzervereine, der Deutsche Siedlerbund und das Deut­sche Frauenwerk. Mit dieser Aufklarungs- aktion beginnt Deutschland seinen großen Karnvf gegen den Hausunfall, der nicht eher beendet sein kann, als bis die Unfälle, die auf eigenem Ver­schulden beruhen, restlos aufgehört haben. I. S.

Schöffengericht Gießen.

Wegen Urkundenfälschung wurde die A. G. und deren Sohn W. aus Ranstadt zu je 6 Wochen Gefängnis verurteilt. Die Angeklagte hatte in einem Zivilprozeß, in dem sie aus einem Kauf­vertrag verklagt wurde, eine von ihrem Sohn ge­fälschte Quittung vorgelegt, nach der die Forderung erloschen war. Das Gericht billigte den Angeklagten mildernde Umstände zu.

Der O. Schn, und ber W. Fr. aus Büdingen hat« ten sich wegen Verbrechens nach § 175 StGB, zu verantworten. Während Schn, zu fünf Mona- ten Gefängnis verurteilt wurde, erkannte da« Gericht gegen Fr. auf eine Gefängnisstrafe von 4 Monaten.

Der Fr. H. aus Gießen stellte falsche Ausweis« her, die er seinen Vertretern aushändigte, und die dieseberechtigten", für eine Blindenanstalt zu ar­beiten. Das Gericht erkannte auf 3 Monate Gefängnis.

Der W. P. aus Hainchen wurde wegen Beleidi­gung und übler Nachrede zu insgesamt 5 Wochen Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte hatte die HI., die Partei und den Bürgermeister beleidigt. 3 Wochen der erkannten Strafe wurden dem An­geklagten bedingt erlassen.

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Hollands Weltrekordschwimmerin.

Willie den Ouden, Hollands große Schwimmerin und Olympiazweite im 100-m-Kraulschwimmen von Los Angeles nach dem Training. (Aufn.: Hubmann-Weber. Scherl-M.)

ßromm siegt-Lund verliert.

Dritter Tag der All-England-Weisterschaft in Wimbledon.

Nach Henner Henkel, der schon in ber ersten Runde von dem Amerikaner Bryan Grant gesckla- gen wurde, wurde nun am dritten Tage der All- England-Tennis-Meisterschaften in Wimbledon auch der zweite Deutsche, der Kieler Kaj Lund, ausge- schaltet. Der lange Kieler traf auf den Engländer D. N. Jones, der nach hartem Kampf mit 6:3, 4:6, 6:4, 6:2 gewann. Lund konnte bis zum vierten Satz mit wuchtigen Aufschlägen und schönen Flug­bällen sehr gefährlich sein. Als aber Jones die Rückhand-Schwächen seines Gegners aufdeckte und ausnutzte, war es um Lund bald geschehen.

Die deutschen Hoffnungen ruhen also im Männer- einzel nur auf den Schultern eines Mannes, auf Gottfried v. Gramm. Der deutsche Spitzenspieler hatte am Mittwoch den Tschechoslowaken Hecht zum Gegner, der sich nicht schlecht schlug, aber doch bald mit 6:4, 6:3, 6:4 erledigt war. Hecht lieferte beson­ders im ersten Satz dem Deutschen schöne Grund- linien-Duelle. In den entscheidenden Augenblicken wurde er aber von dem vielseitigeren v. (Tramm sicher ausplariert. Der deutsche Spitzenspieler trifft nun in der nächsten Runde auf ben Gewinner der Begegnung Mako-Budgas. Außer v. (Tramm haben sich auch Perry, Jtoh, Budge, Cooper, Lee, van Ryn, Jamain, del Castillo, Lesueur, Casca, Martin- Legeay, Jones, Allison, Stedman, Crawsord, Maier, Quist, McGrath und Feret in die dritte Runde durchgespielt.

Bei den Frauen gab es am Mittwoch nur F a - voritensiege. Am besten hielten sich die eng­lischen Spielerinnen, die allerdings auch am zahl­reichsten vertreten sind. Sie stehen fast alle in dex dritten Runde. Nur Frl. Dearman mußte sich von Frau Mathieu mit 6:3, 6:2 schlagen lassen. Sichere Siege erfochten Nelly Adamson, die Amerikanerin Babcock, Frau Hilde Sperling-Krahwinkel, die kleine Chilenin Anita Lizana, Miß Heeley, Kathleen Stammers, Frau King, Susan Noel und Miß Hardwick.

Nach ihrem großen Start in ber ersten Runbe glückte ber deutschen Ranglistenersten Frl. Marie- luise Horn (Wiesbaden) auch in ber zweiten Runde ein beachtlicher Sieg. Frl. Horn schlug die Engländerin Scott in zwei Sätzen klar mit 8:6, 6:2.

Unsere Davispokal-Mannschaft ist für das Endspiel der Europazone gegen Jugosla­wien mit G. v. (Tramm, H. Henkel, K. Lund und W. Menzel benannt worden. Die Jugoslawen trai­nieren bereits eifrig und haben sogar mit Rücksicht auf den Pokalkampf in Agram auf die Teilnahme an den Wimbledon-Meisterschaften verzichtet.

v. Cramm-Henkel siegen in Wimbledon

Bei den All-England-Meisterschaften in Wimbledon konnten sich im Herren-Doppel die Deutschen von Cramm-Henkel gegen die Engländer Anderson- Collins überlegen durchsetzen. Sie gewannen 6:0, 6:4, 6:2. Von Cramm-Henkel beim Spiel. (Scherl-Bilderdienst-M.)

MchtlicheFeuerstundebeimFeldbergfest

Anläßlich des Feldbergfestes findet am Samstag, 27 Juni, nach Eintritt der Dunkelheit auf dem Feldberg eine Feierstunde statt. Die Feuerrede des Gaudietwarts, Studienrat Dr. Kahle, ist um­rahmt von Fackeltänzen der Turnerinyen, Feuer­sprüchen und Feuersprüngen, gemeinsamen Liedern der Jugendgruppen mit Begleitung von Geigen, Klampfen und Flöten. Außerdem werden die Tur- ner-Spielmannszüge mitwirken. Die Feier, die einen sehr eindrucksvollen Verlauf zu nehmen ver­spricht, wird dem volkstümlichen Feldbergfest einen würdigen Auftakt geben.

Handball im Männer-Turnverein.

Wtv. Schüler Spvg. 1900 Schüler 7:3 (2:2).

Am Dienstag empfingen die Jüngsten des Mön- nerturnoereins auf eigenem Platze die Schüler der

Spielvereinigung 1900 zum Freundschaftsspiel. Mit Beginn gingen die Jungens beider Vereine gut aus sich heraus und zeigten ein schönes, ausgegliche­nes und in jeder Beziehung anständiges Spiel. Mit dem Stande 2:2 werden die Seiten gewechselt. Nach Wiederbeginn kamen die Männerturner im Anschluß an eine schöne Kombination zum Füh­rungstor, das jedoch kurz darauf wieder ausge- glichen wurde. Gute Leistungen der Hintermann­schaft, flüssiges Zusammenspiel schufen den kleinen Männerturnern, verbunden mit dem schußfreudigen Sturm, vier weitere Erfolge.

Fußballklub 1926 Großen-Duseck

Großen-Buseck I Großen-Linden I 7:3 (5:0).

Die 1. Mannschaft von Großen-Buseck stand im Gesellschaftsrückspiel der gleichen des Tv. Großen- Linden gegenüber. Während die Gäste im Vor­spiel einen glücklichen 4:3-Sieg herausholen konn­ten, mußten sie im Rückspiel durch eine Niederlage die Überlegenheit der Einheimischen inbezug auf Spielerfahrung und Technik anerkennen. Die ein­heimische Mannschaft erkämpfte einen sicheren 7:3-Sieg. Bis zur Halbzeit lag sie bereits 5:0 in Führung, die auf Grund guter Leistungen sämt­licher Mannschaftsteile, insbesondere des Sturmes, erzielt wurde. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Großen-Buseck unverständlicherweise eine Um­stellung oorgenommen, wodurch die Gäste aus Großen-Linden sich mehr und mehr durchzusetzen verstanden und auch zu Erfolgen kamen. Nachdem Großen-Linden den ersten Gegentreffer erzielt hatte, stellte der Linksaußen der Einheimischen die alte Tordifferenz durch einen schönen Schuß wieder her. Die Gäste konnten jedoch noch zweimal erfolg­reich sein, während ber Busecker Sturm von ben vielen Torchancen nur noch eine zum 7:3 auszu­werten verstanb.

Universität Heidelberg ist Hochschul-Fußballmeister.

Frankfurt im Endspiel 1:3 (1:1) besiegt.

Das Enbspiel um bie Deutsche Hochschulmeister­schaft im Fußball, bas im Rahmen ber 550-Jahr- feier ber Universität Heibelberg am Mittwochnach­mittag in ber Stadt am Neckar bie Mannschaft der Universitäten Frankfurt und Heidelberg im Kampfe sah, brachte den Heidelberger Studenten mit einem verdienten 3:1(1:1)-Sieg ben Meistertitel. Rund 2000 Zuschauer, unter ihnen zahlreiche Ehrengäste unb 400 stimmgewaltige Sonberzügler aus Frank­furt, sahen auf dem neuen Heidelberger Hochschul- Sportplatz einen guten Kampf.

Zugendsußball der Gruppe Gießen.

SpielansetzungfürSonntag, 28. Juni. Wißmar 1. Jugenb Heuchelheim 1. Jugend; Spvg. Gießen 1. Jugenb Leihgestern 1. Jugenb; Klein- Linben 2. Jugenb Allenborf a. b. L. 1. Jugend; Heuchelheim 2. Jugend VfB -Reichsbahn Gießen 3. Jugend. Die erstgenannten Mannschaften haben für den Schiedsrichter selbst zu sorgen.

Vadsportveranstaltung des Vadsahrer-Vereins 1885 Gießen.

Am Samstag veranstaltet ber Gießener Rad­fahrer-Verein v. 1885, E. D., Gießen, in sämtlichen Räumen bes RestaurantKarlsruhe" sein biesjäh» riges Sommernachtfest. Auch in diesem Jahre