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chor gelangte ein Bühnenspiel zur Aufführung. Bilder vom Aufenthalt im Lager, von Fahrten, im Dienst usw. zeigten das Leben im Jungvolk. Jungbannführer Taesler sprach über die vor 10 Jahren erfolgte Gründung der Hitler-Jugend, über ihren Kampf und ihre Erfolge. Ein weiteres Buhnenspiel, Lieder und Sprechchöre gestalteten den Abend aus. Eine Musikkapelle, die sich uneigennützig zur Verfügung gestellt hatte, verschönte die Veranstaltung. Mit dem Gelöbnis der Treue zum Führer und mit dem Gesang des Liedes der HI. wurde der Abend beschlossen.
■y Watzenborn-Steinberg, 19. Februar. Bei der B r e n n h 0 l z v e r st e i g e r u n g im hie- siaen Gemeindewald wurden folgende Preise erzielt: Buchenscheit 21 bis 22 Mark, Buchenknüppel 16 bis 17, Eichenscheit 15 bis 16, Eichenknüppel 13 bis 14 Mark je zwei Raummeter. Für 100 Wellen wurden geboten: Fichte 10 bis 11 Mark, Buche 12 bis 13,
geliefert. Im Vorstand wurde eine Umbesetzung zweier Aemter vorgenommen. Nach einem Bericht über die letzte Lokalschau hielt der Zuchtwerbewart einen kurzen Vortrag über „Kleintierzucht im Rahmen der Erzeugung'sschlacht". Die Versammlung wurde sodann in üblicher Weise geschlossen.
oo Eberstadt, 19. Febr. Dieser Tage besuchten 20 Studenten der Landwirtschaft an der
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)( Saubringen, 20. Febr. Die hiesige Frauenschaft bereitete den Alten und Aeltesten in unserem Dorfe im Saale der Gastwirtschaft von Weimer einen frohgestimmten geselligen Abend. An den schön geschmückten Tischen konnten sich die Besucher bei gutem Kaffee und Kuchen vortrefflich erholen, ferner sorgten allerlei kurzweilige Vorträge für angenehme geistige Genüsse. Der schöne Abend fand verdientermaßen allgemeine dankbare Anerkennung. — Aus dem Hühnerbestand eines hiesigen Einwohners rückten dieser Tage mehrere Hühner durch eine schadhafte Stelle im Gartenzaun aus und suchten ihren Auslauf in den am Dorfrand gelegenen Gartenstücken. Abends fanden die Tiere den Rückweg nicht mehr, so daß sie in einem Garten- häusche'n auf einem Tische Zuflucht suchen mußten. Dort wurde ein umherstreifender Fuchs auf das
Hühnervolk aufmerksam, von dem er mehrere Tiere tötete und seine Beute zum Teil an Ort und Stelle auffraß bzw. verscharrte. Es handelt sich dabei um junge, wertvolle Tiere, die mit der Legetätigkeit gerade begonnen hatten.
* Kesselb ach, 20. Febr. Zu einem schönen Erlebnis gestaltete sich das vom Gesangverein „L i e d e r k r a n z" am Samstagabend im Saale von Johs. Höchst veranstaltete Wintervergnügen. Der Vereinsführer, Gemeinderechner Scho mb er, wies in seiner Bearüßungs- und Einführungsansprache u. a. daraus hin, daß es Aufgabe der Gesangvereine sei, in das Volk hineinzugehen mit dem deutschen Liede, dem tiefsten und schönsten Ausdruck deutschen Wesens und deutschen Gemüts, um um unser Volk ein zwar unsichtbares, aber um so festeres Band zu schlingen. Er schloß seine Ansprache mit den Worten: „Was wir tun, was wir erstreben, für Deutschland soll es sein". Der Vereinssührer begrüßte weiterhin mit herzlichen Worten den Sängerkreisführer Gengnagel (Grünberg) und die außerordentlich zahlreich von auswärts erschienenen Sangesbrüder, insbesondere die Sänger des benachbarten Brudervereins „Frohsinn" in Londorf. Im ersten Teile des Abends bot der Sängerchor in prächtiger Weise vaterländische Lieder und Chöre und bereitete dadurch den Zuhörern, die sich ganz der Macht der Töne Hingaben, einen erlesenen Genuß. Sänger
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kreisführer Gengnagel sprach hierauf in zündenden Worten zu den Sängern und Sangesfreunden, die die Ansprache mit Begeisterung aufnahmen. Packend und eindrucksvoll wurde im zweiten Teile des Abends ein Dolksstück in zwei Aufzügen gegeben, das den hohen ideellen Gehalt der Heimat dank der ausgezeichneten Wiedergabe durch die Darsteller zum Ausdruck brachte. Nach einer heiteren Darbietung sprach der Ehrenpräsident Jakob Becker am Ende des offiziellen Teils das Schlußwort, wobei er betonte, daß der Verein auf den Verlauf des Abends mit Recht stolz sein könne. Zellenleiter Köhler dankte dem Vekeins- führer für die mustergültige Durchführung des Abends, der sicher zur weiteren Vertiefung des Volksgemeinschaftsgedankens beigetragen habe. Besonders vermerkt seien noch die hervorragenden Darbietungen der Musikkapelle, die aus einem Teil des Streichorchesters des Musikoereins Londorf bestand. Im gemütlichen Teil des Abends verblieb man noch bei Gesang und Tanz einige Stunden frohgestimmt beisammen.
△ Harbach, 19. Febr. Hier fand eine Versammlung des Obstbauvereins statt, in der die Anschaffung einer Spritze beschlossen wurde. Voraussichtlich wird das Reich einen Zuschuß gewähren. Die Gemeinde hat sich bereit erklärt, einen Teil der Anschaffungskosten zu tragen. Der Rest wird durch einen Sonderbeitrag der Mitglieder gedeckt. Durch den neugegründeten Obstbauverein sind endlich einmal Mittel und Wege gefunden worden, die eine energische Schädlingsbekämpfung gewährleisten. Aber auch sonst findet der junge Verein ein reiches Betätigungsfeld. Zwar sind im Spätherbst v. I. im Anschluß an einen Gemarkungsrundgang zahlreiche Baumkrüppel entfernt worden, aber immer noch stehen hier und da wertlose Bäume, die nur sehr geringe Erträge liefern und deshalb Jungbäumen das Feld räumen müssen. Vielfach fehlt es an sachgemäßer Stamm- und Kronenpflege. Mitunter liefern die Bäume deshalb so schlechte Erträge, weil sie weder gedüngt, noch ausgelichtet werden. Oft stehen sie auch viel zu dicht zusammen und rauben sich dadurch gegenseitig Luft und Licht. Wenn die hiesigen Baumbesitzer größere Ernten erzielen wollen, dann müssen sie eine regelmäßige Düngung mit Superphosphat, Kali und Kalk durchführen; denn Jauche allein genügt nicht. Nur dann ist auch der Obstbaum jederzeit in der Lage, Blütenholz anzusetzen und schmackhafte Früchte zu bilden. Im Hinblick auf die praktische Lösung dieser Fragen wäre es zu begrüßen, wenn sich ein junger Landwirt auf der Obstbauschule als Baumwart ausbilden ließe.
I Garbenteich, 19. Febr. Das Jungvolk, Fähnlein 7, hielt im Saalbau Lotz einen E l - ter nabend ab, der gut besucht war. Ein Lied eröffnete die Veranstaltung. Fähnleinführer B ö i n g begrüßte die Eltern und sprach über den Geist, der in den Jungvolkscharen herrscht. Er war dabei bemüht, in der Elternschaft alles Verständnis für die Arbeit des Jungvolks zu wecken. Nach einem Sprech
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< Holzheim, 19. Febr. Der Turnverein hielt im Vereinslokal von Gg. Sarnes einen Fami- lienabend ab, der in allen Teilen einen schönen Versauf nahm. Nach einem Marsch des Spielmannszuges hielt der Schriftwart Ernst Z e i ß II. die Begrüßungsansprache, die mit freudig aufgenommenem Sieg-Heil auf den Führer, das Vaterland und den Reichsbund für Leibesübungen schloß. Es folgten dann turnerische Darbietungen der Schüler und älteren Turner. Dietwart Gg. Sarnes hielt eine längere Ansprache an die Besucher. Im weiteren Verlaufe des Abends fand eine Verlosung statt, Gedichte in Wetterauer Mundart wurden vorgetragen, die Hauskapelle erfreute durch einige schöne Musikstücke. — Die M i l ch a b s a tz g e n 0 s s e n- schast hielt unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Karl Jung ihre Generalversammlung ab. Aus dem Geschäftsbericht des Geschäftsführers Karl Buß war zu entnehmen, daß die Einnahmen im Jahre 1935 insgesamt 77 534,60 RM., die Ausgaben 77 534,30 RM. betrugen, so daß ein Ueber-- schuß von 30 Pf. verbleibt. An die Milchzentrale in Gießen wurden 576 063 Liter Vollmilch geliefert. Die Genossenschaft zählt zur Zeit 168 Mitglieder. Dem Vorstand und Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt. Die turnusgemäß ausscheidenden Vorstandsmitglieder Karl Jung und Wilhelm A r ch wurden einstimmig wiedergewählt. — In der Generalversammlung des Kninchen- und Geflüael- zuchtvereins konnte der Vereinsführer Heinrich Alles in seinem Jahresbericht über eine außerordentlich rege Tätigkeit des Vereins im verflossenen Jahre berichten. Zuchttiere und Bruteier wurden von dem Verein nach allen deutschen Gauen
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mancherlei geselligen Unterhaltungen erfreut wurden.
ch Mainzlar, 19. Febr. Die Werbung für den Reichsluftschutzbund hat in unserem Orte zu dem erfreulichen Ergebnis geführt, daß f a st in jedem Haushalt ein Mitglied geworben wurde. Nunmehr sollen der Einwohnerschaft aufklärende Vorträge über den zivilen Luftschutz geboten werden.
ch Daubringen, 19. Febr. Die Hauptstraße unseres Ortes von Gießen her bis zur Alten-Busecker Straße soll den Namen GießenerStraße,der am anderen Ende der Hauptstraße abzweigende Weg zum Neubau des Ph. Becker soll den Namen Garten st raße erhalten. Die neuen Straßen-
Universität Gießen unter Führung von Dr. P f a ff unsere Gemeinde, um hier eine Anzahl von Landwirtschaftsbetrieben zu besichtigen. Bürgermeister Görlach machte die Besucher zunächst im Saale der neuen Schule in einem kurzen Vortrag mit den wichtigsten grundlegenden Verhältnissen der bäuer- liehen Wirtschaft in unserem Dorfe bekannt. Anschließend folgten die Besichtigungen, die den Studenten lehrreiche Einblicke in die Praxis gaben.
Q] Hungen, 19. Febr. Dieser Tage wurden von der Gemeinde ein zur Zucht untauglich ge> morbener Bulle und ein Eber meistbietend d e r ft e i g e r t. Für den Bullen, 19 bis 20 Zentner schwer, wurden 40,15 Mark je Zentner erzielt. Der Eber, 303 Kilogramm schwer, brachte 190 Mark. Durch Neuankauf wurde als Ersatz em junger Eber (Deutsches Edelschwein) zum Preise von 180 Mark erworben. Ein junger Bulle, im Stamm- bäum recht gute Milchleistungen nachweisend, wurde in Leusel bei Alsfeld für 700 Mark angetauft.
Kreis Friedberg.
pb. Butzbach, 17. Febr. Heute vormittag trat die Faselmarkt-Kommission zusammen, um über den am 19. März stattfindenden Fasel- markt zu beraten. Es wurde beschlossen, den Markt in dem seither üblichen Rahmen mit Prämiierung von Pferden, Rindvieh, Schweinen und Ziegen abzuhalten. Ebenso findet, wie bisher, eine Verlosung statt. — Der seit einigen Monaten verwaiste Posten des hiesigen Bahnhofsvorstehers wird in Kürze durch den Bahnhofsinspek- tor Karl Hahn, der seither den Bahnhof Hungen verwaltete, wieder besetzt werden.
# Butzbach, 17. Febr. Der Zweigver- ein des Vogelsberger Höhen-Clubs veranstaltete gestern eine Wanderung nach Holzheim, wo in der Gastwirtschaft von Sarnes die erfte Erfrischung eingenommen wurde. Nach kurzer Rast ging der Weg weiter über Dorf-Gill nach Kloster Arnsburg. Die Ruine der ehemaligen Klosterkirche und der Kapitelsaal des Schlafhauses wurden eingehend besichtigt. Dann folgte der Rest der Wanderung nach Muschenheim. Die Bahn brachte alle Teilnehmer am Abend hierher zurück.
Kreis Schotten.
* Ruppertsburg, 19. Febr. Am Montag konnte Frau Elise H ö g y , Witwe des Bauinspektors H ö g y , ihren 9 0. Geburtstag begehen. Der Jubilarin wurden aus diesem Anlaß zahlreiche Glückwünsche und Ehrungen dargebracht. Ihr vor einigen Jahren verstorbener Gatte stammte aus Ruppertsburg, wohin er nach seiner Versetzung in den Ruhestand zurückkehrte. "
Kreis Alsfeld.
*!* Ruppertenrod, 20. Febr. In der unübersichtlichen Kurve der Straße Mücke—Ober-Ohmen an der Kirche in unserem Dorfe stießen ein Personenauto und ein Lastkraftwagen zusammen. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt, Per-
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