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' damit

Der Seefeld-Prozeß

k'ieg aus allen Schichten der Bevölke-

merkenswerter-

nget)ört fteinei

Aus aller Wett

teibigung gejagt

Schwarzwald, Feldberg: Bewölkt, 3 Grad,

daß sie ihren Bräutigam aus Abneigung 80 cm Gesamtschneehöhe, kein Neuschnee, gekörnt, listet habe. Sie habe nie die Absicht gehabt, ihn 1 Ski und Rodel sehr gut.

an,

von der Deutschen Levantelinie sind von

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traft unterhielt Auf Grund dieser Auskunft Kamer- sicht, die Dampfer wieder flott zu machen. Em manns trat eine Firma aus Hamburg mit Lupu Bergungsdampfer ist bereits unterwegs. Auch auf

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dem Schwarzen Meer und dem Afowschen Meer

in Geschäftsverbindung und wurde von ihm um

Kameradschafisabend der Wehrmacht.

Sammlung unveröffentlichter Soldatenbriese aus demWeltkrieg

Der Mordprozetz Seefeld nähert sich sei­nem Ende. Neben der Aufgabe/ die Täter­schaft an den Mordfällen aufzuklären, hatte die Hauptoerhandlung vor allem den Zweck, erziehe­risch und belehrend zu wirken. Alle Beteilig­ten, Behörden, Polizei und Staatsanwalt ebenso wie die medizinische Wissenschaft und die Sachoer- ständiaen, können aus dem Prozeß neue Erkennt­nisse schöpfen, vor allem aber hat dieser Prozeß allen Eltern und Erziehern in eindrucks­voller Weise deutlich gemacht, wie unbedingt wich­tig ist es, die Kinder so zu erziehen, daß sie sich mit keinerlei fremden Personen einlassen.

Die bisherige Hauptoerhandluna wurde ebenso gründlich wie sorgfältig durchgeführt. Ihre Dauer ist vor allem durch den Umstand bedingt, daß ein reiner Indizienbeweis zur Ueberführung des Angeklagten nötig war, weil Seefeld jeden Mord hartnäckig bestreitet. Unmittelbare Tat­zeugen waren nicht vorhanden, und auch die Ursache des Todes der Knaben konnte nicht fest­gestellt werden. Aus diesem Grunde konnte die Er­örterung nur eines Mordfalles nicht ausreichen. Es war vielmehr notwendig, eine Reihe gleich gelagerter Fälle zu beleuchten und nach Möglichkeit aufzuklären. Hinzu kommt, daß nicht nur die Eltern der ermordeten Knaben, sondern alle Volksgenossen ein wesentliches Interesse an der Aufklärung sämtlicher Mordfälle haben. Die bis­herige Prozeßoerhandlung hat den Erfolg gehabt, daß sich wichtige Tatzeugen gemeldet haben und daß noch neue Fälle bekannt geworden sind, in denen Seefeld möglicherweise als Mörder in Frage kommt. Der Prozeß hat außerdem überzeu­gend bewiesen, wie unbedingt notwendig die neu geschaffenen nationalsozialistischen Gesetze zur Regelung der Erbgesundheit sind. Kom­mende Generationen werden erst die Früchte dieser

nommen werden. Dieser jüdische Geschäftemacher hatte sich mit einem in Bukarest wohnenden Manne namens M. Lupu zusammengetan, um gemeinsam deutsche Geschäftsleute empfindlich zu schädigen. Lupu bestellte von Bukarest aus unter der Firmen­bezeichnungLupu & Co." in verschiedenen deut­schen Geschäften Waren aller Art und führte als Empfehlung den in Berlin wohnenden Kamermann

Gesetzgebung ernten. Wir aber haben heute schon die beruhigende Gewißheit, daß eine gesetzliche Mög­lichkeit geschaffen worden ist, die dem Unheil begeg­net, das von triebhaften Unholden angerichtet wer­den kann.

In der Freitagsitzung wurde zunächst der Mord­fall M e tz d o r f - Potsdam verhandelt. Der 8jährige Wolfgang Metzdorf verschwand am 7. Juli 1933. Erst am 26. Juli konnte die Leiche des Knaben in der typischen Schlafstellung in einem Roggen­felde aufgefunden werden. Der Verdacht, daß der Angeklagte auch für den Fall Metzdorf als Täter in Frage kommt, fand seine erste Begründung in den Aufzeichnungen Seefelds in seinem Notizblock. Als erster Zeuge wird der Vater des kleinen Wolf­gang aufgerufen. Metzdorf schildert den Jungen als besonders artiges und folgsames Kind. Am Morgen des Tages, als er verschwand, habe er ein auffal­lend eiliges Wesen gezeigt,als wenn er von je­mandem erwartet würde".

Im Fall Metzdorf sind im Gegensatz zu den ande­ren Fällen keine Zeugen vorhanden, die Seefeld mit einem Jungen zusammen gesehen haben. Die einzige Belastung liegt hier in dem Tagebuch des Angeklagten. Als ihm die Eintragungen vorgehalten wurden, gab er wiederum seine unklaren Antwor­ten. Dann werden die beiden letzten Mordfälle G n i r k (Wittenberge) und T e s d o r f (Ludwigs­lust) erörtert. Nach Beendigung der Zeugenverneh­mung teilte der Vorsitzende n*t, daß am kommen­den Montag und Dienstag die S a ch v e r st ä n d i - gen ihre Gutachten erstatten wollen. Am Donners­tag werden voraussichtlich der Oberstaatsanwalt und der Verteidiger des Angeklagten ihre Schluß­vorträge halten. Es ist damit zu rechnen, daß am Samstag, 22. Februar, das Urteil gesprochen werden wird.

vergiftet habe. Sie habe nie die Absicht geha! , zu heiraten und sei eine Verlobung mit ihm nur auf Betreiben der Eltern eingegangen. Die Täterin

S ch n e e st u r m in Nordgriechenland angerichtet hat, ist noch immer nicht zu gewinnen. Auf weite Strecken hin sind die Drahtleitungen unterbrochen.

dem Schneesturm von ihrem Ankerplatz abgetrieben morden und gestrandet. Es besteht jedoch die Aus-

Berlin, 14. Febr. (DNB.) Als Ergänzung >-r Kriegsbriefe gefallener Studen- n ist die Herausgabe eines Werkes in Angriff ).nommen worden, das bisher unveröffent-

wurde festgenommen.

Berufungsurteil in einem Devisenprozeh.

Die Vierte Große Strafkammer des Berlmer Landgerichtes hatte sich mit den Berufungen zu beschäftigen, die der Generalsekretär beim Bo- nifatius-Verein in Paderborn, Freckmann, und der Generalvikar des Bistums Hildesheim,. Dr. Otto Seelmeyer, gegen das Urteil des Berliner Schöffengerichts vom 3. Juli 1935 eingelegt hatten. Die Strafkammer beließ es bei den fünf Jahr en Zuchthaus und fünf Jahren Ehrver­lust für Freckmann. Jedoch wurde die Geldstrafe auf 100 000 Mark festgesetzt. Bei Seelmeyer er­kannte die Strafkammer auf dreiJahre Zucht­haus, fünf Jahre Ehrverlust und 100 000 Mark Geldstrafe. Die Angeklagten hatten gemeinschaftlich mit dem berüchtigten Bankdirektor Dr. H o f i u s über 100 000 Mark nach Holland verschoben, wo das Geld zum illegalen Rückkauf von Obligationen verwendet wurde.

Die Unwetterkatastrophe im Nahen Osten.

Einen Ueberblick über die Schäden, die der

Kiel, 14. Febr. (DNB.) Das dritte Panzerschiff .ie, das den Namen des Siegers .... _________Admiral Graf Spe e", trägt,

ifi nach einer Fahrt von Wilhelmshaven um Ska- gim herum zum ersten Mal in seinem Heimathafen Kii e l eingelaufen. Eine dichte Menschenmenge be- d achtete das Einlaufen des neuen Panzerschiffes. KitAdmiral Graf Spee" ist der Bau der 10 000

Reichsmark kreditfähig, obwohl Lupu in Bukarest nur eine kleine Nähstube mit einer Arbeits-

h r beteiligten Offiziere, Unteroffiziere und Mann­haften der ausländischen Vertreter. General Re- rmbeau sagte, er habe mit Freude feststellen kön- T-n, daß durch diesen Militärpatrouillenlauf Ge- Henheit gegeben worden sei, sich kennenzulernen inb mit den Gefühlen der gegenseitigen Achtung r einen harten aber ritterlichen Kampf zu gehen, piie in Garmisch-Partenkirchen zum Ausdruck ge- 6 mmene Gastfreundschaft gegenüber den Vertre­ten der ausländischen Armeen und die herzliche Kameradschaft würden allen Beteiligten in steter Erinnerung bleiben. Sein Trinkspruch galt dem lcichskriegsminister und der deutschen Armee.

Getöteten festgestellt, die nach anfänglichem Leugnen auch ein Geständnis ablegte. Als Grund gab sie

900 RM. geschädigt. In einem zweiten Falle sollte eine Firma in Solingen betrogen werden. Auch hier erteilte Kamermann über Lupu eine gleiche fabel­hafte Auskunft. Trotzdem war aber die Solinger Firma vorsichtiger und blieb deshalb vor einem grö­ßeren Schaden bewahrt. Da mit aller Bestimmtheit angenommen wird, daß noch weit mehr Firmen­inhaber in Berlin und anderen Städten auf ähn­liche Weise betrogen worden sind, werden Geschä­digte gebeten, sich bei her Kriminalinspektion im Berliner Polizeipräsidium zu melden.

Von der Brauf vergiftet.

Vor kurzem starb in Herda im Kreise Eisenach unter eigenartigen Umständen der Einwohner Heinr. L i n ß. Bei der Untersuchung der Todesursache stellte sich heraus, daß Linß, der kurz vor seiner Verheiratung stand, vergiftet worden war. Die darauf eingeleitete staatsanwaltschaftliche Unter­suchung führte jetzt zu einem sensationellen Ergeb­nis. Als Täterin wurde die 19jährige Braut des

Wetterbericht

des Reichswetterbienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Während Osteuropa erneut von kalter arktischer Luft überflutet wurde und auch in Ost- und Mit­teldeutschland neue Frostzunahme eingetreten ist, bringt über Frankreich unter Regenfällen milbe Meeresluft ostwärts vor. Sie wirb sich auch in un­serem Gebiet langsam durchsetzen und unbeständiges und milderes Wetter herbeiführen.

Aussichten für Sonntag: Ueberroiegenb bewölkt und zeitweise auch Niederschläge (wahr­scheinlich Regen), weitere Milderung, südliche Winde.

Aussichten für Montag: Unbeständigeres und milderes Wetter als bisher.

Wintersport-Wetternachrichten.

Das gute

Gedeihen Eures Kindes

liegt Euch am Herzen. Müller, geb! Eurem Liebling deshalb

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Dieses Erzeugnis entspricht allen Anforderun­gen der neuzeitlichen Ernährungslehre und wirkt durch seinen Gehalt an Nährsalzen und vitaminreichen Stoffen vorbeugend gegen die englische Krankheit (Rachitis). Ganz besonders eignet sich seine Verwendung in der Zeit der Entwöhnung.

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Admiral Graf Spee" in seinem Heimathafen Kiel.

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)le Besorgnis Zum AusdrH

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Zu bringen. ernste Folan rung die ®ail schlage.

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Baldwin M 'er der Defjent iews Chroniclt' Präsidenten -.als iu häufige Lia bei vielen fior ersähigkeiten 'n rservative HSW: eise rauche . Wenn Chiw sich gegen k >n, eirbgültig in ,

auf. Eine vom Frontabschnitt Makalle eingetrof­fene Karawane benötigte für die Ueberwindung der Strecke von der Front über Dessie nach Addis Abeba 2 2 Tage, da die Karawanenstraße'n in­folge der Regengüsse für die Kraftwagen kaum passierbar waren.

Nach Berichten von Ras Desto haben die Italie­ner Erkundungsvorstöße nördlich von Neg- h e 11 i gemacht. 650 Soldaten der Eritrea-Truppen, die vor einigen Tagen in Mogadischo gelandet wor­den sind, hätten sich mit sämtlichem Gepäck, Waffen und Fahrzeugen aller Art in seinem Hauptquartier gemeldet. Der Führer der lleberläufer habe mitge­teilt, daß insgesamt etwa 1000 Mann gut ausge­rüsteter Truppen die italienische Front verlassen hätten.

Or. Ley 46 Jahre.

Der Nationalsozialistische Gaudienst Hessen-Nassau schreibt: Der Reichsorganisationsleiter der NSDAP, und Leiter der Deutschen Arbeitsfront D r. Ley wird am heutigen Tag 46 Jahre alt. Dr. Ley hat so große Verdienste um den Aufbau des natio­nalsozialistischen Staates, daß es sich erübrigt, sie besonders hervorzuheben. Als Schöpfer der Deut­schen Arbeitsfront und der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" hat er mit an führender Stelle dem deutschen Sozialismus zum Durchbruch verhalfen und grundlegend Neues gestaltet. Das Jahr 1935 steht in feiner Arbeit unter folgenden Erfolgen: in der Leipziger Vereinbarung wurde eine direkte Verbindung zwischen der gewerblichen Wirt­schaft und der Deutschen Arbeitsfront geschaffen und am Erntedankfest auf dem Bückeberg mit dem Reichsnährstand eine Einigung in der Betreuung der Landarbeiter erzielt. Die kulturelle Linie, die in der DAF. vertreten ist, gab er in der groß- angelegten Rede in Rüsselsheim bekannt, desglei­chen wird hervorgehoben die Schaffung der Organe des Amtes für Selbftoerantwortung. Die großarti­gen L e i st u n g s b e r i ch t e der DAF. fanden in der großen Tagung in Leipzig einen beredten Ausdruck, wählend die NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude" auf der Reichstagung in Hamburg über ihr Wirken Rechenschaft ablegte. Dieses Werk ehrt seinen Schöpfer, den Reichsorga­nisationsleiter Dr. Ley!

Hinrichtung eines Vatermörders.

Am 14. Februar ist in Dresden der durch Urteil des Schwurgerichtes in Dresden ' vom 17. Oktober 1935 wegen Mordes zum Tode verurteilte Willi­bald Caspar h i n g e r i ch t e t worden. Caspar hatte seinen 70jährigen Vater erschlagen, weil dieser sich weigerte, ihm zur Begleichung von Spiel- und Wettschulden weitere Mittel zur Verfügung zu stellen.

Ein jüdischer Schwindler unschädlich gemacht.

Dieser Tage konnte der 63jährige Jude Moses Kamermann in Berlin von der Polizei festge-

Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange: für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot: für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. D. A. 1.36: 11000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Stein­druckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

mit

Gelungener Verfuchsftug

des deutschen WalflugbootesSamum.

Im Rahmen der vorgesehenen Versuchsflüge der Lufthansa im nördlichen Atlantik flog am 13. d. M. das W a l f l u g b o o tSamu m" von Las Pal­mas nach Ponta Delgada auf den Azoren. Die rund 1500 km lange Strecke wurde ordnungsgemäß zu­rückgelegt.

Bei der Schußfahrt tödlich abgestürzt.

Dom Predigtstuhl im Land Salzburg wagten die 22jährige Studentin Marianne I b l aus Landshut und ihr Bräutigam eine kühne Abfahrt über einen steilen Hang. Vor den Augen des Bräutigams stürzte das Mädchen über eine 30 Meter hohe Felswand. Erst nach stundenlangem Suchen wurde die Leiche vollständig im Schnee vergraben aus­gefunden.

3m Straßengraben erfroren.

Der 57 Jahre alte Gutsbesitzer August Heyd - weiter aus Erpolzheim (Pfalz) wurde in einem Straßengraben t o t aufgefunden. In der Umgebung gingen nun Gerüchte um, wonach der Tod des Man­nes auf ein Verbrechen zurückgeführt werden müsse. Die gerichtsärztliche Untersuchung der Leiche hat je­doch ergeben, daß der Tod durch Erfrieren er­folgt ist. Wahrscheinlich ist Heydweiler in der Nacht mit seinem Fahrrad vom Wege abgekommen und in den Graben gestürzt, wo er bann bewußtlos liegen geblieben und erfroren ist.

an.'Kamermann gab dann auf Anfrage die Aus- Die deutschen Dampfer Anubis" undMaze- kunft, die Firma Lupu & Co. sei bis z u 4 0 0 0 0 donia" i "'***' " - rx

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Disziplinarordnung der Evangelischen Kirche.

Berlin, 14. Febr. (DNB.) Der Reichskirchen­ausschuß hat eine neue Disziplinarordnung beschlos­sen.Bereits vor längerer Zeit", so heißt es in der Begründung,sind Bestrebungen auf Ver­einheitlichung des kirchlichen Disziplinarrech- tes ausgenommen worden. Neben der Ordnung bei den Verwaltungsstellen der Deutschen Evangelischen Kirche ist die Einführung einer Beru­fung gegen die Disziplinarurteile erster Instanz bei allen Landeskirchen und die Entscheidung über diese Berufung durch einen f ü r alle Landeskirchen gemeinsamen GerichtSi­tz o f bei der Deutschen Evangelischen Kirche ein Erfordernis. Die ruhige Fortentwicklung des kirch­lichen Rechtes soll dadurch aewährleistet, die be­gonnene Vereinheitlichung dieses Rechtes im Raum

Abessinien meldet die Einschließung von Makalle.

A d d i s A b e b a, 14. Febr. (DNB.) In abessini- en Berichten wird behauptet, daß Makalle voll- iammen von abessinischen Truppen u m s ch I o f f e n je;. Durch das Gelände begünstigt, hätten die 2übe\- ihier in einer Entfernung von etwa vier Kllo- Tter einen Ring um Makalle geschlossen. Cn die abessinischen Truppen nicht über weittra- imde Geschütze in diesem Abschnitt verfugen, cchne man damit, daß Makalle erst nach einer ge­rissen Zeit infolge Lebensmittelman- f5ls von den Italienern werde aufgegeben r*rben müssen. In den abessinischen Berichten wird fi-iter behauptet, daß der Besuch des Marschalls Scoglio in Makalle im Flugzeug stattgefun- ßcn habe. In Makalle halte sich auch Ras G u g s a

Platzziffer erhielt, aber 400,1 Punkte und damit 0,7 r unkte weniger hatte. Im Kunsteisstadion standen Hi am Freitagabend England und die T s ch e° doflomafei im ersten Spiel der Schlußrunde rqenüber. Die Engländer blieben mit 5:0 fbqreid). Sie sind damit Europameister im «~i shockey untr haben weiter erste Aussichten auf kn ersten Platz in der entscheidenden Runde und auf die Olympische Goldmedaille.

der Deutschen Evangelischen Kirche gefordert wer­den."

Auf Grund der neuen Verordnung wird eine Disziplinarkammer und ein Diszipli- narhof der Deutschen Evangelischen Kirche ge­bildet. Letzterer ist die Berufungsinstanz für landeskirchliche Disziplinarverfahren. Die Diszi­plinarordnung gilt für die Dauer der Tätigkeit des Reichskirchenausschusses und darüber hinaus bis zur endgültigen Regelung durch die dann zuständigen Organe der Deutschen Evangelischen Kirche. Die Selbständigkeit der Landeskirchen in ihrem Bekenntnis bleibt ausdrücklich gewahrt.

Die provinziaikirchenausschüste für die Meinprovinz und Westfalen.

Berlin, 14. Febr. (DNB.) Der Reichsminister für die kirchlichen Angelegenheiten, Kerrl, hat nun auch für die Rheinprooinz und für die Provinz Westfalen Provinzialkirchenausschüsse gebildet. In den rheinischen Provinzialkirchenausschuß wurden berufen: Pfarrer Lic. Dr Beckmann (Düsseldorf); Superintendant Kap Hahn (Langen­berg); Superintendent Lic. Müller (Duis­burg); Superintendent Dr. Schmidt (Diersfordt). Der westfälische Provinzialkirchenausschuß be­steht ebenfalls aus vier Mitgliedern, nämlich Pfar­rer Fiebig (Münster); Kirchenmeister Kisker (Bielefeld); Superintendent Neumann (Herford); Oberarzt Dr. med. Wichern (Bielefeld). Damit find die Provinzialkirchenausschüsse für das Ge­biet der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union vollzählig, da die Provinzialkirchenaus­schüsse für die östlichen Provinzen der Altpreußi­schen Union seit Dezember 1935 bereits in Tätigkeit sind.

wüten schwere S ch n e e ft ü r m e. Es herrscht hier Windstärke 11. Sechs sowjetrussische Dampfer be­finden sich in Seenot; zwei von ihnen treiben ohne Steuerung auf die rumänische Küste zu. Der Schiffsverkehr im Hafen von Odessa ist vollkommen stillgelegt. Der Sturm hat, den letzten Nachrichten zufolge, mit Windstärke 12 auch auf die Ostküste des Schwarzen Meeres übergegriffen und auch hier, insbesondere in der Gebend von Sotschi und Gagry großen Schaden angerichtet.

Schwere Unwetter in Amerika.

Erneute schwere Schnee st ürme und Hagel- regen legten in den Oststaaten der USA. in verschiedenen Gegenden jeden Verkehr lahm und verursachten mehrere Verkehrsunfälle. Allein in Neuyvrk kamen dabei drei Personen ums Leben, während über 50 verletzt wurden. Die Küsten­wachschiffe mußten mehreren Fischerbooten zu Hilfe eilen, die an der Atlantikküste infolge des schweren Eisganges in Seenot waren. In Nord- und Süd- Dakota sowie in Minnesota und in einigen ande­ren Nordstaaten hält die Kältewelle unver­mindert an. Die Zahl der Toten ist in den letzten Tagen erheblich gestiegen. Zahlreiche Ortschaften sind durch Schneeverwehungen bereits seit zwei Wochen von der Außenwelt abgeschnitten. Schwere Wolkenbrüche richteten in Kalifornien erheb­lichen Schaden an, während verschiedene Südwest­staaten von erneuten heftigen Sandstürmen heimgesucht wurden; auch hier wurde großer Scha­den angerichtet.

Raubüberfall im Schnellzug WarschauPrag.

Im Schnellzug WarschauPrag wurde dieser Tage ein schwerer Raubübersall verübt. In einem Abteil I. Klasse wurde der in Polen lebende, aus Ungarn stammende Börsenvertreter Geren- day nach Anwendung eines Betäubungsmittels be­raubt. Dem unbekannten Täter fielen Wertpapiere im Gesamtwert von etwa 7 Millionen Kro­ne n in die Hände. Der Räuber kann allerdings mit den Wertpapieren nicht viel anfangen, da der UeberfaUene ein Nummernverzeichnis der Papiere hat, das sofort an alle Banken weitergegeben wurde.

149 Todesopfer eines Riesenbrandes in Tientsin.

In Tientsin brach in einem Notlager, bas für die ärmsten chinesischen Bevölkerungsschichten errich­tet worden war, ein Brand aus. Durch den Wind angefacht, griff das Feuer in kürzester Zeit auf die gesamten Einrichtungen des Lagers über und legte sie in Asche. 149 Personen sind dem Feuer zum Opfer gefallen. Sie konnten nur als verkohlte Leichen aus den Trümmern geborgen werden.

euer sachliche Tatberichte sind uns willkommen. Ingehörige deutscher Soldaten, in- Sonderheit unserer Gefallenen! Ihr c d aufgefordert. Euren Helden ein Denkmal zu egen. Einsendung unter Kennwort:Der Soldat Rutsche Kriegsbriefe". Zunächst in Ab- chrift. Rücksendung ist infolge der zu erwarten- K-n, großen Zahl der Einsendungen nicht möglich. Fm Falle der Annahme eines Briefes behalten wir ins den Vergleich mit dem Original vor.

Anschrift der Sendungen an die Nationalsozia- Itttische Kriegsopferversorgung e. V., Reichsdienst- it lle, Berlin W 8, Wilhelmstraße 48, Abteilung

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ierungsfrife un> chte Soldatenbriefe aus dem Welt- l Zchatzkanzlkl tieg aus allen Schichten der Bevölke - linijterpräfiM fu n g enthalten soll. Um möglichst alle vorhande- gefa&f werben, p n wertvollen Briefe zu erfassen, ist die Mitarbeit er alb" [teilt a'Ier Volksgenossen erforderlich. Aus diesem Grunde ) das

Reichskriegsminister Generaloberst von Blom- I e r q hatte anläßlich des Militärpatrouillenlaufes , cinem Kameradschaftsabend eingeladen. Der Ver- (iiftaltung wohnten neben den Militärattaches der heiligten Nationen auch der Oberbefehlshaber des eeres, General der Artillerie Freiherr von ritsch, mehrere Generäle, zahlreiche Persönlich­sten aus Bewegung und Staat bei. Nächst dem ' eichskriegsminister saßen die Ofsiziere, Unteroffi- ; >re und Mannschaften, die am Militärpatrouillen- |auf teilgenommen hatten. Im Namen der Wehr­macht hieß der Reichskriegsminister seine Gäste Erstich willkommen und führte u. a. folgendes aus: (ure Exzellenzen! Meine Kameraden! Es gereichte ' r deutschen Wehrmacht zur besonderen Freude, iüß sie im Rahmen dieses größten Weltsportfestes l=n Militär-Patrouillenlaüf abhalten durfte. Der I'Zettkampf unterscheidet sich von den anderen j. ämpfen. Sie mußten sich neben einer außer- ,-dentlichen Prüfung ihrer Körperbeherr- chung und Geländebeherrschung auch iner Prüfung ihrer soldatischen Mannes- Mcht und ihrer Waffenbeherrschung un- Irziehen. Dieses erst macht den Mann zum Sol- liten. Der Kampf war ein ehrenvoller. Die Sieger tiben in diesen herrlichen Bergen des Werdenfeiser Ücmbes einen Erfolg ihres Könnens, ihrer Disziplin inb ihres Kamerabschaftsgeistes errungen. Somit k-hebe ich mein Glas unb trinke auf bas Wohl ber Heiligten Kämpfer, besonders auf das Wohl ber (iegermannschaften.

Anschließend sprach im Namen des Olympischen Komitees dessen Präsident, Graf Baillet-La- 13 u r, sowie ber französische Militärattache, Gene- Renonbeau, als Dienstältester im Namen

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jenbet sich bie Nationalsozialistische JTiegsopferoerforgung mit folgenbem

M Ctzambei- Aufruf an die Oeffentlichkeit:

uyti/üü. 1!»;Die Wiederherstellung der deutschen Ehre durch e bes Protest Echaffung des neuen Volksheeres läßt es mehr denn ' i ji geboten erscheinen, die in den vergangenen fahren verschütteten Werte soldatischer Tradition cis dem Großen Kriege vor dem Untergang zu b wahren. Nicht literarische Kunst der Feder, son- mdenheit wild & rn bie schlichte Handschrift d e s len sollte, düisli Kämpfers, echte Gefühle und Erlebnisse sollen nterbinbung h:i eis das Wertvollste fein: Auch kernhafter.Humor, iitige sein. Eil ' in einem N ie baf Schlch m glauben, 6« )eutschlanb 19h )enn es bie pot Ebenbürtige.

inten, hätte to» iqe heute bejjj sn bürfen. ® beurteilen, lM hlachtschisfe v°- oämme? Ursache für d istungsstanb v°- - gemeinja Jen Wehr­en praktisch 3l aber eine SH

Innnen großen Panzerschiffe, die uns der Versail- mui-iw -uni le- Vertrag vorgeschrieben hat, abgeschlossen. Freuen M hng neue Panzerschiff entspricht in seinen Abmessun- roniert wkl und seiner Armierung seinen beiden Vor-

.gs ngernDeutschland" undAdmiral Schee r". In seinem Aeußeren ist es von dem .Admiral Scheer" nicht zu unterscheiden Beib'e Schisse tragen an Stelle des Gefechtsmastes der Deutschland" das charakteristische Turmhaus. Ad- iriral Graf Spee" hatte Donnerstag feine Seeklar- b sichtigung durch den Befehlshaber ber Linienschiffe Konteradmiral Carls.