und ,°nd dabei Kraft für Alltag und Berus. Schließ-I Setrcigene äbenB wuroe lief) traf man sich noch im Vereinsheim. Alt und' sch^edenster Art verjcyo .
eitere Geldspenden für das WHW
Lohnspenden von Arbeitnehmern:
Bar-
Hitlerjugend und Schule in Hessen
Nachdruck verboten!
21. Fortsetzung.
zu retten, was temperamentvoll.
a) von Gebc b) von Ian Grundstü wert.
seine pekuniären Verhältnisse waren."
Verzweifelt versuchte Mariella noch zu retten war.
„Das lügt die Frau?" rief sie
RM. Post-
Gesamtsumme der bisher eingegangenen Spenden 64 191,01 Reichsmark.
Geldspenden von Ortsgruppen Mo- natFebruar 2188,08 Reichsmark.
Reichsmark.
H. März: Friedrich Teipel 10,68; I. B. Häuser 25,75; Dampffägewerk Abendstern 12,65; Schuhhaus Darre 18,10; Gießener Brauhaus 34,29; Artur Pietsch, Gießen 5,98; Arbeitsamt Gießen 9J5; Wilhelm Zimmer 18,60 Reichsmark.
12. März: Didier-Werke Mainzlar 156,43; Wil-
Neben diesen Unterstützungen bestehen noch eine Reihe von sozialen Maßnahmen dle dem einen oder anderen Berufszweig zugedacht sind, so z. B. die Sonderunterstützung für die Hinterbliebenen von Bergleuten, die in ihrem schweren Beruf tödlich verunglückten. Bei dieser Unterstützung handelt es sich um eine freiwillige Einrichtung der Relchsbe- triebsgemeinschaft Bergbau der Deutschen Arbeits-
** Arbeitsvergebung. Das Tiefbauamt der Provinzialdirektion Oberhessen schreibt in einer Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil eine Arbeitsvergebung für die Reichsstraße Gießen Lollar aus. Interessenten seien auf die Bekanntmachung be-
„Den ganzen Vormittag scheinen Sie sich im Regen herumgetrieben zu haben. Der schöne Anzug! Und wer muß das Bügeln wieder bezahlen? Ich! Aber das sage ich Ihnen: meine Geduld ist zu Ende! Entweder machen Sie jetzt Schluß mit dieser Tippgräfin — oder ich zeige Sie wegen Betruges an. Es wäre ja noch schöner, einer armen alleinstehenden Frau die letzten Pfennige aus der Tasche zu ziehen und dann zu tun, als wäre nichts gewesen."
Sie wollte noch weiter keifen. Aber nun erschrak sie doch. Erhard von Hagen sah sie mit einem Blick an, vor dem ihr, wie sie später erzählte, das Blut in den Adern vor Grauen gefror.
„Sie werden sich bald über mich nicht mehr zu beklaaen haben, Frau Wodny?" sagte Erhard mit tonloser Stimme. Er ging an der Wirtin vorbei in sein Zimmer, schloß zu. Es klang hart, wie sich der Schlüssel im Schloß herumdrehte.
Einen Augenblick stand Frau Wodny noch ganz erschrocken da. Dann kam die Wut wieder in ihr hoch:
„Sie, was heißt denn das?" schrie sie. „Was fällt Ihnen denn ein, mich hier so anzufahren?"
Sie stand vor der verschlossenen Tür. Als Erhard von Hagen nicht antwortete, hämmerte sie vor Wut mit den Fäusten dagegen:
„Aufmachen! Aufmachen!" schrie sie. „Das ist mein Zimmer! Sie haben die Miete nicht bezahlt? Sie haben kein Recht mehr auf dieses Zimmer! Sie Betrüger! Sie unverschämter Mensch!"
Da schrie sie auf. — Drinnen ein Knall! Ein dumpfes Poltern! Angstgescheucht floh Frau Wodny aus ihrer Wohnung, rannte die Treppe hinunter.
„Hilfe! Hilfe!" schrie sie gellend.
Die ganzen Hausbewohner liefen zusammen.
Man brach die Tür auf.
In dem fahlen Grau des Regentages lag Er-
beratungsftellen und als Schlußfolgerung die Selbstverwaltung.
Im Zuge dieses Aufbaues entstanden die verschiedensten Beihilfen: Kranken-, Kurzarbeiter- und Erwerbslosenunterstützungen; zur Linderung der besonderen Wechselfälle des Lebens wurden Sterbegeld-, Heirats- und Notbeihilfen, sowie eine Sonderbeihilfe geschaffen.
Wie wertvoll alle diese Einrichtungen sind, beweist. daß allein im vergangenen Jahr 4 500 000 Mark in Hessen-Nassau ausgezahlt wurden. Ueber 150 000 solcher Fälle wurden bearbeitet. An Invalidenunterskühung allein gelangten etwa 2 000 000 Mark zur Auszahlung und die Sonderhilfe für selbständige handel- und Gewerbetreibende warf 50 000 Wart aus. 3m Monat 3uli vorigen 3ahres konnte beispielsweise 4007 Erwerbslosen mit 77 616,15 Mark geholfen und in der gleichen Zeit 66 181,15 Mark kran- kenunterstühung an 3531 Mitglieder ausgezahlt werden. Für Sterbegeld, Invalidenunlerstühung, Heiratsbeihilfe und besondere Notfälle wurden allein im vergangenen Monat rund 95 000,00 Mark ausgeworfen.
greiflich zu machen, wobei die Angaben die Fort, schritte IN der Beschassung von Rohstofsen die Wunderwerke des Zeppelinbaues und die ö^aja fung des modern ausgerüsteten Heeres und der Luftflotte besondere Aufmerksamkeü fanden. Einleuchtend war auch der Vergleich Deutschlands nut einem Schiff, von dem keiner ausstelgen kann, sondern alle auf Gedeih oder Verderb miteinander ver, bunden sind.
Die Dahl geht nicht um den Führer, der ist sich stets treu geblieben, sondern um uns selbst, um das Schicksal unserer Kinder. Darum gibt
Die Sesolgschast Gießen der Wehrmachisverwaliung stehl zum Führer!
„Das lügt sie, weil sie von meinem Verlobten gern geheiratet und Gräfin werden wollte. Mein Verlobter hatte eine große Zukunft. Sein Werk, das er bei einem großen Verlag eingericht hat, wird sicher angenommen werden. Dann wird er alle Der* Kindlichkeiten abtragen können."
Kriminalrätin Hagenbruch sah Mariella an.
(Fortsetzung folgt!)
a) vom (Seat Steuerten b) oom @emer Steuerwert
3. So a) bei Qebihi von je K b) bei Gebä von le 10
es nur ein eindeutiges Bekenntnis zum Führer, das aller Melt beweisen soll, daß Deutschland entschlossen und geschlossen hinter Adolf Hitler steht.
Stanbortobmann Hangen stellte fest, daß der Soldat nicht wählt, aber jedes Gefolgschaft s m i t g l i e d bei der W ehr mach ts» Verwaltung durch die Wahl seine Pflicht zu tun habe. Gerade die Gefolgschaftsmitglieder, die mit Stolz sagen dürfen, daß sie zu ihrem, wenn auch geringem Teil am Aufbau der Wehrmacht mitgeholfen haben, stehen in Treue zu ihrem Führer. Dieser Treue wurde durch ein dreifaches Sieg- Heil Ausdruck gegeben.
In den Volksschulen liegen folgende Verhältnisie vor: Von 42 971 Jungen gehören 39140, also 91 v. h.» der Hitlerjugend bzw. dem Jungvolk an. Bei 43188 Mädchen besteht eine Zugehörigkeit im Gesamtdurchschnitt von 82,7 v. h.
Werden die Zahlen für Jungen und Mädchen zu- sammengefaßt, so übersteigt der Gefamtdurchfchnltt in den Kreisen Darmstadt, Dieburg, Groß-Gerau, Heppenheim, Alsfeld, Gießen und Worms (Stadt) die Höhe von 90 v. H. Die Zugehörigkeit der Berufsschuljugend liegt allgemein nicht unwesentlich unter dem Hundertsatz der Volksschüler. Bei den Jungen beträgt der Gesamtdurchschmtt aller Kreise 73,7 v. H., bei den Mädchen 45,1 v. H.
Den Höchststand erreicht die Stadt Gießen mit 84,9 v. h. bei der männlichen und mit 71,4 v. h. bei der weiblichen Jugend.
Zum Schluß seien noch die gewerblichen Unterrichtsan st alten aufgeführt, bei denen die hier zu erfassende Jugend zahlenmäßig nicht stark vertreten ist. Trotzdem ist der Hundertsatz erfreulich hoch. Er beläuft sich bei den Schülern auf durchschnittlich 89,4, bei den Schülerinnen sogar auf 96,5. Hervorzuheben ist in der Reihe dieser Schulen die Handelslehranstalt Offenbach, die mit 174 Jugendlichen hundertprozentig der Hitler-Jugend bzw. dem BDM. angehört.
Nach den erläuterten Feststellungen und Ergebnissen kann daher zusammenfassend gesagt werden:
Die hessische Schuljugend marschiert ohne wesentliche Lücken geschlossen als Jugend unseres
Führers.
Die Tippgräfin.
Vornan von Klothilde v Stegmann.
Urheberrechtsschutz: Aufwärts-Verlag, Berlin, SW 68.
helm Friedrich 8,50; Orthopädische Universitäts-Klinik 21; Rudolf Rüdiger 10,39 Reichsmark .
13. März: Gemeindebeamten Wiefeck 10,60; Um- versitäts-Kliniken, Gymnasium, Realgymnasium und Oberrealschule 1315,70; Kraft durch Freude, Gießen 10,34; Franke & Co. 13,50; Mannesmannrohren- Büro Gießen 7,10 Reichsmark.
14. März: Öffentliche Handelslehranstalt Gießen 10,45; Ed. Klinket u. Söhne 11,35; Dampfsägewerk Nuhn, Lollar 25,85 Reichsmark.
16. März Herrenbekleidungshaus Gießen 19,70; Bekrusa Gießen 14,60; Höhere Privatschule 15,50; Dedi-Bcmk 35,46; Studentenwerk Gießen 29,40 RM.
17. März: Dresdner Bank 56,90; Winterhoff 9,22; Gail, Gießen 35,75; Buderus, Lollar 418,63; Aliceschule 33,35 Reichsmark.
18. März: August Schäfer, Hungen 28,80; Milch- zentrale Gießen 19,21; Tierzuchtinstitut Gießen 5 Reichsmark. . m
18. März: Standarte 116 5; Universitäts-Versuchsgut Gießen 6,50 Reichsmark.
19. März: Vogt & Co. 39,41; Industrie- u. Handelskammer 15,30 Reichsmark.
20. März: Studentenwerk 14,60 Reichsmark.
21. März: August Schlör, Walkmühle 12; Provinzialkasse Gießen 230,45; Martin Abermann, Gießen 58,70 Reichsmark.
23. März: Gruppe Vereinigter Wilhelm, Hungen 11,55; Andreas Euler, Gießen 14,85 Reichsmark.
Gesamtsumme 69 833,51 Reichsmark.
Dem Mester die materielle Sicherung!
Leistungen des Amtes für Selbsthilfe der DAF. im Gau Hessen-Nassau.
10. März: Kutscherverein Gießen 5 RM., Ungenannt 80; Niederhausen 15 Reichsmark.
12. März: Ministerialdirektor Urstadt 13 Reichsmark; Schneiderinnen-Jnnung Gießen 8,90 RM.
13. März: Johannes Mewes, Gießen 5 RM.
14. März: Ungenannt 50 Reichsmark.
17. März: H. Quambusch, Gießen 20; Frauenbund Deutsche Kolonialgesellschaft 12 Reichsmark.
18. März: Schützengefellschaft 1926 Gießen 20,70 Reichsmark; Kameradschaftliche Vereinigung ehemaliger 168er 5 Reichsmark.
20. März: Schützenverein Gießen 125,85
21. März: Bauerscher Gesangverein 20; sportverein Gießen 22,20 Reichsmark.
Hard von Hagen mit gebrochenen Augen am Boden. Blut rieselte aus einer kleiner Wunde aus der Brust. Der erkalteten Hand des Toten war der Revolver entglitten.
16. Kapitel.
Herzen in Not.
Auf ihrem Frühstücksplatz in dem Gärtchen der Villa „Liliput" saßen Renate Trotha und Lore Ankermann zusammen. Gerade hatte Lore den Kaffee herausgebracht, den sie auf dem elektrischen Herd bereitet hatte. Es war ein Morgen, so schön, daß er eigentlich alle Sorgen und allen Gram aus Menschenherzen vertreiben mußte.
Die Sonne strahlte vom Himmel. In den Bäumen, deren Laubdach schon dichter geworden war, sangen verborgen die Vögel. Tau funkelte auf den Beeten. Hellblauer Rittersporn, duftender Phlox wehten im Winde hin und her. Hummeln und Bienen umschwärmten die kleine Terrasse, an deren Pfeiler sich weiße und rote Heckenrosen anmutig emporrankten.
Und dennoch konnte Lore Ankermann nicht froh werden. Vergeblich wartete sie seit Tagen auf einen Anruf Mariellas. Mariella blieb stumm. Da hatte Lore selbst bei Frau von Gellern angefragt, hatte aber nur den Bescheid bekommen, die Principessa wäre nicht da und Frau von Gellern nicht zu sprechen.
Da mußte doch irgend etwas geschehen sein? Die Stimme des Mädchens am Telephon hatte so eigentümlich erschreckt geklungen. Aber Lore hatte nicht zu fragen gewagt. Sie wußte ja, daß zwischen Frau von Gellem und Mariella eine starke Spannung bestand. So wollte sie auch nicht ungerufen zu Mariella gehen. Sie mußte abwarten, bis die Freundin von selbst kam. Gerade wollte sie zu Renate sagen: „Begreifst du, Renate, daß wir von Mariella nichts hören? Sie versprach mir doch, einen Tag ".ach ihrem Geburtstag herauszukommen?", da ließ ein leiser Schreckensschrei sie auffahren. Renate von Trotha sah da, die Morgenzeitung in den Händen, i und starrte auf eine Überschrift.
„Um Gottes willen!" sagte sie erschüttert. „Das ist ja furchtbar!"
»Was ist denn?" fragte Lore. Sie sah Renate über die Schulter. Nun stieß auch sie einen Schrei ' aus. Die furchtbare Nachricht von Mariellas Dieb-
sich selbst. Sie war ja vollkommen sicher, daß niemand von ihr Rechenschaft verlangen würde für all das, womit sie die kleine Principessa verfolgte.
Als die Kriminalrätin Mariella vernahm und sie, tiefste Qual auf dem blassen Gesicht, ihre Schuld unumwunden zugab, verspürte die erfahrene Beamtin mehr Mitleid als jemals Annina. Die Kriminalrätin Hagenbruch glaubte, noch niemals eine so schwere Aufgabe gehabt zu haben. Kaum hatte sie Mariella eingehend vernommen, als auf dem Präsidium die Nachricht von dem Freitod Erhard von Hagens einlief. Nun mußte Elsbeth Hagenbruch der völlig Zusammengebrochenen noch die Schreckensnachricht vom Tode ihres Verlobten und der Tatsache, daß er sich selbst gerichtet, überbringen.
Mariella hatte über Erhard von Hagen hartnäckig geschwiegen. Es war aus ihr nichts weiter herauszubekommen als ihre Personalien und das einwandfreie Geständnis ihrer Tat. Sobald die Rede auf Erhard kam, der nach Anninas Aussage der Drahtzieher in der ganzen Angelegenheit gewesen, glomm ein gefährliches Feuer in Mariellas sonst so sanften, veilchenblauen Augen.
„Genügt Ihnen das Eingeständnis meiner Schuld denn nicht, und mein Ehrenwort, daß Graf von Hagen auch nicht das geringste damit zu tun hat?" war ihre stereotype Antwort auf jede ihn betreffende Frage, die man an sie richtete. „Er ist ein Ehrenmann! Der Gedanke, er könne mir bei dem
10. März: Textilhaus Graf 23,58; Firma naß 5; Wilhelm Möser 13,40; I. B. Noll 142,20
Diebstahl geholfen haben, ist lächerlich."
„Und aus welchem Grunde haben Sie die Tat begangen, wenn Sie den Erlös aus dem Verkauf des Schmuckstücks nicht für ihn verwendeten? Wir wissen bereits von seiner Wirtin, Frau Wodny, daß völlig zerrüttet
stahl und ihrer Einlieferung ins Gefängnis starrte ihr entgegen.
Schluchzend sank sie in einem Sessel zusammen. Renate legte tröstend ihren Arm um die Schultern Lores.
„Kind, Kind, fasse dich! Das ist freilich eine schreckliche Sache. Aber ich vermag es nicht zu glauben — Mariella eine Diebin? Es kann nicht sein!"
Lore nahm die Hände von dem verweinten Gesicht.
„Für dies Wort danke ich dir, Renate!" sagte sie innig. „Du hast recht: es kann nicht sein! Niemals kann meine Freundin Mariella etwas Unehrenhaftes tun. Hier muß ein furchtbares Geheimnis vorliegen."
Renate straffte sich.
„Das glaube ich auch. Und dies Geheimnis werden wir aufdecken. Vor allen Dingen aber müssen wir uns sofort der Untersuchungsbehörde zur Verfügung stellen. Was für Mariella getan werden kann, muß geschehen!"
So schnell sie konnten, fuhren die beiden Mädchen zum Polizeipräsidium Dort hörten sie, daß Mariella noch im Polizeigefängnis wäre. Renate wußte von ihrer Tätigkeit als Pressephotographin auch mit diesen Dingen gut Bescheid Insbesondere, daß die weiblichen Gefangenen von der weiblichen Kriminalpolizei vernommen und betreut wurden. Renate kannte die Leiterin der Abteilung, die Kriminalrätin Hagenbruch. Sie ließ sich bei ihr melden und wurde mit Lore sofort vorgelassen.
„Die Sprecherlaubnis zu beschaffen, wird nicht ganz einfach fein, meine Damen, da Sie mit der Inhaftierten nicht verwandt sind", klärte die freundliche Kriminalrätin sie auf. „Doch ich werde mein Möglichstes versuchen. — Ein tüchtiger Verteidiger, der der völlig Verzweifelten zur Seite steht, wäre meiner Ansicht nach das Allerwich- hgfte. Sie wird ihn brauchen können", schloß sie mitleidig und versprach den Mädchen nochmals, sich um eine Sprecherlaubnis für sie zu bemühen.
Die unglückliche Mariella saß inzwischen in dem engen Geviert der Zelle im Polizeipräsidium, in das sie am Vorabend eingeliefert worden war. Annina hatte in ihrer Wut keinerlei Rücksicht genommen. Sie hatte Mariella sofort verhaften lassen. Was sie damit getan, gestand Annina kaum
gie^ungsreft ßebäuöß Grundstücke
flen und W« 5ert>erWn8 MinIiÄ-rchul-
Allgemeine Berw ^seitliche W gesundheitspsleg ■ Feuerlöschwesen ! Armenpflege : Schulen:
a) I-lk-Kul- b) Ober-Nealsch Ic) Bäuerliche!
Evangelische Kirc Eisenbahn Friedhöfe
Straßen Kanäle
Landwirtschastszi Srenzverhältnisse Lessentliche Anlc Soziale Fürsorg Gemeinnützige < Sondersteuern
(Hunde-, Berg ger-, Bier-, G< s Reichssteuerante । Ergänzungsmit
Kapitalzinsen Echuldentilgunc Gemeindeumlai
Kapitalerneuer Schulden
Die in der setzung der S gender Weise:
sonders hingewiesen.
** Wanderung des W e st e r w a l d v e r- eins. Die Ortsgruppe Gießen des Westerwaldvereins unternahm am vergangenen Sonntag bei schönstem Frühlingswetter eine Wanderung m hie Lindener Mark. Der Weg führte zunächst nach Klein-Linden, dann kurz vor dem Wald zum Braunsteinbergwerk Großen-Linden, wo den Teilnehmern die Förderung des Braunsteins durch einen Bergmann erläutert wurde. Auch dem Kalkwerk Großen- Linden wurde ein Besuch abgestattet. Sachkundige Erläuterungen ließen einen Ueberblick auch über dieses Werk gewinnen. Der Weg wurde dann nach dem Walde zu fortgesetzt. Das Ziel der Wanderung war die Rindsmühle, wo ein schlichtes Mittagessen vorbereitet worden war. Bei Gesang, Sport und luftiger Unterhaltung verging die Zeit wie im Fluge. Dann trat man den Rückweg an, wanderte durch Wald und Feld, genoß den herrlichen Tag
jung saßen beisammen und verlebten einige Stunden in schöner Kameradschaft. Zum Schluffe hielt Dietwart H ö l z e l einen Dortrag und mahnte zum Zusammenstehen in einer Front für Führer und
** Ausbildungs- und F o r t b i ld u n g s- kursus für Desinfektoren. Man berichtet uns: Dom 10. bis 21. März wurde in der hiesigen Desinfektorenschule unter Leitung von ObermediZl- nalrat Prof. Kliewe der alljährlich stattflndende Ausbildungs- und Fortbildungskur us für Desinfektoren und Schwestern abgehalten. Die -Beteiligung war auch in diesem Jahre sehr rege. Aus allen Teilen des Landes waren .P^sonen erschienen. Bei der Abschlußfeier nn 'Kuhlen Grund wurde dem Kursusleiter nochmals für f^e muhe volle Arbeit gedankt. Der Provmzmlmspektor vom Roten Kreuz, Medizinalrat Dr. SorUm, und Kolonnenführer Kratz hielten Ansprachen, m denen sie auf die im Sinne unseres Führers ge- dachte Volksgesundheitspflege und auf die Notwendigkeit der Desinfektionsmaßnahmen für die Bekämpfung der ansteckenden Krankheiten hinwiesen Der von echtem kameradschaftlichen Geist getragene Abend wurde durch Darbietungen ver-
front, wodurch die übrigen satzungsgemäßen ßeb «SÄÄfe wie sie sich in diesen Zahlen widerspiegelt, war nur möglich durch die Schaffung der Rifenorgani- fation der Deutschen Arbeitsfront, deren Selbsthilfemöglichkeiten von keiner anderen Einrichtung der Welt übertroffen werden können.
Im Dezember 1935 wurden in allen hessischen Schulen Erhebungen über die Zugehörigkeit der Jungen und Mädchen zur Hitler-Jugend angestellt. Dabei zeigte sich ein Ergebnis, daß sich wirklich sehen lassen kann und in seinen Einzelheiten recht interessant ist.
So gehören in den höheren Knabenschulen im Gesamtdurchschnitt 96 v. h. der nationalsoziali- siischen Jugendorganisation an.
Von 51 Schulen weisen 1 6 Ansta 1 ten eine hundertprozentige Zugehörigkeit auf. Weitere 25 Anstalten stehen auf über 95 v. H., während nur eine einzige Schule von allen übrigen unter 90 v. H. liegt.
Bei höheren Mädchenschulen deckt sich der Ge- samtdurchschnitt in höhe von 95,9 v. h. mit dem der Knabenschulen.
Drei Anstalten weisen eine hundertprozentige Zugehörigkeit nach. Weitere 8 Schulen liegen über 95 v. H. und nur eine Anstalt erreicht mit 87,7 v. H. nicht ganz den zur Hissung der HJ.-Fahne erforderlichen Hundertfatz von 90 v. H. Interessant ist auch das Ergebnis bezüglich der Zugehörigkeit der Mäochen, die höhere Knabenschulen besuchen. Don diesen 1021 Schülerinnen gehören 97,7 v. H. dem BDM. an.
Zu den höheren Schulen zählen auch die höheren Privatschulen für Mädchen und Jungen. Hier weist die prozentuale Zugehörigkeit eine starke Unterschiedlichkeit auf. Zu Anstalten mit 90- bis lOOproz. Erfassung der Jugendlichen reihen sich andere, die teilweise sogar erheblich unter 50 v. H. liegen. Dadurch ergibt sich ein Gesamtdurchschnitt von nur 59 v. H. *
Die Deutsche Arbeitsfront, Abt. Wehrmacht des Standortes Gießen, hielt am gestrigen Dienstag- nachmittag im Cafs Leib eine gut besuchte Kundgebung ab. Der Standortobmann Ludwig Haa - q e n besprach zunächst organisatorische Fragen und gab dann bekannt, daß die Rede des Führers am Freitagnachmittag in allen Kantinen und Betrieben durch Gemeinschaftsempfang zu hören ist. Auf die Kundgebung am heutigen Mittwoch in der Volks- Halle wurde besonders hingewiesen
Hierauf übermittelte der Standortschulungswalter uni) Betriebsobmann beim Generalkommando IX. A.K., Kaffel, Reinhold Schlade, die Gruße des Wehrkreisobmannes V o l k w e i n, Kassel, der in kürzester Zeit selbst nach Gießen kommen wird. Wie der Redner versicherte, bringen die zuständigen Stellen den Gefolgschaftsmitgliedern das vollste Verständnis entgegen. Da der heutige Staat seine Glieder nicht mehr als Ware betrachtet, wie es früher der Fall war, sondern die Ehre und Achtung der Arbeit sichert, wird auch für die Gefolgschaften gesorgt werden. Es wird dafür vorgesorgt werden, daß jeder einzelne in geeigneter Weise weiter beschäftigt wird. _ v e Ä _ .
Der Redner stellte dann mit Freuden fest, daß tm Standort Gießen ein gutes Verhältnis zwischen dem Standortobmann und den Gefolgschaften besteht, und umriß noch einmal die Aufgaben dieses Ehrenamtes.
Durch gegenseitiges Verständnis und Vertrauen wird ein ersprießliches und die Interessen der Gefolgschäften und der Betriebe zum Erfolg führendes Arbeitsverhältnis der Sache und dem
Volke dienen.
In überzeugenden Ausführungen gab der Redner weiter eine eingehende Schilderung der Fortschritte durch Adolf Hitler auf wirtschaftlichem, finanziellem, kulturellem und sozialem Gebiet. In trefflicher Weise verstand er es, die Auswirkungen des wieder erwachten Lebenswillens des Volkes be-
500 d. j).
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Der Wunsch nach materieller Sicherung gegen die Wechselfälle des Lebens und tatkräftiger Hilfe für den Lebensabend ist vielleicht so alt wie das Leben selbst. Der klägliche Zusammenbruch dieser Bestrebungen war für die Sicherheitssuchenden, in der großen Mehrzahl Handarbeiter, eine der bittersten Enttäuschungen der Nachkriegszeit. Für die Arbeiterbewegung, die gewiß viel Fehlschläge in ihrer unglückseligen Laufbahn verzeichnen mußte, war dieses Versagen in materieller Hinsicht von schicksalhafter Bedeutung, zumal es ihr sowieso an Ideen mangelte, die den Menschen über den Horizont feines Alltags hinausgehoben hätten. Andererseits huldigte sie Gedankengängen, die notwendigerweise zersetzend und entfremdend auf die Beziehungen blutsmäßig verbundener Menschen wirken mußten.
Der Nationalsozialismus hat in der Deutschen Arbeitsfront die Organisation geschaffen, die diese Mißstände von Grund auf beseitigen soll, die alles, auch die materielle Sicherung, auf eine absolut neue Grundlage stellt.
Es ist deshalb folgerichtig, daß die DAF. dem Sicherheitsbedürfnis der freiwilligen Mitglieder weitgehend Rechnung getragen und verschiedene Slemter mit der Wahrnehmung dieser natürlichen Belange des arbeitenden Menschen betraut hat: das Amt für Selbsthilfe, das Sozialamt, die Rechts-
„Iunawähler denke daran!"
Wahlberechtigt ist, wer am 29. März sein 20. Lebensjahr vollendet hat, d. h. wer am 29. März zwanzig Fahre alt geworden ist. Denke daran, junger Deutscher! Denke daran, deutsches Mädel!
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