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den die organisatorischen Maßnahmen für den

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Kunst und Wissenschaft

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Gießen, Duisburg, Heuchelheim, den 21. Januar 1936.

Die Beerdigung findet in aller Stille statt

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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Wilhelm Hahn, Postassistent i.R.

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ftlmoorfuhrungen nach dem Berglundschen Ver­fahren bereits im Jahre 1921 in Berlin und sogar noch früher in Stockholm stattfanden, die demnach als die ersten öffentlichen Tonfilm- oorfuhrungen derWelt gelten können. Erst jetzt wird bekannt, daß Berglund bereits 1911 einen Tonfilmapparat hergestellt hat, auf dem im gleichen Jahre Tonfilme unter Verwendung von zwei Strei­fen (für Bild und Ton) vor einem kleinen Kreise vorgeführt wurden. Dieser Tonfilmapparat besteht noch heute, und auch von diesen Tonstreifen gibt es noch einige, wie die Vorführung eines Streifens aus dem Jahre 1913 durch Dr. Berglund die­ser Tage bewies.

Die Lehrstätte für deutsche Volkskunde in Heidelberg.

Sie neuen volkskundlichen Sammlungen der Lehr statte für deutsche Volkskunde an der Universität Heidelberg wurden dieser Tage vom Leiter der Lehrstätte, Prof. Dr. Eugen Fehr le, eröffnet. Prof. Fehrle gab einen Ein­blick in Sinn und Aufgaben der neuen Samm­lungen, die einen Längsschnitt durch drei Jahrtau­sende deutscher Volkskultur geben und ein Zeugnis der unzerstörbaren Lebenskraft der germanischen Vorstellungen und Symbole darstellen. Die vorbild­lich aufgebaute Sammlung ist eine erlesene Zusam­menstellung schönster volkstümlicher Arbeiten und bedeutet zugleich einen neuen Schritt der Bindung der Universität an das lebensvolle Kulturgut des deutschen Volkstums.

Am 19 Januar, nachts 1 Uhr, entschlief unerwartet unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Helene Hahn, geb. Schmidt

Sie führt über den Sabi - Fluß und hat eine Länge von 330 Metern. Diese Brücke bedeutet für

KleineAnzeigen 'M (fliehener Anzeiger ro-rben von Tarnende« beachte« und flele>«*n.

interessieren. Die Ausstellung dauert vom 18. 27. Januar 1936.

Vereitelte Vanknolenschiebung.

An der sächsisch-tschechoslowakischen Grenze

Gewaltige Ausmaße der Reichsnährstandsnusftelluna.

NSG. In einer Besprechung der Organisations-

Oberwiesenthal konnte die Verschiebung eines namhaften Betrages in deutschen Banknoten im letzten Augenblick verhindert werden. Einige Schüler fanden etwa 100 Meter von der Grenze entfernt einen kunstseidenen Frauenstrumpf, in dem sich Reichsbanknoten im Betrage von 4530 Mark befanden. Bei weiterem Suchen entdeckte man noch ein Päckchen mit 7000 Mark. Die Gesamtsumme von 11 530 Mark wurde bei der Polizei abgeliefert. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, daß das Geld von dem jüdischen Ehepaar Heinrich L i e b s ch ü tz aus Halle beim Erscheinen eines Grenzbeamten, der die beiden ihm verdächtig er­scheinenden Personen nach einem vergeblichen Fluchtversuch festnahm, fortgeworfen wurde. Der Beamte hatte bei dem Ehepaar 500 Mark vor­gefunden und beschlagnahmt, worauf das Ehepaar nach Feststellung der Personalien wieder entlassen worden war. Als man nach Bekanntwerden des Geldfundes an der Grenze das Schmugglerpaar wieder festnehmen wollte, war der Mann bereits über die Grenze entkommen, während die Frau im Zuge nach Chemnitz festgenommen werden konnte.

Gefährlicher Verbrecher gefaßt.

In Oberlahnstein gelang es der Polizei, auf einem Gehöft einen jungen Mann festzunehmen, der am 6. d. M. den Pfarrer von Materborn im Kreise Cleve in den späten Abenstunden zu einem außerhalb des Ortes wohnenden angeblich im Sterben liegenden Kranken rief, den ahnungslosen Pfarrer aber am Dorfausgang überfiel und ihn so schwer verletzte, daß heute noch Le­bensgefahr für ihn besteht. Der Täter war nach der Tat geflüchtet, bis jetzt feine Verhaftung erfolgen konnte. Es handelt sich um einen 24jährigen Bur­schen aus b?m Dorfe, in dem der Pfarrer amtierte.

Vrillanlendiebslahl in Baden-Baden.

In dem Juweliergeschäft E. Bürgermeister in Baden-Baden wurde dieser Tage ein dreister E i n- bruchsdiebstahl verübt. Diebe drangen nach Zerstörung der schweren Schutzgitter in die Ver- kaufsräumlichkeiten vor und stahlen aus der Schau- fenfterauslaae Brillantringe, Anhänger und andere Schmuckstücke. Der Schaden beläuft sich, soweit sich bis jetzt übersehen läßt, auf 26 000 Mark.

Disher 170 Todesopfer der Kälte in Amerika.

Die Kältewelle, die in den letzten Tagen mit Schneewehen und Schneestürmen die Vereinigten Staaten heimgesucht hat, forderte bisher 170 To - desopfer. Verkehrsunfälle und vereiste Straßen hatten eine Unzahl von Verletzungen zur Folge.

Oie Zndustne- und Handelskammer Gießen flibt Auskunft:

Neuregelung der Verarbeitungskontingentierung von Rohtabak.

Erleichterung des Kraftfahrzeugverkehrs mit Dänemark.

Betriebstechnische Tagung Leipzig 1936. Am 6. März 1936: Die wichtigen Probleme der wirt­schaftlichen Zerspanung. Am 7. März 1936: Der Gesundheitsschutz als Betriebsaufgabe. Näheres bei der Kammer zu erfahren.

Die Wirtschaftsgruppe Nichteisenmetall-Industrie hat ein Merkblatt über das Verfahren mit Aus­fuhrverbrauchsscheinen und Ausfuhrbedarfser­klärungen herausgegeben. Die zweite Auflage gibt den Stand von Anfang Dezember 1935 wieder. Bestellungen bitten wir bei der Kammer aufzugeben.

Ist das nicht wunderbar? Wie angenehm läßt es sich damit in Haus und Küche arbeiten.

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Das Brückenwunder von San Iranzisko vor -er Vollendung

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leitung der Reichsnährstandsausstellung mit den Vertretern der einzelnen Landesbauernschaften wur-

Wer schreibt den besten Unterhaltungs­roman?

Einen Wettbewerb zur Erlangung zeitgemäßer, bester Unterhaltungs­romane, die sich zum fortsetzungsweisen Abdruck in Tageszeitungen und Zeitschriften eignen, schreibt die Reichsschrifttumsstelle beim Reichspropaganda­ministerium aus. Gesucht werden lebensnahe, stilistisch und gedanklich einwandfreie Romane, die wie Reichsminister Dr. Goebbels in feiner Wei­marer Rede sagte nicht leichte und seichte Amüsier­ware, sondern gute und kräftige Tageskost für die Erholung und Entspannung aller Volksgenossen sind.

Die Beteiligung steht jedem Deutschen arischer Ab­stammung frei. AnPreisen sind ausgesetzt 10 000, 3000 und 2000 Mark für die drei besten Romane. Das Erstoeröffentlichungsrecht geht mit der Prämi­ierung an den Verlag derDeutschen Wochenschau" über, der auch nachfolgend die Buchausgabe gegen besondere Honorierung übernimmt. Die zehn nächst­besten Romane werden durch die Reichsschrifttums- stelle beim Reichsprogagandaministerium der deut­schen Presse zum honorierten Abdruck zugeleitet. Die genauen Bedingungen für die Teilnahme und der dafür notwendige Fragebogen sind durch die Reichs- schriftfumsstelle, Berlin W 8, Thürinaenhaus, er­hältlich.

Lin Vorkämpfer des Tonfilms.

In der off erörterten Frage nach dem Erfinder des Tonfilms ist ein Name bisher im Hintergrund geblieben: der Name des Schweden Svend A. Berglund, der bereits vor dem Kriege auf diesem Gebiete in Deutschland arbeitete. Nunmehr hat Berglund, wie gemeldet, durch die Ernennung zum Dr.-Jng. e. h. der Technischen Hochschule eine verdiente Ehrung erfahren. Man weiß zwar, daß in Berlin nach dem Triergon-Verfahren Ende des Jahres 1922 Tonfilme vorgeführt wurden, kaum bekannt dürfte jedoch die Tatsache sein, daß Ton-

Eine Ausstellung des Beichsarbeitsoienstes.

LPD. Kasfel, 18. Jan. Aus Anlaß der fünf­ten Führertagung des Arbeitsgaues 2 2 des Reichsarbeitsdienstes, der ersten großen Tagung eines Arbeitsgaues im Reich nach der Um­stellung zum Reichsarbeitsdienst, wurde im Lan­desmuseum durch den Gauarbeitsführer Neuer­burg eine vom Arbeitsgau 22 veranstaltete Ausstellung mit einer kurzen Ansprache er­öffnet. Die Ausstellung gibt ein anschauliches Bild von der im Arbeitsdienst geleisteten Erziehungs­arbeit, aber auch von den Leistungen und dem Leben der Arbeitsmänner. Die von den Arbeits­männern mit den einfachsten Mitteln am Feier­abend selbst hergestellten Modelle zeigen in getreuer Nachbildung Unterkunftshäuser und Aufenthalts­räume. Weitere Nachbildungen veranschaulichen die vom Arbeitsdienst ausgeführten Arbeiten, wie Fluß- regulierungen, Wegebauten usw. Eine große Re­liefkarte des ganzen Arbeitsgaues, die von den ein­zelnen Gruppen hergestellt wurde, bildet ein be­merkenswertes Stück dieser Ausstellung. Man sieht weiter Nachbildungen der Hersfelder Stiftsruine, der Sprungschanze von Willingen, ein germanisches Bauernhaus, ausgezeichnete Holzschnitzereien und die Ausrüstung des Arbeitsmannes mit allenWaf­fen", die er für feine Arbeit benötigt. Auch eine Sammlung vorgeschichtlicher Funde, die bei den Arbeiten ausgegraben wurden, wird die Besucher

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel 2). 21. XII. 35: 11300. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Stein- druckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

gelegt.

Für den Transport der Bauern aus ganz Deutsch­land werden 281 Sonderzüge eingesetzt. Der An- und Abtransport der Besucher von den verschiedenen Bahnhöfen Frankfurts bedarf einer genauen Durch­organisation, für welche die Richtlinien in Zusam­menarbeit mit der Reichsbahn festgelegt wurden. Das Riesenausstellungsgelände wird in den Hallen und den neugeschaffenen 17 Hektar Freigelände bis auf den letzten Quadratmeter belegt werden.

Mit welchen Besuckermengen zu rechnen ist, er­gibt sich aus den Zahlen der Reichsnährstandsaus­stellung 1935 in Hamburg. In Hamburg wurden 204 Sonderzüge eingesetzt, die Gesamtbesucherzahl betrug mehr als eine halbe Million, nämlich 507252. Der Reichsnährstand rechnet in Frankfurt ebenfalls mit einem großen Besuch.

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fahrt tehendeQueen Mary" vermögen bequem zu pas ieren. In welchem Maße man sich vor Zu­fällen icherte, ergibt sich u. a. daraus, daß die gro­ßen Kabel bei dieser teilweise als Hängebrücke ge­bauten Meeresüberquerung auf 17 464 einzelnen Drähten bestehen!

Bisher wird der gesamte Verkehr, der über diese Fucht hinwegführt, mit Fähren erledigt. 50 000 Menschen gehen Tag für Tag hinüber. Man rech­net damit, daß im Jahre 1937 8 Millionen Last­fuhrwerke und 16 Millionen Privatautos die Brücke passieren werden. Bis zum Jahre 1950 soll die Gesamtzahl der die Brücke passierenden Verkehrs­mittel die Hohe von 50 Millionen überschreiten.

Das beste Geschäft dabe»...

Unter den Angestellten und Arbeitern bei diesem riesigen Brückenbau hat zweifelsohne das beste Ge­schäft jener Taucher gemacht, der täglich die ver­schiedenen Senkkästen zu kontrollieren hatte. Er hatte ein garantiertes Gehalt von 14 000 Dollar im Jahr und außerdem bekam er 1 Dollar für jede 30 Zentimeter, die er unter die Tiefe von 30 Meter hinabstieg. In einer Zeit von drei Monaten hat dieser Taucher-Eypert ein kleines Vermögen verdient und bezieht auch heute noch ein prinz- liches Einkommen. Schließlich mußte der Senkkasten längere Zeit hindurch 235 Fuß tief hinuntergelassen werden. Also bekam er in diesem Falle für jeden Abstieg einen Zuschlag von 135 Dollar. Der Abstieg war ziemlich einfach. Schwierig dagegen war der Aufstieg. Man brauchte nämlich mehrere Stunden, um ihn aus der Rekordtiefe zur Vermeidung von ernsten gesundheitlichen Störungen wieder empor­zuholen.

Rhodesien eine außerordentliche Verkehrserleichte­rung. Das technische Wunder dieser Brücke wird jedoch bei weitem in den Schatten gestellt durch die Tatsache, daß sich die große Brücke von San Franzisko, die hier die Goldene Bucht überspannt, der Vollendung mit Riesenschritten nähert. Mehr als 13 Kilometer gurgelnden Wassers werden hier mit einem verblüffenden Brückenwerk überzogen. Allein für 20 Millionen Dollar Stahl wurden verarbeitet. Ungefähr 7 v. H. der gesamten Stahlproduktion der USA. sind hier verwertet.

Bei diesem Brückenbau ist es nicht schwer, mit weiteren verblüffenden Zahlen aufzuwarten. Man hat 1 Million Kubikmeter Zement verbaut und die gleiche Menge in festem Gestein für die Grund­mauern und 3ur Auszementierung der Sockel ver­wertet. 30 Millionen Fuß Holz wurden für die not­wendigen Abstützungsarbeiten verbraucht. Bis heute hat man schon über 800 000 Liter Farbe benötigt. Um die meist sehr tiefen Unterwasserarbeiten zweck­entsprechend ausführen zu können, war es nötig, einen Senkkasten zu konstruieren, der alles übertrifft, was bis heute auf diesem Gebiet ge­baut wurde. Außerdem trieb man an einigen ande­ren Stellen Unterwassertunnels langsam vor, um auf diese Weiseim Trocknen" arbeiten zu können. Der Riefensenkkasten hatte eine Länge von 30 Metern und eine Breite von 60 Metern. Im Innern befanden sich 55 Einzelkammern, um das Ein- und Aussteigen aus diesen Senkkästen zu ermöglichen.

Alle Schiffe können passieren.

Mit Ausnahme von zwei Schiffen, nämlich der Majeftic" und desLeviathan", die einen aus-

Kürzlich hat man in Afrika d i e dritt-l nehmend hohen Aufbau haben, können alle

Ään.V.b.r£'!Lb^.®e.Il 1 S ch i l s - d ° r E r d - unt-r den Bog-N dieser K°-j rtführer und die einqüartierung für di- lossalbrucke hindurchfahren. Selbst em Schiff wie - <T J ~ ö 1

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zertrümmert. Die übrigen 10 Wagen stürzten die hohe Böschung hinab. Das Unglück ist auf die Lockerung der Schienen zurückzuführen, die die groß^, 45 Grad betragende Kälte verursacht hat.

Auf dem südlichen Abschnitt der gleichen Bahn stießen zwei Güterzüge im dichten Nebel zusammen. Beide Lokomotivführer fanden den Tod. Die Lo­komotiven und mehrere Wagen wurden t r üm mert.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausaobeort Frankfurt.

Der inzwischen zur Nordsee vorgedrungene Sturmwirbel hat seinen Einfluß auf unser Wetter noch verstärkt. Bei zeitweise stürmisch auffrischenden südwestlichen Winden setzte sich dabei zunächst noch die Zufuhr subtropischer Warmluft fort und ließ vielfach unter Regenfällen die Temperaturen in den Niederungen bis zu + 10 Grad Celsius an­steigen. lieber Nacht drang dann unter heftigen Böen kältere Meeresluft ein, die Abkühlung und den Alpen sowie dem Hochschwarzwald neue Schnee­fälle brachte. Der sehr unbeständige Witterungs­charakter bleibt vorerst noch erhalten.

Aussichten für Mittwoch: Wechselnd be­wölktes Wetter mit einzelnen, meist schauerartigen Niederschlägen, Temperaturen in den Niederungen um 5 Grad Celsius, kräftige südweslliche und west­liche Winde.

Lufttemperaturen am 20. Januar: mittags 7,9 Grad Celsius, abends 7,5 Grad; am 21. Januar: morgens 6,2 Grad. Maximum 8,1 Grad, Minimum 2,1 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 20. Januar: abends 2,8 Grad; am 21. Januar: morgens 2,7 Grad Celsius. Sonnenfcheindauer 1,4 Stunden. Niederschläge 0 mm.

Gestern abend entschlief sanft nach schwerer Krankheit unsere treusorgende, hebe, unvergebliche Mutter. Sch wiege t mutter,Groß- mutter, Urgroßmutter. Schwester. Schwägerin und Tante

Frau Katharina Post Wwe.

geb. Hildebrandt

im Alter von 78 Jahren.

In tiefster Trauer:

Familie Wilhelm Post Familie Julius Post Emilie Post

Großen-Linden, Charlotten bürg, den 21. Januar 1936.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 23 Januar, nachmittags 3/2 Uhr, vom 1 rauerhause Obergasse 33 aus statt

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