Schaffende sammeln und geben!
Gießen (Neuenweg 19), den 16. Oktober 1936.
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6585 D
Fernsprecher 2096 und 4276
6575A
Steinbach und Düsseldorf, den 15. Oktober 1936
6622D
In tiefer Trauer:
Dr. Weiß und Frau
L. Weiß und Familie
Wilh. Menges und Frau Wilh. Dern und Fam.
Alb. Leun und Fam.
Karl Faber und Frau
Heuchelheim (Kinzenbacher Str. 23), 17. Okt. 1936.
04794
zeitig zum Ausdruck.
Theodor Herr.
6639 D
Reichsstraßensammlung-
Keiner
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HAITIS DER GUTEN
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DAS
WKW 1936/37
1 ?. / 1 H. Oktober 19 3 6
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mußte mit in das hie- wo er zwei
Für alle wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang meiner lieben unvergeßlichen Frau und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers sage ich allen hierdurch meinen herzlichen Dank.
Der Verstorbenen letzter Wunsch, allen Freunden, Bekannten und Verwandten für alle Aufopferung und Liebesmühe herzlich zu danken, bringe ich gleich-
Die Beerdigung findet am Montag, dem 19. Oktober, nachmittags 2 Uhr, auf dem Alten Friedhof statt
blauen Herrenanzügen.......
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Unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Bruder, Schwager und Onkel
Herr Johannes Menges, Steiger i. R.
ist heute nach kurzem Leiden im 80. Lebensjahre sanft entschlafen.
Offenbach, Pforzheim. Gießen, Frankfurt a. M, Hörnsheim, Großen- Linden, den 16. Oktober 1936.
Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 18. Oktober, nachm. 3.15 Uhr, vom Trauerhause, Großen-Linden, Frankfurter Straße 38, aus statt 04771
Alle Volksgenossen spenden am Heuligen Samstag und am morgigen Sonnlag den Sammlern der Deutschen Arbeitsfront für das Winterhilfswerk! Auf jede Spende kommt es an! Jedermann gebe nicht nur, sondern opfere, um an seinem Teile dazu beizutragen, daß das Gesamtergebnis der Sammlung die bisherigen Erträge noch erheblichüber- sieigtr
Die Beerdigung findet statt: Sonntag, den 18. Oktober, nachm. 2 Uhr
6574 D
Danksagung
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen sowie für die Kranzspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers sagen wir hierdurch allen unseren besten Dank.
gemacht.
Gießen, den 13. Oktober 1936. Dao Finanzamt.
Friedrich M o m b e r g e r ab und schweren Kopfverletzungen sige Krankenhaus verbracht werden, Stunden später v e r st a r b.
Landkreis Gießen.
Für die überaus vielen Beweise liebevoller Teilnahme, die uns beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen zuteil wurden, sagen wir hiermit unseren herzlichen Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Schäfer L, Wagnermeister.
Wieseck, den 17. Oktober 1936
Kreis Alsfeld.
Ober-Ohmen, 16. Okt. Gestern gegen 17 Uhr brach im Anwesen des Schmiedemeisters Karl Maurer auf bisher unaufgeklärte Weife ein Brand aus, der in wenigen Minuten die mit Heu und Stroh gefüllte Scheune in ein Flammenmeer verwandelte. Dem umsichtigen tatkräftigen Eingreifen der hiesigen Feuerwehr und den beiden Nachbarwehren von Ruppertenrod und Unterseibertenrod war es zu verdanken, daß ein Ueber- greifen des Feuers auf die Nachbargebäude der Landwirte Karl Kratz und Friedrich Schott unterbunden wurde. Selbst das Wohnhaus des Betroffenen konnte gerettet werden, bis auf einen Anbau, in dem sich ein Materiallager des Bruders Wilh. Maurer (Elektromonteur) befand.
Oberhessen.
Beim Spiel tödlich abgestürzt.
IH Laubach, 16. Okt. Der 10jährige Hans, Frei stürzte heute nachmittag gegen 13.30 Uhr beim Spielen in der Scheune des Landwirts
Heute nacht entschlief sanft unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Tante Frau Marie Vogt, geb. Vogt im Alter von 79 Jahren.
Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:
Louis Vogt
Heute verschied nach sechstägigem Kranksein meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin, Gote und Tante
Frau Margarete Reuschling, geb. Haas
im 63. Lebensjahre
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Karl Reuschling III., Schuhmachermeister
Karl Reuschling II., Schuhmachermeister und Familie
Theodor Gerhard und Familie
Heinrich Reuschling und Familie
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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Georg Seipp II.
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Unser Ausverkauf in den vorgenannten Abteilungen ist in Kürze beendet und empfehlen wir daher beschleunigte Eindeckung in vorerwähnten Artikeln, soweit noch der Vorrat reicht.
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Z Allendorf a.d. Lumda, 16. Okt. Dieser Tage wurde innerhalb der hiesigen Gemeindegruppe des Reichsluftschutzbundes, Bezirksgruppe Oberhessen, durch den Ortsgruppenleiter Dr. Haas (Alten- Buseck) eine Verdunkelungsübung durchge- führt. Der Beginn der Verdunkelung wurde durch ein Signal der Freiwilligen Feuerwehr bekanntgegeben. Gleichzeitig wurden sämtliche Straßenlaternen gelöscht und mit der Kontrolle der einzelnen Hofreiten durch Polizei und Hauswarte begonnen. Nach Schluß der Verdunkelung, die in allen Teilen befriedigend ausgefallen war, konnte festgestellt werden daß die Bevölkerung die Notwendigkeit des Luftschutzes völlig erkannt hat. — Unweit des Ortes ereignete sich ein eigenartiger Unfall, der für den Betroffenen noch glimpflich abgelaufen ist. Als ein in Climberg wohnhafter Arbeiter auf seinem Fahrrad, im Begriff, seine Arbeitsstätte in Lollar aufzusuchen, morgens zwischen 6 und 7 Uhr die hiesige sog. Heerstraße passierte, sprangen ihm kurz vor dem Bahnübergang plötzlich drei Rehe von der Seite entgegen, in der Absicht, die Straße zu überqueren. Eines der Tiere rannte gegen das vordere Rad. Hierdurch kam der Radfahrer zu Fall und zog sich erhebliche äußere Verletzungen zu. Unter großen Anstrengungen konnte er sich noch nach feiner elterlichen Wohnung in Allendorf begeben
ch Lauter, 16. Okt. In diesem Jahr herrschte in unserem Orte eine rege Bautätigkeit. Es wurden zwei neue Wohnhäuser errichtet. Gegenwärtig läßt ein hiesiger Geschäftsmann eine neue Werkstatt errichten. Neben diesen Neubauten wurden kleinere Erweiterungsbauten und Instand - setzungsarbeiten ausgeführt. Außerdem hat ein Landwirt die Arbeiten für ein Silo in Angriff nehmen lassen. Wie verlautet, tragen sich noch mehr Landwirte mit dem Gedanken, Silos zu errichten. — Den minderbemittelten Volksgenossen bietet sich eben eine gute Verdienstmöglichkeit. Der hiesige Jagdpächter hat bekannt geben lassen, daß jedes Quantum von gesammelten Eicheln von ihm aufgekauft wird. Neben den minderbemittelten Volksgenossen sind auch die Kinder emsig am Werk, um einiges Geld durch das Eichellesen zu verdienen.
Bekanntmachung.
Die Viehhändler
Karl I ä g e r und Alberl Jäger zu Grünlngen sind wegen
Steuerhinterziehung
mit Geldstrafen von
je RM. 2000.-
bestraft worden.
Sie haben Umsatz-, Einkommen- und Gewerbesteuern für 1933 bzw. 1934 im Betrage von insgesamt RM. 1478.— hinterzogen.
Die Bestrafung wird auf ihre Kosten bekannt-
Lollar, 17. Okt. Unser Altbürgermeister Schmidt begeht am morgigen Sonntag, 18. Oktober bei bester körperlicher und geistiger Frische seinen siebzig st en Geburtstag. Das Amt des Bürgermeisters versah er 28 Jahre lang in vorbildlicher Treue und Gewissenhaftigkeit. Sehr vieles, was der Gemeinde zum Segen wurde, entstand während seiner Amtstätigkeit. Es sei nur an einiges hiervon erinnert: der Neubau der Schule, die Wasserleitung, die Feldbereinigung und die Kanalisierung des Ortes. Besonders hervorzuheben ist, daß vieles davon seiner eigenen Anregung zu verdanken ist, und er in sehr früher Zeit die Zweckmäßigkeit dieser Vorhaben erfaßt hatte. Sein Amt brachte es mit sich, daß er wie wohl kein anderer mit der Oeffentlichkeit verbunden war, und so gehört er heute noch dem Vorstand des Vereins „Kinderfreund", wie dem Kirchenvorstand als einer der Eifrigsten an. Seine reichen Erfahrungen und sein großes Verantwortungsbewußtsein machen seinen Rat immer wertvoll. Einen großen Teil seiner Ruhezeit verbringt Altbürgermeister Schmidt bet seiner Tochter in Grünberg. Jedoch zieht ihm seine Anhänglichkeit zu seiner Gemeinde bei allen Anlässen an den Ort seiner früheren segensvollen Tätigkeit. Die gesamte Gemeinde Lollar, bei der er wegen seiner Aufrichtigkeit und geraden Wesensart geehrt und geachtet ist, gedenkt seines früheren Oberhauptes an seinem Geburtstage mit den besten Wünschen und hofft, daß ihm an der Seite seiner Gattin noch viele schöne Lebensjahre vergönnt sind.
Aus unserem AUSVERKAUF,.
Amtsgericht Gießen.
Der 28 Jahre alte Angeklagte K. Z. hat am 18., 19. und 20. Mai gewerbliche Fahrten mit einem Probesahrtkennzeichen ausgesührt, ohne daß das Fahrzeug von Kreisamt zugelassen war. Er erhielt durch das Amtsgericht Gießen eine Geldstrafe von insgesamt 35 Mark, hilsweise 7 Tage Gefängnis. In der gestrigen, auf seinen Einspruch hin stattgefundenen Hauptverhandlung erklärte sich sein ehemaliger Chef, der als Zeuge geladen war, bereit, die Strafe zu bezahlen, worauf der Angeklagte seinen Einspruch gegen den Strafbefehl zurücknahm.
Der erst 23jährige Ernst Göbel aus Gießen hat es am 21. Juni 1936 unterlassen, als eine Abteilung der Hitlerjugend mit Fahnen durch die Brandgasse an ihm vorbeizog, die Fahnen zu grüßen, so daß die Passanten Anstoß nahmen. Durch Strafbefehl des Amtsgerichts Gießen erhielt er wegen groben Unfugs eine Haft st raße von drei Wochen auferlegt. In der auf feinen Einspruch hin durchgeführten Hauptverhandlung wurde der Angeklagte einwandfrei überführt. Wegen seines frechen Leugnens erhöhte das Gericht die Haftstrafe auf vier Wochen und legte ihm die Kosten des Verfahrens auf.
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SAtzmnMWliu. Heren nach der Naturschutzverordnung vom 18. März 1936 (RGBl. I Seite 181) und den ergänzenden Bestimmungen, aus- fichrlich erläutert von Professor Dr. W. Weber, o. ö. Prof, der Rechte und Referent im Reichs- und Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, und Prof. Dr. Walther Schoenichen, Leiter der Reichsstelle für Naturschutz.
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Heuchelheim (Kirchstr. 3). den 17. Oktober 19: 6.
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