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holten sich die Düsseldorfer den Titel gegen Schalke, nachdem in der Vorschlußrunde die beiden süddeut­schen Vertreter, Eintracht Frankfurt und 1860 Mün­chen, klar ausgeschaltet worden waren. Fortuna konnte aber den Titel nur ein Jahr lang behaupten. 1934 schon reichte es nicht einmal mehr zur Gau­meisterschaft, die in diesem Jahre und dann auch 1935 der VfL. Benrath gewann. In diesen zwei Jahren hatte die Fortuna-Mannschaft eine Forrn- krise durchzumachen, die erst zu Beginn dieser Sai­son ganz behoben werden konnte. Nun aber ist die Elf wieder glänzend in Form, wie der mit vielen Längen errungene Gaumeistertitel und der verhält­nismäßig leichte Gougruppensieg bewiesen haben. Fortuna Düsseldorf wird dem 1. FC. Nürnberg ein würdiger Gegner sein. *

Die Mannschaften.

Folgende Mannschaften werden sich dem Berliner Schiedsrichter Alfred Birlem zum Kampf stellen: 1. F C. Nürnberg:

Köhl Billmann Muntert Uebelein Carolin Oehrn Gußner Eiberger Friedel Schmidt Schwab

Kobierski Zwolanowsti Nachtigall Wigold Albrecht Czaika Bender Mehl Bornefeld Janes Pesch

Fortuna:

wer siegt?

Nach dem großen Spiel gegen Schalke wurde der 1. FC. Nürnberg zum Favoriten auch gegen die Fortuna gestempelt. In der Stuttgarter Form soll­ten die Nürnberger den Düsseldorfern ledenfalls überlegen sein. Das kann man ruhig behaupten, ohne damit die westdeutschen Gefühle zu verletzen. Die Nürnberger müssen jedoch wirklich in bester Form spielen, wenn sie die Fortuna besiegen wol­len. Denn auch Fortuna Düsseldorf ist eine Klasse­mannschaft und gegen solche Mannschaften gejuinm man nur mit dem besten Können und dem letzten Einsatz. DerClub" hat durch den Sieg über Schalke einen großen moralischen Rückhalt bekommen er wird ihm in diesem schweren Kampf von großem Nutzen sein. r . .

Ganz Deutschland schwört aus den ^eg des 1. FCN. (und der Westen baut aufseine Fortuna) und hofft, daß dieViktoria" nach dreijähriger Ab­wesenheit wieder in die süddeutschen Gefilde zuruck- kehrt.

Leichtachletik-Kreismeisterschasten der Kauen

fern wurde Frl. Röhmig Siegerin in 14,4 Sek vor Fr. s ch (1900) 14,9, Sek. und Frl. W eher (VfB.-R.) 15,1 Sek. Mit den gezeigten Leistungen der Damen kann man zufrieden sein. Wie sehr aber noch Verbesserungen erzielt werden können, kam beim Speerwerfen deutlich zum Ausdruck. Einigen Teilnehmerinnen waren die grundlegen­den Bestimmungen nicht bekannt und sie sielen, trotz besserer Leistungen, im Vorkampf aus. Erste wurde dann, ohne, daß eine Entscheidung ausge­tragen werden konnte, Frl. S ch o l l vor Frl. S l e ck und Frl. Luh, alle vom VfB.-R. Die Meisterin wurde nicht ermittelt.

Den Schluß bildete die 4X100-MeterStafsel, die von den Damen des MTV. in 58,5 Sekunden vor VfB.-R., 58,7 Sekunden, und 1900, 59,2 Sekunden, gewonnen wurde.

Die Ergebnisse:

Hochsprung: 1. Röhmig, MTV., 1,38 Meter (nicht ausgesprungen); 2. Dapper, VfB.-R., 1,28 Meter; 3. Luh, DsB.-R., 1,25 Meter (durch Stechen entschieden).

Diskuswerfen: 1. Röhmig, MTV., 32,43 Meter; 2. Dapper, VfB.-R., 22,50 Meter; 3. Schmidt, VfB.-R., 22,49 Meter.

lOO-Meter-Lauf: 1. Röhmig, MTV., 14,4 Sek.; 2. Lösch, 1900, 14,9 Sek.; 3. Weber, VfB.-R., 15,1 Sek. _

4X lOO-Meter-Stafsel: 1. MTV. 58,5 Sek.; 2. VfB.-R. 58,7 Sek.; 3. Spvg. 19OO 59,2 Sek.

Am gestrigen Donnerstagabend wurden auf dem Platz der Spieloereinigung 1900 auch die Kreis­meisterschaften der Frauen zum Austrag gebracht. Herrliches Sportwetter und einige Zuschauer ver­halfen dieser Veranstaltung zu gutem Gelingen. Wenn auch den Frauen große Wettkämpfe im all­gemeinen nicht liegen, fo waren doch die gezeigten Leistungen befriedigend und geben die Hoffnung, daß es auch in Gießen im Frauensport vorwärts gehen wird. Gemeldet hatten: der MTV. Gießen, der VfB.-R. Gießen und die Spieloereinigung 1900. Leider wurden die abgegebenen Meldungen nicht von allen erfüllt.

Die Kämpfe wurden mit dem Hochsprung begon­nen. Einwandfreie Siegerin wurde Frl. Röhmig vom MTV. mit der Leistung von 1,38 Meter. Sie sprang diese Höhe glatt und verzichtete in An­betracht der noch folgenden Kämpfe auf das Weiter­springen. Die zweite Siegerin wurde Frl. Dapper vom VfB.-R. mit 1,28 Meter. Um den dritten Platz mußte eine besondere Entscheidung durchge­führt werden, den sich dann Frl. Luh im Kampf gegen vier andere Springerinnen holte. Im nach­folgenden Diskuswerfen siegte ebenfalls Frl. R ö h- m i g (MTV.) mit 32,43 Meter vor Frl. Dapper (VfB.-R.) 22,50 Meter und Frl. Schmidt (VfB.-R.) 22,49 Meter. Hierbei zeigte Frl. Röhmig, daß sie bei sachgemäßem Training in der Lage ist, ihre Wurfleistung noch wesentlich zu verbessern. Im lOO-Meter-Lauf kamen nach zwei Dorläufen die sechs Besten in den Entscheidungslauf. Auch in die-

Wirtschaft.

Senkung der preise für Stickstoff-Düngemittel.

In Verfolg des zwischen dem Reichsnährstand und dem Stickstoffsyndikat im Februar 1935 abge­schlossenen Vertrages haben jüngst Verhandlungen über oie Stickstoffpreise stattgesunden; sie haben zu einem neuen Abkommen zwischen Reichsnähr­stand und Stickstoff-Syndikat mit Gültigkeit bis zum 30. Juni 1940 geführt, das die Reichsregierung gebilligt hat. Die Stickftoffpreise werden sich in Zukunft nach der jeweiligen Höhe des Jnlands- abfatzes des Stickstoff-Syndikats im vorhergegange- nen Düngejahr richten.

Entsprechend der im Düngejahr 1935/36 erzielten Absatzsteigerung werden im kommenden Düngejahr (1. Juli 1936 bis 30. Juni 1937) die Preise für Stick st offdüngemittel gesenkt werden. Das Ausmaß der Senkung ist bei den einzelnen Düngemitteln nicht das gleiche. Es ist am größten bei den Salpeter- und den Ammoniaksalpetersorten; bei diesen Erzeugnissen werden außerdem die bis­her verhältnismäßig engen Spannen zwischen den Anfangs- und Endpreisen (Juli bzw. Februar) an die Preisspannen bei anderen Düngemitteln an- geglichen werden. Hierdurch soll die im Rahmen der Erzeugungsschlacht besonders wichtige Düngung des Grünlandes und der Zwischenfrüchte, für welche die salpeterhaltigen Düngemittel in erster Linie in Frage kommen, erleichtert werden.

Im Preise der Kalkstickstoffsorten ist in Zukunft der Preis für den gewöhnlichen 75-Kilogramm- Papiersack enthalten.

Die Spannen zwischen Anfangs- und Endpreisen betragen bei allen Düngemitteln einheitlich 10 Pf.

* Gesteigerte Kohlenproduktion in Hessen. Die seit Beginn des Jahres festzustellende

Steigerung der Kohlenproduktion im Lande Hessen hat auch im Berichtsmonat Mai angehalten. Es wur­den im Monat Mai gefördert 88 881 Tonnen Roh­braunkohlen, von denen 85 814 Tonnen weiterver­arbeitet worden sind.

* Pflichteinlagerung von Roggen. Durch eine Anordnung Nr. 38 der HV. der deut­schen Getreidewirtschaft ordnet der Vorsitzende fol­gendes an: Die für Mühlen mit einem Grundkon­tingent an Roggen und Weizen zusammen von mehr als 750 Tonnen vorgeschriebene Pflichteinlage- rungsmenge von Jnlandsroggen in Höhe eines Monatskontingents wird hiermit bis auf weiteres auf die Hälfte des Monatskontingents der Mühle herabgesetzt. Die Anordnung ist vom 13. Juni 1936 datiert.

Kbein-Mainische Börse.

INillagsbörse überwiegend fester.

Frankfurt a. M., 18. Juni. Die Börse lag recht ruhig. Anfangs überwogen die Kurssteige­rungen auf allen Märkten. Neue Anregungen lagen nicht vor, auch sind die Publikumsaufträge etwas geringer geworden. Später erfolgten unter Füh­rung einiger Werte, wie Kaufhof, Verein. Stahl­werke leichter Rückgang, der durch eine erneute Er­holung wieder abgelöst wurde. IG.-Farben schwank­ten zwischen 173,25 (172,75) bis 172,90, Scheidean­stalt lagen 3 v. H. höher. Die übrigen Chemiewerte gut gehalten. Am Elektromarkte waren Siemens um 2,50 v. H. fester, daneben Gesfürel 2, RWE. 0,75, AEG. 0,13, Mainkraft 0,50, Chade 2 Mark. Auch Montanwerte zumeist freundlicher, so Hoesch um 0,90, Ilse Genuß 0,90, Otavi 0,50. Stahlverein zunächst behauptet 96,65, dann 96. Eisenhandel 0,75 o. H. höher. Don Motorenwerten BMW. gehal­ten, Daimler 0,75, Muag 0,50 v. H. bestigt. Am Baumarkt Holzmann abzüglich 5,4 v. H. Dividende

Erheblicher Anstieg der Spareinlagen in Heffen-Aassan.

Der ununterbrochene Spareinlagenanstieg, der in Hessen-Nassau seit über drei Jahren anhalt, setzt sich unvermindert auch im neuen Jahre fort.

Die von den 57 öffentlichen Sparkassen der Pro- oin» Hessen-Nassau am 30. April 1936 verwalteten Sparguthaben stellten sich auf 567,86 Millionen Mark gegen 537,57 Mill. Mark Ende April 1935.

Der Zuwachs innerhalb der letzten 12 Monate beträgt mithin 33,20 Millionen Mark einschließ­lich der gutgeschriebenen Zinsen.

Die reine Spareinlagenzunahme in Hessen-Nassau stellt sich von Ende Dezember 1935 bis Ende April 1936 auf 1,56 v. H. des ursprünglichen Bestandes und liegt damit recht wesentlich über dem für die preußischen Sparkassen errechneten Durchschnitts­satz von 1,29 v. H.

Der Monat April 1936 war für die hesien- nassauischen Sparkassen besonders günstig. Bei einem prozentualen Spareinlagenanstieg von 0,45 v. H. wurde der für Preußen festgesetzte Durch­schnittssatz von 0,21 v. H. sehr erheblich übertroffen.

Die Zahl der bei den heffen-nasfauifchen Spar­kassen geführten Sparkonten erhöhte sich von Ende April 1935 bis Ende April 1936 um rund 77 500 auf 1 585 000 Stück.

Demnach sparen heute in Hessen-Nassau von 100 Einwohnern 60 bei einer der 57 mundelsicheren Sparkassen. Auf den Kopf der hessen-nassauischen Bevölkerung kam Ende April 1936 ein durchschmtt- liches Sparguthaben von 219,68 Mark gegen 206,80 Mark im gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Die Depositen-Giro- und Kontokorrenteinlagen der hefsen-nasfauischen Sparkassen erhöhten sich inner­halb der letzten 12 Monate ebenfalls wesentlich. Der Gesamtbestand stieg um 8,30 Mill. Mark auf 81,90 Mill. Mark, d. h. um mehr als 11 v. H. Auch hier war der letzte Monat bei einem Zuwachs von 3,80 Mill. Mark besonders günstig. Die Zunahme betrug 4,88 v. H. und liegt sowohl ganz erheblich über dem preußischen (1,69 v. H.) als auch über dem für das Reich (1,86 v. H.) errechneten Durch­schnittssatz.

um 1,50 v. H. erholt, Heidelberger Zement nur knapp gehalten. Don Zellstoffwerten Aschaffenbur­ger gegenüber ihrem gestrigen Rückgang um 1 v. H. erholt. Schiffahrtswerte, Reichsbahn-DA. ohne Ver­änderung. Im einzelnen bröckelten AKU. mäßig ab, Westd. Kaufhof lagen in Nachwirkung des Ab­schlusses um 1,65 v. H. schwächer, Deutsche Linoleum in Erwartung einer höheren Dividende und Erleich­terung der Dioidenden-Transferfrage um 2,50 v. H. erhöht.

Arn Rentenmarkt lagen deutsche Anleihen sehr ruhig und kaum verändert. Nachfrage blieb für Kommunal-Umschuldung, Altbesitz war 0,25 v. H. schwächer. Von Auslandrenten zogen auf die Zins­zahlung Rumänen stärker an, so 4proz. Rumänen um 0,30, 5proz. Rumänen um 0,5, 4/^proz. Ru­mänen um 0,50 v. H. Sonstige Auslandrenten sehr ruhig.

Der Verlauf lag außerordentlich ruhig, mangels Kundenaufträge war der berufsmäßige Börfenhan- del zu Positionslösungen geneigt, so daß die Kurse eher noch abbröckelten. JG.-Farben etwa 173 (173,25), Verein. Stahlwerke 96 nach anfangs 96,65. Umsätze von Belang fanden nirgends statt.

Auch deutsche Anleihen sehr still. Von Ausland­renten lagen die kleinen Ostwerte erneut schwächer, Rumänen konnten ihre ersten festeren Kurse etwa behaupten.

Stadtanleihen fast ohne Umsatz, Pfandbriefe un­verändert.

Im Freiverkehr Ufa 63 (63,50), Adler-Kleyer 107,50 (107,50), Pokorny 108 (109), Wayß & Frey- tag ex Dividende 117,50 (121,50), Growag 88,50 (89). Die übrigen Werte unverändert.

Tagesgeld wieder 2,75 v. H.

Abendbörse still.

Die Abendbörse verlief ohne Anregung und Son­derbewegung. Die Mittagsschlußkurse waren etwa gehalten. IG. Farben 172,50 (172,25), Mannes­mann 100,50, Reichsbank 195,50, ebenfalls unver­ändert. Gut gehalten waren Daimler mit 124,50 zu 125, auch Kaufhof behauptete ihren Mittagsschluß­kurs. Verein. Stahlwerke lagen um 0,40 v. H. schwä­cher. Deutsche Anleihen sehr ruhig, auch Auslands­renten fast umsatzlos. 4 v. H. Rumänen 6,20 nach 6,30 zu hören. Der Verlauf der Börse blieb bei äußerst geringen Umsätzen unverändert. IG. Far­ben 172,50 (172,50), Altbesitz 113. Von Auslands­renten ungarische COWerte auf höhere Pariser Kurse 0,13 bis 0,25 v. H. höher. Die Nachbörse war umsatzlos.

Es notierten: 6 v. H. Verein. Stahlwerke 102,75, 4 v. H. Ungarn-Kronen 3,50, Lissabon Stadt 74,50, 4 v. H. Rumänen 6,20, Commerzbank 93,50, DD.- Bank 94,75, Deutsche Ueberseebank 114,50, Dresd­ner Bank 95, Buderus 105, Harpener 129, Man­nesmann 100,50, Hvesch 109,65, Rheinstahl 133,50, Verein. Stahlwerke 95,25, Aku 57, AEG. 36,25, Berl. Kraft & Licht 151 B, Bemberg 86, IG. Che­mie volle 246, dto. 5Oprozentige 169,75, Conti Gummi 192,50, Daimler 124,40, Erdöl 131,50, Scheideanstalt 269, Deutsche Linoleum 181,25, El. Licht & Kraft 154,50, IG. Farben 172,50, Gesfürel 141,50, Goldschmidt 115, Gritzner 33,25, Holzmann 126, Junghans 101, Lahmeyer 140, Muag 111,50. Moenus 91, Montecatini E 75,75, RWE. 135,50 Schuckert 158, Westdeutsche Kaufhof 46,50, Schös- ferhoss-Binding 183,25, Deutsche Reichsbahn-Vor­zugsaktien 123,25, AG. für Verkehr 123, Hapag 14,50, Nordd. Lloyd 15,90.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 18. Juni. Der Frankfurter Schlachtviehmarkt war gegen die Vorwoche in feinen Grundzügen kaum verändert. Wiederum war

der Auftrieb an Rindern mit 225 Stück, also 11 Stück weniger als in der Vorwoche, nur unzu­reichend. Rindfleisch ging also sehr schnell ab. Der Ausgleich erfolgte wiederum mit anderem Fleisch der Reichsstelle. Der Schweinemarkt hatte diesmal einen um 875 geringeren Auftrieb mit 4983 Stück. Die schon zuletzt beobachtete Saisonerscheinung der stoßweisen Beschickung aus Bayern hielt noch an. 250 Tiere konnten z. B. am Donnerstag von den Metzgern nicht ausgenommen werden. Die Quali­tät war gut, im übrigen erfolgte wieder Zuteilung. Der Verkauf erfolgte zu den Festpreisen. Der Schaf­markt zeigte ein freundlicheres Bild, die Qualität war gut bis mittelmäßig. Bei gleichbleibenden Prei­sen wurden die 111 (85) Tiere glatt ausverkauft. Der Kälbermarkt lag auch in dieser Woche noch unter Preisdruck. Die Qualität der anfallenden Tiere ist gut gewesen. Obwohl 160 Stück gegen letzten Donnerstag weniger aufgetrieben waren, verlief auch in der zweiten Hälfte der Woche der Kälbermarkt nur schleppend. Wiederum gaben die Preise von Donnerstag'zum Montag um 4 bis 5 Mark, von Montag bis Donnerstag um weitere 3 Mark je 50 Kilogramm nach, so daß der Kälber­preis gegenüber der Vorwoche etwa 7 bis 8 Mark weiter zurückfiel. Der Gesamtauftrieb war um 269 Tiere mit 1311 geringer beschickt. Entsprechend der Diehmarktlage waren wiederum sämtliche Fleisch­sorten, also Kalb-, Schaf- und Schweinefleisch sehr ausreichend vorhanden, nur Rindfleisch unzurei­chend, aber dafür erfolgte flotter Ausgleich durch Gefrierfleisch.

Auftrieb: 29 Rinder (gegenüber 11. 6. 23), darunter 2 Ochsen (), Bullen 3 (1), Kühe 19 (20), Färsen 5 (2), Kälber 684 (843), Schafe 74 (56), Schweine 1157 (1882); es notierten (je 50 Kilogramm Lebendgewicht) in RM.: andere Kälber a) 6165 (6875), b) 5460 (6267), d) 4553 (5261), d) 3544 (4051), Lämmer und Hämmel b2) Weidemasthämmel 4749 (4850), Schafe e) 40 bis 43 (4247), c) 3437 (3640), Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57). bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51), Rest nicht notiert. Es verblie­ben 242 Schweine Ueberstand. Marktverlauf: Kälber schleppend, ausverkauft, Hämmel und Schafe mittelmäßig, ausverkauft; Schweine zugeteilt.

Großhandelspreise für Fleisch und Fett- waren: Beschickung 534 Viertel Rindfleisch, 170 ganze Kälber, 13 ganze Hämmel, 438 halbe Schweine. Es notierten (für 50 Kilogramm) in RM.: Bullenfleisch a) 76, Kuhfleisch a) 77, b) 65, c) 54, Färsenfleisch a) 80, Kalbfleisch b) 9.5105, c) 8595, Hammelfleisch b) 9095, Schweinefleisch b) 74 höchster Preis; Fettwaren: roher Speck, unter 7 cm 6065, Flomen 80. Marktver­kauf: ruhig, außer Rindfleisch.

Schweinemarkt in Grünberg.

4- Grünberg, 18. Juni. Der heutige Schweine« markt hatte einen Auftrieb von 358 Ferkeln. Fol­gende Preise wurden erzielt: bis sechs Wochen alte Ferkel 20 bis 25 Mark, sechs bis acht Wochen alte 26 bis 29, acht bis dreizehn Wochen alte 30 bis 34 Mark. Marktverlauf: Es verblieb Ueberstand, da wegen des guten Heuwetters nur wenig Käufer er­schienen waren.

Schweinemarkt in Butzbach.

* Butzbach, 18. Juni. Der heute hier abge­haltene Schweinemarkt verzeichnete einen starken Besuch. Die Händler konnten ihre Ferkel restlos ab» setzen. 4 bis 6 Wochen alte Ferkel kosteten 20 bis 24 Mark, 6 bis 8 Wochen alte fofteteten 26 bis 28 Mark, 8 bis 10 Wochen alte Tiere 32 bis 33 Mark.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. UI.

Berlin

Frankfurt a.Ul.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurS

Schlußl. Abend» börse

Schluß« kurS

Echlußk. Mittag, börse

Schluß« kurö

Schlußt. Abend­börse

Schluß- kurS

Gchlutzk. Mittag- börle

Schluß­kurs

Gchlußk. Abend- börse

Schluß- kurS

Gchlußk. Mittag» börse

Lainm

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18

6.

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Datum

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Datum

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6% Deutsche Reichsanleihe o. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 byt% Boung-Anleihe von 1930 Deutjche Anl.-Ablöl.-Schuld mti

AuSlos.-Rechten ............

*Vi% Deutsche ReichSpostschahan Weisungen von 1934, 1.......

Wo ehem. 8% Hessischer Solls staut 1929 (rückzahlb. 102%) ...

*Vi% ehem. 8% Hessische Lande« bant Darmstadt Gold R. 12...

bVi% ehem. 4y,% Hess. Lande» Hypothekenbank DarmstadtLiau.

<y,% ehem. 8% Darm st. Komm

LaiidcSb.Goldschuldverschr IR.b

Oberhessen Provinz-Anleihe mii

Auslos.-Rechten ............

Deutsche Komm. Sammelabl. An

leihe Serie 1 mit Au-los.-Rechten

4'/,% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6y,% ehem. W/o Franks. Hhp.

Bank-Ligu.-Pfandbriefe.......

101,4 99,13

103,13

113,4

100,25

98,75

97

101,25

93,25

123,5

119,25

97

101,4

101,65

97,5

109,5

3 9,65 9,4 9,5

14,3

101,65

99,13

103

113

100,25

98,75

97

101,13

93,5 123,5

119,25

97 101,6 101,75

95 109,5

33,25

9,75

9,3

9,45

14

101,65 99,13

103

113,5

100,3

98,9

97

119,25

101,9

97,5

95 109,5

3 9,65 9,4 9,5 14,25

101,4 99,13

102,5

113

100,3

98,75

97

119,5

101,75

97,5

95 109,5

33,5

2,8 9,8

9,35 9,55

14,1

11,5

4% oesgt. Serie n ............

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4y»%Rumän.vereinh.Rentev.l913

4% Rumänische vereinh. Rente .

2%% Anatolier .............

7,5

10 6

14,5

15,75

124

118

93,5

94,75

95

198

36,65 151,25

135

157

135

141,5

137 135,25 159,5

203

141

107 132,75 129,5 110,25

138 106,25 102,13

7.9 10,65

6,2

14,5

15,9

123

117

93,5

94,75

95

197

36,25

151

134.5

155,13

135

143,5

135,5

158

204

140

105

131,5

129

109,65

138,9

105,4

100,5

11,25

7,5

10,13

5,9

45

14,25

27,75

15,5

124,5

117

93,25

93,75

95

198,25

36,65

151,5

135

157

135,75

143,5

137,25

135

159,4

202,75

140

106,75

132,75

129,5

110,25

171

138,5

105,75

102

7,75 10,75

6,25

14,4

29,25 15.65 123,4

117,25 93,5

94,75

95 195,5

36,25

151,13

134

154

135 141,65

135,25 157,75

205,5 139,5

104,75

132

129 109,65 171,75 137,5 104,75 100,65

ManSselver Bergbau.......6%

Koköwerke .................. 6

Rheinische Braunkohlen .....12

Rhetnstahl.................. 4

Vereinigte Stahlwerke......Sy,

Ltavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth.....7%

I G. Farben-Industrte.......7

Scheideanstalt...............9

Goldschmidt ................ 5

RütgerSwerle ............... 6

Metallgesellschaft.............6

Philipp Hol, mann...........4

Zementwerk Heidelberg ......7

Cementwerk Karlstadt......... 6

Schultheis Patzenhofer ....... 4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg................... 5

Zellstoff Galdhof............6

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............0

247 134,75 96,65 22,25 132,75

131

185

172,75

265 114,5 130,13 138,25

131,25 141,25

150

57,65 86

143 105,75

124 180

48,4

452 204

192

32,25 99

247

133,5

95,25

22,75

131

184,5

172,5

269

115

130,5

138

1«

150

57

86

144

106,75

124,4

182,5

46,5

454

205

192,5

33,25

99,5

236

136,25

138,4

247,5

135,5

96,13

22,75

133

131,5

185

172,4

114,75

130

137,4

110,9

57,25

85,65

143

105,5

121

124,4

180

82.4

47.9

450

204

192,5

!

236

137,5 137,75 247,5 133,5

95,4

22,75

133

130,4 184,9

172,5

115

130

137,75

125,75

110,75

57 85,65 143,75

106

120,5

125

181,5

82,25

46,5

452

205

192,5

236

Hamburg-Amerika-Paket .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd .........o

für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Privat-Ban! ... 4

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................ 4

Dresdner Bank..............4

ReichSbank ................ix

A.E.G...................... 0

Bekula.....................8

Eiektr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft .............

Felten & Guilleaume......... 4

Äesellsch.f.Elektr.Unternehmung ü

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Eiektr..........6

SchuckertSilo............... g

Siemens L Halske............ g

Lahmeyer L Eo.............. 7

6%% ehem. ' 4y,% Rheinische Hhp.-Bank-Ltqu.-Goldpse. ...

Wo ehem. 8% Pr. Landeöpfanp briefanstult, Psandbrtese R. 19 4%% ehem. 7% Pr.Landespsand briefanst., Gold Komm. C6I.20

Steuergutich.SerrechnungSk. 34-88

4% Oeslerreichische Goldrente...

4,20% Österreichische Silberrentr

BuderuS ....................

Deutsche Erdöl ...............

Harpener................. 2/t

Deutsche Linoleum........... g

Orenstein & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Chade...................... 9

Accumulatoren-Fabrik.......12

Conti-Gummi..............u

Gritzner.....................

Mainkrastwerke Höchst a.M.... 4

Süddeutscher Zucker ........10

4% Ungarisckfe Staatsrente v. 1910

454% desgl. von 1913..........

Hoejch EisenKöln-Neueffen .. 's

Ilse Bergbau ...............6

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klöcknerwerke ...............3

Mannes maun-Röhreu........8

6% äbgest" Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie l...................

Devi

enmarkt Berlin Frankfurt a.M.

17.Juni

18.Juni

Amtliche Notierung

Geld | Brief

Amtliche Notierung

Geld | Brief

Lluenos Alre

Brüssel ....

Rio de Jan.

Sofia.....

Kopenhagen Danzig....

London .....

HelsingforS.. Paris .....

Holland ....

Italien.....

Japan ......

Jugoslawien Oslo..... ;

Wien.......

0,689

42,03

0,139

3,047

55,83

46,80

12,505

5,509

16,36

168,02

19,48

0,731

5,654

62,84

48,95

11,36

64,47

80,33

33,87

10,26

2,484

0,693

42,11 0,141

3,053

55,95

46,90

12,535

5,521

16,40

168,36

19,52 0,733

5,666

62,96

49,05

11,38

64,59

80,49

33,93

10,28

2,488

Banfnofen

0,688

42,02

0,139

3,047

55,74

46,80

12,485

5,504

16,35

167,84

19,53 0,731

5,654

62,75

48,95

11,345

64,37

80,26

33,86

10,25

2,484

0,692

42,10 0,141

3,053

55,86

46,90

12,515

5,516

16,39

168,18

19,57 0,733

5,666

62,87

49,05

11,365

64,49

80,42

33,92

10,27

2,488

Lissabon.... Stockholm... Schweiz ... Spanien.... Prag.......

Budapest ..

Neuyork ...

Berlin,s 8. Fum

Geld

Br.ef

Amerikanische »Noten..............

Belgische Noten..................

2,436

41,88

2,456

Dänische Noten ................

55,49

12,45

16,30

167,42

55>1

12,49

16,36

168,10

Englische Noten ..............

Französische Noten..............

Holländische Noten..............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..........

62,53

62,79

Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten..............

64,15

80,08

33,52

64,41

80,40

33,66

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

Ungarische Noten................