wurden. Noch in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts muhten Familien, die aus Breslau in das Riefengebirge gingen und in Schmiedeberg am Fuh der Schneekoppe Wohnung nehmen wollten, jedes Stück des Haushaltes, Betten, Wasch- und Kochgeschirr, Tisch- und Bettwäsche usw. mitneh- men.' Man kann sich denken, daß in dieser „Som- merfrische" für die Hausfrau nicht viel Zeit zur Erholung übrig blieb.
Einbruch
in die Dilbeler Güterabfertigung.
LPD. V i l b e l, 19. Juli. In der Nacht zum Sonntag statteten Einbrecher der Güterabfertigung des Bahnhofs in Vilbel einen Besuch ab. Sie drangen anscheinend während des Regens in die Räume ein, indem sie ein Gitter vor dem Eingang verbogen und ein Fenster einschlugen. Es wurden alle Schubläden und Kasten teils mit Gewalt aufgebrochen und durchwühlt. Offenbar hatten die
Einbrecher es auf Geld abgesehen, denn Waren wurden nicht entwendet. Aber auch Geld fiel nicht in ihre Hände, da nach den Vorschriften der Reichs- bahn in diesen Räumen kein Geld aufbewahrt werden darf. Von den Tätern fehlt jede Spur.
$eucr auf dem Frankfurter »Eintrachts- Sportplatz.
Die große Tribüne vollständig eingeäfchert.
LPD. F r a n f f u r t a. «DL, 18. Juli. In den Mor- genftunben des Samstag brach auf bis jetzt noch unbekannter Ursache auf dem Sportplatz der Turn - und Sportgemeinde „Eintracht am Riederwald Feuer aus, dem die g r o ß e T r i - b ü n e zum Opfer fiel. Als die Feuerwehr eintraf, bildete Die aus Holz erbaute Tribüne ein einziges, weithin sichtbares Feuermeer. In einftünbiger Tätigkeit konnte die Feuerwehr, die mit vier Löschzügen eingriff, das Feuer eindämmen. Das neben der Tribüne liegende Häuschen des Platzverwalters wurde in angestrengter Arbeit gerettet.
Gauleiter Sprenger beim Schlitzer Heimat- und Trachtenfest. Einweihung eines in iSemeinfchast hergestellten Schwimmbades.
LPD. Schlitz, 19. Juli. Das Schützer- länder Trachten- und Heimatfest, das sich am 18. und 19. Juli in Anwesenheit des Gauleiters und Reichsstatthalters Sprenger, zahlreicher Gäste von Partei und Staat, sowie Tausender von Volksgenossen aus dem ganzen Hessenlande in dem alten Burgenstädtchen vollzog, nahm am Samstag seinen Auftakt mit der durch den Gauleiter vorgenommenen Einweihung des neu erbauten Schwimmbades. Diese Anlage konnte in etwa elfwöchi'ger vorbildlicher Gemeinschaftsarbeit, an der sich die ganze Bevölkerung beteiligte, als erster Teil eines großzügig geplanten Schwimm- und Sportfeldes nunmehr vollendet werden.
Bürgermeister und Ortsgruppenleiter Ditte- w i ch hieß den Gauleiter und alle Gäste herzlich willkommen und feierte die Anlage als ein Werk nationalsozialistischen Tatwillens. Allen Helfern und Förderern dieses Werkes, an ihrer Spitze Gauleiter Sprenger, dankte er mit herzlichen Worten für die Unterstützung. Dann nahm der Gauleiter die Weihe der Schwimmanlage vor. Er sprach von dem in unserer Zeit Wirklichkeit ge
wordenen Sozialismus, wie er hier in kleinem Maßstab seinen Ausdruck finbe. Nur eine stahl- harte Jugend könne das vom Führer begonnene Werk übernehmen.
Die Veranstaltungen des Sonntags leiteten am Vormittag Vorführungen der Schützer Reiter- SA. und der Jungreiter ein. Seinen Höhepunkt erreichte das Trachten- und Heimatfest, als am Nachmittag die bunten Trachtengruppen und die Schützen auf dem Marktplatz aufmarfchierten, der von einer fast unübersehbaren Menschenmenge umsäumt war. Bürgermeister Dittewich legte in einer Ansprache Bekenntnis ab zu Heimat und Volkstum. Sodann ehrte Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger die erfolgreichen Schützen des Tages und verlieh dem besten die Würde des Schützenkönigs.
Auf der Freilichtbühne des Marktplatzes führten dann Schlitzer Volksgenossen das historische Schauspiel „Der Weber von Schitz" auf. Mit einer Beleuchtung der Schlitzer Burgen am Abend fand das große Heimat- und Trachtenfest feinen würdigen Äusklang.
HI.-Landdienst Hilst bei -er Ernte.
Oer Aufruf der Reichöjugendführung.
Der Landdienst der Hitler-Jugend hat die Aufgabe, gesunde städtische Jugendliche auf das Land zurückzuführen und damit die Landflucht einzudämmen und die ausländischen Wanderarbeiter zu ersetzen. _
Gerade jetzt zur Erntezeit ist der Bedarf an Land- dienstlern besonders groß. Das Hauptreferat Landdienst im Sozialen Amt der Reichsjugendfuhrung erläßt daher den nachstehenden Aufruf:
Junge Deutsche im Alter von 16 bis 25 Jahren finden sofort Arbeit im Landdienst der Hitler-Jugend. Die deutsche Landwirtschaft steht mitten in der Erntezeit und braucht Arbeitskräfte.
Die Ernährung des deutschen Volkes muß wieder für ein Jahr gesichert werden.
Die gesunde, schaffensfreudige Jugend hat die Pflicht, mitzuhelfen im Dienst am deutschen Boden. Ihr steht nicht allein draußen am Acker; ihr gehört dort einer großen Gemeinschaft an, die tausende Kameraden umfaßt, die sich alle freiwillig dem Ehrendienst auf dem Lande verschworen haben.
Aus allen Berufen und Gauen arbeiten über 6000 Landdienstler draußen in den Dörfern und Höfen, in Gruppen von 10 bis 30 Mann. Sie sind zusammengeschweißt im Erleben der Kameradschaft und der gemeinsamen Arbeit und Aufgabe.
Die Entlohnung erfolgt entsprechend dem Alter und der Leistung nach dem vollen ßanbarbeitertarif.
Folgt unserem Ruf! Meldet euch sofort!
Tüchtige Kerle können auch über den Winter im Landdienst verbleiben und zu Führern herangebildet werden! Ihr schafft euch im Landdienst eine Existenzmöglichkeit, und darüber hinaus schafft ihr an der Erneuerung unseres Volkes!
Fordert Anmeldescheine für den Landdienst von der zuständigen Gebiets führung der Hitlerjugend ober von der Reichsjuhend- führuna, Soziales Amt, Hauptreferat Landdienst, Berlin NW, Kronprinzenufer 10, an.
Aufruf der Reichsreferentin des AdB.
Die Reichsreferentin des BDM., Trude B ü r f ■ n e r, hat zum Einsatz in der Ernte folgenden Aufruf an die deutschen Mädel erlassen.
Wir stehen zum deutschen Bauern!
Es ist unbedingt notwendig, daß die prachtvoll stehende Ernte in diesem Jahr schnell und gut eingebracht wird.
Wehrmacht und Arbeitsdienst werden in starkem Umfange zur Hilfe beim Bauern eingesetzt werden.
Wir Mädel stehen in diesen arbeitsreichen Sommerwochen unseren Kameradinnen auf dem Land und den deutschen Bauersfrauen zur Seite.
Die Mädel des BDM. über 16 Jahre, die sich zeitlich und beruflich freimachen können, rufe ich zum freiwilligen Einsatz bei der Einbringung unserer Ernte auf! Meldet euch bei den Sozialabteilungen der Obergaue, wo die Zusammenstellung der Hilfsgruppen im Einvernehmen mit den Landesbauernschaften erfolgt.
(gez.) Trude Bürkner, Reichsreferentin des BDM.
*
Hierzu wird bekannt: Eine Hilfe der Mädel während der Ernte ist ein freiwilliger Einsatz, für den der Bund Deutscher Mädel die Werbung übernommen hat. Der Reichsnährstand seinerseits trifft durch feine Ortsbauernführer die Auswahl über die Betriebe, bei denen Erntehelferinnen eingesetzt werden. Der Einsatz im Dorfe erfolgt als Grup- peneinfatz, d. h. dje Mädel unterstehen einer Führerin und werden den Bauern zugewiesen. Die Vergütung erfolgt nach den Richtlinien der ortsüblichen Tariflöhne für ungelernte Arbeitskräfte auf dem Lande. Rach drei Tagen muß jede Helferin bei der Krankenkasse angemeldet werden. Mädels, die in einem invalidenversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis stehen, bleiben auch während der Zeit ihres Einsatzes inoalidenversicherungspflichtig, und zwar in der gleichen Beitragsstufe wie in ihrem sonstigen Arbeitsoerhältnis.
Das Gleibergfest.
Die Unbeständigkeit der gegenwärtigen Wetter- läge ist für alle festlichen Veranstaltungen im Freien ein Risiko. Das trifft in erhöhtem Maße für den auf dem Bergeskegel liegenden Gleiberg zu. Rach der regenschweren Nacht von Samstag zum Sonntag ließen am Morgen ein grauverhangener Himmel und von Westen wehende Winde kaum auf eine gute Durchführung des beliebten Gleibergfeftes hoffen. Doch die Wolken zogen schnell vorüber, der Regen blieb aus. Freilich, viele ängstlich-besorgte Gemüter mögen ihren Vorsatz, das Fest zu de- suchen, nicht ausgeführt haben, um so freudiger konnte man die zahlreichen „Unentwegten" von nah und fern den Burgberg von allen Seiten erklim- men sehen, unter ihnen ganz junge, aber auch hochbetagte Gleibergfreunbe. Und schon schmetterten vom Burghof die Musikanten ihre Weisen. Weithin trug der Wind die lockenden Klänge ins Tal, und immer mehr bevölkerte sich der zum Festplatz her- gerichtete Hof.
Der Vorsitzende des Gleibergoereins, Direktor Renten (Kinzenbach), begrüßte in herzlicher Weise alle Gäste und dankte allen Helfern und Mitwir- kenden, namentlich der Turnerinnenabteilung des Krofdorfer Turnvereins unter Leitung des Ober- turnwarts Amend, sowie der Kindergärtnerin Frl. Ebel für die Betreuung der Jugend. Seit 99 Jahren — so führte er weiter aus — betreut der Gleibergoerein die alte Burg, hat er aus dem Trümmerhaufen der Zerstörung von 1646 nicht nur die glänzende Instandsetzung getätigt, sondern auch alles bis auf den heutigen Tag in bester Ordnung gehalten, so daß er 1937 mit Stolz auf eine er« sprießliche 100jährige Arbeit im Interesse unserer Heimat zurückblicken darf.
Daß das alles so glänzend möglich war, verdanke der Verein der Treue einer großen Mitgliederzahl und dem verständnisvollen Entgegenkommen der preußischen und hessischen Behörden und der Stadt Gießen. Der Redner erhofft weitere Mitwirkung der Bevölkerung auch für die Zukunft, und er bat
um stärkeren Mitgliederbeitritt in den mit der Heimat aufs engste verbundenen Verein. Er gedachte auch der Vorwärtsentwickluna im neuen Staat. Diesem und seinem treuen Führer galt ein begeistert aufgenommenes „Sieg-Heil!"
Es herrschte bald die frohe Stimmung eines richtigen Volksfestes. Die Turnerinnen warteten mit Freiübungen und Volkstänzen in bewährter Form auf; ihnen wurde viel Beifall gezollt. Viel Spaß hatten die Kinder, mit denen sich Frl. Ebel in liebenswürdiger Weise beschäftigte, ein Stück praktischer Volksverbundenheit ausübend. Ueberhaupt wurde für die Jugend mancherlei geboten: Ein Kletterbaum fand viel groß und klein belustigende „Inanspruchnahme", dem Gierwettlauf wurde eifrig gehuldigt, überall gab es kleine Geschenke, und ein stolzer Brezelmarsch umzog den Platz. Schieß- und Wurfbude mit reichlichen Preisgegenständen fanden wie immer starken Zuspruch. Der Tanz kam auch zu seinem Recht. Es herrschte allenthalben eitel Freude, zumal das Wetter bis zum Schluß stand, hielt. Alle Festteilnehmer dürften mit Befriedigung an die Veranstaltung zurückdenken.
Nundsunkprogramm.
Dienstag, 21. Juli.
6 Uhr: Musik in der Frühe. 6.30: Früh-Gym- nastik. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.05: Blas- rnüsik. 9: Heitere Schallplatten. 10: Ferdy Kaufs, mann spielt. 11: Konzertstunde. Robert Franz — Franz Schubert. 12: Musik am Mittag. Dazwischen: Hörberichte von den olympischen Trainingsbahnen. 13.45: Alle Reichssender getrennt: Neueste Nachrich. ten. 14: Allerlei — von Zwei bis Drei! 15: Zeit- genössische Kammermusik. 16: Romantische Musik. 17: Tanz und Unterhaltung. 18.30: Virtuose Klaviermusik aus aller Welt. 19: Blasmusik. Blaskapelle Arthur Jander. Dazwischen: Hörberichte. 20: Nachrichten. 20.10: Schöne Walzer — schöne Lieder. 21: Eine Alpensinfonie von Richard Strauß.
Wirtschaft.
Landeskommunalbank-Girozentrale für Hessen.
Der eben erschienene Geschäftsbericht der Landes- kommunalbank-Girozentrale für Hessen kann feststellen, daß die Gesundung der Gemeindefinanzen in Hessen im Berichtsjahr 1935 weiter fortgeschritten ist. Sie sei vornehmlich dem Rückgang der Erwerbslosenlasten und dem Anwachsen der Steuereinnahmen, sowie der durch Umschuldungsgesetz und Konversionsgesetz herbeigeführten fühlbaren Zinsent- laftung zu danken.
Der Bestand an langfristigen Kommunal-Darlehen betrug bei der Bank am Ende des Berichtsjahres rund 85% Millionen Reichsmark, wovon nahezu 73% Millionen Reichsmark auf planmäßige Til- gunasdarlehen entfallen. Den Kleinwohnungsbau im Lande Hessen konnte die Bank dadurch fördern, daß sie zusammen mit einer öffentlichen Versicherungsgesellschaft die Mittel für die Erbauung von 101 Wohnhäusern mit 177 Wohnungen bereitgestellt hat; diese Wohnhäuser gehören zu über 75 v. H. Arbeitern. Auch durch die Öffentliche Bausparkasse für Hessen, die eine Abteilung der Bank bildet, wurde die Arbeitsbeschaffung gefördert. Im Berichtsjahr nahm die Oeffentliche Bausparkasse 2 Zuteilungen vor, wobei nahezu % Million Reichsmark auf rund 100 Verträge zugeteilt wurden. Die Bilanzsumme der Bank beläuft sich auf rund 160 Millionen Reichsmark. An reichsmündelsicheren Jn- lands-Goldschuldverschreibungen der Bank waren Ende 1935 rund 47 000000 RM. im Umlauf.
Rbein-Mainische Börse.
Behauptet.
Frankfurt a. M., 18. Juli. Die Börse hatte zum Wochenschluß auf allen Gebieten sehr ruhigen Verkehr. Der Auftragseingang aus dem Publikum war gering, auch die Kulisse zeigte keine Unternehmungslust.
Am Aktienmarkt war die Kursentwicklung uneinheitlich, die Veränderungen hielten sich aber meist unter 1 v. H. In Montanwerten erfolgten weiter kleine Abgaben zur -Sicherung von Kursgewinnen, so daß hier Rückgänge von 0,25 bis 0,75 v. H. zu verzeichnen waren, Harpener ca. minus 2 o. H., Nheinstahl 0,25 v. H. Otaoi Minen lagen matt mit 26,50 bis 26,65 (28). Kaliwerte blieben auf der gestern erhöhten Basis voll behauptet. Kleine Nachfrage erhielt sich nach einigen Maschinen- unb Autoaktien, BMW. plus 0,75, Daimler plus 0,40 v. H., Moenus plus 0,25 v. Sy, dagegen Muag und Junghans etwas leichter. Der Ehemiemarkt lag sehr still und unverändert, IG. Farben 170,40
(170,50). Elektroaktien notierten uneinheitlich, aber meist um Bruchteile eines Prozentes freundlicher, RWE. 140,65 bis 141 (140,75), Felten 138,50 (138), AEG. 38,40 (38,25), schwach lagen Bekula mit ca. 154,50 (156). Im einzelnen verkehrten Reichsbank 0,75 v. H. und Feldmühle Papier 1,50 v. H. schwächer, dagegen Gement Heidelberg 1 v. Sy, Holzmann 0,75, AG. für Verkehr 0,50 v. Sy, Rheinmetall-Borsig 0,50 v. H., Kaufhof und AKU. je 0,13 v. H. freundlicher. Schiffahrtsaktien blieben gut behauptet.
Der variable Rentenmarkt lag etwas schwächer, Altbesitz und späte Schuldbuchforderungen verloren je 0,25 v. H., Reichsbahn-Vorzugsaktien ebenfalls 0,25 v. H., Kommunal-Umschuldung 0,10 v. Sy und zertif. Dollar-Bonds etwa 0,25. Zinsvergütungsscheine lagen unverändert. Von fremden Werten lagen Mexikaner etwas höher. Goldpfandbriefe und Stadtanleihen lagen unverändert, Liquidationspfandbriefe nicht ganz einheitlich.
Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille an, im allgemeinen wichen die Kurse nur leicht gegen den Anfang ab. Montanaktien gingen meist weiter etwas zurück, Rheinstahl erneut 0,25 v. Sy tytyer. Auch auf den übrigen Marktgebieten ergaben sich teilweise mäßige Abschwächungen, Aku 52,90 midj 53,13. Gtmas höher nochmals Moenus Maschinen mit 93,25 nach 93 (92,75). Der Schluß der Börse brachte überwiegend leichte Befestigungen von 0,50 bis 1 v. H., insbesondere für Montan- und Glektro- werte.
Im Freiverkehr erhöhten sich Adlerwerke Kleyer auf 116 (115), dagegen Kali Wintershall 124,50 (125,50). — Tagesgeld etwas leichter mit 2,75 (3) v. H.
Die Industrie- und Handelskammer Gießen
gibt Auskunft: 611: Bekanntmachung KP 166 der Ueberwachungsstelle für unedle Metalle, bett. Kurr- preise. — 612: Neue Verfahrensvorschriften bei 23er« wendungsoerboten für unedle Metalle.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 20. Juli. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 470 Rinder (59 Ochsen, 112 Bullen, 243 Kühe, 56 Färsen), 515 Kälber, 61 Schafe, 3185 Schweine. Gs kosteten: Rinder: Ochsen 41 bis 45 Mark, Bullen 39 bis 43, Kühe 25 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 40 bis 44, Kälber 40 bis 70, Härnrnel 47 bis 49, Schafe 42 bis 46, Schweine 50 bis 57 Mark. — Marktverlauf: Rinder und Schweine zugeteilt, Kälber, Härnrnel und Schafe mittelmäßig.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosfenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.____________________________
Frankfurt a. M. I
Berlin
Frankfurt a.M.
Berlin
Krankfun a. M.
Benin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2H.
Schlußkurs
Schlußk. Abend- börfe
Schluß- kurs
Schlußk. Mittagbörse
Gchluß- kurS
Schlußk. Abend- börfe
Gchluß- kurs
Schlußk. Mittag- börfe
Schlußkurs
Schlußk. Abend- börfe
Schluß- lurs
Schlußk. Mittag- börfe
17.Jul«
18 Ju i
Amillche Notienm
Geld | Arie
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Geld | Brie'
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17-7
18 7
17.7
18.7
Datum
17 -7
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Datum
17.7.
18.7.
17.7.
18.7.
oueno» Alle Brüssel .... Rio de Jan. Sofia .....
Kopenhagen Danzig .... London.... Helsingfors.. Paris .....
Holland ...
Italien.....
Japan .....
Jugoslawien Oslo..... :
Wien......
Lissabon... Stockholm... Schweiz ... Spanten...
Prag.......
Budapest .. Reu York ...
0,673 41,92 0,142 3,047
55,63 46,80
12,46
5,49
16,435 168,93
19,53 0,726
5,654
62,62 48,95
11,32 64,24
81,17 34,03
10,29
2,480
0,677
42,00
0,144
3,053
55,75
46,90
12,49
5,50
16,475
169,27
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62,74
49,05
11,34
64,36
81,33
34,09
10,31
2,484
Banknoten
0,675 41,92 0,142 3,047 55,68 46,80 12,47 5,495 16,43
168,92 19,53 0,727
5,654 62,67 48,95 11,33 64,30
81,17 33,97
10,29
2,480
0,679 42,00
0,144 3,053 55,80 46,90 12,50 5,505 16,47
169,26 19,57 0,729 5,666 62,79 49,05
11,35 64,42
81,33 34,03
10,31
2,484
6% Deutsche Retchsanleihe v. 1927
*% Deutsche ReichSanl. von 1934 654% Doung-Anteihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mh Ausloj.-Rechten ............
Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, j.......
454% ehem. 8% Hessischer Bolls float 1929 (rückzahlb. 102%) ...
4J4% ehem. 8% Hessische Landes baut Darmstadt Gold R. 12...
654% ehem. 4?4% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiau.
454% ehem. 8% Darmst. Komm
Landesb.Goldjchuldverschr. R.b
Oberhesjen Provinz-Anleihe mti Auslos.-Rechten ............
Deutsche Komm. Sammelabl. An
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
454% ehe m.8% Franks. Hyp.-Banl
Golopse. 15 unkündbar bis 1935 654% ehem. 454% Franks. Hyp.
Bank-Ltqu.-Psandbrtese.......
654% ehem. 454% Rheinische Hyp.-Banl-Ltqu.»Goldpse. ...
454% ehem. 8% Pr. Landespfandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 19
454% ehem. 7% Pr. Landespfand
briesanst., Gold Komm. Lbl. 20 Steuergutsch.Verrechnungsk. 34-38
4% Oesterreichtsche Goldrente...
4.20% Oesterreichifche Silberrent, «% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4'4% desgl. von 1913..........
6% obgest. Goldmexikaner von 99
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie 1......... ..........
101,10
97,4
102,5
112,9
100,1
98,25
97
101
93,75
123
119,9
97
101
101,25
97,5
95
109,5
30,5
2,8
9,3
8,6
8,9
101,25
97,4 102,55
112,75
98,25
97
101
93,75
123
119,65
97
101
101,5
97,5
95
109,5
2,75
9,45
8,75
8,9
15,13
101
97,4 102,25
112,9
100,1
98,5
119,9
97
101,4
97,5
95
109,5
2,85
9,4
8,75
8,9
14,8
101,25 97,4
102,25
112,7
100,1
98,5
97
119,75
101,65
97,5
95
109,5
31
2,75
9,4
8,8
9
15
4% oesfli. Serie ti ............
6% Rumän. meint). Rente v. 1903 414%Rumän.vereinh.Nentev.lvl3
4% Rumänische vereinh. Rente . 2%% Anatolier ..............
Hamburg-Amerika-Paket .....0
Hamburg-Cüdam. Dampfschiff. o
Norddeutscher Lloyd .........O
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz- und Privat-Bank ... 4
Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft...... 4
Dresdner Bank.......... 4
Reichsbank ......•.........Vt
-21.(5.®......................O
Bekula.....................8
Clektr.Lieferungsgesellschaft... 6
Licht und Kraft ............. 7
Felten & Guilleaume .........4
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ........ 6
Rhein. Wests. Eleltr.......... 6
Schuckert L Co............... 6
Siemens L Halske............ g
Lahmeyer L Co.............. 7
Buderus ................... '
Deutsche Erdöl .............. 4
Harpener................. 2%
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 3
Ilse Bergbau ............... 6
Ilse Bergbau Genüsse........ 6
«lvcknerwerke ...............2
Mannesmann-Röhren........3
6,8 10,25
5,6 42,75
14,5
16
121
100
100
100 199,75
38,25
156 133,5 160,13
138
144
133
140,75
163 204,5 147,5
111
134
131,5
116
137,75 114,75
107,75
6,8 10,25
5,65 42,75
14,5
16 121,5
100,25
100 100
197
38,4 154,5 133,5
159
138,5
146 134,5 141,25
164
204
147,5
110 134,25 129,75 115,75
137,5 114,5
108,13
6,9 10,25
5,75
14,4
43,5
16,13 120,75 122,13
100
100
100
197,25
38,5
156 133,5
160 137,75 144,25 133,5 140,65
163
204
147,5
110,13
134
131 116,13
137,25 114,5
107,5
6,75
10,25
5,7 43,65
14,65
44,5
16,25
121,25
123
100,25
100 100
197
38,4
154,5
160 138,75 146,5
135
141,4
163,5
203
147,5
110,75 134
130
116,4
136,5
114,5
108,25
ManSfelver Bergbau....... 6%
Kokswerke ............ 6
Rheinische Braunkohlen .....12
Rheinstahl.................. 4
Bereinigte Stahlwerke......8y»
Olavi Minen ...... 0
Kaliwerke Aschersleben........5
Kaliwerke Westeregeln........5
Kaliwerke Salzdetfurth.....7%
I. G. Farben-Industrte ....... 7
Scheideanstalt.............. 9
Goldschmidt ................ 5
RÜtgerswerke ............... 6
Metallgelellschast............. b
Philipp Holz mann...........4
Zementwerk Heidelberg ......7
Cementwerk Karlstadt.........6
Schultheis Pahenhofer .......4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O
Bemberg...................5
Zellstoff Waldhof ............6
Zellstoff Aschaffenburg .......O
Dessauer Gas ...............7
Daimler Motoren............O
Deutsche Linoleum ...........8
Orenstein & Doppel ........ O
Westdeutsche Kaufhof.........O
Chade............'.......... 9
Accumulaloren-Yabrik....... 12
Conti-Gummi.............. 11
Gritzner....................o
Mainkraftwerke Höchst a.M.... 4
Süddeutscher Zucker........10
143,75
146,5
107,75
129,5
129
185
170,5
273
115
132
138,75
129
145
150
53
86
151,5
119,26
128 175
47,9
215
189
32,75 96
225
143,5
231
147,5
107,75
26,65
129,75
129
170,5
273
115
131,75
139
129,75
146,5
150
52,9
86
152
118,5
128,4
174
48
415
188,5
I 33,25
95,5
I 224
144 133,25
225 146,5 107,5 26,65 129,75
129 184,75
170,5
115,5 131,75
138,5
129,5
110
52,75
85,75
153 119,25 119,5 128,13
176
84,5
47,75
216 189,25
1 32-72
1 226
143,5 133,25
231 147,75 107,65
26,5 129,75
129
184
170,4
115 131,5 139,25
130
110
53,25
86 152,25 117,75 119,25 128,75
174 86,75
48
420 218
188,5
33
i 224
Äerl>n,18..iult
( Geld
Brief _
Amenkamsche Roten..............
Belgische Roten..................
Dänische Roten .................
Englische Roten .................
Französische Roten...............
Holländisclie Roten...............
Italienische Roten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, A 1OO Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
Ungarische Noten ................
2,432
41,76
55,48
12,435
16,38
168,50
62,45
64,08
80,99
33,63
2,452
41,96
55,70
12,475 Bl 6,44 169,18
62J1
64,34
81,31
33,77


