Oberheffen.
Feldmäuse bemerkbar. Besonders auf Stoppelkleeäckern richten sie starken Schaden an.
Kreis Iriedberg.
Erfolge
unserer heimischen Geflügelzüchter.
Die dritte Deutsche Junggeflügelschau, die alljährlich in den Ausstellungshallen der Stadthalle zu Hannover abgehalten wird, ist der erste Appell der im letzten Zuchtjahr geborenen Geflügel-Jungtiere aus allen Teilen Deutschlands. Die Schau, die mit 7000 Tieren beschickt war, brachte unseren heimischen Geflügelzüchtern schöne Erfolge.
Nachdem wir in der gestrigen Ausgabe des „Gießener Anzeigers" über die beachtenswerten Erfolge der Gießener Geflügelzüchter berichteten, bringen wir heute einen Bericht über die Ergeb-- nifse der Geflügelzüchter aus dem Kreise Gießen und den angrenzenden Kreisen. Es bedeuten E-Ehrenpreis, RFE-Reichsfachgruppenehrenpreis, RFZ-Reichsfachgruppenzuschlagspreis, sg-sehr gut, g-gut, b-befriedigend.
Eduard Baer (Nidda): Wyandotten, schwarz; s.g., zweimal g., derselbe auf rebhuhnfarbige Italiener s.g. 3, Wilhelm Gr o o s (Echzell): Tauben, Hessische Kröpfer, blau: sg., E., sg. 2, g., Heinrich Harth (Nidda): Tauben, Hessische Kröpfer, schwarz: sg. 1, zweimal g., Ernst Lotz (Reichelsheim i. d. Wetterau): schwarze Wyandotten: a, dreimal b, derselbe auf Zwergwyandotten, schwarz sg., g. Ludwig Mögt (Echzell): weihe Zwergwyandotten: sg., 3, g. Wilhelm Nern (Pohlgöns): rebhuhnfarbige Wyandotten: sg. E, bestes Lier der
Am 24. Oktober kommen die Pimpfe zu Dir ins Haus und fordern Dein Opfer für das winler- hilfswerk. Sie sammeln Brot und Brotgutscheine!
Klasse, sg. 1, g, Philipp Ostheim (Echzell): Tauben: Altdeutsche Kröpfer, tigerscheckig, sg. 1, derselbe auf blaue altdeutsche Kröpfer: sg. RFZ, bester Täuber der Klasse, sg. 1, RFZ, beste Täubin der Klasse, sg. 1, sg. 2, sg. Peter Pfeffer (Bad- Nauheim): Rhodeländer: sg. 1, g.Karl Pitz (Laubach): Tauben: Hessische Kröpfer, schwarz: g. b. Derselbe auf Hessische Kröpfer, fahl sg. E, sg. 1, dreimal g, dreimal b, Adolf R a t h s ch l a g (Nidda) Schönheitsbrieftauben, dunkel: sg., derselbe auf Schönheitsbrieftauben, weiß: sg. E sg. 3, fünfmal g, derselbe auf Schönheitsbrieftauben fleckenscheckig: zweimal g. Eduard Weber (Krofdorf): Weiße Leghorn: sg. E, bestes Tier der Klasse zweimal sg. E, g.
Zigeuner als Iagdhauseinbrecher.
* Volkhartshain (Kreis Schotten), 21. Oft. Der hiesige Jagdaufseher wurde dieser Tage auf einige verdächtige Personen aufmerksam, die sich an einer Jagdhütte unweit des Ortes Herumtrieben und anscheinend unlautere Absichten hatten. Als sich der Jagdaufseher näherte, konnte er feststellen, daß die Burschen bereits einen Draht- z a u n, der die Jagdhütte umgibt, durchschnitten hatten. Es gelang, die drei Uebeltäter
sonst die schönen Anlagen verloren sind. — In diesen Tagen beobachtete man hier noch eine Schwalbe, die munter im Dorfe herumflog. Anscheinend handelt es sich um ein Nesthäkchen der zweiten Brut, das zur Zeit des Schwalbenaufbruchs noch nicht die genügende Flugfertigkeit besaß und infolgedessen den Anschluß verpaßte. Vielleicht ist es aber auch ein älteres Tier, das sich aus einem unerklärlichen Grunde verspätete, oder nach größeren Ruhepausen — abseits von den üblichen Vogelstraßen — seine eigenen Wege geht. Daß es sich hierbei übrigens um keine Seltenheit handelt, oeweist der Bericht des „Gießener Anzeigers" aus Trais-Horloff. Dort wurden sogar mehrere Schwalben gesichtet. Jedenfalls dürften die beiden Beobachtungen für die V o g e l f l u g f o r s ch e r von Interesse sein; denn zum Endziel ist man auch auf diesem Gebiet der Wissenschaft noch nicht gelangt.
! Aus dem südlichen Kreise Gießen, 19. Okt. In diesem Jahre hatten die Bauern, die sich bei der Kartoffelernte Zeit nahmen, viel Glück. Denn gerade die beiden letzten Wochen brachten ganze prächtiges Wetter, und die letzten Kartoffeln kamen schön sauber aus der trockenen Erde. Es stecken wohl immer noch einige Kartoffeln im Felde, in der Hauptsache aber ist die Kartoffelernte beendet, ebenso die Saat der Winterfrucht. Die Hauptarbeit haben die Bauern eben mit den D i ck w u r z. Da diese ungewöhnlich gut ausgefallen sind und die Keller nicht reichen, um den Segen zu bergen, sieht man überall in den Feldern große Mieten, in die die Dickwurz geworfen werden. Sie werden mit Stroh, Kartoffelkraut und Erde abgedeckt. Die Feldmäuse haben sich bei dem guten Wetter stark vermehrt. Viele Bauern haben mit der Bekämpfung begonnen.. Man nimmt meistens die bekannten Gaspatronen, um die Schädlinge zu vertilgen. Leider sieht man noch viel Fallobst auf den Baumstücken liegen, da viele Bauern wenig Zeit haben, es einzusammeln. Es wäre zu begrüßen, wenn die einzelnen Gemeinden das Verbot des Auflesens von Fallobst aufheben würden, damit sich ärmere Volksgenossen noch etwas Obst besorgen könnten. Hier und da hängen noch viele Zwetschen an den Bäumen. Einzelne Händler mit Lastautos kaufen in den verschiedenen Dörfern das restliche Obst.
A Bellersheim, 21. Okt. Die Umbau- arbeiten auf der Bahnstrecke Hungen — Friedberg gehen ihrem Ende zu. Die Erhöhung der Fahrtgeschwindigkeit machte eine Verstärkung der Schienenanlage samt des Unterbaues notwendig. Die Arbeiten auf dem hiesigen Bahnhof wurden in diesen Tagen zu Ende geführt.
<£ Obbornhofen, 21. Okt. Die Ernte der Hackfrüchte geht ihrem Ende zu. Zu ernten sind nur noch die Zuckerrüben und der Körnermais. Die Dickwurz erbrachten sehr gute Erträge. Die frühen Aussaaten von Roggen sind bei der günstigen Witterung gut ausgelaufen. Mit dem Bestellen des Weizens wurde begonnen. Immer mehr macht sich der S ch a d e n f r a ß der
# Aus der mittleren Wetterau, 21. Oktober. Die Zuckerrübenernte ist in vollem Gange. Durch die gute Sommerwitterung sind die Rüben stark entwickelt und es wird den Rübenbauern leicht, die durch die Anordnung der Hauptoereinigung der deutschen Zuckerwirtschaft um acht vom Hundert erhöhte Rübenlieferungsmenge aufzubringen.
Kreis Schotten.
* Oberlais, 21. Okt. Einen schweren Unfall erlitt der etwa 50 Jahre alte Arbeiter Friedrich Franz beim Holzabfahren. Er hatte mutmaßlich innere Verletzungen erlitten und mußte in bedenklichem Zustande in die Klinik nach Gießen gebracht werden.
Kreis Alsfeld.
A Alsfeld, 22. Okt. Die erste Str aßen- fammlung für das W i n t e r h i l f s w e r k 1 9 3 6/37 in der Ortsgruppe Alsfeld der NSV. hatte ein alle Erwartungen übertreffendes günstiges Ergebnis. Die von der Deutschen Arbeitsfront durchgeführte Sammlung erbrachte die Summe von 1319,33 Mark und beweist die Opferbereitschaft und den Gemeinsinn der Bürgerschaft der Stadt Alsfeld.
(D Alsfeld, 21. Okt. Bei den G e l ä n d e f p i e- l e n in der Nacht zum vergangenen Sonntag hatte die HI. bei dem Kampf um Alsfeld sich an einen historischen Vorgang angelehnt, an die Belagerung und die Einahme der Stadt Alsfeld durch die Niederhessen am 5. Oktober 1646 durch den niederhessischen Generalmajor G e i s o in dem Streite der beiden hessischen Linien (Hessen-Darmstadt und Hessen- Kassel). Nach einer mehrtägigen Belagerung und Beschießung wurde damals die Stadt Alsfeld nach heldenmütiger Verteidigung eingenommen, wobei die Sieger 160 Wohnhäuser und Scheunen ;n den Vorstädten zerstörten und der Stadt durch Plünderungen schweren Schaden zufügten. In Anlehnung an diesen historischen Vorgang hatte die HI. ihrem Geländespiel einen Angriff auf die Stadt Alsfeld zu Grunde gelegt, der sich an der Stelle der ehemaligen vier Stadttore konzentrierte, die durch Barrikaden markiert waren. Der „Kampf um Alsfeld" endete mit der Erstürmung des Obertores und des Mainzertores durch die „rote Abteilung", während die Verteidiger, die „blaue Abteilung", sich geschlagen erklären mußten.
£ Groß-Felda, 21. Okt. Die Sammlungen für das Winterhilfswerk ergaben bis jetzt 62,49 RM am Eintopfsonntag und 48,89 RM. am Tag der Arbeitsfront. In Kestrich wurden 17,10 RM. bzw. 14 RM., in Windhausen 18.85 RM. bezw. 14 RM. gesammelt. Hier wurde mit Unterstützung der Gemeinde und des Kreises eine Winterkochschule eingerichtet. Leiterin ist die techn. Lehrerin Fräulein Reich, welche auch den Handarbeitsunterricht in den hiesigen Schulen erteilt. Der Kochunterricht findet in einer der Gemeinde gehörigen Wohnung statt, wo eine neu eingerichtete Küche zur Verfügung steht.
SJ.-fport
Oie neuen deutschen Judo-Meister.
In Frankfurt a. M. wurden die neuen deutschen Meister des Judo (Jiu Jitsu) ermittelt. In der Mitte sieht man den Berliner Zu mach (Halbschwergewicht), links Gasch-Berlin (Schwergewicht) und rechts Lehma nn-Berlin (Mittelgewicht). — (Presse-Bild-Zentrale-M.)
94000 Zuschauer zum Fuhballkampf Deutschland — Italien.
Der am 15. November im Berliner Olympia-Stadion stattfindende Fußball-Länderkampf Deutschland gegen Italien erfreut sich eines großen Interesses. Aus dem Reich sind dem Fachamt Fußball bisher über 8000 Bestellungen zugegangen, die mit wenigen Ausnahmen auf mehrere Einlaßkarten lauten. Insgesamt werden 94 000 Eintrittskarten vergeben. Das bedeutet für den deutschen Sport — nur bei den Olympischen Spielen erreichte man größere Zuschauermengen — neuen Rekord! Nach Sicher- tellung der bereits schriftlich bestellten Karten ist der Restbestand den Vorverkaufsstellen zugeleitet worden, so daß zur Zeit das Fachamt Fußball keine Eintrittskarten mehr zur Verfügung hat.
Borendkampf zum „T'chammer Pokal".
Wer kommt in die Borschlußrunde?
Der Kampf um den „Tscharnrner-Pokal", den der Reichssportführer Hans von Tscharnrner und Osten im Vorjahre gestiftet hat und den im ersten Jahre seiner Austragung der 1. FC. Nürnberg gewann, ist bis zu den „letzten Acht" gediehen. In Worms, Mannheim, Peine und Bremen wird am Sonntag um den Eintritt in die Vorschlußrunde gekämpft. Jede der vier Paarungen ist ein Großereignis für sich, in jedem Spiele wird mit erbittertem Einsatz gekämpft werden denn jede der noch im Rennen liegenden acht Mannschaften hat den Ehrgeiz, das Erde des 1. FC. Nürnberg anzutreten.
Die 4. Schlußrunde bringt folgende vier Paarungen: in Worms: Wormatia Worms — LfV. Benrath; in Mannheim: SV. Waldhof—FC. Schweinfurt; in Bremen: Werder Bremen—FC. Schalke. 04; in Peine: VfB. Peine—VfB. Leipzig.
Fußball der Gauliga-Mannschasten.
— es handelt sich um umherziehende Zigeuner — fest zunehmen. Die polizeilichen Ermittlungen sind im Gange.
Feuer durch spielende Kinder.
A Stockheim (Kreis Büdingen), 21. Okt. Am Montag gegen 16 Uhr ertönte Feueralarm. Drei Knaben im Alter von fünf bis sechs Jahren hatten tn der früheren Herrn. Gerlachschen Scheune, die, wie das ganze Anwesen, in das Eigentum der Hess.Landeshypothekenbank übergegangen ist, Feuer angezündet. Rasch griffen die Flammen auf die großen Stroh- und Heuvorräte mehrerer Bauern über, welche die Scheune gemeinsam gemietet, aber nichts versichert hatten. Das Gebäude, sowie ein angrenzender Stall brannte bis auf d i e Grundmauern nieder. Nur die in dem Keller der Scheune aufbewahrten etwa 20 Wagenladungen Dickwurz können noch verfüttert werden. Glücklicherweise war es windstill, ebenso kam ein stark einsetzender Regen den Löscharbeiten sehr zu statten, da Nachbarhofreiten sowie ein Benzintank lehr gefährdet waren. Gestern gegen 18 Uhr wurde bie Feuerwehr abermals alarmiert, da das Feuer wieder zu entfachen drohte. Seit Jahren war hier kein Schadenfeuer. Zwei der Knaben, die das Feuer anlegten, wollten schon am Montagmorgen in einer anderen gefüllten Scheuer ein Feuer anzunden, wurden aber von einer Frau verscheucht.
NIMMofaltairof 1900-$fS.
Der kommende Sonntag bringt für die Freunde des Fußballsportes wieder einmal das Ereignis: Spieloereinigung 1900 und VfB.-Reichsbahn stehen sich mit ihren ersten Mannschaften im Kampf um die Punkte gegenüber! Es ist damit zu rechnen, daß es einen anregenden Kampf gibt und zwar deshalb, weil sich in der letzten Zeit das Werturteil (auf Grund der unterschiedlichen Ergebnisse) über die Leistungen der beiden Mannschaften verwischt hat. Es läßt sich gegenwärtig nicht sagen: 1900 ist besser? oder VfB. ist besser! Auf die Frage, wer gegenwärtig in unserer Stadt die kampfkräftigere Fußballmannschaft stellt, wird erst das Spiel Antwort geben. Und diese Antwort werden sicherlich viele Sportfreunde höchstselbst erleben wollen. Dem Gießener Fußballsport wäre es sehr dienlich, wenn beide Mannschaften einmal mit einer ganz großen Leistung aufwarten würden. Die Mannschaftsaufstellung steht wohl bei der Spielvereinigung 1900 bereits fest, bei VfB.-Reichsbahn hat man sich noch nicht endgültig entschließen können.
Waldlaufmeisterschaflen
des Gaues Hessen und Kreises Gießen
Die Ermittlung der Waldlaufmeister bildet in diesem Jahr auch wieder den Abschluß der Saison. Der Gau Hessen hat wieder Gießen als Austrags- ort gewählt. Mit Start und Ziel auf dem 1900- Sportplatz wird in zwei Klassen gelaufen, einer Hauptklasse über zehn Kilometer und einer Juniorenklasse über fünf Kilometer. Wie im Vorjahre, so ist auch diesmal mit der Beteiligung aller Langstreckler von Rang zu rechnen. Die Läufer nehmen ihren Weg zunächst durch den Philosophenwald, streifen dann das Flughafengelände und streben nach Ueberquerung der Rödgener Straße der Hauptstraße Gießen—Grünberg zu. Auf dieser geht es zum Sportplatz zurück. Die Junioren laufen dieselbe Richtung, biegen jedoch jeweils entsprechend früher ab.
Mit der Gaumeisterschaft zusammen ermittelt der Kreis Gießen seine Waldlaufmeister, und zwar über zehn Kilometer (Hauptklasse), fünf Kilometer (Ju- niorenklasse) und 2,5 Kilometer (Jugendklasse).
Der Sport im Deutschen Jungvolk.
AuSführungsbeftimmungen von Stabsführer Lauterbacher.
schon aufgebrochenfin • Naturschauspiel einer i An Orten, an denen kein Verein des DRfL. besteht, setzt, kann mit 1 werden. Hoffentlich tre- führt das DJ. den freiwilligen Sportdienst allem ten^'in"der nächsten^Zeit keine starken Fröste ein, da 1 durch. An Orten, an denen mehrere Vereine des
Landkreis Gießen
§ Großen-Linden, 21. Okt. In letzter Zeit konnten drei unserer ältesten Einwohner ihren Geburtstag begehen. So vollendete der frühere Eisenbahner Georg Menges, Obergasse Nr 12 sein 82. Lebensjahr, der Bergmann Adol, Wein'andt, Alte Heerstr. 18, ftm Lebensjahr. Seine Ehefrau Luise, geb. Reichhardt, eierte ihren 84. Geburtstag. Von besonderer Merkwürdigkeit ist, daß die Geburtstage der beiden (Fheleute auf zwei au etnanberfolgenbe Tage fallen Ne freuen sich beide bester Gesundheit und gedenken nächstes Jahr ihre bi am a n t e n e * n *i <> i t 2H feiern. A. Weinandt hat — auch Lift ein- Seltenheit - 56 Jahre den schweren Berus des Bergmannes ausgeubt.
# Saubringen, 21. Okt. der fungs en Gemeinderatssitzung wurde die Bur g e r- steuer für 1937 auf 500 Prozent festgesetzt.
* Saubrinaen 21. Okt. Hier wurden von der DAF. für das W h W. 17 RM. in der Betriebs. Gemeinschaft Rinn & ®oos sammelt aww 2g Reichsmark im Orte, insgesamt alfo ARe.ch-m «t. DAF^für das WHW ergab hier insgesamt rund 107 W , und fwar "uß-n hieroa^m^der Be- triebsgerneinschaft der Dicher-W>fammlung sammelt, der Rest wurde tn der ötraßeniammiung
eiern 21 Okt. Dieser Tage zog sich die r • n' rcufr/tii Des Invaliden W a g-
etroa 40;ahrige E h f , f [ & r u $ &eg ner von hier c,"en-U "muto in Öir Klinik nach rechten Beines zu und mutzie
Gießen gebracht werben. Z^rrosen an ? a ch' für die Gefallenen des unserem Ehrenmal Iur fBlüte an Die Weltkrieges fefeen 3ur 3W D e
ßroeige tragen zah $ g mildes Wetter ein- schon aufgebrochen smo. D Naturschauspiel eine.
Zu dem zwischen dem Reichssportführer und dem Jugendführer des Deutschen Reiches am 1. August 1936 abgeschlossenen Vertrag über die Leibeserziehung der deutschen Jugend hat Stabsführer Lauterbacher nun folgende Ausführungsbestimmungen erlassen, die wir im Auszug wiedergeben:
Alle noch nicht im Deutschen Jungvolk (DJ.) stehenden Jugendlichen des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen (DRfL.) im Alter von 10 bis 14 Jahren werden bis spätestens 1. Dezember 1936 in das Deutsche Jungvolk überführt.
Die Aufnahmesperre für den Eintritt in das DI. wird für diesen Zeitraum für die jugendlichen Angehörigen der Turn- und Sportvereine aufgehoben.
Die Jugendabteilungen der Vereine und Verbände des DRfL. werden auf Anordnung des Reichssportführers mit Wirkung vorn 1. Dezember 1936 aufgelöst.
Das Deutsche Jungvolk führt neben dem allgemeinen Jungvolkdienst in Zukunft einen freiwilligen Sportdienst durch, der die allgemeinen sportlichen llebungsgebiete umfaßt. Boxen, Ringen und Skiläufen find ein wesentlicher Bestandteil der Grundschulung des DJ. Da in diesen Sportarten eine frühzeitige Spezialisierung und wettkampfmäßige Betätigung nicht erwünscht ist, werden für diese Sportarten im DJ. keine freiwilligen Sport- bienftgruppen aufgestellt. Die Fachämter Boxen, Ringen unb Skilaufen haben deshalb ihre Uebungs- leiter weitestgehend für die Grundschulung des DJ. zur Verfügung zu stellen.
Der freiwillige Sportdienst ist zusätzlicher Iung- volkdienst, er findet mit einer Dauer von etwa IVz bis 2 Stunden einmal wöchentlich und an zwei Sonnlagen (Hör- und Bachmittag) im Monat statt.
DRfL. bestehen, stellt der Fähnleinführer entsprechende Sportdienstgruppen auf, z. B. Turnen, Hand- und Fußball, Leichtathletik usw. Die fachliche Betreuung erfolgt durch die betreffenden Vereine. In Städten, wo Großvereine bestehen, übernimmt die Regelung der zuständige Jungbannführer im Einvernehmen mit dem DRfL.
Der Sinn des Vertrages vom 1. August 1936 ist neben der Abgrenzung der Aufgabengebiete und der engen Zusammenarbeit der beiden Organisationen in der Leibeserziehung der deutschen Jugend die Sicherung der organisatorischen und erzieherischen Einheit des DJ. und
die Gewinnung der TNasse der deutschen Iugend in viel größerem Ausmaße als bisher für die Leibesübung, die sportliche Leistung und den sportlichen Wettkampf.
Das Ergebnis der organisatorischen Umgliederung muß bis zum 15. März 1937 bei der Reichsjugendführung gemeldet werden.
Auf Anordnung des Reichssportführers wird der Uebungs- und Wettkampfbetrieb der Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren mit Wirkung vom 1. Dezember 1936 abgebrochen werden. Nach erfolgter Aufstellung der freiwilligen Sportdienstgruppen im DJ. wird der Uebungs- und Wettkampfbetrieb wieder ausgenommen. Die Vereine des DRfL. stellen für den Sportdienst des DJ. ihre Uebungskiter zur Verfügung. Nach dem Willen des Reichsjugendführers und des Reichssportführers sollen alle Uebungs» (eiter und Jugendwarte des DRfL., die in der Sportarbeit der HI. bzw. des DJ. tätig sind, Mi tgli e - d e r der HI. bzw. des DJ. werden. Eine ent- sprechende Regelung für die Jungmädel im BDM. wird im Einvernehmen mit dem Reichssportführer getroffen.
Gportarni „Krast durch Freude".
Heute folgende Kurse: Fröhliche Gymnastik und Spiele Donnerstag 20 bis 21 und 21 bis 22 Uhr, Lyzeum Dammstraße 26.
Der Gau Hessen hat in den letzten Wochen nie alle Mannschaften im Kampfe gesehen. An den beiden letzten Sonntagen fielen wieder die Spiele der Hanauer wegen der Abstellung Sonnreins nach Glasgow und Dublin aus. Nun ist erstmals wieder Vollbetrieb und gleich steht ein Überraaendes Ereignis auf der Karte. Hessen Bad Hersfeld, zur Zeit an erster Stelle, erwartet zu Hause den Gaumeister Hanau 93. Die Hanauer, die noch ungeschlagen sind, gehen keinen leichten Gang. Ein Sieg der Hanauer liegt im Bereich des Möglichen. Die Tabellenführung der Hersfelder wäre damit zu Ende, denn der zur Zeit nur mit einem Punkt Rückstand an zweiter Stelle stehende Spielverein Kassel wird dem Neuling Niederzwehren kaum die Gelegenheit geben, gerade in Kassel seinen ersten Sieg zu landen. Auch Germania Fulda hat die besten Aussichten, zu Hersfeld aufzuschließen, weil auch hier die Möglichkeit eines Punktgewinnes des Gastes — Kurhessen Marburg — auf sehr schwachen Füßen steht. Borussia Fulda, der Altmeister, hat bisher nicht zu überzeugen vermocht und geht auch nach Wachenbuchen zum Neuling Kewa feinen leichten Gang. Unglücklich und feinem wirklichen Können nicht entsprechend hat bisher der VfB. Friedberg gekämpft. Im SC. 03 Kassel erwartet er aber einen Gegner, der ihm auch auf eigenem Platze die Gelegenheit zum erster» Siege mindestens nicht ohne ernsthafen Widerstand bietet.
Zugendlpiele der Gp -Dg. 4900.
Einen schönen Erfolg konnte die Schülerabtei- fung am vergangenen Sonntag für sich buchen. Alle drei Mannschaften sicherten sich gegen die als sehr spielstark bekannten Wetzlarer Schüler den Sieg. Den Reigen eröffneten die Kleinsten des Vereins. Die 1900er waren stets etwas im Vorteil und brachten dies durch vier schöne Tore zum Ausdruck. Im darauffolgenden Spiel der zweiten Schüler- mannfchaften kämpften zwei gleichwertige Gegner um den Sieg. Die Wetzlarer zeigten gute Abwehrarbeit, während bei den Blauweißen der beste Teil der Sturm war. Den Gastgebern gelang nur ein knapper, doch verdienter Sieg. Das schönste und schnellste Sviel zeigten die beiden ersten Schülermannschaften. Bei den 1900ern galt es, die im vorhergegangenen Spiel erlittene Niederlage wettzu- machen, was auch gelang. Auch hier waren sich die beiden Mannschaften gleichwertig, lediglich der Sturm der Hiesigen zeigte mehr Schußfreudigkeit. HandballimKreisLahn-OilltGauXII)
Hausen — Londorf 17:5 (6:4).
Londorf war am vergangenen Sonntag in Hausen zu einem noch ausstehenden Freundschaftsspiel zu Gast und mußte eine 5:17-Niederlage mit nach Hause nehmen. Obwohl die Gäste in der ersten Halbzeit den Wind zum Bundesgenossen hatten, konnten sie nicht verhindern, daß Hausen bereits in Führung ging. Allerdings fand sich Hausen erst in der Mitte der zweiten Halbzeit richtig zusammen. Dem alsdann einsetzenden Ansturm der Gast- geben waren die Gäste nicht mehr gewachsen. Der Sieg Hausens war auch in dieser Höhe verdient.
Abturnen im Turnverein Mainzlar.
Am Samstag und Sonntag führte der hiesig Turnverein sein Abturnen durch. Am Samstagabend wurde im Saale Müller mit dem Geräteturnen de« gönnen. Teilweise wurden sehr schone Leistungen gezeigt. Hieran schloß sich am Sonntagnachmittag


