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Gefechtsübung -es II. Bataillons Fnf.-Rgt. 36 im Raume bei Steinbach und Lich.

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In gut gedeckter Stellung.

Ein Schwätzchen an der Feldküche. (Aufnahmen |2|: Photo-Pfaff. Gießen.)

Als am gestrigen Freitagmorgen das II. B a - taillon unseres Inf. - Rgts. 36 unter der Führung seines Kommandeurs. Oberstleutnant Schmidt, zu einer größeren Gefechtsübung aus­rückte, hing über dem Land und besonders im Walde noch dichter Nebel. Aber bald brach die Sonne durch und die Soldaten konnten ihre Uebung bei herrlichstem Wetter durchführen. Es entwickelte sich für alle, die als Zuschauer gekommen waren, ein vielfältiges Bild, denn neben den Mann­schaften wurden schwere und leichte Maschinenge­wehre eingesetzt, ferner Minenwerfer und Tankab­wehrgeschütze. Den Kolonnen folgten außerdem Ba­gagewagen auch vier Feldküchen für die Mittags­verpflegung. Die Jugend verfolgte das Tun der Soldaten und die Handhabung der Waffen mit arößter Aufmerksamkeit, und die Soldaten, insbe­sondere jene, die an den Straßen und in der Nähe von Steinbach Garbenteich und Hausen vorzugehen hatten, waren stets dicht umlagert

Der Angriff und das entfaltete Vorgehen geschah selbstverständlich unter Ausnutzung aller gebotenen Deckungsmöglichkeiten. Für die Zuschauer war es deshalb, im Gegensatz zu dem Winterschießen unse­rer Artillerie bei Gleiberg und bei Lollar, nicht leicht, den Kampfverlauf zu verfolgen, oder die Absichten der Gegner zu übersehen, zudem sich das gefechtsmäßige Vorgehen auch auf ziemlich gro­ßem Naum vollzog.

Die Gefechtsannahme: Das II. Bataillon war linke Seitendeckung des verstärkten Infanterie-Regiments 36 und sollte über Steinbach und Lich einen von dort gemeldeten Feind zurückwerfen. Dem Batail­lon war zu dieser Aufgabe ein Minenwerfer- und Panzerabwehrzug unterstellt worden.

Um 8 Uhr wurde der Vormarsch nach kurzer Rast in der Gegend der Waldkaserne angetreten. Vorhut war die verstärkte 5. Kompanie, der es sehr bald gelang, die ersten feindlichen Spähtrupps von den Lindenbergen bei Steinbach und von den Höhen im Nordosten von Steinbach zurückzuwer­fen. Das nachfolgende Gros des Bataillons war aber gezwungen, über das freie Gelände bei Stein­bach entfaltet oorzugehen, um nicht plötzlich in das Feuer feindlicher Maschinengewehre $u geraten. Unter Einsatz mehrerer schwerer Maschinengewehre gelang es der 5. Kompanie sehr bald, auch die Enge in Richtung Albacher Hof zu durchschreiten.

um dann hier auf sehr ernstlichen Widerstand zu stoßen, da der Feind, die 6. Kompanie, einen nörd­lich vorgelagerten Höhenzug sehr stark besetzt hatte.

Unterdessen war die blaue Hauptabteilung über HausenGarbenteich vorgekommen. Um dem Feind ein Wiederfestsetzen im Gelände südlich von Lich zu verwehren, kam es jetzt darauf an, schnell mzupacken und die 6. Kompanie anzugreifen. Das Gelände gestattete dem II. Bataillon (Blau) gedeckte Bereitstellung im Licher Stadtwald, so daß der Flü­gel von Rot in seiner rechten Flanke bedroht wurde. Da im übrigen ihr Auftrag als rechte Flanke des auf dem Hardtberg ausweichenden roten Batail­lons erfüllt war, ging nunmehr die 6. Kompanie unter Belassung von Spähtrupps am Feind auf Lich und eine Höhe südostwärts davon zurück. Da-, mit war die Uebung beendet.

Nach dem SignalDas Ganze Halt" sammelten sich die Mannschaften zum Teil auf der Straße zwischen Steinbach und Lich, an den Albacher Teichen und auch auf einem Wiesenhang kurz vor Lich. Das Musikkorps des Infanterie-Regiments unter Führung von Obermusikmeister Krauße erschien am Sammelplatz. Gegen 13 Uhr erfolgte im hellsten Scheine der mittäglichen Sonne der Einmarsch in das festlich bewegte Städtchen L i ch. Die Bevölkerung ließ sich das schöne militärische Schauspiel nicht entgehen und bereitete den Sol­daten einen herzlichen Empfang. Dann fuhren die Gulaschkanonen auf und die Mannschaften hielten bei einem kräftigen Schlag Erbsensuppe mit

Schweinefleisch Mittagsrast. Die Verpflegung ge­schah an zwei verschiedenen Plätzen und zwar in den Höfen des fürstlichen Schlosses und auf dem Platz zwischen Kirche und Rathaus. Die ganze Be­völkerung des Städtchens war auf den Beinen. An den Feldküchen herrschte großer Betrieb. Die Jugend insbesondere war überall vorne dran, und mancher Junge, manches Mädel kam zu einer Kostprobe, die aus der Gulaschkanone natürlich ganz besonders gut schmeckte. Das Musikkorps tat ein übriges und bereitete mit schneidiger Musik auf dem Platz vor dem Schloß sowohl wie auch an der Kirche jeder­mann große Freude. Der Schloßpark wurde von den Feldgrauen natürlich besonders gerne aufge­sucht. Unter den großen Bäumen saßen die Sol­daten auf den Bänken und genossen so für eine kurze Stunde den herrlichen Tag. Schnell war auch die Verbindung mit den Schönen von Lich herge­stellt, und man konnte manche Gruppe in launiger Unterhaltung beisammensehen. So erscholl für manche allzubald das KommandoFertigmachen?" Um 14.30 Uhr verließ das Bataillon in Richtung nach Garbenteich und Hausen das Städtchen Lich, während die Bevölkerung in dichten Mengen die Straßen säumten.

Auch in Garbenteich und Hausen sah man den Soldaten erwartungsvoll entgegen. Ueberall löste der stramme Aufmarsch der Truppe große Freude aus.

Mit klingendem Spiele rückte das Bataillon dann wieder in der Waldkaserne ein.

Warum Lustschuh auf -em Lande?

Viele Volksgenossen auf dem Lande glauben, daß sie in einer Zeit kriegerischer Verwicklungen vor Angriffen aus der Luft sicher sind. Sie mei­nen, eine Gefahr bestehe nur für Großstädte und Industriegebiete. Das ist ein Irrtum, der verhäng­nisvoll werden kann, wenn die Bedeutung der hochentwickelten Flugzeuge als Angriffswaffe nicht auch auf dem Lande erkannt wird.

Bei seinen Angriffsmethoden wird sich der Gegner nur von dem Willen leiten lassen, die Widerstandskraft des Volkes möglichst rasch

zu brechen. Bombenangriffe großen Stils auf die Mittelpunkte industriellen Lebens sind des­halb gewiß. Gleichzeitig wird der Angreifer von Anfang an sich bemühen, die Ernährungs­grundlage zu gefährden. Er wird sich nicht mit einer Seeblockade begnügen, sondern den Ver­such machen, an die Quellen der landwirtschaft­lichen Erzeugung heranzukommen. Da auf einer langen Front nicht immer Flieger und

Flaks zur Abwehr bereitstehen können, wird es oft möglich sein, zum Ziel durchzustoßen.

Und diese Ziele lohnen den Einsatz. Ueberland» krafwege, Stauseen und Bahnhöfe werden beliebte Angriffsobjekte sein. Gleiches gilt von Scheunen, Ställen und weidendem Vieh. Es braucht sich bei diesen Angriffen keineswegs immer um Bomben­flugzeuge zu handeln; gutgeführte Jagdflieger fön- nen tieffliegend mit Maschinengewehrfeuer großen Schaden unter dem Weidevieh anrichten. Alle diese Gefahren gilt es zu erkennen, und alsdann die Ab­wehr lückenlos zu organisieren.

Von der nationalsozialistischen Staatsführung ist der Reichsluftschutzbund mit der Aufklärung des Volkes und der praktischen Ausbildung betraut worden. Das Aufgabengebiet ist ebenso neu, wie mannigfaltig, und der im Ernstfall zu erwartende Einsatz von Fliegern wirft eine große Zahl von Fragen auf

Es muß zum Schuh gegen Bomben jeder Art schon in Friedenszeil weitgehend vorgeforgt werden. Unterrichtung über die Pflichten jedes einzelnen Volksgenossen für die Stunde der Gefahr ist Voraussetzung für das Gelingen. Abwehr der Brandgefahr, erste Hilfe für kampfstofferkrankte Menschen und Tiere stehen dabei im Mittelpunkt.

Schließlich muß eine ganze Dorfgemeinschaft wie kürzlich in Ostpreußen sich zu einer Luft- schutzübung zusammenfinden, weil bei solchen Ge­legenheiten am besten bestehende Mängel in der Abwehrorganisation beseitigt werden können.

Der Arbeitseinsatz im 3oruir

im Bezirk des Landesarbeitsamts Hessen.

LPD. Frankfurt a. M., 13. Febr. Die Pressestelle des Landesarbeitsamts Hessen teilt mit: Die rückläufige Bewegung des Arbeitseinsatzes, die im Vormonat infolge der winterlichen Witte- rungseinflüsfe stärker in Erscheinung trat, kam im Januar fast gänzlich zum Stillstand. Das frostfreie Wetter gestattete zum größten Teil die Wiederauf­nahme der im Dezember v. I. unterbrochenen Außenarbeiten, insbesondere konnten eingestellte Bau- und Notstandsarbeiten wieder fortgesetzt werden.

Die Arbeitsämter zählten am 31. Januar 15 5 3 2 9 Arbeitslose, davon waren 17 33£ oder 11,2 v. H. Frauen. Die Zahl der Arbeitslosen lag also Ende Januar nur um 608 höher als am 31. Dezember 1935. Sie liegt um rund 22 700 nied­riger als im gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, ob­wohl gegenwärtig fast 10 000 Notstandsarbeiter we­niger beschäftigt sind als Ende Januar 1935.

Die Entwicklung in den einzelnen Arbeitsamts­bezirken war nicht einheitlich. In 8 von den 17 Arbeitsamtsbezirken war bereits eine Abnahme um* insgesamt rund 2800 Arbeitslose zu verzeichnen, während die Übrigen Bezirke noch eine leichte Zu­nahme meldeten. Diese ungleichmäßige Entwicklung ist in der Hauptsache auf Entlassungen von Holz­hauern zurückzuführen, die sich nach Beendigung der Holzfällarbeiten wieder arbeitslos meldeten.

Die Zahl der Hauptunter st ützungsemp- f ä n g e r in der Arbeitslosenversicherung und Kri­senfürsorge stieg im Januar noch um rund 5900 auf insgesamt 96 673, während die Zahl der anerkann­ten Wohlfahrtserwerbslosen um 980 abnahm. Die Zahl der Notstandsarbeiter betrug Ende Januar 11968 gegenüber 8144 am 31. Dezember vorigen Jahres.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstagnach­mittag geschlossen.

0724

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Am Donnerstagvormittag 4 30 Uhr entschlief nach kurzem schweren Krankenlager unser lieber Vater. Schwiegervater. Großvater, Bruder und Schwager

Herr Heinrich Dechert, Zugführeri.R. im Alter von 73 Jahren.

Die Beerdigung findet Montag, den 17. Februar, nachmittags 2 Uhr auf dem Neuen Friedhof in Gießen statt.

Tief betrübt:

Heinrich Dechert und Frau

Fritz Schick und Frau, geb. Dechert und Enkelkind Wolfgang

Heinrich Polratzky und Frau, geb Dechert

Frankfurt a. M -Höchst (Konrad-Glatt-Str. 37), Frankfurt a. M. Niederrad (Haardtwaldstraße 6), Gießen (Schottstraße 5), den 15. Februar 1936.

wandert sich's auf Erden-- herrlich ohne

-ach wie.

Schuheinlagen zur rechten Zeit- steigern die Leistungsfähigkeit!

L.Thöt

Gießen "D

Friedrichstr. 7

Kassenlieferant

KleineAnzeigen im Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und geleten

randes-M nnö Bflegeannatt (Bienen

Die Lieferung des Bedarfs an

1. Fleisch-, Wurst- und Fettwaren,

2. Backwaren,

3. Milch, Butter, käse,

4. an sonstigen Verzehrungsgegenständen (Del, Essig, Zucker, Reis, Erbsen, Linsen, Bohnen, Margarine, Mischkaffee usw.),

5. an Verbrauchsgegenständen (Reinigungsmaterial wie Seifenflocken, Kernseife, Soda, Putzmittel, Bohnerwachs usw.),

6. Rauchwaren,

7. Webwaren (Druckzeug, Drell, Kadettleinen usw.), 8. Sohlleder usw.

soll im Wege des öffentlichen Anerbietens für die Zeit vom 1. 4. bis 30. 9. 36 vergeben werden.

Die Lieferungsbedingungen liegen vom 19. bis 25. 2. 36, vormittags 9 bis 11 Uhr, auf unserer Verwaltung zur Einsicht offen. Die Angebotsformu­lare können dort gegen Erstattung der Selbstkosten bezogen werden.

Angebote und Warenproben sind getrennt, ver­schlossen und mit der Aufschrift:

Angebot zu der am 14. Februar 1936 ausgeschriebenen Lieferung" zu versehen und bis

Donnerstag, den 5. März 1936, 10 Uhr, an die Verwaltung der hiesigen Anstalt einzureichen. In den Angeboten sind auch die Lieferungsbedin­gungen anzuerkennen. 972D

Eröffnung der Angebote 10 Uhr.

Zuschlagsfrist bis zum 20. März 1936.

Gießen, den 14. Februar 1936.

Direktion

der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Gießen.

Oeffentliche Aufforderung zur Entrichtung des zweiten Teilbetrags des Beitrags zum Reichsnährstand für das Rech­nungsjahr 1935 für die bäuerlichen und land- wirtschaftlichen Betriebe.

Nach § 1 des ersten Nachtrags vom 16. Dezember 1935 zur Beitragsordnung des Reichsnährstandes für die bäuerlichen und landwirtschaftlichen Betriebe für das Rechnungsjahr 1935 wird für diese Betriebe der zweite Teilbetrag des Beitrags zum Reichsnähr­stand in gleicher höhe erhoben wie der erste Teil­betrag. Der zweite Teilbetrag ist am 25. Februar 1936 zu entrichten. 973D

Der Beitrag wird als öffentliche Abgabe erforder­lichenfalls zwangsweise beigetrieben.

Gießen, den 13. Februar 1936.

Die Finanzämter der Provinz Oberhessen.

Holzversteigerung.

Mittwoch, den 19. d. M., sollen aus Distrikt Spieß, Heimbuch und Stangenwald versteigert werden:

60 Eichenabschnitte (Gartenpfosten und Wagner­holz)

200 Fichtenderbstangen 3. und 4. Klasse

300 Fichtenreisstangen

sowie

130 rm Buchen- und Eichenscheit

190 rm Buchen-, Eichen- und Kiefernknüppel und

360 rm Buchenreis.

Zusammenkunft vormittags 9% Uhr auf der Mar- burger Straße an der Landesgrenze. 944D Freiherrlich v. Rabenau'sches Revier Friedeihausen.

Bekanntmachung.

Die nächsten Viehmärkte in Gießen finden statt: Dienstag, den 18. Februar 1936: Rindvieh- (Ruh- vieh ) Markt;

Mittwoch, den 19. Februar 1936: Schweinemarkt.

Auftriebszeit an beiden Markttagen von 8 bis 9 Uhr vormittags.

Auf dem Rindviehmarkt wird sämtliches Vieh gegen Maul- und Klauenseuche schutzgeimpft.

Gießen, den 15. Februar 1936. 953C

Bürgermeisterei Gießen: Ritter, Oberbürgermeister.

Brennholzversteigerungen der Gtadt Gießen.

Aus den Waldungen der Stadt Gießen sollen ver­steigert werden: 938C

A. Montag, den 17. Februar 1936, 9% Uhr be­ginnend, aus der Abteilung 77a des Stadtwaldes, Försterei Hochwart:

231,4 rm Buchenscheiter 1. und 2. Kl.

12,0 Eichenscheiter 1. und 2. Kl.

43,0 Buchenknüppel

14,4 Eichenknüppel

6,0 Eichenreiser 1. Kl.

2550 Wellen Buchenreiser 2. und 3. Kl.

31,2 rm Buchenstöcke

9,0 Eichenstöcke.

Zusammenkunft: Kreuzung 8. Schneise Wann­schneise.

B. Mittwoch, den 19. Februar 1936, 9XA Uhr be­ginnend, aus der Abteilung 56a des Stadtwaldes: Försterei Gießen:

33,0 rm Buchenscheiter 1. und 2. Kl.

69,0 Eichenscheiter 1. und 2. Kl.

2,0 Lindenscheiter 1. Kl.

13,0 Buchenknüppel

44,0 Eichenknüppel

2,0 Lindenknüppel

120,0 Buchenreiser 3. Kl.

32,0 Eichenreiser 1. Kl.

8,0 Buchenstöcke

42,0 Eichenstöcke.

Zusammenkunft: Kreuzung 7. Schneise Wann­schneise.

C. Freitag, den 21. Februar 1936, 9% Uhr begin­nend, aus der Abteilung 77a des Stadtwaldes, Försterei Hochwart:

192,0 rm Buchenscheiter 1. und 2. Kl.

9,0 Eichenscheiter 1. und 2. Kl.

45,0 Buchenknüppel

9,4 Eichenknüppel

9,0 Eichenreiser 1. Kl.

2200 Wellen Buchenreiser 3. Kl.

51,2 rm Buchenstöcke

8,2 Eichenstöcke.

Zusammenkunft: Kreuzung 8. Schneise Wann­schneise.

Gießen, den 14. Februar 1936.

Bürgermeisterei Gießen: Ritter, Oberbürgermeister.

Lieferungsvergebung.

Die Lieferung des Bedarfs an Butter, Milch, Fleisch-, Wurst- und Backwaren für das Rj. 1936 sowie des Bedarfs an sonstigen Verzehrungsgegen- ständen und an Reinigungsmitteln für die Zeit vorn 1.4.1936 bis 30.6.1936 (Verlängerung des Ver­trags von Vierteljahr zu Vierteljahr bis zum 31. März 1937 ist bei im Wettbewerb festgestellter preiswerter Lieferung nicht ausgeschlossen) soll für die Universitätskliniken in Gießen vergeben werden.

Die Lieferungsbedingungen für Verzehrungsgegen­stände können an Werktagen von 10 bis 12 Uhr (außer Samstags) bei der Verwaltung der Univer» sitätskliniken, Klinikstraße 32, 1. Stock, Zimmer 5/7, diejenigen für Reinigungsmittel Zimmer Nr. 10 ein» gesehen, die Bedarfslisten gegen Erstattung der Selbstkosten daselbst bezogen werden. 893D

Angebote und Warenproben sind getrennt, ver­schlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, an die obige Verwaltung bis Mittwoch, den 4. März 1936, 10 Uhr, einzureichen.

Zum gleichen Termin sind die Angebote über das anfallende Gespül einzureichen, auch hierfür können die Bedingungen in vorgenannter Zeit eingesehen werden.

Eröffnung der Angebote für Verzehrungsgegen- flänbe^unb Gespül 10 Uhr, für Reinigungsmittel

Zuschlagsfrist bis zum 20. März 1936.

Gießen, den 10. Februar 1936.

Verwaltung der Hess. Universitätskliniken.

Holzversteigerung.

Donnerstag, den 20. Februar, vormittags 10 Uhr, werden in der Gastwirtschaft Lang zu Rüddings- hausen aus dem Schutzforst Ampel versteigert:

Ruhknüppel rm: Eiche (2 m lana) 11; Scheiter rm: Buche 74, Eiche 7, Hainbuche 2, Linde 2, Fichte 41; Knüppel rm: Buche 250, Eiche 30, Hainbuche 13, Fichte 20; Reisig rm: Buche 500, Eiche 4; Stöcke rm: Buche 78. 974D

Das mit 00 geschlagene Holz wird nicht versteigert. Nähere Auskunft erteilt Förster Kalberlah, Rüd- dingshausen.

Londorf, den 14. Februar 1936.

hessisches Forstamt Rabenau.

Brennholzverkauf.

Iorstamt Krofdorf.

Arn Freitag, dem 21. Februar, von 9 Uhr ab, bet Gastwirt Klinket zu Odenhausen a. d. Lahn: Revierförsterei Salzböden, Distr. 65, 80a, 80b, 67, 73a, 73b, 73c, 81a und Sammelhieb:

Eichen: HO rm Scheit, 270 rm Knüppel, 230 rm

Reis III. 9770

Buchen: 400 rm Scheit, 380 rm Knüppel, 1020 rm Reis III.

Radelholz: 30 rm Scheit, 20 rm Knüppel.

Aenderungen vorbehalten.