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Münchener Bierwagen aus Schnee

ggestatten.

der Wafbpartei, Nahas der neuen Regierung a b -

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lttet, hat der Führer Pascha, die Bildung

N e l e h n t.

Die Schließung

Festausschusses für den Kölner Karneval das Freundschaftsangebot machte und feftgelegt wurde, daß Köln im Jahre 1937 mit dem ersten Sonder­zug nach Mainz kommen wird. Der Gegenbesuch der Mainzer in Köln erfolgt im Jahre des 100= Jahr-Jubiläums des Mainzer Carneval-Vereins, also in der Saison 1938. Aber noch in der dies­jährigen Kampagne wird die Mainz-Kölner Freund­schaft zum Ausdruck kommen, und zwar durch eine Ruck-Zuck-Sendung am 23. Februar. Sie wird derart vor sich gehen, daß im Laufe der großen Prunk-Fremdensitzung in der Mainzer Narrhalla zunächst in den Gürzenich, wo die Kölner versam­melt sind, das Mainzer Lied und ein Grußwort des Präsidenten Bender vom Mainzer Carneval- Berein übertragen wird und anschließend umge­kehrt von Köln aus Herr Ließen eine Begrü­ßungsansprache an die Mainzer rn der Narrhalla richtet und der bekannte rheinische Komponist Oster mann den Kölner Karnevalsschlager singt.

die Sportschule für den BDM. Die außer der Reichsakademie für Jugendführung in M ü n- ch e n zu errichtende Akademie in Braun­schweig wird am Freitag die Feier der Grund­steinlegung begehen. Die Führer, die daraus her­vorgehen, sollen die reinsten Träger der Welt­anschauung bilden.

Wir haben, so schloß Stabsführer Lauterbacher seine Ausführungen, bisher "unseren Kampf so er­folgreich führen können, weil wir in Kamerad­schaft angetreten und marschiert sind. Es ist notwendig, daß diese Kameradschaft auch wei- fprhin so schön und klar erhalten bleibt und immer wieder dem einzelnen Kraft und Ausdauer gibt. Kameradschaft und Disziplin sind die Voraussetzungen auch für die Arbeit im neuen Jahr. Gebietsführer Potthoff dankte Stabs­führer Lauterbacher für feine Ausführungen und versicherte im Namen der hessen-nassauischen Hitler­jugend, daß man wie bisher in treuer Pflichterfül­lung hinter dem Führer stehe. Mit dem LiedVor­wärts, vorwärts, schmettern die Fanfaren" und dem Ausmarsch der Fahnen fand die Kundgebung ihr Ende.

In Eggenberg bei Graz wurden 60 Ülo« ötionalsozialisten verhaftet. Die Verhaf- litungen sollen im Zusammenhang mit der letzten ^Flugblattaktion stehen.

Das ägyptische Kabinett Nessim Pascha ist gurückgetreten, um einem Kabinett der Einheitsfront Platz zu machen. Wie verlau-

e Beisetzung?' Mben werben, Trauertag für Geschäfte unb ;lossen bleiben, rilich nach der ibfunfbot« e Welt richten, orbnung

Vor der Ruck-Zuck-Sendung wird die Mainzer Sitzung und nach der Ruck-Zuck-Sendung die Köl­ner Sitzung durch den Rundfunk übertragen. Nach dieser neuen Städtefreundschaft mit Mainz mar­schiert heute der rheinische Karneval in einer Front.

kleine köpenickiade im Hunsrück.

Ein junger Mann aus dem Kreise Gummers­bach im Hunsrück kleidete sich in die Uniform eines Wachtmeisters des Reichsheeres und quartierte sich einige Wochen auf dem Hunsrück ein. An Bezah­lung der Logiskosten dachte er natürlich nicht. Außerdem gelang es ihm, eine ganze Anzahl Ein­heimischer zu bewegen, ihm durch Geldbetrag- aus einer momentanen Geldverlegenheit" zu hel­fen. Schließlich genügte ihm derWachtmeister" nicht mehr, und er beförderte sich kurzerhand zum Leutnant". In mehreren Orten des Hunsrücks trieb er feine Schwindeleien. In Lautzenhausen ließ derLeutnant" einen Deutsch-Amerikaner, der eine

NSG. Heber 1000 Mädel- und Jungmädelführe­rinnen waren am Morgen des 22. Januar in der schön geschmückten Festhalle zu einer Sondertagung des BDM. innerhalb der großen Führertagung des Gebietes und des Obergaues versammelt. Als Ver­treterin der Reichsreferentin des BDM., Trude Mohr, war die Obergauführerin Hertha Stump fohl zu der Führerinnentagung ge­kommen.

Sie Obergauführerin Elfe Wese führte die Mädel- und Jungmädelführerinnen noch einmal kurz durch das vergangene Jahr. Wieder find wir einen Schritt weiter gekommen in der Er­fassung der deutschen Jugend. Der BDM. kann eine Zunahme von 18 v. H. seines bisherigen Bestandes, die Jungmädel eine Zunahme von insgesamt 34 v. H. verzeichnen. Dieses stetige Anwachsen der Mädelorganisation bedingt eine immer grö­ßere Schulung und Weiterbildung der Führerinnen, die den Mädeln die Ausrich­tung geben müssen. So wurden <m vergangenen Jahr in allen Untergauen fortlaufend Schulungen durchgeführt. Auf der Mädelführerinnenschule des ObergauesGrebenhain" konnte in dreiwöchent­lichen Kursen ein beträchtlicher Stamm von Führe­rinnen erfaßt werden. Eine Großfchulung in Mainz gab 300 Mädel- und Jungmädelführerin­nen Anregung und Erleben und endlich gelang es im November, eine neue Jungmädelführe­rinnenschule zu errichten, in der nun auch in dreiwöchentlichen Kursen fortlaufend die Führerin­nen der Jüngsten geschult werden Unsere Mädel konnten Kraft und frohes Erleben in den 18 Sommerlagern des Obergaues erhalten. Ungefähr 15 000 Mädel durchliefen dieses Lager. In der Sozialarbeit kamen wir ein Stück weiter, zusätzliche Berufsschulung in allen Unter- qauen, neue Umschulungslager geben ein deutliches ! Bild von der geleisteten Arbeit. Auf 18 Sp ort­sfesten des Obergaues bewiefen die Mädel,

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In den letzten winterlichen Tagen schuf der Dekorationsmaler Sailer diese originelle Plastik aus Schnee am Sendling er Torplatz in München. Die wohlgelungene Arbeit wurde viel be­wundert. Selbstverständlich fehlt bei dem Viererzug auch nicht das bekannte Münchener Kindl.

(Scherl-Bilderdienst-M.)

Sondertagmia der VDK- unb ÄugmädelsührerMen

Micher 8 er« ieichskanz' eichsregie« Men Trauer« Seiten für den lanb nach Lon« r be?Aus« eurath. Der eine Königliche rq. Als 8er« »hi, Admiral iupilä>- Der hoeschv-rd bnung fein- er Königs-

Das Arbeitsprogramm der Zagend imJahr des Jungvolks".

Gtabsführer Lauterbacher spricht aus der Führertagung der hessen-naffauischen Hitlerjugend

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LPD. Frankfurt a. M., 22. Ian. Im über« unten Schumanntheater zu Frankfurt a. M. hat­ten sich am Mittwochnachmittag die Führer und Führerinnen der Hitlerjugend des Gebietes Heffen- Naffau eingefunden, um hier aus dem Munde des Stellvertreters des Reichsjugendführers, des Stabs- ührers Lauterbacher, die Ausrichtung für das neue Arbeitsjahr zu empfangen und gleichzeitig ein Bekenntnis zu neuem Kampf, zu neuer Arbeit und zu weiterer treuer Gefolgschaft abzulegen. 3000 Angehörige der HI., des JV. und des BDM. üllten die würdig ausgefchmückte Halle. Nach dem Einmarsch der Fahnen fand die Aufführung des chorifchen SpielesEwiges Volk" von Wolf­ram Brockmeier statt, das einige hundert Jungen und Mädel sowie ein jugendliches Orchester eindrucksvoll zu gestalten verstanden.

Gtabsfübr->r Lauterbacher

kizzierte dann die Aufgaben, die von den Führern der HI. zu erfüllen find. Wenn heute jemand glaube, die Jugend bedauern zu müssen, so ruft man diesen Menschen nur das eine zu: Wir sind die glücklich st e Jugend der Welt. Wir ind es, weil uns ein gütiges Schicksal in einer Zeit geboren hat, die die größte der deutschen Ge­schichte überhaupt genannt werden kann. Aber wenn wir selbst unsere Arbeit richtig verstehen wollen, müssen wir wissen, daß der Kampf der Bewegung heute erst die ersten Erfolge auf dem langen Wege zum Ziel erreicht hat. Uns, der ersten jungen Generation im neuen Staat, stehen noch ungeheuere Aufgaben bevor. Der Reichsjugendführer habe dem neuen Jahr die BezeichnungJahr des Jungvolks" gegeben mit der Aufgabe, die Organisation des Jungvolks und der Jungmädel zur totalen Organisa­tion der Jugend zwischen 10 und 14 Jahren zu machen. In Zukunft werde es nur noch möglich sein, entweder mit dem 10. oder 11. Jahr in das Jungvolk bzw. zu den Jungmädeln zu kommen. Man habe sich hier nicht festgelegt, da oft im 10. Lebensjahr der Junge ober das Mädel körperlich und auch sonst noch nicht soweit sei, um in die Reihen des Jungvolks ober ber Jungmäbel aufgenommen zu werben. Der 20. April, der G e - burtstag des Führers, fei ber Tag bes Eintritts in bas Jungvolk. Von diesem Tage an beginne die Erziehungs- unb Schulungsarbeit.

Wir müssen immer wieder betonen, daß die HI. niemand gezwungen hat, in ihre Reihen zu kommen. So soll es auch in alter Zukunft bleiben. Es ist ein Irrtum, wenn die Meinung verbreitet wird, die HI. habe ihr Prinzip der Freiwilligkeit aufgegeben. Die ge­samte HI. wird in Zukunft jahrgangs- weife aufgebaut. Da man nun in Zu­kunft in die HI. bzw. in den RDM. berufen wird, bilden somit die HI. bzw. der VD7N. in ihren alleren Formationen d i e Auslese. Sie müssen die Fähigkeiten in sich fragen, die Aufgaben der Zukunft einmal zu übernehmen und zu fragen.

Es werde die Schaffung einer Staats- fugend notwendig fein, die sich neben der HI., aber unter Führung von h I.- Führern, aufbauen werde, hier gehe die Erziehung und Formung der außerhalb der HI. stehenden Iugend vor sich. Die HI. bean­spruche damit keineswegs die totale Erziehung der Jugend, sondern sie wolle diese Arbeit in

lag die Nieberschlagshöhe in ben Monaten Februar, April, Juni, September unb Oktober. Trotz ber großen Niederschlagsmengen war bas Jahr 1935 im ganzen sonnenscheinreich. Die normale Dauer bes Sonnenscheins würbe nahezu überall etwas übertroffen. Am größten war bie Abweichung von ber normalen Sonnenscheinbauer an der Norbsee- küste, im östlichen Pommern unb in Oberbayern.

Aus aller Weit.

Strenge Kälte in Nordamerika.

Heber bem ganzen Gebiet von Zentral-Montana bis Illinois, von ber kanabischen Grenze bis zu bem nörblichen Tal bes Staates Missouri herrschte in ben letzten Tagen eine Kälte, wie sie in biesen Gegenben seit vielen Jahren nicht mehr vorgekom­men ist. Zahlreiche Orte melben Temperaturen von 29 bis 48 Grab Celsius. In Minnesota, bas48 Grab Celsius meldete, ist ber Verkehr fast vollkommen lahmgelegt, ebenfalls bas Gefchäfts- leben. Jebe Tätigkeit im Freien ist unmöglich. Be­reits zwölf Personen sinb erfroren. Die Aerzte haben alle Hänbe voll zu tun, um die Hngezählten zu behanbeln, bie sich ihre Hänbe unb ihre Füße erfroren haben. In nicht weniger als zehn Staaten wüteten s ch w e r st e W i n t e r g e w i t t e r. Die Schulen sinb in biesen Gegenben geschlossen. Zahl­reiche Personen- unb Güterzüge sowie Autobusse blieben auf ben Strecken liegen. In bem Orte St. Clairsville im Staate Ohio waren Schulautobusse von den Schneestürmen völlig eingefchneit worden. In ben Autobussen befanben sich über hundert Schulkinder. Allein dem Eingreifen berittener Poli­zeibeamter, die nach mehrstündigem Ritte die Wa­gen aus bem Schnee herausschaufelten, ist es zu verdanken, daß die Kinder gerettet wurden.

Strenger Winter auf Island.

Auf Island herrscht ein strenger Winter, wie man ihn seit vielen Jahren nicht erlebt hat. Der Frost hält seit mehreren Wochen an, unb bie Frostzeit ist bie längste seit 15 Jahren. Durch ben Frost ist bie Versorgung Reykjaviks mit elektrischem Strom in Mitleibenschaft gezogen worden, da bie größte Kraftquelle bes örtlichen Elektrizitätswerkes Wasserfälle barstellen. Obwohl ber Stromverbrauch bereits eingeschränkt worben ist, broht ber Jnbustrie Strommangel. Der unweit von Reykjavik gelegene Dingvalls-See, ber selten für längere Zeit zufriert, trägt eine 50 Zentimeter starke Eisbecke, bie von Lastkraftwagen befahren werben kann.

Der rheinische Karneval in einer Front.

In ber Geschichte bes Mainzer Karnevals war ber 20. Januar ein benfroürbiger Tag. Die Verbinbung ber Domstabt Köln im Karneval, bie bisher mit München bestaub, wirb nunmehr mit ber Hochburg Mainz ausgenommen unb in ben fommenben Jahren ausgebaut. Die erste gemein­schaftliche Aussprache hat bereits in Mainz statt- gefunben, wobei Hießen als Vorsitzender des

Reichs- und Gaufeiieriagung in München.

München, 22. Jan. (DNB.) In München fand unter bem Vorsitz bes Stellvertreters bes Führers unb in Anwesenheit sämtlicher Reichsleiter, Gau­leiter unb Amtsleiter ber Reichsleitung die erste Gauleitertagung bes 4. Jahres ber nationalsozia­listischen Revolution statt. Vor bem Eintritt in bie Beratungen gebachte ber Stellvertreter bes Führers in bewegten Worten bes im letzten Jahr verstor­benen Gauleiters Hauptmann Löper. Von ben einzelnen Punkten ber Tagesorbnung, in beren Mit­telpunkt vor allem wirtschaftliche Fragen stanben, fanben bie mit ber beutschen Ernäh­rung s l a g e zufammenhängenben Fragen beson­ders Interesse. Es kam zum Ausbruck, baß bie ent- ftanbenen vorübergehenben Verknappungen ihren wesentlichen Grunb in ber burch ben national­sozialistischen Aufbau hervorgerufenen Verbes­serung ber Lebenshaltung von Millio­nen von Familien gehabt Haden unb baß bas Ver- ftänbnis unb bie innere Haltung bes beutschen Volkes in biesen Fragen vorbilblich gewesen seien. Des weiteren würben Anregungen für bie Fort­führung ber Arbeitsschlacht sowie Einzel- fragen ber Betreuung bes Hanbwerks unb Hanbels besprochen.

In ber Tagung ber Reichsleiter erstatteten bie einzelnen Reichsleiter Bericht über bie Entwickelung ihres Tätigkeitsgebietes, wobei bie erfreulichen Fortschritte ber Parteiarbeit im abgelaufenen Jahr festgestellt, aber auch einzelne Schwierigkeiten, bie hier unb bort oorübergehenb zu überroinben waren, einer offenen unb aufmerksamen Prüfung unter­zogen würben. Es kam babei ber Wille zum Aus­druck, bie bewährte Energie und weltanschauliche .Kraft ber Partei in bie Aufwärtsentwick­lung auf wirtschaftlichem unb sozia- ll e m (9 e b i e t weiterhin aufs schärfste zum Einsatz ;zu bringen.

Schollplatten im "Runbfunf

Berlin, 22. Jan. (DNB.) Wie bie Justizpresse- ' stelle Berlin mitteilt, steht vor bem 27. Zivilsenat bes E Kammergerichts als Berufungsinstanz am Montag .zur münblichen Verhanblung ber sog. Schallplatten- : Prozeß an. Eine Reihe von beutschen Schallplatten- Ifabrifen hatte gegen bie Reichsrunbsunkgesellschaft «einen Rechtsstreit angestrengt zur gerichtlichen Ent- Ischeibung über bie Frage, ob bie Reichsrunbsunk- igesellschaft berechtigt ist,'Schallplatten im Runbfunk »zu Gehör zu bringen, ohne bafür eine befonbere »Entschäbigung an bie einzelnen Schallplatten- Ihersteller zu entrichten. Die bisherigen Termine vor ibem Kammergericht, bie bem Versuche bienten, statt Iber gerichtlichen Entscheidung ber höheren Instanz «eine vertragliche Regelung unter ben Par- Iteien zu erhalten, haben nicht zum Ziele ge- ! führt.

Wieder douafudwncien in Eupen.

Eupen, 22. Jan. (DNB.) Am Dienstag wur- Iden bei vier Eupener Einwohnern, von denen drei IMitglieber bes Eupener Segelflug- id e r e t n s sinb unb ber vierte ein Flame ist, von iEupener ©enbarmerie Haussuchungen vorge- mommen. Offenbar suchte man nach politischem 'Material, boch hat man nichts irgenbroie Belasten- ides finben können. Beschlagnahmt würben u. a. Hitler-Bilder unb Hakenkreuzfah- men sowie ein Aschenbecher, ber mit einer Haken- Vreuzsahne versehen war. Der Zweck ber Maßnahme nnurbe nicht bekanntgegeben. Vor ber Haussuchung nourbe eine Bescheinigung in französischer Sprache roorgelegt, baß bie Haussuchung vorzunehmen sei.

Meine politische Nachrichten.

Der amerikanische Marineminister S w a n s o n «rklärte, bas Marineamt werbe bem neuen beut« ssschen Luftschiff LZ 129 bei feiner geplanten Transatlantikfahrt bie Benutzung ber Ein- arid)tungen ber amerikanischen Marineflugstationen iän Lakehurst, New Jersey unb Miami in Florida

Zusammenwirken mit dem Eltern­haus und der Schule durchführen. Die Slaatsjugend selbst werde nach dem Wunsche des Führers im Laufe der nächsten Iahre ent­stehen, denn es feien ungeheuere Vorarbeiten zu erledigen.

Schließlich machte Stabsführer Lauterbacher Aus­führungen über bie Voraussetzungen zur Eig­nung für bas Führertum Mehr als bis­her fei es notwenbig, unsere Führer unb Führe­rinnen zu schulen unb für ben Nachwuchs zu sorgen. Wer von vornherein bie Führerqualität nicht in sich trage, bem könne man sie auch nicht anerziehen. Wir haben bas Prinzip ber jungen Führung, b. h. wir wollen bie jungen Men­schen schon vor große Aufgaben st e l - [ e n. Da wir nicht nur Menschen unb Führer für unsere Jugenb, sonbern auch für bie Einrichtungen ber Partei unb bes Staates brauchen, hat ber Reichsjugenbführer bie Schaffung einer höchsten beutschen Erziehungseinrichtung für Führer unb Führerinnen befohlen, nämlich bie Akabemie für bie beutfche Jugenbführung unb

daß sie verstauben haben, baß ber Körper g e f u n b unb wiberstandsfähig fein muß, um bie hohen Pflichten erfüllen zu können, bie jeher einzelnen gestellt werben. Unb enblich bewiesen Möbel unb Jungmäbel burch ihren frohen Ein­satz für bas DZ H W., baß sie mitten im Volk stehen unb stolz an ihrem Platz am Aufbau mit­arbeiten wollen. Das war bas vergangene Jahr. Dor uns liegt ein großer Pack Arbeit, aber vor uns steht auch bas Wort bes Führers, ber uns fein unumschränktes Vertrauen schenkt. Er wirb i m kommenben Jahre große Ansorberun- g e n an uns stellen, barum wollen wir uns noch mehr in bie Arbeit fnieen, wollen vor allen Din­gen eine st ä r k e r e Auswahl treffen. BDM.- Mäbel sollen nur bie beften fein. Mit Mut und frohem Stolz wollen wir an bie Arbeit gehen.

Die Vertreterin der Reichsreferentin Obergauführerin Hertha Stumpfohl betonte noch einmal ernst, baß große Aufgaben uns gestellt werben, baß hohe Verantwortung uns auferlegt wirb, ben Führerinnen insbefonbers. Der Führer schenkt ber Hitter-Jugenb burch bie Schaf­fung ber Reichsjugenb, über deren nähere Bestimmungen bie nächste Zeit Aufklärung geben wirb, ein großes Vertrauen, bas wir uns zu ver­bi e n e n haben. Weiterhin zeigt uns ber Plan bes Führers, in Berchtesgaden ganz dicht bei Haus Wachenfeld eine Reichssportschule des BDM. entstehen zu lassen, wie sehr der Führer uns in ben gesamten Aufbauplan bes beutschen Volkes einbaut. Auf biefer Reichssportschule sollen bie Führerinnen unb (Sportreferentinnen weit- gehenbst geschult werben. Der Führer selbst wirb sich von ber geleisteten Arbeit überzeugen. Das Jahr 1936 ist bas Jahr bes Deutschen Jungvolkes, bamit ein Jahr ber Deutschen Jungmäbel. Hnsere Arbeit wirb es sein, noch mehr als bisher bie Jugenblichen zwischen 10 unb 14 Jahren zu erfassen.

Ü> e r U n i d e r f i t ä t Paris ist noch nicht roieber Aufgehoben worben. Runb 6000 Rechtsstubenten iforbern bie Entlassung bes Professors I ö z e, ber Abessinien in Genf vertrat. Die Stubenten ber Mebizin unterstützen die Forderung. Das Erzie- chungsministerium hat die baldige Wlederaufnahme Iber Vorlesungen in Aussicht gestellt.

Kunil und

550-Zahrfeier der Universität Heidelberg.

Die Ruprecht-Karl-Hniversität in Heidelberg, ttiie im Jahre 1386 gegründete älteste Hochschule bes Deutschen Reiches, begeht in ben Tagen vom 27. ckis 30. Juni 1936 die Feier ihres 550jährigen Bestehens unter Teilnahme ber Reichs- unb Staatsregierungen, ber Partei unb ihrer Gliebe- Tungen, ber führenben Männer bes beutschen Gei­steslebens unb ber heroorragenben Vertreter ber Wissenschaften aller Kulturvölker. Kurz vorher wirb bie internationale Hochschulkonferenz in Heibel- iberg tagen, beren Teilnehmer bei ben anschließen- Den Jubiläumsfeierlichkeiten zugegen fein werben. Die Festfolge sieht eine Reihe von Veranstaltungen wor, bei benen bie lebenbige Verbinbung von jahr­hundertealter deutscher Geistestrabition mit bem Sinn unb ber Aufgabe ber Wissenschaft bes natto- malsozialistischen Reiches zum Ausdruck kommen wirb.

Das Wetter im Fahre 1935.

Das neue Heft vonWirtschaft unb Statistik" Dringt einen kurzen Heberblick bes Reichsamts für Wetterbienst über ben Witterungschar a Mer Ü e 5 Jahres 1935. Danach war bas Jahr 1935 i m ganzen überdurchschnittlich warm. Allerdings gilt dies nicht für alle Monate: bem warmen Juni ging überall ein kalter Mcn vorauf; in Oft- unb Sübbeutfchlanb war auch ber Januar ungewöhnlich kalt, währenb ber Februar wieder iourchgehenb milbe war. Auch bie Niederschlags­mengen waren im allgemeinen etwas ubernormaL In Ostpreußen, bem Sauerlanb, bem Schwarzwald unb ben Alpen würben 140 v. H. ber normalen Niederschlagshöhe erreicht unb zum Teil sogar noch Iberschritten. Beträchtlich über der normalen Hohe

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