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Nr. 18 Zweites Blatt Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)Mittwoch, 22. Januar M6

Aus dem Reiche der Krau.

Haben wir es nicht alle schon einmal erlebt?

Einfache rofa Speise. Ein Liter süße Milch

wird erwärmt, 22 Gramm rote Gelatine

wird

diesem Zimmer gehört?" fragt der Freund, der die

PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES MODEZEICHNERS

BLUSEN

Schulter-

Tageszeit

jepen lallen, lex es -oeiq Herinqsauf-1 häusliche Vorratswirtschaft das Geld oft knapp ist.

tourobe^^erinflstartdffein ober als gutes beut- Wir sollen unb müssen aber alle Gemüse unb Früchte ickes Gericht mit Schalkartoffeln unb gerüsteter restlos verwerten und ftejo konsermeren, baß ft- Speck- unb^ Zwieb-ltunke. - Vorteilhast ist es nicht vorzeitig schlecht werben. Zum Emmachen van auch grüne tae in einem Steintops einzulegem Früchten gehört Zucker unb wenn uns em guter aucy, grüne geringe o;non Knmmcr pine reichliche Obsternte beschert, foaar sehr

heute eine Zuckersparkasse an.

ge- am am

Wo ist denn eine Kerze, Mutter?" Ja, wo ist nur schnell eine Kerze! Es ist zu dumm, daß das mit der Sicherung passiert ist. Mit leisem Kribbeln denkt Mutter nach, ob auch eine Ersatzsicherung im

löffel Zitronensaft, zehn Minuten rühren und mit dem Messer ausstreichen.

Käsestangen zu Brühe und Tee. Ein Viertelpfund Butter, ein Viertelpfund Mehl, ein Viertelpjund geriebener Schweizerkäse, 65 Gramm

Die Weihnachts-Feiertage mit ihren vielfachen Anforderungen haben unter den eingemachten Früch­ten recht aufgeräumt. Die vorsorgliche Hausfrau weiß, daß mit dem vorrückenden Frühjahr und den beginnenden Außenarbeiten größere, oft unvorher­gesehene Ausgabenposten entstehen, so daß für die

Sommer eine reichliche Obsternte beschert, sogar sehr viel Zucker. Um vor Ueberraschungen sicher zu sein, legen wir deshalb rechtzeitig eine Zuckerspar­kasse an, die bei gewissenhafter Führung mit wenigen Pfennigen weitergeführt werden kann, d. h. wir füllen jedes leerwerdende Früchteglas, nachdem es sauber gewaschen und getrocknet ist, mit Einmach­zucker; sobald wir ein paar Pfennig über haben, schaffen wir einige neue Gläser an, um für die neue Ernte gerüstet zu sein. Beruhigt können wir dann dem Sommer entgegensetzen. Also legen Sie noch

Mürbteig kneten, ausrollen, in einen Zentimeter breite Streifen schneiden, die, leicht mit Milch be­

strichen, bei mäßiger Hitze goldbraun backen. Heiß zu Tisch geben.

Schokoladentorte. Ein halbes Pfund Wei­zenmehl, ein halbes Pfund Zucker, zwei Eßlöffel Kakao, ein Achtelliter Milch, einen Eßlöffel Rum, ein Backpulver, zwei Päckchen Vanillenzucker zwanzig

60 Gramm Margarine, zwei Päckchen Vanillen­zucker, zwei bis drei Eßlöffel saure Milch, fünf Gramm Natron. Alles gut durchkneten, dünn aus­rollen, runde Plätzchen ausstechen, die mit einer

Sine Sicherung brennt durch!

Kleine Katastrophe im Haushalt.

rühren, dann in einer Glasschüssel kalt werden lassen. Macht den Eindruck von Buttermilchspeise. In einer Stunde gebrauchsfertig.

Einfache Böden für Obsttörtchen. Ein halbes Pfund Zucker, ein halbes Pfund rohes Schmalz, ein Vanillenzucker, eine halbe Tasse Milch oder Sahne, eine Prise Backpulver. Alles gut mit etwa VA Pfund Mehl verkneten. Davon runde Plätzchen, mit oder ohne Rand, in mäßig heißem Ofen hellbraun backen. Gibt etwa 50 Stück. Nach zwei Tagen ist von dem Schmalzgeschmack nichts mehr zu merken. Sehr billig.

Nußtorte. Ein halbes Liter Grieß, ein halbes Liter Milch, ein halbes Liter geriebene Wal- und Haselnüsse gemischt, ein Drittelliter Zucker, ein Backpulver. Alles gut zusammenrühren und am Tag vor dem Gebrauch backen. Dann durchschneiden, mit Gelee füllen, oben mit Gelee bestreichen und mit halben Walnüssen belegen, die in dickem Zucker­wasser glasiert sind.

Keks. Ein Pfund Mehl, 160 Gramm Zucker,

Str Henns, eine Abwechslung für den täglichen Tisch

häusliche Katastrophe miterlebt.

Nein, hab' keine Ahnung", sagt Vater lakonisch, und auch Mutter schüttelt den Kopf, ihr sind alle elektrischen Dinge unheimlich. Der Primaner Hans weiß Bescheid:Man sieht doch sofort, welche Siche­rung durchgebrannt ist. denn beim Durchbrennen springt ja das kleine Knöpfchen in der Mitte der> Sicherung heraus."

Mit Detektivaugen sucht die ganze Familie nach dem herausgesprungenen Knöpfchen. Das ist beim flackernden Kerzenschein nicht so einfach, außerdem tropft Vater heißes Wachs auf die Finger, was die Stimmung nicht erhöht.

Also, die durchgebrannte Sicherung haben wir wo ist die Ersatzsicherung?" Mutter muß ge­stehen. daß keine da' ist! Die Stimmung steigt auf den Siedepunkt. Der Sohn des Hauses muß sehen, wo er eine neue herbekommt

Gott sei Dank bringt er nach einer halben Stunde wenigstens sechs neue Sicherungen an. Denn na­türlich: als Varer die neue Sicherung einschraubt, knallt sie in der nächsten Sekunde wieder durch.

..Zuerst muß doch einmal der Schaden beseitigt werden, sonst kann man keine neue Sicherung ein­schrauben!" Der fachmännische Freund weiß Rat. Meistens liegt es an einer defekten Zuleitunqs- sckmur. Wollen mal suchen ob wir nickt eine fin­den!" Richtig die Schreibtischlampe hat eine defekte Scknur sie wird mit Hilfe von etwas Isolierband aumebessert.

. Morgen muß aber ein Fachmann her, der eine neue Schnur einzieht, das Ausbessern mit Isolier­band ist nur Notbehelf und hilft nicht lange.

Sehr praktisch ist es natürlich, wenn man eine Dan"rsicheruna hat. die nie ausgewechselt zu wer­den braucht. Sie ist zwar teuer, aber es wird nie passieren, daß man einen Abend im Dunkeln bei K rzenschein sitzen muß, weil keine Ersatzsicherung im Hause ist. .

. Dieses Herumprobieren, bis man die richtige Sicherung gefunden hat, ist gräßlich!" stöhnt Vater und kühlt seinen Finger, auf den ihm das Kerzen­wachs getropft ist. , . ,

Ein guter Tip: Legt euch eine Schaltertabelle an'.' Jede Sicherung ist ja für ganz bestimmte Zim­mer zuständig. Auf dieser Tabelle steht dann also: Sicherung rechts oben: Eßzimmer, Küche, vorderer Korridor. Sicherung links oben: Schlafzimmer, Wohnzimmer, hinterer Korridor. Wenn dann das Licht irgendwo ausgeht, dann weiß auch die tech­nisch ungebildete Hausfrau sofort, um welche Siche­rung es sich handelt."

Oft brennt auch die Sicherung durch, wenn Die Leitung zu seh? beansprucht wird, wenn man gleich­zeitig den Staubsauger, das elektrische Bügeleisen und eine Heizsonne in Betrieb hat. Schadhafte Zu­leitungsschnüre vorn Staubsauger oder Bügeleisen sind sehr oft die Ursache der Stromstörung.

Eine Sicherung brennt durch! Nur eine kleine Katastrophe im Haushalt aber sie kann Zur gro­ßen werden, wenn nicht richtig vorgesorgt wird!

Dagmar Köhler.

den Küchenzettel durch Verwendung des schmack­haften Herings zu bereichern. Ch. H.

Haven Sie leere Einmachgläser?

Man rechnet dabei auf 2 Liter Speiseessig einen Eßlöffel Salz. Als Bismarkheringzugeklappt" in eine milde säuerliche Tunke eingelegt, als -orat3 Hering, der Beize entnommen, nach vorheriger Pa­nade ' knusprig gebraten, immer hat man bei un­vorhergesehenen Gelegenheiten em passendes Gericht zur Verfügung. Bemerkt seinoch, daß beim Sau­bern der 'Heringe alle Gerate, Schusseln Messer und die Hände der Hausfrau zunächst kalt adge- waschen werden; erst dann wird durch warmes Nachspülen der Fischgeruch beseitigt. Vom volks- und hauswirtschaftlichen Standpunkt ist es wichtig,

Blusen können z u j e d e r tragen werden, einerlei ob zum kurzen Rock Vor- oder Nachmittag oder zum langen Rock

stumpfen, schwarzen Rock. Neu ist die partie mit dem kleinen, stehenden Eckenkragen, den eine Kugelkette schließt. Der lange Aermel ist be­sonders weit geschnitten. Sehr wirkungsvoll ist auch das gleiche Modell aus Silberlame zu einem schwarzen Samtrock.

Die Nachmittagsbluse (Modell 3) aus wasser­blauem S e i d e n k r e p p hat an den Schultern stark gezogene Aermel und eine am Halse gezogene Vorde'rbahn, deren beide seitliche Enden den hinten geschlungenen Gürtel bilden. Auch die langen, engen Aermel sind am Handgelenk etwas gezogen. H.

Als Gabelbissen zum Brot legt man die halb- fingerlangen Heringsstücke in Sauermilch ober auren Rahm, gibt zerschnitten- Zw'°b°ln, reichlich Senf unb wenig Pfefferkörner, Lorbeerblätter unb eingemachte Kapern daran. r., v _

Auch auf dem Mittagstisch kann sich der Hering sehen lassen, sei es als Beigabe zum Gemüse, z. B.

Abend.

Modell 1 ist eine sehr einfache Bluse aus schwe­rer, cremefarbener Waschseide, die besonders auch zur Ergänzung für das Jackenkleid geeignet ist Das kurze Schößchen ist den Blusenvorderteilen angeschnitten. Ebenso sind es die Schulterteile. Kleine Kugelknöpfe, mit Seide bespannt, und Sei­denschlingen bilden den Verschluß.

Das zweite Modell zeigt eine Abendbluse aus silbergrauem Taft-Satin zu einem

Ausgaben der Hausfrau in der Erzeugungsschlacht.

Don der Landesbauernschaft Hessen-Nassau, Frankfurt, wird uns geschrieben:

Als vor einigen Wochen auf dem Buttermarkt eine gewisse Verknappung herrschte, richtete das Reichsernährungsministerium einen Appell an die Hausfrauen, der Lage Rechnung zu tragen und den Fettverbrauch auf das unbedingt notwendige Quantum zu beschränken, namentlich aber von einer H a m st e r e i und von Angstkäufen abzu- ehen. Dieser Appell an die Disziplin hat nicht den Erfolg gehabt, den man füglich erwarten konnte. Es wurde dennoch gehamstert, und die verschie­densten Alarmgerüchte fanden willige Ohren. Auch während der kurzen Zeit einer ungemütlichen Ver­knappung ist immer noch soviel Butter und Fett dagewesen, daß die Gesundheit des Volkes in keiner Weise zu Schaden kam. Auch für die Zukunft wird an diesem kostbarsten Gut nichts verloren gehen, aber vom notwendigen bis zum beliebigen Quantum Butter ist ein recht weiter Spielraum! Trotz der so veränderten Sachlage ist die .'Regierung bestrebt, ohne Karten auszukommen, weil sie es für einen höheren Gewinn erachtet, wenn das Volk insbesondere die Hausfrauen Einsicht und Ver­antwortungsgefühl zeigen und auch ohne Zwang eine gerechte Verteilung der vorhandenen Fettmengen garantieren.

Diese Disziplin soll kommen aus politischer Ein­sicht. Die Frauen haben jahrzehntelang um gleiche Rechte auf politischem Gebiet gerungen. Sie haben jetzt Gelegenheit zu beweisen, daß siepolitisch" denken und handeln können und die Allgemeinheit darf deshalb auch die nötige Einsicht für die Ge­samtlage verlangen. Wir erzeugen in Deutschland 87 v. H. unseres Butterbedarfs, 13 v. H. müssen eingeführt werden. Die deutsche Landwirtschaft ist eifrig bestrebt, dieLücken" bei der Butter- und Fetterzeugung aus eigener Kraft zu schließen. Praktisch ist das eine Angelegenheit der Tierhaltung und -zücht. Die Tiere müssen durch Zuchtwahl auf eine höhere Milch- und Fett­leistung hin gezüchtet werden. Die Erzeugungs­schlacht des Reichsnährstandes treibt diese Entwick­lung nach allen Kräften voran. Es liegt aber in der Natur der Sache, daß der Erfolg erst nach Jahren eintritt, und bis dahin müssen wir unseren Fettbedarf durch Einfuhr decken. Deutschlands Devisen für die Bezahlung der Einfuhr sind knapp, und wichtiger als die Einfuhr nicht unbedingt not­wendiger Lebensrnittel ist bje Enfuhr von Roh­stoffen für die Industrie und bei der labilen Lage des europäischen Friedens namentlich für die Rü­stungsindustrie. Jeder vernünftige Mensch sollte sich sagen, daß die Reichsregierung sehr dringende Gründe haben muß, wenn sie dem Volke die Ver­knappung eines wichtigen Lebensmittels zumutet. Jede Mark, die fürunproduktive" Güter ins Ausland geht, bedeutet schlechtere Beschäftigung in der Industrie. Die Leidtragenden einer höheren Arbeitslofenziffer sind aber nicht allein die davon unmittelbar betroffenen Arbeiter und Angestellten, sondern auch Kaufleute, Beamte und freie Berufe. Das haben die Jahre 1929 bis 1932 klar erwiesen.

Der Tauschhandel ist in den letzten Jahren immer mehr der Weg geworden, auf dem wir zu Gütern gelangen, die das eigene Land nicht her­gibt. Wir bezahlen mit unserem Export und können daher nicht mehr einführen, als wir ausführen können, vor allem nur von den Ländern kaufen, die uns auch unsere Erzeugnisse abnehmen. Jahr­zehntelang ist die deutsche Handelspolitik andere Wege gegangen. Deutschland hat nicht immer von den Ländern gekauft, an die es auch verkaufte, sondern es hat da gekauft, wo es am billigsten war. Das war in einer Hochkonjunktur des Welt­

handels und bei einem dichten Netz wirtschaftlicher Verbindungen, als man außerdem niemals bedachte, welche Bindungen und Abhängigkeit ein einseitiger Handel für den Ernstfall mit sich bringt! Nach dem Krieg mußten neue Formen des Güteraustausches gefunden werden, man griff zu dem primitiven Tauschhandel. Es wird auch hier Jahre dauern, bis die Fäden entwirrt und neue den heutigen Er­fordernissen der Völker entsprechende Handelsver­bindungen geschaffen worden sind. Erfolgverspre­chende Anfänge sind auf allen Gebieten gemacht.

Bis zum Abschluß dieser Entwicklung werden hier und da Stockungen auf dem Markt eintreten. Sie im Einzelfall zu überwinden, ist in erster Linie Ausgabe der Frau, weil ihr die Versorgung des Haushalts mit Lebensrnitteln ob­liegt. Wenn eine Ware knapp ist, darf der Ausweg aus der Lage nicht der fein, daß jeder sich nun mög­lichst viel zu retten sucht, sondern es muß sich in einer solchen Lage jeder Haushalt für den Einzel- fall e i n s ch r ä n k e n. Der Reichsnährstand ist mit allen Mitteln am Werk, die deutsche Produk­tion zu steigern, seitdem er die Erzeugungs- schlacht vor einem Jahr begann. Das erste Jahr hat auf allen Gebieten Erfolge gebracht. Es ist z. T. gelungen, die Erzeugung um 600 v. H. zu steigern, ein Beweis, daß die angewandten Mittel richtig sind. Der zweite Gang der Erzeugungsschlacht hat mit diesem Winter begonnen. Der Bauer, der diesen Kampf in erster Linie führt, braucht die Unterstützung auch des Verbrauchers. Es ist wenig, was verlangt wird. Der Verbraucher soll nicht das fordern, was der Bauer in Deutschland beim besten Willen nicht hervorbringen kann. In Deutschland gibt es im März noch keine neuen Kartoffeln, kein frisches Gemüse, kein neues Obst. In diesen Jahres­zeiten soll also die Frau diese Waren vom Lebens­mittelhandel nicht kaufen wollen. Jede Nachfrage, die nach der Lage der Dinge unbefriedigt bleiben muß, verursacht eine Spannung auf dem Markt und eine Nervosität der breiten Masse. In einer solchen Atmosphäre entstehen die tollsten Gerüchte und werden geglaubt, die Voraussetzungen einer Panikstimmung werden ge­schaffen.

Die Aufgabe, die der Frau zufällt, kann ihr nicht zu schwer sein, denn sie liegt auf ihrem eigensten Gebiet als Hausfrau. Es gehört nicht viel dazu, aus dem Vollen zu wirtschaften, der Meister zeigt sich auch hier in der Beschränkung und in der ge­schickten Ausnutzung des Vorhandenen, ober will sich die Hausfrau das Armutszeugnis ausstellen, daß sie in ihrem Reich den kleinen Schwierigkeiten, die Der Mann im Berufsleben jeden Tag überwinden muß, nicht gewachsen ist?

We&leiwerte ReMe.

Alles ohne Eier!

Leichte Kartoffelklöße. Zwei gehäufte Suppenteller voll geriebener, am Tag vorher ge­kochter Kartoffeln, ein Teller Weizenmehl, etwas Salz, eine Tasse Milch ober Bratentunke ober alle Sorten zerlaufene Fettreste knetet man zu einem festen Teig unb formt gänseeiergrohe Klöße. Scharf aeröstete Brotwürfel, zwei bis brei Stuck, stopft man in jebe Kloßmitte unb brückt das Loch gut zu.

<5al roaffer etwa fünf Minuten kochen. Mit Sauerkraut und Schweinefleisch, Bratentunke. Back­obst oder Dörrfleifch zu Tifch geben.

Aevfelpfannkuchen. Etwa em Sechftelllter dunkles Bier wird mit vier Eßlöffeln Weizenmehl glatt gerührt zu einem mäßig festen Teig. Da hm- ? n chneidet man mürbe Aepfel in dünne Scheiben, löviel der Teig faßt. In Del oder Fett handgroß- runde Plätzchen schon braun backen und mit etwas ^Dt a°N?n p?ä^tz ch^n"Ein? Taffe trockenen fri- fchm Mattenkäfe, -men Eßlöffel Butter und fome chi nl zuiammenkneten, daß der Teig mcht zu f f m rb der am besten über Nacht ruht. Dann formt man -ine armdicke Roll-, fchn-id-t -inen Z-ntim-t-r dicke Scheiben davon ab und backt davon >n heißem Fett soviel Plätzchen, als man S-rad- braucht, heiß unb kält rnit Zucker zum Kaffee, mit Obst zum Nach- .V? To,neldinittene Rolle hält sich mehrere Tage.

?°N??Mohn kuchen. Ein halbes Pfund raripfe Pin halbes P und Zucker, ein halbes Pfund geriebener blauer Mohn, ein Achtelliter Milch, ein Eßlöffel Rum, ein Päckchen Vanillenzucke^ em Ba^ vulver Alles tüchtig verrühren, m Tortenform langsam etwa drei Viertelstunden baden, damit der buchen nicht zu sehr austrocknet Am anberen Taa burchschneiben, mit Vanillenkrem füllen fetter) unb oben mit Guß überziehen. Glasur: 300 Gramm Puderzucke?, knapp vier Eßlöffel Wasser, einen Tee-

Die ganze Familie geht nun auf Suche nach einer kaltem Wasser aufgeweicht, ausgedrückt und in Kerze. Gott fei Dank em Paket Kerzen liegt immer einem Achtelliter heißem Wasser aufgelöst. In der in der Kuchenschublade! Also Vater bekommt die warmen Milch löst man ein halbes Pfund Zucker ______ ______ ----- ------

Fackel in die Hand, und nun wird einmal erst unö gibt die abgeriebene Schale von zwei Zitronen Stricknadel mehrmals durchlöchert werden und durch nachgesehen, welche von den vier Sicherungen der und zwei Eßlöffel Honig dazu. Ist alles aufgelöst, Aufdrücken mit dem Reibeisen ein Muster erhalten. Wohnung durchgebrannt ist. kommt der Saft von vier Zitronen und die Gelatine i Bei mäßiger Hitze backen.

Wissen Sie denn nicht, welche Sicherung hier zu dazu. An kalter Stelle noch mehrere Minuten' Frida Aisch, Bad-Nauheim.

L 'Lb-°^oeL Ab°ndbro. hat vielleicht

L Wn SnaU, Ä W X? ^-r«lles schnell auf einem. Brett zu Da ist doch schon wieder eine Sicherung durch- gebranntL" sagt Vater und bastelt am Feuerzeug.

Ein kleines Flämmchen Hlüht auf unb beleuchtet bis verbüßten Gesichter ringsum.

t. rv - , .r/ . c c" ; ° . "l Minuten rühren unb in gut gefetteter Form lang-

$aU5c l ist keine da d«s ist ja im= f a m backen. Erkaltet burchschneiben unb mit Him-

er, £_ technischen Dinge vergißt bie Hausfrau beer-, Aprikosen- ober Quittenmarmelabe füllen unb

ist Acht.ie würbe sie es unterlassen, Salz ober oben bestreichen. Um ben Raub Schokolabenplätzchen

Mehl zu kaufen, wenn sie sieht, baß biese Dinge zu i [egen 1 Enbe gehen aber bie elektrischen Sicherungen, ~ ~ ----

diese Teufelsdinge, die vergißt man immer.