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Geschichten aus aller Welt

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Gpielabteilung 2d. 1889 Klein-Lin-en

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Linden gegen Steinbergs II. sollte der Sieger Klein- Linden heißen.

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unb Mörtel an der Arbeit. Um dieselbe Zeit lehnte sich der Signor Mario aus dem Fenster seines daruntergelegenen Zimmers im zweiten Stock, um die Frühlingssonne auf seine schwarzen Locken scheinen zu lassen, die sein ganzer Stolz war Nun wollte es der Zufall, daß der Maurer in diesem Augenblick die Mauerritze verfehlte, in die er den Mörtel werfen wollte, so daß die ganze Ladung auf das unschuldige Haupt des Herrn Mario nieder­sauste. Dieser stieß natürlich einen Fluch aus, und der Maurer rief ihm sofort zu, er möge rasch zum nächsten Wasserhahn eilen, um sich zu waschen. Marto aber in seiner Wut hörte nicht auf diesen weisen Rat, sondern machte seinem Herzen während einiger Minuten durch Schimpfen Luft, und als er sich endlich oom ungewohnten Kopfputz befreien wollte, war es zu spät: der Mörtel hatte sich in­zwischen verhärtet, die schwarzen Locken roaren drin versteinert, und es war nicht mehr möglich, die graue Masse vom Kopf des Herrn Mario zu entfernen! Verzweifelt rannte der Unglückliche zum nächsten Barbier, und dieser brauchte drei Paar Scheren, um unter Aufopferung des Lockenschmuckes Herrn Mario wieder in einen menschenwürdigen Zustand zu versetzen.

Das fortgeflogene Schwein.

(sch) Bukarest.

Heuchelheim.

Stimmen zum Wahlkampf aus dem Lager des Sportes.

Unser TNeisterlurner.

zu sein. Eine Ueberraschung sollte die Elf der Blau- Weißen schon aus Prestigegründen zu vermeiden suchen.

Jugend-Fußball der Spielvgg. 1900.

Der ersten Jugend wird es in Leihgestern schwer- sallen, einen Sieg zu erringen. Die Mannschaft wird jedoch in verstärkter Aufstellung die Fahrt an­treten. Es ist zu hoffen, daß sie bald wieder den Fußball spielt, den man von einer ersten Jugend der Spielvereinigung 1900 gewöhnt ist.

Zum fälligen Freundschaftsspiel treten die Jun­gens der zweiten Jugend der gleichen Mannschaft des Lokalgegners auf dem Waldsportplatz gegenüber.

Ebenfalls auf dem Waldsportplatz spielt die erste Schülermannschaft mit dem Gegner um die Punkte.

FCTeutonia "Watzenborn-Steinberg

Am morgigen Sonntag spielt die 1. Elf der Teu­tonen gegen die gleiche oom VfR. Butzbach, und zwar in Butzbach. Die Butzbacher haben in ihrer Klasse in dieser Spielserie eine bedeutende Rolle gespielt, zumal sie bei den ersten Spielen am Ta­bellenende standen und sich während der Serie bis zum Tabellendritten emporarbeiteten. Die früheren Spiele gegen Butzbach wurden meistens gewonnen und hatten auch die Teutonen auf dem Sportplatz der Butzbacher nie einen gefährlichen Gegner ge­habt. Ob es diesmal noch der Fall sein wird, mag der Spielausgang sagen.

Die 2. Mannschaft tritt ersatzgeschwächt in Klein- Linden an, und zwar gegen die dortige 1. Mann­schaft. Das Vorspiel endete nach einem harten Kampfe mit einem 4:3-Sieg für die Teutonen. In Klein-Linden wird für die Watzenborn-Steinberger nicht viel zu ernten sein.

Fußball der Kreisklassen.

Deutschlands zu erbringen.

(Gez.) Gisela Mauermayer.

. Lin 15^/2sähriges Mädchen.

Sie wollen meine Gedanken über unseren Führer I wissen. Ich schicke voraus; ich bin ein 15'/2jähriaes Mädchen! Aber ich glaube felsenfest: Adolf Hitler, unser Führer, ist uns von Gott gesandt, er lebt und | stirbt für uns, und wir alle werden freudig für | ihn leben und sterben. (Gez.) Maxi Herber.

Winter-Geräteturnen in Heuchelheim, i

Das diesjährige Wintergeräteturnen des Unter- | kreifes Gießen im 8. Turnkreis (Lahn-Dill) findet am morgigen Sonntag in der Turnhalle in Heuchel- | heim statt. Die Wettkämpfe werden um 9 Uhr mor- i gens beginnen, nachdem um 8.30 Uhr eine Kampf- i richtersitzung vorausgegangen ist. Die Meldungen sind zahlreich eingegangen. Man erwartet einen anregenden Kampfverlauf. Am Nachmittag sind ! außer der Siegerverkündigung turnerische Vorfüh­rungen in der Turnhalle vorgesehen, wobei die Kreisbesten an sämtlichen Geräten turnen werden.

Kurze Sportnotizen.

Deutschlands S t u d e n t e n - F u ß b a l l - Elf für das am 5. April in Frankfurt a. M. statt- find.nde Länderspiel gegen England steht wie folgt: Bonk; H. Vogel, Klaas; Breindl, Th. Vogel, Richter; Dr. Böttner, Bürg, Lindemann, Gäßler, Pryssock.

Die Cambridge-Hockey-Studenten verloren am Freitag in Hannover gegen die Elf des dortigen DHC. glatt mit 1:4 (1:3) Toren.

Beim Tennisturnier in San Remo gelang dem Deutschen Kaj Lund ein beachtenswerter 9:7/6:2-Sieg über den bekannten Franzosen Lesueur. Die übrigen deutschen Spieler schieden dagegen aus dem weiteren Wettbewerb aus.

Erik L a r s s o n , der Olympiasieger im 18-Kilo- meter-Ski-Langlauf, gewann jetzt bei Lulea die Lan­desmeisterschaft von Schweden über 15 Kilometer in 1:11,24 überlegen vor Matsboe (England) und Berg- ström.

Die Olympia-Kernmannschaft der Wasserspringer ist jetzt wie folgt gebildet: Turmspringen, Männer: Stork, Viebahn, Weiß, Ziegler, Grote, Hoff; Ersatz: Zander. Frauen: Schieche, Köhler, Kapp, Heinze, Bingel, Ehscheid. Kunstspringen, Männer: Esser, Weiß, Mahraun, Haßter, Hoff, Lorenz; Ersatz: Greusing, Kitzig> Frauen: Schieche, Jensch, Daumerlang, Heinze, I Hardekopp, Kapp.

S. f. GR. Lich.

Der VfR. 1920 Lich tritt morgen Sonntag mit vier Mannschaften auf den Plan. Die erste Mann­schaft und die Jugend weilen beim Sportverein Flensungen-Mücke zu Gast. Da der Geaner Lichs noch nicht so bekannt ist, wäre eine Vorhersage über den Ausgang des Spieles der ersten Mann­schaft verfrüht. Der Jugend sollte man auf Grund der zuletzt gezeigten Spiele einen Erfolg zugestehen. Schwer hat es die zweite Elf des VfR., die im Pflichtspiel aus die 1. Elf des Sportvereins Großen-

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Spiele der Dezirksklasse am Sonntag.

Niedergirmes Frohnhausen.

Vissenberg Dillenburg.

Ein Sieg der Niedergirmeser würde einer Mann­schaft, die zum Abstieg verurteilt ist, einen ehren­vollen Abschied aus der Bezirksklasse sichern.

Nach der augenblicklichen Form der Dillenburger ist es nicht ausgeschlossen, daß die Dillenburger sich auch in Bissenberg erfolgreich durchsetzen.

Aufstiegspiele zur Bezirksflaffe.

Sportfreunde Wetzlar SV. Lollar,

Borg Aßlar.

Die Wetzlarer Mannschaft muß durch den Aus­fall mehrerer Spieler stark ersatzgeschwächt an­treten. In Burg treffen zwei Kampfmannschaften aufeinander.

BfB.-Reicbsbahn Gießen.

IG.-Sportverein Frankfurt auf dem Waldsportplah.

Schmidt; Zeiler, Lippert; Erhard, Jäger, Mank; Schmidt, Heilmann, Enders, Schäfer, Henkelmann ist die zur Zeit stärkste Vertretung aufgeboten. Das darf jedoch die Mannschaft nicht dazu verleiten, am

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Bis jetzt hatte sich der Gardesoldat Arthur Leslie Bursell beim ersten Bataillon der Coldstream-Garde vorzüglich geführt. Nun aber ist er kriegsgerichtlich zu 10 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Und weshalb? Weil er einen Schnurrbart trug.

Dem Major Britton mißfiel nämlich eines Mor­gens dieser Schnurrbart und er befahl dem Garde­soldaten, diesen Schnurrbart abzunehmen. Bursell, der diesen Bart nun schon seit 5 Jahren unbean­standet trug, war in tiefster Seele getroffen, ver­gaß die soldatische Disziplin undreklamierte". Endlich verlangte er selbst Aburteilung vor dem Kriegsgericht, um zu wissen, wer hier über seinen Schnurrbart zu befehlen habe. Das Urteil fiel selbst­verständlich gegen ihn aus. Disziplin muß sein bis in die Schnurrbartspitze.

Erinnerung

an einen seltsamen Schiffsunfatt.

(-) Bre st.

Durch Schaden wird man klug sagte sich die französische Marineverwaltung und erließ eine neue Bestimmung. Danach übernimmt in Zukunft die Fabrik, die der französischen Marine die Torpe­dos liefert, die Garantie dafür, daß die Lenkvor­richtung innerhalb des Torpedos vollkommen in Ordnung ist.

Man erlebte nämlich vor einem Jahr im Hafen von Brest eine Ueberraschung, die zu den seltsam­sten Schiffsunfällen führte, die sich wohl jemals er­eignet haben. Als der französische Zerstörer Ouragan" ein Torpedo abfeuerte, steuerte dieser nicht etwa, wie beabsichtigt, in das Meer hinaus und auf ein dort aufgestelltes Ziel los, sondern be­schrieb einen mächtigen Kreis und kehrte genau zu dem Punkt zurück, von dem es abgeschossen wor­den war. Das Schiff nahm schweren Schaden und mußte eingeschleppt werden. Da nach der Auf­fassung der Fachleute ein Steuerungsfehler vorlag, fiel die Schuld indirekt auf die Fabrik zurück. Diese lehnte jedoch seinerzeit alle Ersatzansprüche ab. In Zukunft kauft man Torpedos nur noch bei solchen Firmen, die alle Ersatzansprüche bejahen.

Ein Dorf geht zugrunde.

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Der Abschluß dieses Spieles soll den jüngeren Kräften, die nun in der Mannschaft Verwendung finden, Gelegenheit geben, sich an die schwerere Be­lastung, die bei Spielen mit stärkeren Gegnern be­dingt ist, langsam gewöhnen. In der Aufstellung: Schmidt; Zeiler, Lippert; Erhard, Jäger, Mank;

Unsere vielfettigste Leichtathletin.

Wir wissen, daß wir, die wir uns rühmen, die Gesundheit und den kämpferischen Einsatz der Na­tion zu verkörpern, die Ehre und die Pflicht haben, dem Führer all unsere Kraft zum Gelingen seines großen Werkes dienstbar zu machen. Daß sich jede und jeder von uns am 29. März zu Adolf Hitler bekennt, ist selbstverständlich! Darüber hinaus aber wollen wir ihm bei den Olympischen Sommerspie­len in Berlin helfen, der Welt erneut und erst recht den machtvollen Beweis für die Friedensliebe

Konrad Frey schreibt:Ich bin in dem kleinen Bad Kreuznach zu Hause. Meine Heimat liegt nahe an der Zone, in der jetzt wieder Militär liegt und ich habe erfahren, welch ungeheuren Jubel die Tat des Führers in meiner Heimat ausgelöst hat. In diesen Jubel haben wir alle von ganzem Herzen eingestimmt, meine Kameraden im Turnverein unb meine Kameraden in der Olympia-Kernmannschaft. Wir sind stolz auf unseren Führer und wir folgen ihm, wohin auch immer der Weg führen mag."

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Morgen erwartet die erste Fußballmannschaft.des Turnvereins Klein-Linden die zweite der Teutonia Watzenborn-Steinberg zum Rückspiel. Das Treffen in Watzenborn-Steinberg sah die Teutonen im Vor­teil. Sie werden auch in Klein-Linden versuchen, zum Sieg zu kommen. Klein-Linden muß seinen guten Rechtsaußen ersetzen und wird daher einen nicht leichten Stand haben.

Die erste Jugend trägt ein FreundschLftsruckspiel gegen Garbenteich aus und wird sich auf eigenem Platze den Sieg nicht nehmen lassen. Doch wird dieser nur knapp ausfallen.

Die zweite Jugend spielt gegen die gleiche

Linden stoßen wird. In diesem Treffen sollte man Grohen-Linden als Sieger bezeichnen können. Eine neu aufgestellte Schülerelf wird zum ersten Mal vor die Öffentlichkeit treten und ihre Kräfte gegen die gleiche von Garbenteich unter Beweis stellen.

Sportverein 1920 Heuchelheim.

Auf eigenem Platze spielt am Sonntag nur Ne erste Jugend. Die zweite Mannschaft tft fpielfrei. Die erste Elf sowie die zweite Jugend treten in Ehringshausen zu Gesellschaftsspielen an. Im Sturm der ersten aktiver» Mannschaft wurde et ne Umstel­lung vorgenommen. Man rechnet mit einem Sieg. Die erste Jugend hat einen schweren Kampf zu be» tehen und wird kaum ein Unentschieden heraus­holen können.

Handball im Kreis Lahn-Oi11(Gau XII)

Freundschaftsspiele.

Tv. Heuchelheim Mtv. Gießen. Die Heuchelheimer haben Zuwachs bekommen, so daß sie zur Zeit wieder eine ausgezeichnete Mannschaft teilen können. Ob es unter diesen Umständen den ersatzgeschwächten Männerturnern gelingen wird, einen neuen Sieg zu erringen, ist ziemlich ausge­schlossen. Trotzdem ist der Kampf offen und das Ergebnis kann nur ganz knapp werden.

Tv. H a u s e n Tv. L o n d o r f. Es wird inter­essant sein, wie diese beiden Mannschaften, die sich in den Pflichtspielen recht gut gehalten haben, zu­sammen spielen werden. Dem Papier nach hat Hausen die größten Chancen. Die Form der Mann­schaft ist allerdings zu schwankend, als daß man ich nach irgendeiner Seite festlegen könnte.

Tv. Holzheim Tv. Pohl-Göns. Die Holzheimer, die einen regen Spielbetrieb mit Pohl- Göns pflegen, haben sich keine leichte Aufgabe dop genommen. Der Ausgang dieses Kampfes wird aber zeigen, ob die Platzbesitzer die Pause gut über- landen haben. Es ist möglich, daß Holzheim für eine Ueberraschung sorgen wird.

Die Gäste gehören der mainischen Be^irksklasse an und gelten allgemein als eine Mannschaft, die den typischen süddeutschen Fußball zu spielen pflegt. Besonders ihr Sturm soll sehr schußfreudig sein.

Die Gießener spielen mit: Balser; Lehrmund, Leutheuser II.; Hauptfeld, Knauß, Fenster; L. Schmidt, Fehling, Wlodareck, Heß, Szponick.

Dadurch, daß Hauptfeld in der Läuferreihe wie­der mitwirken kann, ist Heß für den Sturm wieder frei geworden. Hierdurch sollte sich die Durchschlags­kraft des Sturmes erhöhen. Auf dem rechten Flügel haben Fehling und L. Schmidt die Rollen getauscht. Es ist abzuwarten, wie sich diese Maß­nahme auswirken wird. Man erwartet ein schönes und spannendes Spiel.

VfB.-R. II SV. Wehlar II.

Nach einjähriger Pause haben die Gießener in diesem Spiele wieder einmal Gelegenheit, mit den Wetzlarern ihre Kräfte zu messen. Die zweite Mann­schaft des SV. Wetzlar verfügt zur Zeit über eine beachtliche Spielstärke. Demgegenüber ist bei den VfB.ern eine Formverschlechterung festzustellen.

Die dritte Mannschaft des VfB.-R. dürfte auch über die Gäste aus Wetzlar erfolgreich sein.

Jugend-Fußball.

Die 1. Mannschaft tritt in Rodheim zum Rück­spiel um die Kreismeisterschaft an. Auf eigenem Gelände sind die Gastgeber gefährlich.

Die 2. Jugend spielt auf eigenem Matze gegen die 2. des Lokalgegners. Sie hat die Aufgabe, die Dorspielniederlage auszugleichen.

Die 3. Jugend spielt in Allendorf an der Lahn und dürfte um eine Niederlage nicht herurnkornrnen.

Die 1. Schülerelf tritt auf eigenem Platz gegen die Schülerelf der Spielvereinigung 1900 an. Im Vorspiel stellte 1900 den glücklichen Sieger. Man erwartet, daß diesmal die Platzmannschaft einen knappen Sieg erringt.

Die 2. Schülermannschaft fährt nach Allendorf, um dort gegen die neuaufgestellte 1. des Platzvereins zu spielen.

Spielvereiniqung 1900 Gießen.

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) i

Junge Mädchen haben nichts zu lachen <

(pk) Stambul. i

Die Direktoren der Mädchenschulen von Smyrna ; haben kürzlich einen Erlaß herausgegeben, der es verdient, festgehalten zu werden. Der Erlaß wendet sich an die Elternhöherer Töchter" von Smyrna : und enthält folgende Punkte: ,

1. Unsere Kinder dürfen nicht allein ins Kmo gehen, sondern nur in Begleitung ihrer Eltern. Wenn ein Mann sie auf der Straße anredet, jo mögen sie dies sofort ihrer Schule ober ihren Eltern mitteilen. .

2. Die jungen Mäbchen bürfen mit keinen an- beren jungen Leuten ausgehen, höchstens mit ihren Brübern, aber schon nicht mehr mit ihren Vettern.

3. Sie müssen immer ihre Schülermütze tragen, ba sie sonst auf bie Polizeiwache geführt werben.

Zum Schluffe wirb es ben jungen Mabchen von Smyrna verboten, sich zu schminken ober, wie es m bem Erlaß so schön heißt,bie Schönheit m etwas anberem als ber Sauberkeit" zu suchen. .

Man kann sich benken, baß dieser Erlaß in Smyrna unb in ber ganzen Türkei Aufsehen er­regt hat. In einer großen türkischen Zeitung hat sogar ein bebeutenber türkischer Politiker das Wort ergriffen zum Schutz berarmen" Schulmädchen von Smyrna, wobei er auf bie Zeiten vor Kemal Atatürk hinwies, als Frauen noch von ber Polizei verhaftet würben, wenn ihr Gesichtsschleier nicht ben Vorschriften entsprach.

Den Oxforder Studenten hat es nicht mehr geschmeckt.

() London.

Die englische Oeffentlichkeit ist bereits an aller­hand seltsame Streiche der Oxforder Studenten ge­wöhnt, aber jetzt haben sie etwas unternommen, was man in England ziemlich ungewöhnlich findet; sie sind in den Hungerstreik getreten, d. h. sie prote­stieren gegen die allzu hohen Preise ihres Instituts und gegen allzu geizige Köche. Dieser Protest ging folgendermaßen vor sich: als der erste Gang des Dinners hereingetragen wurde, standen sie wie em Mann schweigend auf und verließen im Gänse­marsch den Saal. Wie der Junior President des Common Room erklärte, sei das Essen nicht zwei Schillinge wert. Für das gleiche Geld könnten die Oxforder Studenten viel besser in der Stadt essen. Mit diesem Protest ist in die geheiligten Trabi- tionen des Pembroke-College Unruhe gekommen. Die Lokalhistoriker haben bereits errechnet, daß seit dem Jahre 1748 nichts Aehnliches mehr dop gekommen sei. Damals hätten fünf Studenten aus Aerger über die schlechte Küche ihren Namen aus der Liste des College gestrichen. Sie wurden damit bestraft, daß ihnen oerboten wurde, in ein anderes College einzutreten. Auch diesmal erfuhr die eng­lische Oeffentlichkeit oon diesem Hungerstreik ber Oxforber Studenten erst, als allesins Reine" ge­bracht war, b. h. als bie Tutors versprochen hatten, für bie Besserung ber Küche Sorge zu tragen. Vor­her waren bie Stubenten von ber Außenwelt ab­geschnitten, Telephonanrufe würben nicht vermittelt, unb bie Streikenben mußten sich verpflichten, nichts über bas Geschehene zu berichten. Man hält auf Würbe unb Ansehen in Oxforb!

Veteranen des Krimkrieges.

bll. Liverpool.

Man hat in Großbritannien kürzlich eine Nach­forschung nach ben Veteranen früherer Kriege an- gestellt.'Bei bieser Gelegenheit stellte sich heraus, baß die ältesten Veteranen den Krimkrieg mitge­macht hatten (1854/56). Neun Soldaten und See­leute aus jenem Krieg find noch am Leben. Der jüngste ist 91 Jahre alt; er war zur Zeit des Krie­ges Kadett. Sieben von den neun sind hundert Jahre alt oder erreichen dieses Alter in diesem Jahr.

Auch einige ehemalige Soldaten, die den großen indischen Aufstand im Jahre 1857 bekämpft haben, sind noch am Leben, allerdings nur fünf Mann, die ebenfalls alle zwischen neunzig und hundert Jahre alt sind. Teilnehmer älterer Feldzüge sind nicht mehr am Leben.

So ein Bart!

() Windsor.

To. Krofdorf Tv. Garbenheim. Kros- darf, das erst seit kurzem wieder eine Mannschaft hat, läßt nichts unversucht, um seine Spieler so zu chulen, daß sie wieder auf die alte Spielstärke kommen. Im letzten Spiel haben sie bereits wieder ehr schön zusammengespielt und per Kampf gegen Garbenheim wird zeigen, wie weit bie Spielstarke ber Mannschaft gewachsen ist.

In Savoyen am Abhang bes Höhenzuges von Voirons liegt ein Dorf im Sterben. Dieses Dorf heißt Mermet. Es geht zugrunbe, weil unter ihm ber Boben wegrutscht. Schon seit Jahr unb Tag beobachtete man kleine Erbbewegungen. Nun aber , , ...........

haben sich biefe Bewegungen berart beschleunigt, Sonntag nicht mit bem nötigen Ernst bei ber Sache

bah an manchen Tagen ber Bobenrutsch fünf bis zehn Zentimeter beträgt.

Die Folge ist, baß bie Häuser langst von ihren Einwohnern geräumt werben mußten. Fenster und Türen springen aus ihren Angeln. Wasserleitungen patzen. Nach unb nach brechen bie Häuser m sich zusammen. Es wirb nicht mehr lange dauern, und von bem Dörfchen Mermet ist nur noch em Schutt­haufen übrig.

Das Bad am Samstagabend.

(d) Rom.

Währenb unserer breijährigen Ehe hat meine Frau nur brei ober vier Bäder genommen, unb auch bas nur auf meine inftänbigen Bitten hin", sprach Alsrebo Rossi vor bem Schiebsrichter, vor bem seine Gattin Alma ihn ber Grausamkeit, ber Körperverletzung unb fast bes Gattenmorbes be- schulbigt hatte. Alsrebo, bieser Unmensch, hatte näm­lich versucht, sie in ber Babewanne zu ertränken! Hier griff Alfrebo in bie Verhanblung ein, um sich zu verteibigen. Seine Gattin Alma war leiber von krankhafter Wasserscheu besessen: nicht nur, baß sie kein Wasser trank, sonbern nur roten Wein aus Grottaferrata, nein, sie war auch nicht bazu zu bewegen, sich zu waschen. Das angebliche Ertränken in ber Babewanne war nichts weiter, als ein ver­zweifelter Versuch, Alma zu einem Babe am Samstagabenb zu bewegen. Als biefe schon halb im Schlummer lag, hatte Alfrebo ihr ein mit Bade- falz parfümiertes Bab bereitet unb bie Ahnungs­lose mit starkem Arm ins Babezimmer getragen unb ins Wasser getaucht. Alma, unsanft geweckt, jammerte, schrie, roanb sich, als ob sie erstochen werben sollte, aber es half ihr nichts. Immer wie- ber würbe sie gewaltsam ins Wasser getaucht. Doch schon lief bas ganze Haus zusammen: Alfrebo ließ bie Miteinwohner als Zeugen feiner guten Ab­sichten ins Babezimmer eintreten, währenb Alma aus voller Lunge schrie:Zu Hilfe, Räuber! Mürber!

Vergeblich versuchte ber Richter zwischen ben Ehe­gatten zu vermitteln: Alma bestaub auf Scheidung. Denn wenn sie etwas haßte, war es nicht bas Wasser, so sagte sie, sonbern ihren geroalttätigen Alfrebo.

Versteinerte Locken.

(a. d.) Mailand.

Im brttten Stock eines neuerbauten Wohnhauses

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Holzhausen Wetzlar II (Knapp, Werbors); Ulm Werborf (Deis, Nauborn); Burgsolms Ober­biel (Kleemann, Blsienberg); Stockhausen Phi- lippstein (Niersbach, Wetzlar); Leun Steinborf (Bücher, Gießen); 1900 tll Garbenteich (Wisse­mann, Lollar); Lich II Großen-Linben (Gerharb, Steinbach); Lollar II Alten-Buseck (Krämer, Rod- heim); Rübbingshausen Geilshausen (Pieh, Lon- borf); Sportfr. III Naunheim II (Luh, Allenborf); Tv. 1846 Robheim (Seitz, Heuchelheim); Klein- Linden Steinberg II (Offenbacher, Gießen).

Holzhausen kam in Wetzlar zu einem Unentschie- ben. Wetzlar bagegen muß in Holzhausen mächtig aus sich herausgehen, um zu biefem Resultat zu kom­men. Werborf muß sich ebenfalls anstrengen, um in Ulm das Vorspielresultat zu wiederholen. Burgsolms wird den Gästen aus Oberbiel keine Chance bieten. Stockhausen wird auf eigenem Platze versuchen, sich für die Niederlage im Hinspiel zu revanchieren, ©teinborf wirb in Leun nicht viel zu bestellen haben. Einen schweren Staub haben die Junioren der Blau-Weißen gegen Garbenteich, den Meister' dieser Gruppe. Lichs Zweite hat gegen Großen-Linden wenig Aussicht auf Erfolg. Auch Lollars Zweite ist nicht so spielstark wie Alten-Buseck. Das Rabenauer Derby wird Rüddingshausen zu seinen Gunsten ent­scheiden. Naunheims II. wird ihren Siegeszug auch von der Sportfreunde-III nicht aufhalten lassen. Die

Die Blau-Weißen fahren am Sonntag nach Ober-; Turner werden gegen Rodheim selbst auf eigenem Widdersheim zu einem Gesellschaftsspiel. Die Gast-! Platze einen schweren Stand haben. Im Spiel Klein­geber gehören zur 1. Kreisklasse des Kreises Büdingen -----TT

und stehen hier hinter dem Meister Ober-Schmitten, bei dem Hainbach (früher 1900) die Hauptrolle spielt, an zweiter Stelle.

Das Ehepaar Rangus aus dem rumänischen Dörfchen Sasca hatte sich in langer Arbeit ein wenig Geld zusammengespart, um ein Schwein zu kaufen. Beide zogen also nach Lugoj auf den Markt. Während nun das Ehepaar mit einem Schweinehändler angestrengt um den Preis des zu erstehenden Borstentieres feilschte, trat an Frau Rangus ein Ballouverkäuser heran. Frau Rangus, die ihren Kindern zu Hause auch eine Freude machen wollte, kaufte kurzentschlossen vier bunte Luftballons. Während sie diese mit Kleingeld be­zahlte, übergab sie ihrem Mann ihr Taschentuch, m bem sich, sorgfältig gebündelt, das Papiergeld für den Schweinekauf befand. Herr Rangus band der Einfachheit halber die Ballons an das Taschentuch, so daß er alles in einer Hand halten konnte. Plötz­lich gab ihm jemand zufällig einen Stoß, und Herrn Rangus' Zigarette, die er in ber anberen Hand hielt, 'fiel zu Boben. Eilig beugte er sich nie­der, um das kostbare Stück vor dem Zertretenwer- deu zu retten. Aber da erhob sich plötzlich aus feiner anderen Hand, die im Eifer des Gefechts wohl nicht fest genug zugepackt hatte, das Bündel Luftballons, mit dem Taschentuch und mit dem Geld. Alles Jammern half nichts, das Geld flog _______ _____ z fort, und aus dem Schweinekauf wurde nichts. Da in Mailand war eine Reparatur an einem Balkon i Strafe fein muß, klebte Frau Rangus ihrem un- auszuführen, und ein Maurer war eifrig mit Kelle I vorsichtigen Ehegemahl eine schallende Ohrfeige.