kunst, ausgeführt. Im Speisesaal wurde dabei von den holzgeschnitzten Pilastern die Farbe entfernt und darunter die ehemalige Tönung, Gold auf oeilchen- blauem Untergrund, freigelegt. Dem Raum gibt der Kunstmaler Rudolf Fuchs (Diez, Bad Homburg), durch ein Porträt des großen Dräniere, Wilhelm des Schweigers, das über dem großen Kamin angebracht wird, die letzte Weihe. Das wiederhergestellte Schloß gibt der nationalpolitischen Erziehungsanstalt und dem Nassauischen Heimatmuseum ein vorbildliches Heim. Die schon zwei Jahre andauernden Arbeiten haben vielen Handwerkern und Künstlern Arbeit und Brot gegeben. Am 29. März werden sie dem Führer dafür den Dank abstatten.
Zwei Todesopfer eines Autounglücks.
Auf dem Wege von Bonaduz nach dem Safiental (Graubünden) entdeckte ein Radfahrer von der Ver- famer Brücke aus in der 60 Meter tiefen Schlucht ein zertrümmertes Auto. Die Polizei stellte fest, daß zwei Leichen bei dem Auto lagen. Es handelt sich um den 1909 geborenen deutschen Staatsangehörigen Dr. med. Breuer, der sich in Saas im Prättigau in Ferien aufhielt, und um den Züricher Gymnasiallehrer Dr. phil. Theodor P e - st a l o z z i. Das Unglück muß sich nachts zugetragen haben. Nach den Räderspuren zu schließen, hat der Autolenker auf der Fahrt von Bonaduz nach Ver- sam die Einfahrt in die Versamer Brücke verfehlt und ist direkt in die 60 Meter tiefe Schlucht hmun- tergefahren. Die beiden Insassen müssen augenblicklich tot gewesen sein.
Britische und amerikanische Missionare in Nordchina von Kommunisten bedroht.
Nach indischen Meldungen ist eine größere Anzahl britischer und amerikanischer Missionäre durch kommunistische Truppen in Nordchina 140 Kilometer südlich von Taijuanfu von der Umwelt abgeschnitten worden. Man hegt große Befürchtungen wegen ihrer Lage und will versuchen, Flugzeuge in das Gebiet zu senden, um den Missionaren Hilfe zu bringen.
Neue Ueberschwemmungen in Amerika.
Erneuter Schnee und Regen verschärfte am Sonntag die Notlage der Obdachlosen in den verschiedenen Ueberschwemmungsgebieten und behinderte die Wiederaufbauarbeiten. Im Fluhtal des Ohio wurde am Sonntag das ganze Gebiet zwischen Marietta und Cincinnati überflutet. Das Hochwasser des Connecticut-Flusses beträgt jetzt über 12 Meter. Teile der Stadt Hartford stehen bis zu 5 Meter unter Wasser. Zahlreiche Städte von Maine und Connecticut sind ohne Licht und Wasser. Auf Verfügungen Roosevelts wurden am Sonntag 43 Millionen Dollar für die Hilfsaktion zur Verfügung gestellt. Man befürchtet weitere verheerende Ueberschwemmungen auch m anderen Bundesstaaten, da die Ströme in Nord- und Südkarolina bereits rasch steigen.
Unwetter und Waldbrand in Argentinien.
Buenos Aires wurde von einem schweren Unwetter heimgesucht, das mehrere Todesopfer forderte und großen Schaden anrichtete. Der Verkehr ist zum größten Teil lahmgelegt. Der Sturmwind zerstörte die Starkstromleitungen und die Straßenbahnoberleitungen, die Wolkenbrüche verursachten gewaltige Ueberschwemmungen, so daß der Einsatz von Feuerwehr und Militär erforderlich wurde, um zahlreiche gefährdete Menschen zu retten. Einige der Verunglückten sind ertrunken. — In Obera im Staate Misiones, dem Schauplatz des Kommunistenaufstandes, brach ein Waldbrand aus, der bereits mehr als 2000 Hektar Wald vernichtet hat. Behörden vermuten, daß in Verbindung mit dem jüngsten Kommunistenputsch Brandstiftung vorliegt, da mehrere Brandherde festgestellt wurden
Deutsche Studenten bei Mussolini.
Zum Abschluß der zweiten Jahrestagung der Zweigstelle Rom des deutschen akademischen Austauschdienstes wurden die 22 deutschen Auslandsstudenten in Italien gemeinsam mit dem Präsidenten des Austauschdienstes, SS.-Brigadeführer und General a. D. von M a s s o w , dem Leiter des Austauschdienstes in Rom, Dr Blahut, und Graf Hohenthal von der Deutschen Botschaft von Mussolini empfangen. Der Duce unterhielt sich mit seinen deutschen Gästen angeregt in deutscher Sprache und äußerte großes Interesse für die Aufgaben des Austauschdienstes. Besonderen Anklang fand ein aus Anlaß der Tagung in großem Stil aufgezogener italienisch - deutscher Volkskunst abend, bei dem $tne bayerische und eine neapolitanische Volkskunstgruppe mitwirkten. Staatssekretär A l f i e r i, Herren des italienischen Propagandaministeriums und der bekannte Historiker V o l p i waren bei der Veranstaltung anwesend
Drei Jahre Gefängnis für einen jugendlichen Einbrecher.
Vor dem Jugendgericht Aschaffenburg wurde der 16^jährige Heinrich Geis wegen eines Einbruchsdiebstahls in Goldbach und wegen
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Medberg in Erwartung desAeichsbauernsiihrers
Neichsminister Darre spricht am Mittwoch zu den Bauern der Wetterau.
Friedberg ist eine der charakteristischsten Landstädte in Hessen-Nassau. Inmitten der fruchtbaren Wetterei liegt die kleine Stadt, von weither kenntlich durch das Massiv ihrer Burg und den hochausragenden spitzen Bergfried.
Zeitweilig hatte Friedberg — in früheren Jahrhunderten — eine Bedeutung, die dem Rang
Frankfurts in nichts nachstand. Handel und Gewerbe blühten, aber im entscheidenden Augenblick gewann doch die Stadt am Main den Vorsprung; denn die Gunst der Lage und die Möglichkeiten des Wasserweges kamen dem Verkehrsleben zugute. Auch vom aufreibenden Streit kleiner Dynastien blieb Friedberg nicht verschont, es büßte im Gegenteil gerade dadurch mit seine beste wirtschaftliche Kraft ein und verschwand bald aus der Reihe der Handelsstädte des späten Mittelalters und der beginnenden Neuzeit.
Seit dieser Zeit konnte sich aber die Stadt auf einer gesunden und geachteten Höhe halten. Denn
Totschlagsversuchs zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Geis hatte in der Nacht zum 5. Januar im Eisenwarengeschäft Rußmann in Goldbach einen Einbruchsdiebstahl verübt. Als er von dem Geschäftsinhaber und zwei weiteren Personen bemerkt und verfolgt worden war, gab er mehrere Schüsse ab, wobei Richard Rußmann durch einen Beckenschuß gefährlich verletzt wurde.
Ehrung einer hundertjährigen.
Der Führer und Reichskanzler hat der Frau Katharina Mar nick in Laband (Kreis Gleiwitz) aus Anlaß der Vollendung ihres 10 0. Lebensjahres ein persönliches Glückwunschschreiben und eine Ehrengabe zugehen lassen
Tabakfchmuggler mit tragbarer Brücke.
Unbekannten Schmugglern gelang es durch einen verwegenen Trick, einen ganzen Lastkraft- wagen mit belgischem Tabak nach Frankreich einzuschmuggeln. Die Schmuggler hatten eine tragbare sechs Meter lange Holz- b rücke mitgebracht, die sie in der Nacht dicht bei einer Schleuse bei Comines über den Ly s - Fluß legten. Ueber diese „Privatbrücke" zogen sie dann ganz leise ihren Lastkraftwagen und fuhren auf französischem Boden unerkannt davon.
Lynchjustiz an einem Neger in USA.
Aus Macon im Staate Georgia wird ein neuer Fall von grausamer Lynchjustiz an einem Neger gemeldet. Auf der Straße zwischen Macon und Columbus überfielen in einer der letzten Nächte etwa 40 maskierte und bewaffnete Männer ein Gefangenentransportauto. In dem Kraftwagen befand sich ein 32jähriger Neger, -der beschuldigt wurde, zwei weiße Flauen und eine Negerin tätlich angegriffen zu haben. Die maskierten Männer hielten das Polizeiauto an, überwältigten die Beamten, bemächtigten sich des gefangenen Negers und
sie hat die fruchtbare Wetterau als Rückhalt und Hinterland. So stellt sich denn noch heute Friedberg als der heimatliche Mittelpunkt für die zahlreichen Dör- f e r der We11erau dar. Hier werden die wichtigen Märkte und große Veranstaltungen der gesamten Bauernschaft abgehalten, und die Stadt mit ihren behaglichen Fachwerkhäusern und fast dörflichen Winkeln ist eine zweite Heimat der Wetterauer.'
Am Mittwoch, den 25. März, wird sich in Friedberg ein ungewöhnliches Leben und Treiben entwickeln. Tausende und aber Tausende von Bauern und Landarbeitern und Städtern werden sich hier zusammenfinden, den Reichsbauernführer zu sehen und zu hören. Denn an diesem Tag wird Reichsleiter und Reichsminister R. Walther Darre nach Friedberg kommen, um hier mitten im bäuerlichen Land über die große Stunde zu sprechen, in die unser Volk am 29. März eintritt. Reichsleiter Darre ist der Mann, den das Vertrauen des Führers zum Reichsbauernführer bestimmte, der als alter Kampfgenosse Adolf Hitlers nach der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus mit durchaus neuer Auffassung an die schweren Probleme heranging, die aus der katastrophalen Lage des deutschen Bauerntums und den Fragen der Ernährung des Volkes entsprangen.
Damit alle Volksgenossen, die aus Fern und Nah am Mittwoch nach Friedberg kommen, auch wirklich Gelegenheit haben, den Reichsbauernführer zu hören, wird in diesen Tagen ein Riesenzelt aufgebaut, das nicht weniger als 5 984 Quadratmeter Fläche bedeckt. Dieses Zelt ist 88 Meter lang, 68 Meter breit und wird auf feinen Bänken Platz für 15000 Personen bieten.
Wenn Reichsleiter Darre in Friedberg erscheint, stehen wir knapp vor dem großen Tag unseres Volkes. Für jeden Volksgenossen aus der näheren und weiteren Umgebung wird es daher ein besonderes Erlebnis sein, kurz vor der entscheidenden Abstimmung noch einen Mitarbeiter des Führers zu sehen und zu hören.
Willkommgruß des Gauleiters.
Der Reichsbauernführer Reichsminister R. Walther Darre spricht am 25. März in Friedberg. Die Bauern aus allen Teilen des Gaues gehen nach Friedberg, um ihn zu hören. Aber nicht nur die Bauern grüßen ihn, sondern die gesamte Bevölkerung des Gaues h essen-Nassau heißt ihn in seinem Heimatgau willkommen. Sie stehen zu ihm, weil sie wissen, daß sie mit ihm hinter Adolf Hitler stehen.
Gez.: Sprenger.
rasten mit ihm in einem Kraftwagen davon. Bei der unmittelbar danach aufgenommenen Suche wurde die Leiche des Negers mit einem Strick um den Hals und schweren Kopfverletzungen in einem Sumpf aufgefunden.
Luftschiff „LZ 129“ befördert die erste Post.
Das neue Luftschiff „LZ 129" wird auf seinen ersten Rundfahrten, die kein bestimmtes Ziel haben, auch zum ersten Male P o st mitnehmen. Zur Postbeförderung werden gewöhnliche Briefe im Einzelgewicht bis 20 Gramm und Postkarten an Empfänger in beliebigen Bestimmungsorten zu- gelassen. Als Gesamtgebuhr sind für einen Brief bis 20 Gramm eine Mark und für eine Postkarte 50 Pf. zu entrichten. Zum Freimachen können Luftpostmarken wie auch andere Freimarken verwendet werden, dock ist die Freimachung durch Freistempler bei diesen Sendungen nicht gestattet. Alle Briefe und Postkarten müssen in der Anschrift den Vermerk „Mit Luftschiff LZ 129" tragen; sie sind an das Postamt in Friedrichshafen (Bodensee) gegen die gewöhnliche Freigebühr in einem Umschlag mit der Aufschrift „Sendungen für das Luftschiff LZ 129, Postamt Friedrichshafen (Bodensee)" einzusenden. Das Postamt in Friedrichshafen wird die Freimarken auf den Sendungen mit dem gewöhnlichen Tagesstempel entwerten; nach Beendigung der Fahrten erhalten die Sendungen den Abdruck eines Bestätigungsstempels mit der Inschrift „Mit Luftschiff LZ 129 befördert". Auch während der Fahrten des Luftschiffs können Briefe und Postkarten bei einer an Bord des Luftschiffes eingerichteten Posthilfsstelle aufgeliefert werden. Diese Sendungen erhalten einen Tagesstempel der Bord- Hilfsstelle „Luftschiff LZ 129", dagegen nicht den Abdruck des vorher erwähnten Bestätigungsstempels. Eine Gewähr für die Beförderung der Sendungen mit einer bestimmten Fahrt des Luftschiffs wird von der Post nicht übernommen.
Vrzezlny-Fahrk des deutschen Reichskriegerbundes.
Der Deutsche Reichskriegerbund (Kyffhäuserbund) veranstaltet in der Zeit vom 21. Mai (Himmelfahrt) bis zum 24. Mai eiae Fahrt nach den Schlachtfeldern bei Lodz. Der Bundes, führer, SS.-Oberführer Oberst a. D. R e t nhard. ruft alle Kameraden, die bei Lodz gekämpft, vor allem den Durchbruch bei B r z e z i n y mitgemacht haben, zur Beteiligung an dieser Fahrt auf. Sam- melpunrt der Fahrtteilnehmer wird Breslau fein, von wo aus nach einem einleitenden Vortrag des Bundesführers über die Vorgänge, die zur Schlacht bei Lodz führten, am Morgen des 22. Mat Die Fahrt in Gesellschaftskraftwagen zunächst nach dem südöstlich Lodz, am 23. Mai nach dem östlich Lodz gelegenen Teil des Schlachtfeldes unternommen wird. Alles Nähere teilt das Bundesamt des Kyfs. Häuserbundes, Berlin W 30, Geisbergstraße 2, mit, an das auch bis spätestens 15. April die Anmeldungen zu richten sind.
Riesiges Meteor
an der amerikanischen Küste niedergegangen.
lieber dem Ozean, dicht bei Montauk Point (Ostspitze von Long Island im Staate Neuyork) ging am Samstagfrüh kurz vor 3 Uhr ein riesiges Meteor nieder Der Himmel war mehrere Sekunden lang taghell erleuchtet. Die seltene Himmelserscheinung war von bonnerartigem Geräusch be« gleitet. Gleichzeitig wurde an der Jersey-Küste ein leichter Erdstoß wahrgenommen Augenzeugen sahen einen rotglühenden Ball mit gelbem Schweif. Der Flugzeugführer eines in Newark eingetroffenen Passagierflugzeuges erzählte, er sei besorgt gewesen, daß seine Maschine zerschmettert werde. Er habe nie in seinem Leben eine so blendende Licht- erscheinung beobachtet.
Die eigenen Kinder ins Wasser gestoßen.
In einem Anfall geistiger Umnachtung stieß eine Einwohnerin des westfälischen Dorfes Altengeseke ihre vier Kinder im Alter von 2 bis 11 Jahren in den Dorfteich. Nur dem Umstand, daß gerade Leute vorüberkamen und auf die schreckliche Tat I aufmerksam wurden, ist es zu danken, daß die beiden jüngsten Kinder gerettet werden konnten. Die Wiederbelebungsversuche bei dem Neunjährigen, das ebenfalls bald geborgen wurde, blieben ergeb* nislos. Die Leiche des ältesten Knaben konnte noch nicht geborgen werden. Die Frau wurde in eine Heilanstalt gebracht.
Lawinenunglück in Rumänien. — Vier Todesopfer.
In der Ortschaft Busteni bei Sinaja (Rumänien) ereignete sich ein schweres Lawinenungl ü ck. Acht Bersteiger aus Bukarest wurden von einer Lawine erfaßt und verschüttet. Vier von ihnen wurden schwer verletzt gerettet. Die anderen vier konnten nur als Leichen geborgen werden. Dies ist das erste schwere Lawinenunglück, das sich feit Jahren in Rumänien ereignet hat.
Wetterbericht
des Reichswetterdienstes. Ausgabeort FrankfurL
Die atlantische Wirbeltätigkeit greift immer weiter auf das europäische Festland über. Im Bereich subtropischer Meeresluft ist es über Frankreich in großer Ausdehnung zu Bewölkung und teilweise sogar zu gewittrigen Niederschlägen gekommen. Bei uns hielt bisher noch die frühlingshafte freundliche Witterung an und ließ gestern die Temperaturen vielerorts über 20 Grad Celsius anfteigen. Immerhin deutet das Aufkommen von Bewölkung auch bei uns schon das Eingreifen von Tiefdruckstörungen an, deren Einfluß sich noch verstärken wird. Ausgesprochen unfreundliches und regnerisches Wetter ist dabei vorerst noch nicht zu erwarten.
Aussichten für Dienstag: Wechselnd bewölkt und unfreundlicher mit einzelnen Schauern doch im ganzen noch freundlich, bei lebhafteren südwestlichen Winden tagsüber nicht mehr so warm.
Aussichten für Mittwoch: Bei Luftzufuhr aus Süden bis Westen kühleres und unbeständigeres Wetter mit einzelnen Niederschlägen.
Lufttemperaturen am 22. März: mittags 20,2 Grad Celsius, abends 8 Grad; am 23. März: morgens 4 Grad. Maximum 20,4 Grad, Minimum heute nacht 1,8 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 22. März: abends 7,9 Grad; am 23. März: morgens 5,2 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 9,5 Stunden.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die BilderS Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Teck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. 21. II. 36: 10 556. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch-und Steindruckerei R. Lange,K.-G., sämtlich in Gießen.
Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
Im 49. Lebensjahr.
öl 361
Gießen, den 21 März 1936
Die Trauerfeier findet Dienstag, 24. März, 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt
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Nach kurzer, schwerer Erkrankung verstarb heute plötzlich und unerwartet
mein lieber Bruder
Im Namen der Hinterbliebenen:
Artur Bender, Offenbach, Ludwigstrafie 3.
Schiffsarzt Fritz Hans Bender
Ritter hoher Orden
Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die trau
rige Mitteilung, dafi mein lieber, guter Mann, der treue Vater seines Sohnes, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel und Pate
Ludwig Inderthal IV
im 53. Lebensjahr plötzlich und unerwartet entschlafen ist
Die trauernden Hinterbliebenen
Frau Margarete Inderthal, geb. Bellof
und Sohn
Familie Heinrich Inderthal IV.
Familie Wilhelm Seipp
Familie Heinrich Siegfried
Familie Heinrich Bellof II.
Rödgen, Grofien-Buseck, den 23. März 1936
Die Beerdigung findet Dienstag, den 24. März, nach
mittags 31/, Uhr statt.


