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besonders bei Hauß er, ein leidenschaftliches Ge­fühl für die Verwirklichung der deutschen Berufung und des deutschen Schicksals in der Einheit aller Stämme hinzu, so haben wir den vollendeten Typus «eslebendigen" Geschichtsforschers vor uns.

Nicht anders ging es mit den Juristen der Universität Heidelberg, die eine besondere Wirksam­keit entfalteten. Allzuoiele Namen ermüden, und so sei nur bemerkt, daß drei für die römische Rechts­geschichte sehr bedeutende Forscher in Heidelberg wirkten. Genannt muß aber Richard Schröder (geboren 1838) werden, der durch seine deutsche Rechtsgeschichte und seine vielen Studien zu den aermanischen Rechtsvorgängen unserer Zeit wesent­lich vorgearbeitet hat. Wenn wir, die wir wieder an die Rechtsschöpfungen und Rechtsideen unserer germanischen Vorfahren anknüpfen und sie aus dem Schicksal der Gegenwart neu gestalten wollen, nicht ganz im Dunklen tappen, ist das ein Ver­dienst Schröders und seiner Schule, die das germanische Erbgut des Rechtes unter dem Schutt der Jahrhunderte heroorgezogen haben.

Aehnliches ist auch von den Sprachforschern (denPhilologen") zu berichten. Wilhelm Braune (geboren 1850) hat das Altgermanische erforscht, Fritz Neumann das Altfranzösische, und er hat dabei, was besonders bemerkenswert ist, mit dem Gießener Germanisten Behaghel zusammen das Literaturblatt für germanische und romanische Philologie herausgegeben. Damit hat er die Grenz­gebiete zwischen dem Germanischen und Romani­schen untersucht, denen man oft zu wenig Aufmerk­samkeit schenkte. Und solche wissenschaftliche Arbeit ist gerade für die Gegenwart wichtig, weil sie eine klare Abgrenzung zwischen den Romanen und uns, aber auch die Möglichkeiten einer fruchtbaren Zu-

fammenarBeit sucht. Daß hier Heidelberg, v°s wir ruhig als westlicheGrenzlandunwersitat bleich, neu dürfen, eine große Ausgabe hat, ist schon häufig sichtbar geworden und es durfte sich m Zukunft noch mehr Herausstellen.

Von P h i l o s o p h e n ist derpopulärste Philo­soph des 19. Jahrhunderts", Kuno Fisch er, zu nennen, aber auch Männer wie Rickert, mein feinsinnigen Untersuchungen die Grenze zwischen Natur- und Geisteswissenschaften festsetzten.

Strahlende Namen weist auch die Medizin auf. Chelius war bahnbrechend für die Chirurgie und Augenheilkunde zu Beginn des 19. Jahrhun­derts, Vinzent C z e r n y für die Chirurgie nach der Mitte desselben, und Erb zu gleicher Zeit für Nervenkrankheiten und Elektrotherapie.

Am hellsten aber dürfte für alle Zeiten das Drei- geftirn der Physik und Chemie Kirchhoff, Bunsen und Helmholtz leuchten. Haben die beiden ersten durch die Entdeckung der Spektral­analyse die ganze moderne Naturwissenschaft erst möglich gemacht, so hat der überaus geniale Helm­holtz fast alle Gebiete der Physik entscheidend be­einflußt, wenn er sie nicht ganz neu schuf.

Eines aber ist uns bei der Heidelber^r Uni­versität doch der nachdrücklichste und wichtigste Ge­danke: Heidelberg ist mit dem Auf und Ab der deutschen Geschichte, mit ihrem Schicksal so eng und unlöslich verbunden, wie keine andere deutsche Uni­versität. Als Deutschland im Dreißigjährigen Krieg fast zugrunde ging, ging auch die Universität für Jahrzehnte zugrunde. In einem neuen und starken Deutschland wird sie leben und ihre hohe Sendung erfüllen.

Die Zugendwettkämpfe der Landschulen.

Ullendorf, Heuchelheim, Klein-Linden.

CO Klein-Linden, 24. Juni. Arn Sams­tagvormittag wurden auf dem Sportplatz die Mannschaftswettkämpfe des Jungvolks und der Jungmädel der Orte Allendorf q. d. Lahn, Heuchel­heim und Klein-Linden ausgetragen. Die Urkunde des Führers errang die Jungenschaft 3/1 des Fähn­leins IX mit ihrem Führer Hanfried Jung. Sie erreichte im Durchschnitt 243 Punkte. Die beste Ein- zelleistung innerhalb der Mannschaftskämpfe er­rang Junggenosse Richard Krieger von der Jungen­schaft 3 in Heuchelheim mit 313 Punkten. Als Höchstleistungen des Tages wurden erreicht im 60- Meter-Lauf 8,4 Sekunden durch Gertrud Hörder, im Weitsprung 4,90 Meter durch Richard Krieger und im Schlagballweitwurf 75 Meter, ebenfalls durch Richard Krieger. Die Wettkämpfe der Gruppe Klein-Linden des BDM. wurden am Sonn­tagvormittag durchgeführt. Als Kampfrichter waren Mitglieder des Deutschen Reichsbundes für Lei­besübungen, Ortsgruppe Klein-Linden, tätig. Den Sieg in den Mannschaftskämpfen errang die Schar Allendorf mit durchschnittlich 172 Punkten. Von sämtlichen Teilnehmern konnten 30 v. H. die Sie­gernadel erringen.

Die fünf er ft en Sieger, denen die Nadeln noch am Abend beim Sonnenwendfeuer ausgehän­digt wurden, waren: Martha Rinn (Klein-Linden) 225 Punkte: Hedwig Lenz (Klein-Linden), Willi Luh (Allendorf a. d. Lahn), Tilli Hahn (Klein-Lin­den) und Elisabeth Weigel (Klein-Linden). Zur Sonnenwendfeier, die am Abend am Allendorfer Wäldchen abgehalten wurde, hatten sich viele Volks­genossen eingefunden. Fähnleinsführer Hans Graefe (Gießen) nahm die Siegerehrung vor und sprach über die Bedeutung der Wettkämpfe für die deutsche Jugend. Standortführer Wilhelm Volk von der Hitlerjugend sprach über die Verpflichtung der Jugend, sich kämpfend für die hohen Ziele ein­zusetzen. Mit dem Sieg-Heil auf den Führer und dem Lied der JugendVorwärts, vorwärtsl" fand die Feierstunde ihr Ende.

Schotten.

X Schotten, 24. Juni. Nachdem im Laufe der vergangenen Woche die Einzelwettkämpfe der Schulen durchgeführt worden waren, nachdem der Samstag und am Sonntagvormittag die Wett­kämpfe der HI., des Jungvolks und des BDM. ausgetragen waren, fand am Sonntagabend eine Sonnwendfeier auf dem Bockzahl statt. Der Marsch hinauf wurde gemeinsam in großem Zuge ange­treten. Gesangsvorträge des Arbeitsdienstlagers, des BDM., Ansprachen der politischen Leiter, des Füh­rers des Arbeitsdienstlagers und der HI. umrahm­ten di» Feier. Ortsgruppenleiter Zeschky beschloß die Feier mit einemSieg-Heil!" auf den Führer. Unter dem Gesang des LiedesFlamme empor" loderte das Feuer hoch zum Himmel.

Lanq-Mns.

= Lang- G o n s , 21. Juni. Die turneri­schen Wettkämpfe in der hiesigen Oberklasse,

die den sportlichen Kämpfen des Jungvolks voran­gingen, hatten ein recht gutes Ergebnis. Im Ball- weitwurf, im Lauf (60 Meter) und Weitsprung wurde nach Einzelleistung gewertet. Von den 26 Knaben wurden 15 Sieger (über 180 Punkte). 1. Helm. Kuhl, 264 P., 2. Hans Puhl 243, 3. Kurt Weil 230, 4. Helm. Velten 218, 5. W. Rudolph 218, 6. R. Rühl 217, Erich Jung 211, Richard Müller 209, 9. E. Zahrt 209, 10. W. Boller 207, 11. E. Hixt 204, 12. W. Schwan 201, 13. Erich Wiffig 198, 14. E. Müller 196, 15. Rudi Dem 183.

Von 31 Mädchen wurden 20 Siegerinnen, Al­tersklasse 4 (13- und 14jähr.): 1. Ottilie Stoll 297 P., 2. E. Schachner 229, 3. E. Lechens 225, 4. Erna Müller 223, 5. Emilie Rühl 204, 6. Else Plitsch 200, 7. Elfr. Blecher 196, 8. Ilse Bink 186, 9. Hildeg. Geuter 181, 10. Elli Debus 180.

Altersklasse 3 (12- bis 13jähr.): 1. Margret Kai­ser 209, 2. Ottilie Heidt 204, 3. Erna Lang 204, 4. A. Rudolph 192, 5. O. Jung 188, 6. Erna Boller 182, 7. Ilse Görlach 181, 8. Elfr. Kramer 180.

Altersklasse 2 (11 bis 12jähr.): 1. Gisela Rompf 223, 2. Ilse Weil 202. Bei einer Beteiligung von 57 Schülern ergibt das über 60 v. H. Sieger.

Weitere Erfolge im Kampf gegen das Zigeunerunwesen.

LPD. Frankfurt a. M., 27. Juni. Der Frank­furter Kriminalpolizei, der die zentrale Bearbei­tung der Straftaten von ausländischen Zigeu­nersippen in Deutschland übertragen worden ist, ist es in den letzten Wochen gelungen, weiteres Ma­terial über das Treiben dieser Zigeunerbanden zu sammeln und eine ganze Reihe von neuen Fest­nahmen zu erreichen. Es handelt sich dabei um Zigeuner, die in Norddeutschland, namentlich in Schleswig-Holstein, in Oldenburg, Hamburg und Mecklenburg, Straftaten begangen haben. Auch hierbei spielt wieder räuberische Erpressung die Hauptrolle, indem von zugereisten Zigeunersippen Tribute erpreßt wurden. Wurden diese verweigert, dann kam es vielfach zu den bekannten Zigeunerschlachten. Die Aufklärung dieser neuen Fälle ist in der Hauptsache den Pressenotizen zu verdanken, durch die viele Volksgenossen ver­anlaßt wurden, Betrügereien der Zigeuner zur Kenntnis der Polizei zu bringen.

Unter den neu festgenommenen Zigeunern befin­den sich die Brüder Johann und Stefan Rosen­berg aus Hamburg. Sie hatten sich das Recht angemaßt, über alle Zigeuner in Deutsch­land z u herrschen. Sie verlangten Tribute und trieben sie eventuell mit der Pistole in der Hand ein. Dabei ist es mehrfach zu Schießereien gekommen, wobei drei Brüder dieser Rosenbergs getötet worden sind. Diese Fälle werden wie alle andern in Frankfurt a. M. zur Aburteilung kommen.

Weiter sind in Mecklenburg fünf Zigeuner fest­genommen und nach Frankfurt transportiert wor­den, die dort ebenfalls Betrügereien begangen ha­ben. In vorbildlichem Zusammenwirken der Frank­furter Kriminalpolizei mit der Kriminalpolizei in

von

Wirtschaft

Lübeck, Schwerin und Oldenburg st>«>° G-ndarineriekommandan en in Tlctoor sumar (eben ist es gelungen, aufschlußreiches Maier al über das Treiben zahlreicher Zigeunerbanden zu erhch ien das auch den Beweis liefert, daß die neuner Deutschland in Saue, auf« feilt, Steuern erhaben un eine ®e rirhfqbarteit aus geübt haben.

Gegen die bereits früher feftgenommene Sippe Korvatsch schweben nicht weniger als 40 bis 50 Verfahren, von denen bereits zehn zur Aburtel- ^Wie^die"^igeunersippen versuchen, sich der Strafe zu entziehen, geht darauf hervor, daß diew ib- licken Angehörigen der S i p P e Kor patsch, soweit sie sich auf freiem Fuß befinden.

«ck in den letzten Tagen mit dem Auto und im Besitz großer Gelds um men nach Sckleswig-Holstein_ begaben, um den Betrogenen das Geld zurückzuerstatten, um sie so zur Zurücknahme der Anzeige zu bewegen.

3 Sl? wird allmählich Licht in das Treiben der aus* ländischen Zigeuner in Deutschland kommen. Es muß erreicht 'werden, daß diejenigen Z'Zeuner, die nicht redlich arbeiten wollen, aus Deutschland ver-

' Alle diejenigen Volksgenossen aber, die von 3i= qeunern betrögen worden sind und bisher noch keine Anzeige erstattet haben tun «u , dies jetzt zu tun, um so mitzuhelfen, daß Deutschland von dieser Plage befreit wird.

©er Geschäftsbericht 1935 der Deutschen Lufthansa.

Die wesentlichsten Merkmale des nunmehr vorlie­genden Geschäftsberichts find die Erfolge sowohl in betriebsmäßiger Hinsicht als auch auf wirtschaft­lichem Gebiet, die einmal in der Erhöhung der Einnahmen aus der Beförderungsleistung zum Aus­druck kommen, obwohl der zwischenstaatliche X.uft= erpreßgutoerkehr immer noch schwer unter den wirtschaftlichen Verhältnissen und den Absperrungs­maßnahmen einzelner Länder zu leiden hatte. Das abgelaufene Jahr, das nicht mehr wie die Vorjahre im Zeichen des Uebergangs stand, zeigte die ziel- bewußte Anpassung des Flugplans an die wirtschaftlichen Aufgaben des Luftverkehrs, die Verbesserung des Flugzeugparkes, die Berücksichtigung aller technischen Möglichkeiten, um die planmäßige Durch­führung des Verkehrs zu sichern, nicht zuletzt die sorgfältige Schulung des fliegenden und des Bodenpersonals.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Flugzeug und Luftschiff, die bis in das Jahr 1928 zurück­reicht, fand sichtbaren Ausdruck durch die Gründung der Deutschen Zeppelin-Reederei am 21. März 1935 unter Beteiligung der Deutschen Lufthansa.

Bei Betrachtung der Betriebsergebnisse ist durch­weg eine Steigerung beträchtlichen Umfanges bis auf eine einzige Ausnahme (Fracht) festzustellen. Die Flugleistung im Planverkehr hat sich mit 13,37 Millionen Kilometer gegenüber 1934 um 10,8 v. H. erhöht. Sonstige Erwerbsflüge einfchl. Zeitungs­beförderung stiegen um 90 o. H. auf 3,01 Millionen Kilometer. Insgesamt sind 163 987 (nur zahlende) Fluggäste befördert worden, das sind 25,4 v. H. mehr. Die Zahl der Fluggastkilometer lag mit 62,09 Millionen um 39,4 v. H. über dem Vorjahr. An Gepäck wurden 0,28 Millionen Kilogramm (+ 32,4 v. H.) befördert, in Tonnenruometer aus- gedrückt 0,15 Millionen (+ 49,3 v. H.). uer Rück­gang der beförderten Fracht um 3,3 v. H. auf 1,23 Millionen Kilogramm erklärt sich aus Export­schwierigkeiten. Im 4. Vierteljahr war jedoch eine Belebung des Frachtgeschäfts deutlich bemerkbar. Nach Tonnenkilometer gerechnet wurde mit 0,68 Millionen eine Steigerung um 14,8 v. H. erreicht. Die prozentual höchste Steigerung um 86,2 v. H. auf 1,31 Millionen Kilogramm bzw. um 86,9 v. H. auf 0,63 Millionen Tonnenkilometer ist im Post­verkehr zu verzeichnen. Nach Abschreibungen und Rückstellungen verbleibt ein Reingewinn von wieder 250 000 Mark, der der gesetzlichen Reserve zuge­führt werden soll.

Im ersten Viertel des neuen Jahres hielt die günstige Entwicklung der Beförderungs­leistung an.

Nbein-Mainische Börse.

Mttagsbörse etwas freundlicher.

Frankfurt a M., 24. Juni. Die Börse lag zwar immer noch sehr ruhig, setzte aber an den Aktienmärkten allgemein etwas freundlicher ein. Da auf Grund der rückläufigen Kurse nur wenig Publikumsverkäufe erfolgt waren, ergab sich nun­mehr schon markttechnisch eine Erholung, veranlaßt durch die wenigen Kaufaufträge. Vielleicht regten Erwartungen über Ausführungen Ui her morgigen HB. der IG. Farben an. IG. Farven setzten 0,50 p. H. fester mit 172 ein, die übrigen Chemiewerte in etwa gleichem Ausmaße freundlicher. Elektro­aktien noch uneinheitlich, aber nicht mehr als 0,50 v. H. nach oben oder unten verändert. Die Um­sätze waren hier sehr bescheiden. Montanwerte zu­meist leicht erholt, vor allem wieder Rheinstahl auf die höheren Dividendenerwartungen um 1,25 v. H. gebessert, Verein. Stahlwerke im'Verlaufe um 0,50 d. H., Mannesmann um 0,90 v. H. höher. Von Mo­torenwerten Daimler um 0,13, BMW. um 2 v H daneben Moenus 1 v. H. fester. Außerordentlich ruhig lagen Bau- und Zementaktien, ebenso Zell­stoff- und Textilwerte, aber auch hier ist Neigung zu leichten Kursbesserungen zu verzeichnen gewesen

Linoleumwerte zogen an, Conti Linoleum um 1,50 d H Deutsche Linoleum um 0,25 v. H. Daneben noch'Reichsbank 0,75 v. H. fester.

Außerordentlich still blieben im Gegensatz zu den später teilweise etwas lebhafteren Aktienmärkten Deutsche Anleihen. Altbesitz unverändert 112,90, Kommunal-Umschuldung wieder 89 v. H. Auslands­renten vielfach vernachläsfigt und eher weiter ab­geschwächt.

Abendbörse still.

Bei allerkleinsten Umsätzen waren an der Abend­börse etwa Mittagsschlußkurse zu hören. Holzmann um 0,40 v. H., Daimler 0,25 v. H., Deutsche Li­noleum 0,50 v. H., Südd. Zucker um 0,50 v. H. fester genannt. Unverändert gegen Mittaasschluß lagen IG. Farben mit 172,13. Deutsche Anleihen vollkommen still und ohne Veränderung. Von Aus­landsrenten Mexikaner durch örttiche Nachfrage etwas höher, so 4,5proz. Gold-Mexikaner 0,25 v. H., dto. 5proz. etwa 0,13 v. H. fester.

Der Verlauf und Schluß der Abendbörse waren geschäftslos. Es notierten: Farbenbonds 135,90, 4,2proz. Defterr. Silber-Rente 2,45, 4proz. Ungarn- Kronen 2,95, Lissabon Stadt 76, 4proz. Rumänen 5,70, 4proz. Schweizer Bundesbahn 231, 3,5proz. dto. 220,50, 5proz. Mexikaner 643, 4proz. dto. 8,75, Adca 76, Commerzbank 92, DD.-Bank 93,25, Dresdner Bank 93,25, Buderus 102,50, Harpener 125,50, Ilse Bergbau E 165,25, Mannesmann 98,65, Rheinstahl 135, Verein. Stahlwerke 93,25, Aku 55, AEG. 35,65, BMW. 135,75, Bekula 151,25, IG. Chemie volle 241,50, dto. SOprog. 169,25, Contr, Gummi 189, Daimler 117,50, Deutscher Eisenhandel 142,50, Scheideanstalt E 268, Deutsche Linoleum 185,50, Licht & Kraft 153, IG. Farben 172,13, Gesfürel 138, Goldschmidt 110,75, Hafenmühle 115, Holzmann 119,75, Junghans 98,13, Mainkraft 98,50; Muag 108,50, Metallgesellschaft 134, RWE. 132,50, Schuckert E 155,40, Siemens E 202, Westd. Kauf­hof 44,50, Süddeutsche Zucker 226, Deutsche Reichs­bahn-Vorzugsaktien 122,13, AG. für Verkehrswesen* 121, Hapag 14,50.

Frankfurter Getreidebörse.

* Frankfurt, 24. Juni. Der Frankfurter Ge­treidegroßmarkt lag völlig geschäftslos. Es notier­ten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilo­gramm) in Mark: Weizen W13 217, W16 220, tV19 224, W 20 226, Roggen R 12 180, R 15 183, R18 187, R19 189 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste und Hafer nicht notiert. Weizenmehl W13 28,65, W16 28,90, W19 28,90, W 20 29,25, Roggenmehl R 12 22,45 R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 und 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl W13 13,15, W 16 13,30, W19 13,50, W 20 13,60. Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11, W20 11,10, Roggen­kleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreis ab Mühlenstation. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 16,20, Palmkuchen m. M. 16,30, Erdnußkuchen 17,85 m. M. ab süddeutsche Fabrik­station. Treber 15,40 bis 15,50. Trockenschnitzel 9,52 ab süddeutsche Fabrikstation. Heu 5,50, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 2,25 bis 2,40, dto. ge­bündelt 2,10 bis 2,25.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 25. Juni. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 27 Rinder (3 Bullen, 22 Kühe, 2 Färsen), 768 Kälber, 63 Schafe, 809 Schweine. Es kosteten: Kälber 38 bis 65 Mark, Hämmel 46 bis 48, Schafe 40, Schweine 51 Mark. Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schafe langsam; Schweine zugeteiU.

Schweinemast in Gießen.

k.1? gestrigen Schweinemar^ waren 88 Stuck Ferkel aufgetrieben. Es kosteten (Durchschnitts- gualitat und Durchschnittspreise): Ferkel: 5 bis 6 Wochen alt 23 bis 26 Mark, 6 bis 8 Wochen alt ?.15 ?? Mark, 8 bis 10 Wochen alt 30 bis 35, 10 bis 12 Wochen alt 37 bis 43 Mark. Abfallende -üsare entsprechend niedriger. Ausgesuchte Spitzen­ware entsprechend höher. Marktverlauf schleppend

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. HL

24.3uni

Latum

Brie'

1

0

7

2,485

2,489

Banknoten.

Berlin,24. Zum

®elt>

62,47

62,73

100 Schilling

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der

Dividende

5 v.H.

64,36

81,03

33,73

2,437

41,88

55,44

12,44

16,35

167,79

64,10

80,71

33,59

0,684 42,00 0,139 3,047 55,69

46,80

12,475 5,495 16,40

168,21 19,53 0,731

5,654 62,69 48,95

11,335

64,32 80,89 33,93

10,285

0,688 42,08

0,141

3,053 55,81

46,80

12,505

5,505

16,44

168,55

19,57 0,733

5,666

62,81

49,05

11,355 64,44

81,05 33,99

10,305

Licht unö Kraft .... -Velten & Guilleaume

Gesellschaft.. Dresdner Bank Reichsbank ...

Elektt. Lteserungsgeiellfchast 6

4% veogt. Serie h ............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4s4"s>Rumän.vcrcinh.Rentev.19l3 4° Rumänische vereinh. Rente .

2y*% Anatolier....... ...

Italienische Noten.... Norwegische Noten .. Deutsch Oesterreich, ä Rumänische Noten ... Schwedische Noten... Schweizer Noten.....

Spanische Noten.....

Ungarische Noten ...

Äricf 2,457 42,04 55,66 12,48 16,41 168,47

Buderus ................ ,

Deutsche Erdöl .......4

Harpener................gi/

Hoesch EisenKöln-Neuesten .. 3

Ilse Bergbau Genüsse........ e

Klocknerwerke .............. g

Mannes mann-Röhren.......* g

A.E.G. Bekula

ÄcseUsch.f.Eiektr.Untemchmuna. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr.......... 6

Schlickert L Co............. 6

Siemens L*Halske...... ' 8

LahmeyerLCo........ 7

Amtliche Notierung

Hamburg-Amenka-Pakei .....o

Hamburg-Südam. Dampfschiff. u Norddeutscher Lloyd .........u

R.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz, und Privat-Bank ... 4 Deutsche Bank und Disconto»

Amerikanische Noten. Belgische Noten..... Dänische Noten .... Englische Noten .... Französlsche Noten .. Holländische Noten ..

Franliun a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- dörse

Schluß« kurS

Schloßt.

-Nu tag«

Oalnm

23.6

24.i

23.6

24-6

6% Teutirtje Reictisaiilelhe v. 1927

101,5

101,65

101,5

101,65

4* Deutsche Reichsanl. von 1934

98,75

98,65

98.75

98,65

b!-"<> Bvung Anlethe von 1930 .

Deullck'e Vtnl.-Ablvi.-Schuld mit

103

103

102,4

102,25

Rualos.«Rechten ............

Denttche Reichspostschahan

112,9

113

112,5

Weisungen von 1934, l......

*/i".. ehem. 8% Hessischer Volks

100,2

100,2

100,2

100,2

ttuüt 1929 trückzahld. 102%) ..

ehem. 8% Hessische Landes banl Darmstadt Gold R. 12...

98,75

98,75

98,75

97

97

97

6^"u ehem 4yl'o Landes

Hnpotbekenbank DarmstadtLiau

<y*°o ehem. 8% Darmsl. Komm

Landesb.Goldichuldvertchr R.v

101,25

101,25

93,5

93,5

Lberhegen Prvvinz-Anlcihe mli

Auslvi.-Rechten ............

Deutsche Komm. Cammelabl. An

123,5

123,5

123,5

leihe ei'rlc 1 mit Ausloj. Rechten 4/i°o ehent.8% Franks. Hnp..Banl

119,4

119,65

119,9

119,9

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6^°o ehern. 4,i% Franks. Hyp.

Bank«Liqu..Psandbriesc.....

97

97

101,4

101,4

ehem. \Vt% Rheintsch.-

Hyp. Bank-Liqu.-Goldpse. ... 4%% ehem. 8% Br. LandeSpfand^

101,65

101,5

101,5

101,25

briesanslalt, Psandbriefe R. 19 4Vi% ehem. 7% Pr. LandcSpsand

97,5

97,5

97,5

97,5

briesansl., Gold.Nomm. £bl.20

95

95 109,5

95

109,5

kteuergutsch.Berrcchnungük. 34-38

109^5

4% Oesterrelchische Golbrente...

35,5

-

4,20°^ Ocsterrctchische Ctlberrente

2,45

2,45

2?4

9 5

2,45

9,6

9,13

9,25

13,75

4% Ungarische Goldrente.......

9,7

9,6

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

9,9

9,13

4*-i°o desgl. von 1913..........

6? abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdqdbahn-Anlethe

9,25

13,65

9,25

13,75

9,3

13,7

Serie I.....................

Frankju

Schluß« kurS

rt a.M.

Schlußl. Abend» börfe

Se

Schluß» kurS

r'lin

Schlußt. Mittag- börfe

Sranrfurt a. M.

V.3)., Berlin

Schluß» kurS

Schluß). Abend»

Schluß» lurS

Echlußk. Mittag-

23.6

24.6

23.6-

24-6.

Datum

23.6.

24.6.

23.6.

24.6

6,8

9,8

5,75

14,5

15,9

121

116

92

93,5

93,5

192,5

36,25

150,75

132

154,5

130,5

138,75

132,5

155

203

138

101,65

128,5

124,5

106

136,5

102,25

98,13

6,8 9,8

5,7 43

14,5

16 121 115

92

93,25 93,25

193,25

35,65 151,25

132,5 153

110,5 138

134 132,5 155,4

202

139

102,5 128,75

125,5 106,25 165,25

136 102,4 98,65

9,75

5,75

43

14,5

30 15,75 120,5

115

92

93,5 93,5

192,5

36,13 151,25

132 154,5 130,25

139 134,25 132,75 155,25 202,5

138

101,75 128,4

124,9 106,75

167 135,75

102 98,13

9,75

5,7 43,75

14,65

31 15,75

120,75

115 91,75

93,25 93,25 194,5

35,75

151,75

132 153,5 130,75

138 134,25 132,25 156,25 202,5 137,5

102,9

128 124,75 105,75

135 102,25

98,4

Manssewer Bergbau....... eV,

Kokswerke ................. §

Rheinische Braunkohlen .....i?

Rheinstahl ...............

Bereinigte Stahlwerke...... 314

Ctaöi Minen ................

tlaltwerke Aschersleben.........

Kaliwerke Westeregeln..... 5

Kaliwerke Salzdetfurth..... 7%

9- ®- Farben.Jndustrte.......7

Scheideanstalt........ q

Goldschmidt ............. B

RütgerSiverke..........

Melallgesellschaft............. 5

Philipp Holz mann..... A

136

242,5 134,75

93,25

22

125

171,5

268 110,25 127,5

133

119,25

141

150

54,75

85

140,5

103

117

186,5

45

440

200,75

189

32

98,5

230

136

135 93,25 21,75

125

179

172,13

268 110,75 127,5

134

119,75

141

150

55

85

140

102

117,5

185,5

44,5

441

201

189

-

98,5

226

136 129,4

135,75

93 21,65

125,75 179,5

171,25

110,5 127

133

109,5

55,5

85 139,25 102,25

119 117,5 186,5 80,25

45 439

201 189

=

136,4 128,4 244,5

135,25

93,13

22

125 123,25

178

172,13

111

126,75

134

119,75

109,5

55,5

85 140,25

101,4 119,5

117,25

185

80

44,25

443 201,5

189

32

225,5

Zementwerk Heidelberg 7

Cementwerk Karlkiadt.........6

Schultheis Patzenhoser .... 4

mu tAllgemeine Kunstseide)'^ 0

Bcmberg..... r

Zellstoff Waldhof....... " 2

gcllftoff Aschaffenburg ...... 0

Dessmter Gas ..... ,

Daimler Motoren...... .....»

Deutsche Linoleum..... ->

crenstetn L Koppel ..... n

Westdeutsche Kaufhos....... n

Chade............ .....

Accumulatoren-Fabrik..19

Lontt-Gammi....... Gritzner.....

S[*etlc Höchst 4

Euddeulfcher Zucker........ 10

23.Zum

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Buenos Alle

0,685

0,689

Brüssel....

42,05

42,13

Rio de Jan.

0,139

0,141

Sofia .....

3,047

3,053

Kopenhagen.

55,65

55,77

Danzig....

46,80

46,90

London....

12,465

12,495

Helsingfors.

5,495

5,505

Paris .....

16,395

16,435

Holland ...

168,48

168,82

Italien....

19,53

19,57

csapan......

0,730

0,732

Jugoslawien

5,654

5,666

Oslo..... :

62,64

62,76

Wien......

Lissabon....

48,95

11,325

49,05

11,345

Stockholm...

64,27

64,39

-Schweiz ....

80,84

81,01

Spanien....

33,95

34^01

Prag.......

Budapest ..

10,28

10,30

Neu yotk ...

2,486

2,490

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Wir haben be Itie lausenden A :tet, so datz wir pen, nur das al rückzurufen und ; richt ceröffentlid ! zuwenden fönner erinnern wir fingen, im Dol lichen" Ilachtra schütz bestand liebigen $d)ii W

Tatsächlich weis uns nachgeprüst : uhus des vorig 1 Oierraub, Jung herein dem Ki statten es leicht «kinderfystem, tuen unertlädid

So war es Ifchlaggebende A Vorarbeiten zun ®lient(i(f)e Meim Sliter Anir die; «eber bis znrn t llviensibeamten c >bis in den hin! ßie Pläne Del Damit von von 3n der hessis tressortzuständige 'beginn an ein . ' Nützung. Besc Mule noch amtii cer) Hrstutzung des ( y it als noch n batte, daß '"*«9 lei, de« I enftanbige ur '*t Dertrieber